DE19852635A1 - Blattbildungssystem - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Blattbildungssystem einer Papier- und Kartonmaschine, bestehend aus mindestens einem Stoffauflauf (1), welcher über ein Zufuhrsystem für eine Stoffsuspension und eine Stoffauflaufdüse (3) verfügt, zwei im Bereich der Stoffauflaufdüse konvergierende Siebe (4, 5), wobei die Siebe (4, 5) im konvergierenden Bereich suspensionsberührt von Stützelementen (6; 7) mit Stützflächen (6,1; 7.1) geführt werden und zumindest einen Teil des konvergierenden Bereichs der Stoffauflaufdüse (1) bilden, wobei mindestens eines der Stützelemente (6; 7) feststehend (im Sinne von nicht rotierend) ausgeführt ist, und Mittel (8; 9) zur Einstellung der Neigung und des Abstandes (s) mindestens eines Stützelementes (7) zum gegenüberliegenden Stützelement (6) vorgesehen sind. DOLLAR A Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß das mindestens eine feststehende Stützelement (6; 7) eine geschlossene Oberfläche (6,1; 7.1) aufweist.
Description
Die Erfindung betrifft ein Blattbildungssystem einer Papier-
oder Kartonmaschine, zumindest bestehend aus einem
Stoffauflauf, welcher über ein Zufuhrsystem für eine
Stoffsuspension und eine Stoffauflaufdüse verfügt, zwei im
Bereich der Stoffauflaufdüse konvergierenden Sieben, wobei
die Siebe im konvergierenden Bereich suspensionsberührt von
Stützelementen geführt werden, und zumindest einen Teil des
konvergierenden Bereichs der Stoffauflaufdüse bilden, wobei
mindestens eines der Stützelemente feststehend (im Sinne von
nicht rotierend) ausgeführt ist.
Bezüglich des Standes der Technik wird auf die folgenden
Schriften verwiesen: WO 98/36126, DE 297 02 548 U1, DE-
OS 20 04 775, DE-OS 15 61 688, DE-AS 19 31 686 und die
Deutsche Gebrauchsmuster-Hilfsanmeldung G 73 39 859.
Die internationale Anmeldung WO 98/36126 zeigt ein
Blattbildungssystem einer Papiermaschine mit einem
Stoffauflauf, welcher über ein Zufuhrsystem für die
Stoffsuspension, einen Turbulenzerzeuger und eine
Stoffauflaufdüse verfügt. Durch den konvergierenden Bereich
der Stoffauflaufdüse verläuft auf der Ober- und Unterseite
jeweils ein Sieb, welche von Stützelementen geführt werden
und damit einen Teil des konvergierenden Bereiches der
Stoffauflaufdüse bilden.
Aus dem Deutschen Gebrauchsmuster DE 297 02 548 U1 ist ein
Blattbildungssystem einer Papiermaschine bekannt, welches
einen Stoffauflauf mit Querverteiler, Turbulenzeinsatz und
konvergierender Düse aufweist. Ein Bereich der
konvergierenden Düse ist derart ausgestaltet, daß zwei Siebe
über jeweils einen Spalt in den konvergierenden Bereich der
Düse einlaufen, wobei bereits im konvergierenden Bereich,
durch die Siebe hindurch, eine Entwässerung der
Stoffsuspension stattfindet.
Die Deutsche Offenlegungsschrift DE-OS 20 04 775 zeigt ein
Blattbildungssystem einer Papiermaschine mit einem
Stoffauflauf und zwei durch den konvergierenden Bereich des
Stoffauflaufes geführte Siebe, die ebenfalls konvergierend
und auf ihrer suspensionsabgewandten Seite von jeweils einem
feststehenden Stützelement bis zum Auslaufspalt geführt
werden.
In der Deutschen Offenlegungsschrift DE-OS 15 61 688 wird ein
Blattbildungssystem offenbart, bei dem Stoffsuspension
zwischen zwei, sich in Laufrichtung konisch verjüngende,
Siebe eingeführt wird, wobei die Siebe von einer Vielzahl von
Walzen, die als Stützflächen wirken, in ihrer Bahngebung
bestimmt werden. Zwischen den einzelnen Walzen besteht für
die sandwichartig von den Sieben eingeschlossene Flüssigkeit
die Möglichkeit auszutreten, so daß sich die festen
Inhaltsstoffe der Suspension niederschlagen und eine
Faserlage bilden.
Schließlich offenbart die Deutsche Gebrauchsmuster-
Hilfsanmeldung DE 73 39 859 ein Blattbildungssystem, bei dem
Stoffsuspension zwischen zwei konvergierende Siebe
eingeleitet wird. Die beiden Siebe werden jeweils durch
Walzen in ihrem Bahnverlauf - ähnlich der obengenannten DE-
OS 15 61 688 - geführt. Zur Vermeidung des Auslaufens von
Stoffsuspension im Übergangsbereich von Stoffauflauf zum
konvergierenden Siebbereich sind Dichtelemente vorgesehen,
die den Übergang von Stoffauflauf zum Entwässerungsbereich
gegen einen Austritt von Stoffsuspension abdichten.
Aus der oberbegriffbildenden Deutschen Auslegeschrift DE-
AS 19 31 686 ist ein Blattbildungssystem bekannt, bei dem ein
Stoffauflauf mit einer parallelen Stoffauflaufdüse
Stoffsuspension zwischen zwei konvergierende Siebe einleitet,
wobei das obere Sieb über eine offene Walze mit großem Radius
geleitet wird und das untere Sieb über einen durchbrochenen
Schuh mit stetig in Maschinenrichtung größer werdenden
Krümmungsradius geführt wird. Sowohl die obenliegende Walze,
als auch der untenliegende Schuh dienen als
Entwässerungselemente. Der untenliegende Schuh ist durch eine
Einstellvorrichtung in seiner Neigung und in seinem Abstand,
bezüglich der Oberfläche der obenliegenden Walze,
einstellbar.
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein weiteres
Blattbildungssystem einer Papier- oder Kartonmaschine
darzustellen, bei dem der freie Anteil des
Stoffsuspensionsstrahls vermieden und eine möglichst
ungestörte und turbulenzfreie initiale Blattbildung erreicht
wird.
Die Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruches 1
erreicht.
Demgemäß schlagen die Erfinder vor, ein an sich bekanntes
Blattbildungssystem einer Papier- oder Kartonmaschine
zumindest bestehend aus einem Stoffauflauf, welcher über ein
Zufuhrsystem für eine Stoffsuspension und eine
Stoffauflaufdüse verfügt, weiterhin bestehend aus zwei im
Bereich der Stoffauflaufdüse konvergierenden Sieben, wobei
die Siebe im konvergierenden Bereich suspensionsberührt,
gegebenenfalls auch von Trennelementen berührt, von
Stützelementen mit Stützflächen geführt werden und zumindest
einen Teil des konvergierenden Bereichs der Stoffauflaufdüse
bilden, wobei mindestens eines der Stützelemente feststehend
(im Sinne von nicht rotierend) ausgeführt ist, und Mittel zur
Einstellung der Neigung und des Abstandes mindestens eines
der Stützelemente zum gegenüberliegenden Stützelement
vorgesehen sind, dahingehend weiterzuentwickeln, daß das
mindestens eine feststehende Stützelement eine geschlossene
Oberfläche aufweist.
Gemäß einer vorteilhaften Ausbildung des Blattbildungssystems
wird weiter vorgeschlagen, mindestens ein weiteres,
gegenüberliegendes und feststehendes Stützelement vorzusehen.
Vorteilhaft ist es auch, wenn mindestens ein Stützelement als
Gleitschuh ausgeführt ist.
Zur Verstellung der Neigung des Stützelementes kann eine
Achse in Maschinenquerrichtung durch das Stützelement
verlaufen, um welche das Stützelement schwenkbar ist. Zum
Verschwenken kann beispielsweise ein Druckschlauch oder eine
sonstige mechanische Verstellvorrichtung verwendet werden.
Befindet sich die Achse in der stromaufwärtigen Hälfte des
Stützelementes, so wird dadurch vorteilhaft erreicht, daß
durch ein Schwenken des Stützelementes die Seite, an der das
Sieb auf das Stützelement aufläuft, kaum beeinflußt wird.
Eine andere, besonders vorteilhafte Ausbildung des
Stützelementes sieht vor, daß die Stützfläche verformbar
ausgebildet ist, wobei zur Verformung der Stützfläche
beispielsweise eine innenliegende Druckkammer vorgesehen
werden kann, die an die verformbare Oberfläche angrenzt.
Durch diese Maßnahme besteht die Möglichkeit, den
Krümmungsradius des Stützelementes im Bereich der Stützfläche
zu verändern oder sogar die Krümmungscharakteristik von einer
konvexen auf eine konkave Krümmung - je nach den
betrieblichen Erfordernissen - umzugestalten.
Anstelle eines gleichförmig über die gesamte Maschinenbreite
verlaufenden Stützelementes, kann das Stützelement über die
Maschinenbreite sektioniert ausgebildet werden, wodurch eine
partielle Einstellmöglichkeit der einzelnen Segmente des
Stützelementes möglich wird. Durch diese Maßnahme kann eine
Querprofilierung, beispielsweise Faserorientierung und/oder
Formation, des Suspensionsstrahls erreicht werden. Das
Flächengewicht kann in bekannter Weise durch die Zugabe von
Verdünnungswasser geregelt werden.
Eine weitere Möglichkeit der Sektionierung des Stützelementes
besteht darin, daß bei einem verformbaren Stützelement eine
Vielzahl von über die Maschinenbreite verteilte Druckkammern
vorgesehen werden, die unterschiedlich einstellbar, das heißt
mit unterschiedlichen Drücken zu beaufschlagen sind. Auch
hierbei wird in gewissen Grenzen eine, über die
Maschinenbreite unterschiedliche, Verformung der Stützflächen
erreicht, ohne jedoch den Nachteil von scharfen Übergängen
durch voneinander getrennte Segmente des Stützelementes mit
sich zu ziehen.
Wird eine besonders leichte Konstruktion des Stützelementes
angestrebt, so kann das Stützelement selbst Mittel zur
Abstützung an einer benachbart angeordneten rotierbaren Walze
aufweisen. Diese Walze kann beispielsweise gleichzeitig als
Umlenkwalze für das fortlaufende Sieb, beziehungsweise
Siebpaar dienen. Durch diese Ausbildung kann eine besonders
schmale Ausführung des Stützelementes erreicht werden. Die
Abstützung zwischen Stützelement und Walze kann
hydrodynamisch oder hydrostatisch ausgeführt sein. Zusätzlich
besteht die Möglichkeit, auch die Abstützung zwischen
Stützelement und Walze über die Maschinenbreite sektioniert
und einzeln einstellbar auszubilden.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Blattbildungssystems schlagen die Erfinder vor, daß zwischen
Sieb und mindestens einem Stützelement ein weiteres,
flexibles, sich mit dem Sieb bewegendes Band angeordnet ist.
Durch diese Art der Ausführung wird der Verschleiß des Siebes
wesentlich vermindert, da die Sieboberfläche im Bereich des
Stützelementes keiner Reibung ausgesetzt ist.
Die Ausbildung der Stützflächen der Stützelemente kann
vielfache Formen aufweisen. Besonders vorteilhaft für die
Verschleißminderung ist es, wenn das Stützelement eben
ausgebildet ist. Entsprechend einer weiteren Variante können
die Stützflächen auch konkav oder konvex ausgebildet werden,
und so eine gewünschte Beeinflussung der
Stoffsuspensionsströmung und des Beschleunigungsverhaltens
der Stoffsuspension in diesem Bereich erreicht werden.
Außerdem können alle Kombinationen dieser Formen der
Stützflächen in einem Blattbildungssystem verwendet werden.
Entsprechend einer erfindungsgemäßen Verbesserung des
Blattbildungssystems wird auch vorgeschlagen, am Endbereich
der Stoffauflaufdüse mindestens ein dünnes und maschinenbreit
verlaufendes Randbegrenzungselement aufweist. Diese
Randbegrenzungselemente helfen scharfe Absätze und Kanten an
den Übergängen zu vermeiden, indem sie sich an die Form des
jeweils vorbeilaufenden Siebes anschmiegen. Hierdurch wird
eine weitere Reduktion unerwünschter Wirbelbildung erreicht.
Es versteht sich, daß die vorstehend genannten und
nachstehend noch zu erläuternden Merkmale der Erfindung nicht
nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in
anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind,
ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus
den Unteransprüchen und der nachfolgenden Beschreibung
bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die
Zeichnungen.
Die Erfindung soll nachfolgend anhand der Zeichnungen näher
erläutert werden. Es stellen dar:
Fig. 1: Blattbildungssystem mit einem ebenen und einem
gekrümmten Stützschuh;
Fig. 2: Blattbildungssystem mit zwei gegenüberliegenden, im
Bereich der Stützfläche konkav gekrümmten,
Gleitschuhen;
Fig. 3: Blattbildungssystem entsprechend Fig. 1 mit
zusätzlichen Randbegrenzungselementen.
Fig. 4: Blattbildungssystem entsprechend Fig. 2 mit
zusätzlichen Randbegrenzungselementen.
Die Fig. 1 zeigt ein Blattbildungssystem mit einem
Stoffauflauf 1, welcher über einen turbulenzerzeugenden
Bereich 2 und eine Stoffauflaufdüse 3 verfügt. Die
Stoffauflaufdüse 3 wird in Richtung zweier konvergierender
Siebe von der Stoffauflaufoberwand 3.1 und der
Stoffauflaufunterwand 3.2 begrenzt. Ein erstes und ein
zweites Sieb 4 und 5 werden über jeweils eine Umlenkwalze 11
und 10 in Strömungsrichtung 18 an den Auslaufbereich der
Stoffauflaufdüse 3 herangeführt. Das obenliegende erste Sieb
4 schmiegt sich an eine konvex gekrümmte Stützfläche 6.1
eines sich in Strömungsrichtung verjüngenden ersten
Stützelementes 6 an. Im verjüngten Bereich des Stützelementes
6 befindet sich eine weitere hydraulische Abstützung 19, die
den dünneren und damit flexibleren Bereich des Stützelementes
6 gegenüber einer rotierenden Walze 12 abstützt.
Das zweite Sieb 5 wird nach seiner Umlenkung über die
Umlenkwalze 10 an die Stützfläche 7.1 des zweiten
Stützelementes 7 herangeführt und verläuft über die eben
ausgebildete Stützfläche 7.1 in den Auslaufbereich des
Stoffauflaufes 1 hinein. Das Stützelement 7 ist an seiner
stromabwärtigen Seite über eine Achse 8 an einem darunter
feststehenden Stütztisch 15 abgestützt und verfügt am
stromaufwärtigen Ende über einen Druckschlauch 9, über den
die Neigung des Stützelementes 7 eingestellt werden kann. Bei
einer Verstellung der Neigung des Stützelementes 7 nähert
sich die Stützfläche 7.1 der gegenüberliegenden Walze,
beziehungsweise dem gegenüberliegenden Stützelement 6, so daß
eine Verstellung des für die Stoffsuspension zur Verfügung
stehenden Abstandes s möglich ist.
Zusätzlich besteht die Möglichkeit, den Stütztisch 15 selbst
höhenverstellbar auszuführen, so daß er eine Bewegung in Z-
Richtung, dargestellt durch den Doppelpfeil 14, ausführen
kann. Auch durch diese Bewegung ist eine Verstellung des
Abstandes s möglich.
Mit dieser Ausführungsform wird erreicht, daß der
Stoffsuspensionsstrahl - ohne einen freien Raum überbrücken
zu müssen und ohne Störungen durch Entwässerungselemente -
zwischen zwei sandwichartig verlaufende Siebe eingelegt
werden kann.
Die Fig. 2 zeigt eine weitere, mögliche Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Blattbildungssystems. Es wird in einem
schematischen Querschnitt der Düsenbereich eines
Stoffauflaufes 1 mit zwei, im Düsenauslaufbereich
konvergierenden Sieben 4 und 5 gezeigt. Der Stoffauflauf 1
weist einen turbulenzerzeugenden Bereich 2 und eine
Stoffauflaufdüse 3 mit konvergierenden Düsenwänden 3.1 und
3.2 an der Ober- und Unterseite auf. Im Auslaufbereich der
Stoffauflaufdüse 3 sind zwei gegenüberliegende, nierenförmig
ausgestaltete Gleitschuhe 6 und 7 angeordnet, die auf ihrer
suspensionszugewandten Seite jeweils über eine konvexe
Stützfläche 6.1 und 7.1 verfügen. Über die konvexen
Stützflächen verläuft jeweils ein umlaufendes Band 16 und 17,
auf dem jeweils das erste und zweite Sieb 4 und 5 anliegt.
Die beiden Stützelemente 6 und 7 können beweglich ausgeführt
werden, so daß sie einerseits um eine in
Maschinenquerrichtung verlaufende Achse schwenkbar sind und
andererseits auch aufeinander zu verschoben werden können.
Auch durch diese Ausführung wird erreicht, daß der Freistrahl
im Auslaufbereich der Stoffauflaufdüse vermieden wird und die
Stoffsuspension unter Vermeidung unnötiger Wirbel zwischen
die konvergierende Siebe eingeleitet wird.
Eine weitere Verbesserung zur wirbelfreien Überleitung der
Stoffsuspension aus dem stationären Bereich der
Stoffauflaufdüse in den dynamischen, siebberührten Bereich
ist in den Fig. 3 und 4 dargestellt, die im Grundsatz den
Fig. 1 und 2 entsprechen und oben ausführlich beschrieben
wurden. Der Unterschied der Figuren liegt darin, daß hier
jeweils am Ende der feststehenden Stoffauflaufdüse an der
Stoffauflaufoberwand und der Stoffauflaufunterwand ein oberes
und ein unteres Randbegrenzungselement 3.3 und 3.4 angebracht
ist, das jeweils hilft scharfe Absätze zu vermeiden. Die
Randbegrenzungselemente 3.3 und/oder 3.4 sind dünn und
gegebenenfalls flexibel ausgelegt, so daß sie sich an der
vorbeilaufenden Sieboberfläche anschmiegen.
Durch diese Ausführung ist es möglich, sehr feine Übergänge
vom statischen zum dynamischen Randbereich zu erwirken, womit
eine weitere Verbesserung der Lösung der Aufgabe der
Erfindung erreicht wird.
1
Stoffauflauf
2
turbulenzerzeugender Bereich
3
Stoffauflaufdüse
3.1
Stoffauflaufoberwand
3.2
Stoffauflaufunterwand
3.3
oberes Randbegrenzungselement
3.4
unteres Randbegrenzungselement
4
Sieb
5
Sieb
6
Stützelement
6.1
Stützfläche
7
Stützelement
7.1
Stützfläche
8
Achse
9
Druckschlauch
10
Umlenkwalze
11
Umlenkwalze
12
Stützwalze
13
Schwenkrichtung
14
Bewegungsrichtung
15
Stütztisch
16
Flexibles Band
17
Flexibles Band
18
Strömungsrichtung
19
Hydraulische Abstützung
S Abstand
R Radius
S Abstand
R Radius
Claims (17)
1. Blattbildungssystem einer Papier- oder Kartonmaschine
bestehend aus mindestens:
- 1. einem Stoffauflauf (1), welcher über ein Zufuhrsystem für eine Stoffsuspension und eine Stoffauflaufdüse (3) verfügt,
- 2. zwei im Bereich der Stoffauflaufdüse konvergierende Siebe (4, 5), wobei die Siebe (4, 5) im konvergierenden Bereich suspensionsberührt von Stützelementen (6; 7) mit Stützflächen (6.1; 7.1) geführt werden und zumindest einen Teil des konvergierenden Bereichs der Stoffauflaufdüse (1) bilden, wobei
- 3. mindestens eines der Stützelemente (6; 7) feststehend (im Sinne von nicht rotierend) ausgeführt ist, und
- 4. Mittel (8; 9) zur Einstellung der Neigung und des
Abstandes (s) mindestens eines Stützelementes (7) zum
gegenüberliegenden Stützelement(6) vorgesehen sind,
dadurch gekennzeichnet, daß - 5. das mindestens eine feststehende Stützelement (6; 7) eine geschlossene Oberfläche (6.1; 7.1) aufweist.
2. Blattbildungssystem gemäß Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß mindestens ein weiteres,
gegenüberliegendes und feststehendes Stützelement (6; 7)
vorgesehen ist.
3. Blattbildungssystem gemäß einem der Ansprüche 1-2,
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Stützelement
(6; 7) ein Gleitschuh ist.
4. Blattbildungssystem gemäß einem der Ansprüche 1-3,
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Stützelement
(6; 7) um mindestens eine in Querrichtung verlaufende
Achse (8) schwenkbar ist.
5. Blattbildungssystem gemäß Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Achse (8) sich in der
stromaufwärtigen Hälfte des Stützelementes (7; 8)
befindet.
6. Blattbildungssystem gemäß einem der Ansprüche 1-5,
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Stützelement
(6; 7) bezüglich seiner Stützfläche (6.1; 7.1)
verformbar ausgebildet ist.
7. Blattbildungssystem gemäß Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß mindestens ein verformbares
Stützelement (6; 7) mindestens eine Druckkammer
aufweist, die an die Stützfläche (6.1; 7.1) angrenzt.
8. Blattbildungssystem gemäß einem der Ansprüche 1-7,
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Stützelement
(6; 7) über die Maschinenbreite sektioniert
unterschiedlich einstellbar ist.
9. Blattbildungssystem gemäß einem der Ansprüche 7-8,
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein verformbares
Stützelement (6; 7) über eine Vielzahl von über die
Maschinenbreite verteilte Druckkammern aufweist, die
unterschiedlich einstellbar sind.
10. Blattbildungssystem gemäß einem der Ansprüche 1-9,
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der
Stützelemente (6; 7) Mittel zur Abstützung (19) an einer
rotierbaren Walze (12) aufweist.
11. Blattbildungssystem gemäß Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Mittel zur Abstützung (19)
zwischen Stützelement (6) und Walze (12) eine
hydrodynamische oder hydrostatische Abstützung ist.
12. Blattbildungssystem gemäß einem der Ansprüche 1-11,
dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Abstützung
zwischen Stützelement (6) und Walze (12) über die
Maschinenbreite sektioniert und einzeln einstellbar
sind.
13. Blattbildungssystem gemäß einem der Ansprüche 1-12,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Sieb (4; 5) und
mindestens einem Stützelement (6; 7) ein flexibles, sich
mit dem Sieb bewegendes Band (16; 17) angeordnet ist.
14. Blattbildungssystem gemäß einem der Ansprüche 1-13,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stützfläche (6.1; 7.1)
mindestens eines Stützelementes (6; 7) eben ausgebildet
ist.
15. Blattbildungssystem gemäß einem der Ansprüche 1-14,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stützfläche (6.1; 7.1)
mindestens eines Stützelementes (6; 7) konkav
ausgebildet ist.
16. Blattbildungssystem gemäß einem der Ansprüche 1-15,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stützfläche (6.1; 7.1)
mindestens eines Stützelementes (6; 7) konvex
ausgebildet ist.
17. Blattbildungssystem gemäß einem der Ansprüche 1-16,
dadurch gekennzeichnet, daß - stromabwärts gesehen - der
Endbereich der Stoffauflaufdüse (3) mindestens ein
dünnes und maschinenbreit verlaufendes
Randbegrenzungselement (3.3; 3.4) aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998152635 DE19852635A1 (de) | 1998-11-14 | 1998-11-14 | Blattbildungssystem |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1998152635 DE19852635A1 (de) | 1998-11-14 | 1998-11-14 | Blattbildungssystem |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19852635A1 true DE19852635A1 (de) | 2000-05-18 |
Family
ID=7887853
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998152635 Withdrawn DE19852635A1 (de) | 1998-11-14 | 1998-11-14 | Blattbildungssystem |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19852635A1 (de) |
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