DE19847722A1 - Primäre Kraftstoffpumpe für Dieselfahrzeuge - Google Patents
Primäre Kraftstoffpumpe für DieselfahrzeugeInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft die Energieausnutzung von
aus einer Einspritzpumpe für Dieselkraftstoff in einen Vor
ratsbehälter zurückfließendem Kraftstoff, um eine primäre
Kraftstoffversorgungspumpe, die entweder in dem Kraftstoff
behälter oder an einer anderen Stelle in dem Kraftfahrzeug
tank angeordnet ist, hydraulisch anzutreiben.
Bei modernen Leichtlastern oder Personenfahrzeugen mit Die
selmotoren werden häufig Hochdruckverteilerpumpen zur Ein
spritzung des Kraftstoffs verwendet. Derartige Verteilerpum
pen weisen üblicherweise eine innerhalb des Gehäuses der
Einspritzpumpe angeordnete Transferpumpe - häufig eine Dreh
kolbenpumpe - auf. Die Aufgabe der Transferpumpe besteht
darin, den Kraftstoffversorgungsdruck auf einen Wert zu er
höhen, bei dem die Einspritzeinrichtung ausreichend gespeist
wird und außerdem weitere Merkmale der Einspritzpumpe, wie
beispielsweise eine Zeitsteuerung, zu betreiben. Die Trans
ferpumpe weist üblicherweise eine Druckregulierungsein
richtung mit geschlossener Steuerung auf, die den Druck als
Funktion der Drehgeschwindigkeit einstellt. Der Druck reicht
üblicherweise von 200 kPa bei niedrigen Motordrehzahlen bis
zu 850 kPa bei hohen Motordrehzahlen.
Die innerhalb der Kraftstoffeinspritzpumpe angeordnete
Transferpumpe wird häufig dazu verwendet, Kraftstoff aus dem
Kraftstoffbehälter zu saugen. Eine derartige herkömmliche
Einrichtung ist in Fig. 8 dargestellt. Bei dieser weist die
Kraftstoffeinspritzpumpe 80 eine eingebaute Transferpumpe 81
auf. Der aus dem Kraftstoffbehälter 94 mit der Pumpe 81 ge
saugte Kraftstoff läuft durch die Versorgungsleitung 98 und
den Filter 92, bevor er zu der Pumpe 81 gelangt. Da die
Kraftstoffleitungen und Komponenten von dem Kraftstoffbehäl
ter 94 bis zu der Kraftstoffeinspritzpumpe 80 einen negati
ven Druck aufweisen, wird eine derartige Anordnung allgemein
als Unterdruck-Kraftstoffsystem ("depression fuel system")
bezeichnet. Unterdruck-Kraftstoffsysteme sind anfällig ge
genüber durch den negativen Druck bewirkten Problemen, da
ein Lufteintritt durch kleine Lecks auftreten kann, was zu
einer instabilen Kraftstoffeinspritzung und sogar zum Versa
gen des Motors beim Startvorgang führen kann. Aus diesem
Grund ist bei zuverlässigeren Dieselkraftfahrzeugen zusätz
lich eine Primär- oder Saugpumpe vorgesehen, damit das
Kraftstoffsystem stets unter positiven Druck arbeitet, um
einen Lufteintritt zu verhindern. Falls Luft oder Dampf in
die Kraftstoffleitung zwischen dem Kraftstoffbehälter und
der primären Pumpe eindringt, schickt ein kontinuierlich ar
beitender Entlüfter, der in dem unter Druck stehenden Teil
des Systems angeordnet ist, den Dampf und die Luft zurück in
den Kraftstoffbehälter.
Primärpumpen, die gemeinsam mit Dieseleinspritzeinrichtungen
verwendet werden, weisen üblicherweise eine nockenwellenge
triebene, selbstregulierende Kolben-Membranpumpe auf. Bei
neueren Dieselmotoren mit einer oder mehreren obenliegenden
Nockenwellen ist eine derartige Membranpumpe schwierig zu
integrieren. Auch ist nicht auszuschließen, daß eine Mem
branpumpe für den Kraftstoff keinen ausreichenden Kraft
stofffluß zum Kühlen der modernen Hochdruckverteilerpumpe
mit elektronischen Steuerungen und Überlauf-Meßeinrichtungen
(spill type metering systems) gewährleistet. Das Ersetzen
von Membranpumpen durch elektrisch angetriebene primäre Pum
peneinrichtungen stellt ebenfalls keine vollständig zufrie
denstellende Lösung dar, da derartige elektrische Pumpen
teuer sind und einen separaten Druckregulator erfordern.
Ferner haben elektrische Saugpumpen insoweit einen Nachteil,
daß sie im wesentlichen bei konstantem Volumen arbeiten,
welches so gewählt sein muß, daß es die Anforderungen des
Motors bei niedriger Geschwindigkeit übersteigt, um bei hö
heren Geschwindigkeiten eine ausreichende Füllung bereit zu
stellen.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht dementspre
chend darin, eine zuverlässige, kostengünstige primäre
Kraftstoffpumpe zu schaffen. Diese Pumpe kann dazu verwendet
werden, bei geringen zusätzlichen Kosten Unterdruck-Kraft
stoffsysteme in Überdruck-Kraftstoffsysteme bei verbesserter
Zuverlässigkeit umzurüsten. Die erfindungsgemäße kosten
günstige Pumpe kann weiterhin dazu verwendet werden, elek
trisch betriebene Pumpen in Überdruck-Kraftstofftanks zu er
setzen, wodurch die Gesamtkosten reduziert werden.
Gemäß der vorliegenden Erfindung umfaßt eine Kraftstoffanla
ge für ein Dieselkraftfahrzeug einen Kraftstoffbehälter, ei
ne Kraftstoffeinspritzpumpe, eine Kraftstoffversorgungslei
tung, um den Kraftstoff von dem Kraftstoffbehälter zu der
Kraftstoffeinspritzpumpe zu leiten, und eine Kraftstoff
rückführleitung, um den Kraftstoff von der Kraftstoffein
spritzpumpe zu dem Kraftstoffbehälter zu leiten. Eine hy
draulisch angetriebene Pumpe, auch als primäre Pumpe oder
Saugpumpe bezeichnet, fördert den Kraftstoff aus dem Kraft
stoffbehälter zu der Kraftstoffeinspritzpumpe durch die
Kraftstoffversorgungsleitung. Die Saugpumpe weist einen hy
draulischen Motor, der durch den Kraftstoff, welcher durch
die Kraftstoffrückführleitung fließt, angetrieben wird, und
eine primäre Kraftstoffpumpe auf, die mit dem Hydromotor ge
koppelt ist und von diesem angetrieben wird, wobei die pri
märe Kraftstoffpumpe Kraftstoff für die Kraftstoffversor
gungsleitung zur Verfügung stellt.
Mit der vorliegenden Erfindung wird die Zuverlässigkeit von
Dieselkraftfahrzeugen mit Unterdruck-Kraftstoffsystem durch
Einsatz einer kostengünstigen, einfach zu integrierenden
primären Kraftstoffpumpe in vorteilhafter Weise verbessert.
Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht dar
in, daß eine elektrische Primärpumpe durch die erfindungsge
mäße Vorrichtung ersetzt werden kann, was die Kosten redu
ziert, die Unterbringung sowie die Anforderungen an die
elektrischen Einrichtungen vereinfacht, die Zuverlässigkeit
erhöht und die Geräuschbildung reduziert.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen bei
spielhaft näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Dieselkraft
stofftanks mit einem Filter mit zwei Öffnungen, wobei
alternative Anordnungen für die erfindungsgemäße
Saugpumpe dargestellt sind;
Fig. 2 eine schematische Darstellung eines Dieselkraftstoff
tanks mit einem Filter mit vier Öffnungen, einer tem
peraturabhängigen Verteilereinrichtung für den zu
rückfließenden Kraftstoff und einer Kraftstoffein
spritzpumpe nach Art eines Verteilers, wobei eine al
ternative Anordnung für die erfindungsgemäße Saugpum
pe dargestellt ist;
Fig. 3 eine schematische Darstellung einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, bei der ein hydraulischer
Konstantmotor verwendet wird, um unmittelbar eine
Verdrängungspumpe als primäre Kraftstoffpumpe mit ei
nem größeren Volumen anzutreiben;
Fig. 4 eine schematische Darstellung einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, bei der ein hydraulischer
Konstantmotor verwendet wird, um eine identisch aus
gebildete Einheit mit konstantem Volumen als primäre
Kraftstoffpumpe durch ein Übersetzungsgetriebe an zu
treiben;
Fig. 5 eine schematische Darstellung einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, bei der ein Konstantmotor
verwendet wird, um eine Zentrifugalturbinenpumpe
durch ein Übersetzungsgetriebe anzutreiben;
Fig. 6 eine schematische Darstellung einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, bei der ein Drehkolbenmo
tor mit variablem Hubraum verwendet wird, um direkt
eine Turbinenpumpe anzutreiben;
Fig. 7 eine schematische Darstellung einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, bei der ein Hydromotor
mit einem druckabhängig gesteuerten, variablen Volu
men verwendet wird, um eine Turbinenpumpe anzutrei
ben; und
Fig. 8 eine schematische Darstellung eines herkömmlichen Un
terdruck-Kraftstoffsystems zum Bereitstellen von Die
selkraftstoff.
Die erfindungsgemäße primäre Kraftstoffpumpe kann an ver
schiedenen Stellen in die Kraftstoffanlage des Fahrzeugs in
tegriert werden. Zu diesen Stellen gehören: Innerhalb des
Kraftstoffbehälters oder des Versorgungsmoduls des Kraft
stoffbehälters, zwischen dem Kraftstoffbehälter und dem
Kraftstoffilter, innerhalb der Kraftstoffiltereinrichtung
oder als Teil des Kraftstoffilterkopfs. Die erfindungsgemäße
Pumpe kann weiterhin zwischen dem Kraftstoffilter und der
Kraftstoffeinspritzpumpe angeordnet werden.
Bei der vorliegenden Erfindung wird die Energie des zurück
fließenden Kraftstoffs ausgenutzt. Die Energie des zurück
fließenden Kraftstoffs wird diesem durch die Transferpumpe
der Verteilereinspritzeinrichtung mitgegeben. Der zurück
fließende Volumenstrom variiert mit der Drehzahl, beträgt
jedoch in jeden Falle 75% bis 100% des Versorgungsstroms.
Bei Diesel-Verteilereinspritzpumpen weist der zurückfließen
de Strom üblicherweise einen Maximaldruck von 100 kPa auf.
Für die Versorgung mit Kraftstoff sind 100% bis 133% des zu
rückfließenden Kraftstoffs erforderlich, wobei hinsichtlich
des Minimaldrucks zu fordern ist, daß der Druck am Einlaß
der Kraftstoffeinspritzpumpe leicht positiv ist. Bei Annahme
eines Druckabfalls am Kraftstoffilter von höchstens 20 kPa
kann die erfindungsgemäße Pumpe bei sehr niedrigem Wirkungs
grad betrieben werden und dennoch den Anforderungen der üb
lichen Kraftstoffsysteme für Dieselfahrzeuge genügen. Beson
dere Überlegungen können hinsichtlich der Auswahl der Art
des hydraulischen Motors erforderlich sein. Der Anteil des
zurückfließenden Kraftstoffs variiert abhängig von der Dreh
zahl, wobei der maximale Fluß bei hoher Drehzahl um den Fak
tor von fünf oder mehr höher liegt als der Flußanteil bei
niedriger Drehzahl.
Bei dem erfindungsgemäßen System ist ein von dem zurückflie
ßenden Kraftstoff angetriebener Hydromotor vorgesehen, der
eine primäre Kraftstoffpumpe antreibt. Dies kann durch viele
verschiedene Anordnungen, einschließlich der nachfolgenden
Beispiele, erreicht werden. Eine erste Anordnung weist einen
Hydromotor mit festem Verdrängungsvolumen (Zahnrad-, Rotor-,
Drehkolben- oder anders aufgebaute Hydromotoren) auf, der
direkt eine Kraftstoffpumpe mit größerer, konstanter Ver
drängung antreibt. Für den Startvorgang ist ein Bypassweg um
die Pumpe mit einem Rückschlagventil erforderlich. Bei einer
zweiten Anordnung ist ein hydraulischer Konstantmotor vorge
sehen, der eine hydraulische Kraftstoffpumpe mit demselben
Volumen durch ein Übersetzungsgetriebe antreibt, dessen
Übersetzungsverhältnis proportional zu der maximalen Zufüh
rung/den Anteil des zurückfließenden Kraftstoffs geteilt
durch den minimalen Gesamtwirkungsgrad von Pumpe, Motor und
Getriebesatz ist. Für den Startvorgang ist ebenfalls ein By
passweg um die Pumpe mit einem Rückschlagventil erforder
lich. Gemäß einer dritten Anordnung treibt ein Hydromotor
mit konstantem Hubraum eine Turbinenpumpe durch ein Überset
zungsgetriebe an, welches als Planetengetriebe oder anders
ausgebildet sein kann.
Andere mögliche Anordnungen gemäß der vorliegenden Erfindung
schließen einen Turbinenmotor, möglicherweise mit variablen
Düsenleitschaufeln, der eine Turbinenpumpe antreibt, oder
einen Hydromotor mit variablem Volumen ein, der eine primäre
Kraftstoffpumpe antreibt. Weiterhin können eine variable
Öffnung und/oder eine variable Strahlpumpe verwendet werden,
um ein im Tank angeordnetes geschlossenes (über eine Öffnung
entlüftetes [orifice vented]) Modul zu Bereitstellung des
Kraftstoffs mit Druck zu versehen.
Die in Fig. 1 gezeigte Kraftstoffanlage für ein Dieselfahr
zeug weist einen Filter 10 mit zwei Öffnungen, eine Versor
gungsleitung 12 für ungefilterten Kraftstoff, eine Versor
gungsleitung 14 für gefilterten Kraftstoff und eine Kraft
stoffrückführleitung 18 von der Einspritzpumpe auf. In
Fig. 1 ist weiterhin eine Handpumpeneinrichtung 24 und eine
Kraftstoffeinspritzpumpe 16 gezeigt. Bei einem derartigen
Kraftstoffsystem liegt gemäß der vorliegenden Erfindung eine
bevorzugte Stelle für die hydraulisch angetriebene Saugpumpe
24A innerhalb des Kraftstoffbehälters 20 und insbesondere
innerhalb eines Kraftstoffversorgungsmoduls 22, wenn ein
solches Verwendung findet. Andere Stellen innerhalb des
Kraftstoffkreislaufs für die erfindungsgemäße Pumpe sind
ebenfalls denkbar und können Vorteile für spezielle Diesel
fahrzeuge bieten. Beispielsweise kann die Saugpumpe 24B auch
innerhalb der Rückführleitung 18 und der Versorgungsleitung
12 für ungefilterten Kraftstoff angeordnet sein.
Der in Fig. 2 gezeigte Kraftstofftank des Dieselfahrzeugs
weist einen Filter 26 mit vier Öffnungen auf, welcher eine
temperaturabhängige Trenneinrichtung 28 einschließt. Die
Trenneinrichtung 28 teilt den Rückfluß des Kraftstoffs von
der Einspritzpumpe in zwei Abschnitte, nämlich einen von der
Einspritzpumpe 16 zu dem Teiler 28 und einen von dem Teiler
28 zu dem Kraftstoffbehälter 20. Wenn der Kraftstoff kalt
ist und die Teilereinrichtung 28 sich in einem Filterrück
laufmodus befindet, dann kann ein für den Antrieb der Pumpe
24 unzureichender Rückfluß zu dem Kraftstoffbehälter 20 auf
treten. Um dies zu vermeiden, ist die Saugpumpe 24 vorzugs
weise nahe dem Kraftstoffilter 26 angeordnet, wie in Fig. 2
gezeigt, wobei die primäre Kraftstoffpumpeneinrichtung der
Saugpumpe mit dem Kraftstoff der Versorgungsleitung 14 für
gefilterten Kraftstoff betrieben wird.
Wie in Fig. 3 dargestellt, weist die erfindungsgemäße Saug
pumpe bevorzugt einen Hydromotor 30, der durch den von der
Kraftstoffpumpe zurückfließenden Kraftstoff aus der Rück
flußleitung 18 angetrieben wird, und eine primäre Kraft
stoffpumpe 32 auf, die den Kraftstoff an die Leitung 12 lie
fert. Die Antriebswelle 34 zwischen Motor 30 und Pumpe 32
bildet eine mechanische Verbindung zwischen dem Motor und
der Pumpe. Der Hydromotor 30 und die Kraftstoffpumpe 32 wei
sen konstante Volumina auf und können, wie dargestellt, mit
Rotoren oder auch mit Drehkolben oder Getrieben versehen
oder als andere Arten von Hydromotoren oder Pumpen ausgebil
det sein, die dem Fachmann bekannt sind und durch die Offen
barung nahegelegt werden. Die primäre Kraftstoffpumpe 32
weist ein größeres Volumen als der Hydromotor 30 auf, dies
gemäß dem Verhältnis des maximalen Kraftstoffversorgungs
flusses zu dem maximalen Anteil des zurückfließenden Kraft
stoffes geteilt durch den minimalen Wirkungsgrad der Anord
nung. Das Rückschlagventil 38 wird zur Umgehung der primären
Kraftstoffpumpe 32 verwendet, was für den Startvorgang er
forderlich ist. Die Strahlpumpe 39 dient dazu, zusätzlichen
Kraftstoff in das Versorgungsmodul 22 mitzureißen.
Gemäß Fig. 4 ist ein Hydromotor 40 und eine primäre Kraft
stoffpumpe 42 mit konstantem Volumen dargestellt. Wie bei
der Ausführungsform gemäß Fig. 3 kann der Motor 40, wie dar
gestellt, einen Rotor oder einen Drehkolben oder ein Getrie
be oder eine andere Bauweise aufweisen, die dem Fachmann be
kannt ist und durch diese Offenbarung nahegelegt wird. Der
Motor 40 treibt eine primäre Kraftstoffpumpe 42 mit einem
konstanten Volumen durch eine Antriebswelle 44 und einen Ge
triebesatz 46 an. Die Kraftstoffpumpe 42 kann in der Her
stellung, der mechanischen Auslegung und dem Volumen iden
tisch mit dem Hydromotor 40 sein. Dies ermöglicht eine Ko
steneinsparung insoweit, als nur ein Satz von Werkzeugen zur
Herstellung sowohl der Pumpe als auch des Motors benötigt
wird. Das Übersetzungsverhältnis des Getriebesatzes 46 steht
in dem Verhältnis von maximaler Kraftstoffversorgung zu dem
maximalen Anteil des zurückfließenden Kraftstoffs geteilt
durch den minimalen Wirkungsgrad der Anordnung.
Fig. 5 verdeutlicht einen Hydromotor mit kompensiertem Druck
und konstantem Volumen, der eine Kraftstoffpumpe 52 mit Zen
trifugalturbine durch eine Antriebswelle 54 und einen die
Geschwindigkeit heraufsetzenden Getriebesatz 56 antreibt.
Der Bypass 58 wird verwendet, um den Druck des durch Leitung
18 zurückfließenden Kraftstoffs zu begrenzen. Im Gegenzug
beschränkt dies auch den Ausgangsdruck der Pumpe 52.
Fig. 6 zeigt einen Drehkolbenmotor 60 mit variablem Volumen,
der direkt eine Kraftstoffturbinenpumpe 64 durch eine An
triebswelle 66 und ein Getriebe 62 antreibt.
Fig. 7 zeigt einen druckkompensierten Hydromotor 70 mit va
riablem Volumen nach Art eines Hydromotors mit axialem Kol
ben, der eine Turbinenpumpe 72 über eine Antriebswelle 74
und einen die Geschwindigkeit heraufsetzenden Getriebesatz
76 antreibt. Der Hydromotor 70 weist eine verstellbare Tau
melplatte 78 auf, die in dem Kolben 80 positioniert wird und
auf die Bewegung einer vorgespannten Feder 82 und die Kraft
des in der Rückführleitung 18 wirkenden Drucks des zurück
fließenden Kraftstoffs anspricht.
In jeder der in den Fig. 3 bis 7 dargestellten Ausfüh
rungsform kann der von dem Hydromotor ausgestoßene Kraft
stoff eine Strahlpumpe 39 antreiben. Falls gewünscht, kann
der ausgestoßene Kraftstoff an ein temperatursensitives Tei
lerventil (nicht dargestellt) weitergeleitet werden, das
wahlweise den Kraftstoff in das Modul 22 oder außerhalb die
ses lenkt.
Claims (16)
1. Kraftstoffanlage für ein Dieselkraftfahrzeug, mit:
einem Kraftstoffbehälter (20),
einer Kraftstoffeinspritzpumpe (16),
einer Kraftstoffversorgungsleitung (12), um den Kraft stoff von dem Kraftstoffbehälter (20) zu der Kraft stoffeinspritzpumpe (16) zu leiten,
einer Kraftstoffrückführleitung (18), um den Kraft stoff von der Kraftstoffeinspritzpumpe (16) zu dem Kraftstoffbehälter (29) zu leiten, und
einer hydraulisch angetriebenen Saugpumpe (24; 24A, 24B), um den Kraftstoff aus dem Kraftstoffbehälter (20) zu der Kraftstoffeinspritzpumpe (16) durch die Kraftstoffversorgungsleitung zu bewegen, wobei die Saugpumpe (24; 24A, 24B)
einen Hydromotor (24B; 30; 40; 50; 60; 70), der durch den durch die Kraftstoffrückführleitung (18) fließenden Kraftstoff angetrieben ist, und
eine primäre Kraftstoffpumpe (24A; 32; 42; 52; 62; 72) aufweist, die an den Hydromotor gekoppelt und von diesem angetrieben ist, wobei die primäre Kraft stoffpumpe Kraftstoff für die Kraftstoffversorgungs leitung (12) bereitstellt.
einem Kraftstoffbehälter (20),
einer Kraftstoffeinspritzpumpe (16),
einer Kraftstoffversorgungsleitung (12), um den Kraft stoff von dem Kraftstoffbehälter (20) zu der Kraft stoffeinspritzpumpe (16) zu leiten,
einer Kraftstoffrückführleitung (18), um den Kraft stoff von der Kraftstoffeinspritzpumpe (16) zu dem Kraftstoffbehälter (29) zu leiten, und
einer hydraulisch angetriebenen Saugpumpe (24; 24A, 24B), um den Kraftstoff aus dem Kraftstoffbehälter (20) zu der Kraftstoffeinspritzpumpe (16) durch die Kraftstoffversorgungsleitung zu bewegen, wobei die Saugpumpe (24; 24A, 24B)
einen Hydromotor (24B; 30; 40; 50; 60; 70), der durch den durch die Kraftstoffrückführleitung (18) fließenden Kraftstoff angetrieben ist, und
eine primäre Kraftstoffpumpe (24A; 32; 42; 52; 62; 72) aufweist, die an den Hydromotor gekoppelt und von diesem angetrieben ist, wobei die primäre Kraft stoffpumpe Kraftstoff für die Kraftstoffversorgungs leitung (12) bereitstellt.
2. Kraftstoffanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Kraftstoffeinspritzpumpe (16) eine Vertei
lerpumpe aufweist.
3. Kraftstoffanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Hydromotor einen Rotormotor (30; 40;
50) aufweist.
4. Kraftstoffanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Hydromotor einen Drehkolbenmotor (60)
aufweist.
5. Kraftstoffanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Hydromotor einen Axialkolbenmotor (70)
aufweist.
6. Kraftstoffanlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich
net, daß der Axialkolbenmotor (70) einen Motor mit va
riablem Hubraum mit einer druckgesteuerten Taumelscheibe
(78) zur Veränderung des Hubraums aufweist.
7. Kraftstoffanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da
durch gekennzeichnet, daß die primäre Kraftstoffpumpe
eine Rotorpumpe (32; 42; 52) aufweist.
8. Kraftstoffanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da
durch gekennzeichnet, daß die primäre Kraftstoffpumpe
eine Turbinenpumpe (64; 72) aufweist.
9. Kraftstoffanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da
durch gekennzeichnet, daß die Saugpumpe (24A) in dem
Kraftstoffbehälter (20) angeordnet ist.
10. Kraftstoffanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 9, da
durch gekennzeichnet, daß die Saugpumpe (24A) in einem
Modul (22) zum Bereitstellen von Kraftstoff in dem
Kraftstoffbehälter (20) angeordnet ist.
11. Kraftstoffanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 9, da
durch gekennzeichnet, daß die Saugpumpe (24) außerhalb
des Kraftstoffbehälters derart angeordnet ist, daß der
Hydromotor den Kraftstoff von der Kraftstoffrückführlei
tung (18) aufnimmt und die Pumpe den Kraftstoff von der
Versorgungsleitung (14) aufnimmt.
12. Kraftstoffanlage für ein Kraftfahrzeug mit einem Diesel
motor, die
einen Kraftstoffbehälter (20),
eine Kraftstoffeinspritzpumpe (16),
eine Kraftstoffversorgungsleitung (12), um den Kraft stoff von dem Kraftstoffbehälter (20) zu der Kraft stoffeinspritzpumpe (16) zu leiten,
eine Kraftstoffrückführleitung (18), um den Kraftstoff von der Kraftstoffeinspritzpumpe (16) zu dem Kraft stoffbehälter (20) zu leiten,
einen Kraftstoffilter (10; 28) mit einem Filterelement zur Reinigung des durch die Kraftstoffversorgungslei tung (12) fließenden Kraftstoffs sowie mit einem Ver teilerventil, um mindestens einen Bruchteil des von der Kraftstoffeinspritzpumpe durch die Kraftstoffrück führleitung (18) fließenden Kraftstoffs für die Kraft stoffversorgungsleitung abzuteilen, und
eine hydraulisch betriebene Saugpumpe (24) aufweist, um den Kraftstoff von dem Kraftstoffbehälter zu der Kraftstoffeinspritzpumpe durch die Kraftstoffversor gungsleitung (12) zu bewegen, wobei die Saugpumpe ei nen Hydromotor, der durch den zwischen der Kraftstof feinspritzpumpe und dem Verteilerventil durch die Kraftstoffrückführleitung fließenden Kraftstoff ange trieben wird, und eine primäre Kraftstoffpumpe auf weist, die mit an den Hydromotor gekoppelt ist und von diesem angetrieben ist, wobei die primäre Kraftstoff pumpe mit der Kraftstoffversorgungsleitung zwischen dem Kraftstoffilter und der Kraftstoffeinspritzpumpe derart verbunden ist, daß der Kraftstoff aus dem Kraftstoffbehälter durch das Filterelement gesaugt und der Kraftstoffeinspritzpumpe zugeführt wird.
einen Kraftstoffbehälter (20),
eine Kraftstoffeinspritzpumpe (16),
eine Kraftstoffversorgungsleitung (12), um den Kraft stoff von dem Kraftstoffbehälter (20) zu der Kraft stoffeinspritzpumpe (16) zu leiten,
eine Kraftstoffrückführleitung (18), um den Kraftstoff von der Kraftstoffeinspritzpumpe (16) zu dem Kraft stoffbehälter (20) zu leiten,
einen Kraftstoffilter (10; 28) mit einem Filterelement zur Reinigung des durch die Kraftstoffversorgungslei tung (12) fließenden Kraftstoffs sowie mit einem Ver teilerventil, um mindestens einen Bruchteil des von der Kraftstoffeinspritzpumpe durch die Kraftstoffrück führleitung (18) fließenden Kraftstoffs für die Kraft stoffversorgungsleitung abzuteilen, und
eine hydraulisch betriebene Saugpumpe (24) aufweist, um den Kraftstoff von dem Kraftstoffbehälter zu der Kraftstoffeinspritzpumpe durch die Kraftstoffversor gungsleitung (12) zu bewegen, wobei die Saugpumpe ei nen Hydromotor, der durch den zwischen der Kraftstof feinspritzpumpe und dem Verteilerventil durch die Kraftstoffrückführleitung fließenden Kraftstoff ange trieben wird, und eine primäre Kraftstoffpumpe auf weist, die mit an den Hydromotor gekoppelt ist und von diesem angetrieben ist, wobei die primäre Kraftstoff pumpe mit der Kraftstoffversorgungsleitung zwischen dem Kraftstoffilter und der Kraftstoffeinspritzpumpe derart verbunden ist, daß der Kraftstoff aus dem Kraftstoffbehälter durch das Filterelement gesaugt und der Kraftstoffeinspritzpumpe zugeführt wird.
13. Kraftstoffanlage nach Anspruch 12, dadurch gekennzeich
net, daß der Hydromotor mit der primären Kraftstoffpumpe
durch eine Welle (44; 54; 66; 74) mit einem Getriebezug
(46; 56; 62; 76) zwischen diesen gekoppelt ist.
14. Kraftstoffanlage nach Anspruch 13, dadurch gekennzeich
net, daß der Getriebezug (46; 56; 62; 76) bei der primä
ren Kraftstoffpumpe eine Geschwindigkeit bewirkt, die
niedriger als die Geschwindigkeit des Motors ist.
15. Kraftstoffanlage nach Anspruch 13, dadurch gekennzeich
net, daß der Getriebezug (46; 56; 62; 76) bei der primä
ren Kraftstoffpumpe eine Geschwindigkeit höher als die
Geschwindigkeit des Motors bewirkt.
16. Kraftstoffanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 15, da
durch gekennzeichnet, daß der von dem Motor ausgestoßene
Kraftstoff eine Strahlpumpe (39) derart antreibt, um ein
Modul (22) zum Bereitstellen von Kraftstoff in dem
Kraftstoffbehälter zu speisen.
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