DE19850928C2 - Vorrichtung zur bidirektionalen Übertragung von Datenworten - Google Patents
Vorrichtung zur bidirektionalen Übertragung von DatenwortenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Filteranordnung für eine Vorrichtung zur bidirekti
onalen Übertragung von Datenworten.
Eine derartige Filteranordnung ist aus der DE 43 16 810 C1 bekannt. Die Vor
richtung zur Übertragung von Datenworten weist eine Steuereinheit sowie
mehrere mit dieser über ein Leitungssystem verbundene Sensoren und/oder
Aktoren auf. Die Datenworte sind als Folgen binärer Signale ausgebildet. Die
binären Signale werden als Folgen von Spannungspulsen unterschiedlichen
Vorzeichens kodiert über das Leitungssystem übertragen und über die Filteran
ordnung in die Steuereinheit beziehungsweise die Sensoren oder Aktoren ein
gespeist.
Die Filteranordnung ist zweikanalig ausgebildet, wobei über einen Signalleiter
jeweils die positiven und negativen Spannungspulse unterschiedlichen Aus
wertekanälen zugeführt werden. Jeder Auswertekanal besteht aus einem Hoch
pass, einem Tiefpass sowie einem Komparator. Die Ausgänge der Auswerteka
näle sind auf ein RS Flip Flop geführt.
Mit einer derartigen Filteranordnung können insbesondere Störungen in Form
von Überschwingungspulsen eliminiert werden. Derartige Überschwingungs
pulse sind kurze Störimpulse im Anschluss an einen Nutzsignal-
Spannungspuls, welche durch die endlichen Einschwingzeiten der für die Sig
nalverarbeitung verwendeten Bauteile verursacht sind.
Nachteilig bei dieser Filteranordnung ist jedoch, dass diese nur dann zuverläs
sig und fehlerfrei arbeitet, wenn die Amplituden der Nutzsignal-
Spannungspulse einen vorgegebenen Wert annehmen oder zumindest in einem
engen Bereich um diesen Wert liegen.
Aufgrund von Lastschwankungen am Leitungssystem kann jedoch ein vor
zugsweise niederfrequentes Schwingen der Amplituden der Spannungspulse
verursacht werden. Zudem sind die Amplituden der über das Leitungssystem
übertragenen Spannungspulse von der Anzahl der angeschlossenen Sensoren
oder Aktoren abhängig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine Filteranordnung der eingangs
genannten Art so auszubilden, dass eine sichere Detektion der über das Lei
tungssystem übertragenen Spannungspulse unabhängig von deren Maximal-
Amplituden ermöglicht wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind die Merkmale des Anspruchs 1 vorgesehen.
Vorteilhafte Ausführungsformen und zweckmäßige Weiterbildungen der Erfin
dung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Die erfindungsgemäße Filteranordnung weist eine erste Komparator-
Anordnung auf, welchen die positiven und/oder negativen Spannungspulse
zugeführt werden. Die Komparator-Anordnung ist an eine Auswerteeinheit
angeschlossen.
In den Komparatoren der Komparator-Anordnung werden unterschiedliche
Schwellwerte erzeugt, welche den Amplitudenbereich eines ersten Spannungs
pulses einer Folge von Spannungspulsen umfassen. Somit kann mittels dieser
Komparatoren der Maximalwert der Amplitude dieses Spannungspulses be
stimmt werden.
In Abhängigkeit des so bestimmten Maximalwerts wird in der Auswerteeinheit
aus dieser und/oder wenigstens einer weiteren Komparator-Anordnung ein
Referenz-Komparator ausgewählt, mittels dessen die Folge von positiven und
negativen Spannungspulsen in eine Folge von binären Ausgangssignalen um
gewandelt wird.
Der wesentliche Vorteil der erfindungsgemäßen Anordnung besteht darin, dass
der Schwellwert, mit welchem die analogen Spannungspulse in binäre Aus
gangssignale gewandelt werden, durch eine geeignete Wahl des Referenz-
Komparators in Abhängigkeit der Amplitude des ersten Spannungspulses einer
Folge von Spannungspulsen erfolgt.
Dadurch erfolgt eine selbsttätige Anpassung des Schwellwerts an die Höhe der
aktuell vorliegenden Amplituden der Spannungspulse, so dass eine sichere Sig
nalauswertung auch dann gewährleistet ist, wenn sich die Amplituden der
Spannungspulse im Lauf der Zeit ändern. Dabei wird vorzugsweise jeweils für
den ersten Spannungspuls einer ein Datenwort kodierenden Folge von Span
nungspulsen der Referenz-Komparator neu bestimmt. Dadurch kann der
Schwellwert zur Bewertung der Spannungspulse selbst an schnelle Änderungen
der Amplitudenverhältnisse angepasst werden.
Desweiteren ist vorteilhaft, dass die Bestimmung des Maximalwerts der Amp
litude des jeweils ersten Spannungspulses einer Folge in einer Digitalschaltung
erfolgt. Dadurch kann mit einfachen Logikbausteinen der Schwellwert im Refe
renz-Komparator sehr genau und mit hoher Reproduzierbarkeit vorgegeben
werden. Besonders vorteilhaft ist dabei, dass bei digitaler Auswertung der
Amplituden der Spannungspulse bereits auf einfache Weise Störsignalimpulse
eliminiert werden können. Dies kann insbesondere dadurch erfolgen, dass mit
der Anordnung der Komparatoren zur Erfassung des Maximalwerts der Amp
lituden des ersten Spannungspulses gleichzeitig auch die Breite des Span
nungspulses erfasst werden kann.
Ein Maß hierfür liefern die Zeiten, für welche die Komparatoren bei der De
tektion des Spannungspulses aktiviert sind. Insbesondere kann dabei die Zeit
der Aktivierung des Komparators nmax herangezogen werden, welcher den maximalen
Schwellwert liefert. Da die Breite der Spannungspulse wenigstens in
nerhalb vorgegebener Grenzen bekannt ist, kann eine der Breite des Span
nungspulses entsprechende Mindestzeit tmin in der Auswerteeinheit als Para
meterwert abgespeichert sein. Wird für einen detektierten Spannungspuls diese
Zeit tmin nicht erreicht, wird dieser Spannungspuls als Störimpuls verworfen.
In einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist für die Erfassung des
Maximalwerts der Amplituden des ersten Spannungsimpulses sowie für die
Referenz-Komparatoren zur Bewertung der positiven und negativen Span
nungspulse jeweils eine separate Komparator-Anordnung vorgesehen. Alterna
tiv können mehrere oder alle dieser Funktionen auch von einer Komparator-
Anordnung durchgeführt werden.
Die Erfindung wird im nachstehenden anhand der Zeichnungen erläutert. Es
zeigen:
Fig. 1: Blockschaltbild einer Vorrichtung zur bidirektionalen Übertragung
von Datenworten.
Fig. 2: Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen
Filteranordnung für die Vorrichtung gemäß Fig. 1.
Fig. 3:
- a) Signalverlauf von Spannungspulsen, welche mit Schwellwerten bewertet werden, die in Anordnungen von Komparatoren der Filteranordnung gemäß Fig. 2 generiert werden.
- b) Ausgangssignale an den Komparatoren der Anordnungen gemäß Fig. 3a sowie an den Ausgängen der Multiplexer und des De koders der Filteranordnung gemäß Fig. 2.
In Fig. 1 ist eine Vorrichtung 1 zur bidirektionalen Übertragung von Daten
worten zwischen einer Steuereinheit 2 und über ein Leitungssystem 3 verbun
denen Sensoren 4 und Aktoren 4 dargestellt. Die Vorrichtung 1 bildet ein Sensor-Aktor
Bussystem, das vorzugsweise nach dem Master-Slave Prinzip arbei
tet. Während einer Installationsphase werden den Slaves vom Master zu deren
Identifikation Adressen zugewiesen. Die Adressen können in in den Slaves
integrierten, in den Zeichnungen nicht dargestellten Schnittstellenbausteinen
nichtflüchtig gespeichert sein. Während der Betriebsphase des Bussystems
werden die Slaves vom Master zum bidirektionalen Austausch von Datenwor
ten unter den Adressen zyklisch abgefragt.
Die zu übertragenden Datenworte liegen im Master und in den Slaves als Folge
von binären Signalen vor. Die binären Signalfolgen bestehen aus einer Gruppe
von Bitfolgen, die zwei diskrete Werte 0 oder 1 annehmen, wobei die Dauer
eines Bits in der Größenordnung von einigen µsec liegt.
Zweckmäßigerweise werden die binären Signalfolgen als Folge von Span
nungspulsen mit alternierenden Vorzeichen kodiert. Dabei kodiert beispiels
weise ein Spannungspuls mit positivem Vorzeichen den Übergang eines Sig
nals von 0 auf 1 und ein Spannungspuls mit negativem Vorzeichen den Über
gang eines Signals von 1 auf 0.
Die Spannungspulse weisen zweckmäßigerweise einen sin2-förmigen Verlauf
auf. Die Umformung der binären Signale in Spannungspulse erfolgt über in den
Zeichnungen nicht dargestellte Drosselspulen an einem Netzteil, das zur
Stromversorgung der Slaves dient.
Die Spannungspulse werden über das von Busleitungen gebildete Leitungssys
tem 3 übertragen. Die Busleitungen sind als Zwei-Draht-Leitungen ausgebildet.
Neben den Spannungspulsen wird über die Busleitungen auch die Energie zur
Stromversorgung der Slaves übertragen.
Durch externe Störeinflüsse, wie z. B. Störeinstrahlungen von in der Umgebung
des Bussystems angeordneten elektronischen Geräten, können den das Nutz
signal darstellenden Spannungspulsen Störsignale überlagert werden. Um diese
Störsignale zu eliminieren, ist an den Eingängen des Masters bzw. der Slaves
eine Filteranordnung 5 vorgesehen.
Wie in Fig. 2 dargestellt weist die Filteranordnung 5 eine Eingangsstufe auf,
über welche die die Datenworte kodierenden Spannungspulse von den Buslei
tungen eingelesen werden. Die Eingangsstufe besteht aus einem Tiefpass 6
sowie einem diesem nachgeordneten Hochpass 7. Mit dem Tiefpass 6 werden
hochfrequente Störimpulse, welche den Spannungspulsen überlagert sind, aus
gefiltert. Der Hochpass 7 trennt die die Nutzsignale bildenden Spannungspulse
von der Betriebsspannung.
Die so gefilterten Spannungspulse am Ausgang der Eingangsstufe werden drei
in einer Parallelschaltung angeordneten Komparator-Anordnungen 8, 9, 10
zugeführt.
Jede der Komparator-Anordnungen 8, 9, 10 besteht aus einer Parallelanordnung
von jeweils acht Komparatoren. 81, 82, 83, 84, 85, 86, 87, 88 und 91, 92, 93,
94, 95, 96, 97, 98 und 101, 102, 103, 104, 105, 106, 107, 108. Prinzipiell kön
nen die einzelnen Komparator-Anordnungen 8, 9, 10 auch unterschiedliche
Anzahlen von Komparatoren aufweisen, wobei jedoch zweckmäßigerweise die
Anzahl N der Komparatoren in der zweiten und dritten Komparator-Anordnung
9, 10 jeweils gleich groß gewählt wird.
In jeder Komparator-Anordnung 8, 9, 10 wird jeweils in jedem der Komparato
ren 81, 82, 83, 84, 85, 86, 87, 88, 91, 92, 93, 94, 95, 96, 97, 98, 101, 102, 103,
104, 105, 106, 107, 108 ein durch eine Vergleichsspannung definierter
Schwellwert erzeugt. Wie beispielsweise aus Fig. 3a ersichtlich sind die
Schwellwerte innerhalb einer Komparator-Anordnung 8, 9, 10 dabei so ge
wählt, dass mit aufsteigender Reihenfolge der Komparatoren 81, 82, 83, 84, 85,
86, 87, 88, 91, 92, 93, 94, 95, 96, 97, 98, 101, 102, 103, 104, 105, 106, 107,
108 die Höhe des Schwellwerts jeweils um einen konstanten Betrag erhöht ist.
Somit wird mittels der Komparatoren 81-88, 91-98, 101-108 einer Komparator-Anordnung
8, 9, 10 jeweils ein vorgegebener Spannungsbereich in äquidis
tanten Schritten abgetastet. Alternativ können die Abstände zwischen zwei auf
einanderfolgenden Schwellwerten unterschiedlich sein.
Die Ausgänge der Komparatoren 81-88 der ersten Komparator-Anordnung 8
sind auf eine Entscheiderlogik 11 geführt. Die Entscheiderlogik 11 kann bei
spielsweise als Microcontroller ausgebildet sein.
Die Ausgänge der Komparatoren 91-98 und 101-108 der zweiten und dritten
Komparator-Anordnung 9, 10 sind jeweils an einen Multiplexer 12, 13 ange
schlossen. Ein Ausgang der Entscheiderlogik 11 ist an einen Auswahleingang
des ersten Multiplexers 12 und an einen Auswahleingang des zweiten Multi
plexers 13 angeschlossen.
Die Ausgänge der Multiplexer 12, 13 sind jeweils an einen Eingang des Deko
ders 14 angeschlossen, welcher ebenfalls als Microcontroller ausgebildet sein
kann.
Die Entscheiderlogik 11, die Multiplexer 12, 13 und der Dekoder 14 bilden die
Auswerteeinheit der Filteranordnung 5.
Mit der ersten Komparator-Anordnung 8 und der nachgeschalteten Entschei
derlogik 11 wird jeweils der Maximalwert der Amplitude des ersten Span
nungspulses einer ein Datenwort kodierenden Folge von Spannungspulsen be
stimmt.
Dabei wird berücksichtigt, dass dieser erste Spannungspuls in der binären Sig
nalfolge des Datenworts immer einen Signalübergang von 0 auf 1 kodiert, und
somit alle ersten Spannungspulse dasselbe Vorzeichen aufweisen müssen. Bei
dem in Fig. 3a dargestellten Beispiel weist dieser Spannungspuls ein positives
Vorzeichen auf. Entsprechend wird mit den Komparatoren 81-88 der ersten
Komparator-Anordnung 8 ein positiver Spannungsbereich B1 abgetastet, wobei
B1 so groß gewählt ist, dass in jedem Fall die gesamte Amplitude des Span
nungspulses mittels der Komparatoren 81-88 abgetastet wird.
Zur Maximalwertbestimmung der Amplitude des ersten. Spannungspulses wer
den in der Entscheiderlogik 11 die Signalzustände an den Ausgängen der Kom
paratoren 81-88 ausgewertet. Das binäre Ausgangssignal eines Komparators
81-88 nimmt den Schaltzustand 0 an, solange die Amplitude des Spannungs
pulses unterhalb des Schwellwerts des Komparators 81-88 liegt. Ein Wechsel
in den Schaltzustand 1 erfolgt, sobald die Amplitude des Spannungspulses dem
Schwellwert entspricht.
Bei dem in Fig. 3a dargestellten Ausführungsbeispiel weist der erste Span
nungspuls einen solchen Maximalwert auf, dass die Komparatoren 81 und 82
aktiviert werden, nicht mehr jedoch der Komparator 83.
Die entsprechende Signalauswertung ist in Fig. 3b dargestellt. Zunächst wird
der Komparator 81 aktiviert, sobald die Amplitude des ersten Spannungspulses
dem Schwellwert dieses Komparators 81 entspricht. Entsprechend der Breite
des Spannungspulses verbleibt der Komparator 81 für ein Zeitintervall Δt1 im
Schaltzustand 1. Der nächst höhere Schwellwert des Komparators 82 wird zu
einem späteren Zeitpunkt erreicht, so dass dieser Komparator 82 später in den
Schaltzustand 1 wechselt. Dabei bleibt der Schaltzustand 1 dieses Komparators
82 entsprechend der Breite des Spannungspulses für die Zeit Δt2 erhalten. Die
maximale Höhe des Spannungspulses liegt unterhalb des Schwellwerts des
Komparators 83, so dass die Komparatoren 83-88 nicht mehr aktiviert wer
den. Dementsprechend wird in der Entscheiderlogik 11 der Schwellwert des
Komparators 82 als Maximalwert der Amplitude des ersten Spannungspulses
definiert. Dabei wird jedoch abgeprüft, ob die Zeit Δt2 = Δtmax, für welche der
Komparator 82 aktiviert ist, einen in der Entscheiderlogik 11 abgespeicherten
Sollwert tmin überschreitet. Ist dies nicht der Fall, wird der Maximalwert wieder
verworfen und der nächst kleinere Schwellwert als Maximalwert beibehalten.
Auf diese Weise erfolgt eine Eliminierung von kurzen Störimpulsen, welche in
der Eingangsstufe nicht ausgefiltert werden. Im vorliegenden Fall ist jedoch
Δtmax größer als tmin, so dass in der Entscheiderlogik 11 der Schwellwert des
Komparators 82 als Maximalwert der Amplitude des Spannungspulses über
nommen wird.
Aus den positiven und negativen Spannungspulsen wird in der Auswerteeinheit
der Filteranordnung 5 wieder die binäre Signalfolge des entsprechenden Da
tenworts zurückgewonnen. Zur Umwandlung der Folge der Spannungspulse in
eine binäre Signalfolge werden die positiven und negativen Spannungspulse
jeweils mittels eines Referenz-Komparators in eine binäre Signalfolge gewan
delt.
Die Umwandlung der positiven Spannungspulse in eine binäre Signalfolge er
folgt in der zweiten Komparator-Anordnung 9, welcher der Multiplexer 12
nachgeordnet ist.
Entsprechend erfolgt die Umwandlung der negativen Spannungspulse in eine
binäre Signalfolge in der dritten Komparator-Anordnung 10, welcher der Mul
tiplexer 13 nachgeordnet ist.
Erfindungsgemäß werden die Schwellwerte der Referenz-Komparatoren in
Abhängigkeit des Maximalwerts der Amplitude eines ersten Spannungspulses
eines Datenworts festgelegt. Dabei wird über die Entscheiderlogik 11 einer der
Komparatoren 91-98 der zweiten Komparator-Anordnung 9 als Referenz-
Komparator zur Bewertung der positiven Spannungspulse ausgewählt. Des
weiteren wird über die Entscheiderlogik 11 einer der Komparatoren 101-108
der dritten Komparator-Anordnung 10 als Referenz-Komparator zur Bewertung
der negativen Spannungspulse ausgewählt. Durch die Wahl der Schwellwerte
in Abhängigkeit der momentanen Signalamplitude, werden Änderungen der
Signalamplituden, welche sich beispielsweise durch eine veränderte Anzahl
von an die Steuereinheit 2 angeschlossenen Sensoren 4 und Aktoren 4 ergeben,
kompensiert, so dass diese Änderungen die Sicherheit der Datenübertragung
nicht beeinträchtigen.
Dabei erfolgt die Vorgabe eines Referenz-Komparators derart, dass die Höhe
dessen Schwellwerts kleiner als der Maximalwert der Amplitude des ersten
Spannungspulses ist. Erfahrungsgemäß ist eine sichere Datenübertragung ge
währleistet, wenn die Amplituden der auf den ersten Spannungspuls folgenden
Spannungspulse wenigstens 80% des Maximalwerts der Amplitude des ersten
Spannungspulses erreichen. Der Schwellwert des Referenz-Komparators liegt
demzufolge zweckmäßigerweise bei einem etwas geringeren Wert. Typischer
weise liegt die Höhe des Betrags des Schwellwerts etwa bei 50% des Maxi
malwerts der Amplitude des ersten Spannungspulses.
Entsprechend der Vorgabe für die Höhe der Schwellwerte der Referenz-
Komparatoren sind die Spannungsbereiche B2, welche von den Komparatoren
91-98, 101-108 der Komparator-Anordnungen 9 und 10 erfasst werden, klei
ner als der Bereich B1 der Komparator-Anordnung 8 gewählt. Vorzugsweise
liegt der Bereich B2 in dem Intervall 0,3 B1 ≦ B2 ≦ 0,8 B1. Im vorliegenden
Ausführungsbeispiel beträgt B2 = 0,5 B1. Demzufolge wird mit der Kompara
tor-Anordnung 9 zur Bewertung der positiven Spannungspulse ein Spannungs
bereich im Bereich von 0 Volt bis B2 abgetastet. Entsprechend wird mit der
Komparator-Anordnung 10 zur Bewertung der negativen Spannungspulse ein
Bereich von 0 Volt bis - B2 abgedeckt. Typischerweise beträgt B1 = 4 Volt und
B2 = 2 Volt.
Die Auswahl der Referenz-Komparatoren sowie die mit diesen Referenz-
Komparatoren durchgeführte Signalauswertung ist aus den Fig. 3a und 3b
ersichtlich. Der Übersichtlichkeit halber sind nur zwei Spannungspulse mit
alternierenden Vorzeichen dargestellt, welche ein Datenwort kodieren. Auf
diese ersten Spannungspulse folgt ein Störimpuls.
Die Auswahl des Referenz-Komparators erfolgt durch Ausgabe eines Steuer
signals der Entscheiderlogik 11 an den jeweiligen Multiplexer 12, 13. Das
Steuersignal beinhaltet die Nummer, welche angibt, welche Komparatoren 91-
98, 101-108 in der dem jeweiligen Multiplexer 12, 13 vorgeordneten Kompa
rator-Anordnung 9, 10 als Referenz-Komparator aktiviert werden soll.
Die von der Entscheiderlogik 11 ausgegebene Nummer ist abhängig von dem
jeweils gerade registrierten Maximalwert der Amplitude des ersten Spannungs
pulses. Als Anfangsbedingung vor Beginn der Abtastung des ersten Span
nungspulses wird von der Entscheiderlogik 11 der Wert n0 = 1 ausgegeben.
Demzufolge sind zu Beginn der Abtastung jeweils die ersten Komparatoren 91
und 101 der Komparator-Anordnungen 9 und 10 als Referenz-Komparatoren
aktiviert.
Während der Abtastung des ersten Spannungspulses wird als Steuersignal von
der Entscheiderlogik 11 die Nummer n0 des Komparators 81-87 oder 88 aus
gegeben, der von den gerade aktivierten Komparatoren den höchsten Schwell
wert aufweist.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, ist bei der Abtastung der steigenden Flanke des
ersten Spannungspulses der dargestellten Folge von Spannungspulsen zunächst
der Komparator 81 aktiviert. Demzufolge wird zunächst in der Entscheiderlo
gik 11 für die Auswahl der Referenz-Komparatoren der Wert n0 = 1 an die
Multiplexer 12, 13 ausgegeben. Somit werden zunächst der Komparator 91 für
die positiven Spannungspulse und der Komparator 101 für die negativen Span
nungspulse als Referenz-Komparatoren ausgewählt.
Insbesondere ist zum Zeitpunkt t1 noch der Anfangswert n0 = 1 im Multiplexer
12, 13 eingelesen, so dass der Komparator 91 den Referenz-Komparator zur
Bewertung des ersten Spannungspulses bildet.
Demzufolge wechselt das Ausgangssignal am Multiplexer 12 mit der steigen
den Flanke des Signals am Komparator 91 in den Schaltzustand 1.
Nachdem die Amplitude des ersten Spannungspulses den Schwellwert des
zweiten Komparators 82 überschritten hat und der Komparator für eine Zeit
größer als tmin aktiviert geblieben ist, wird über die Entscheiderlogik der Wert
n0 = 2 ausgegeben, so dass die Komparatoren 92 und 102 als Referenz-
Komparatoren aktiviert sind.
Da mit dem Komparator 82 bereits das Maximum der Amplitude des ersten
Spannungspulses detektiert wurde, ist dieser Wert von n0 bereits der Maximal
wert, der die Referenz-Komparatoren für die Signalverarbeitung des auf den
ersten Spannungspuls folgenden Rest des Datenworts festlegt. Entsprechend
dem Wert nmax = 2 bilden somit die Komparatoren 92 und 102 die Referenz-
Komparatoren, mit welchen die weiteren Spannungspulse bewertet werden. Da
der Spannungsbereich B2 nur halb so groß ist wie der Bereich B1 liegen die
Schwellwerte der Referenz-Komparatoren 92 und 102 wie in Fig. 3a darge
stellt genau bei der Hälfte des Schwellwerts des Komparators 82, welcher ge
nähert der Maximalamplitude des ersten Spannungspulses entspricht.
Nachdem zu dem Zeitpunkt t2 bereits die Komparatoren 92 und 102 die Refe
renz-Komparatoren bilden, geht der Ausgang des Multiplexers 12 mit der fal
lenden Flanke des Komparators 92 in den Schaltzustand 0 zurück.
Die Bewertung des negativen Spannungspulses, der auf den ersten positiven
Spannungspuls folgt, erfolgt mittels des Referenz-Komparators 102. Zum Zeit
punkt t4 entspricht die Signalamplitude dieses zweiten Spannungspulses dem
Schwellwert des Referenzkomparators 102, worauf dieser in den Schaltzustand
1 wechselt. Mit der steigenden Flanke des Ausgangssignals des Komparators
102 geht das Ausgangssignal am Multiplexer 13 in den Schaltzustand 1 über.
Entsprechend geht das Ausgangssignal am Multiplexer 13 zum Zeitpunkt t5 mit
der fallenden Flanke des Ausgangssignals am Referenz-Komparator 102 wieder
in den Schaltzustand 0 über.
Auf den zweiten negativen Spannungspuls folgt wie in Fig. 3a dargestellt ein
weiterer positiver Spannungspuls, welcher einen Störimpuls bildet. Die Amp
litude des Störimpulses überschreitet zwar den Schwellwert des Komparators
91, nicht jedoch den Schwellwert des Referenz-Komparators 92. Somit gene
riert der Störimpuls kein Ausgangssignal am Multiplexer 12 und beeinträchtigt
daher nicht die weitere Auswertung im Dekoder 14.
In dem Dekoder 14 wird aus den Ausgangssignalen der Multiplexer 12, 13 die
binäre Signalfolge des Datenworts zurückgewonnen, welche in der Folge der
über die Busleitungen übertragenen Spannungspulse kodiert war.
Hierzu wechselt, wie in Fig. 3b dargestellt, das im Dekoder 14 generierte bi
näre Ausgangssignal mit der steigenden Flanke des Ausgangssignals des ersten
Multiplexers 12 in den Schaltzustand 1 und mit der steigenden Flanke des
Ausgangssignals des zweiten Multiplexers 13 in den Schaltzustand 0.
Wie aus Fig. 3b ersichtlich, ist die auf diese Weise generierte Länge des
Wortbestandteils mit dem Bitwert 1 gegenüber korrekter Länge am Anfang um
das Intervall Δt verlängert. Diese Verfälschung beruht darauf, dass die Span
nungspulse nicht von Beginn an mit dem Referenz-Komparator 92 bzw. 102
bewertet wurden. Vielmehr wurde die steigende Flanke des Ausgangssignals
am Multiplexer 12 durch den anfänglich ausgewählten Referenz-Komparator
91 generiert.
Zweckmäßigerweise ist zur Korrektur dieses systematischen Messfehlers im
Dekoder 14 eine Korrekturtabelle abgespeichert. Da die Pulsbreiten der über
die Busleitungen übertragenen Spannungspulse bekannt sind, können in der
Korrekturtabelle die Zeitdifferenzen zwischen der Aktivierung des Kompara
tors mit der Nummer n0 = 1 und dem Referenz-Komparator mit der Nummer
nmax bei der Abtastung des ersten Spannungspulses als Parameterwerte hinter
legt werden.
Alternativ zu dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel kann anstelle
von zwei separaten Komparator-Anordnungen 9 und 10 auch nur eine gemein
same Komparator-Anordnung vorgesehen sein, in welcher sowohl die positiven
als auch die negativen Spannungspulse bewertet werden. In diesem Fall weist
die Eingangsstufe einen Gleichrichter zur Gleichrichtung der Spannungspulse
auf.
Prinzipiell ist es auch möglich, dass von der Komparator-Anordnung 9 die
Funktion der Komparator-Anordnung 8 mitübernommen wird.
Bei der in den Fig. 2 und 3 dargestellten Ausführungsform der Erfindung
sind die Schwellwerte der Referenz-Komparatoren jeweils gleich groß. Dies ist
insbesondere deshalb vorteilhaft, da bei dem gewählten Beispiel die Amplitu
den der positiven und negativen Spannungspulse ebenfalls gleich groß sind.
Jedoch können die Schwellwerte der Referenz-Komparatoren auch unter
schiedlich groß sein, insbesondere wenn asymmetrische Spannungspulse über
die Busleitungen übertragen werden. Die unterschiedlichen Schwellwerte kön
nen insbesondere dadurch realisiert werden, dass bei der Anordnung gemäß
Fig. 2 für die Komparator-Anordnungen 9 und 10 unterschiedliche Span
nungsbereiche B1 und B1' gewählt werden.
Claims (24)
1. Filteranordnung für eine Vorrichtung zur bidirektionalen Übertragung
von Datenworten zwischen einer Steuereinheit und über ein Leitungs
system mit der Steuereinheit verbundenen Sensoren und/oder Aktoren,
wobei die Datenworte als Folgen binärer Signale ausgebildet sind, die als
Folgen von Spannungspulsen unterschiedlichen Vorzeichens über das
Leitungssystem über die Filteranordnung in die Steuereinheit und/oder in
die Sensoren oder Aktoren eingespeist werden, wobei Folgen von Span
nungspulsen wenigstens einer Komparator-Anordnung (8) mit unter
schiedlichen Schwellwerten generierenden Komparatoren (81-88) zuge
führt werden, deren Ausgänge an eine Auswerteeinheit angeschlossen
sind, wobei mittels der Komparatoren (81-88) für einen ersten Span
nungspuls einer Folge der Maximalwert der Amplitude bestimmt wird,
und dass mittels der Auswerteeinheit in Abhängigkeit des Maximalwerts
wenigstens ein Referenz-Komparator aus dieser und/oder wenigstens
einer weiteren Komparator-Anordnung (9, 10) ausgewählt wird, mittels
dessen die Folge von Spannungspulsen in eine Folge von binären Aus
gangssignalen umgewandelt wird.
2. Filteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die posi
tiven und negativen Spannungspulse in einem Gleichrichter gleichgerich
tet werden, und daß die am Ausgang des Gleichrichters anstehende Folge
von Spannungspulsen einer Komparatoranordnung (8, 9 oder 10) mit
dem Referenz-Komparator zugeführt wird.
3. Filteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die posi
tiven und negativen Spannungspulse jeweils einer separaten Kompara
toranordnung (9, 10) mit jeweils einem Referenz-Komparator zugeführt
werden.
4. Filteranordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Komparatoranordnungen (9, 10) zur Bewertung der positiven und negati
ven Spannungspulse jeweils die gleiche Anzahl von Komparatoren (91-
98, 101-108) aufweisen.
5. Filteranordnung nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeich
net, daß die Spannungspulse drei in einer Parallelschaltung angeordneten
Komparatoranordnungen (8, 9, 10) zugeführt sind, wobei mittels der er
sten Komparatoranordnung (8) der Maximalwert der Amplitude des er
sten Spannungspulses bestimmt wird, und wobei in der zweiten und drit
ten Komparatoranordnung (9, 10) jeweils mittels eines Referenz-
Komparators die steigenden und fallenden Flanken der Folge der binären
Ausgangssignale generiert werden.
6. Filteranordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Spannungspulse den Komparatoranordnungen (8, 9, 10) über eine Ein
gangsstufe zugeführt sind, welche aus einem Tiefpaß (6) und einem
Hochpaß (7) besteht.
7. Filteranordnung nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Auswerteeinheit eine Entscheiderlogik (11) aufweist,
welche an die Ausgänge der Komparatoren (81, 82, 83, 84, 85, 86, 87,
88) der ersten Komparatoranordnung (8) angeschlossen ist.
8. Filteranordnung nach einem der Ansprüche 5-7, dadurch gekennzeich
net, daß der zweiten und dritten Komparatoranordnung (9, 10) jeweils ein
Multiplexer (12, 13) nachgeordnet ist, welche Bestandteil der Auswerte
einheit sind.
9. Filteranordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Aus
gang der Entscheiderlogik (11) an die Multiplexer (12, 13) angeschlossen
ist.
10. Filteranordnung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß
die Ausgänge der Multiplexer (12, 13) an einen Dekoder (14) ange
schlossen sind, welcher Bestandteil der Auswerteeinheit ist.
11. Filteranordnung nach einem der Ansprüche 5-10, dadurch gekennzeich
net, daß jede Komparatoranordnung (8, 9, 10) jeweils N Komparatoren
(81-88, 91-98, 101-108) aufweist, wobei in aufsteigender Reihenfolge
n = 1, . . . . N der Komparatoren die Höhe des Schwellwerts jeweils um ei
nen konstanten Betrag erhöht ist.
12. Filteranordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß jede
Komparatoranordnung (8, 9, 10) jeweils aus N = 8 Komparatoren (81-
88, 91-98, 101-108) besteht.
13. Filteranordnung nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekenn
zeichnet, daß der von den Komparatoren (81, 82, 83, 84, 85, 86, 87, 88)
der ersten Komparatoranordnung (8) abgedeckte Spannungsbereich B1 an
die Amplitude des ersten Spannungspulses angepaßt ist.
14. Filteranordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der von
den Komparatoren (91, 92, 93, 94, 95, 96, 97, 98, 101, 102, 103, 104,
105, 106, 107, 108) der zweiten und dritten Komparatoranordnung (9,
10) abgedeckte Spannungsbereich B2 kleiner als B1 ist.
15. Filteranordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß B2 in
nerhalb des Bereichs 0,3 B1 ≦ B2 ≦ 0,8 B1 liegt.
16. Filteranordnung nach einem der Ansprüche 11-15, dadurch gekenn
zeichnet, daß in der ersten Komparatoranordnung (8) die Komparatoren
(81, 82, 83, 84, 85, 86, 87, 88) vom Schaltzustand 0 in den Schaltzustand
1 wechseln, sobald die Amplitude des ersten Spannungsimpulses den je
weiligen Schwellwert des betreffenden Komparators (81, 82, 83, 84, 85,
86, 87, 88) erreicht, und daß zur Bestimmung des Maximalwerts der
Amplitude der Komparator nmax mit dem höchsten Schwellwert registriert
wird.
17. Filteranordnung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schwellwert des Komparators nmax den Maximalwert der Amplitude des
ersten Spannungspulses bildet, falls dieser wenigstens für eine vorgege
bene Zeit tmin im Schaltzustand 1 verbleibt.
18. Filteranordnung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß über
die Entscheiderlogik (11) an die Multiplexer (12, 13) jeweils die Num
mer n0 des Komparators der ersten Komparatoranordnung (8) ausgege
ben wird, der von den den Schaltzustand 1 aufweisenden Komparatoren
den höchsten Schwellwert aufweist, wodurch jeweils der Komparator
mit der Nummer n0 in der zweiten und dritten Komparatoranordnung (9,
10) als Referenz-Komparator ausgewählt wird, wobei n0 den Wert nmax
annimmt, sobald der Maximalwert der Amplitude des ersten Span
nungspulses detektiert wurde.
19. Filteranordnung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das
binäre Signal am Ausgang eines Multiplexers (12, 13) den Schaltzu
stand 1 annimmt, sobald der Betrag der Amplitude des Spannungspul
ses am Eingang der dem Multiplexer (12, 13) vorgeordneten zweiten
oder dritten Komparatoranordnung (9, 10) den Schwellwert des Refe
renz-Komparators erreicht.
20. Filteranordnung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die
Datenworte kodierenden Spannungspulse eine Folge von sin2-förmigen
Spannungspulsen mit alternierenden Vorzeichen bilden.
21. Filteranordnung nach einem der Ansprüche 19 oder 20, dadurch gekenn
zeichnet, daß das im Dekoder (14) generierte binäre Ausgangssignal mit
der steigenden Flanke des Ausgangssignals des ersten Multiplexers (12)
in den Schaltzustand 1 wechselt und mit der steigenden Flanke des Aus
gangssignals des zweiten Multiplexers (13) in den Schaltzustand 0 wech
selt.
22. Filteranordnung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß zur
Korrektur der Pulsbreite des durch den ersten Spannungspuls generierten
binären Ausgangssignals im Dekoder (14) eine Korrekturtabelle abge
speichert ist.
23. Filteranordnung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die
Korrekturtabelle die Zeitdifferenzen zwischen der Aktivierung des Komparators
n0 = 1 und des Komparators nmax bei Abtastung des ersten Span
nungspulses in der dritten Komparatoranordnung (10) enthält.
24. Filteranordnung nach einem der Ansprüche 1-23, dadurch gekennzeich
net, daß die Bestimmung des Referenz-Komparators oder der Referenz-
Komparatoren jeweils für den ersten Spannungspuls eines Datenworts er
folgt.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19850928A DE19850928C2 (de) | 1997-11-07 | 1998-11-05 | Vorrichtung zur bidirektionalen Übertragung von Datenworten |
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|---|---|---|---|
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19850928A1 DE19850928A1 (de) | 1999-06-17 |
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|---|---|---|---|
| DE19850928A Expired - Fee Related DE19850928C2 (de) | 1997-11-07 | 1998-11-05 | Vorrichtung zur bidirektionalen Übertragung von Datenworten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19850928C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004009745A1 (de) * | 2004-02-25 | 2005-09-22 | Zentrum Mikroelektronik Dresden Ag | Empfängerschaltung für APM-kodierte Daten |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4316810C1 (de) * | 1993-05-19 | 1994-10-06 | Leuze Electronic Gmbh & Co | Filteranordnung für Sensoren, Aktuatoren und eine Steuereinheit, die über ein Leitungssystem verbunden sind |
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-
1998
- 1998-11-05 DE DE19850928A patent/DE19850928C2/de not_active Expired - Fee Related
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| DE3854218T2 (de) * | 1987-04-13 | 1995-12-07 | Checkpoint Systems Inc | Kontinuierlich bereitgestellter impulszugprozessor hoher zuverlässigkeit. |
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| DE102004009745A1 (de) * | 2004-02-25 | 2005-09-22 | Zentrum Mikroelektronik Dresden Ag | Empfängerschaltung für APM-kodierte Daten |
| DE102004009745B4 (de) * | 2004-02-25 | 2006-06-08 | Zentrum Mikroelektronik Dresden Ag | Empfängerschaltung für APM-kodierte Daten |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19850928A1 (de) | 1999-06-17 |
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