DE19851224C1 - Verfahren zum Herstellen von definierten Freiformflächen in in Formstoff und Vorrichtung zum Ausführen desselben - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von definierten Freiformflächen in in Formstoff und Vorrichtung zum Ausführen desselbenInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Herstellen von definierten Freiformflächen in Formstoff aus pastösem Material oder Schüttgut.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von
definierten Freiformflächen in Formstoff aus pastösem Material
oder Schüttgut und eine Vorrichtung zum Ausführen des
Verfahrens. Die Herstellung derartiger definierter Oberflächen
ist in vielen Bereichen erforderlich, so z. B. für die
Herstellung von Gießformen für Metall, Beton, Gips, Wachs,
Kunststoff, etc., aber auch für die direkte Herstellung von
Elementen aus den vorgenannten Materialien. Desweiteren ist es
notwendig, definierte Flächen für die Herstellung von
Geländemodellen gestalten zu können. Eine weitere
Anwendungsmöglichkeit stellt das Rapid Prototyping dar.
Für die Herstellung von Gießformen ist es im Stand der Technik
bekannt, ein Modell herzustellen, das dann in einem geeigneten
Formstoff abgebildet wird. Die Herstellung eines solchen
Modells ist kostenintensiv und zeitaufwendig. Darüber hinaus
werden große Mengen an umweltbedenklichem Formstoff
verbraucht.
Weiterhin ist beim Rapid Prototyping mit Formstoff z. B. zur
Herstellung von Gießkernen das Lasersintern bekannt. Bei
diesem Verfahren werden nacheinander dünne Schichten thermisch
aushärtbaren Formstoffs eben aufgetragen und mit einem
Laserstrahl ausgehärtet. Der Strahl verfährt dabei auf Bahnen,
die die auszuhärtende Fläche des Formstoffs beschreiben.
Dieses Verfahren besitzt den Nachteil, dass der Brennfleck des
Lasers klein ist und es daher vergleichsweise lange dauert,
bis die auszuhärtende Fläche einer Schicht abgefahren ist.
Weiterhin ist diese Prozedur mehrfach notwendig, da jede
Schicht einzeln ausgehärtet werden muss. So ist zum Beispiel,
um ein Gebilde mit einem Volumen von ca. 3 Litern
herzustellen, eine Herstellungsdauer von fünf bis zehn Stunden
notwendig. Schließlich muss der nicht ausgehärtete Formstoff
einer Schicht nach dem Aushärten entfernt werden.
Die WO 90/03893 beschreibt die Herstellung eines
dreidimensionalen Körpers aus aufeinanderfolgenden Schichten
durch Schneiden, Verschmelzen, etc. mittels eines
energiereichen Strahls, wobei das den Körper umgebende
Material später entfernt wird.
Zur Herstellung von zum Beispiel Geländemodellen ist weiterhin
das Handmodellieren bekannt, bei dem der Formstoff manuell
geformt wird. Dieses Verfahren bietet den größtmöglichen
Freiheitsgrad bei der Gestaltung von Flächen. Allerdings ist
hierbei der manuelle Aufwand sehr hoch und die Formgenauigkeit
gering. Die Geometrie der modellierten Form ist nicht
definiert reproduzierbar. Schließlich besteht bei den vielfach
toxischen Formstoffen eine Gesundheitsgefährdung für die
modellierende Person.
Es ist daher die Aufgabe der Erfindung ein Verfahren zur
Herstellung von definierten Oberflächen aus Formstoff sowie
eine Vorrichtung zu dessen Ausführung anzugeben, das die
Nachteile des Standes der Technik vermeidet.
Die Erfindung löst diese Aufgabe durch die Bereitstellung
eines Verfahrens zum Herstellen von definierten
Freiformflächen in Formstoff aus pastösem Material oder
Schüttgut, wobei der Formstoff über eine Auftragseinrichtung
auf einen Auftragsgrund aufgebracht wird und wobei
anschließend die definierte Freiformfläche im Formstoff
mittels einer Walzeinrichtung geformt wird. Ein derartiges
Verfahren bietet gegenüber den bekannten Verfahren zum
maschinengesteuerten Herstellen von verlorenen Formen für die
Gießtechnik den Vorteil, dass es nicht länger notwendig ist,
für jede gewünschte Gussform zunächst ein Modell zu erstellen,
das dann als Schablone für die Herstellung der Gussformen
verwendet wird. Insbesondere für Gussteile, die als
Einzelstücke gefertigt werden, ist die Schablonenherstellung
unwirtschaftlich, da sie Zeit- und kostenintensiv ist. Soweit
diese Formen manuell hergestellt werden, wie es auch bei der
Herstellung von Geländemodellen üblich ist, bietet das
Verfahren den Vorteil, dass der Formgeber nicht länger in
Kontakt mit den oft gesundheitsschädlichen Formstoffen kommt.
Jedoch bleibt die Freiheit in der Formgestaltung erhalten,
wobei die Genauigkeit und Reproduzierbarkeit der
Oberflächengestaltung verbessert wird.
Auch gegenüber dem bekannten Lasersintern und anderen Methoden
des sukzessiven Aushärtens, wie z. B. in der WO 90/03893
beschrieben, ergeben sich Vorteile, denn die Modellierung
mittels des erfindungsgemäßen Verfahrens erfolgt schneller als
das beim Lasersintern erforderliche sukzessive Aushärten. Die
Entstehung der Form ist darüber hinaus während der
Modellierung zu beobachten und es ist nicht notwendig,
überschüssigen Formstoff aufzutragen, der nach dem
Brennvorgang wieder entfernt werden muss.
Der dabei verwendete Formstoff kann ein Material mit hohem
Feststoffanteil sein.
Die Erfindung betrifft weiterhin eine Vorrichtung zum
Herstellen von definierten Freiformflächen in Formstoff aus
pastösem Material oder Schüttgut gemäß dem vorstehenden
Verfahren mit einer Auftragseinrichtung zum Aufbringen des
Formstoffs auf einen Auftragsgrund und einer Walzeinrichtung,
wobei die Walzeinrichtung zum Formen des Formstoffs dient,
also zum Modellieren der Freiformfläche.
Nach einem Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass als
Auftragsmodul ein Zylinder mit einer in Richtung auf den
Auftragsgrund weisenden Auftragsöffnung dient und in dem
Zylinder ein Kolben zum Ausschieben des Formstoffs
verschiebbar geführt ist, der über einen Motor antreibbar ist.
Die Verwendung eines derartigen Auftragsmoduls zur Förderung
und Dosierung des Formstoffs bietet gegenüber herkömmlichen
Fördervorrichtungen, nämlich Bandförderern,
Rohrkettenförderern den Vorteil, dass es sich auch zum
Dosieren von Formstoff eignet, wofür diese Vorrichtungen auch
aufgrund der damit transportierten großen Materialmenge nicht
einsetzbar sind. Die weiterhin bekannten Schneckenförderer,
die zwar auch eine Dosierfunktion übernehmen können, besitzen
gegenüber dem Auftragsmodul den Nachteil, dass sie vielfach
nicht für die Förderung von Formstoff mit einem hohen
Feststoffanteil geeignet sind, wie er bei der Herstellung von
Oberflächen und Grußformen eingesetzt wird. Darüber hinaus ist
die Auslegung eines Schneckenförderers, insbesondere wenn
variierende Dosiermengen bereitgestellt werden müssen,
aufwendig im Gegensatz zu der einfachen konstruktiven
Gestaltung des Auftragsmoduls. Das Auftragsmodul kann daher in
einer Ausgestaltung aus einem Zylinder und einem darin
verschiebbar geführten Kolben bestehen, wobei Zylinder und
Kolben entweder einen kreisförmigen oder rechteckigen
Querschnitt aufweisen können. Die Verschiebebewegung des
Kolbens wird mit Hilfe einer mit dem Kolben verbundenen
Kolbenstange oder Schubkette durchgeführt, die mit einem Motor
gekoppelt ist. Zum Auftragen des Formstoffs wird der Kolben
zunächst in seine obere Endlage verfahren, die am weitesten
von der Auftragsöffnung des Zylinders entfernt ist. Die
Auftragsöffnung kann während des Befüllvorgangs durch zum
Beispiel einen Schieber verschlossen werden. Der Zylinder wird
dann über eine beispielsweise als verschwenkbare Klappe
ausgebildete Befüllöffnung befüllt. Die Klappe dient dabei
beim Befüllen als Rutsche für den Formstoff und kann nach
Beendigung des Befüllens geschlossen werden, um ein Austreten
des Formstoffs während des Ausschiebens durch den Kolben zu
verhindern. Zum Ausschieben des Formstoffs wird dann der
Schieber entfernt, der die Auftragsöffnung des Zylinders, die
in Richtung auf einen Formkasten oder Auftragsgrund weist,
verschließt. Der Kolben wird dann angetrieben durch den Motor
in Richtung auf die Auftragsöffnung verschoben, wobei der
Formstoff aus der Auftragsöffnung austritt. In der
Auftragsöffnung ist ein starres Teilungsgitter angeordnet, das
Verklumpungen des Formstoffs, die sich im Zylinder gebildet
haben können, zerteilt und so einen gleichmäßigen Auftrag des
Formstoffs auf den Auftragsgrund sicherstellt.
Um die Reibung zwischen Kolben und Zylinderwand zu verringern,
kann vorgesehen sein, den Kolben im Zylinder mit Spiel zu
führen. Dieses Spiel kann so ausgebildet sein, dass es in etwa
dem Durchmesser der Feststoffteilchen im Formstoff entspricht.
Dies hat zur Folge, dass Feststoffteilchen in den Spalt
zwischen Kolben und Zylinder gelangen können. Wird nun der
Kolben im Zylinder bewegt, so führt diese translatorische
Bewegung zu einer Rotation der Feststoffteilchen im Spalt. Die
Feststoffteilchen dienen also als Rollen zwischen Zylinderwand
und Kolben. Die nun nur noch bestehende Rollreibung zwischen
den Auftragsmodulteilen Zylinder und Kolben ist erheblich
geringer als die normalerweise bestehende Haftreibung.
Zur Reduzierung der Wandreibung zwischen Kolben und Zylinder
kann weiterhin eine Bandführung des Kolbens vorgesehen sein.
Dabei erfolgt die Verschiebung des Kolbens mittels einer in
der Zylinderwandung angeordneten sich über zumindest einen
Teilbereich der Zylinderlänge erstreckenden Bandführung aus
einem oder mehreren umlaufenden, ringförmig geschlossenen
Bändern. Das Band (die Bänder) verläuft dabei parallel zu der
Zylinderwandung in Richtung der Kolbenbewegung. Die
Bandführung ist dabei mit dem Motor verbunden und wird davon
angetrieben. So können zum Beispiel vier Bänder bei einem
Zylinder mit rechteckigem Querschnitt vorgesehen sein. Jedes
der Bänder kann ringförmig geschlossen sein und über zwei
Rollen laufen. Jedes Band erstreckt sich also entlang der
inneren Zylinderwandung von der oberen Endlage des Kolben bis
zur unteren Endlage desselben. Die Achsen der Rollen liegen in
einer Ebene mit der Zylinderwand und sind in derselben drehbar
gelagert. Die Bänder liegen flach auf der Innenwandung auf.
Der Kolben ist mit den Bändern in Durchlaufrichtung verbunden.
Die Bewegung der Bänder, also deren Umlaufen erfolgt synchron,
durch die Bewegung des Kolbens. Je nach Bewegungsrichtung des
Kolbens werden die Bänder in Richtung Auftragsöffnung geführt
oder in die umgekehrte Richtung.
Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein,
dass das Auftragsmodul und/oder die Walzeinrichtung mit einem
Manipulatorarm eines Industrieroboters verbunden und von
diesem geführt ist. Die Steuerung eines derartigen
Industrieroboters geschieht beispielsweise mittels direkter
Übernahme der CAD-Daten der Solloberfäche in einen Rechner,
der über eine Offline-Programmierschnittstelle die Steuerung
des Industrieroboters anspricht. Ist in den Formkasten eine
Grobform eingebracht worden, so ist das Volumen des Auftrags
zu errechnen aus der voreingestellten Grobform und der
Solloberfläche. Bei unbekanntem Untergrund kann dieser, zur
Errechnung des benötigten Formstoffvolumens von einem Sensor,
zum Beispiel einem Laserscanner vor dem eigentlichen Auftragen
abgetastet werden. Der Auftrag der errechneten Formstoffmenge
kann dann bereits unter Berücksichtigung der erforderlichen
Menge auf einem bestimmten Abschnitt des Auftragsgrundes
erfolgen. Das heißt, an Stellen die später eine größere
Materialstärke aufweisen sollen, wird von vorneherein mehr
Formstoff aufgebracht. So kann später unnötige Walzarbeit
vermieden werden.
Die Walzeinrichtung kann mindestens eine Walze umfassen,
mittels der das Formgeben des aufgetragenen Formstoffs
erfolgt. Die Walze wird dazu mit einem gewissen Anpressdruck
über den in entsprechender Stärke aufgetragenen Formstoff
geführt und verteilt so den Formstoff in der gewünschten Weise
zur Erzeugung einer definierten Oberflächenstruktur.
Um zu verhindern, dass die Walze sich nicht dreht, also nicht
abrollt, sondern blockiert und lediglich geschoben wird und
den Formstoff vor sich aufhäuft bzw. vor sich zusammenschiebt
oder sogar über sich wirft, kann vorgesehen sein, eine
angetriebene Walze zu verwenden. Diese kann mit Schlupf über
die Oberfläche geführt werden. Der Antrieb kann beispielsweise
über einen Antriebsriemen, der mit einem Motor gekoppelt ist,
erfolgen. Es kann zur Verhinderung dieses Problems weiter
vorgesehen sein, mehrere Walzen zu einem Walzenverbund
miteinander zu koppeln bzw. hintereinander anzuordnen.
Weiterhin kann die Walze bzw. der Walzenkörper profiliert
sein, um die Verteilung des Formstoffs zu verbessern.
Derartige in dem Walzenkörper angebrachte Rillen oder Wendel,
die von der Walzenmitte zu den Walzenenden verlaufen, führen
dazu, dass der Formstoff von der Walzenmitte hin zu den
Walzenenden seitlich weg transportiert wird.
Schließlich besteht bezüglich der Walzengestaltung das
Problem, dass einfache zylindrische Walzen es nicht
ermöglichen, in Walzrichtung runde, gekrümmten Fläche zu
gestalten. Eine konkav geformte Oberfläche setzt sich daher
bei der Verwendung von zylindrisch geformten Walzen in
Walzrichtung aus einer Reihe gerader Flächen mit verschiedenen
Steigungen zusammen, wobei stets Kanten bzw. Knicke entstehen
beim Übergang von einer Fläche zur nächsten. Um dies zu
vermeiden, können Walzen mit gekrümmter Oberfläche, wie zum
Beispiel Walzen mit fassartig oder hyperboloidisch gekrümmter
Mantelfläche eingesetzt werden. Mit diesen Walzen lassen sich
auf einfache Weise "Täler" und "Berge" formen. Um jedoch den
Austausch bzw. das Einwechseln von Walzen für unterschiedliche
Oberflächengeometrien, inbesondere auf einer Bahn, zu
vermeiden, können nach einem Ausführungsbeispiel Walzen mit
flexibel veränderbarer Gestalt eingesetzt werden. Das heißt,
die Walzenform kann während des Formgebens der Oberfläche der
Solloberflächenform angepasst werden. Dies kann durch eine
Kraft erfolgen, die im Inneren der Walze angreift und die
Mantelfläche der Walze definiert verformt. Dabei kann die
Kraft zentrisch oder außermittig angreifen, so dass eine
symmetrische oder asymmetrische Walzenverformung erzielt wird.
Die Verformung der Walze kann mechanisch, durch Druck,
Wärmeausdehnung, Kondensatoreffekt, Magnetwirkung, Induktion
etc. erfolgen. Die Verformung durch Druck erfolgt, indem in
die innen hohle Walze zur Erzeugung einer Fassform ein
Druckmedium aus einem Druckspeicher eingeleitet und so die
Walze "aufgepumpt" wird, bis ihre Mantelfläche die gewünschte
konvexe Krümmung erreicht hat. Umgekehrt erfolgt die Erzeugung
einer Walze mit konkav gekrümmter Mantelfläche durch
Evakuieren des Walzeninneren. Der Walzenmantel muss dabei so
gestaltet sein, dass er eine Verformung zulässt und sich nach
Entlastung wieder in seine zylindrische Form zurückverformt.
Als Pumpmedium kommen Gase, Flüssigkeiten und Pasten in Frage.
Um die maximale Verformung bei derartigen hohlen Walzen nach
innen festzulegen, kann vorgesehen sein, im Walzeninneren
Formbleche anzubringen, die entsprechend der maximalen
Krümmung vorgebogen sein können und bei einer Evakuierung des
Walzeninneren als Anschlag für den Walzenmantel dienen. Diese
Formbleche weisen Bohrungen auf, um eine direkte Einwirkung
des Druckmediums auf die Wandung des Zylindermantels zu
erlauben.
Die Verformung kann auch mittels einer mechanischen
Einrichtung im Walzeninneren erzielt werden, die über ein
Leitgestänge von außen bewegbar ist.
Um eine asymmetrische Verformung der Walze zu ermöglichen,
können zum Beispiel bei einer Pumpwalze mehrere Druckkammern
vorgesehen sein, die durch Zwischenwände voneinander getrennt
sind und keinen Druckausgleich untereinander durchführen. Jede
Druckkammer ist dann separat mit der Druckzuleitung und dem
Druckbehälter verbunden. Da starre, nicht dehnbare Wände
jedoch in jeder Kammer zu einer symmetrischen Verformung
führen, was wiederum abrupte Übergänge der Manteloberfläche
von einer Kammer zur nächsten zur Folge hat, kann vorgesehen
sein, gelagerte oder elastisch dehnbare Trennwände vorzusehen,
so dass eine gleichmäßige asymmetrische Verformung des
Walzenmantels erzielt wird.
Um Formstoff zu sparen, kann in die Auftragsform eine
vorgeformte Grobform eingelegt sein. Derartige Grobformen
bestehen beispielsweise aus stabförmigen Formstiften, die in
einem Rahmen zusammengespannt werden, wobei die Stirnflächen
der unterschiedlich eingespannten Stäbe eine Treppenkurven-
Formfläche mit einstellbarer Geometrie bildet. Derartige
Formen sind beispielsweise in der DE 41 12 736 C2, der
DE 196 27 930 A1 und der DE 197 34 286 C1 beschrieben.
Weiterhin kann vorgesehen sein, die Vorrichtung mit einer
Lagereinrichtung und/oder einer Fördereinrichtung zur
automatischen oder halbautomatischen Befüllung des
Auftragsmoduls zu versehen, da das Auftragsmodul nur bis zum
Handhabungsgewicht des Manipulators befüllt werden kann. Eine
einzige Füllung wird daher in der Regel nicht ausreichen, eine
ausreichende Menge Formstoff für eine zu gestaltende
Oberfläche bereitzustellen. Schließlich kann die Vorrichtung
eine Mischeinrichtung zum Anmischen des Formstoffs aufweisen.
Als Fördereinrichtung kommen sowohl Band- als auch
Schneckenförderer in Betracht. Der Mischer dient dazu, den
Formstoff vor dem Auftrag mit Bindemitteln, Wasser etc. zu
vermischen.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den
Patentansprüchen sowie den sonstigen Anmeldungsunterlagen.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung
dargestellt. Dabei zeigt - in schematischer Darstellung:
Fig. 1: eine erfindungsgemäße Vorrichtung;
Fig. 2: eine Walze mit veränderbarer Gestalt auf
verschiedenen Positionen einer gekrümmten
Oberfläche;
Fig. 3A-B: eine symmetrische bzw. eine asymmetrische
Pumpwalze; und
Fig. 4A-B: Teilansichten der Aufgabeeinrichtung in zwei
verschiedenen Ausgestaltungen.
Fig. 1 zeigt eine Vorrichtung, die einen Auftragsgrund 10
bzw. einen Formkasten aufweist, der bereits eine Grobform
(nicht dargestellt) enthält. Oberhalb des Auftragsgrundes 10
ist ein Auftragsmodul 12 angebracht, das mittels eines
Manipulatorarms 14 eines Industrieroboters geführt und über
diesen an einem Rahmen 16 befestigt ist. Der Industrieroboter
wird so gesteuert, dass eine dem späteren Oberflächenprofil
entsprechende Verteilung des Formstoffs erfolgt. Die Menge
wird dabei so gewählt, dass die gewünschte Oberfläche später
geformt werden kann, ohne unnötig große Mengen an Formstoff
verschieben zu müssen. Da das Auftragsmodul 12, das aus einem
Zylinder 18 und einem in diesem geführten Kolben besteht, nur
bis zum Handhabungsgewicht des Manipulators aufgefüllt werden
kann, kann nicht das gesamte Volumen, das für die Herstellung
eines entsprechenden Oberflächenprofils notwendig ist,
zugleich von dem Auftragsmodul 12 aufgenommen werden. Die
Befüllung kann erfolgen mittels eines Bandförderers 20, der
das Auftragsmodul 12 in seiner (gezeigten) Befüllposition mit
einer Schneckendosiereinrichtung 22 verbindet, die für die
Bereitstellung einer der Handhabungsmenge entsprechenden Menge
an Formstoff verantwortlich ist. Die Lagerung des Formstoffs
erfolgt in seiner trockenen Form in einem Silo 24, das über
einen Bandschneckenförderer 26 mit einer Mischkammer 28
verbunden ist. In der Mischkammer 28 wird dem trockenen
Formstoff Wasser 30 zugegeben und mit diesem mittels eines
Rühr- oder Mischwerks 32 vermischt, um ein pastöses, homogenes
Material herzustellen. Nach der Wasserzugabe 30 gelangt nun
der pastöse Formstoff über ein Rutsche 34 in das
Schneckendosiergerät 26, das neben seiner Dosier- und
Förderaufgabe auch sicherstellt, dass das Gemisch aus
trockenem Formstoff und Wasser homogen bleibt.
Das Formgeben des Formstoffs in dem Auftragsgrund 10 erfolgt
mittels einer Walzenanordnung (nicht dargestellt), die
ebenfalls mit dem Industrieroboter verbunden wird oder an
einem zweiten Manipulatorarm (nicht dargestellt) angebracht
ist.
Fig. 2 zeigt die Verwendung von Walzen mit unterschiedlichen
Oberflächengestaltungen bzw. die Geometrien einer
unterschiedlich mit Druck beaufschlagten flexiblen Walze zur
Herstellung von verschiedenen Oberflächengeometrien. Der
Formstoff 40 ist hier von dem Auftragsmodul (nicht
dargestellt) mit relativ gleichmäßiger Dicke auf eine Grobform
42 aufgebracht worden, die aus relativ zueinander festgelegten
Metallstäben 44 besteht. Die Verwendung einer Grobform 42, die
auf den Auftragsgrund aufgelegt wird, besitzt den Vorteil,
dass Formstoff 40 eingespart werden kann. Die Formung einer
definierten Oberfläche erfolgt mit Hilfe einer Walze 46, die
hier in verschiedenen Positionen während der
Oberflächenbearbeitung gezeigt ist. Für die Erstellung von in
Walzrichtung konkav oder konvex geformten Oberflächenprofilen
ist es erforderlich, Walzen 46 zu verwenden, deren
Mantelflächen ebenfalls konkav bzw. konvex geformt sind, da
ansonsten nur gerade Flächen gebildet werden können, an deren
Übergängen zueinander sich Knicke bzw. Kanten bilden. Neben
der Verwendung von starren fassförmigen oder hyperboloidischen
Walzen können - wie dargestellt - Walzen 46 mit veränderlicher
Gestalt verwendet werden, die den Vorteil besitzen, dass auf
einen Walzenwechsel verzichtet werden kann. Die Veränderung
der Gestalt erfolgt bei sogenannten Pumpwalzen durch die
Änderung des Walzeninnendrucks. Die Gestaltsänderung ist
jedoch vollständig reversibel. Die Walzen 46 sind hierzu über
ein Rohr 48 mit einer Druckerzeugungseinrichtung (nicht
dargestellt) verbunden. Die Mantelfläche der Walze 46 besteht
dabei aus einem flexiblen Material. Soll die Walze 46 eine
Fassform 46f aufweisen, um ein konkave Oberfläche zu formen,
so wird über das Rohr 48 ein Druckmedium in den Walzenkörper
eingeleitet, das zu einer Verformung der Walze 46 führt, wobei
die Hauptverformung in der Hälfte der Walzenlänge anzutreffen
ist. Wird der Druck wieder abgelassen, so geht die Walze 46
zunächst in ihre zylindrische Form 46z über, wird dagegen ein
Unterdruck aufgebracht, so verformt sich die Walze 46 in eine
hyperboloidische Form 46h. Die Verformung der Walze 46 kann
dabei je nach gewünschter Oberflächenkrümmung verschieden
stark ausgeprägt sein, was durch die Größe des aufgebrachten
Drucks geregelt wird. Die Herstellung von ineinander
übergehenden Oberflächenkrümmungen der Freiformfläche wird auf
diese Weise ermöglicht.
Die Fig. 3A und 3B zeigen nun verschiedene Ausgestaltungen
von derartigen Walzen mit veränderbaren Formen. So zeigt Fig.
3A eine Walze 46, deren Formänderung mittels einer mechanische
Einrichtung 50 im Inneren der Walze 46 erfolgt. Die
durchgezogenen Linien stellen den unverformten, zylindrischen
Zustand der Walze 46 dar. Ausgehend von dieser Grundposition
kann die Walze 46 sowohl in eine Fassform als auch in eine
hyperboloidische Form überführt werden, die durch
strichpunktierten Linien dargestellt sind. Die Verformung wird
von außen durch eine Leitstange 52 hervorgerufen, die sich von
außen nach innen in die Walze 46 erstreckt. Die Verformung
erfolgt durch translatorische Verschiebung der Leitstange 52
in Richtung der Pfeile 54, wobei eine Bewegung in Richtung des
schwarzen Pfeils 54s zu einer konvexen Verformung führt und
eine Bewegung in Richtung des weißen Pfeils 54w zu einer
konkaven Verformung der Walze 46. Die Leitstange 52 ist hierzu
im Walzeninneren im Bereich ihres freien inneren Endes 56
gelenkig mit mehreren Übertragungshebeln 58 verbunden, die
wiederum gelenkig mit Verstellhebeln 60 verbunden sind. Die
Verstellhebel 60 greifen mit ihrem einen Ende 60w an der
Walzenwand 46w an und sind lösbar mit dieser verbunden. Das
andere Ende 60v der Verstellhebel 60 ist gelenkig mit einer
Verstelleinrichtung 62 für den Kraftangriffspunkt verbunden.
Die Anlenkung der Übertragungshebel 58 liegt zwischen den
beiden Enden 60w und 60v. Die Verstelleinrichtung 62 besteht
aus einem Rohr, das durch eine Öffnung 64 in der Walze 46
geführt und in der Öffnung 64 gelagert ist und in dessen
Inneren die Leitstange 52 angeordnet und geführt ist. Die
Verstellung des Kraftangriffs- bzw. Verformungsangriffspunktes
P erfolgt durch translatorische Verschiebung der
Verstelleinrichtung 62 für den Verformungsangriffspunkt P in
Richtung der Walzenmitte oder in entgegengesetzte Richtung,
wodurch eine asymmetrische Verformung der Walze 46 ermöglicht
wird. Soll nun die Walze 46 von ihrer Grundposition in eine
Fassposition überführt werden, so verbleibt die
Verstelleinrichtung 62 in der Grundposition, wobei der
Kraftangriffspunkt in der Walzenmitte liegt, so dass eine
symmetrische Fassform erreicht wird. Die Leitstange 52 wird
dann in Richtung aus der Walzenmitte herausgezogen (schwarzer
Pfeil 54s). Das führt dazu, dass sich der Winkel α zwischen
den Übertragungshebeln 58 und der Leitstange 52 vergrößert bis
auf maximal 90°. Durch diese Auslenkung der Übertragungshebel
58 werden die Verstellhebel 60 ebenfalls ausgelenkt und zwar
derart, dass sie um ihren festen Angriffspunkt P, in dem sie
mit dem Walzenmantel 46w verbunden sind, verschwenkt werden,
wobei sich der Winkel β, der zwischen den Verstellhebeln 60
und der Walzenwand 46w eingeschlossen ist, ebenfalls
vergrößert. Dies führt dann dazu, dass die Verstelleinrichtung
62 für den Kraftangriffspunkt translatorisch in Richtung auf
die Walzenmitte verschoben wird. Die konkave Verformung der
Walze 46 erfolgt entsprechend umgekehrt.
In Fig. 3B ist eine Walze 46 gezeigt, die mittels eines
Druckanstiegs im bzw. einer Evakuierung des Walzeninneren in
ihrer Form veränderbar ist. Eine derartige "Pumpwalze" nimmt,
wenn das Walzeninnere mit einem Überdruck beaufschlagt wird,
eine Fassform an, wird das Innere evakuiert, so nimmt sie eine
hyperboloidische Form an. Bei der gezeigten Walze 46 wird eine
Flüssigkeit als Druckmedium eingesetzt. Um auch asymmetrische
Verformungen bei Pumpwalzen zu ermöglichen, ist die Walze 46
in drei Kammern 46k(1-3) geteilt. Da eine starre Trennung der
Kammern 46k zum Beispiel durch Wände zu einer ungleichmäßigen
Verformung führt und sich unerwünschte Knicke in der
Außenkontur der Walze 46 im Bereich der Wände bilden, sind bei
der gezeigten Walze die Kammern 46k nicht starr voneinander
getrennt, sondern durch gelagerte Begrenzungen 70, die in
ihren jeweiligen Führungen 72 translatorisch verschiebar sind,
um so einen Längenverstellung der Begrenzungen 70 zu
ermöglichen und damit einen gleichmäßigen Übergang von einer
Kammer 46k zur nächsten, entsprechend den verschiedenen in den
Kammern 46k1-3 eingestellten Drücken. Die strichpunktierte
Linie stellt dabei eine asymmetrisch verformte Walze dar,
wobei die erste Kammer 46k1 (von links in der Zeichnung) mit
dem größten Druck von den drei Kammern 46k beaufschlagt ist,
die zweite Kammer 46k2 mit einem geringeren Druck und die
dritte Kammer 46k3 unter Normaldruck steht. Die Zuleitung des
Druckmediums bzw. das Evakuieren geschieht über eine
Druckzuleitung 73, die sich durch eine Öffnung 74 in das
Walzeninnere erstreckt und einen Ausgang in jede der drei
Kammern 46k1-3 aufweist.
In Fig. 4A ist ein Ausschnitt aus einem Schnitt durch das
Auftragsmodul gezeigt, wobei hier zwischen dem Kolben 80 und
der Innenwandung 82 des Zylinders 84 ein Spiel besteht. Wird
nun der Kolben 80 in Pfeilrichtung bewegt, um den Formstoff
(nicht dargestellt) in den Formkasten zu applizieren, so
geraten Feststoffteilchen 86 in den Spalt zwischen Kolben 80
und Zylinder 84 und werden durch die translatorische Bewegung
des Kolbens 80 in Rotation versetzt, so dass sie wie ein
"Kugellager" wirken. Durch dieses Abrollen wird ein Blockieren
des Kolbens 80 verhindert.
Fig. 4B zeigt schließlich ein weiteres System zur
Verringerung der Reibung zwischen Kolben 80 und Zylinder 84,
hier in einem Zylinder 84 mit rechteckigem Querschnitt, wobei
der Kolben 80 an Bändern 88 festgelegt ist, die jeweils
mittels zweier Rollen 90, 91, die in der Wandung des Zylinders
84 liegen und dort drehbar gelagert sind, umlaufend geführt
sind. Die Rollen 90, 91 spannen die Bänder 88 zwischen sich
auf. Die ringförmig geschlossenen Bänder 88 verlaufen also von
der oberen Rolle 90 entlang der inneren Zylinderwand, an der
sie anliegen, zur unteren Rolle 91, um die Rolle 91 herum und
entlang der äußeren Zylinderwand wieder zurück zur oberen
Rolle 90.
Insgesamt wird der Kolben 80 von vier Bändern 88 geführt,
wobei jedes an einer der Seitenwände des rechteckigen
Zylinders 84 angeordnet ist. Alle vier Bänder 88 bewegen sich
dabei synchron. Indem die Bänder 88 nun über die Rollen 90, 91
geführt werden und umlaufen, wandert der Kolben 80 von seiner
Anfangsposition in Höhe der oberen Rolle 90 zu seiner
Endposition während des Ausstoßvorgangs des Formstoffs 92 in
Höhe der unteren Rolle 91. Dieses Führungssystem für den
Kolben 80 führt ebenfalls wie die in Fig. 3A gezeigte
Anordnung zu einer Reduzierung der Wandreibung zwischen Kolben
80 und Zylinder 84.
Claims (22)
1. Verfahren zum Herstellen von definierten Freiformflächen
in Formstoff aus pastösem Material oder Schüttgut, wobei
der Formstoff über eine Auftragseinrichtung auf einen
Auftragsgrund aufgebracht wird, dadurch gekennzeichnet,
daß anschließend die definierte Freiformfläche im
Formstoff mittels einer Walzeinrichtung geformt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
als Formstoff ein Material mit hohem Feststoffanteil
verwendet wird.
3. Vorrichtung zum Herstellen von definierten
Freiformflächen in Formstoff (40, 92) aus pastösem
Material oder Schüttgut gemäß dem Verfahren nach einem
der Ansprüche 1 oder 2 mit einer Auftragseinrichtung (12)
zum Aufbringen des Formstoffs (40, 92) auf einen
Auftragsgrund (10) und einer Walzeinrichtung, dadurch
gekennzeichnet, daß die Walzeinrichtung zum Formen des
Formstoffs (40, 92) dient.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
als Auftragsmodul (12) ein Zylinder (18, 84) mit einer in
Richtung auf den Auftragsgrund (10) weisenden
Auftragsöffnung dient und in dem Zylinder (18, 84) ein
Kolben (80) zum Ausschieben des Formstoffs (40, 92)
verschiebbar geführt ist, der über einen Motor antreibbar
ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der Zylinder (18, 84) und der Kolben (80) einen
kreisförmigen oder rechteckigen Querschnitt aufweisen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Kolben (80) im Zylinder (18, 84)
mit Spiel geführt ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
das Spiel etwa dem Durchmesser der Feststoffteilchen (86)
im Formstoff (40, 92) entspricht und die
Feststoffteilchen (40, 92) als Rollen zwischen
Zylinderwand und Kolben (80) dienen.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß der Kolben (80) mit einer in der
Zylinderwandung angeordneten, sich über zumindest einen
Teilbereich der Zylinderlänge erstreckenden Bandführung,
die mindestens ein Band (88) umfasst, verbunden ist, und
wobei das Band (88) entlang der inneren Zylinderwandung,
in Richtung der Kolbenbewegung verläuft und die
Bandführung mit dem Motor verbunden oder durch die
Bewegung des Kolbens vorgegeben ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß der Kolben (80) mit einer vom Motor
angetriebenen Schubkette verbunden und bewegbar ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß an der Auftragsöffnung des Zylinders
(18, 84) ein starres Teilungsgitter zum Zerteilen des
Formstoffs (40, 92) angeordnet ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß das Auftragsmodul (12) und/oder die
Walzeinrichtung mit einem Manipulatorarm (14) eines
Industrieroboters verbunden und von diesem geführt ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Walzeinrichtung mindestens eine
Walze (46) umfasst.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß
es sich bei der Walze (46) um eine angetriebene Walze
(46) handelt.
14. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch
gekennzeichnet, daß es sich bei der Walze (46) um eine
profilierte Walze (46) handelt.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß die Walzeinrichtung aus mehreren
hintereinander angeordneten Walzen (46) besteht.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, daß es sich bei der Walze (46) um eine
Walze (46h, 46f) mit gekrümmter Oberfläche handelt.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 16, dadurch
gekennzeichnet, daß es sich bei der Walze (46) um eine
Walze (46) mit veränderlicher Gestalt handelt.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß
die Walzenform mechanisch oder durch Druck veränderbar
ist.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 18, dadurch
gekennzeichnet, daß die Walzenform symmetrisch oder
asymmetrisch ist.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 19, dadurch
gekennzeichnet, daß der Auftragsgrund (10) eine
vorgeformte Grobform (42) beinhaltet.
21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 20, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Lagereinrichtung (24) und/oder
eine Fördereinrichtung (20, 22, 26, 34) zur Befüllung des
Auftragsmoduls (12) vorgesehen sind.
22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 21, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Mischeinrichtung (28) zum
Anmischen des Formstoffs (40, 92) vorgesehen ist.
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|---|---|---|---|
| DE19851224A DE19851224C1 (de) | 1998-11-06 | 1998-11-06 | Verfahren zum Herstellen von definierten Freiformflächen in in Formstoff und Vorrichtung zum Ausführen desselben |
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| DE19851224A DE19851224C1 (de) | 1998-11-06 | 1998-11-06 | Verfahren zum Herstellen von definierten Freiformflächen in in Formstoff und Vorrichtung zum Ausführen desselben |
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ID=7886927
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| DE19851224A Expired - Fee Related DE19851224C1 (de) | 1998-11-06 | 1998-11-06 | Verfahren zum Herstellen von definierten Freiformflächen in in Formstoff und Vorrichtung zum Ausführen desselben |
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