DE19846131A1 - Füllstandsensor - Google Patents
FüllstandsensorInfo
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Abstract
Ein Füllstandsensor (10) weist ein Gehäuse (12) mit einem Einschraubgewinde (16) und einem Vielkant (18) auf. Dabei sind das Einschraubgewinde (16) und der Vielkant (18) zweistückig ausgebildet.
Description
Die Erfindung betrifft einen Füllstandsensor nach dem Ober
begriff des Anspruchs 1.
Derartige Füllstandsensoren sind allgemein bekannt. So
beschreibt z. B. die DE-OS 196 21 449 A1 einen Vibrations
resonator, bei dem ein Vielkant in Form eines Sechskants ein
stückig mit dem Einschraubgewinde ausgebildet ist.
Dazu wird das Einschraubgewinde und der Sechskant aus dem
Vollen gedreht. Somit ist ein Sechskant-Rohling zu zerspanen,
dessen beträchtliche Ausmaße jenen der späteren Schlüssel
fläche für den Sechskant entsprechen.
Dies hat aber ungünstige Auswirkungen auf den Drehautomaten,
da dabei beim Drehen koaxialer Teile aus einem Sechskant-Roh
ling schädliche Lagerschläge im Sechskantrythmus auftreten.
Hinzu kommt, daß ein beträchtlicher Teil des Sechskant-
Rohling-Materials zerspant und somit entsorgt werden muß, was
zu hohen Materialkosten führt. Alternativ kann aus einem Rund
material ein Sechskant gefräst werden. Der Ausgangsdurchmes
ser muss dabei dem Eckenmaß des zu erzeugenden Sechskantes
entsprechen. Die Folge ist ebenfalls erhöhte Material- und
Herstellkosten.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Füll
standsensor der eingangs genannten Art anzugeben, der kosten
günstig herstellbar und gleichzeitig äußerst zuverlässig ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch einen Füll
standsensor mit einem Gehäuse, das ein Einschraubgewinde und
einen Vielkant aufweist, wobei das Einschraubgewinde und der
Vielkant zweistückig ausgebildet sind.
Dadurch ist es möglich, für das Einschraubgewinde und für den
Vielkant zur Herstellung unterschiedliche Materialien, vor
allen Dingen unterschiedliche Materialformen zu verwenden.
Hinzu kommt, daß lediglich der Bereich des Einschraubgewindes
durch Drehen hergestellt werden muß, während der Vielkant
lediglich in der gewünschten Länge zur Verfügung gestellt zu
werden braucht.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist das
Einschraubgewinde mit dem Vielkant, beispielsweise mittels
Verschweißen, verbunden.
Eine besonders einfache und zudem auch kostengünstige Her
stellung ist dann gewährleistet, wenn der Vielkant ein Innen
hochdruckumform-Teil ist.
Dadurch können schwächere Wandstärken für den Vielkanu erzeugt
werden, was auch noch den großen Vorteil einer geringeren
Wärmeleitfähigkeit dieses Vielkants in dieser Zone zur Folge
hatte.
Dadurch ist es möglich, einen damit ausgestatteten Füllstand
sensor bei gleicher Baulänge höheren Fühlertemperaturen auszu
setzen, da die im Inneren des Vielkants angeordneten Bauteile
dadurch geringeren Temperaturbelastung unterliegen.
Um eine eventuell notwendige elektronische Schaltung geschützt
unterbringen zu können, ist es von Vorteil, wenn das an der
dem Einschraubgewinde abgewandten Seite des Vielkants ein
Schutzzylinder angeschlossen ist.
Bezüglich der Herstellungskosten und vor allen Dingen bezüg
lich der Temperaturleitfähigkeit ist es dabei von besonderem
Vorteil, wenn der Schutzzylinder einstückig mit dem Vielkant
ausgebildet ist und insbesondere zusammen mit dem Vielkant ein
Innenhochdruckumform-Teil bildet.
Gemäß einer weiteren Ausbildungsform der Erfindung ist an der
zum Einschraubgewinde weisenden Stirnfläche eine Dichtfläche
ausgebildet, um eine gewünschte Dichtwirkung nach dem Ein
schrauben des Füllstandsensors in einem Behälter sicherzustel
len.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Auführungsform der Erfin
dung ist im Inneren des Gehäuses im Bereich des Einschraubge
windes eine Antriebs-/Detektionseinheit angeordnet, wobei
innerhalb des Schutzzylinders die elektronische Schaltung
positioniert werden kann.
Um die elektronische Schaltung noch besser gegen Umweltein
flüsse zu schützen, ist es vorteilhaft, an dem freien Ende des
Schutzzylinders einen Deckel vorzusehen, der einen Anschluß
adapter aufweist.
Bevorzugt bestehen der Sechskant und der Schutzzylinder aus
Metall.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus
der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels sowie
aus den Zeichnungen, auf die Bezug genommen wird. Es zeigen:
Fig. 1 eine Perspektivansicht eines Füllstandsensors;
Fig. 2 eine Draufsicht sowie eine entlang der Linie
A-A geschnittene Querschnittsansicht des Füll
standsensors gemäß Fig. 1;
Fig. 3 eine Draufsicht sowie eine entlang der Linie
B-B geschnittene Querschnittsansicht des Füll
standsensors gemäß Fig. 1.
Anhand der Fig. 1 bis 3 wird nunmehr ein Ausführungsbei
spiel eines Füllstandsensors 10 anhand eines Vibrations-Grenz
schalters näher beschrieben.
Wie sich aus den Fig. 1 bis 3 ergibt, besteht der Füll
standsensor 10 aus einem Gehäuse 12, das ein Einschraubgewinde
16 sowie einen Vielkant in Form eines Sechskants 18 aufweist.
Wie insbesondere aus den Fig. 2 und 3 deutlich entnehmbar,
sind der Sechskant 18 und das Einschraubgewinde 16 zweistöckig
ausgebildet und miteinander verschweißt. Es können aber auch
alle anderen geeigneten Verbindungsarten verwandt werden.
Innerhalb des Gehäuses 12 ist im Bereich des Einschraubge
windes eine Antriebs-/Detektionseinheit 14 angeordnet, die
über eine Membrane 32 mit der Schwinggabel 30 verbunden ist.
Oberhalb der Antriebs-/Detektionseinheit 14 ist der Sechskant
18 angeordnet, an dem sich ein Schutzzylinder 20 anschließt.
Obwohl der Sechskant 18 und der Schutzzylinder 20 ebenfalls
zweistöckig ausgebildet und miteinander verbunden werden kön
nen, bilden bei dem in den Fig. 1 bis 3 gezeigten Ausfüh
rungsbeispiel der Sechskant 18 und der Schutzzylinder 20 eine
einstückige Einheit.
Vorteilhafterweise ist die aus dem Sechskant 18 und dem Zylin
der 20 bestehende Einheit mittels Innenhochdruckumformung
hergestellt, wodurch geringe Wandstärken realisierbar sind.
Dies hat zur Folge, daß aufgrund dieser geringen Wandstärken
in diesen Bereichen geringere Wärmeleitfähigkeiten vorhanden
sind, wodurch ein so gestalteter Füllstandsensor bei gleicher
Baulänge höheren Fühlertemperaturen ausgesetzt werden kann, da
die im Bereich des Schutzzylinders 20 angeordnete elektro
nische Schaltung 24 dadurch geringeren Temperaturbelastungen
unterliegt. Selbstverständlich gilt dies auch für die Leit
fähigkeit von sehr tiefen Temperaturen.
Des weiteren ist an dem freien Ende des Schutzzylinders 20 ein
Deckel 26 angeordnet, der zusätzlich noch einen Anschlußadap
ter 28 aufweist.
Der erfindungsgemäße Füllstandsensor zeichnet sich daher nicht
nur durch wesentliche reduzierte Herstellungskosten, sondern
auch noch durch eine Einsetzbarkeit innerhalb eines wesentlich
größeren Temperaturbereichs aus.
10
Füllstandsensor
12
Gehäuse
14
Antriebs-/Detektionseinheit
16
Einschraubgewinde
18
Vielkant, Sechskant
20
Schutzzylinder
22
Dichtfläche
24
elektronische Schaltung
26
Deckel
28
Anschlußadapter
30
Schwinggabel
32
Membrane
Claims (13)
1. Füllstandsensor mit einem Gehäuse (12), das ein Ein
schraubgewinde (16) und einen Vielkant (18) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß das
Einschraubgewinde (16) und der Vielkant (18) zweistückig
ausgebildet sind.
2. Füllstandsensor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das
Einschraubgewinde (16) mit dem Vielkant (18) verbunden
ist.
3. Füllstandsensor nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß das
Einschraubgewinde (16) mit dem Vielkant (18) verschweißt
ist.
4. Füllstandsensor nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Vielkant (18) ein Innenhochdruckumform-Teil ist.
5. Füllstandsensor nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass er
durch die reduzierte Wandstärke im Bereich des Sechs
kantes ein größeres Temperaturgefälle zwischen Sensor
(30) und Schutzzylinder (20) aufweist.
6. Füllstandsensor nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass der
Sensor (30) in höheren und tieferen Medientemperaturen
eingesetzt werden kann ohne die Elektronik thermisch
stärker zu belasten.
7. Füllstandsensor nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß an der
dem Einschraubgewinde (16) abgewandten Seite des Viel
kants (18) ein Schutzzylinder (20) angeschlossen ist.
8. Füllstandsensor nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Schutzzylinder (20) einstückig mit dem Vielkant (18)
ausgebildet ist.
9. Füllstandsensor nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß an der
zum Einschraubgewinde (16) weisenden. Stirnfläche eine
Dichtfläche (22) ausgebildet ist.
10. Füllstandsensor nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß im Inne
ren des Gehäuses (12) im Bereich des Einschraubgewindes
(16) eine Antriebs-/Detektionseinheit (14) angeordnet
ist.
11. Füllstandsensor nach einem der Ansprüche 7 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß inner
halb des Schutzzylinders (20) und des Vielkants (18) eine
elektronische Schaltung (24) angeordnet ist.
12. Füllstandsensor nach einem der Ansprüche 7 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß an dem
freien Ende des Schutzzylinders (20) ein Deckel (26) mit
einem Anschlußadapter (28) angeschlossen ist.
13. Füllstandsensor nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Vielkant (18) und der Schutzzylinder (20) aus Metall
bestehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998146131 DE19846131C2 (de) | 1998-10-07 | 1998-10-07 | Füllstandsensor |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998146131 DE19846131C2 (de) | 1998-10-07 | 1998-10-07 | Füllstandsensor |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19846131A1 true DE19846131A1 (de) | 2000-04-27 |
| DE19846131C2 DE19846131C2 (de) | 2003-07-31 |
Family
ID=7883656
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998146131 Expired - Lifetime DE19846131C2 (de) | 1998-10-07 | 1998-10-07 | Füllstandsensor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19846131C2 (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3734077A1 (de) * | 1986-07-21 | 1989-04-20 | Nohken Inc | Vibrations-fuellstandsensor |
| DE3931453C1 (de) * | 1989-09-21 | 1991-02-28 | Endress U. Hauser Gmbh U. Co, 7864 Maulburg, De |
-
1998
- 1998-10-07 DE DE1998146131 patent/DE19846131C2/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3734077A1 (de) * | 1986-07-21 | 1989-04-20 | Nohken Inc | Vibrations-fuellstandsensor |
| DE3931453C1 (de) * | 1989-09-21 | 1991-02-28 | Endress U. Hauser Gmbh U. Co, 7864 Maulburg, De |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19846131C2 (de) | 2003-07-31 |
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Legal Events
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
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