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DE19850075A1 - Gleitlager für das Schwungrad einer mechanischen Presse - Google Patents

Gleitlager für das Schwungrad einer mechanischen Presse

Info

Publication number
DE19850075A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bearing
flywheel
stationary
press
bearing part
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19850075A
Other languages
English (en)
Inventor
John B Bornhorst
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MINSTER MACHINE CO
Nidec Minster Corp
Original Assignee
MINSTER MACHINE CO
Minster Machine Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MINSTER MACHINE CO, Minster Machine Co filed Critical MINSTER MACHINE CO
Publication of DE19850075A1 publication Critical patent/DE19850075A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/0088Lubricating means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C33/00Parts of bearings; Special methods for making bearings or parts thereof
    • F16C33/02Parts of sliding-contact bearings
    • F16C33/04Brasses; Bushes; Linings
    • F16C33/06Sliding surface mainly made of metal
    • F16C33/10Construction relative to lubrication
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S384/00Bearings
    • Y10S384/90Cooling or heating
    • Y10S384/906Antirotation key

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Magnetic Bearings And Hydrostatic Bearings (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Gleitlager zum Tragen einer umlaufenden Einrichtung, insbesondere eines Schwungrades in einer Presse. Dabei wird eine Flüssigkeitsschmierung erzielt.
Mechanische Pressen wie geradlinige Seitenpressen sowie Spaltrahmenpressen zum Stanzen und Ziehen sind mit einem Rahmen ausgestattet, der ein Querhaupt, ein Bett sowie einen Schlitten aufweist. Der Schlitten ist innerhalb des Rahmens angeordnet und läuft während des Betriebes auf und ab bzw. hin und her. Zum Umsetzen einer umlaufenden Bewegung in die hin- und hergehende Bewegung ist in bekannter Weise eine Kurbelwelle vorgesehen, ferner eine Pleuelstange, die mit ihrem einen Ende an der Kurbelwelle und mit ihrem anderen Ende am Schlitten angreift. Ein oberes Werkzeug ist am Schlitten befestigt, ein unteres Werkzeug an einem sogenannten Bolster, das seinerseits am Bett angeschlossen ist. Mechanische Pressen sind für Stanz- und Zieharbeiten weit verbreitet. Sie sind von unterschiedlicher Größe und unterschiedlicher Tonnage, je nach der vorgesehenen Anwendung.
Das wichtigste Mittel zum Speichern mechanischer Energie ist eine Schwungradeinheit. Diese ist üblicherweise zwischen einem Hauptantriebsmotor und einer Kupplung angeordnet. Die Schwungradeinheit mit dem zugeordneten Lager sind beidseits der Antriebswelle, der Kurbelwelle oder des Pressenrahmens angeordnet, wobei eine Hohlwelle angewandt wird. Der Hauptantriebsmotor führt dem Schwungrad Drehmoment zu, und die übertragene Drehenergie wird vom Schwungrad dann wieder abgenommen, wenn die Presse einen Arbeitshub ausführt und wenn die Kupplung das Schwungrad an die von der Presse angetriebenen Teile ankoppelt. Während des Eingriffs der Kupplung fällt die Drehzahl des Schwungrades ab, und zwar in dem Maße, in dem die angetriebenen Pressenteile Energie erhalten, um die notwendige Pressengeschwindigkeit zu erzielen. Während des Eingriffs der Kupplung laufen Schwungrad und Kupplung gleichzeitig miteinander um, während die Schwungradlager keine relative Umlaufbewegung ausführen, ausgenommen in jenen Fällen, in welchen eine Hohlwelle ("quill") verwendet wird, in welchem Falle eine relative Drehbewegung vorliegt.
Bei Schwungradantrieben in herkömmlichen Maschinen wie mechanischen Pressen werden im allgemeinen Wälzlager vorgesehen, um das Schwungrad zu lagern. Wälzlager haben bekanntermaßen im allgemeinen geringe Schmieranforderungen, geringe Viskositätskräfte sowie eine statistisch vorhersehbare Lebensdauer. Sie sind jedoch anfällig gegenüber Vibration und Stoß, was zu Beschädigungen, Eindrücken in den Wälzkörpern, Fressen, Korrosion usw. in den Lagerringen sowie in den Bohrungen der Nabe und an der Welle führen kann.
Umlaufsicherungsfedern oder -keile stellen eine Ausführungsform einer mechanischen Kupplung dar, die bei Pressen verwendet werden. Diese Art von Kupplung zwischen einander benachbarten mechanischen Teilen kann beispielsweise ein Keilelement aufweisen, das sich von einem der Teile aus erstreckt und in einen entsprechenden Kanal eines anderen Teiles hineinragt oder hineinpaßt. Das Fluchten der entsprechenden Keilelemente verhindert eine relative Drehbewegung zwischen den zugeordneten mechanischen Teilen. Aufgrund der Luft, die zwischen den miteinander zusammenfassenden Keilelementen herrscht, kommt es jedoch zu einem nicht vermeidbaren Metall- Metall-Kontakt während des Pressenbetriebes. Dies führt zu einem ständigen Abtragen von Material an beiden Elementen aufgrund des Verschleißes. Es kann schließlich in einem nicht akzeptablen Maße zu Versetzungen oder Verschiebungen der beteiligten Teile führen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gleitlager, insbesondere für eine Presse, derart auszubilden, daß dieses dazu in der Lage ist, eine größere Last zu tragen. Dabei befindet sich das Gleitlager zwischen einem nicht- umlaufenden, stationären Teil sowie einem umlaufenden Teil, nämlich dem Schwungrad. Weiterhin liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein feststehendes Lagerteil sowie einen Lagertragblock miteinander drehfest zu machen, und zwar derart, daß ein Verschleiß vermieden oder verringert wird.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale von Anspruch 1 gelöst.
Die Erfindung ist anhand der Zeichnungen näher erläutert. Darin ist im Einzelnen folgendes dargestellt:
Fig. 1 zeigt eine Lagereinheit zur Anwendung bei einem Schwungrad, und zwar in einem Querschnitt durch eine hier nicht dargestellte Presse
Fig. 2 zeigt eine Schnittansicht durch einen Teil des in Fig. 1 dargestellten Gegenstandes entlang der Linie I-I'.
Der Gegenstand von Fig. 1 ist somit Bestandteil einer Presseneinheit 10. Die Lagereinheit 12 umfaßt ein feststehendes Lager 14, das ein Schwungrad 16 trägt. Die Lagereinheit 12 erleichtert das Entwickeln eines hydrodynamischen, unter Druck stehenden Flüssigkeitsfilms zwischen dem stationären Lager 14 und dem Schwungrad 16 während des Betriebes, wenn Schwungrad 16 umläuft. Das stationäre Lager 14 ist mit dem Maschinengestell drehfest verbunden. Es verbleibt daher relativ zum Schwungrad 16 und zu einer Antriebswelle 18 fest ausgerichtet. Das Lager 14 kann als sogenannte Quill- Konstruktion oder Hohl-Lager betrachtet werden, das als solches bekannt ist. Die Antriebswelle 18 trägt das stationäre Lager 14. Sie ist axial innerhalb einer Bohrung angeordnet, die durch die inneren Lagerflächen des Lagers 14 gebildet ist. Wie nachstehend unter Bezugnahme auf Fig. 2 noch beschrieben werden wird, ist das Nicht-Umlaufen von Lager 14 das Ergebnis eines keilförmigen Eingriffes zwischen dem stationären Lager 14 und dem Lagertragblock 22, der oben auf einem Querhaupt 20 angeordnet ist.
Die dargestellten Komponenten der Presse 10 bilden vorzugsweise einen Teil einer vollständigen mechanischen Presseneinheit. Die mechanische Presse beinhaltet beispielsweise eine Rahmenkonstruktion mit einem Querhaupt 20 und einem Bett, das ein hieran angeschlossenes Bolster aufweist. Die Presse hat ferner in üblicher Weise Ständer, die das Querhaupt 20 mit dem Bett verbinden, ferner eine Kurbelwelle und einen Schlitten sowie Pleuel-Stangen.
Das Schwungrad 16 ist an die Kurbelwelle mittels einer herkömmlichen Kupplungs-Brems-Kombination angeschlossen. Die Antriebswelle 18, die einen Teil des Antriebsmechanismus bildet, ist an das Schwungrad 16 beispielsweise mittels eines Antriebsriemens angeschlossen. Die Antriebswelle 18 läuft mit derselben Drehzahl wie das Schwungrad 16 um, wenn die Kupplung während des Press-Betriebes in Eingriff ist. Wegen weiterer Einzelheiten wird auf US 5 556 207 verwiesen.
Man erkennt aus Fig. 1 ferner, daß die Lagereinheit 12 zusammen mit entsprechenden Komponenten wirkt, um eine fließfähige Verbindung zu schaffen, die ausreicht, um einen Flüssigkeits- oder Schmiermittelfilm zwischen dem stationären Lager 14 und dem Schwungrad 16 zu schaffen. Das stationäre Lager 14 ist mit wenigstens einem hydrostatischen Schmiermittelpolster 24 ausgestattet, entsprechend einer Aussparung in der inneren Lagerfläche des Lagers 14. Die Aussparung ist radial innen gegen die Welle 18 hin offen. Das Lagerpolster 24 kann einen begrenzten Umfangsbereich der inneren Lagerfläche einnehmen. Es kann aber auch einen kontinuierlichen Kanalbereich bilden, der sich um die gesamte innere Lagerfläche herum erstreckt. Alternativ ist denkbar, eine Mehrzahl von voneinander getrennten Lagerpolstern 24 vorzusehen, die beispielsweise nach dem Gesetz des Zufalls oder in einem vorbestimmten Verteilungsmuster angeordnet sind, oder die sich in Umfangsrichtung in einer einzigen Reihe herum erstrecken, oder in Gestalt einer Mehrzahl von Reihen, die gegenseitige axiale Abstände aufweisen. Dem Lagerpolster 24 wird Öl zugeführt unter Anwendung eines Ölleitungsnetzes innerhalb des Tragblockes 22 und des stationären Lagers 14. Das Leitungsnetz ist hier nicht dargestellt. Als Schmiermittel kommen Öle oder andere Flüssigkeiten oder fließfähige Medien in Betracht. Die Ölleitungen sind an externe Ölleitungen über einen Verteiler an einen Öl-Vorratsbehälter angeschlossen. Auch hier wird wiederum auf US 5 556 207 verwiesen.
Weitere Bauteile können dem stationären Lager 14 und dem Lagertragblock 22 hinzugefügt werden. Der Lagertragblock 22 ist dem stationären Lager 14 in axialer Richtung gegenüberliegend angeordnet. Wie nachstehend unter Bezugnahme auf Fig. 2 zu erläutern sein wird, liegt zwischen diesen Teilen ein Spalt vor. Man erkennt ein Drucklager 26, das die Welle 18 umgibt und das ein axiales Verschieben des Schwungrades 16 unterbindet. Ein Halter 28 hält das Schwungrad 16 auf dem stationären Lager 14, und hält gleichzeitig eine Dichtung 30, die die Welle 18 umschließt, in ihrer Position. Die Dichtung 30 verhindert, daß sich Öl in den benachbarten Spaltbereich 32 aufgrund einer Leckage aus dem hydrodynamischen Polster 24 ergibt, und daß dieses Öl in das Innere der Presseneinheit 10 gelangt.
Das stationäre Lager 14 ist in seiner angegebenen Position mittels des Antriebswellenlagers 34 gesichert. Dieses ist vom Lagertragblock 22 getragen und bildet mit diesem einen Preßsitz. Ein Halter 36 ist vorgesehen, um den Lagertragblock 22 in Bezug auf das stationäre Lager 14 und das Wellenlager 34 axial ausgerichtet zu halten, und um außerdem eine Dichtung 38, die die Welle 18 umgibt, zu halten. Die Dichtung 38 verhindert, daß sich Öl, welches sich im benachbarten Spaltbereich 40 ansammelt, austritt. Eine Dichtung 42, die auf dem Schwungrad 16 sitzt, verhindert den Übertritt von Öl vom Schwungrad 16 zum Tragblock 22. Sie verhindert außerdem das Austreten von Öl, das sich im Spalt 44 angesammelt hat.
Läuft das Schwungrad 16 während des Pressenbetriebes relativ zum stationären Lager 14 um, so strömt Öl aus dem hydrostatischen Lagerpolster 24 aufgrund der Hydrodynamik in axialer Richtung entlang der inneren Lagerfläche des stationären Lagers 14 innerhalb des Spaltraumes zwischen der Antriebswelle 18 und dem Lager 14. Diese Strömung bildet einen Ölfilm 46 entlang der Längserstreckung des Lagers 14, und zwar beidseits des Lagerpolsters 24. Das unter Druck stehende Öl wandert in axialer Richtung in den zwischen Antriebswelle 18 und Antriebswellenlager 34 gebildeten Spaltraum, wo es einen Ölfilm 48 bildet. Ferner erkennt man, daß ein Ölfilm 50 zwischen dem Drucklager 26 und dem Schwungrad 16 gebildet ist. Das Drucköl wird zum hydrostatischen Lagerpolster 24 vorzugsweise unter Anwendung eines Ölleitungsnetzes gefördert, mit einem nicht dargestellten Fluid-Kanal, der Öl durch den Tragblock 22 dem stationären Lager 14 zuführt.
Der Vorgang des Eintretens von unter Druck stehendem Fluid in das hydrostatische Lagerpolster 24 geht auf einen hydrodynamischen Effekt während des Pressenbetriebes zurück. Hierdurch wird in dem Spaltraum zwischen Schwungrad und äußerer Lagerfläche des stationären Lagers 14 ein Ölfilm erzeugt. Die Zufuhr von Öl zum Lagerpolster 24 ist in genügendem Maße geregelt, um einen hydrodynamischen Effekt zu erzeugen und eine Fluid-Strömung zu erzielen, die zur Bildung eines Ölfilms 52 führt, vorzugsweise über die gesamte Länge von Schwungrad 16 und gegenüberliegendem Lager 14. Ölfilm 52 bildet in Kombination mit dem stationären Lager 14 ein hydrodynamisches System, das dazu dient, den Umlauf des Schwungrades 16 stabil zu unterstützen. Das Schwungrad 16 wird daran gehindert, seitlich wegzulaufen, und zwar durch das stationäre Lager 14 mit dem Ölfilm 52 zwischen beiden Teilen. Die Inkompressibilität des Fluids sowie dessen Zufuhr unter Druck führen zu einer wünschenswerten Trennung zwischen dem nicht-umlaufenden stationären Lager 14 und dem umlaufenden Schwungrad 16 während des Pressenzyklus, vorausgesetzt, das eine ausreichende radiale Unterstützung vorliegt, um einen Kontakt zwischen den einzelnen Teilen zu unterbinden.
Der kombinierte Effekt des Erzeugens eines hydrostatischen Lagerpolsters 24 sowie einer ausreichenden Menge Flüssigkeit wie beispielsweise Öl, um eine Vollfilmschmierung zwischen Schwungrad 16 und stationärem Lager 14 herbeizuführen, erbringt eine hydrostatisch-hydrodynamische Lagereinheit 12 mit einer Lasttragekapazität, die mit zunehmender relativer Drehzahl zwischen dem stationären Lager 14 und dem Schwungrad 16 ansteigt. Das unter Druck stehende Öl innerhalb des hydrostatischen Lagerpolsters 24 erhöht die Steifigkeit der Einheit um damit das Lagerpolster 24 (und damit auch das Schwungrad 16) um die Antriebswelle 18 zuverlässig zu positionieren. Das Aufrechterhalten des Schmierölfilms 24 durch Einleiten von Öl in ausreichenden Mengen und ausreichenden Drücken stellt ferner sicher, daß ein Metall-Metall-Kontakt unterbleibt und daß damit die Reibung verringert oder gar aufgehoben wird. Natürlich muß eine entsprechend dimensionierte Pumpe vorgesehen werden, die dazu in der Lage ist, eine genügend große Ölmenge bereit zu stellen, um einen vollen Ölfilm zu schaffen und damit den hydrodynamischen Effekt zwischen Schwungrad 16 und stationärem Lager 14 herbeizuführen.
Das Umwälzen des der Lagereinheit 12 zugeführten Öls wird ermöglicht durch Schaffen der Spalträume 32, 40, 44 mit entsprechenden Auslaßöffnungen, die eine leitende Verbindung schaffen. Dabei sind Nuten vorgesehen oder angeformt. Die angefallene, gesammelte Flüssigkeit kann durch die genannte Pumpe wieder in die Eingangskanäle zurückgepumpt werden, die ihrerseits an die hydrostatischen Lagerpolster angeschlossen sind.
Fig. 1 veranschaulicht nur die Anwendung eines einzigen hydrostatischen Lagerpolsters 24 mit Förderung des Fluids in den Spaltraum zwischen Schwungrad 16 und stationärem Lager 14. Gemäß der Erfindung sind jedoch auch andere Mittel möglich, mit welchen unter Druck stehendes Fluid dem Spaltraum zugeführt wird, und zwar in einer solchen Weise, daß eine hydrodynamische Lagerung mittels eines Schmiermittelfilms geschaffen wird. Lagerblock 22 sowie stationäres Lager 14 können beispielsweise derart bearbeitet werden, daß sie Flüssigkeitskanäle aufweisen, die eine direkte Zufuhr von Fluid zu den Spaltbereichen ermöglichen, ohne die Notwendigkeit eines hydrostatischen Lagerbereiches.
Wie oben ausgeführt, läuft Lager 14 nicht um, sondern steht still, insbesondere in Bezug auf das Schwungrad 16. Lager 14 muß demgemäß derart eingebaut und gesichert werden, daß jegliche Drehbewegung ausgeschlossen ist. Gemäß einem Gedanken der Erfindung wird eine Verkeilungseinrichtung vorgesehen, um ein gegenseitiges Eingreifen zwischen dem stationären Lager 14 und dem benachbarten Tragblock 22 zu schaffen, und zwar mit einem Spaltraum (Luft) hier zwischen. Gleichzeitig ist es vorteilhaft, das Fluid in diesen Spaltraum eintreten zu lassen, um ein Flüssigkeitslager zwischen den entsprechenden, miteinander zusammenarbeitenden Flächen der Keilelemente zu schaffen.
Das stationäre Lager 14 ist mit einem Keil 54 ausgestattet, der an eine Fläche des Lagers 14 angesetzt ist. Der Keil legt an Lagerblock 22 an. Er erstreckt sich in axialer Richtung. Wie oben erwähnt, ist Tragblock 22 innerhalb der Presseneinheit 10 fest angeordnet, und zwar durch Montage am Querhaupt 20. Tragblock 22 seinerseits weist eine Aussparung auf, die den Keil 54 aufzunehmen vermag.
Dabei sind die beteiligten Teile, Keil 54 einerseits und die Aussparung andererseits - derart bemessen, daß ein leichtes Einfügen und gegebenenfalls ein Gleiten möglich ist. Jedenfalls wird hierdurch dafür gesorgt, das Lager 14 eine Drehbewegung ausführt. Man erkennt in Fig. 2 einen Spaltraum 58 zwischen dem Keil 54 und der Aussparung. Keil 54 sowie die Aussparung sind sauber bearbeitet, um die notwendige Ausrichtung auch dann beizubehalten, wenn Lager 14 und Tragblock 22 zusammengebaut sind um eine zuverlässige, nicht umlaufende Einheit zu schaffen. Aus dem darüberliegenden Spalt 44 zwischen Schwungrad 16 und Lager 14 oder anderweitig wird Öl dem Spaltraum 58 zugeführt.
Man erkennt ferner einen Spaltraum 56 außerhalb jener Bereiche, auf welchen Keil 54 in die Aussparung hineinragt. Durch entsprechende Kanäle wird in die genannten Spalträume 56 und 58 Öl eingeleitet, um wiederum ein Flüssigkeitslager zwischen den genannten Keilelementen - Keil 54 und Aussparung - zu schaffen. Man erkennt an Fig. 2 einen Ölfilm 60 und einen Ölfilm 62, die die beteiligten Elemente schmieren. Da Spaltraum 58 ein freier und ungedämpfter Spaltraum ist, sind axiale und radiale Verschiebungen begrenzt möglich. Jegliche Schwingungsbewegungen führen aufgrund der genannten Merkmale dazu, daß ein Metall-Metall-Kontakt vermieden wird. Das zwischen den Keilelementen erzeugte Flüssigkeitslager beim Einleiten von unter Druck stehender Flüssigkeit verhindert den Metall-Metall-Kontakt und damit auch einen möglichen Verschleiß des Material es auf den Seitenflächen der Keilelemente. Die Unversehrtheit des Eingriffs zwischen dem stationären Lager 14 und dem Tragblock 22 bleibt somit erhalten.
Die Keilelemente werden auf herkömmliche Weise bearbeitet. Die dargestellte Keilkombination - Keil 54 und Aussparung - ist von rechteckiger Gestalt. Es lassen sich jedoch auch Keilelemente verwenden, die alle möglichen anderen Geometrien aufweisen. Die Hauptsache ist ein solcher Eingriff zwischen dem stationären Lager 14 und dem Tragblock 22, daß eine relative Verdrehung dieser beiden Teile unmöglich ist. Eine Vertauschung der Keilelemente ist ebenfalls denkbar, so daß Keil 54 Bestandteil des Tragblocks 22 ist, und die zugehörende Aussparung Bestandteil des stationären Lagers 14.

Claims (31)

1. Lager für eine Schwungradeinheit einer Presse, mit den folgenden Merkmalen:
  • 1.1 ein stationäres Lagerteil (14) ist an die Presse (10) drehfest angeschlossen; das stationäre Lagerteil (14) weist eine innere Lagerfläche auf, gebildet aus einer Bohrung, sowie eine äußere Lagerfläche, die dem Schwungrad (16) zugewandt ist;
  • 1.2 zwischen der äußeren Lagerfläche und dem Schwungrad ist ein Spaltraum vorgesehen, der eine relative Drehbewegung des Schwungrades (16) relativ zum feststehenden Lagerteil (14) erlaubt;
  • 1.3 das feststehende Lagerteil weist ein hydrostatisches Lagerpolster (24) auf, das der inneren Lagerfläche des feststehenden Lagerteiles (14) angeformt ist;
  • 1.4 es ist eine Einrichtung zum Zuführen von unter Druck stehender Flüssigkeit zu dem hydrostatischen Lagerpolster (24) vorgesehen, um während des Pressenbetriebes aufgrund hydrodynamischer Wirkung einen Flüssigkeitsfilm zwischen der äußeren Lagerfläche des feststehenden Lagerteiles (14) und dem Schwungrad (16) zu erzeugen.
2. Lager nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl einzelner hydrostatischer Lagerpolster vorgesehen ist, die um die innere Lagerfläche des stationären Lagerteiles (14) herumgruppiert sind.
3. Lager nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine solche Gestaltung und Anordnung, daß die während des Pressenbetriebes erzeugte hydrodynamische Wirkung Flüssigkeit an einem Spaltraum zuführt, der sich zwischen der inneren Lagerfläche des stationären Lagerteiles (14) und der Antriebswelle (18) befindet.
4. Lager nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Lagertrageinrichtung (22) vorgesehen ist, um dessen Verdrehung zu verhindern, und daß ein Spaltraum gegenüber dem stationären Lagerteil (14) entlang einer Eingriffsfläche vorgesehen ist.
5. Lager nach Anspruch 4, mit den folgenden Merkmalen:
  • 5.1 es ist ein Lagertragblock (22) dem stationären Lagerteil (14) gegenüberliegend angeordnet;
  • 5.2 der Lagertragblock (22) weist eine Aussparung zum Aufnehmen eines Keiles auf;
  • 5.3 das stationäre Lagerteil (14) weist einen Keil (54) auf, der in die Aussparung unter Belassung eines Spieles und unter Bildung eines Spaltraumes eingreift.
6. Lager nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Spaltraum an eine Quelle flüssigen Mediums angeschlossen ist.
7. Lager nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Pumpe zur Versorgung des hydrostatischen Lagerpolsters (24) vorgesehen ist.
8. Vorrichtung zur Anwendung bei einer Presse, umfassend:
  • 8.1 einen Rahmen;
  • 8.2 eine Schwungradeinheit mit einem relativ zum Rahmen umlaufenden Schwungrad (16);
  • 8.3 eine Antriebswelle (18) die an das Schwungrad (16) ankoppelbar ist;
  • 8.4 ein Schwungradlager zum Tragen der Schwungradeinheit;
  • 8.5 das Schwungradlager umfaßt die folgenden Bauteile: ein stationäres Lagerteil (14), das drehfest an der Presse gelagert ist;
  • 8.6 das stationäre Lagerteil (14) weist eine innere Lagerfläche auf, gebildet aus einer Bohrung, und eine äußere Lagerfläche, die dem Schwungrad (16) unter belassen eines Spaltraumes zugewandt ist;
  • 8.7 das Lager umfaßt wenigstens ein hydrostatisches Lagerpolster (24), das in die innere Lagerfläche eingelassen ist;
  • 8.8 es ist eine Zufuhreinrichtung zum Zuführen von unter Druck stehendem flüssigen Medium zum hydrostatischem Lagerpolster (24) vorgesehen, um unter der hydrodynamischen Wirkung während des Pressenbetriebes Flüssigkeit in den Spaltraum zwischen der äußeren Lagerfläche des feststehenden Lagerteiles (14) und dem Schwungrad (16) einzuführen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl einzelner hydrostatischer Lagerpolster die innere Lagerfläche des stationären Lagerteiles umgeben.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet durch eine derartige Gestaltung und Anordnung, daß aufgrund der hydrodynamischen Wirkung während des Pressenbetriebes Flüssigkeit einem Spaltraum zugeführt wird, der sich zwischen der inneren Lagerfläche des stationären Lagerteiles (14) und der Antriebswelle (18) befindet.
11. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet durch eine Lagertrageinrichtung (22), die am stationären Lagerteil (14) angreift, um diese drehfest zu setzen, und das zwischen dem stationären Lagerteil (14) und der Lagertrageinrichtung (22) ein Spaltraum vorgesehen ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
  • 12.1 die Lagertrageinrichtung weist einen Lagertragblock (22) auf, der dem stationären Lagerteil (14) gegenüberliegend angeordnet ist;
  • 12.2 der Lagertragblock (22) weist eine Aussparung zur Aufnahme eines Keils auf;
  • 12.3 das stationäre Lagerteil (14) weist einen Keil (54) auf, der unter Belassen eines Spaltraumes in die Aussparung eingreift.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Spaltraum an eine Quelle zum Heranführen einer Flüssigkeit angeschlossen ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeitsquelle eine Pumpe umfaßt, die mit dem einzelnen Lagerpolster (24) in leitender Verbindung steht.
15. Presse, mit den folgenden Merkmalen:
  • 15.1 einen Rahmen mit einem Querhaupt und einem Bett;
  • 15.2 einen Schlitten;
  • 15.3 eine Schwungradeinheit mit einem relativ zum Rahmen umlaufenden Schwungrad (16);
  • 15.4 eine Antriebswelle zum Antreiben des Schwungrades;
  • 15.5 eine Kurbelwelle, die mit dem Schlitten in Triebverbindung steht und die an das Schwungrad ankoppelbar ist;
  • 15.6 ein Schwungradlager zum Lagern der Schwungradeinheit;
  • 15.7 das Schwungradlager umfaßt ein stationäres Lagerteil (14), das nicht drehbar an der Presse angeschlossen ist, eine innere Lagerfläche aufweist, die aus einer Bohrung gebildet ist und eine äußere Lagerfläche, die dem Schwungrad unter Belassen eines Spaltraumes zugewandt ist;
  • 15.8 das Lager umfaßt wenigstens ein hydrostatisches Lagerpolster, gebildet aus der inneren Lagerfläche;
  • 15.9 es ist eine Einrichtung zum Heranführen von unter Druck stehender Flüssigkeit zu den einzelnen hydrostatischen Lagerpolstern vorgesehen, um unter Ausnutzung einer hydrodynamischen Wirkung während des Pressenbetriebes ausreichend Flüssigkeit in den Spaltraum zwischen der äußeren Lagerfläche des stationären Lagerteiles (14) und dem Schwungrad (16) einzuführen.
16. Presse nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl einzelner hydrostatischer Lagerpolster vorgesehen ist.
17. Presse nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß eine Pumpe vorgesehen ist, die mit den hydrostatischen Lagerpolstern in leitender Verbindung steht.
18. Presse nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß ein Lagertragblock mit der Presse starr verbunden ist und sich mit dem stationären Lagerteil (14) in drehfestem Eingriff befindet.
19. Presse nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß ein Antriebswellenlager vorgesehen ist, das von dem Lagertragblock getragen ist, um ein Lager für die Antriebswelle zu schaffen und das stationäre Lagerteil (14) zu sichern.
20. Presse nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
  • 20.1 der Lagertragblock (22) ist axial neben dem stationären Lagerteil (14) angeordnet;
  • 20.2 der Lagertragblock weist eine Aussparung zur Aufnahme eines Keiles auf;
  • 20.3 das stationäre Lagerteil (14) weist einen Keil (54) zum Eingreifen in die Aussparung auf.
21. Presse nach Anspruch 20, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Heranführen von Flüssigkeit zu dem Spaltraum zwischen Keil (54) und Aussparung.
22. Presse nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Spaltraum mit dem Spaltraum zwischen der äußeren Lagerfläche des stationären Lagerteiles (14) und dem Schwungrad (16) in leitender Verbindung steht.
23. Flüssigkeitslager zum Lagern eines Schwungrades (16) in einer Presse, mit den folgenden Merkmalen:
  • 23.1 es ist ein stationäres Lagerteil (14) nicht-drehbahr an die Presse angeschlossen;
  • 23.2 das stationäre Lagerteil (14) weist eine innere Lagerfläche auf, die von einer Bohrung gebildet ist und eine äußere Lagerfläche, die dem Schwungrad (16) zugewandt ist unter Bildung eines Spaltraumes;
  • 23.3 das Lager weist wenigstens ein aus der inneren Lagerfläche gebildetes hydrostatisches Lagerpolster (24) auf;
  • 23.4 eine Lagertrageinrichtung ist axial neben dem stationären Lagerteil (14) angeordnet und weist eine Aussparung zur Aufnahme eines Keiles (54) auf;
  • 23.5 das stationäre Lagerteil (14) weist einen Keil (54) zum Eingriff in die Aussparung auf, und zwar unter Belassen eines Zwischenraumes;
  • 23.6 es sind Mittel zum Einleiten eines Schmiermittels in den Spaltraum vorgesehen;
  • 23.7 es ist eine Einrichtung zum Zuführen von unter Druck stehender Flüssigkeit in das einzelne hydrostatische Lagerpolster (24) vorgesehen.
24. Flüssigkeitslager nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl hydrostatischer Lagerpolster vorgesehen ist.
25. Flüssigkeitslager nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Lagerpolster an eine Pumpe angeschlossen sind.
26. Presse mit den folgenden Merkmalen:
  • 26.1 eine Schwungradeinheit;
  • 26.2 ein stationäres Lagerteil (14), das drehfest an die Presse angeschlossen ist, eine Lagerfläche aufweist, die aus einer Bohrung gebildet ist und einer äußeren Lagerfläche, die der Schwungradeinheit zugewandt ist unter Belassen eines Spaltraumes;
  • 26.3 eine Lagertrageinrichtung (22), die axial neben dem stationären Lagerteil (14) angeordnet ist;
  • 26.4 ein erstes Teil einer Formschlußeinheit, die der Lagertrageinrichtung zugeordnet ist;
  • 26.5 ein zweites Teil der Formschlußeinheit, die dem stationären Lagerteil zugeordnet ist;
  • 26.6 die beiden Formschlußteile greifen ineinander, um die Lagertrageinrichtung und das feststehende Lagerteil miteinander drehfest zu machen, und zwar unter Belassen eines Spaltraumes;
  • 26.7 Mittel zum Heranführen von Flüssigkeit in den Spaltraum zwecks Schmierens.
27. Presse nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Formschlußteil eine Aussparung und das zweite Formschlußteil ein Keil (54) ist, der in die Aussparung eingreift.
28. Presse nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß das stationäre Lagerteil (14) wenigstens ein hydrostatisches Lagerpolster aufweist, das der inneren Lagerfläche angeformt ist, und daß die Presseneinheit eine Einrichtung zum Zuführen von unter Druck stehender Flüssigkeit zu dem einzelnen hydrostatischen Lagerpolster (24) aufweist.
29. Presse mit den folgenden Merkmalen:
  • 29.1 eine Schwungradeinheit;
  • 29.2 ein stationäres Lagerteil, das drehfest an der Presse angeschlossen ist eine innere Lagerfläche aufweist, die aus einer Bohrung gebildet ist und eine äußere Lagerfläche die dem Schwungrad (16) unter Belassen eines Spaltraumes zugewandt ist;
  • 29.3 eine Lagertrageinrichtung, die axial neben dem stationären Lagerteil (14) angeordnet ist;
  • 29.4 eine Formschlußeinheit mit einem ersten Formschlußteil, daß der Lagerdrahteinrichtung zugeordnet ist und einem zweiten Formschluß­ teil, daß dem stationären Lagerteil (14) zugeordnet ist;
  • 29.5 die beiden Formschlußteile sind derart gestaltet und angeordnet, daß sie miteinander in Eingriff gebracht werden können, um eine Formschluß und damit eine drehfeste Verbindung zwischen dem feststehenden Lagerteil (14) und der Lagertrageinrichtung zu schaffen
  • 29.6 es sind Mittel vorgesehen, um eine Flüssigkeit in den Spaltraum zu verbringen und die beteiligten Flächen zu schmieren.
30. Presse nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Formschlußteil eine Aussparung ist, und das zweite Formschlußteil ein Keil (54).
31. Presse nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß das feststehende Lagerteil (14) wenigstens ein hydrostatisches Lagerpolster (24) aufweist, das seiner Innenfläche angeformt ist, und daß die Presse weiterhin eine Zufuhreinrichtung zum Zuführen von unter Druck stehender Flüssigkeit zu den einzelnen hydrostatischen Lagerpolstern aufweist, um unter Ausnutzung einer hydrodynamischen Wirkung während des Pressenbetriebes ausreichend Flüssigkeit dem Spaltraum zwischen der äußeren Lagerfläche des stationären Lagerteiles (14) und dem Schwungrad (16) zuzuführen.
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