DE19850497A1 - Verfahren zur Herstellung einer vorausbezahlten Kommunikationsverbindung - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer vorausbezahlten KommunikationsverbindungInfo
- Publication number
- DE19850497A1 DE19850497A1 DE1998150497 DE19850497A DE19850497A1 DE 19850497 A1 DE19850497 A1 DE 19850497A1 DE 1998150497 DE1998150497 DE 1998150497 DE 19850497 A DE19850497 A DE 19850497A DE 19850497 A1 DE19850497 A1 DE 19850497A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- access number
- connection
- credit
- customer
- prepaid
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Ceased
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M17/00—Prepayment of wireline communication systems, wireless communication systems or telephone systems
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Computer Security & Cryptography (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Meter Arrangements (AREA)
- Financial Or Insurance-Related Operations Such As Payment And Settlement (AREA)
Abstract
Bekanntermaßen können kostenpflichtige Telefongespräche von öffentlichen Fernsprechapparaten aus mit speicherlosen Karten oder Chipkarten bargeldlos geführt werden. Allerdings sind hierzu komplexe schaltungstechnische Maßnahmen vom Netzbetreiber bereitzustellen, um die Telefonguthaben der Kunden verwalten zu können. DOLLAR A Um sowohl den verwaltungstechnischen als auch den schaltungstechnischen Aufwand beim Betreiber reduzieren zu können, wird ein Verfahren zur Herstellung einer vorausbezahlten Verbindung in einem Kommunikationsnetz (10) mit folgenden Verfahrensschritten zur Verfügung gestellt: DOLLAR A a) Einzahlen eines vorbestimmten Guthabens für einen einzigen Verbindungswunsch bei einer zentralen Einrichtung (40); DOLLAR A b) Übermitteln einer dienstabhängigen Netz-Zugangsnummer und einer persönlichen Zugangsnummer (PAN); DOLLAR A c) Eingeben wenigstens der dienstabhängigen Netz-Zugangsnummer und der persönlichen Zugangsnummer an einer ersten Kommunikations-Endeinrichtung (20); DOLLAR A d) Herstellen einer Verbindung zwischen der ersten Kommunikations-Endeinrichtung (20) und einer vorbestimmten zweiten Kommunikations-Endeinrichtung (30) höchstens solange, bis das vorausbezahlte Guthaben verbraucht ist.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer
vorausbezahlten Verbindung in einem Kommunikationsnetz.
Bargeldlose Zahlungsmittel gewinnen in unserer heutigen Zeit
immer mehr an Bedeutung, so auch auf dem Gebeit der
Telekommunikation. Beispielsweise werden sogenannte
Telefonkarten angeboten, mit denen an öffentlich
zugänglichen Telefongeräten ohne Bargeld kostenpflichtige
Telefongespräche geführt werden können. Technisch können
hierbei zwei Gruppen von Telefonkarten unterschieden werden,
nämlich Telefonkarten mit Speichermedium, wie z. B.
Chipkarten, und Telefonkarten ohne Speichermedium. Bei
Telefonkarten mit einem Speichermedium, ist das Guthaben auf
der Karte selbst abgespeichert. Die Aktualisierung des
Guthabens auf der Karte erfolgt im Zusammenspiel mit einem
Kartenlese-/schreibgerät, das nach Beendigung eines
kostenpflichtigen Gespräches die verbrauchten Tarifeinheiten
vom Guthaben abzieht. Telefonkarten ohne Speichermedium
enthalten selbst keine Informationen über das
Telefonguthaben. Vielmehr befindet sich auf der Karte eine
persönliche Zugangsnummer (PAN; personal access number) und
gegebenenfalls eine persönliche Identifikationsnummer (PIN;
personal identification number), die vor dem Aufbau einer
Gesprächsverbindung an dem Telefongerät eingegeben werden
müssen. Die verbrauchten Tarifeinheiten werden nach dem
Auslösen der Gesprächsverbindung nicht mittels der Karte
sondern von einem mit dem Fernsprechnetz verbindbaren
Hintergrundsystem in Form einer elektronischen
Datenverarbeitungsanlage verwaltet. Hierzu müssen in dem
Hintergrundsystem alle Kundendaten permanent vorliegen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein
Verfahren bereitzustellen, bei dem der Verwaltungsaufwand
von Gebührenguthaben verschiedener Kunden beim Betreiber und
die Komplexität von Hintergrundsystemen reduziert werden
kann. Darüber hinaus ermöglicht das Verfahren, aufwendige
Maßnahmen zum Schutz der Kunden gegen einen Mißbrauch ihrer
Telefonkarten zu vermeiden.
Das technische Problem löst die Erfindung mit den
Verfahrensschritten des Anspruchs 1.
Damit eine kostenpflichtige Kommunikationsverbindung unter
Verwendung bargeldloser Zahlungsmittel ohne aufwendige
Verwaltung von Kunden- und Guthabendaten hergestellt werden
kann, zahlt ein Kunde zunächst einen vorbestimmten Betrag
als Guthaben für einen einzigen Verbindungswunsch bei einer
zentralen Einrichtung ein. Anschließend werden dem Kunden
eine diensteabhängige Netz-Zugangsnummer und eine
persönliche Zugangsnummer beispielsweise mittels eines
physikalischen Trägermediums oder durch mündliche Weitergabe
übermittelt. Wünscht der Kunde einen Verbindungsaufbau zu
einer vorbestimmten zweiten Kommunikations-Endeinrichtung,
gibt er wenigstens die dienstabhängige Netz-Zugangsnummer
und seine persönliche Zugangsnummer an einem beliebigen
ersten Kommunikations-Endgerät ein. Nach Auswertung der
beiden eingegebenen Zugangsnummern veranlaßt die zentrale
Einrichtung die Herstellung einer Verbindung zwischen der
ersten Kommunikations-Endeinrichtung und der vorbestimmten
zweiten Kommunikations-Endeinrichtung höchstens solange, bis
das vorausbezahlte Guthaben aufgebraucht ist.
Beendet der Kunde jedoch die Kommunikationsverbindung, bevor
sein Guthaben verbraucht ist, wird das Restguthaben und die
persönliche Zugangsnummer in der zentralen Einrichtung
gelöscht. Auf diese Weise ist sichergestellt, daß der Kunde
auch wirklich nur ein einziges Telefongespräch mit dem zuvor
einbezahlten Guthaben führen kann. Diese Dienstleistung wird
nachfolgend auch kurz mit Einwegtelefonkarte bezeichnet.
Gemäß einer besonderen Weiterentwicklung kann der Kunde
einen Verbindungsaufbau zu einer beliebigen Kommunikations-
Endeinrichtung einleiten, indem er neben der
dienstabhängigen Netz-Zugangsnummer und seiner persönlichen
Zugangsnummer noch die Zieladresse der gewünschten zweiten
Kommunikations-Endeinrichtung eingibt.
Gemäß einer alternativen Weiterbildung wird bereits bei der
Einzahlung des Guthabens der zu diesem Guthaben gehörenden
dienstabhängigen Netz-Zugangsnummer und der persönlichen
Zugangsnummer eine vorbestimmte, feste Zieladresse
zugewiesen. Gibt nunmehr ein Kunde die ihm übermittelte
dienstabhängige Netz-Zugangsnummer und seine persönliche
Zugangsnummer an einer ersten Kommunikations-Endeinrichtung
ein, so veranlaßt die zentrale Einrichtung automatisch einen
Verbindungsaufbau zwischen der ersten Kommunikations-
Endeinrichtung und der zweiten Kommunikations-
Endeinrichtung, die der vorbestimmten, festen Zieladresse
zugeordnet ist. Beispielsweise handelt es sich bei der
vorbestimmten Zieladresse um die Rufnummer einer Hotline,
die ein bestimmter Dienstanbieter eingerichtet hat.
Bei der zentralen Einrichtung kann es sich beispielsweise um
ein intelligentes Netz, eine oder mehrere Vermittlungsknoten
des Kommunikationsnetzes oder dergl. handeln, in dem
vorausbezahlte Guthaben, dienstabhängige Netz-
Zugangsnummern, persönliche Zugangsnummern und
gegebenenfalls vorbestimmte Zieladressen verwaltet werden.
Um die Sicherheit des Verfahrens weiter zu verbessern,
erhält eine Kunde neben der dienstabhängigen Netz-
Zugangsnummer und seiner persönlichen Zugangsnummer noch
eine persönliche Identifikationsnummer.
Zweckmäßigerweise ist das vorausbezahlte Guthaben nur für
einen vorbestimmten Zeitraum in der zentralen Einrichtung
verfügbar und verfällt automatisch nach Ablauf dieser
Zeitspanne.
Um das Risiko für den Kunden bei Verlust oder Mißbrauch der
übermittelten dienstabhängigen Netz-Zugangsnummer und der
persönlichen Zugangsnummer zu verringern, wird die Höhe des
vorauszahlbaren Guthabens begrenzt.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand mehrerer
Ausführungsbeispiele in Verbindung mit der beiliegenden
Figur näher erläutert.
Die Figur zeigt schematisch ein gewöhnliches öffentliches
Fernsprechnetz 10, über das beispielsweise zwei
Fernsprechgeräte 20 und 30 miteinander verbunden werden
können. Ferner ist ein intelligentes Netz 40 mit dem
Fernsprechnetz 10 verbindbar, um das erfindungsgemäße
Verfahren zu verwirklichen. Mehrere an verschiedenen Orten
aufgestellte Einwegtelefonkarten-Automaten 50, 60, die vom
Netzbetreiber oder einem anderen Dienstleistungsanbieter
bereitgestellt werden, sind mit dem intelligenten Netz 40
verbindbar. Zweck und Funktion der Einwegtelefonkarten-
Automaten werden weiter unten ausführlich beschrieben.
Gemäß einem ersten Szenario möchte ein Kunde zu einem
beliebigen Zeitpunkt ein einziges Gespräch mit einem frei
wählbaren Teilnehmer führen können. Dazu zahlt der Kunde
beispielsweise an dem Automaten 50 ein bestimmtes Guthaben.
z. B. DM 5, ein, woraufhin der Automat 50 eine sogenannte
Einwegtelefonkarte ausdruckt, auf der eine dienstabhängige
Netz-Zugangsnummer, beispielsweise die 0800, und eine
persönliche Zugangsnummer aufgedruckt ist. Auf diese Weise
wird dem einbezahlten Guthaben eine persönliche
Zugangsnummer zugewiesen. An dieser Stelle sei darauf
hingewiesen, daß die Einwegtelefonkarte keineswegs ein
physikalisches Medium sein muß. Denkbar wäre auch eine
mündliche Übermittlung der Zugangsnummern. Ganz allgemein
gesprochen entspricht die Einwegtelefonkarte einer einzelnen
vorausbezahlten Kommunikationsverbindung, die nicht nur eine
gewöhnliche Sprachverbindung sondern auch eine Daten-, Text-
oder Multimediaverbindung zwischen Computern sein kann.
Aus Sicherheitsgründen ist die auf der vom Automaten 50
ausgegebenen Einwegtelefonkarte aufgedruckte persönliche
Netz-Zugangsnummer mit einer undurchsichtigen Gummierung
überzogen, die vor Gebrauch freigerubbelt werden kann.
Nach oder vor der Ausgabe der Einwegtelefonkarte übermittelt
der Automat 50 automatisch die auf die ausgegebene
Einwegtelefonkarte aufgedruckte dienstabhängige Netz-
Zugangsnummer, die persönliche Zugangsnummer und den vom
Kunden einbezahlten Geldbetrag zum intelligenten Netz 40, in
dem diese Daten gespeichert werden. Sobald der Kunde von
einem beliebigen Fernsprechapparat 20, das kann sowohl ein
öffentlich zugänglicher als auch ein privater
Fernsprechapparat sein, die dienstabhängige Netz-
Zugangsnummer über die Tastatur eingibt, wird eine
Verbindung zu dem intelligenten Netz 40 hergestellt, zu dem
anschließend auch die vom Kunden eingegebene persönliche
Zugangsnummer übertragen wird. Nach einem Vergleich der
empfangenen Zugangsnummern mit den abgelegten Daten erkennt
das intelligente Netz 40, daß für die gerade eingegebenen
Zugangsnummern ein Guthaben von DM 5,00 abgespeichert ist.
Nachdem der Kunde ferner über die Tastatur des
Fernsprechapparates 20 eine beliebige Zieladresse eingegeben
hat, veranlaßt das intelligente Netz 40 einen
Verbindungsaufbau über das Fernsprechnetz 10 von dem
einleitenden Fernsprechapparat 20 zu dem gerufenen
Fernsprechgerät 30. Es sei angenommen, daß das Guthaben von
DM 5.00 einer momentanen Gesprächsdauer von 10 Minuten
entspricht, die vom intelligent Netz 40 überwacht wird.
Überschreitet die Gesprächsdauer die maximale Gesprächszeit
von 60 Minuten, veranlaßt das intelligente Netz 40 die
Auslösung der Verbindung zwischen den Fernsprechgeräten 20
und 30. Wird jedoch die Gesprächsverbindung früher beendet,
so verfällt der Restbetrag des Guthabens. Mit anderen Worten
werden sowohl die zuvor eingegebenen Zugangsnummern als auch
das dazugehörende Guthaben in dem intelligenten Netz 40
gelöscht. Eine Ansammlung von Kundendaten in dem
intelligenten Netz 40, die außerdem einer aufwendigen
Verwaltung unterliegen würden, entfällt somit bei der
Verwendung der sogenannten Einwegtelefonkarte.
Anstatt das Guthaben an einem der vom
Dienstleistungsanbieter bereitgestellten Automaten 50, 60
einzugeben, ist es denkbar, diesen Betrag auch von zu Hause
mittels eines Online-Dienstes dem Dienstleitungsanbieter
zukommen zu lassen. Die die dienstabhängige und persönliche
Zugangsnummer enthaltene Einwegtelefonkarte kann dann dem
Kunden z. B. fernmündlich, per Einschreiben oder auf
elektronischem Wege übermittelt werden.
Gemäß einem weiteren Szenario wird eine vorbestimmte
Zieladresse, die einer dienstabhängigen und persönlichen
Zugangsnummer zugeordnet ist, vorab im intelligenten Netz 40
abgelegt. Diese Zieladresse kann vom Kunden selbst zusammen
mit der Eingabe des Guthabens an einem der Automaten 50 und
60 eingegeben werden. Alternativ ist es denkbar, das
beispielsweise eine Softwarefirma zahlreiche
Einwegtelefonkarten erwirbt, denen im intelligenten Netz 40
eine feste Zieladresse, beispielsweise die Rufnummer zur
Hotline der Softwarefirma zugeordnet ist. So ist es denkbar,
daß ein Kunde beim Kauf eines Softwareprodukts dieser
Softwarefirma als Werbegeschenk eine solche
Einwegtelefonkarte erhält.
Sobald der Kunde an einem beliebigen Fernsprechgerät,
beispielsweise dem Fernsprechgerät 30, die auf der
Einwegtelefonkarte aufgedruckte dienstabhängige und
persönliche Zugangsnummer eingegeben hat, veranlaßt das
intelligente Netz 40 automatisch einen Verbindungsaufbau von
dem Fernsprechgerät 30 zur Hotline der Softwarefirma. Wird
die Gesprächszeit überschritten, wird die Verbindung
automatisch ausgelöst. Beendet jedoch der Kunde das Gespräch
vor Ablauf der Gesprächszeit, verfällt das Restguthaben, wie
dies bereits für das erste Szenario ausführlich beschrieben
worden ist. Auf diese Weise ist gewährleistet, daß ein Kunde
auf Kosten der Softwarefirma lediglich ein einziges Gespräch
innnerhalb des vorgegebenen Guthabenrahmens führen kann.
Selbst bei Mißbrauch dieser Einwegtelefonkarte ist
sichergestellt, daß die Telefongebühren den im voraus
bezahlten Guthabenbetrag nicht überschreiten können.
Um das Risiko eines Mißbrauchs der Einwegtelefonkarte
verringern zu können, ist vorgesehen, daß lediglich ein
maximales Guthaben eingegeben werden kann. Ferner kann
vorgesehen sein, daß die Einwegtelefonkarte nur innerhalb
eines vorbestimmten Geltungsbereiches verwendet werden kann.
Dies wird dadurch erreicht, daß mit der Ausgabe der
dienstabhängigen Zugangsnummer und der persönlichen
Zugangsnummer eine Ortsbereichsnummer in dem intelligenten
Netz 40 abgespeichert wird, so daß das intelligente Netz 40
einen Verbindungsaufbau von einem der Fernsprechapparate 20,
30 nur dann einleitet, wenn sich der Fernsprechapparat im
entsprechenden Geltungsbereich befindet. Neben der
territorialen Einschränkung kann auch eine Einschränkung der
Gültigkeitsdauer der Einwegtelefonkarte einprogrammiert
werden.
So ist es zum Beispiel denkbar, daß bei zeitlich und örtlich
begrenzten Veranstaltungen eine Anzahl von
Einwegtelefonkarten an Personen verteilt werden, die
lediglich während der Zeit der Veranstaltung und innerhalb
des Gebietes, in dem die Veranstaltung stattfindet, benutzt
werden können. Nach Beendigung der Veranstaltung verfällt
automatisch das Guthaben der entsprechenden
Einwegtelefonkarten.
Um die Sicherheit der sogenannten Einwegtelefonkarte weiter
zu erhöhen, kann neben der persönlichen Zugangsnummer noch
eine persönliche Identifikationsnummer mitausgegeben werden,
die vom Kunden ebenfalls am Fernsprechgerät eingegeben
werden muß, bevor ein Verbindungsaufbau eingeleitet werden
kann.
Mit der Einführung der sogenannten Einwegtelefonkarte kann
die aufwendige Verwaltung des Telefonguthaben einer
vorausbezahlten Kommunikationsverbindung im Unterschied zu
speicherlosen Telefonkarten und Speicherkarten für den
Betreiber deutlich verringert werden.
Claims (7)
1. Verfahren zur Herstellung einer vorausbezahlten
Verbindung in einem Kommunikationsnetz (10) mit
folgenden Verfahrensschritten:
- a) Einzahlen eines vorbestimmten Guthabens für einen einzigen Verbindungswunsch bei einer zentralen Einrichtung (40);
- b) Übermitteln einer dienstabhängigen Netz-Zugangsnummer und einer persönlichen Zugangsnummer (PAN);
- c) Eingeben wenigstens der dienstabhängigen Netz- Zugangsnummer und der persönlichen Zugangsnummer an einer ersten Kommunikations-Endeinrichtung (20);
- d) Herstellen einer Verbindung zwischen der ersten Kommunikations-Endeinrichtung (20)und einer vorbestimmten zweiten Kommunikations-Endeinrichtung (30) höchstens solange, bis das vorausbezahlte Guthaben verbraucht ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Kunde in Schritt 1. c) ferner eine Zieladresse
eingibt, und daß
in Schritt 1. d) eine Verbindung zu der dieser
Zieladresse zugeordneten zweiten Kommunikations-
Endeinrichtung (30) hergestellt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
vor der Durchführung des Übermittlungsschritts 1. b) der
zu übermittelnden dienstabhängigen Netz-Zugangsnummer
und der persönlichen Zugangsnummer (PAN) in der
zentralen Einrichtung (40) eine vorbestimmte Zieladresse
zugordnet wird, und daß
in Schritt 1. d) eine Verbindung automatisch zur zweiten
Kommunikations-Endeinrichtung (30), die der
vorbestimmten Zieladresse zugeordnet ist, aufgebaut
wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Restbetrag des Guthabens
verfällt, wenn die aufgebaute Verbindung vor dem
Verbrauch des vorausbezahlten Guthabens beendet wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß in Schritt 1. b) dem Kunden ferner
eine persönliche Identifikationsnummer (PIN) übermittelt
wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß das vorausbezahlte Guthaben nach
einer vorbestimmten Zeit verfällt.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die maximale Höhe des
vorauszahlbaren Guthabens begrenzt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998150497 DE19850497A1 (de) | 1998-11-02 | 1998-11-02 | Verfahren zur Herstellung einer vorausbezahlten Kommunikationsverbindung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998150497 DE19850497A1 (de) | 1998-11-02 | 1998-11-02 | Verfahren zur Herstellung einer vorausbezahlten Kommunikationsverbindung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19850497A1 true DE19850497A1 (de) | 2000-05-04 |
Family
ID=7886432
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998150497 Ceased DE19850497A1 (de) | 1998-11-02 | 1998-11-02 | Verfahren zur Herstellung einer vorausbezahlten Kommunikationsverbindung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19850497A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1626564A1 (de) * | 2004-08-12 | 2006-02-15 | Cheers International Telecom Ltd | Zusätzlicher Zugangskode als Bonus für den Gebrauch einer Telefonkarte |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4817136A (en) * | 1987-08-17 | 1989-03-28 | Rhoads Richard M | Telephone dialing system |
| WO1997004579A1 (en) * | 1995-07-14 | 1997-02-06 | American Express Trs | Method and apparatus for generating summaries of prepaid instrument transaction activity |
| WO1997046031A1 (en) * | 1996-05-31 | 1997-12-04 | Telefonaktiebolaget Lm Ericsson (Publ) | An arrangement and a method for making a telephone call |
-
1998
- 1998-11-02 DE DE1998150497 patent/DE19850497A1/de not_active Ceased
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4817136A (en) * | 1987-08-17 | 1989-03-28 | Rhoads Richard M | Telephone dialing system |
| WO1997004579A1 (en) * | 1995-07-14 | 1997-02-06 | American Express Trs | Method and apparatus for generating summaries of prepaid instrument transaction activity |
| WO1997046031A1 (en) * | 1996-05-31 | 1997-12-04 | Telefonaktiebolaget Lm Ericsson (Publ) | An arrangement and a method for making a telephone call |
Non-Patent Citations (2)
| Title |
|---|
| SCHÖNBORN,Franz, ENGELEIT,Hans-Gerd: Calling Card Services - Merkmale und technische Realisierung. In: telekom praxis 12/97, S.17-27 * |
| SLAKOM,S., WIDMER,L.: Das Potential vorausbe- zahlter Telefonkartendienste. In: Alcatel Telcom Rundschau, 2.Quartal 1998, S.139-144 * |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1626564A1 (de) * | 2004-08-12 | 2006-02-15 | Cheers International Telecom Ltd | Zusätzlicher Zugangskode als Bonus für den Gebrauch einer Telefonkarte |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69723333T2 (de) | Vorausbezahlungsverfahren für Telefonkommunikationsnutzung | |
| EP0827119B1 (de) | Verfahren zum Aufladen oder Nachladen einer Datenträgerkarte mit einem Geldbetragswert | |
| DE69117915T3 (de) | Rufvorrichtung für Kreditkartenfernsprechgerät in einem Fernsprechnetz und Betriebsverfahren | |
| DE69732526T2 (de) | Verfahren und Anordnung für vorbezahlte Telekommunikationsdienste | |
| DE69533486T2 (de) | Verfahren und telekommnikationssystem für benutzergebührenabrechnung | |
| EP0630165A2 (de) | Mobilfunknetz mit Guthabenkonten | |
| DE19742858A1 (de) | Verfahren zur Vergebührung der Nutzung eines Internet-Dienstes sowie Dienststeuereinheit und Diensterbringungseinrichtung | |
| EP0986241A2 (de) | Verfahren zur Bereitstellung von Entgeltinformationen | |
| DE19946529A1 (de) | Verfahren zur Ansteuerung eines Warenausgabeautomaten und zur Abrechnung einer ausgegebenen Ware | |
| EP0817458A2 (de) | Vorrichtung zur Ermöglichung einer kostenoptimierten Telekommunikation | |
| DE10314144B4 (de) | Verfahren und Telekommunikationsgerät zum Bereitstellen von mit einer Kennung versehenen Einsteckkarten | |
| EP0957624B1 (de) | Verfahren zur Übernahme von Anrufsgebühren in einzelnen Verbindungen sowie Telefonnetz und Endgerät | |
| DE19812897A1 (de) | Verfahren zur Bereitstellung von telekommunikationsgestützten Dienstleistungen | |
| DE4111192A1 (de) | Vorrichtung zur entgeltlichen benutzung von einrichtungen | |
| EP1158471B1 (de) | System, Verfahren und Programm zur Zahlung in einem Telekommunikationsnetz | |
| DE10241628B4 (de) | Verfahren zum automatischen Abrechnen | |
| DE19850497A1 (de) | Verfahren zur Herstellung einer vorausbezahlten Kommunikationsverbindung | |
| DE3326979C2 (de) | ||
| DE19627535A1 (de) | Verfahren zur Steuerung der Gebührenbelastung in intelligenten Netzen | |
| DE4133148C2 (de) | Kommunikationsendgerät | |
| DE4133147C2 (de) | Fernsprechendgerät | |
| DE19738707A1 (de) | Verfahren zur Zuordnung einer für begrenzte Zeiteinheiten zur Telekommunikation in einem Telekommunikationsnetz berechtigenden Temporär-Zugangsberechtigung, Verfahren zur Prüfung der Zugangsberechtigung eines Telekommunikations-Teilnehmers und Telekommunikations-Zentrale | |
| DE69631124T2 (de) | Intelligenter knoten in einem telekommunikationssystem | |
| EP1166538A2 (de) | System und verfahren zur telekommunikation | |
| DE19644386A1 (de) | Verfahren zur Gebührenfreien automatischen Vermittlung und Verbindung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8131 | Rejection |