DE19851020A1 - Strecke - Google Patents
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- D01H1/00—Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
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- D01H1/16—Framework; Casings; Coverings ; Removal of heat; Means for generating overpressure of air against infiltration of dust; Ducts for electric cables
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Strecke gemäß Oberbegriff des
Anspruches 1.
Bei Strecken sind die einzelnen Antriebe wie Hauptantrieb, Übertriebe, z. B.
für den Kannenwechsel, Streckwerksantrieb, Drehtellerantrieb usw. mit Hilfe
mindestens einer klappbaren Abdeckung abgedeckt. Eine derartige Abdec
kung wird in der Regel aus Blech gefertigt, damit sie einerseits ohne allzu
große Kraftaufwendungen leicht zu handhaben ist und andererseits auch
kostengünstig gefertigt werden kann. Da die Antriebe relativ viel Platz bean
spruchen, muß auch die Abdeckung entsprechend große Abmessungen
aufweisen, um die Zugänglichkeit zu all den einzelnen Antriebsaggregaten
zu ermöglichen. Eine derartig große Abdeckung ist somit zu einem gewissen
Grad, auch wenn durch Verstärkung ihrer Randbereiche Gegenmaßnahmen
ergriffen werden, biegsam und liegt deshalb nicht völlig abdichtend auf ihrer
Unterlage, die durch einen stationären Teil der Strecke gebildet wird, auf. Es
gibt somit stets Ritzen und Spalte, durch welche Luft in diesen, die Antriebs
vorrichtung(en) aufnehmenden Antriebsraum eindringen kann. Da der die
Strecke umgebende Raum nicht völlig frei gehalten werden kann von her
umvagabundierenden Fasern und anderen Flugbestandteilen, läßt es sich
bei den bekannten Ausbildungen mit vertretbarem Dichtungsaufwand nicht
vermeiden, daß derartige, unerwünschte Bestandteile in den Antriebsraum
gelangen und sich an den teilweise mit hoher Geschwindigkeit umlaufenden
Teilen festsetzen und so zu Schäden führen können.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung zu
schaffen, die mit geringem Aufwand herstellbar ist und ein Eindringen von
Fasern in den Antriebsraum wirksam unterbindet und auf diese Weise zu
einer hohen Lebensdauer der Antriebsaggregate beiträgt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruches i
gelöst. Mit Hilfe des Ventilators wird im Antriebsraum ein Überdruck erzeugt,
der bewirkt, daß über den gesamten Randbereich der Abdeckung Luft aus
dem Antriebsraum in die den Antriebsraum umgebende Atmosphäre ent
weicht. Es gibt somit keine unkontrollierten, in den Antriebsraum eindringen
de, ungereinigte Luftströmungen und somit auch kein unerwünschtes Ein
dringen von Fasern und sonstigen Flugbestandteilen. Die Antriebe werden
somit durch keine Ablagerungen in ihrer Funktion und/oder Haltbarkeit be
einträchtigt.
Die Erfindung ermöglicht es, bestehende Einrichtungen einer Strecke zu
nutzen. Die durch die Einrichtungen erzeugten Luftströme ermöglichen
durch die Anbindung an einen Ventilator eine sinnvolle und effektive Ver
wendung der Luftströme. Außerdem ist es durch die Erfindung nicht erfor
derlich, Veränderungen im Aufbau und Konzeption einer Strecke vorzuneh
men. Ebenso ist es möglich, bestehende Strecken mit geringem Aufwand
nachzurüsten. Besonders günstig ist es, wenn bereits vorhandene Ventilato
ren im Antriebsraum, beispielsweise des Hauptantriebs, für die Erfindung
verwendet werden. Dies führt zu einer erheblichen Kostenreduzierung.
Vorteilhaft ist es ferner, wenn die Ansaugseite im oberen und/oder unteren
Bereich des Antriebsraumes angeordnet ist. Bei der Ausrichtung der An
saugseite nach oben, d. h. im oberen Bereich des Antriebsraumes, wird we
niger Dreck angesaugt, da dort weitaus weniger Staubpartikel vorhanden
sind. Ist die Ansaugseite nach unten ausgebildet, so kann durch die Wahl
einer großflächigen Ansaugfläche eine niedrige Strömungsgeschwindigkeit
gewählt werden, so daß in diesem Fall ebenfalls weniger Dreck angesaugt
wird. Diese Art der großflächigen Ansaugung ist besonders dann sinnvoll,
wenn der Antriebsraum auf einem Sockel angeordnet ist.
Prinzipiell ist die Anordnung und Orientierung des Ventilators im Antriebs
raum frei wählbar, doch läßt sich im Hinblick auf den Lufthaushalt eine be
sonders zweckmäßige Lösung durch eine Ausbildung des Erfindungsgegen
standes nach Anspruch 3 und evtl. 4 erzielen. Mittels der Luftleitvorrichtung
gelingt es, Luft gezielt dort hinzuleiten, um gerade an diesen Stellen eine
Reinigung bzw. Entstaubung durchzuführen. Denn durch die Konstruktion
bestimmter Baueinheiten ist es nicht zu verhindern, daß sich an manchen
Stellen Staub ablagert. Diese Ablagerungen werden nunmehr mittels der
Erfindung vermieden.
Zur Erleichterung der Wartung ist eine Weiterbildung der erfindungsgemä
ßen Vorrichtung gemäß Anspruch 5 von Vorteil, da auf diese Weise der
Ventilator bei geöffneter Abdeckung die Zugänglichkeit der im Antriebsraum
angeordneten Aggregate nicht beeinträchtigt. Dabei ist es zweckmäßig, zur
Verringerung des von der Wartungsperson aufzubringenden Kraftaufwandes
die Vorrichtung entsprechend Anspruch 6 auszugestalten.
Eine einfache Reinigung des Filters läßt sich durch eine Ausbildung der Vor
richtung gemäß der vorliegenden Erfindung nach Anspruch 7 erreichen. Da
während bestimmter Operationen an der Strecke, z. B. während des Austau
sches einer durch die Strecke gefüllten Kanne gegen eine Leerkanne, ein
Großteil der im Antriebsraum angeordneten Antriebe nicht zu laufen braucht,
ist es zweckmäßig, wenn die erfindungsgemäße Vorrichtung gemäß An
spruch 8 weitergebildet wird, wobei durch vorteilhafte Ausgestaltung der
Steuervorrichtung nach Anspruch 9 die Zeit, während welcher der Ventilator
in entgegengesetzter Richtung zur normalen Betriebslaufrichtung umläuft,
auf das unvermeidbar notwendige Maß reduziert werden kann.
Durch die vorteilhafte Anordnung des Filters gemäß Anspruch 10 wird die
Zugänglichkeit desselben wesentlich verbessert. Im einfachsten Fall genügt
es, wenn das Vlies, das sich im Laufe der Zeit aus diesen Flugbestandteilen
auf dem Filter bildet, lediglich abgeblasen wird und auf den Boden fällt, doch
ist es zweckmäßig, wenn für die Entsorgung eine Ausbildung nach Anspruch
11 und vorgesehen wird. Um die Bedienungsperson bei der Wartung der
Strecke nicht zu behindern, kann vorteilhafterweise eine Ausbildung der er
findungsgemäßen Vorrichtung nach Anspruch 12 vorgesehen werden. Dabei
empfiehlt sich eine vorteilhafte Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes
nach den Ansprüchen 13 bis 15. Hierbei wird vorzugsweise ein Anschluß
der Entsorgungsvorrichtung gemäß Anspruch 15 und evtl. 16 vorgesehen.
Im Sinne der vorliegenden Erfindung umfaßt der Begriff "Ventilator" auch
eine Vielzahl derselben bei geeigneter Anordnung im Antriebsraum. Dassel
be trifft für die "Abdeckung" zu, wobei dieser Begriff auch Türen, Klappen
etc. umfassen soll. Ebenso kann statt eines einzigen Antriebsraumes auch
eine Vielzahl von entsprechend ausgebildeten Antriebsräumen vorgesehen
werden, falls dies aus Platzgründen zweckmäßig sein sollte.
Der Erfindungsgegenstand ist einfach im Aufbau und wirkt dennoch mit ho
her Sicherheit dem Eindringen von Fasern und sonstiger Flugbestandteile in
den Antriebsraum entgegen. Auf diese Weise bewirkt der Erfindungsgegen
stand mit einfachen Mitteln eine Erhöhung der Betriebssicherheit der An
triebsaggregate und eine Erhöhung ihrer Lebensdauer. Durch die erzeugte
Luftströmung im Antriebsraum wird zusätzlich noch eine Kühlung der An
triebsvorrichtungen und -aggregate erreicht.
Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung werden mit Hilfe von
Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäß ausgebildete Strecke in perspektivischer
Ansicht
Fig. 2 den Antriebsraum einer Strecke in der erfindungsgemäßen Aus
bildung im schematischen Schnitt;
Fig. 3 das Steuerschema für eine erfindungsgemäß ausgebildete Strec
ke in perspektivischer Darstellung; und
Fig. 4 in perspektivischer Darstellung ein Detail des Erfindungsgegen
standes.
Um ein besseres Verständnis des Wesens der Erfindung zu erhalten, wird
zunächst unter Zuhilfenahme von Fig. 1 eine Strecke 1 in groben Zügen er
läutert.
Der untere Teil 10 dieser Strecke 1 ist stationär und bildet ein Maschinenge
stell, das in üblicher Weise ausgebildet ist und Türen 11 u. dgl. aufweist. Auf
der linken Seite der Abbildung sind mehrere Kannen 12 zu erkennen, von
denen aus die zu verstreckenden Bänder 13 der Strecke 1 zugeführt wer
den. Die Bänder 13 werden in einem Bandführungskanal 15 zusammenge
faßt (doubliert) und verzogen und in einer Kanne 14 abgelegt.
Für die verschiedenen Tätigkeiten an der Strecke 1 wie das Verziehen der
Bänder 13, Kontrollieren des sich durch Verziehen der Bänder 13 bildenden,
in der Kanne 14 abzulegenden Bandes, für das geordnete Ablegen dieses
verzogenen Bandes in der Kanne 14, für den Austausch einer gefüllten
Kanne 14 gegen eine andere, zuvor sich in einer Wartestellung befindenden
Kanne 140 (Kannenwechsel) etc. werden die verschiedensten Antriebe - die
später im Zusammenhang mit Fig. 2 näher erläutert werden - benötigt, die im
stationären Teil 10 der Strecke 1 angeordnet sind. Die meisten dieser An
triebe befinden sich gemeinsam in einem einzigen Raum (Antriebsraum 3),
der durch Abdeckungen 2, 2a und 2b abgedeckt wird. Wegen des Bandfüh
rungskanals 15 ist es erforderlich, mehrere Abdeckungen 2, 2a, 2b vorzuse
hen; ihre Anzahl hängt von der Ausbildung der Strecke 1 ab und kann somit
entsprechend von einem Streckentyp zum anderen variieren. Die Abdeckun
gen 2, 2a und 2b sind jeweils um eine Achse, die in der Abbildung nicht er
kennbar sind, verschwenkbar, damit der die erwähnten Antriebe aufneh
mende Antriebsraum 3 (siehe Fig. 2) zu Wartungszwecken zugänglich ist.
Weitere Antriebe oder Antriebselemente können in einem oder mehreren
zusätzlichen Antriebsräumen untergebracht sein (hier nicht dargestellt), die
beispielsweise durch Öffnen einer Tür 11 (Fig. 1) zugänglich gemacht wer
den können. Beispielsweise trifft dies für die erwähnte Vorrichtung zum
Wechseln der Kannen 14, 140 (Kannenwechselvorrichtung 35) zu.
Der Übersichtlichkeit halber sind in Fig. 2 die Antriebe etc. lediglich schema
tisch als Vierecke dargestellt, doch versteht es sich von selber, daß diese in
üblicher Weise Getriebe mit entsprechenden Anzahlen der verschiedensten
Stirn- und anderer Zahnräder, Ketten, Treibriemen etc. aufweisen und inner
halb des Antriebsraumes 3 in der Regel keine weitere Kapselung o. dgl.
aufweisen. Gemäß dem in Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel nimmt die
ser Antriebsraum 3 einen Hauptantriebsmotor 30 auf, dessen Antriebsachse
300 mit einem Getriebe 31 verbunden ist. Durch dieses Getriebe 31 werden
bei dem gezeigten Beispiel mittels Übertriebe - die in an sich beliebiger
Weise ausgebildet sein können - ein Streckwerksantrieb 32, eine Antriebs
vorrichtung 33 für die Bandabtastung sowie ein Drehtellerantrieb 34 ange
trieben, der einen oberhalb der zu füllenden Kanne 14 angeordneten Dreh
teller 340 während des Füllvorganges in Drehung versetzt, um das abzule
gende Faserband gleichmäßig in der Kanne 14 zu verteilen. Weitere Antrie
be, z. B. für die erwähnte Kannenwechselvorrichtung 35 (siehe Fig. 3), kön
nen vom Getriebe 31 abgeleitet werden, selbst wenn sie sich in einem ande
ren, vom Antriebsraum 3 getrennten Antriebsraum (oder in einer Mehrzahl
hiervon) befinden.
Die erwähnten Antriebe (30, 31, 32, 33, 34) enthalten, wie erwähnt, eine
Vielzahl drehender und um laufender Teile, die innerhalb des Antriebsrau
mes 3 nicht nochmals abgekapselt sind, sondern wegen der notwendigen
Zugänglichkeit und Wärmeabfuhr offen im Antriebsraum 3 angeordnet sind.
Mit der Abdeckung 2 ist ein Ventilator 4 bewegungsschlüssig verbunden.
Beim gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Ventilator 4 mit seiner Ansaug
seite direkt an der Seitenwand 20 der Abdeckung 2 angeflanscht. Damit
durch den Ventilator 4 keine in der die Strecke 1 umgebenden Luft herum
fliegenden Fasern und sonstigen leichten Flugbestandteile in den Antriebs
raum 3 gelangen können, ist in der Seitenwand 20 der Abdeckung 2 ein Fil
ter 5 angeordnet, durch welches hindurch die dem Ventilator 4 zugeführte
Luft angesaugt wird. Den Ventilator 4 erreicht auf diese Weise nur saubere,
gefilterte Luft, die somit frei von Fasern, Faserbruchstücken und sonstigen
Flugbestandteilen ist, und demzufolge gelangt auch nur derartig gefilterte
Luft das Innere des Antriebsraumes 3.
Bevor auf die Steuerung und weitere Details der im Aufbau beschriebenen
Vorrichtung eingegangen wird, soll zunächst ihre Funktionsweise dargelegt
werden.
Während des normalen Arbeitsbetriebes der Strecke 1, bei welchem der
Hauptantriebsmotor 30 läuft und über das Getriebe 31 und den Streckwerk
santrieb 32 das Streckwerk (nicht gezeigt) zum Verziehen der Bänder 13, mit
Hilfe der Antriebsvorrichtung 33 die Bandabtastung (ebenfalls nicht gezeigt)
und mit Hilfe des Drehtellerantriebes 34 den Drehteller 340 antreibt, wird der
Ventilator 4 angetrieben, der nun mit seiner Ansaugseite durch das Filter 5
hindurch saubere Luft ansaugt und auf seiner Luftauslaßseite in den An
triebsraum 3 bläst. Diese Luft erzeugt im Antriebsraum 3 einen Überdruck,
der dazu führt, daß die Luft den Antriebsraum 3 durch sämtliche Ritzen und
Spalten 21 hindurch verläßt in dem Bestreben, einen Druckausgleich zwi
schen dem Antriebsraum 3 und dem diesen umgebenden Raum zu schaffen,
zu verlassen. An diesen Stellen, an denen die Luft aus dem Antriebsraum 3
entweichen kann (siehe Pfeile L), d. h. an den Randbereichen der Abdec
kungen 2, 2a und 2b, mit denen sie am stationären Teil 10 der Strecke 1
aufliegen, brauchen keine Dichtungen u. dgl. vorgesehen zu werden, da die
ses Austreten von Luft sogar erwünscht ist: um die angestrebte Wirkung zu
erzielen. Die durch die Ritzen und Spalten 21 austretende Luft verhindert
nämlich, daß - außer durch den Ventilator 4 hindurch - an irgendeiner Stelle
Luft, d. h. sogar ungereinigte Luft, in den Antriebsraum 3 gelangen und so
mit zu einer Verschmutzung und auf Dauer sogar zu einer Beschädigung
von angetriebenen Teilen der Antriebe und Getriebe führen kann.
Es hat sich gezeigt, daß dann, wenn im Antriebsraum 3 ein Druck von ca.
300 bis 400 Pascal herrscht, die angestrebte Wirkung sichergestellt wird.
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, besitzt der Antriebsraum 3 eine verwinkelte
Form, da er den Bandführungskanal 15 teilweise umfaßt. Es ist deshalb un
ter Umständen schwierig, am gesamten Umfangsbereich der Abdeckungen
2, 2a und 2b, d. h. über die gesamte Länge der Ritzen und Spalten 21 zwi
schen den Abdeckungen 2, 2a und 2b einerseits und dem stationären Teil
10 der Strecke 1 andererseits einen stets ausreichenden Überdruck zu er
halten, daß überall ein Eindringen von Fasern und anderen Flugbestandtei
len mit Sicherheit ausgeschlossen wird.
Abhilfe kann auf verschiedenerlei Weise erreicht werden. Beispielsweise
kann ein stärkerer Ventilator 4 vorgesehen werden, der eine größere Menge
Luft umwälzt und somit das Erreichen des erstrebten Zieles sicherstellt. Dies
muß jedoch mit höherem Energieaufwand erkauft werden. Eine andere Mög
lichkeit besteht darin, den Ventilator 4 an einer zentralen Stelle innerhalb
des Antriebsraumes 3 anzuordnen und entsprechend zu orientieren, so daß
die ihn verlassende Luft sich möglichst gleichmäßig im Antriebsraum 4 ver
teilt und somit auch über den ganzen Bereich der vorhandenen Spalte 21
zwischen Abdeckungen 2, 2a und 2b einerseits und stationärem Teil 10 der
Strecke 1 andererseits im wesentlichen mit gleicher Intensität - in bezug auf
den Antriebsraum 3 - nach außen bläst. In diesem Fall ist gegebenenfalls
der Ventilator 4 mit seiner Ansaugseite unter Zwischenschaltung einer ent
sprechenden, nicht gezeigten Ansaugleitung mit der durch das Filter 5 ab
gedeckten Ansaugöffnung in der Abdeckung 2 zu verbinden.
Gemäß einer bevorzugten und deshalb in Fig. 2 auch dargestellten Ausfüh
rungsform der beschriebenen Vorrichtung ist der Ventilator 4 ebenso wie
auch beim zunächst beschriebenen Ausführungsbeispiel an der Seitenwand
20 der Abdeckung 2 angeflanscht; in Nähe seiner Luftauslaßseite jedoch
beginnt die Mündung 600 eines Rohres 60, das Teil einer Luftleitvorrichtung
6 ist. Die Mündung 600 ist gemäß dem in Fig. 2 gezeigten Ausführungsbei
spiel in Form eines Trichters erweitert, der sich außer in der gezeigten Er
weiterungsrichtung parallel zur Längsachse des Ventilators 4 zusätzlich
auch noch mehr oder weniger weit in Umfangsrichtung um den Ventilator 4
herum erstrecken kann. Auf diese Weise fängt die Mündung 600 des Rohres
60 so viel Luft, wie gewünscht wird, auf, um sie durch das Rohr 60 hindurch
an die Stelle im Antriebsraum 3 zu leiten, an welcher der Überdruck benötigt
wird. Das Rohr 60 verzweigt sich bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel
und weist zwei Austrittsmündungen 601 und 602 auf, die gegen bestimmte
Antriebe (30, 31, 32, 33, 34) und/oder gegen derartige Bereiche der Spalte
21 gerichtet sind, die aufgrund ihrer Entfernung vom Ventilator 4 bzw. infolge
der komplexen Form des Antriebsraumes 3 nur unzureichend mit Überdruck
versorgt werden. Auf diese Weise trägt die Luftleitvorrichtung 6 zu einer
gleichmäßigen Verteilung des Überdruckes im Bereich der Spalte 21 bei und
garantiert so, daß nirgends hier Luft in den Antriebsraum 3 eindringen kann.
Bereits die vorstehenden Erörterungen zeigen, daß die Erfindung nicht auf
die geschilderte Ausführung eingeschränkt ist, sondern vielfältige Abwand
lungen erfahren kann. So ist es selbstverständlich möglich, einzelne oder
alle Erfindungsmerkmale durch Äquivalente zu ersetzen oder auch in ande
ren Kombinationen zu verwenden, ohne den Rahmen der vorliegenden Er
findung zu verlassen. So ist es beispielsweise nicht erforderlich, daß die
Luftleitvorrichtung 6 lediglich ein einziges Rohr 60 aufweist; falls dies
zweckdienlich ist, können naturgemäß auch zwei oder mehrere derartige
Rohre einfacher oder komplexer Form vorgesehen werden. Des weiteren ist
es nicht notwendig, daß dieses Rohr 60 oder diese Rohre über ihre volle
Länge geschlossen sind. Da die dem Antriebsraum 3 zugeführte Luft zur
Kühlung beiträgt, kann es nämlich von Vorteil sein, wenn besonders rasch
umlaufende Teile oder derartige Teile, die aus anderen Gründen zur Erhit
zung neigen, durch ihnen direkt zugeführte Luft zusätzlich gekühlt werden.
Zusätzlich zu der Aufgabe, eine gleichmäßige Überdruck-Verteilung im An
triebsraum 3 zu schaffen, dienen diesem Zweck beispielsweise die in Fig. 2
gezeigten Rohrauslaßöffnungen 603, 604, 605 und 606.
Die Luftleitvorrichtung 6 muß nicht unbedingt ein Rohr oder Rohrsystem
aufweisen; es ist auch möglich, statt dessen oder evtl. auch zusätzlich hier
zu ein oder mehrere Luftleitbleche oder anders geartete Luftleitorgane zu
verwenden.
Oben wurde bereits erwähnt, daß der Ventilator 4 prinzipiell an beliebiger
Stelle im Antriebsraum 3 angeordnet werden kann, wenn durch seine Orien
tierung und/oder durch eine entsprechend ausgebildete Luftleitvorrichtung 6
für einen ausreichenden Überdruck im Antriebsraum 3 im gesamten Bereich
der Ritzen und Spalte 21 gesorgt werden kann. Dabei ist es auch im Hinblick
auf seine Funktion unerheblich, ob der Ventilator 4 vom stationären Teil 10
der Strecke 1 oder auf andere Weise getragen wird, indem er - wie be
schrieben - beispielsweise mit der Abdeckung 2 (oder einer anderen Ab
deckung 2a bzw. 2b) bewegungsschlüssig verbunden ist. Die letzte Ausfüh
rung ist deshalb besonders von Vorteil, da durch Aufklappen der den Venti
lator 4 tragenden Abdeckung 2, 2a bzw. 2b auch der Ventilator 4 aus dem
Antriebsraum 3 herausgeklappt wird, so daß dieser für eine Wartung frei
zugänglich ist.
Die Anordnung des Ventilators 4 in einer Ecke des Antriebsraumes 3 hat
wenig Sinn, wie sich aus der vorstehenden Beschreibung ergibt, da in der
Regel die gewünschte Überdruckverteilung lediglich mit größerem Aufwand
(aufwendigere Luftleitvorrichtung) erzielbar ist. Dennoch ist es bei einer
Ausführung, gemäß welcher der Ventilator 4 von einer Abdeckung 2, 2a bzw.
2b getragen wird, von Vorteil, wenn er sich nicht zentral im Antriebsraum 3,
sondern in nächstmöglicher Nähe von der Schwenkachse der betreffenden
Abdeckung 2, 2a bzw. 2b befindet. Bei der in Fig. 1 gezeigten Strecke 1 ist
die (nicht gezeigte) Achse der Abdeckungen 2, 2a und 2b jeweils in Nähe
ihrer Kante 22, 23 bzw. 24 vorgesehen, weshalb gemäß dem hier gezeigten
Ausführungsbeispiel der Ventilator 4, wie sich aus der Darstellung des Fil
ters 5 ergibt, in Nähe der Kante 22 der Abdeckung 2 von dieser getragen
wird. Somit befindet sich der Ventilator 4 in größtmöglicher Nähe vom
Schwerpunkt der Abdeckung 2, so daß die Wartungsperson beim Öffnen
und Schließen der Abdeckung 2, 2a bzw. 2b nicht durch das Gewicht des
Ventilators 4 in ihrer Arbeit behindert wird. Darüber hinaus läßt sich das
Gewicht, unter Berücksichtigung seiner Aufhängung in der Abdeckung 2,
durch eine entsprechend bemessene Feder o. dgl. (nicht gezeigt) kompen
sieren.
Da der die Strecke 1 umgebende Raum nicht frei von Fasern, Faserbruch
stück oder sonstigen leichten Flugbestandteilen ist, setzt sich das Filter 5 mit
der Zeit zu. Es ist deshalb erforderlich, das Filter 5 auf seiner Außenseite
von Zeit zu Zeit zu reinigen. Dies kann manuell geschehen. Aus diesem
Grunde ist gemäß dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel der Strecke
1 das Filter 5 auf der der Bedienseite 16 der Strecke 1 zugewandten Seite
angeordnet. Auf dieser Seite befindet sich beispielsweise ein Podest 17, das
die Wartung der Strecke 1, insbesondere die Zugänglichkeit zum Antriebs
raum 3, erleichtert. Wird der Ventilator 4 von der Abdeckung 2 getragen, so
befindet sich das Filter 5 somit in der Seitenwand 20 der Abdeckung 2. Wird
der Ventilator 4 dagegen nicht von der Abdeckung 2. . . getragen, so ist das
Filter 5 in der Seitenwand 100 der Strecke 1 angeordnet.
Heutzutage arbeiten moderne Textilmaschinen automatisch, so daß kaum
noch Wartungsarbeiten durch Wartungspersonen durchzuführen sind. Es ist
deshalb anzustreben, daß auch die Reinigung des Filters 5 nicht von Hand,
sondern automatisch erfolgt. Zu diesem Zweck kann dem Ventilator 4 eine
Steuervorrichtung 71 (siehe Fig. 1) zur kurzzeitigen Laufrichtungsumkehr
zugeordnet sein. Vorzugsweise wird für diese Filterreinigung eine Zeit von
unter 5 Sekunden eingestellt, was später noch näher erläutert wird. Durch
den vorübergehenden Lauf des Ventilators 4 in im Hinblick zur normalen
Laufrichtung umgekehrter Laufrichtung wird Luft aus dem Antriebsraum 3
angesaugt und durch das Filter 5 in die die Strecke 1 umgebende Atmo
sphäre abgegeben, wobei das sich zuvor auf der Außenseite des Filters 5
gebildete Vlies von der Filteraußenseite abgeblasen wird und abfällt.
Eine solche Reinigung kann an bestimmte Vorgänge an der Strecke 1, z. B.
dem Austauschen einer vollen Kanne 14 gegen eine sich bereits in einer
Wartestellung befindliche Kanne 140 (Kannenwechsel), gekoppelt sein. Sie
kann aber auch in Abhängigkeit von dem von der Strecke zur Ablage in eine
Kanne 14 gelieferten Bandlänge durchgeführt werden, beispielsweise je
weils nach ca. 10.000 Metern Band, was etwa einem dreimaligen Kannen
wechsel entspricht. Eine andere Alternative für die Durchführung der Filter
reinigung besteht darin, daß diese zeitabhängig, z. B. alle 20 Minuten,
durchgeführt wird.
Die Steuerbarkeit des Ventilators 4 wird nachstehend unter Zuhilfenahme
der Fig. 3 erläutert. Diese Abbildung zeigt - ohne Rücksicht auf die räumli
che Anordnung der einzelnen Aggregate - den Ventilator 4, der mit Hilfe von
Leitungen 710 mit der Steuervorrichtung 71 verbunden ist. Je nach Art der
gewünschten Steuerung des Ventilators 4 weist diese Steuervorrichtung 71
eine Zeitsteuervorrichtung 72 auf. Diese besitzt beispielsweise einen ersten
Knopf 720 zur Steuerung des Zeitintervals zwischen den einzelnen Filterrei
nigungsvorgängen und einen weiteren Knopf 721 zur Einstellung der Lauf
dauer des Ventilators 4 in Reinigungsrichtung, d. h. in Richtung entgegen
gesetzt zur normalen Betriebsdrehrichtung. Für das Abblasen des Vlieses
von der Außenseite des Filters 5 genügt eine kurzer Luftstoß. Da der Luft
druck im Antriebsraum 3 stets höher als in dem den Antriebsraum 3 umge
benden Bereich sein soll, um sicherzustellen, daß keine unerwünschten
Flug- und Faserbestandteile durch die Ritzen und Spalte 21 in den An
triebsraum 3 eindringen können, wird der Ventilator 4 stets nur für relativ
kurze Zeit in Filterreinigungsrichtung, d. h. umgekehrt zur normalen Be
triebs-Laufrichtung, angetrieben. Innerhalb dieser kurzen Zeit von vorzugs
weise weniger als fünf Sekunden wird der Überdruck im Antriebsraum 3 nur
in unbedeutend geringem Maße reduziert, so daß der Überdruck im An
triebsraum 3 aufrechterhalten bleibt, was ein Eindringen von Luft und Verun
reinigungen durch die Spalte 21 in den Antriebsraum 3 ausschließt.
Die Steuervorrichtung 71 steht mit einer weiteren Steuervorrichtung 7 in
Verbindung, die die Arbeit der Strecke 1 selber steuert. Diese weitere Steu
ervorrichtung 7 steht über Leitungen 700 mit dem Hauptantriebsmotor 30,
über Leitungen 701 mit einer Kannenwechselvorrichtung 35 zum Auswech
seln einer vollen Kanne 14 gegen eine leere Kanne 140 (siehe Fig. 1) und
über Leitungen 702 mit einem Filterkasten 18 in Verbindung.
Aufgrund dieser steuermäßigen Verbindung der Steuervorrichtungen 7 und
71 wird erreicht, daß der Ventilator 4 stets dann in Betrieb gesetzt wird,
wenn auch die Strecke 1 zu laufen beginnt, und abgeschaltet wird, wenn
auch die Strecke 1 stillgesetzt wird. Somit wird während der gesamten Ar
beitsdauer der Strecke 1, d. h. während der gesamten Zeit, während welcher
Antriebsaggregate im Antriebsraum 3 in Betrieb sind, in dem Antriebsraum 3
der angestrebte Überdruck erzeugt. Dieses Ein- und Ausschalten der Strec
ke 1 und des Ventilators 4 erfolgt mit Hilfe eines mit der Steuervorrichtung 7
mittels Leitungen 703 verbundenen Schaltknopfes 70.
Oben wurde bereits erwähnt, daß das sich mit der Zeit auf der Außenseite
des Filters 5 bildende Vlies von Zeit zu Zeit abgeblasen wird, was auf ver
schiedene Weise gesteuert werden kann. Damit das Vlies nicht zu Boden
fällt, ist bei den in den Fig. 2 bis 4 gezeigten Ausführungsbeispielen dem
Filter 5 auf der Außenseite des Antriebsraumes 3 jeweils ein Vliesauffang
behälter 50 zugeordnet. Wird nun das Vlies von der Filteraußenseite abge
blasen infolge der Laufrichtungsumkehr des Ventilators 4, so fällt das Vlies
aufgrund der Schwerkraft in den Vliesauffangbehälter 50, aus welchem es
dann zu gewünschter Zeit, evtl. in festen Zeitintervallen, entsorgt werden
kann.
Wie die Länge des in Fig. 1 dargestellten Podestes 17 zeigt, muß die Be
dienungs- oder Wartungsperson längs der Strecke 1 hin- und hergehen
können, um alle zu wartenden Aggregate der Strecke 1 erreichen zu kön
nen. Dabei stören Teile oder Elemente, die über die Außenkontur der Strec
ke 1 herausragen, da die Wartungsperson hieran hängenbleiben kann. Um
dies zu vermeiden, ist gemäß Fig. 1 vorgesehen, daß das Filter 5 im we
sentlichen bündig mit der Außenseite der Strecke 1 abschließt. Gemäß den
Fig. 2 und 4, die jeweils einen dem Filter 5 zugeordneten Vliesauffangbe
hälter 50 zeigen, ist dieser so ausgebildet, daß seine Außenseite 500, d. h.
seine der Strecke 1 bzw. ihrem Antriebsraum 3 abgewandte Seite, im we
sentlichen in Flucht mit der Außenseite oder -kontur der Strecke 1 bzw. der
Abdeckung 2 - die ja ein Teil der Strecke 1 ist - verläuft. Zu diesem Zweck
ist der Vliesauffangbehälter 50 als eine Vertiefung in der Seitenwand 100
der Strecke 1 bzw. in der Seitenwand 20 der Abdeckung 2 ausgebildet.
Um ein manuelles Entleeren des Vliesauffangbehälters 50 zu vermeiden,
was bei großen Anlagen mit einer Vielzahl von Strecken 1 arbeitsintensiv ist,
ist gemäß den Fig. 2 bis 4 der Vliesauffangbehälter 50 an eine Saugleitung
8 angeschlossen. Prinzipiell kann diese Saugleitung 8 in beliebiger Weise
(seitlich, von unten etc.) in den Vliesauffangbehälter 50 einmünden, wie ein
Vergleich der Fig. 2 und 4 einerseits und Fig. 3 andererseits zeigt.
Wenn der Ventilator 4 in der Abdeckung 2 angeordnet ist, läßt sich eine
einfache Konstruktion erreichen, indem in der Weise, wie dies Fig. 4 zeigt,
der Boden 501 des Vliesauffangbehälters 50 durch eine Fläche des statio
nären Teils 10 der Strecke 1 gebildet wird, während sich das Filter 5 und die
Seitenwände (siehe Außenwand 500 in den Fig. 2 und 4) des Vliesauffang
behälters 50 an der Abdeckung 2 befinden. In diesem Boden 501 des Vlie
sauffangbehälters 50 befindet sich die Eintrittsmündung 80 der erwähnten
Saugleitung 8. Auf diese Weise befindet sich somit die Trennstelle von Vlie
sauffangbehälter 50 und Saugleitung 8 in der Trennebene E zwischen der
Abdeckung 2 und dem stationären Teil 10 der Strecke 1.
Es ist nicht erforderlich, daß die Saugleitung 8 fortwährend unter Unterdruck
steht. Aus Energiespargründen ist es zweckmäßig, diesen Unterdruck nur
während der Dauer zu erzeugen und aufrechtzuerhalten, während welcher
auch der Ventilator 4 in umgekehrter Richtung zur normalen Betriebs-
Laufrichtung umläuft, um ein sich auf dem Filter 5 gebildetes Vlies von des
sen Außenseite abzublasen. Aus diesem Grunde ist gemäß Fig. 3 vorgese
hen, daß in der Saugleitung 8 eine Absperrvorrichtung 9 in Form eines steu
erbaren Ventils vorgesehen ist, das mit Hilfe von Leitungen 704 steuermäßig
mit der Steuervorrichtung 71 für die Laufrichtungsumkehr des Ventilators 4
verbunden ist.
Der in der Saugleitung 8 wirksame Unterdruck verhindert, daß das Vlies
über die Oberkante der Außenwand 500 des Vliesauffangbehälters 50 hin
weggeblasen wird, ohne daß diese Außenwand 500 in bezug auf die Ober
kante des Filters 5 besonders hoch reichen muß.
Gemäß Fig. 3 ist ein Filterkasten 18 vorgesehen, in welchen die Saugleitung
8 einmündet und in welchem die Luft durch eine Filtereinrichtung (nicht ge
zeigt) geleitet wird, um die Luft zu reinigen. Derartige Filtereinrichtungen
sind bekannt und bilden als sogenannte Filterkästen in der Regel einen Be
standteil einer Strecke 1, wenngleich dies nicht Voraussetzung ist und ein
Filterkasten, wenn ein solcher überhaupt vorgesehen ist, auch unabhängig
von der Strecke 1 ausgebildet und einer Vielzahl von Textilmaschinen ge
meinsam zugeordnet sein kann.
Die Vorrichtung zur Erzeugung eines Überdruckes im Antriebsraum 3 zur
Vermeidung von Störungen als Folge von eindringenden Fasern und Flug
wurde vorstehend im Zusammenhang mit einem durch eine klappbare Ab
deckung 2, 2a bzw. 2b abgedeckten Antriebsraum 3 erläutert, doch versteht
es sich von selbst, daß im Rahmen der vorliegenden Erfindung ein Ventila
tor 4 mit einem diesem zugeordneten Filter 5 zu diesem Zweck auch in ei
nem anderen, evtl. zusätzlichen, durch Türen 11 etc. verschließbaren An
triebsraum vorgesehen werden kann. Dabei kann gegebenenfalls auch für
mehrere Antriebsräume ein einziger Ventilator 4 mit entsprechend mehreren
Luftleitvorrichtungen 6 bzw. eine einzige Ansaugstelle in der Außenwand der
Strecke 1 mit einem einzigen Filter 5 für eine Vielzahl von Ventilatoren 4
vorgesehen sein.
Claims (17)
1. Strecke mit einer Antriebsvorrichtung, die in einem Antriebsraum ange
ordnet ist, welcher mittels einer beweglichen, mit ihrem Randbereich auf
einem stationären Teil der Strecke aufliegenden Abdeckung abdeckbar
ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsraum (3) mindestens einen
Ventilator (4) mit wenigstens einer Ansaugseite und einer Auslaßseite
aufnimmt, der mit seiner Ansaugseite unter Zwischenschaltung eines
Filters (5) in Verbindung steht mit der den Antriebsraum (3) umgebenden
Atmosphäre und/oder mit einer Saugeinrichtung eines Streckwerkes
und/oder mit einer Lüftereinrichtung eines Antriebs, insbesondere des
Hauptantriebs, und mit seiner Auslaßseite im Antriebsraum (3) endet.
2. Strecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansaugseite
im oberen und/oder unteren Bereich des Antriebsraumes (3) angeordnet
ist.
3. Strecke nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß im Antriebsraum (3) eine Luftleitvorrichtung
(6) vorgesehen ist.
4. Strecke nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Luftleitvorrichtung (6) so angeordnet und
orientiert ist, daß der Ventilator (4) im gesamten Randbereich der Abdec
kung (2, 2a, 2b) eine im wesentlichen gleich starke Wirkung ausübt.
5. Strecke nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß der Ventilator (4) mit der Abdeckung (2, 2a,
2b) bewegungsschlüssig verbunden ist.
6. Strecke nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß der Ventilator (4) in Nähe des Schwenk
punktes der Abdeckung (2, 2a, 2b) angeordnet ist.
7. Strecke nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß dem Ventilator (4) eine Steuervorrichtung
(71) zur Umkehr seiner Laufrichtung zugeordnet ist.
8. Strecke nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß der Steuervorrichtung (71) zur Laufrichtungs
umkehr des Ventilators (4) mit einer weiteren Steuervorrichtung (7) der
Strecke (1) in steuermäßiger Verbindung steht.
9. Strecke nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung (71) zur Laufrichtungs
umkehr des Ventilators (4) eine Zeitsteuervorrichtung (72) aufweist, ins
besondere zur Steuerung der Laufzeit des Ventilators (4) in, bezogen auf
seine normale Richtung, umgekehrter Laufrichtung.
10. Strecke nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, mit
einer als Bedienseite ausgebildeten Maschinen-Längsseite, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Filter (5) in einer der Bedienseite (16) der Strecke
(1) zugewandten Wand (100, 20) der Strecke (1), insbesondere einer
Seitenwand (20) der Abdeckung (2, 2a, 2b), angeordnet ist.
11. Strecke nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß dem Filter (5) auf der Außenseite des An
triebsraumes (3) ein Vliesauffangbehälter (50) zugeordnet ist.
12. Strecke nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß das Filter (5) oder die der Strecke (1) abge
wandte Seite (500) des Vliesauffangbehälters (50) im wesentlichen bün
dig mit der Außenseite der Strecke (1) abschließt.
13. Strecke nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß der Vliesauffangbehälter (50) mit einer Sau
gleitung (8) in Verbindung steht.
14. Strecke nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Trennstelle von Vliesauffangbehälter (50)
und Saugleitung (8) im wesentlichen in der Trennebene von der Abdec
kung (2, 2a, 2b) und dem stationären Teil (10) der Strecke (1) vorgese
hen ist.
15. Strecke nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß der Saugleitung (8) eine mit der Steuervor
richtung (71) zur Laufrichtungsumkehr des Ventilators (4) in Verbindung
stehende Absperrvorrichtung (9) zugeordnet ist.
16. Strecke nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Saugleitung (8) in eine Filtereinrichtung
(18) einmündet.
17. Strecke nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Filtereinrichtung (18) Bestandteil des sta
tionären Teils (10) der Strecke (1) ist.
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Effective date: 20110427 |
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