DE19846143A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Justierung und Montage von Farbteilersystemen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Justierung und Montage von FarbteilersystemenInfo
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Abstract
Es wird ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Justierung und Montage eines optischen Farbteilersystems vorgeschlagen, bei dem mindestens zwei Festkörperdetektoren mit einer linien- oder flächenförmigen Pixelstruktur in bezug auf eine Einheit, bestehend aus mindestens zwei Farbteilerprismen, positioniert und mit den Farbteilerprismen verbunden werden. Dabei wird mindestens ein Lichtbündel an den Farbteilerprismen in Bezugslichtbündel aufgespalten und auf die Festkörperdetektoren geleitet. Das Bild bzw. die Bilder des auf jedem Festkörperdetektor abgebildeten Bezugslichtbündels werden in Form von Pixeldaten an einen Rechner geliefert, der die Bildkoordinaten jedes Bildes unter Verwendung eines Subpixelalgorithmus berechnet. Die Größe und Position der Bilder werden miteinander verglichen und gegebenenfalls werden die Positionen der Festkörperdetektoren relativ zueinander und/oder zu den Farbteilerprismen verändert.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vor
richtung zur Justierung und Montage von Farbteilersy
stemen nach dem Oberbegriff der unabhängigen Ansprü
che.
Farbteilersysteme, die mehrere Farbteilerprismen und
diesen zugeordnete Festkörperdetektoren aufweisen,
werden beispielsweise für Mehrchip-Farbkameras zur
Farbbildaufnahme verwendet. Ein Mehrfach-Farbteiler
prismen-Festkörperdetektorkopf als Dreichipkopf ist
in Fig. 1 dargestellt. Ein solcher Farbkamerakopf
besteht aus drei Prismen 1, 2, 3, wobei jedes Farb
teilerprisma 1, 2, 3 einem Farbkanal zugeordnet ist,
zum Beispiel Prisma 1 dem Kanal Blau, Prisma 2 dem
Kanal Rot und Prisma 3 dem Kanal Grün. Dazu weisen
zwei Prismen 1, 2 eine wellenlängenselektive Be
schichtung 4, 5 auf, wobei die dielektrische Be
schichtung des Prismas 1 für Blau das blaue Licht
reflektiert und die restliche Strahlung durchläßt,
während die Beschichtung des Prismas 2 des roten Ka
nals rotes Licht reflektiert und die restliche
Strahlung, nämlich die im grünen Wellenlängenbereich,
durchläßt. An der Austrittsfläche der jeweiligen
Prismen 1 bis 3 sind Filter 6, 7, 8 aufgekittet, die
zur Korrektur der Transmission des jeweiligen Blau-,
Rot- und Grün-Kanals dienen. Den Austrittsflächen der
Prismen gegenüberliegend sind CCD-Elemente 9, 10, 11
angeordnet, die die Strahlung im jeweiligen Bereich
empfangen und die umgewandelten elektrischen Signale
an eine entsprechende Auswerteeinrichtung liefern.
Vor der Anordnung ist ein Objektiv 12 mit einem IR-
Sperrfilter vorgesehen.
Das durch das Objektiv 12 gelangende weiße Licht wird
von den wellenlängenselektiven dielektrischen Be
schichtungen 4 und 5 aufgeteilt, so daß in jedem Ab
bildungskanal ein Farbauszugbild auf dem jeweiligen
CCD-Schwarz-Weiß-Detektor 9, 10, 11 erzeugt wird. Die
Korrekturfilter 6, 7, 8 dienen zur Optimierung der
Transmissionscharakteristik für die einzelnen Kanäle
sowie zur Unterdrückung von parasitärem Reflexlicht.
Die durch die Festkörperdetektoren 9 bis 11 erzeugten
elektrischen Farbauszugssignale werden benutzt, um in
einem Monitor das Farbbild zu rekonstruieren. Eine
einwandfreie Abbildung läßt sich nur erzielen, wenn
in jedem Farbkanal gleiche Bilddetails auf gleichen
Empfängerpositionen, d. h. mit gleicher Pixelposition
und somit pixelidentisch, abgebildet werden. Dies
läßt sich nur erreichen, wenn einerseits das abbil
dende Objektiv keine chromatischen Vergrößerungsfeh
ler und keine Bildfeldwölbung bewirkt, und anderer
seits ist es notwendig, daß in jedem Kanal Bildebene
und Detektorebene zusammenfallen (Bild
schärfenabgleich) und die Bilddetails konturengleich
abgebildet werden. Das erfordert die genaue Justie
rung der relativen Position der eingesetzten Bildemp
fänger sowie die Aufrechterhaltung der Position mit
Genauigkeiten im µm-Bereich. Die Prismen untereinan
der sowie die Detektoren untereinander und in bezug
auf die Prismen müssen daher genau positioniert und
justiert werden.
Für die Verbindung der CCD-Detektoren mit den Farb
teilerprismen wahre prinzipiell eine Montage denkbar,
bei der die Positionsbestimmung der Chips relativ
zueinander und zur Farbteilerprismenanordnung allein
aus der vom Hersteller angegebenen Lage der Chips
bzw. Detektoren in ihren Gehäusen und durch Bestim
mung der Detektorgehäuseposition mit mechanischen
Abstandsmeßgeräten realisiert wird. Die Toleranzen
der Gehäuseabmessungen sowie die Lage der Detektor
chips im Gehäuse werden von den Herstellern mit
± 0,1 mm bzw. ± 0,15 mm angegeben, sie übersteigen
damit die Pixelabmessungen um ein Vielfaches. Da die
Justierung der Detektoren in einer Ebene senkrecht
zur optischen Achse mit Unsicherheiten im Subpixelbe
reich verlangt wird, scheidet diese einfache Vorge
hensweise aus.
Aus der DE 32 11 867 ist ein Verfahren und eine Vor
richtung zum Justieren und Montieren von optischen
Bauteilen in optischen Geräten bekannt, bei denen das
optische Bauteil von einer nicht zu dem optischen
Gerät gehörenden Justiervorrichtung bzw. von einem
Manipulator gehalten wird, der seinerseits während
des Justier- und Montagevorganges mit dem Gerät ver
bunden ist und wobei das optische Bauteil durch den
Manipulator in bis zu drei Raumrichtungen bewegbar
und um bis zu drei Raumachsen drehbar ist. Während
des Justiervorganges wird durch das optische Bauteil
ein Bild auf einen ortsauflösenden Empfänger abgebil
det, wobei der Justiervorgang unter fortlaufender
Beobachtung dieses Bildes und Vergleich mit einem
Sollbild durchgeführt wird. Dabei kann der ortsauflö
sende Empfänger Bestandteil des Geräts sein. Nach dem
Justiervorgang wird das optische Bauteil oder seine
Fassung durch eine sich verfestigende Substanz mit
dem Gerät fest verbunden und danach wird der Manipu
lator entfernt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfah
ren und eine Vorrichtung zur Justierung und Montage
eines optischen Farbteilersystems, das mindestens
zwei Festkörperdetektoren und eine Einheit aus minde
stens zwei Farbteilerprismen aufweist, zu schaffen,
mit denen die Positionierung und Justierung sehr ge
nau vorgenommen werden kann, das heißt für die Posi
tionierung quer zur optischen Achse mit einer Genau
igkeit, die im Subpixelbereich liegt, und für die
Positionierung längs zur optischen Achse mit einer
Genauigkeit, derart, daß die Abweichung zwischen
Bild- und Aufnahmeebene kleiner als die Schärfentiefe
ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kenn
zeichnenden Merkmale des Hauptanspruchs und des ne
bengeordneten Anspruchs in Verbindung mit den Merkma
len ihrer Oberbegriffe gelöst.
Durch die in den Unteransprüchen angegebenen Maßnah
men sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesse
rungen möglich.
Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vor
richtung ist in der Zeichnung dargestellt und das
erfindungsgemäße Verfahren wird zusammen mit der Vor
richtung in der nachfolgenden Beschreibung unter Her
anziehung der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Aufbau eines Farbteilerprismen-
Festkörperdetektorkopfes nach dem
Stand der Technik, und
Fig. 2 einen schematischen Aufbau der erfin
dungsgemäßen Vorrichtung.
In Fig. 2 ist der Aufbau zur Justierung und Montage
eines Farbteilersystems 13 dargestellt, das einen
Aufbau entsprechend Fig. 1 aufweist. Dabei werden
Bestandteile des Farbteilersystems 13 zur Justierung
mit herangezogen, so daß keine zusätzlichen Bauteile
notwendig sind.
Die Justiervorrichtung weist eine Beleuchtungsanord
nung 14 auf, die eine Strahlungs- oder Lichtquelle 15
sowie eine Kondensorlinse 16 umfaßt. Vor der Beleuch
tungsanordnung 14 ist eine Blende 17 mit mehreren
Durchbrechungen vorgesehen, die zur Erzeugung von
Justierbildern auf den jeweiligen Empfängern des
Farbteilersystems dient. Es kann auch ein Dia verwen
det werden. Die von der Beleuchtungsanordnung 14 aus
gesendete Justierstrahlung wird auf ein Abbil
dungsobjektiv 18 gegeben, das Bestandteil des Farb
teilersystems 13 sein kann. Für die Aufteilung der
Justierstrahlung in den jeweiligen CCD-Empfängern 9,
10, 11 des Farbteilersystems 13 zugeordnete Be
zugslichtbündel sind Strahlteiler vorgesehene wobei
hier wiederum die Strahlteiler, nämlich die dielek
trischen Beschichtungen 4, 5 der Prismen 1, 2 verwen
det werden.
Die Empfänger 9, 10, 11, die als CCD-Matrix- oder
Zeilenempfänger ausgebildet sind, werden jeweils von
einem Manipulator 19, 20, 21 gehalten, der Feinju
stierelemente mit Differentialverstellschrauben auf
weist und in sechs Positionierfreiheitsgraden, näm
lich drei Translations- und drei Rotationsfreiheits
graden verstellbar ist. Diese Manipulatoren sind nur
während des Justiervorganges mit den Empfängern ver
bunden; nach Fixierung der Empfänger an den Prismen
werden sie entfernt. Jeder Manipulator 19 bis 21
weist einen Greifer auf, der als Halterung für die
Empfänger bzw. Detektoren 9 bis 11 dient, mit dem
eine selbsttätige Parallelausrichtung zwischen den
Endflächen der Farbteilerprismen 1, 2, 3 und dem je
weiligen Empfänger oder Detektor 9 bis 11, genauer
gesagt, dem Fenster des den Detektorchip aufnehmenden
Gehäuses, realisiert wird. Dabei ist der Greifer als
Zweibackengreifer mit einem kegelförmigen, zentrisch
zu den Backen angeordneten Unterstützungspunkt für
das Detektorgehäuse ausgeführt.
Die Detektoren 9, 10, 11 sind mit einer Auswerte- und
Berechnungseinrichtung 22 verbunden, die im konkreten
Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 aus einem Steuergerät
23, einem Framegrabber 24 und einem Computer 25 be
steht. Außerdem ist ein Monitor 26 vorgesehen. Der
Framegrabber 24 dient zum Einlesen der Bildsignale
der Festkörperdetektoren 9 bis 11 in den Computer 25.
Das von der Justierblende 17 und dem Objektiv erzeug
te Justierbild in Form von Justierstrahlenbündeln
wird über die Prismen 1, 2, 3 und die diesen zugeord
neten Strahlteilerschichten jeweils auf den Empfän
gern 9, 10, 11 mit Pixelstruktur abgebildet und die
Empfängersignale werden über das Steuergerät 23 und
den Framegrabber 24 als Pixeldaten dem Computer zu
geführt. Der Computer berechnet mittels eines Pro
gramms, das Subpixelalgorithmen umfaßt, die Größe und
die Position der auf den Empfängern abgebildeten Ju
stierbilder in einem Bezugskoordinatensystem. Der
Subpixelalgorithmus verwendet die Pixelkoordinaten
und -intensitäten der Lichtflecken und berechnet die
Schwerpunktlage eines Lichtbündels, welches notwendi
gerweise mehrere Pixel des Detektors beleuchtet. Das
funktioniert unter der Voraussetzung, daß die Bild
übertragungsfunktion, d. h. hier die Abbildung des
selbstleuchtenden Objekts (Lochblende) über das Ob
jektiv und den Prismenblock in die Ebene der CCD-De
tektors hinreichend genau bekannt ist, insbesondere
symmetrisch ist. Davon kann ausgegangen werden.
Abhängig von der Größe und der Position der über die
Empfänger 9, 10, 11 erfaßten Justierbilder wird die
relative Lage jedes Detektors bzw. Empfängers zur
Bildebene berechnet. Aus der Größe der Bilder kann
auf die Fokuslage geschlossen werden, wodurch uner
wünschte Kippungen im Strahlengang erkannt und zumin
dest in gewissem Maße beseitigt werden können (Kipp
fehlerausgleich).
Die Abbildung eines einzelnen Justierbildes gestattet
das Erkennen der Lage der CCD-Detektoren in x- und y-
Richtung zueinander und es kann festgestellt werden,
ob die Detektoren richtig positioniert sind. Mit der
Hinzunahme eines zweiten und möglichst weit ent
fernten weiteren Justierbildes wird zusätzlich eine
mögliche und schädliche Drehung R(z) um die jeweilige
optische Achse der CCD-Detektoren z(rot), z(blau),
z(grün) (siehe Fig. 1) relativ zueinander erkannt.
Die vom Computer 25 berechneten Koordinaten Δx und Δy
sowie der Drehung R(z) werden durch die Justierstell
elemente realisiert. Dabei kann über die Verstellelemente
der Manipulatoren 19, 20, 21 manuell mit einer
Auflösung von weniger als 5 µm längs der optischen
Achse sowie mit einer Auflösung bis herab zu 0,2 µm
quer zur optischen Achse jeder CCD-Detektor 9, 10, 11
verstellt werden. Außerdem ermöglichen die Ver
stellelemente die feinfühlige Kippung der Detektoren
um drei zueinander senkrechte Achsen. Der Justiervor
gang kann auf dem Bildschirm 26 beobachtet werden.
Für die Justierung wird zunächst ein erster Detektor
auf ein Farbteilerprisma aufgebracht. Aus den Koor
dinaten der Bilder des ersten Detektors ergeben sich
die einzustellende relative Position und Orientierung
der weiteren auf dem Farbteilerprisma anzubringenden
Detektoren. Bei der Anbringung des ersten Detektors
kann seine Lage zur Lage des die absolute Referenz
bildenden Lichtbündels ausgerichtet werden.
Nachdem die Detektoren 9, 10, 11 zufriedenstellend
relativ zu den Prismenendflächen und relativ zuein
ander justiert wurden, werden sie schrittweise nach
einander mit der Endfläche verklebt, wobei die Detek
toren zur Erzielung eines Keilfehlerausgleichs auch
verkippt um die Achsen x und y an die Farbteilerpris
men angeklebt werden können. Zum Verkleben können
eine Dosiervorrichtung für hoch-und/oder niedervisko
sen Klebstoff und gegebenenfalls eine oder mehrere
UV-Lichtquellen für die Aushärtung des Klebstoffs
vorgesehen sein. Nachdem die Detektoren an den Pris
men fixiert sind, werden die Manipulatoren von den
Detektoren getrennt und können für den nächsten Ju
stiervorgang verwendet werden. Diese Vorgehensweise
ermöglicht den ökonomischen Einsatz teurer, hochprä
ziser und stabiler Manipulatoren.
Ein wesentlicher Gedanke der Erfindung ist, daß für
die Justierung der Festkörperdetektoren die Kontrolle
der Überdeckung der Farbauszugbilder von mit weißem
Licht beleuchteten Justierstrukturen durchgeführt
wird, d. h. die Detektorpositionen werden mit den
Lichtbündeln referenziert. Da die Justierung in den
drei Farbkanälen mit Licht der entsprechenden Schwer
punktwellenlänge erfolgen muß, wird für die Beleuch
tung der Justierblende das weiße Licht benutzt. Da
die zu montierenden optischen Elemente ortsauflösende
Flächen- oder Liniendetektoren sind, enthalten die
Signale der Empfänger Informationen über die Relativ
lage derselben. Werden die Signale elektrisch über
lagert, so läßt sich auf dem Monitor mindestens ein
Farbbild rekonstruieren, dessen Farbsaumfreiheit ein
Maß für den Justierzustand ist. Um jedoch Über
deckungsgenauigkeiten im Subpixelbereich zu errei
chen, wobei eine Justierunsicherheit mit etwa 0,1
Pixel gefordert wird, reicht die visuelle Beobachtung
nicht aus. Daher werden die elektrischen Signale der
Bilddetektoren in die Kanäle eines bekannten handels
üblichen pixelsynchron arbeitenden Framegrabbers ein
gespeist, die Daten in den Rechner eingelesen und die
Position und die Größe der Lichtbündel auf den ein
zelnen Detektoren mit Subpixelgenauigkeit berechnet.
Damit die hohe Meßgenauigkeit erreicht wird, müssen
die Bilder der Justierstrukturen auf den CCD-Detekto
ren eine Ausdehnung über mehrere Pixel aufweisen.
Durch die Wahl von Kreisflächen als Justierstrukturen
wird eine Punktbestimmung durch einen zweistufigen
Subpixelalgorithmus möglich. Die Größe der Justier
strukturen bzw. -marken ist an den Subpixelalgorith
mus und an die Abbildungsoptik angepaßt.
Um eine bezüglich der Rotation der CCD-Empfänger um
die optische Achse empfindliche Positionsmessung zu
ermöglichen, sind die Signale von mindestens zwei
Justiermarkenbildern auszuwerten.
Die beispielsweise in Fig. 2 verwendete Blende 17 ist
so gestaltet, daß sie zwei in ihren Abmessungen un
terschiedliche Arten von lichtdurchlässigen Bereichen
hat, einerseits Öffnungen (mit zum Beispiel einem
Durchmesser von 0,1 mm), deren Bilder Abmessungen von
nur wenigen Pixeln haben, und Öffnungen, deren Abbil
dungen Abmessungen zwischen 20 und 50 Pixeln haben.
Grundsätzlich werden die kleinen Öffnungen für die
Lagebestimmung der Schärfeebene benötigt, die großen
Öffnungen dienen der oben erwähnten Subpixelauswer
tung. Die Justierbilder, die durch die kleinen Öff
nungen gebildet werden, werden somit benutzt, um
durch Kontrolle des Erreichens minimaler Abmessungen
der Bilder das Erreichen des Fokussierzustandes für
jede Öffnung und somit auch die Parallelität von
Bildebene und Detektorebene festzustellen. Bei Errei
chen des Schärfentiefenbereichs sind dabei nur ein
oder einige wenige Pixel ausgeleuchtet. Bei Anordnung
mehrerer kleiner Öffnungen, zum Beispiel in den vier
Ecken des Bildes, kann aus den eventuell unterschied
lichen Schärfezuständen pro Einzelbild der jeweiligen
kleinen Öffnung auf eine ungenügende Justierung des
Prismenverteilerblocks in sich oder auf eine Verkip
pung der Pixelebene im Detektor zu seinem Fenster
geschlossen werden. In diesem Fall ist zu entschei
den, ob eine vermittelnde Justierung die Toleranz
erfüllt oder ob der Prismenblock bzw. der CCD-Detek
tor als Ausschuß zu betrachten ist. Die Bilder der
größeren Öffnungen werden benutzt, um die Ausrichtung
der Detektoren in einer Ebene senkrecht zur optischen
Achse, das heißt die Überdeckungsgenauigkeit der De
tailbilder einjustieren zu können. Dazu werden die
Koordinaten der Justiermarken berechnet.
Das Programm des Computers 25 ist so ausgelegt, daß
für die Justierbilder nicht nur die Zahlenwerte der
Pixelkoordinaten angezeigt, sondern auch die Ablagen
der Justiermarkenmittelpunkte innerhalb eines vor
wählbaren Toleranzkreises bildlich dargestellt wer
den. Das Erreichen des Justageendpunktes bzw. zeitli
che Änderungen des Justierzustandes können so visuell
verfolgt werden. Außerdem kann auch gezielt ein ge
wünschter Pixeloffset eingestellt werden. Der soge
nannte Pixeloffset kann notwendig sein, wenn die Ver
arbeitung der Bilder in der Kameraelektronik nicht
genügend synchron, d. h. in ungenügend übereinstimmen
der Echtzeit pro Farbkanal erfolgt. Wenn das der Fall
ist, kann die Anordnung abhelfen, indem die CCD-De
tektoren gewissermaßen bewußt um kleine vorausberech
nete Beträge Δx und Δy verschoben angeordnet werden.
Weiterhin kann der Pixeloffset genutzt werden, um
eine zusätzliche Erhöhung der Auflösung zu erreichen,
wozu die CCD-Detektoren um einen kleinen Betrag zu
einander zu verschieben sind. Üblicherweise wird bei
Beginn des Justiervorganges eine Grobjustierung quer
zur optischen Achse vorgenommen, wobei in oben be
schriebener Weise die Justierbilder als Farbauszug
bilder der Justierblende auf dem Monitor dargestellt
werden. Dabei kann die grobe Verschiebung über die
Manipulatoren in bezug auf die Fokussierung visuell
beobachtet werden.
Im in Fig. 2 beschriebenen Ausführungsbeispiel werden
die Manipulatoren manuell verstellt. Es ist jedoch
auch denkbar, daß eine mit den Verstellelementen der
Manipulatoren verbundene Steuervorrichtung vorgesehen
ist, die abhängig von den mit dem Computer berechne
ten Werten für die Position und Lage der Detektoren
Steuersignale an die Antriebsvorrichtungen, bei
spielsweise Motoren der Verstellelemente liefert.
Dabei kann der Computer 25 selbst die Steuervorrich
tung sein, so daß eine automatische computergesteuer
te Justierung realisiert werden kann.
Schließlich sei auf einen weiteren Justierablauf hin
gewiesen. Es ist auch denkbar, daß zunächst der Pris
menblock nur teilweise aufgebaut wird und die CCD-
Detektoren an ihre Prismen vorab gefügt bzw. in der
Justiervorrichtung mittels der Greifer gehaltert wer
den. Somit sind zumindest zwei Justierstellen für
einen Farbkanal vorhanden: einerseits innerhalb des
Prismenblocks und andererseits zwischen CCD-Detektor
und Abschlußprisma. Bei mehreren zu justierenden CCD-
Detektoren erhöht sich entsprechend die Anzahl der
Justierstellen. Die Justierung wird dann so vorgenom
men, daß in einem ersten Schritt durch Verschieben
längs der Verbindungsfläche zweier Prismen für einen
Farbkanal die reduzierte optische Länge eingestellt
wird. Dabei wird sich im Normalfall der Austritts
punkt des Justierlichtbündels aus der Prismenendfläche
ändern, so daß eine Nachjustierung des CCD-Emp
fängers senkrecht zur optischen Achse notwendig wird.
Der Justiervorgang wird im folgenden unter Bezugnahme
auf Fig. 2 beschrieben.
In einem ersten Schritt wird die Lage der Bildebene
relativ zur Austrittsfläche des Farbkanals blau 1, 9
ermittelt und bei Notwendigkeit durch Verschieben des
Abbildungsobjektivs 18 so eingestellt, daß die für
die vollflächige Verklebung benötigte Klebschicht
dicke zwischen Fenster des Detektors 9 und Farbteile
rendfläche 1 des Prismas den zulässigen Maximalwert
nicht übersteigt. Dann wird Detektor 9 in einer Ebene
senkrecht zur optischen Achse ausgerichtet und ver
klebt. Bei im Vergleich mit Farbkanal 1, 9 gleich ein
gestelltem Abstand zwischen Austrittsfläche des Pris
mas 2 und Detektorebene 10 wird durch gleichzeitiges
Verschieben von Prisma 2 und Detektor 10 parallel zur
Verbindungsfläche Prisma 1/Prisma 2 die Lage (Posi
tion längs der optischen Achse) der Bildebene des
Farbkanals 2, 10 so eingestellt, daß sie mit der Ebe
ne des Detektors 10 zusammenfällt. Nach der Korrektur
der Detektorebenenorientierung wird der Detektor 10
hinsichtlich der Positionierung in einer zur opti
schen Achse senkrechten Ebene ausgerichtet und bei
Einhaltung der vorgegebenen Klebstoffschichtdicke an
die Prismenendfläche angeklebt. Danach erfolgt die
Positionierung von Prisma 3 und Ebene des Detektors
11 an den entsprechenden Abstand im Farbkanal 1, 9
angepaßt. Anschließend wird durch Verschieben der
Gruppe Prisma 3/Detektor 11 die effektive optische
Länge so eingestellt, daß Bildebene des Farbkanals 3,
11 und Ebene des Detektors 11 zusammenfallen. Nach
der vollflächigen Klebung von Prisma 3 mit Prisma 2
erfolgt die Ausrichtung des CCD-Empfängers 11 relativ
zu Detektor 10 und anschließend die Klebung des De
tektors 11. Der verwendete Klebstoff ist hierbei ein
dünnflüssiger, durch UV-Strahlung aushärtbarer Kleb
stoff.
In dem beschriebenen Beispiel werden die durch die
Fertigungstoleranzen bedingten Unterschiede der ef
fektiven optischen Länge in den Farbkanälen durch die
Prismen selbst kompensiert. Es können jedoch auch in
ihrer Dicke veränderbare Keilpaare aus optischem Glas
verwendet werden.
Obwohl diese Modifikation der Justierapparatur und
des Justierablaufs aufwendig erscheint, bietet sie
den Vorteil, daß die Fehler durch mangelhaft gefügte
Prismenblöcke kompensiert werden können, da die redu
zierte optische Länge für jeden Kanal messend einge
stellt werden kann. Letztendlich ist eine wirtschaft
lich geprägte Entscheidung zu fällen, ob aufwendige
Präzisions-Prismenblocks beschafft werden, um die
Justierung kostengünstig zu gestalten oder ob billi
gere Prismenblocks eingesetzt werden sollen, wodurch
sich erwartungsgemäß der Justieraufwand erhöht.
Claims (25)
1. Verfahren zur Justierung und Montage eines opti
schen Farbteilersystems, bei dem mindestens zwei
Festkörperdetektoren mit einer linien- oder flä
chenförmigen Pixelstruktur in bezug auf minde
stens zwei Farbteilerprismen positioniert und
mit den Farbteilerprismen verbunden werden,
dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens ein Lichtbündel an den Farbtei
lerprismen in Bezugslichtbündel aufgespalten und
auf die Festkörperdetektoren geleitet werden,
daß das Bild des auf jedem Festkörperdetektor
abgebildeten Bezugslichtbündels in Form von Pi
xeldaten an einen Rechner geliefert werden, der
die Bildkoordinaten jedes Bildes berechnet und
daß die Größe und Position der Bilder miteinan
der verglichen werden und gegebenenfalls die
Positionen der Festkörperdetektoren relativ zu
einander und/oder zu den Farbteilerprismen ver
ändert werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Bildkoordinaten jedes Bildes unter
Verwendung eines Subpixelalgorithmus berechnet
werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß eine Vielzahl von Lichtbündeln
als Vielzahl von Bildern mit großer und kleiner
Schärfentiefe auf die Detektoren abgebildet wer
den und daß für jedes der Bilder auf jedem De
tektor Größe und Position berechnet werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß zunächst ein erster
Detektor auf einem Farbteilerprisma angebracht
wird und daß aus den Koordinaten der Bilder des
ersten Detektors die relative Position und
Orientierung der weiteren auf den Farbteiler
prismen anzubringenden Detektoren bestimmt wer
den.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich
net, daß die Lage des ersten Detektors zur Lage
des eine absolute Referenz bildenden, nahe der
optischen Achse verlaufenden Lichtbündels ausge
richtet wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da
durch gekennzeichnet, daß aus dem Erreichen mi
nimaler Größe der Bilder auf die Fokuslage ge
schlossen wird und unerwünschte Kippungen im
Strahlengang erkannt werden.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da
durch gekennzeichnet, daß die Koordinaten der
von den Detektoren erfaßten Bilder als Zahlen
werte und/oder als Koordinatenkreuz bildlich
dargestellt werden.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da
durch gekennzeichnet, daß die Relativposition
der Festkörperdetektoren zueinander in Echtzeit
graphisch dargestellt wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, da
durch gekennzeichnet, daß die Festkörperdetekto
ren voll flächig oder teilflächig mit den Farb
teilerprismen verklebt werden.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich
net, daß die Detektoren zur Erzielung eines
Keilfehlerausgleichs verkippt um die entspre
chenden Achsen verklebt werden.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwi
schen den Prismen und Detektoren durch vollflä
chiges Kleben der optisch wirksamen Flächen er
folgt und die durch Fertigungstoleranzen beding
ten Unterschiede der effektiven optischen Länge
in den Farbkanälen bei der Montage durch Einset
zen von in ihrer Dicke veränderbaren Keilpaaren
aus optischem Glas kompensiert werden.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeich
net, daß als verstellbare Keilpaare aus opti
schem Glas die Prismen selbst dienen, wobei
Prismen und Detektoren in einer Reihenfolge ju
stiert und miteinander durch vollflächiges Ver
kleben verbunden werden und wobei für jeden
Farbkanal in einem ersten Schritt durch Ver
schieben des entsprechenden Prismas gegenüber
dem vorhergehenden Prisma längs der Verbindungs
fläche beider zuerst die reduzierte optische
Länge so eingestellt wird, daß der Detektor in
direktem Kontakt zur Prismenendfläche steht und
in einem zweiten Schritt das durch die vorherge
hende Justierung verursachte seitliche Auswan
dern des Bündelaustrittspunktes durch eine Quer
verschiebung des Detektors kompensiert wird.
13. Vorrichtung zum Justieren und Montieren eines
optischen Farbteilersystems, das mindestens zwei
Farbteilerprismen und mindestens zwei mit den
Farbteilerprismen zu verbindende Festkörperde
tektoren aufweist, die mit linien- oder flächen
förmig angeordneten Bildelementen versehen sind,
gekennzeichnet durch
eine Beleuchtungsanordnung (14) zur Erzeugung
eines Justierlichtbündels, ein Abbildungsobjek
tiv (18) und eine Vorrichtung zum Aufspalten des
Justierlichtbündels in mehrere Bezugslichtbün
del, die auf die Detektoren gerichtet sind, wo
bei die Farbteilerprismen (1, 2, 3) selbst die
Vorrichtung zum Aufspalten des Justierlichtbün
dels bilden, den Detektoren (9, 10, 11) zugeord
nete und diese haltende Manipulatoren
(19, 20, 21), die eine Mehrzahl von Positionier
freiheitsgraden aufweisen und eine Berechnungs
einrichtung (22), die mit den Detektoren
(9, 10, 11) verbunden ist, und die Pixeldaten der
auf den Detektoren abgebildeten Bezugslichtbün
del empfängt und Größe und Position der Bilder
der Bezugslichtbündel und/oder die Position und
Orientierung der Detektoren relativ zueinander
bestimmt.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekenn
zeichnet, daß zwischen Beleuchtungsanordnung
(14) und Abbildungsobjektiv (18) mindestens eine
Blende (17) mit einer Justierstruktur, die auf
den Detektoren abgebildet wird, angeordnet ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Blende (17) eine Lochblende
mit einer Mehrzahl von Löchern unterschiedlicher
Durchmesser ist.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß der Berechnungsein
richtung (22) eine Bildanzeige (26) zugeordnet
ist, die die Koordinaten der auf den Detektoren
(9, 10, 11) als Justierbilder abgebildeten Bezugs
lichtbündel als Zahlenwerte und/oder als graphi
sche Bilder anzeigt.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß die Berechnungsein
richtung (22) mit einer Steuer- und Regelein
richtung verbunden ist, die ihrerseits mit den
Manipulatoren (19, 20, 21) verbunden ist und daß
abhängig von den von der Berechnungseinrichtung
(22) berechneten Relativpositionen zwischen den
Detektoren untereinander und/oder den Farbtei
lerprismen und/oder abhängig von den Größen und
Positionen der Justierbilder die Manipulatoren
ansteuerbar sind.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 17,
dadurch gekennzeichnet, daß die Berechnungsein
richtung einen Framegrabber (24) aufweist, der
die Bildsignale der Detektoren (9, 10, 11) als
Pixeldaten pixelsynchron abtastet.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 18,
dadurch gekennzeichnet, daß die Manipulatoren
(19, 22, 21) jeweils einen Zweibackengreifer mit
kegelförmigem Unterstützungspunkt aufweisen.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 19,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Dosiervorrich
tung für hoch- und/oder niederviskosen Klebstoff
und bei Verwendung eines UV- aushärtbaren Kleb
stoffs eine UV-Strahlungsquelle vorgesehen sind.
21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 20,
dadurch gekennzeichnet, daß drei Farbteilerpris
men (1, 2, 3) jeweils für unterschiedliche Wellen
längen und drei ihnen zugeordnete Festkörperde
tektoren (9, 10, 11) das Farbteilersystem bilden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19846143A DE19846143A1 (de) | 1998-10-01 | 1998-10-01 | Verfahren und Vorrichtung zur Justierung und Montage von Farbteilersystemen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19846143A DE19846143A1 (de) | 1998-10-01 | 1998-10-01 | Verfahren und Vorrichtung zur Justierung und Montage von Farbteilersystemen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19846143A1 true DE19846143A1 (de) | 2000-04-13 |
Family
ID=7883666
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19846143A Ceased DE19846143A1 (de) | 1998-10-01 | 1998-10-01 | Verfahren und Vorrichtung zur Justierung und Montage von Farbteilersystemen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19846143A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2034718A1 (de) * | 2007-09-05 | 2009-03-11 | THOMSON Licensing | System und Verfahren zur Ausrichtung und Befestigung eines Bildsensors an einem Strahlteiler |
-
1998
- 1998-10-01 DE DE19846143A patent/DE19846143A1/de not_active Ceased
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2034718A1 (de) * | 2007-09-05 | 2009-03-11 | THOMSON Licensing | System und Verfahren zur Ausrichtung und Befestigung eines Bildsensors an einem Strahlteiler |
| EP2034721A1 (de) * | 2007-09-05 | 2009-03-11 | Thomson Licensing | System und Verfahren zur Positionierung und zur Befestigung eines Bildsensors an einem Strahlteiler |
| US9160910B2 (en) | 2007-09-05 | 2015-10-13 | Gvbb Holdings S.A.R.L. | System and method for fixing an image sensor to a beamsplitter |
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