[go: up one dir, main page]

DE19851020A1 - Strecke - Google Patents

Strecke

Info

Publication number
DE19851020A1
DE19851020A1 DE19851020A DE19851020A DE19851020A1 DE 19851020 A1 DE19851020 A1 DE 19851020A1 DE 19851020 A DE19851020 A DE 19851020A DE 19851020 A DE19851020 A DE 19851020A DE 19851020 A1 DE19851020 A1 DE 19851020A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fan
drive
route
filter
cover
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19851020A
Other languages
English (en)
Other versions
DE19851020B4 (de
Inventor
Rudolf Becker
Michael Strobel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rieter Ingolstadt GmbH
Original Assignee
Rieter Ingolstadt Spinnereimaschinenbau AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rieter Ingolstadt Spinnereimaschinenbau AG filed Critical Rieter Ingolstadt Spinnereimaschinenbau AG
Priority to DE19851020A priority Critical patent/DE19851020B4/de
Publication of DE19851020A1 publication Critical patent/DE19851020A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19851020B4 publication Critical patent/DE19851020B4/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/14Details
    • D01H1/16Framework; Casings; Coverings ; Removal of heat; Means for generating overpressure of air against infiltration of dust; Ducts for electric cables

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)
  • Magnetic Resonance Imaging Apparatus (AREA)
  • Reciprocating, Oscillating Or Vibrating Motors (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Strecke gemäß Oberbegriff des Anspruches 1.
Bei Strecken sind die einzelnen Antriebe wie Hauptantrieb, Übertriebe, z. B. für den Kannenwechsel, Streckwerksantrieb, Drehtellerantrieb usw. mit Hilfe mindestens einer klappbaren Abdeckung abgedeckt. Eine derartige Abdec­ kung wird in der Regel aus Blech gefertigt, damit sie einerseits ohne allzu große Kraftaufwendungen leicht zu handhaben ist und andererseits auch kostengünstig gefertigt werden kann. Da die Antriebe relativ viel Platz bean­ spruchen, muß auch die Abdeckung entsprechend große Abmessungen aufweisen, um die Zugänglichkeit zu all den einzelnen Antriebsaggregaten zu ermöglichen. Eine derartig große Abdeckung ist somit zu einem gewissen Grad, auch wenn durch Verstärkung ihrer Randbereiche Gegenmaßnahmen ergriffen werden, biegsam und liegt deshalb nicht völlig abdichtend auf ihrer Unterlage, die durch einen stationären Teil der Strecke gebildet wird, auf. Es gibt somit stets Ritzen und Spalte, durch welche Luft in diesen, die Antriebs­ vorrichtung(en) aufnehmenden Antriebsraum eindringen kann. Da der die Strecke umgebende Raum nicht völlig frei gehalten werden kann von her­ umvagabundierenden Fasern und anderen Flugbestandteilen, läßt es sich bei den bekannten Ausbildungen mit vertretbarem Dichtungsaufwand nicht vermeiden, daß derartige, unerwünschte Bestandteile in den Antriebsraum gelangen und sich an den teilweise mit hoher Geschwindigkeit umlaufenden Teilen festsetzen und so zu Schäden führen können.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung zu schaffen, die mit geringem Aufwand herstellbar ist und ein Eindringen von Fasern in den Antriebsraum wirksam unterbindet und auf diese Weise zu einer hohen Lebensdauer der Antriebsaggregate beiträgt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruches i gelöst. Mit Hilfe des Ventilators wird im Antriebsraum ein Überdruck erzeugt, der bewirkt, daß über den gesamten Randbereich der Abdeckung Luft aus dem Antriebsraum in die den Antriebsraum umgebende Atmosphäre ent­ weicht. Es gibt somit keine unkontrollierten, in den Antriebsraum eindringen­ de, ungereinigte Luftströmungen und somit auch kein unerwünschtes Ein­ dringen von Fasern und sonstigen Flugbestandteilen. Die Antriebe werden somit durch keine Ablagerungen in ihrer Funktion und/oder Haltbarkeit be­ einträchtigt.
Die Erfindung ermöglicht es, bestehende Einrichtungen einer Strecke zu nutzen. Die durch die Einrichtungen erzeugten Luftströme ermöglichen durch die Anbindung an einen Ventilator eine sinnvolle und effektive Ver­ wendung der Luftströme. Außerdem ist es durch die Erfindung nicht erfor­ derlich, Veränderungen im Aufbau und Konzeption einer Strecke vorzuneh­ men. Ebenso ist es möglich, bestehende Strecken mit geringem Aufwand nachzurüsten. Besonders günstig ist es, wenn bereits vorhandene Ventilato­ ren im Antriebsraum, beispielsweise des Hauptantriebs, für die Erfindung verwendet werden. Dies führt zu einer erheblichen Kostenreduzierung.
Vorteilhaft ist es ferner, wenn die Ansaugseite im oberen und/oder unteren Bereich des Antriebsraumes angeordnet ist. Bei der Ausrichtung der An­ saugseite nach oben, d. h. im oberen Bereich des Antriebsraumes, wird we­ niger Dreck angesaugt, da dort weitaus weniger Staubpartikel vorhanden sind. Ist die Ansaugseite nach unten ausgebildet, so kann durch die Wahl einer großflächigen Ansaugfläche eine niedrige Strömungsgeschwindigkeit gewählt werden, so daß in diesem Fall ebenfalls weniger Dreck angesaugt wird. Diese Art der großflächigen Ansaugung ist besonders dann sinnvoll, wenn der Antriebsraum auf einem Sockel angeordnet ist.
Prinzipiell ist die Anordnung und Orientierung des Ventilators im Antriebs­ raum frei wählbar, doch läßt sich im Hinblick auf den Lufthaushalt eine be­ sonders zweckmäßige Lösung durch eine Ausbildung des Erfindungsgegen­ standes nach Anspruch 3 und evtl. 4 erzielen. Mittels der Luftleitvorrichtung gelingt es, Luft gezielt dort hinzuleiten, um gerade an diesen Stellen eine Reinigung bzw. Entstaubung durchzuführen. Denn durch die Konstruktion bestimmter Baueinheiten ist es nicht zu verhindern, daß sich an manchen Stellen Staub ablagert. Diese Ablagerungen werden nunmehr mittels der Erfindung vermieden.
Zur Erleichterung der Wartung ist eine Weiterbildung der erfindungsgemä­ ßen Vorrichtung gemäß Anspruch 5 von Vorteil, da auf diese Weise der Ventilator bei geöffneter Abdeckung die Zugänglichkeit der im Antriebsraum angeordneten Aggregate nicht beeinträchtigt. Dabei ist es zweckmäßig, zur Verringerung des von der Wartungsperson aufzubringenden Kraftaufwandes die Vorrichtung entsprechend Anspruch 6 auszugestalten.
Eine einfache Reinigung des Filters läßt sich durch eine Ausbildung der Vor­ richtung gemäß der vorliegenden Erfindung nach Anspruch 7 erreichen. Da während bestimmter Operationen an der Strecke, z. B. während des Austau­ sches einer durch die Strecke gefüllten Kanne gegen eine Leerkanne, ein Großteil der im Antriebsraum angeordneten Antriebe nicht zu laufen braucht, ist es zweckmäßig, wenn die erfindungsgemäße Vorrichtung gemäß An­ spruch 8 weitergebildet wird, wobei durch vorteilhafte Ausgestaltung der Steuervorrichtung nach Anspruch 9 die Zeit, während welcher der Ventilator in entgegengesetzter Richtung zur normalen Betriebslaufrichtung umläuft, auf das unvermeidbar notwendige Maß reduziert werden kann.
Durch die vorteilhafte Anordnung des Filters gemäß Anspruch 10 wird die Zugänglichkeit desselben wesentlich verbessert. Im einfachsten Fall genügt es, wenn das Vlies, das sich im Laufe der Zeit aus diesen Flugbestandteilen auf dem Filter bildet, lediglich abgeblasen wird und auf den Boden fällt, doch ist es zweckmäßig, wenn für die Entsorgung eine Ausbildung nach Anspruch 11 und vorgesehen wird. Um die Bedienungsperson bei der Wartung der Strecke nicht zu behindern, kann vorteilhafterweise eine Ausbildung der er­ findungsgemäßen Vorrichtung nach Anspruch 12 vorgesehen werden. Dabei empfiehlt sich eine vorteilhafte Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes nach den Ansprüchen 13 bis 15. Hierbei wird vorzugsweise ein Anschluß der Entsorgungsvorrichtung gemäß Anspruch 15 und evtl. 16 vorgesehen.
Im Sinne der vorliegenden Erfindung umfaßt der Begriff "Ventilator" auch eine Vielzahl derselben bei geeigneter Anordnung im Antriebsraum. Dassel­ be trifft für die "Abdeckung" zu, wobei dieser Begriff auch Türen, Klappen etc. umfassen soll. Ebenso kann statt eines einzigen Antriebsraumes auch eine Vielzahl von entsprechend ausgebildeten Antriebsräumen vorgesehen werden, falls dies aus Platzgründen zweckmäßig sein sollte.
Der Erfindungsgegenstand ist einfach im Aufbau und wirkt dennoch mit ho­ her Sicherheit dem Eindringen von Fasern und sonstiger Flugbestandteile in den Antriebsraum entgegen. Auf diese Weise bewirkt der Erfindungsgegen­ stand mit einfachen Mitteln eine Erhöhung der Betriebssicherheit der An­ triebsaggregate und eine Erhöhung ihrer Lebensdauer. Durch die erzeugte Luftströmung im Antriebsraum wird zusätzlich noch eine Kühlung der An­ triebsvorrichtungen und -aggregate erreicht.
Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung werden mit Hilfe von Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäß ausgebildete Strecke in perspektivischer Ansicht
Fig. 2 den Antriebsraum einer Strecke in der erfindungsgemäßen Aus­ bildung im schematischen Schnitt;
Fig. 3 das Steuerschema für eine erfindungsgemäß ausgebildete Strec­ ke in perspektivischer Darstellung; und
Fig. 4 in perspektivischer Darstellung ein Detail des Erfindungsgegen­ standes.
Um ein besseres Verständnis des Wesens der Erfindung zu erhalten, wird zunächst unter Zuhilfenahme von Fig. 1 eine Strecke 1 in groben Zügen er­ läutert.
Der untere Teil 10 dieser Strecke 1 ist stationär und bildet ein Maschinenge­ stell, das in üblicher Weise ausgebildet ist und Türen 11 u. dgl. aufweist. Auf der linken Seite der Abbildung sind mehrere Kannen 12 zu erkennen, von denen aus die zu verstreckenden Bänder 13 der Strecke 1 zugeführt wer­ den. Die Bänder 13 werden in einem Bandführungskanal 15 zusammenge­ faßt (doubliert) und verzogen und in einer Kanne 14 abgelegt.
Für die verschiedenen Tätigkeiten an der Strecke 1 wie das Verziehen der Bänder 13, Kontrollieren des sich durch Verziehen der Bänder 13 bildenden, in der Kanne 14 abzulegenden Bandes, für das geordnete Ablegen dieses verzogenen Bandes in der Kanne 14, für den Austausch einer gefüllten Kanne 14 gegen eine andere, zuvor sich in einer Wartestellung befindenden Kanne 140 (Kannenwechsel) etc. werden die verschiedensten Antriebe - die später im Zusammenhang mit Fig. 2 näher erläutert werden - benötigt, die im stationären Teil 10 der Strecke 1 angeordnet sind. Die meisten dieser An­ triebe befinden sich gemeinsam in einem einzigen Raum (Antriebsraum 3), der durch Abdeckungen 2, 2a und 2b abgedeckt wird. Wegen des Bandfüh­ rungskanals 15 ist es erforderlich, mehrere Abdeckungen 2, 2a, 2b vorzuse­ hen; ihre Anzahl hängt von der Ausbildung der Strecke 1 ab und kann somit entsprechend von einem Streckentyp zum anderen variieren. Die Abdeckun­ gen 2, 2a und 2b sind jeweils um eine Achse, die in der Abbildung nicht er­ kennbar sind, verschwenkbar, damit der die erwähnten Antriebe aufneh­ mende Antriebsraum 3 (siehe Fig. 2) zu Wartungszwecken zugänglich ist.
Weitere Antriebe oder Antriebselemente können in einem oder mehreren zusätzlichen Antriebsräumen untergebracht sein (hier nicht dargestellt), die beispielsweise durch Öffnen einer Tür 11 (Fig. 1) zugänglich gemacht wer­ den können. Beispielsweise trifft dies für die erwähnte Vorrichtung zum Wechseln der Kannen 14, 140 (Kannenwechselvorrichtung 35) zu.
Der Übersichtlichkeit halber sind in Fig. 2 die Antriebe etc. lediglich schema­ tisch als Vierecke dargestellt, doch versteht es sich von selber, daß diese in üblicher Weise Getriebe mit entsprechenden Anzahlen der verschiedensten Stirn- und anderer Zahnräder, Ketten, Treibriemen etc. aufweisen und inner­ halb des Antriebsraumes 3 in der Regel keine weitere Kapselung o. dgl. aufweisen. Gemäß dem in Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel nimmt die­ ser Antriebsraum 3 einen Hauptantriebsmotor 30 auf, dessen Antriebsachse 300 mit einem Getriebe 31 verbunden ist. Durch dieses Getriebe 31 werden bei dem gezeigten Beispiel mittels Übertriebe - die in an sich beliebiger Weise ausgebildet sein können - ein Streckwerksantrieb 32, eine Antriebs­ vorrichtung 33 für die Bandabtastung sowie ein Drehtellerantrieb 34 ange­ trieben, der einen oberhalb der zu füllenden Kanne 14 angeordneten Dreh­ teller 340 während des Füllvorganges in Drehung versetzt, um das abzule­ gende Faserband gleichmäßig in der Kanne 14 zu verteilen. Weitere Antrie­ be, z. B. für die erwähnte Kannenwechselvorrichtung 35 (siehe Fig. 3), kön­ nen vom Getriebe 31 abgeleitet werden, selbst wenn sie sich in einem ande­ ren, vom Antriebsraum 3 getrennten Antriebsraum (oder in einer Mehrzahl hiervon) befinden.
Die erwähnten Antriebe (30, 31, 32, 33, 34) enthalten, wie erwähnt, eine Vielzahl drehender und um laufender Teile, die innerhalb des Antriebsrau­ mes 3 nicht nochmals abgekapselt sind, sondern wegen der notwendigen Zugänglichkeit und Wärmeabfuhr offen im Antriebsraum 3 angeordnet sind.
Mit der Abdeckung 2 ist ein Ventilator 4 bewegungsschlüssig verbunden. Beim gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Ventilator 4 mit seiner Ansaug­ seite direkt an der Seitenwand 20 der Abdeckung 2 angeflanscht. Damit durch den Ventilator 4 keine in der die Strecke 1 umgebenden Luft herum­ fliegenden Fasern und sonstigen leichten Flugbestandteile in den Antriebs­ raum 3 gelangen können, ist in der Seitenwand 20 der Abdeckung 2 ein Fil­ ter 5 angeordnet, durch welches hindurch die dem Ventilator 4 zugeführte Luft angesaugt wird. Den Ventilator 4 erreicht auf diese Weise nur saubere, gefilterte Luft, die somit frei von Fasern, Faserbruchstücken und sonstigen Flugbestandteilen ist, und demzufolge gelangt auch nur derartig gefilterte Luft das Innere des Antriebsraumes 3.
Bevor auf die Steuerung und weitere Details der im Aufbau beschriebenen Vorrichtung eingegangen wird, soll zunächst ihre Funktionsweise dargelegt werden.
Während des normalen Arbeitsbetriebes der Strecke 1, bei welchem der Hauptantriebsmotor 30 läuft und über das Getriebe 31 und den Streckwerk­ santrieb 32 das Streckwerk (nicht gezeigt) zum Verziehen der Bänder 13, mit Hilfe der Antriebsvorrichtung 33 die Bandabtastung (ebenfalls nicht gezeigt) und mit Hilfe des Drehtellerantriebes 34 den Drehteller 340 antreibt, wird der Ventilator 4 angetrieben, der nun mit seiner Ansaugseite durch das Filter 5 hindurch saubere Luft ansaugt und auf seiner Luftauslaßseite in den An­ triebsraum 3 bläst. Diese Luft erzeugt im Antriebsraum 3 einen Überdruck, der dazu führt, daß die Luft den Antriebsraum 3 durch sämtliche Ritzen und Spalten 21 hindurch verläßt in dem Bestreben, einen Druckausgleich zwi­ schen dem Antriebsraum 3 und dem diesen umgebenden Raum zu schaffen, zu verlassen. An diesen Stellen, an denen die Luft aus dem Antriebsraum 3 entweichen kann (siehe Pfeile L), d. h. an den Randbereichen der Abdec­ kungen 2, 2a und 2b, mit denen sie am stationären Teil 10 der Strecke 1 aufliegen, brauchen keine Dichtungen u. dgl. vorgesehen zu werden, da die­ ses Austreten von Luft sogar erwünscht ist: um die angestrebte Wirkung zu erzielen. Die durch die Ritzen und Spalten 21 austretende Luft verhindert nämlich, daß - außer durch den Ventilator 4 hindurch - an irgendeiner Stelle Luft, d. h. sogar ungereinigte Luft, in den Antriebsraum 3 gelangen und so­ mit zu einer Verschmutzung und auf Dauer sogar zu einer Beschädigung von angetriebenen Teilen der Antriebe und Getriebe führen kann.
Es hat sich gezeigt, daß dann, wenn im Antriebsraum 3 ein Druck von ca. 300 bis 400 Pascal herrscht, die angestrebte Wirkung sichergestellt wird.
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, besitzt der Antriebsraum 3 eine verwinkelte Form, da er den Bandführungskanal 15 teilweise umfaßt. Es ist deshalb un­ ter Umständen schwierig, am gesamten Umfangsbereich der Abdeckungen 2, 2a und 2b, d. h. über die gesamte Länge der Ritzen und Spalten 21 zwi­ schen den Abdeckungen 2, 2a und 2b einerseits und dem stationären Teil 10 der Strecke 1 andererseits einen stets ausreichenden Überdruck zu er­ halten, daß überall ein Eindringen von Fasern und anderen Flugbestandtei­ len mit Sicherheit ausgeschlossen wird.
Abhilfe kann auf verschiedenerlei Weise erreicht werden. Beispielsweise kann ein stärkerer Ventilator 4 vorgesehen werden, der eine größere Menge Luft umwälzt und somit das Erreichen des erstrebten Zieles sicherstellt. Dies muß jedoch mit höherem Energieaufwand erkauft werden. Eine andere Mög­ lichkeit besteht darin, den Ventilator 4 an einer zentralen Stelle innerhalb des Antriebsraumes 3 anzuordnen und entsprechend zu orientieren, so daß die ihn verlassende Luft sich möglichst gleichmäßig im Antriebsraum 4 ver­ teilt und somit auch über den ganzen Bereich der vorhandenen Spalte 21 zwischen Abdeckungen 2, 2a und 2b einerseits und stationärem Teil 10 der Strecke 1 andererseits im wesentlichen mit gleicher Intensität - in bezug auf den Antriebsraum 3 - nach außen bläst. In diesem Fall ist gegebenenfalls der Ventilator 4 mit seiner Ansaugseite unter Zwischenschaltung einer ent­ sprechenden, nicht gezeigten Ansaugleitung mit der durch das Filter 5 ab­ gedeckten Ansaugöffnung in der Abdeckung 2 zu verbinden.
Gemäß einer bevorzugten und deshalb in Fig. 2 auch dargestellten Ausfüh­ rungsform der beschriebenen Vorrichtung ist der Ventilator 4 ebenso wie auch beim zunächst beschriebenen Ausführungsbeispiel an der Seitenwand 20 der Abdeckung 2 angeflanscht; in Nähe seiner Luftauslaßseite jedoch beginnt die Mündung 600 eines Rohres 60, das Teil einer Luftleitvorrichtung 6 ist. Die Mündung 600 ist gemäß dem in Fig. 2 gezeigten Ausführungsbei­ spiel in Form eines Trichters erweitert, der sich außer in der gezeigten Er­ weiterungsrichtung parallel zur Längsachse des Ventilators 4 zusätzlich auch noch mehr oder weniger weit in Umfangsrichtung um den Ventilator 4 herum erstrecken kann. Auf diese Weise fängt die Mündung 600 des Rohres 60 so viel Luft, wie gewünscht wird, auf, um sie durch das Rohr 60 hindurch an die Stelle im Antriebsraum 3 zu leiten, an welcher der Überdruck benötigt wird. Das Rohr 60 verzweigt sich bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel und weist zwei Austrittsmündungen 601 und 602 auf, die gegen bestimmte Antriebe (30, 31, 32, 33, 34) und/oder gegen derartige Bereiche der Spalte 21 gerichtet sind, die aufgrund ihrer Entfernung vom Ventilator 4 bzw. infolge der komplexen Form des Antriebsraumes 3 nur unzureichend mit Überdruck versorgt werden. Auf diese Weise trägt die Luftleitvorrichtung 6 zu einer gleichmäßigen Verteilung des Überdruckes im Bereich der Spalte 21 bei und garantiert so, daß nirgends hier Luft in den Antriebsraum 3 eindringen kann.
Bereits die vorstehenden Erörterungen zeigen, daß die Erfindung nicht auf die geschilderte Ausführung eingeschränkt ist, sondern vielfältige Abwand­ lungen erfahren kann. So ist es selbstverständlich möglich, einzelne oder alle Erfindungsmerkmale durch Äquivalente zu ersetzen oder auch in ande­ ren Kombinationen zu verwenden, ohne den Rahmen der vorliegenden Er­ findung zu verlassen. So ist es beispielsweise nicht erforderlich, daß die Luftleitvorrichtung 6 lediglich ein einziges Rohr 60 aufweist; falls dies zweckdienlich ist, können naturgemäß auch zwei oder mehrere derartige Rohre einfacher oder komplexer Form vorgesehen werden. Des weiteren ist es nicht notwendig, daß dieses Rohr 60 oder diese Rohre über ihre volle Länge geschlossen sind. Da die dem Antriebsraum 3 zugeführte Luft zur Kühlung beiträgt, kann es nämlich von Vorteil sein, wenn besonders rasch umlaufende Teile oder derartige Teile, die aus anderen Gründen zur Erhit­ zung neigen, durch ihnen direkt zugeführte Luft zusätzlich gekühlt werden. Zusätzlich zu der Aufgabe, eine gleichmäßige Überdruck-Verteilung im An­ triebsraum 3 zu schaffen, dienen diesem Zweck beispielsweise die in Fig. 2 gezeigten Rohrauslaßöffnungen 603, 604, 605 und 606.
Die Luftleitvorrichtung 6 muß nicht unbedingt ein Rohr oder Rohrsystem aufweisen; es ist auch möglich, statt dessen oder evtl. auch zusätzlich hier­ zu ein oder mehrere Luftleitbleche oder anders geartete Luftleitorgane zu verwenden.
Oben wurde bereits erwähnt, daß der Ventilator 4 prinzipiell an beliebiger Stelle im Antriebsraum 3 angeordnet werden kann, wenn durch seine Orien­ tierung und/oder durch eine entsprechend ausgebildete Luftleitvorrichtung 6 für einen ausreichenden Überdruck im Antriebsraum 3 im gesamten Bereich der Ritzen und Spalte 21 gesorgt werden kann. Dabei ist es auch im Hinblick auf seine Funktion unerheblich, ob der Ventilator 4 vom stationären Teil 10 der Strecke 1 oder auf andere Weise getragen wird, indem er - wie be­ schrieben - beispielsweise mit der Abdeckung 2 (oder einer anderen Ab­ deckung 2a bzw. 2b) bewegungsschlüssig verbunden ist. Die letzte Ausfüh­ rung ist deshalb besonders von Vorteil, da durch Aufklappen der den Venti­ lator 4 tragenden Abdeckung 2, 2a bzw. 2b auch der Ventilator 4 aus dem Antriebsraum 3 herausgeklappt wird, so daß dieser für eine Wartung frei zugänglich ist.
Die Anordnung des Ventilators 4 in einer Ecke des Antriebsraumes 3 hat wenig Sinn, wie sich aus der vorstehenden Beschreibung ergibt, da in der Regel die gewünschte Überdruckverteilung lediglich mit größerem Aufwand (aufwendigere Luftleitvorrichtung) erzielbar ist. Dennoch ist es bei einer Ausführung, gemäß welcher der Ventilator 4 von einer Abdeckung 2, 2a bzw. 2b getragen wird, von Vorteil, wenn er sich nicht zentral im Antriebsraum 3, sondern in nächstmöglicher Nähe von der Schwenkachse der betreffenden Abdeckung 2, 2a bzw. 2b befindet. Bei der in Fig. 1 gezeigten Strecke 1 ist die (nicht gezeigte) Achse der Abdeckungen 2, 2a und 2b jeweils in Nähe ihrer Kante 22, 23 bzw. 24 vorgesehen, weshalb gemäß dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel der Ventilator 4, wie sich aus der Darstellung des Fil­ ters 5 ergibt, in Nähe der Kante 22 der Abdeckung 2 von dieser getragen wird. Somit befindet sich der Ventilator 4 in größtmöglicher Nähe vom Schwerpunkt der Abdeckung 2, so daß die Wartungsperson beim Öffnen und Schließen der Abdeckung 2, 2a bzw. 2b nicht durch das Gewicht des Ventilators 4 in ihrer Arbeit behindert wird. Darüber hinaus läßt sich das Gewicht, unter Berücksichtigung seiner Aufhängung in der Abdeckung 2, durch eine entsprechend bemessene Feder o. dgl. (nicht gezeigt) kompen­ sieren.
Da der die Strecke 1 umgebende Raum nicht frei von Fasern, Faserbruch­ stück oder sonstigen leichten Flugbestandteilen ist, setzt sich das Filter 5 mit der Zeit zu. Es ist deshalb erforderlich, das Filter 5 auf seiner Außenseite von Zeit zu Zeit zu reinigen. Dies kann manuell geschehen. Aus diesem Grunde ist gemäß dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel der Strecke 1 das Filter 5 auf der der Bedienseite 16 der Strecke 1 zugewandten Seite angeordnet. Auf dieser Seite befindet sich beispielsweise ein Podest 17, das die Wartung der Strecke 1, insbesondere die Zugänglichkeit zum Antriebs­ raum 3, erleichtert. Wird der Ventilator 4 von der Abdeckung 2 getragen, so befindet sich das Filter 5 somit in der Seitenwand 20 der Abdeckung 2. Wird der Ventilator 4 dagegen nicht von der Abdeckung 2. . . getragen, so ist das Filter 5 in der Seitenwand 100 der Strecke 1 angeordnet.
Heutzutage arbeiten moderne Textilmaschinen automatisch, so daß kaum noch Wartungsarbeiten durch Wartungspersonen durchzuführen sind. Es ist deshalb anzustreben, daß auch die Reinigung des Filters 5 nicht von Hand, sondern automatisch erfolgt. Zu diesem Zweck kann dem Ventilator 4 eine Steuervorrichtung 71 (siehe Fig. 1) zur kurzzeitigen Laufrichtungsumkehr zugeordnet sein. Vorzugsweise wird für diese Filterreinigung eine Zeit von unter 5 Sekunden eingestellt, was später noch näher erläutert wird. Durch den vorübergehenden Lauf des Ventilators 4 in im Hinblick zur normalen Laufrichtung umgekehrter Laufrichtung wird Luft aus dem Antriebsraum 3 angesaugt und durch das Filter 5 in die die Strecke 1 umgebende Atmo­ sphäre abgegeben, wobei das sich zuvor auf der Außenseite des Filters 5 gebildete Vlies von der Filteraußenseite abgeblasen wird und abfällt.
Eine solche Reinigung kann an bestimmte Vorgänge an der Strecke 1, z. B. dem Austauschen einer vollen Kanne 14 gegen eine sich bereits in einer Wartestellung befindliche Kanne 140 (Kannenwechsel), gekoppelt sein. Sie kann aber auch in Abhängigkeit von dem von der Strecke zur Ablage in eine Kanne 14 gelieferten Bandlänge durchgeführt werden, beispielsweise je­ weils nach ca. 10.000 Metern Band, was etwa einem dreimaligen Kannen­ wechsel entspricht. Eine andere Alternative für die Durchführung der Filter­ reinigung besteht darin, daß diese zeitabhängig, z. B. alle 20 Minuten, durchgeführt wird.
Die Steuerbarkeit des Ventilators 4 wird nachstehend unter Zuhilfenahme der Fig. 3 erläutert. Diese Abbildung zeigt - ohne Rücksicht auf die räumli­ che Anordnung der einzelnen Aggregate - den Ventilator 4, der mit Hilfe von Leitungen 710 mit der Steuervorrichtung 71 verbunden ist. Je nach Art der gewünschten Steuerung des Ventilators 4 weist diese Steuervorrichtung 71 eine Zeitsteuervorrichtung 72 auf. Diese besitzt beispielsweise einen ersten Knopf 720 zur Steuerung des Zeitintervals zwischen den einzelnen Filterrei­ nigungsvorgängen und einen weiteren Knopf 721 zur Einstellung der Lauf­ dauer des Ventilators 4 in Reinigungsrichtung, d. h. in Richtung entgegen­ gesetzt zur normalen Betriebsdrehrichtung. Für das Abblasen des Vlieses von der Außenseite des Filters 5 genügt eine kurzer Luftstoß. Da der Luft­ druck im Antriebsraum 3 stets höher als in dem den Antriebsraum 3 umge­ benden Bereich sein soll, um sicherzustellen, daß keine unerwünschten Flug- und Faserbestandteile durch die Ritzen und Spalte 21 in den An­ triebsraum 3 eindringen können, wird der Ventilator 4 stets nur für relativ kurze Zeit in Filterreinigungsrichtung, d. h. umgekehrt zur normalen Be­ triebs-Laufrichtung, angetrieben. Innerhalb dieser kurzen Zeit von vorzugs­ weise weniger als fünf Sekunden wird der Überdruck im Antriebsraum 3 nur in unbedeutend geringem Maße reduziert, so daß der Überdruck im An­ triebsraum 3 aufrechterhalten bleibt, was ein Eindringen von Luft und Verun­ reinigungen durch die Spalte 21 in den Antriebsraum 3 ausschließt.
Die Steuervorrichtung 71 steht mit einer weiteren Steuervorrichtung 7 in Verbindung, die die Arbeit der Strecke 1 selber steuert. Diese weitere Steu­ ervorrichtung 7 steht über Leitungen 700 mit dem Hauptantriebsmotor 30, über Leitungen 701 mit einer Kannenwechselvorrichtung 35 zum Auswech­ seln einer vollen Kanne 14 gegen eine leere Kanne 140 (siehe Fig. 1) und über Leitungen 702 mit einem Filterkasten 18 in Verbindung.
Aufgrund dieser steuermäßigen Verbindung der Steuervorrichtungen 7 und 71 wird erreicht, daß der Ventilator 4 stets dann in Betrieb gesetzt wird, wenn auch die Strecke 1 zu laufen beginnt, und abgeschaltet wird, wenn auch die Strecke 1 stillgesetzt wird. Somit wird während der gesamten Ar­ beitsdauer der Strecke 1, d. h. während der gesamten Zeit, während welcher Antriebsaggregate im Antriebsraum 3 in Betrieb sind, in dem Antriebsraum 3 der angestrebte Überdruck erzeugt. Dieses Ein- und Ausschalten der Strec­ ke 1 und des Ventilators 4 erfolgt mit Hilfe eines mit der Steuervorrichtung 7 mittels Leitungen 703 verbundenen Schaltknopfes 70.
Oben wurde bereits erwähnt, daß das sich mit der Zeit auf der Außenseite des Filters 5 bildende Vlies von Zeit zu Zeit abgeblasen wird, was auf ver­ schiedene Weise gesteuert werden kann. Damit das Vlies nicht zu Boden fällt, ist bei den in den Fig. 2 bis 4 gezeigten Ausführungsbeispielen dem Filter 5 auf der Außenseite des Antriebsraumes 3 jeweils ein Vliesauffang­ behälter 50 zugeordnet. Wird nun das Vlies von der Filteraußenseite abge­ blasen infolge der Laufrichtungsumkehr des Ventilators 4, so fällt das Vlies aufgrund der Schwerkraft in den Vliesauffangbehälter 50, aus welchem es dann zu gewünschter Zeit, evtl. in festen Zeitintervallen, entsorgt werden kann.
Wie die Länge des in Fig. 1 dargestellten Podestes 17 zeigt, muß die Be­ dienungs- oder Wartungsperson längs der Strecke 1 hin- und hergehen können, um alle zu wartenden Aggregate der Strecke 1 erreichen zu kön­ nen. Dabei stören Teile oder Elemente, die über die Außenkontur der Strec­ ke 1 herausragen, da die Wartungsperson hieran hängenbleiben kann. Um dies zu vermeiden, ist gemäß Fig. 1 vorgesehen, daß das Filter 5 im we­ sentlichen bündig mit der Außenseite der Strecke 1 abschließt. Gemäß den Fig. 2 und 4, die jeweils einen dem Filter 5 zugeordneten Vliesauffangbe­ hälter 50 zeigen, ist dieser so ausgebildet, daß seine Außenseite 500, d. h. seine der Strecke 1 bzw. ihrem Antriebsraum 3 abgewandte Seite, im we­ sentlichen in Flucht mit der Außenseite oder -kontur der Strecke 1 bzw. der Abdeckung 2 - die ja ein Teil der Strecke 1 ist - verläuft. Zu diesem Zweck ist der Vliesauffangbehälter 50 als eine Vertiefung in der Seitenwand 100 der Strecke 1 bzw. in der Seitenwand 20 der Abdeckung 2 ausgebildet.
Um ein manuelles Entleeren des Vliesauffangbehälters 50 zu vermeiden, was bei großen Anlagen mit einer Vielzahl von Strecken 1 arbeitsintensiv ist, ist gemäß den Fig. 2 bis 4 der Vliesauffangbehälter 50 an eine Saugleitung 8 angeschlossen. Prinzipiell kann diese Saugleitung 8 in beliebiger Weise (seitlich, von unten etc.) in den Vliesauffangbehälter 50 einmünden, wie ein Vergleich der Fig. 2 und 4 einerseits und Fig. 3 andererseits zeigt.
Wenn der Ventilator 4 in der Abdeckung 2 angeordnet ist, läßt sich eine einfache Konstruktion erreichen, indem in der Weise, wie dies Fig. 4 zeigt, der Boden 501 des Vliesauffangbehälters 50 durch eine Fläche des statio­ nären Teils 10 der Strecke 1 gebildet wird, während sich das Filter 5 und die Seitenwände (siehe Außenwand 500 in den Fig. 2 und 4) des Vliesauffang­ behälters 50 an der Abdeckung 2 befinden. In diesem Boden 501 des Vlie­ sauffangbehälters 50 befindet sich die Eintrittsmündung 80 der erwähnten Saugleitung 8. Auf diese Weise befindet sich somit die Trennstelle von Vlie­ sauffangbehälter 50 und Saugleitung 8 in der Trennebene E zwischen der Abdeckung 2 und dem stationären Teil 10 der Strecke 1.
Es ist nicht erforderlich, daß die Saugleitung 8 fortwährend unter Unterdruck steht. Aus Energiespargründen ist es zweckmäßig, diesen Unterdruck nur während der Dauer zu erzeugen und aufrechtzuerhalten, während welcher auch der Ventilator 4 in umgekehrter Richtung zur normalen Betriebs- Laufrichtung umläuft, um ein sich auf dem Filter 5 gebildetes Vlies von des­ sen Außenseite abzublasen. Aus diesem Grunde ist gemäß Fig. 3 vorgese­ hen, daß in der Saugleitung 8 eine Absperrvorrichtung 9 in Form eines steu­ erbaren Ventils vorgesehen ist, das mit Hilfe von Leitungen 704 steuermäßig mit der Steuervorrichtung 71 für die Laufrichtungsumkehr des Ventilators 4 verbunden ist.
Der in der Saugleitung 8 wirksame Unterdruck verhindert, daß das Vlies über die Oberkante der Außenwand 500 des Vliesauffangbehälters 50 hin­ weggeblasen wird, ohne daß diese Außenwand 500 in bezug auf die Ober­ kante des Filters 5 besonders hoch reichen muß.
Gemäß Fig. 3 ist ein Filterkasten 18 vorgesehen, in welchen die Saugleitung 8 einmündet und in welchem die Luft durch eine Filtereinrichtung (nicht ge­ zeigt) geleitet wird, um die Luft zu reinigen. Derartige Filtereinrichtungen sind bekannt und bilden als sogenannte Filterkästen in der Regel einen Be­ standteil einer Strecke 1, wenngleich dies nicht Voraussetzung ist und ein Filterkasten, wenn ein solcher überhaupt vorgesehen ist, auch unabhängig von der Strecke 1 ausgebildet und einer Vielzahl von Textilmaschinen ge­ meinsam zugeordnet sein kann.
Die Vorrichtung zur Erzeugung eines Überdruckes im Antriebsraum 3 zur Vermeidung von Störungen als Folge von eindringenden Fasern und Flug wurde vorstehend im Zusammenhang mit einem durch eine klappbare Ab­ deckung 2, 2a bzw. 2b abgedeckten Antriebsraum 3 erläutert, doch versteht es sich von selbst, daß im Rahmen der vorliegenden Erfindung ein Ventila­ tor 4 mit einem diesem zugeordneten Filter 5 zu diesem Zweck auch in ei­ nem anderen, evtl. zusätzlichen, durch Türen 11 etc. verschließbaren An­ triebsraum vorgesehen werden kann. Dabei kann gegebenenfalls auch für mehrere Antriebsräume ein einziger Ventilator 4 mit entsprechend mehreren Luftleitvorrichtungen 6 bzw. eine einzige Ansaugstelle in der Außenwand der Strecke 1 mit einem einzigen Filter 5 für eine Vielzahl von Ventilatoren 4 vorgesehen sein.

Claims (17)

1. Strecke mit einer Antriebsvorrichtung, die in einem Antriebsraum ange­ ordnet ist, welcher mittels einer beweglichen, mit ihrem Randbereich auf einem stationären Teil der Strecke aufliegenden Abdeckung abdeckbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsraum (3) mindestens einen Ventilator (4) mit wenigstens einer Ansaugseite und einer Auslaßseite aufnimmt, der mit seiner Ansaugseite unter Zwischenschaltung eines Filters (5) in Verbindung steht mit der den Antriebsraum (3) umgebenden Atmosphäre und/oder mit einer Saugeinrichtung eines Streckwerkes und/oder mit einer Lüftereinrichtung eines Antriebs, insbesondere des Hauptantriebs, und mit seiner Auslaßseite im Antriebsraum (3) endet.
2. Strecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansaugseite im oberen und/oder unteren Bereich des Antriebsraumes (3) angeordnet ist.
3. Strecke nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß im Antriebsraum (3) eine Luftleitvorrichtung (6) vorgesehen ist.
4. Strecke nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß die Luftleitvorrichtung (6) so angeordnet und orientiert ist, daß der Ventilator (4) im gesamten Randbereich der Abdec­ kung (2, 2a, 2b) eine im wesentlichen gleich starke Wirkung ausübt.
5. Strecke nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß der Ventilator (4) mit der Abdeckung (2, 2a, 2b) bewegungsschlüssig verbunden ist.
6. Strecke nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß der Ventilator (4) in Nähe des Schwenk­ punktes der Abdeckung (2, 2a, 2b) angeordnet ist.
7. Strecke nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß dem Ventilator (4) eine Steuervorrichtung (71) zur Umkehr seiner Laufrichtung zugeordnet ist.
8. Strecke nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß der Steuervorrichtung (71) zur Laufrichtungs­ umkehr des Ventilators (4) mit einer weiteren Steuervorrichtung (7) der Strecke (1) in steuermäßiger Verbindung steht.
9. Strecke nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung (71) zur Laufrichtungs­ umkehr des Ventilators (4) eine Zeitsteuervorrichtung (72) aufweist, ins­ besondere zur Steuerung der Laufzeit des Ventilators (4) in, bezogen auf seine normale Richtung, umgekehrter Laufrichtung.
10. Strecke nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, mit einer als Bedienseite ausgebildeten Maschinen-Längsseite, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Filter (5) in einer der Bedienseite (16) der Strecke (1) zugewandten Wand (100, 20) der Strecke (1), insbesondere einer Seitenwand (20) der Abdeckung (2, 2a, 2b), angeordnet ist.
11. Strecke nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß dem Filter (5) auf der Außenseite des An­ triebsraumes (3) ein Vliesauffangbehälter (50) zugeordnet ist.
12. Strecke nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß das Filter (5) oder die der Strecke (1) abge­ wandte Seite (500) des Vliesauffangbehälters (50) im wesentlichen bün­ dig mit der Außenseite der Strecke (1) abschließt.
13. Strecke nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß der Vliesauffangbehälter (50) mit einer Sau­ gleitung (8) in Verbindung steht.
14. Strecke nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß die Trennstelle von Vliesauffangbehälter (50) und Saugleitung (8) im wesentlichen in der Trennebene von der Abdec­ kung (2, 2a, 2b) und dem stationären Teil (10) der Strecke (1) vorgese­ hen ist.
15. Strecke nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß der Saugleitung (8) eine mit der Steuervor­ richtung (71) zur Laufrichtungsumkehr des Ventilators (4) in Verbindung stehende Absperrvorrichtung (9) zugeordnet ist.
16. Strecke nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß die Saugleitung (8) in eine Filtereinrichtung (18) einmündet.
17. Strecke nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß die Filtereinrichtung (18) Bestandteil des sta­ tionären Teils (10) der Strecke (1) ist.
DE19851020A 1997-12-18 1998-11-05 Strecke Expired - Fee Related DE19851020B4 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19851020A DE19851020B4 (de) 1997-12-18 1998-11-05 Strecke

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19756432 1997-12-18
DE19756432.1 1997-12-18
DE19851020A DE19851020B4 (de) 1997-12-18 1998-11-05 Strecke

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE19851020A1 true DE19851020A1 (de) 1999-06-24
DE19851020B4 DE19851020B4 (de) 2011-01-27

Family

ID=7852464

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19851020A Expired - Fee Related DE19851020B4 (de) 1997-12-18 1998-11-05 Strecke

Country Status (3)

Country Link
US (1) US6085392A (de)
DE (1) DE19851020B4 (de)
IT (1) IT1304161B1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004037808A1 (de) * 2004-08-03 2006-03-16 Maschinenfabrik Rieter Ag Absaugvorrichtung
DE102009028359A1 (de) * 2009-08-07 2011-02-10 Rieter Ingolstadt Gmbh Textilmaschine mit einer Absaugvorrichtung sowie Verfahren zur Steuerung der Absaugvorrichtung einer Textilmaschine

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB2435817A (en) * 2006-03-11 2007-09-12 Vax Ltd Upright-type cleaning appliances
EP1921200A3 (de) * 2006-11-08 2010-07-21 LG Electronics Inc. Abluftanlage für einen Wäschetrockner in einem Mehrfamilienhaus
DE102016109535B4 (de) 2016-05-24 2018-10-11 TRüTZSCHLER GMBH & CO. KG Streckanlage für textile Faserbänder

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3041269A1 (de) * 1980-11-03 1982-06-09 W. Schlafhorst & Co, 4050 Mönchengladbach Antriebsgehaeuse fuer eine textilmaschine, insbesondere spinn- und/oder spulmaschine
DE3815199A1 (de) * 1988-05-04 1989-11-16 Zinser Textilmaschinen Gmbh Maschine zum herstellen gedrehter oder gezwirnter faeden
DE3827902A1 (de) * 1988-08-17 1990-02-22 Zinser Textilmaschinen Gmbh Eigenbeluefteter elektromotor, insbesondere fuer spinnereimaschinen

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2511711B1 (fr) * 1981-08-24 1987-05-29 Heberlein Hispano Sa Machine ou banc d'etirage
DE3642038C2 (de) * 1986-12-09 1995-11-23 Zinser Textilmaschinen Gmbh Eigenbelüfteter Elektromotor für Spinnereimaschinen

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3041269A1 (de) * 1980-11-03 1982-06-09 W. Schlafhorst & Co, 4050 Mönchengladbach Antriebsgehaeuse fuer eine textilmaschine, insbesondere spinn- und/oder spulmaschine
DE3815199A1 (de) * 1988-05-04 1989-11-16 Zinser Textilmaschinen Gmbh Maschine zum herstellen gedrehter oder gezwirnter faeden
DE3827902A1 (de) * 1988-08-17 1990-02-22 Zinser Textilmaschinen Gmbh Eigenbeluefteter elektromotor, insbesondere fuer spinnereimaschinen

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004037808A1 (de) * 2004-08-03 2006-03-16 Maschinenfabrik Rieter Ag Absaugvorrichtung
DE102009028359A1 (de) * 2009-08-07 2011-02-10 Rieter Ingolstadt Gmbh Textilmaschine mit einer Absaugvorrichtung sowie Verfahren zur Steuerung der Absaugvorrichtung einer Textilmaschine
CN101994179A (zh) * 2009-08-07 2011-03-30 立达英格尔施塔特有限公司 具有抽吸装置的纺织机以及用于控制纺织机抽吸装置的方法
CN101994179B (zh) * 2009-08-07 2015-05-20 立达英格尔施塔特有限公司 具有抽吸装置的纺织机以及用于控制纺织机抽吸装置的方法
DE102009028359B4 (de) 2009-08-07 2025-03-06 Spindelfabrik Suessen Gmbh Textilmaschine mit einer Absaugvorrichtung sowie Verfahren zur Steuerung der Absaugvorrichtung einer Textilmaschine

Also Published As

Publication number Publication date
US6085392A (en) 2000-07-11
IT1304161B1 (it) 2001-03-08
DE19851020B4 (de) 2011-01-27
ITMI982674A1 (it) 2000-06-14

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0459307B1 (de) Filteranordnung mit mehreren Trommelfiltern
DE2659736A1 (de) Absaugvorrichtungen fuer maschinen
EP0192014B1 (de) Reinigungsgerät für Textilmaschinen
EP0667447A1 (de) Selbstfahrende Erntemaschine
DE2613180C2 (de) Offenend-Spinnmaschine mit einer Vielzahl von Spinnaggregaten und mit wenigstens einer Wartungseinrichtung
DE3419028C2 (de)
DE4030940C1 (en) Closed reel permits effective removal of fibre dusts - has housing with air guiding pipe, located in air circulating system having blowers and filter to separate lint, etc.
DE1252870C2 (de) Fahrende reinigungsvorrichtung fuer das entfernen des gaserflugs u.dgl. von maschinenteilen und dem fussboden in textilmaschinensaelen
DE19851020A1 (de) Strecke
DE2528756C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen von Abfällen unter einer Karde
DE1710436B2 (de) Fahrbare reinigungseinrichtung fuer textilmaschinen
DE10250293B4 (de) Vorrichtung zum Reinigen eines Filters einer Offenend-Spinnmaschine
DE2820538A1 (de) Absaughaube fuer druckgussmaschinen
DE4321869C2 (de) Vorrichtung zum Entfernen von sich auf Textilmaschinen absetzendem Flug
DE3417101A1 (de) Flusenfiltervorrichtung einer konvektionstrocken- und/oder -fixiermaschine
DE1291668B (de) Pneumatische Reinigungsanlage fuer Spinnmaschinen od. dgl.
DE4001007C2 (de)
DE2337057A1 (de) Flachwebmaschine
DE3324372C2 (de) Vorrichtung zur Reinigung von Luftfiltern in Luftzuführungskanälen von Trocknungsluft
DE2427363A1 (de) Vorrichtung zum entfernen von abgang aus einer putzereimaschine
DE1510928C3 (de) Über langgestreckte mit mindestens einem Spulengatter versehene Textilmaschinen fahrende, pneumatische Reinigungsvorrichtung
DE4406756C2 (de) Lufttechnisches System mit Wanderreiniger
DE1265016C2 (de) Verfahrbare reinigungsvorrichtung fuer spinnmaschinen u.dgl.
DE19943832A1 (de) Verfahren zur Reinigung von brandgeschädigten Eisenbahnwagen sowie Anlage zur Durchführung dieses Verfahrens
DE3633111C2 (de) Vorrichtung zum Reinigen von großflächigen Textilauflagen, insbesondere von Teppichböden

Legal Events

Date Code Title Description
OM8 Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law
8110 Request for examination paragraph 44
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: RIETER INGOLSTADT GMBH, 85055 INGOLSTADT, DE

R020 Patent grant now final

Effective date: 20110427

R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee