DE19846031C2 - Lösbarer Klappsitz - Google Patents
Lösbarer KlappsitzInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen lösbaren Klappsitz nach dem Ober
begriff des Patentanspruchs 1.
Es sind verschiedene Arten von Sitzen für Kraftfahrzeuge, wie
z. B. für Automobile bekannt, die geklappt und gelöst werden
können. Durch diese Sitze kann der Platz innerhalb des Raums
des Fahrzeugs wirksam genutzt werden.
Ein Beispiel eines mit Klapp- und Lösfunktionen ausgestatteten
Sitzes wird nachstehend anhand der Fig. 9 und 10 beschrieben.
In den Figuren bezeichnet 101 einen Sitz, der innerhalb des
Raums eines Automobils vorgesehen ist und eine Sitzrückenlehne
102, ein Sitzpolster 103 und einen Sitzfußabschnitt 104 auf
weist. 105 bezeichnet den Boden des Kraftfahrzeugs.
An dem vorderen unteren Abschnitt 104A und dem hinteren unte
ren Abschnitt 104B des Sitzfußabschnittes 104 sind Mehrfach-
Verriegelungsmechanismen vorgesehen, die mit vorderen und hin
teren Verriegelungseinrichtungen (nicht gezeigt) in Eingriff
bringbar sind, die an dem Boden 105 befestigt sind. Wenn sich
der Sitz 101 in seiner normalen Sitzposition befindet, ist er
durch die Verriegelungsmechanismen an dem Boden 105 verrie
gelt.
Der an dem hinteren unteren Abschnitt 104B des Sitzfußab
schnittes 104 vorgesehene hintere Verriegelungsmechanismus
kann von dem hinteren Verriegelungsstück gelöst werden. Wenn
beispielsweise ein Klapphebel (nicht gezeigt) betätigt wird,
wird der Eingriff zwischen dem hinteren unteren Abschnitt 104B
und dem hinteren Verriegelungsstück gelöst.
Der an dem vorderen unteren Abschnitt 104A des Sitzfußabschnittes
104 vorgesehene vordere Verriegelungsmechanismus ist
bezüglich des vorderen Verriegelungsstücks drehbar und lösbar.
Mit anderen Worten, wirkt dieser vordere Verriegelungsmecha
nismus als lösbares Gelenk. Durch diese Gelenkfunktion kann
der Sitz 101 um den als Drehachse dienenden vorderen unteren
Abschnitt 104A durch Lösen des Eingriffs zwischen dem hinteren
Verriegelungsstück und dem hinteren unteren Abschnitt 104B
nach vorne gedreht werden.
Außerdem kann der Sitz 101 durch Lösen des Eingriffs zwischen
dem vorderen Verriegelungsstück und dem vorderen unteren Ab
schnitt 104A und des Eingriffs zwischen dem hinteren Verriege
lungsstück und dem hinteren unteren Abschnitt 104B von dem
Boden 105 entfernt werden.
Wie es in Fig. 10 gezeigt ist, ist der Sitz 101 mit einem Lö
sehebel 121 versehen, durch den der an dem vorderen unteren
Abschnitt 104A vorgesehene vordere Verriegelungsmechanismus
außer Eingriff mit dem vorderen Verriegelungsstück gebracht
werden kann. Der Eingriff zwischen dem vorderen unteren Ab
schnitt 14A und dem vorderen Verriegelungsstück kann durch
Betätigung des Lösehebels 121 gelöst werden, während der Sitz
101 geklappt ist, wodurch der Sitz 101 von dem Boden 105 ge
löst werden kann.
Wenn der Sitz 101 geklappt wird, wird zunächst die Rückenlehne
102 in Richtung des Pfeils "a" in Fig. 9 verstellt und auf das
Sitzpolster 103 geklappt. Dann wird durch Betätigung des
Klapphebels (nicht gezeigt) der Eingriff zwischen dem hinteren
unteren Abschnitt 104B und dem hinteren Verriegelungsstück
gelöst. Wenn der hintere Endabschnitt des Sitzpolsters 103
bezüglich des vorderen unteren Abschnitts 104A nach oben ge
kippt wird, wird der ganze Sitz in Richtung des Pfeils "b"
gekippt. Auf diese Weise wird der Sitz 101 in den in Fig. 10
gezeigten Klappzustand gebracht, und der Gepäckraum des Fahr
zeugs wird wesentlich vergrößert.
Die Position des Sitzes 101 im Klappzustand wird nachstehend
als Klapposition bezeichnet.
Wenn in dem Zustand, in dem sich der in Fig. 10 gezeigte Sitz
101 in der Klapposition befindet, der Eingriff zwischen dem
vorderen unteren Abschnitt 104A und dem vorderen Verriege
lungsstück durch Betätigung des Lösehebels 121 gelöst werden
kann, kann der ganze Sitz 101 von dem Boden 105 entfernt wer
den.
Durch die Klapp- und Lösefunktionen des Sitzes kann der Ge
päckraum entsprechend der Gepäckmenge variiert werden.
Bei dem bekannten Sitz bestehen jedoch die folgenden Probleme.
Durch eine Führungsschiene 110 wird bei dem in Fig. 10 gezeig
ten Sitz verhindert, daß er nach vorne kippt. Da der Sitz 101
jedoch keinen Verriegelungsmechanismus zum Halten des Sitzes
101 in der Klapposition hat, wird der Sitz 101 nicht zuverläs
sig in der Klapposition gehalten. Deshalb kehrt der Sitz 101
in die Sitzposition zurück, wenn das Fahrzeug gestartet oder
beschleunigt wird.
Wenn der Sitz 101 dahingegen mit einem Verriegelungsmechanis
mus 115 zum Halten des Sitzes 101 in der Klapposition versehen
ist, wie es in Fig. 11 gezeigt ist, wird ein Zurückkehren des
Sitzes 101 in die Sitzposition verhindert, wenn das Fahrzeug
gestartet oder beschleunigt wird.
Der Verriegelungsmechanismus 115 ist beispielsweise als
Selbstsperrmechanismus ausgestaltet, der den Sitz 101 an dem
Boden 105 in der Klapposition verriegelt, wenn der Sitz 101
aus der Sitzposition in die Klapposition gedreht wird.
Der in Fig. 11 gezeigte Verriegelungsmechanismus 101 benötigt
jedoch zwei Hebel, einen Lösehebel 120 zum Lösen des Verriege
lungsmechanismus 115 und einen Lösehebel 121 zum Lösen des
Eingriffs zwischen dem vorderen unteren Abschnitt 104A und dem
vorderen Verriegelungsstück. Wenn der Sitz 101 von dem Boden
105 entfernt wird, müssen deshalb die zwei Hebel 120 und 121
gleichzeitig betätigt werden, was kompliziert ist.
Ein lösbarer Klappsitz ist in dem europäischen Patent
0 546 908 A1 sind dem entsprechenden US-Patent 5,330,245 A offen
bart.
Der in Fig. 1 des europäischen Patentes EP 0 546 908 A1 (oder des
US-Patentes US 5,330,245 A) offenbarte Sitz weist jedoch keinen
Verriegelungsmechanismus zur zuverlässigen Verriegelung des
Sitzes an dem Boden auf, wenn sich der Sitz in seiner Klappo
sition befindet. Der in Fig. 2 des europäischen Patentes EP 0 546
908 A1 (oder des US-Patentes 5,330,245 A) offenbarte Sitz kann von
dem Boden nur gelöst werden, wenn er sich in einer bestimmten
Position zwischen der Sitzposition und der Klapposition befin
det. Deshalb hat der in dem europäischen Patent EP 0 546 908 A1
(oder dem US-Patent 5,330,245) offenbarte Sitz ebenfalls die
oben erwähnten Nachteile.
Aus der US-5 626 391 A ist ein lösbarer Klappsitz bekannt, der
vordere Verriegelungselemente und hintere Verriegelungslemente
aufweist, die an Befestigungsstangen verriegeln, wenn sich der
Sitz in der Sitzposition befindet. Wenn der Sitz nach vorne
geklappt werden soll, wird das hintere Verriegelungselement
verschwenkt, so dass es außer Eingriff mit der hinteren Befe
stigungsstange kommt. Der Sitz wird dann um die Befestigungs
stange gekippt, die in einen Schlitz in dem vorderen Verriege
lungselement eingreift. Der Schlitz erstreckt sich in dem vor
deren Verriegelungselement senkrecht nach unten, so dass der
Sitz in dieser Klapp-Position von dem Boden entfernt werden
kann. Falls es erwünscht ist, den Sitz in der Klapp-Position
zu verriegeln, wird anschließend ein Hebel betätigt, wodurch
eine Stütze nach außen verschwenkt wird, die sich auf dem Bo
den des Fahrzeugs abstützt. Gleichzeitig wird das Verriege
lungselement so verschwenkt, dass es an der Befestigungsstange
verriegelt.
Nach Verschwenkung in die Klapp-Position befindet sich der
bekannte Klappsitz zunächst in einer instabilen Lage, in der
er vom Boden entfernt werden kann. In dieser instabilen Lage
besteht die Gefahr, dass der bekannte Klappsitz in die Sitzpo
sition zurückklappt oder über die Klapp-Position hinaus bewegt
wird und sich dabei unbeabsichtigt vom Boden löst. Erst nach
zusätzlicher Betätigung des Hebels zum Ausfahren der Stütze
befindet sich der bekannte Klappsitz in einer stabilen Lage.
Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, mit konstruktiv ein
fachen Mitteln einen Klappsitz zu schaffen, der sich unmittel
bar nach dem Klappen in die Klapp-Position in einer stabilen
Lage befindet.
Die Aufgabe wird durch einen Klappsitz mit den Merkmalen des
Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen
des erfindungsgemäßen Klappsitzes sind Gegenstand der Patent
ansprüche 2 bis 35.
Bei dem erfindungsgenmäßen Klappsitz wird das dritte Verriege
lungselement automatisch aus seiner Löseposition in die Halte
position bewegt, wenn der Sitz aus der Sitzposition in die
Klapp-Position verschwenkt wird. Hierdurch wird der Klappsitz
automatisch nach dem Klappen in der Klapp-Position verriegelt.
Ein unbeabsichtigtes Zurückklappen oder Überklappen des Sitzes
wird dadurch verhindert. Nach Verriegelung in der Klapp-Posi
tion kann das dritte Verriegelungselement durch Betätigung des
ersten oder des zweiten Hebels aus der Halteposition in die
Löseposition verschwenkt und der Sitz vom Boden entfernt wer
den.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand
von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Sitzes;
Fig. 2 eine Seitenansicht, die den Aufbau des in Fig. 1 ge
zeigten Sitzes detailliert zeigt;
Fig. 3 eine Draufsicht auf den Sitz von Fig. 1;
Fig. 4 eine vergrößerte Seitenansicht, die den vorderen Ab
schnitt des Sitzrahmens des Sitzes von Fig. 1 zeigt;
Fig. 5 eine vergrößerte Seitenansicht, die den hinteren Ab
schnitt des Sitzrahmens des Sitzes von Fig. 1 zeigt;
Fig. 6 eine vergrößerte Seitenansicht zur Erläuterung des
Übertragungsmechanismus des in Fig. 1 gezeigten Sit
zes;
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht des geklappten und an
dem Boden verriegelten Sitzes;
Fig. 8 eine Darstellung des Klappens und Lösens des Sitzes
von Fig. 1;
Fig. 9 eine Seitenansicht eines bekannten Sitzes;
Fig. 10 eine Seitenansicht des Sitzes von Fig. 9 in geklapp
tem Zustand;
Fig. 11 eine Seitenansicht eines anderen bekannten Sitzes im
geklappten Zustand.
In Fig. 7 sind ein rechter Rücksitz 13 und ein linker Rücksitz
14 hinter dem rechten Vordersitz 11 bzw. dem linken Vordersitz
12 eines Fahrzeugs angeordnet.
Der rechte Rücksitz 13 und der linke Rücksitz 14 haben jeweils
ein Sitzpolster 15 und eine Rückenlehne 16, die drehbar an dem
hinteren Abschnitt des Sitzpolsters 15 gelagert ist. Die Rüc
kenlehne 16 ist in einer vorherbestimmten Winkelposition be
züglich des Sitzpolsters 15 verriegelbar.
Die Rücksitze 13 und 14 können durch Kippen des Sitzpolsters
15 zusammen mit der Rückenlehne 16 aus der vorderen Verstell
position geklappt werden, wenn die Rückenlehne 16 vollkommen
nach vorne verstellt ist.
Außerdem können die Rücksitze 13 und 14 von dem Boden gelöst
werden, wenn sie sich in den Klappositionen befinden.
Da die Betätigung und der Aufbau des rechten Rücksitzes 13 und
des linken Rücksitzes 14 im wesentlichen gleich sind, wird
nachstehend nur der rechte Rücksitz 13 genauer beschrieben.
Wie es in den Fig. 1 und 3 gezeigt ist, ist das Sitzpolster 15
des Rücksitzes 13 an rechten und linken Sitzrahmen 21 befe
stigt, die sich in Längsrichtung des Fahrzeugs erstrecken.
In den Fig. 1 bis 5 ist die linke Seite bezüglich eines sit
zenden Passagiers die vordere Seite und die rechte Seite die
hintere Seite.
Wie es in Fig. 1 gezeigt ist, erstreckt sich von dem hinteren
Ende jedes Sitzrahmens 21 eine Verbindungshalterung senkrecht
nach oben. Die Rückenlehne 16 ist an ihrem unteren Ende durch
die Verbindungshalterungen 22 drehbar gelagert.
Der Sitz 13 ist mit einem Verstellmechanismus (nicht gezeigt)
ausgestattet. Der Verstellmechanismus kann die Winkelposition
der Rückenlehne 16 durch Betätigung eines Verstellhebels 24
einstellen. Die Rückenlehne 16 kann durch Betätigung eines
Vorwärtsverstellhebels 25 voll nach vorne verstellt werden, so
daß die Rückenlehne 16 und das Sitzpolster 15 eng zueinander
angebracht sind.
Der vordere untere Abschnitt des Sitzrahmens 21 ist mit einem
vorderen Verriegelungsmechanismus 26 versehen, der mit einem
ersten Verriegelungsstück 35 und einem dritten Verriegelungs
stück 34 in Eingriff bringbar ist, die jeweils an dem Boden 28
befestigt sind. Der vordere Verriegelungsmechanismus 26 dient
zur drehbaren und lösbaren Befestigung des vorderen unteren
Abschnitts des Sitzrahmens 21 an dem Boden 28 und dient außer
dem zur Aufrechterhaltung der Klapposition des Sitzes 13.
Der hintere untere Abschnitt des Sitzrahmens 21 ist mit einem
hinteren Verriegelungsmechanismus 27 versehen, der mit einem
zweiten Verriegelungsstück 36 in Eingriff bringbar ist, das an
dem Boden 28 befestigt ist. Der hintere Verriegelungsmechanis
mus 27 dient zur lösbaren Verriegelung des hinteren unteren
Abschnitts des Sitzrahmens 21 an dem Boden 28.
Wie es in den Fig. 1 bis 3 gezeigt ist, sind rechte und linke
Verstärkungselemente 31 an dem Boden 28 in Längsrichtung des
Fahrzeugs befestigt. In der vorderen oberen Oberfläche jedes
Verstärkungselementes 31 ist eine vordere Öffnung 32 und in
der hinteren oberen Oberfläche jedes Verstärkungselementes 31
eine hintere Öffnung 33 ausgebildet.
Das erste Verriegelungsstück 35 ist an dem vorderen Rand der
vorderen Öffnung 32 befestigt, und das dritte Verriegelungs
stück 34 ist an dem hinteren Rand der vorderen Öffnung 32 be
festigt. Das zweite Verriegelungsstück 36 ist am vorderen Rand
der hinteren Öffnung 33 befestigt. Wie es in Fig. 2 gezeigt
ist, sind an den vorderen Öffnungen 32 und an den hinteren
Öffnungen 33 vordere Abdeckungen 37 bzw. hintere Abdeckungen
38 angebracht.
Die Fig. 2 bis 4 zeigen, daß erste Lagerhalterungen 41 drehbar
an den vorderen Abschnitten des rechten und linken Sitzrahmens
21 drehbar gelagert sind. Mit anderen Worten, können der rech
te und der linke Sitzrahmen 21 bezüglich der ersten Lagerhal
terungen 41 um eine Achse X drehen.
Die rechte und die linke Lagerhalterung 41 sind miteinander
durch einen Hilfshebel 42 verbunden, der einen zwischenliegen
den Kurbelabschnitt aufweist. Deshalb können die rechte und
die linke Lagerhalterung 41 und der Hilfshebel 42 bezüglich
des Sitzrahmens 21 als Einheit drehen. Jede Lagerhalterung 41
ist an ihrem unteren Ende mit einem Führungsabschnitt 43 ver
sehen, der in die vordere Öffnung 32 eingesetzt oder aus die
ser entfernt werden kann. Der Führungsabschnitt 43 weist au
ßerdem einen Hakenabschnitt 44 auf, der seinerseits mit dem
dritten Verriegelungsstück 34 in Eingriff bringbar ist.
Eine Feder 45 ist zwischen dem Sitzrahmen 21 und der ersten
Lagerhalterung 41 angeordnet, um auf den Sitzrahmen 21 bezüg
lich der ersten Lagerhalterung 41 eine Drehkraft gegen die
Uhrzeigerrichtung (Fig. 2) aufzubringen.
Eine rechte und linke Verriegelungsplatte 46, die als erste
Verriegelungselemente dienen, sind drehbar an der rechten er
sten Lagerhalterung 41 bzw. der linken ersten Lagerhalterung
gelagert. Die rechte und die linke erste Verriegelungsplatte
46 sind miteinander durch einen ersten Hebel 30 verbunden, der
einen zwischenliegenden Kurbelabschnitt aufweist. Deshalb kön
nen die rechte und die linke erste Verriegelungsplatte 46 und
der erste Hebel 30 bezüglich der ersten Halterung 41 als Ein
heit drehen.
Jede der ersten Verriegelungsplatten 46 ist an ihrem unteren
Ende einstückig mit einem Führungsabschnitt 47 versehen, der
in die vordere Öffnung 32 eingesetzt werden kann oder aus die
ser entfernt werden kann. Außerdem weist der Führungsabschnitt
47 einen ersten Schlitz 48 auf, in dem das erste Verriege
lungsstück 35 aufgenommen werden kann.
Jede erste Verriegelungsplatte 46 hat eine Verriegelungsposi
tion, in der das erste Verriegelungsstück 35 innerhalb des
ersten Schlitzes 48 aufgenommen ist, und eine Entriegelungs
position, in der das erste Verriegelungsstück 35 außerhalb des
ersten Schlitzes 48 angeordnet ist.
Eine Feder 49 ist zwischen einem mit dem ersten Hebel 30 ver
bundenen Arm 92 und einem mit dem Hilfshebel verbundenen anderen
Arm 94 angeordnet, um auf die erste Verriegelungsplatte 46
bezüglich der ersten Lagerhalterung 41 eine Drehkraft gegen
die Uhrzeigerrichtung (Fig. 2) auszuüben.
Außerdem ist an einem der Sitzrahmen 21 eine als drittes Ver
riegelungselement ausgebildete Verriegelungsplatte 50 um eine
Lagerwelle 51 drehbar gelagert. Um die Lagerwelle 51 ist eine
Schraubenfeder 52 gewunden, um auf die dritte Verriegelungs
platte 50 bezüglich des Sitzrahmens 21 eine Drehkraft in Uhr
zeigerrichtung (Fig. 4) auszuüben.
Der untere Abschnitt der dritten Verriegelungsplatte 50 ist
einteilig mit einem Führungsabschnitt 53 versehen, der in die
vordere Öffnung 32 eingesetzt werden kann oder aus dieser ent
fernt werden kann. Außerdem weist der Führungsabschnitt 53
einen dritten Schlitz 54 auf, in dem das dritte Verriege
lungsstück 34 aufgenommen werden kann.
Die Verriegelungsplatte 50 hat eine Halteposition, in der das
dritte Verriegelungsstück 34 in dem dritten Schlitz 54 aufge
nommen ist, und eine Löseposition, in der das dritte Verriege
lungsstück 34 außerhalb des dritten Schlitzes 54 angeordnet
ist.
An der dritten Verriegelungsplatte 50 ist ein Führungsstift 55
befestigt, wohingegen die erste Lagerhalterung 41 einen ent
sprechenden Führungsschlitz 57 aufweist, in den der Führungs
stift 55 vorsteht.
Ein Vorsprungsabschnitt 58 ist einteilig an der ersten Verrie
gelungsplatte 46 angrenzend an die dritte Verriegelungsplatte
50 ausgebildet. An der dritten Verriegelungsplatte 50 ist ein
Lösestift 59 befestigt.
Wie es in den Fig. 2 und 4 durch durchgezogene Linien gezeigt
ist, ist der vordere untere Abschnitt des Sitzrahmens 21 an
dem Boden 28 verriegelt, wenn der Hakenabschnitt 44 der erstem
Lagerhalterung 41 mit dem dritten Verriegelungsstück 54 in
Eingriff steht und wenn der erste Schlitz 48 der ersten Ver
riegelungsplatte 46 mit dem ersten Verriegelungsstück 35 in
Eingriff steht.
Wenn aus diesem Zustand der Sitzrahmen 21 nach vorne und oben
gekippt wird, bewegt sich der Führungsstift 55 der dritten
Verriegelungsplatte 50 - der nach oben gerichteten Drehung des
Sitzrahmens 21 entsprechend - entlang des Führungsschlitzes 57
der ersten Lagerhalterung 41.
Gleichzeitig wird durch die Bewegung des Führungsstiftes 55
die dritte Verriegelungsplatte 50 bezüglich des Sitzrahmens 21
in Uhrzeigerrichtung (Fig. 2 und Fig. 4) gedreht. Wie es durch
die Linie mit zwei Punkten in Fig. 4 gezeigt ist, steht der
dritte Schlitz 54 der dritten Verriegelungsplatte 50 mit dem
dritten Verriegelungsstück 34 in Eingriff, wodurch der Sitz
rahmen 21 (Rücksitz 13) in seiner Klapposition an dem Boden 28
verriegelt wird.
Wenn dann, wenn der Sitzrahmen 21 in seiner Klapposition ver
riegelt ist, der erste Hebel 30 in Uhrzeigerrichtung (Fig. 2)
in Richtung des Hilfshebels 42 gedreht wird, wird die erste
Verriegelungsplatte 46 in der gleichen Richtung gedreht, und
der erste Schlitz 48 der ersten Verriegelungsplatte 46 kommt
außer Eingriff mit dem ersten Verriegelungsstück 35. Durch die
Drehung der ersten Verriegelungsplatte 46 in Uhrzeigerrichtung
schiebt der Vorsprungsabschnitt 58 der ersten Verriegelungs
platte 46 den Lösehebel 59 an der dritten Verriegelungsplatte
50 nach oben, wodurch die dritte Verriegelungsplatte 50 außer
Eingriff mit dem dritten Verriegelungsstück 34 kommt. Deshalb
wird der Eingriff zwischen dem Sitzrahmen 21 und dem Boden 28
gelöst. In diesem Zustand ist es möglich, entweder den Rück
sitz 13 durch eine nach hinten gerichtete Drehung des Sitzrah
mens 21 in die Sitzposition zurückzubringen oder den Rücksitz
13 durch Nach-oben-Heben des Sitzrahmens 21 zu lösen.
Wie es in den Fig. 2, 3 und 5 gezeigt ist, sind dahingegen
zweite Lagerhalterungen 61 an den hinteren Abschnitten des
rechten und linken Rahmens 21 drehbar gelagert.
Die zweiten Lagerhalterungen 61 sind miteinander durch eine
Verbindungsstange 62 verbunden. Deshalb können die rechte und
die linke zweite Lagerhalterung 61 und die Verbindungsstange
62 bezüglich des rechten und linken Rahmens 21 als Einheit
drehen.
Jede zweite Lagerhalterung 61 ist an ihrem unteren Ende mit
einem Führungsabschnitt 63 versehen, der in die hintere Öff
nung 33 eingesetzt oder aus dieser entfernt werden kann. An
ihrem oberen Ende ist sie mit einem Kabelschlauch-Befesti
gungsabschnitt 89 versehen, an dem ein Kabelschlauch befestigt
ist.
Zweite Verriegelungsplatten 64, die als zweite Verriegelungs
elemente dienen, sind drehbar an der rechten bzw. linken zwei
ten Lagerhalterung 61 gelagert. Die zweiten Verriegelungsplat
ten 64 sind durch eine Verbindungsstange 65 miteinander ver
bunden. Deshalb können die rechte und die linke zweite Verbin
dungsplatte 64 und die Verbindungsstange 65 bezüglich der
zweiten Lagerhalterungen 61 als Einheit drehen.
Jede zweite Verriegelungsplatte 64 ist an ihrem unteren Ende
einteilig mit einem Führungsabschnitt 66 versehen, der in die
hintere Öffnung 33 eingesetzt oder aus dieser entfernt werden
kann. Dieser Führungsabschnitt 66 weist einen zweiten Schlitz
67 auf, in dem das zweite Verriegelungsstück 36 aufgenommen
werden kann.
An den zweiten Lagerhalterungen 61 ist jeweils ein Nockenele
ment 68 durch eine Lagerwelle 69 angrenzend an die jeweilige
zweite Verriegelungsplatte 64 drehbar gelagert. Jedes Nocken
element 68 hat eine Nockenfläche 70, die ihrerseits an einer
Anlagefläche 71 der zweiten Verriegelungsplatte 64 angreifen
kann.
Ein Kabelverbindungshebel 72 ist mit jedem Nockenelement 68
verbunden. Jedes Paar aus Nockenelement 68 und Kabelverbin
dungshebel 72 kann bezüglich der zweiten Lagerhalterung 61 als
Einheit drehen.
Zwischen dem Nockenelement 68 und der zweiten Verriegelungs
platte 64 ist eine Feder 73 angeordnet. Wie es in Fig. 5 ge
zeigt ist, übt die Feder 73 auf das Nockenelement 68 eine
Drehkraft in Uhrzeigerrichtung und auf die zweite Verriege
lungsplatte 64 eine Drehkraft gegen die Uhrzeigerrichtung auf.
Wie die Fig. 2 und 3 zeigen, erstrecken sich auf der in seit
licher Richtung des Sitzes 13 der dritten Verriegelungsplatte
50 entgegengesetzten Seite ein vorderer Verbindungsarm 74 und
ein hinterer Verbindungsarm 75 von dem Hilfshebel 42 bzw. der
Verbindungsstange 62 aus. Der vordere Verbindungsarm 74 und
der hintere Verbindungsarm 75 sind durch einen Verbindungslen
ker 76 miteinander verbunden. Deshalb können die erste Lager
halterung 41 und die zweite Lagerhalterung 61 bezüglich des
Sitzrahmens 21 synchron zueinander drehen.
Wie die Fig. 2 und 5 zeigen, ist der hintere untere Abschnitt
des Sitzrahmens 21 an dem Boden 28 verriegelt, wenn der zweite
Schlitz 67 der zweiten Verriegelungsplatte 64 mit dem zweiten
Verriegelungsstück 36 in Eingriff steht.
Wenn bei Verriegelung des hinteren unteren Abschnitts des
Sitzrahmens 21 an dem Boden 28 ein Passagier den Kabelverbin
dungshebel 72 betätigt, dreht sich das Nockenelement 68 gegen
die Uhrzeigerrichtung (Fig. 2 und 5), und die Nockenfläche 70
des Nockenelements 68 kommt außer Eingriff mit der Anlageflä
che 71 der zweiten Verriegelungsplatte 64. Dann dreht die
zweite Verriegelungsplatte 64 durch die Druckkraft der Feder
73 gegen die Uhrzeigerrichtung. Deshalb kommt das zweite Ver
riegelungsstück 36 außer Eingriff mit dem zweiten Schlitz 67
der zweiten Verriegelungsplatte 64, weshalb der Eingriff zwi
schen dem hinteren unteren Abschnitt des Sitzrahmens 21 und
dem Boden 28 gelöst wird. Wenn aus diesem Zustand der Sitzrah
men 21 nach oben in Vorwärtsrichtung gekippt wird, kommt der
dritte Schlitz 54 der dritten Verriegelungsplatte 50 in Ein
griff mit dem dritten Verriegelungsstück 34, wodurch der Sitz
rahmen 21 (Rücksitz 13) bezüglich des Bodens 28 in der Klappo
sition verriegelt wird.
Wenn der Sitzrahmen 21 nach oben in Vorwärtsrichtung gekippt
wird, wird die relative Drehung zwischen der ersten Lagerhal
terung 41 und dem Sitzrahmen 21 über den Verbindungslenker 76
auf die zweite Lagerhalterung 61 übertragen, wodurch die zwei
te Lagerhalterung 61 in Uhrzeigerrichtung (Fig. 2) dreht. Wie
es in Fig. 2 durch die Linie mit zwei Punkten gezeigt ist,
befindet sich die zweite Lagerhalterung 61 innerhalb des nach
oben gekippten Sitzrahmens 21, wenn sich der Sitz 13 in der
Klapposition befindet.
Fig. 1 zeigt, daß ein zweiter Hebel 29 zur Drehung der zweiten
Verriegelungsplatte 64 und der dritten Verriegelungsplatte 50
an der Rückfläche der Rückenlehne 16 angebracht ist. Der Rück
sitz 13 ist mit einem rechten und einem linken Übertragungs
mechanismus 77 ausgestattet. Jeder Übertragungsmechanismus 77
verhindert, daß der zweite Hebel 29 die dritten Verriegelungs
platten 50 dreht, wenn sich der Rücksitz 13 in der Sitzstel
lung befindet, und ermöglicht es außerdem, daß der zweite He
bel 29 die dritten Verriegelungsplatten 50 dreht, wenn sich
der Rücksitz 13 in der Klapposition befindet.
Wie es in den Fig. 2, 3 und 6 gezeigt ist, sind der rechte und
der linke Übertragungsmechanismus 77 durch rechte bzw. linke
Lagerhalterungen 78 an dem rechten bzw. linken Sitzrahmen 21
befestigt. Jede Lagerhalterung 78 weist Kabelschlauch-Befesti
gungsabschnitte 79, 80 und 81 auf, an denen jeweils ein Kabel
schlauch befestigt ist. Eine sich in seitliche Richtung des
Sitzes 13 erstreckende seitliche Stange 83 ist drehbar durch
die Lagerhalterungen 78 gelagert.
In der Nähe der entgegengesetzten Endabschnitte der seitlichen
Stange 83 sind Übertragungslenker 82 befestigt. Jeder Übertra
gungslenker 82 ist einteilig mit Kabelverbindungsabschnitten
84, 85 und 86 ausgebildet, mit denen jeweils Endabschnitte von
Kabeln 87, 88 und 90 verbunden sind.
Der zweite Hebel 29 an der Rückfläche der Rückenlehne 16 und
der Kabelverbindungsabschnitte 84 jedes Übertragungslenkers 82
sind miteinander durch das erste Kabel 87 verbunden, das durch
den Kabelschlauch-Befestigungsabschnitt 79 hindurchgeht. Ein
Paar von ersten Kabeln 87 ist zwischen dem zweiten Hebel 29
und dem rechten Kabelverbindungsabschnitt 84 bzw. zwischen dem
zweiten Hebel 29 und dem linken Kabelverbindungsabschnitt 84
angeordnet.
Der Kabelverbindungshebel 72, der einteilig mit dem Nockenele
ment 68 ausgebildet ist, und der Kabelverbindungsabschnitt 85
des Übertragungslenkers 82 sind darüber hinaus durch das zwei
te Kabel 88 verbunden, das durch die Kabelschlauch-Befesti
gungsabschnitte 80 und 89 hindurchgeht. Dies bedeutet, daß ein
Paar von zweiten Kabeln 88 zwischen dem linken Kabelverbin
dungshebel 72 und den linken Kabelverbindungsabschnitten 84
bzw. zwischen dem rechten Kabelverbindungshebel 72 und dem
rechten Kabelverbindungsabschnitten 84 angeordnet sind.
Außerdem sind der Führungsstift 55 der dritten Verriegelungs
platte 50 und der Kabelverbindungsabschnitt 86 des Übertra
gungslenkers 82 über das durch den Kabelschlauch-Befestigungs
abschnitt 81 hindurchgehende dritte Kabel 90 miteinander ver
bunden. Dies bedeutet, daß ein einziges drittes Kabel 90 zwi
schen der dritten Verriegelungsplatte 50 und einem der rechten
und linken Übertragungshebel 82 angeordnet ist.
Wenn sich der Sitz 13 in seiner Sitzposition befindet, ist bei
dem oben beschriebenen Kabelverbindungsaufbau ein Leerweg S1
zwischen den Endabschnitt 90a des dritten Kabels 90 (durch
eine Linie mit zwei Punkten in Fig. 6 angedeutet) und dem Ka
belverbindungsabschnitt 86 des Übertragungslenkers 82 vorgese
hen, wie es in den Fig. 2 und 6 gezeigt ist.
Wenn sich der Sitz 13 dahingegen in der Klapposition befindet,
wird der Leerweg S1 durch Drehung der dritten Verriegelungs
platte 50 absorbiert, so daß der Endabschnitt 90a des dritten
Kabels 90 (durch eine durchgehende Linie in Fig. 6 angedeutet)
und der Kabelverbindungsabschnitt 86 des Übertragungslenkers
82 nahe zueinander angebracht sind.
Außerdem ist in der Klapposition des Sitzes 13 ein Leerweg S2
zwischen dem Endabschnitt 88a des zweiten Kabels 88 und dem
Kabelverbindungsabschnitt 85 jedes Übertragungshebels 82 vor
gesehen, wie es in Fig. 6 gezeigt ist.
Wenn daher bei in der Sitzposition befindlichem Sitz 13 der
Passagier den zweiten Hebel 29 betätigt, wird jedes der ersten
Kabel 87 nach oben gezogen und jeder Übertragungslenker 82 in
Uhrzeigerrichtung (Fig. 2) gedreht. Mit der Drehung des Über
tragungslenkers 82 in Uhrzeigerrichtung wird jedes der zweiten
Kabel 88 gezogen und jedes Nockenelement 68 entgegen die Uhr
zeigerrichtung (Fig. 2) gedreht. Außerdem wird jede zweite
Verriegelungsplatte 64 gegen die Uhrzeigerrichtung gedreht,
wodurch der Eingriff zwischen dem zweiten Schlitz 67 der zwei
ten Verriegelungsplatte 64 und dem zweiten Verriegelungsstück
36 gelöst wird.
Deshalb kann der Rücksitz 13 nach oben in Vorwärtsrichtung
gekippt werden.
Da der Leerweg S1 vorgesehen ist, wenn sich der Rücksitz 13 in
seiner Sitzposition befindet, wird das dritte Kabel 90 auch
dann nicht gezogen, wenn der Übertragungslenker 82 gedreht
wird.
Wenn dahingegen bei in Klapposition befindlichem Rücksitz 13
der Passagier den zweiten Hebel 29 betätigt, wird das dritte
Kabel 90 der Drehung des Übertragungshebels 82 entsprechend
gezogen, da der Endabschnitt 90a des dritten Kabels 90 und der
Kabelverbindungsabschnitt 86 des Übertragungshebels 82 mitein
ander in Kontakt stehen. Dies verursacht eine Drehung der
dritten Verriegelungsplatte 50 gegen die Uhrzeigerrichtung
(Fig. 2), wodurch der Eingriff zwischen dem dritten Schlitz 54
der dritten Verriegelungsplatte 50 und dem dritten Verriege
lungsstück 34 gelöst wird. Deshalb kann der Rücksitz 13 in
seine Sitzposition zurückgebracht werden.
Nachstehend wird das Klappen und Lösen des Klappsitzes 13 be
schrieben.
Wenn sich der Sitz 13 wie in Fig. 8 in der Sitzposition befin
det, in der das Sitzpolster 15 (Sitzrahmen 21) horizontal ist
und die Rücklehne 16 sich in einem vorherbestimmten Neigungs
winkel befindet, steht bei dem vorderen Verriegelungsmechanis
mus 26 der Hakenabschnitt 44 der ersten Lagerhalterung 41 mit
dem dritten Verriegelungsstück 34 und außerdem der erste
Schlitz 48 der ersten Verriegelungsplatte 46 mit dem ersten
Verriegelungsstück 35 in Eingriff. Außerdem steht bei dem hin
teren Verriegelungsmechanismus 27 der zweite Schlitz 67 der
zweiten Verriegelungsplatte 64 mit dem zweiten Verriegelungs
stück 36 in Eingriff. Deshalb ist der Sitzrahmen 21 an seinem
vorderen und seinem hinteren Abschnitt zuverlässig an dem Bo
den 28 verriegelt.
Wie Fig. 8 zeigt, wird die Rückenlehne 16 durch Betätigung des
vorderen Kipphebels 25 zunächst aus der mit 13a gekennzeichne
ten verriegelten Position in die durch 13b gekennzeichnete,
nach vorne geneigte Position gekippt, so daß die Rückenlehne
16 eng an dem Sitzpolster 15 angebracht ist. Wenn der Passa
gier dann den zweiten Hebel 29 nach oben zieht, wird der Über
tragungslenker 82 in Uhrzeigerrichtung durch das erste Kabel
87 gedreht, und das Nockenelement 68 des hinteren Verriegelungsmechanismus
27 wird durch das zweite Kabel 88 gegen die
Uhrzeigerrichtung gedreht.
Die Drehung des Nockenelements 68 des hinteren Verriegelungs
mechanismus 27 gegen die Uhrzeigerrichtung verursacht eine
Drehung der zweiten Verriegelungsplatte 64 gegen die Uhrzei
gerrichtung, wodurch der Eingriff zwischen dem zweiten Schlitz
67 der zweiten Verriegelungsplatte 64 und dem zweiten Verrie
gelungsstück 36 gelöst wird.
Deshalb kann der Sitz 13 nach oben und vorwärts gekippt wer
den, wie es durch 13c in Fig. 8 gekennzeichnet ist.
Wenn sich der Sitz 13 in seiner Sitzposition befindet, ist
zwischen dem Endabschnitt 90a des dritten Kabels 90 und dem
Kabelverbindungsabschnitt 86 des Übertragungslenkers 82 ein
Leerweg S1 vorgesehen. Deshalb wird das dritte Kabel 90 auch
bei Betätigung des zweiten Hebels 29 nicht gezogen.
Daher wird die Federkraft der auf die dritte Verriegelungs
platte 50 gewundenen Schraubenfeder 52 nicht über das dritte
Kabel 90 auf den zweiten Hebel 29 übertragen. Aus diesem Grund
kann der Passagier den zweiten Hebel 29 leicht betätigen.
Wenn der Sitz 13 nach oben und vorne gekippt ist, verursacht
eine relative Drehung zwischen dem Sitzrahmen 21 und der er
sten Lagerhalterung 41 eine Bewegung des Führungsstiftes 55
der dritten Verriegelungsplatte 50 entlang des Führungsschlit
zes 57 und des dritten Schlitzes 54, um mit dem dritten Ver
riegelungsstück 34 in Eingriff zu kommen.
Deshalb wird der Sitzrahmen 21 in der Klapposition an dem Bo
den 28 verriegelt, und der hintere Verriegelungsmechanismus 27
ist innerhalb des nach oben gekippten Sitzrahmens 21 unterge
bracht, wie es durch die Linie mit zwei Punkten in Fig. 2 ge
zeigt ist.
Wenn der Sitzrahmen 21 in der Klapposition verriegelt ist,
wird ein Leerweg S1 des dritten Kabels 90 absorbiert, wie es
in Fig. 6 gezeigt ist. Aus diesem Grund sind der Verbindungs
endabschnitt 90a des dritten Kabels 90 und der Kabelverbin
dungsabschnitt 86 des Übertragungslenkers 82 eng zueinander
angeordnet. Gleichzeitig ist zwischen dem Endabschnitt 88a des
zweiten Kabels 88 und dem Kabelverbindungsabschnitt 85 des
Übertragungslenkers 82 ein Leerweg S2 vorgesehen.
Wenn der Passagier den ersten Hebel 30 betätigt, während sich
der Sitz 13 in der Klapposition befindet, wird die erste Ver
riegelungsplatte 46 außer Eingriff mit dem ersten Verriege
lungsstück 35 und die dritte Verriegelungsplatte 50 außer Ein
griff mit dem dritten Verriegelungsstück 34 gebracht.
Deshalb wird der Eingriff zwischen dem Sitzrahmen 21 und dem
Boden 28 gelöst.
Wenn der Passagier in diesem Zustand den Sitzrahmen 21 und die
Rückenlehne 16 anhebt, kann der Sitz von dem Boden 28 entfernt
werden, wie es durch 13d in Fig. 8 gekennzeichnet ist.
Wenn der gelöst Sitz 13d wieder an dem Bodem 28 angebracht
wird, werden zunächst die Führungsabschnitte 43, 47 und 53 des
vorderen Verriegelungsmechanismus 26 in die vordere Öffnung 32
eingesetzt. Bei diesem Einsetzen werden der erste Schlitz 48,
der dritte Schlitz 54 und der Hakenabschnitt 44 mit dem ersten
Verriegelungsstück 33 bzw. dem dritten Verriegelungsstück 34
in Eingriff gebracht. Dadurch ist der Sitz in der Klapposition
verriegelt, wie es durch 13c in Fig. 8 gekennzeichnet ist.
Wenn der Rücksitz 13 aus der Klapposition 13c in die Sitzposi
tion 13a zurückgebracht wird, kann die Rückbringbewegung ent
weder von der Vorderseite oder der Rückseite des Sitzes 13 aus
durchgeführt werden. Dies bedeutet, daß der erste Hebel 30 von
der Rückseite des Sitzes 13 aus betätigt werden kann.
Wenn der Passagier den ersten Hebel 30 betätigt, wird die er
ste Verriegelungsplatte 46 gedreht, und der Vorsprungsab
schnitt 58 der ersten Verriegelungsplatte 46 schiebt deshalb
den Lösestift 59 der dritten Verriegelungsplatte 50 nach oben.
Die dritte Verriegelungsplatte 50 wird daher gegen die Uhrzei
gerrichtung gedreht und der dritte Schlitz 54 außer Eingriff
mit dem dritten Verriegelungsstück 34 gebracht.
Von der Vorderseite des Sitzes 13 kann dahingegen der zweite
Hebel 29 betätigt werden.
Wenn sich der Sitz 13 in der Klapposition befindet, sind der
Endabschnitt 90a des dritten Kabels 90 und der Kabelverbin
dungsabschnitt 86 des Übertragungslenkers 82 eng zueinander
angeordnet. Wenn der Passagier den zweiten Hebel 29 betätigt,
wird daher das dritte Kabel 90 durch das erste Kabel 87 und
den Übertragungslenker 82 gezogen. Hierdurch bewegt sich der
Führungsstift 55 der dritten Verriegelungsplatte 50 entlang
des Führungsschlitzes 57, wodurch der dritte Schlitz 54 der
dritten Verriegelungsplatte 50 außer Eingriff mit dem dritten
Verriegelungsstück 34 gebracht wird.
Wenn sich, wie es vorstehend beschrieben wurde, der Sitz 13 in
der Klapposition befindet, ist ein Leerweg S2 zwischen dem
Endabschnitt 88a des zweiten Kabels 88 und dem Kabelverbin
dungsabschnitt 85 des Übertragungslenkers 82 vorgesehen. Aus
diesem Grund wird auch bei Betätigung des zweiten Hebels 29
durch den Passagier das zweite Kabel 88 nicht gezogen. Da des
halb die Federkraft der Feder 73, die zwischen dem Nockenele
ment 68 und der Verriegelungsplatte 64 angeordnet ist, nicht
auf den zweiten Hebel 29 über das zweite Kabel 88 übertragen
wird, kann der Passagier den zweiten Hebel 29 leicht betäti
gen.
Der oben beschriebene erfindungsgemäße Klappsitz kann zuver
lässig an dem Boden verriegelt werden, auch wenn sich der Sitz
in der Klapposition befindet. Außerdem können durch einen einzigen
Hebel mehrere Verriegelungsmechanismen betätigt werden,
so daß das Klappen und Lösen des Sitzes einfach ist.
Die vorliegende Erfindung wurde anhand einer bevorzugten Aus
führungsform beschrieben, sie ist jedoch nicht auf die darin
erläuterten Einzelheiten beschränkt. Beispielsweise ist der
bei der vorliegenden Erfindung anwendbare Verriegelungsmecha
nismus nicht auf den Aufbau bei der vorstehenden Ausführungs
form beschränkt. Bei der vorstehenden Ausführungsform sind die
Sitze in Längsrichtung des Fahrzeugs angeordnet. Sie können
jedoch auch in seitlicher Richtung angeordnet werden.
Claims (35)
1. Lösbarer Klappsitz (13, 14) mit:
einem länglichen Sitzrahmen (21), der an einem Hoden (28) lösbar befestigbar ist und sich nach vorne und hinten erstreckt, wenn sich der Sitz (13, 14) in einer Sitzposition befindet,
einer ersten Lagerhalterung (41), die drehbar an einem vorderen unteren Abschnitt des Sitzrahmens (21) gelagert ist,
einem ersten, mit der ersten Lagerhalterung (41) wirksam verbundenen Verriegelungselement (46) zur Verriegelung der ersten Lagerhalterung (41) derart, dass der vordere Abschnitt des Sitzrahmens (21) mit der daran gelagerten ersten Lagerhalterung (41) an dem Boden (28) befestigt ist,
einem ersten, mit der ersten Lagerhalterung (41) wirksam verbundenen ersten Hebel (30) für eine Verschwenkung des ersten Verriegelungselements (46) zwischen einer ersten Verriegelungsposition, in der die erste Lagerhalterung (41) bezüglich des Bodens (28) verriegelt ist, und einer ersten Entriege lungsposition, in der der Sitzrahmen (21) mit der daran gelagerten ersten Lagerhalterung (41) von dem Boden (28) lösbar ist,
einer zweiten Lagerhalterung (61), die an einem hinteren unteren Abschnitt des Sitzrahmens (21) verschwenkbar gelagert ist,
einem zweiten, mit der zweiten Lagerhalterung (61) wirksam verbundenen Verriegelungselement (64) zur Verriegelung der zweiten Lagerhalterung (61) der art, dass der hintere Abschnitt des Sitzrahmens (21) mit der zweiten Lagerhalterung (61) an dem Boden (28) befestigt ist,
einem zweiten, mit dem zweiten Verriegelungselement (64) wirksam verbundenen Hebel (29) für eine Ver schwenkung des zweiten Verriegelungselements (64) zwischen einer zweiten Verriegelungsposition, in der die zweite Lagerhalterung (61) bezüglich des Bodens (28) verriegelt ist, und einer zweiten En triegelungsposition, in der der hintere Abschnitt des der Sitzrahmens (21) mit der zweiten Lagerhal terung (61) von dem Boden (28) lösbar ist, und einem dritten, mit einem vorderen Abschnitt des Sitzrahmens (21) wirksam verbundenen Verriegelungs element (50) zum Halten des Sitzes (13, 14) in einer Klapposition, in der der Sitzrahmen (21) eine im wesentliche aufrechte Stellung annimmt, in der der vordere Endabschnitt des Sitzrahmens (21) an dem Boden (28) befestigt ist und der hintere End abschnitt des Sitzes (21) von dem Boden (28) abge wandt ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das dritte Verriegelungselement (50) zwischen einer Halteposition, in der der Sitz (13, 14) in der Klappstellung verbleibend an dem Boden (28) befestigt ist und einer Löseposition bewegbar ist, in der der Sitz (13, 14) in der Klappstellung ver bleibend von dem Boden (28) entfernbar ist,
wobei
das dritte Veriegelungselement (50) zur Aufrech terhaltung der Klappposition des Sitzes (13, 14) automatisch aus der Löseposition in die Halteposi tion bewegt wird, wenn der Sitz (13, 14) aus der Sitzposition in die Klappposition verschwenkt wird, und
das dritte Verriegelungselement(50) bei manueller Betätigung entweder des ersten Hebels (30) oder des zweiten Hebels (29) aus der Halteposition in die Löseposition verschwenkt wird, so dass der Sitz (13, 14) von Hand von dem Hoden (28) entfernbar ist.
einem länglichen Sitzrahmen (21), der an einem Hoden (28) lösbar befestigbar ist und sich nach vorne und hinten erstreckt, wenn sich der Sitz (13, 14) in einer Sitzposition befindet,
einer ersten Lagerhalterung (41), die drehbar an einem vorderen unteren Abschnitt des Sitzrahmens (21) gelagert ist,
einem ersten, mit der ersten Lagerhalterung (41) wirksam verbundenen Verriegelungselement (46) zur Verriegelung der ersten Lagerhalterung (41) derart, dass der vordere Abschnitt des Sitzrahmens (21) mit der daran gelagerten ersten Lagerhalterung (41) an dem Boden (28) befestigt ist,
einem ersten, mit der ersten Lagerhalterung (41) wirksam verbundenen ersten Hebel (30) für eine Verschwenkung des ersten Verriegelungselements (46) zwischen einer ersten Verriegelungsposition, in der die erste Lagerhalterung (41) bezüglich des Bodens (28) verriegelt ist, und einer ersten Entriege lungsposition, in der der Sitzrahmen (21) mit der daran gelagerten ersten Lagerhalterung (41) von dem Boden (28) lösbar ist,
einer zweiten Lagerhalterung (61), die an einem hinteren unteren Abschnitt des Sitzrahmens (21) verschwenkbar gelagert ist,
einem zweiten, mit der zweiten Lagerhalterung (61) wirksam verbundenen Verriegelungselement (64) zur Verriegelung der zweiten Lagerhalterung (61) der art, dass der hintere Abschnitt des Sitzrahmens (21) mit der zweiten Lagerhalterung (61) an dem Boden (28) befestigt ist,
einem zweiten, mit dem zweiten Verriegelungselement (64) wirksam verbundenen Hebel (29) für eine Ver schwenkung des zweiten Verriegelungselements (64) zwischen einer zweiten Verriegelungsposition, in der die zweite Lagerhalterung (61) bezüglich des Bodens (28) verriegelt ist, und einer zweiten En triegelungsposition, in der der hintere Abschnitt des der Sitzrahmens (21) mit der zweiten Lagerhal terung (61) von dem Boden (28) lösbar ist, und einem dritten, mit einem vorderen Abschnitt des Sitzrahmens (21) wirksam verbundenen Verriegelungs element (50) zum Halten des Sitzes (13, 14) in einer Klapposition, in der der Sitzrahmen (21) eine im wesentliche aufrechte Stellung annimmt, in der der vordere Endabschnitt des Sitzrahmens (21) an dem Boden (28) befestigt ist und der hintere End abschnitt des Sitzes (21) von dem Boden (28) abge wandt ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das dritte Verriegelungselement (50) zwischen einer Halteposition, in der der Sitz (13, 14) in der Klappstellung verbleibend an dem Boden (28) befestigt ist und einer Löseposition bewegbar ist, in der der Sitz (13, 14) in der Klappstellung ver bleibend von dem Boden (28) entfernbar ist,
wobei
das dritte Veriegelungselement (50) zur Aufrech terhaltung der Klappposition des Sitzes (13, 14) automatisch aus der Löseposition in die Halteposi tion bewegt wird, wenn der Sitz (13, 14) aus der Sitzposition in die Klappposition verschwenkt wird, und
das dritte Verriegelungselement(50) bei manueller Betätigung entweder des ersten Hebels (30) oder des zweiten Hebels (29) aus der Halteposition in die Löseposition verschwenkt wird, so dass der Sitz (13, 14) von Hand von dem Hoden (28) entfernbar ist.
2. Lösbarer Klappsitz nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch einen wirksam mit dem ersten Hebel (30) und dem
dritten Verriegelungselement (50) verbundenen Über
tragungsmechanismus (58, 59) für eine Übertragung
einer Bewegung des ersten Hebels (30) auf das dritte
Verriegelungselement (50), wenn der Sitz (13, 14) in
der Klapposition gehalten wird.
3. Lösbarer Klappsitz nach Anspruch 2, gekennzeichnet
durch ein erstes Verriegelungsstück (35), das an dem
Boden (28) befestigbar ist, und einen ersten Schlitz
(48), der an dem ersten Verriegelungselement (46)
ausgebildet ist,
wobei das erste Verriegelungselement (46) an der
ersten Lagerhalterung (41) gelagert ist und das erste
Verriegelungsstück (35) innerhalb des ersten
Schlitzes (48) aufgenommen ist, wenn das erste Ver
riegelungselement (46) sich in der ersten Verriege
lungsposition befindet, und außerhalb des ersten
Schlitzes (48) angeordnet ist, wenn sich das erste
Verriegelungselement (46) in seiner ersten Entriege
lungsposition befindet.
4. Lösbarer Klappsitz nach Anspruch 3, gekennzeichnet
durch eine erste Feder (49), die das erste Verriege
lungselement (46) normalerweise zur Einnahme der
ersten Verriegelungsposition belastet.
5. Lösbarer Klappsitz nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß der erste Hebel (30) einteilig mit dem
ersten Verriegelungselement (46) ausgebildet ist.
6. Lösbarer Klappsitz nach Anspruch 2, gekennzeichnet
durch ein drittes Verriegelungsstück (34), das an dem
Boden (28) befestigbar ist, und einen dritten Schlitz
(54), der in dem dritten Verriegelungselement (50)
ausgebildet ist,
wobei das dritte Verriegelungselement (50) an dem
Sitzrahmen (21) gelagert ist und das dritte Verriege
lungsstück (34) innerhalb des dritten Schlitzes (54)
aufgenommen ist, wenn sich das dritte Verriegelungs
element (50) in der Halteposition befindet, und
außerhalb des dritten Schlitzes (54) angeordnet ist,
wenn sich das dritte Verriegelungselement (50) in der
Lösestellung befindet.
7. Lösbarer Klappsitz nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß
der Übertragungsmechanismus einen von dem ersten Verriegelungselement (46) vorstehenden Vorsprungsab schnitt (58) und einen von dem dritten Verriegelungs element (50) vorstehenden Stift (59) aufweist, und
der Vorsprungsabschnitt (58) an dem Stift (59) an schlägt und gleichzeitig das dritte Verriegelungs element (50) aus der Halteposition in die Löseposi tion bewegt wird, wenn das erste Verriegelungselement (46) aus der ersten Verriegelungsposition in die erste Entriegelungsposition bewegt wird, während der Sitz (13, 14) in der Klapposition gehalten wird.
der Übertragungsmechanismus einen von dem ersten Verriegelungselement (46) vorstehenden Vorsprungsab schnitt (58) und einen von dem dritten Verriegelungs element (50) vorstehenden Stift (59) aufweist, und
der Vorsprungsabschnitt (58) an dem Stift (59) an schlägt und gleichzeitig das dritte Verriegelungs element (50) aus der Halteposition in die Löseposi tion bewegt wird, wenn das erste Verriegelungselement (46) aus der ersten Verriegelungsposition in die erste Entriegelungsposition bewegt wird, während der Sitz (13, 14) in der Klapposition gehalten wird.
8. Lösbarer Klappsitz nach Anspruch 6, gekennzeichnet
durch einen in der ersten Lagerhalterung (41) ausge
bildeten Führungsschlitz (57), und einen von dem
dritten Verriegelungselement (50) in den Führungs
schlitz (57) vorstehenden Führungsstift (55), wobei
der Führungsstift (55) in und entlang des Führungs
schlitzes (57) bewegt wird, wenn der Sitz (13, 14)
zwischen der Sitzposition und der Klapposition dreht,
wobei das dritte Verriegelungselement (50) an dem
Sitzrahmen (21) gelagert ist, und zwischen der Löse
position und der Halteposition bewegt wird, wenn sich
der Führungsstift (55) in beiden Richtungen entlang
des Führungsschlitzes (57) bewegt.
9. Lösbarer Klappsitz nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß das dritte Verriegelungselement (50) in
den Sitzrahmen (21) eingezogen ist, wenn sich der
Sitz (13, 14) in der Sitzposition befindet, und aus
dem Sitzrahmen (21) vorsteht, wenn sich der Sitz (13,
14) in der Klapposition befindet.
10. Lösbarer Klappsitz nach Anspruch 6, gekennzeichnet
durch eine dritte Feder (52), die das dritte Verrie
gelungselement (50) normalerweise zur Einnahme der
Halteposition belastet.
11. Lösbarer Klappsitz nach Anspruch 2, gekennzeichnet
durch
ein Paar erster Verriegelungsstücke (35), die an dem Boden (28) anbringbar und quer zum Sitz (13, 14) im Abstand zueinander angeordnet sind,
ein Paar erster Verriegelungselemente (46), die jeweils einem Verriegelungsstück (35) entsprechend an dem Sitzrahmen (21) gelagert und quer zum Sitz (13, 14) im Abstand zueinander angeordnet sind, und meinem Paar von ersten Schlitzen (48), die jeweils in einem Verriegelungselement (46) ausgebildet sind,
wobei
ein erstes Verriegelungsstück (35) jeweils inner halb eines ersten Schlitzes (48) aufgenommen ist, wenn sich das erste Verriegelungselement (46) in der ersten Verriegelungsposition befindet, und außerhalb des ersten Schlitzes (48) angeordnet ist, wenn sich das erste Verriegelungselement (46) in der ersten Entriegelungsposition befindet.
ein Paar erster Verriegelungsstücke (35), die an dem Boden (28) anbringbar und quer zum Sitz (13, 14) im Abstand zueinander angeordnet sind,
ein Paar erster Verriegelungselemente (46), die jeweils einem Verriegelungsstück (35) entsprechend an dem Sitzrahmen (21) gelagert und quer zum Sitz (13, 14) im Abstand zueinander angeordnet sind, und meinem Paar von ersten Schlitzen (48), die jeweils in einem Verriegelungselement (46) ausgebildet sind,
wobei
ein erstes Verriegelungsstück (35) jeweils inner halb eines ersten Schlitzes (48) aufgenommen ist, wenn sich das erste Verriegelungselement (46) in der ersten Verriegelungsposition befindet, und außerhalb des ersten Schlitzes (48) angeordnet ist, wenn sich das erste Verriegelungselement (46) in der ersten Entriegelungsposition befindet.
12. Lösbarer Klappsitz nach Anspruch 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß sich der erste Hebel (30) quer zum Sitz
(13, 14) zwischen dem Paar erster Verriegelungsele
mente (46) erstreckt und diese verbindet.
13. Lösbarer Klappsitz nach Anspruch 12, gekennzeichnet
durch
einen Hilfshebel (42), der lösbar an dem Sitzrahmen (21) befestigt ist, sich quer zum Sitz (13, 14) er streckt und in einem vorherbestimmten Abstand in Längsrichtung von dem ersten Hebel (3) angeordnet ist,
wobei, wenn der erste Hebel (30) in Richtung des Hilfshebels (42) bewegt wird, während der Sitz (13, 14) die Klapposition annimmt, das Paar erster Ver riegelungselemente (46) aus der ersten Verriegelungs position in die erste Entriegelungsposition bewegt wird, und gleichzeitig das dritte Verriegelungsele ment (50) aus der Halteposition in die Löseposition bewegt wird.
einen Hilfshebel (42), der lösbar an dem Sitzrahmen (21) befestigt ist, sich quer zum Sitz (13, 14) er streckt und in einem vorherbestimmten Abstand in Längsrichtung von dem ersten Hebel (3) angeordnet ist,
wobei, wenn der erste Hebel (30) in Richtung des Hilfshebels (42) bewegt wird, während der Sitz (13, 14) die Klapposition annimmt, das Paar erster Ver riegelungselemente (46) aus der ersten Verriegelungs position in die erste Entriegelungsposition bewegt wird, und gleichzeitig das dritte Verriegelungsele ment (50) aus der Halteposition in die Löseposition bewegt wird.
14. Lösbarer Klappsitz nach Anspruch 13, gekennzeichnet
durch eine erste Feder (49), die den ersten Hebel
(30) normalerweis von dem Hilfshebel (42) weg bela
stet.
15. Lösbarer Klappsitz nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch einen wirksam mit dem zweiten Hebel (29) und
dem dritten Verriegelungselement (50) verbundenen
Übertragungsmechanismus (77) zur Übertragung einer
Bewegung des zweiten Hebels (29) auf das dritte
Verriegelungselement (50), wenn sich der Sitz (13,
14) in der Klappposition gehalten wird.
16. Lösbarer Klappsitz nach Anspruch 15, dadurch gekenn
zeichnet, daß
der Sitz (13, 14) ein auf dem Sitzrahmen (21) ange brachtes Sitzpolster (15) und eine Rückenlehne (16) aufweist, wobei das untere Ende der Rückenlehne (16) schwenkbar an dem hinteren Ende des Sitzpol sters (15) angebracht ist, und
der zweite Hebel (29) an der Rückfläche der Rücken lehne (16) angebracht ist.
der Sitz (13, 14) ein auf dem Sitzrahmen (21) ange brachtes Sitzpolster (15) und eine Rückenlehne (16) aufweist, wobei das untere Ende der Rückenlehne (16) schwenkbar an dem hinteren Ende des Sitzpol sters (15) angebracht ist, und
der zweite Hebel (29) an der Rückfläche der Rücken lehne (16) angebracht ist.
17. Lösbarer Klappsitz nach Anspruch 15, gekennzeichnet
durch ein zweites Verriegelungsstück (36), das an dem
Boden (28) befestigbar ist, und einen zweiten Schlitz
(67), der an dem zweiten Verriegelungselement (64)
ausgebildet ist, wobei das zweite Verriegelungsele
ment (64) an der zweiten Lagerhalterung gelagert ist,
und das zweite Verriegelungsstück (36) innerhalb des
zweiten Schlitzes (67) aufgenommen ist, wenn sich das
zweite Verriegelungselement (64) in der zweiten Ver
riegelungsposition befindet, und außerhalb des zwei
ten Schlitzes (67) angeordnet ist, wenn sich das
zweite Verriegelungselement (64) in der zweiten
Entriegelungsposition befindet.
18. Lösbarer Klappsitz nach Anspruch 17, gekennzeichnet
durch
eine zweite Feder (73), die das zweite Verriege lungselement (64) normalerweise zur Einnahme der zweiten Verriegelungsposition belastet, und
einen Nocken (68), der an der zweiten Lagerhalte rung (61) gelagert ist, wobei der Nocken (68) zwi schen einer ersten Position, in der das zweite Ver riegelungselement (64) in der zweiten Verriege lungsposition gegen die Federkraft der zweiten Feder (73) gehalten wird, und einer zweiten Posi tion verschwenkbar ist, in der das zweite Verriege lungselement (64) in der zweiten Entriegelungsposi tion gehalten wird,
wobei der zweite Hebel (29) das zweite Verriege lungselement (64) über den Nocken (68) bewegt.
eine zweite Feder (73), die das zweite Verriege lungselement (64) normalerweise zur Einnahme der zweiten Verriegelungsposition belastet, und
einen Nocken (68), der an der zweiten Lagerhalte rung (61) gelagert ist, wobei der Nocken (68) zwi schen einer ersten Position, in der das zweite Ver riegelungselement (64) in der zweiten Verriege lungsposition gegen die Federkraft der zweiten Feder (73) gehalten wird, und einer zweiten Posi tion verschwenkbar ist, in der das zweite Verriege lungselement (64) in der zweiten Entriegelungsposi tion gehalten wird,
wobei der zweite Hebel (29) das zweite Verriege lungselement (64) über den Nocken (68) bewegt.
19. Lösbarer Klappsitz nach Anspruch 18, gekennzeichnet
durch ein Kabel (87), das mit seinem einen Ende mit
dem Nocken (68) und mit seinem anderen Ende mit dem
zweiten Hebel (29) wirksam verbunden ist, wobei der
zweite Hebel (29) den Nocken (68) über das Kabel (87)
verschwenkt.
20. Lösbarer Klappsitz nach Anspruch 15, gekennzeichnet
durch ein drittes Verriegelungsstück (34), das an dem
Hoden (28) befestigt ist, ein drittes Verriegelungs
element (50), das an dem Sitzrahmen (21) gelagert
ist, und einen dritten Schlitz (54), der an dem
dritten Verriegelungselement (50) ausgebildet ist,
wobei das dritte Verriegelungselement (50) zwischen
einer Halteposition, in der das dritte Verriegelungs
stück (34) innerhalb des dritten Schlitzes (54)
angeordnet ist, und einer Löseposition verschwenkbar
ist, in der das dritte Verriegelungsstück (34) außer
halb des dritten Schlitzes (54) angeordnet ist.
21. Lösbarer Klappsitz nach Anspruch 20, gekennzeichnet
durch einen Führungsschlitz (57), der an der ersten
Lagerhalterung (41) ausgebildet ist, und einen Füh
rungsstift (55), der von dem dritten Verriegelungs
element (50) in den Führungsschlitz (57) vorsteht,
wobei der Führungsstift (55) in und entlang des Führungsschlitzes (57) in beide Richtungen bewegt wird, wenn der Sitz (13, 14) zwischen der Sitzposi tion und der Klappposition verschwenkt wird,
wobei das dritte Verriegelungselement (50) an dem Sitzrahmen (21) gelagert ist und zwischen der Lösepo sition und der Halteposition bewegbar ist, wenn der Führungsstift (55) in und entlang des Führungsschlit zes (57) bewegt wird.
wobei der Führungsstift (55) in und entlang des Führungsschlitzes (57) in beide Richtungen bewegt wird, wenn der Sitz (13, 14) zwischen der Sitzposi tion und der Klappposition verschwenkt wird,
wobei das dritte Verriegelungselement (50) an dem Sitzrahmen (21) gelagert ist und zwischen der Lösepo sition und der Halteposition bewegbar ist, wenn der Führungsstift (55) in und entlang des Führungsschlit zes (57) bewegt wird.
22. Lösbarer Klappsitz nach Anspruch 21, dadurch gekenn
zeichnet, daß das dritte Verriegelungselement (50) in
den Sitzrahmen (21) eingezogen ist, wenn sich der
Sitz (13, 14) in der Sitzposition befindet, und aus
dem Sitzrahmen (21) vorsteht, wenn sich der Sitz (13,
14) in der Klapposition befindet.
23. Lösbarer Klappsitz nach Anspruch 20, gekennzeichnet
durch eine dritte Feder (52), die das dritte Verrie
gelungselement (50) normalerweise zur Einnahme der
Halteposition belastet.
24. Lösbarer Klappsitz nach Anspruch 15, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Übertragungsmechanismus (77) eine
Bewegung des zweiten Hebels (29) auf das zweite Ver
riegelungselement (64) überträgt, wenn der Sitz (13,
14) in der Sitzposition gehalten ist.
25. Lösbarer Klappsitz nach Anspruch 24, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Übertragungsmechanismus (77) auf
weist
einen Übertragungslenker (82), der drehbar an dem Sitzrahmen (21) gelagert ist, wobei der Übertra gungslenker (82) einen ersten Verbindungsabschnitt (84) und einen zweiten Verbindungsabschnitt (85) aufweist,
ein erstes Verbindungskabel (87), das mit seinem einen Ende an dem zweiten Hebel (29) und mit seinem anderen Ende mit dem ersten Verbindungsabschnitt (84) verbunden ist, wobei das erste Verbindungska bel (87) gezogen wird, wenn der zweite Hebel (29) veschwenkt wird, und
ein zweites Verbindungskabel (88), das mit seinem einen Ende mit dem zweiten Verriegelungselement (64) und mit dem anderen Ende mit dem zweiten Ver bindungsabschnitt (85) verbunden ist, wobei das zweite Verbindungskabel (88) gezogen wird, wenn das erste Verbindungskabel (87) zur Verschwenkung des Übertragungshebels (82) gezogen wird,
wobei das zweite Verriegelungselement (64) durch den zweiten Hebel (29) über den Übertragungshebel (82), das erste Verbindungskabel (87) und das zwei te Verbindungskabel (88) aus der zweiten Verriege lungsposition in die Entriegelungsposition bewegbar ist.
einen Übertragungslenker (82), der drehbar an dem Sitzrahmen (21) gelagert ist, wobei der Übertra gungslenker (82) einen ersten Verbindungsabschnitt (84) und einen zweiten Verbindungsabschnitt (85) aufweist,
ein erstes Verbindungskabel (87), das mit seinem einen Ende an dem zweiten Hebel (29) und mit seinem anderen Ende mit dem ersten Verbindungsabschnitt (84) verbunden ist, wobei das erste Verbindungska bel (87) gezogen wird, wenn der zweite Hebel (29) veschwenkt wird, und
ein zweites Verbindungskabel (88), das mit seinem einen Ende mit dem zweiten Verriegelungselement (64) und mit dem anderen Ende mit dem zweiten Ver bindungsabschnitt (85) verbunden ist, wobei das zweite Verbindungskabel (88) gezogen wird, wenn das erste Verbindungskabel (87) zur Verschwenkung des Übertragungshebels (82) gezogen wird,
wobei das zweite Verriegelungselement (64) durch den zweiten Hebel (29) über den Übertragungshebel (82), das erste Verbindungskabel (87) und das zwei te Verbindungskabel (88) aus der zweiten Verriege lungsposition in die Entriegelungsposition bewegbar ist.
26. Lösbarer Klappsitz nach Anspruch 25, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Übertragungsmechanismus (77) eine
Bewegung des zweiten Verriegelungselements (64) durch
den zweiten Hebel (29) verhindert, wenn der Sitz (13,
14) in der Klapposition gehalten ist.
27. Lösbarer Klappsitz nach Anspruch 26, dadurch gekenn
zeichnet, daß, wenn sich der Sitz (13, 14) in der
Klappposition befindet, zwischen dem zweiten Verbin
dungsabschnitt (85) und dem zweiten Verbindungskabel
(88) ein Leerweg (S2) vorgesehen ist, der länger ist
als der durch den zweiten Hebel (29) vorgesehene Weg.
28. Lösbarer Klappsitz nach Anspruch 27, gekennzeichnet
durch
eine zweite Feder (73), die das zweite Verriege lungselement (64) normalerweise zur Einnahme der zweiten Verriegelungsposition belastet, und
einen Nocken (68), der verschwenkbar an der zweiten Lagerhalterung (61) gelagert ist, wobei der Nocken (68) zwischen einer ersten Position, in der das zweite Verriegelungselement (64) in der zweiten Verriegelungsposition gegen die Federkraft der zweiten Feder (73) gehalten wird, und einer zweiten Position verschwenkbar ist, in der das zweite Ver riegelungselement (64) in der zweiten Entriege lungsstellung gehalten wird,
wobei der Leerweg (S2) entsprechend dem Ausmaß der Verschwenkung des Nockens (86) bestimmt ist.
eine zweite Feder (73), die das zweite Verriege lungselement (64) normalerweise zur Einnahme der zweiten Verriegelungsposition belastet, und
einen Nocken (68), der verschwenkbar an der zweiten Lagerhalterung (61) gelagert ist, wobei der Nocken (68) zwischen einer ersten Position, in der das zweite Verriegelungselement (64) in der zweiten Verriegelungsposition gegen die Federkraft der zweiten Feder (73) gehalten wird, und einer zweiten Position verschwenkbar ist, in der das zweite Ver riegelungselement (64) in der zweiten Entriege lungsstellung gehalten wird,
wobei der Leerweg (S2) entsprechend dem Ausmaß der Verschwenkung des Nockens (86) bestimmt ist.
29. Lösbarer Klappsitz nach Anspruch 15, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Übertragungsmechanismus (77) auf
weist
einen Übertragungslenker (82), der verschwenkbar an dem Sitzrahmen (21) gelagert ist und einen ersten Verbindungsabschnitt (84) und einen dritten Verbin dungsabschnitt (86) aufweist,
ein erstes Verbindungskabel (87), das mit seinem einen Ende mit dem zweiten Hebel (29) und mit sei nem anderen Ende mit dem ersten Verbindungsab schnitt (84) verbunden ist, wobei das erste Verbin dungskabel (87) gezogen wird, wenn der zweite Hebel (29) betätigt wird, und
einem dritten Verbindungskabel (90), das mit seinem einen Ende mit dem dritten Verriegelungselement (50) und mit seinem anderen Ende mit dem dritten Verbindungsabschnitt (86) verbunden ist, wobei das dritte Verbindungskabel (90) gezogen wird, wenn das erste Verbindungskabel (87) zur Verschwenkung des Übertragungslenkers (82) gezogen wird,
wobei das dritte Verriegelungselement (50) durch den zweiten Hebel (29) über den Übertragungslenker (82), das erste Verbindungskabel (87) und das drit te Verbindungskabel (90) aus seiner Halteposition in die Löseposition bewegbar ist.
einen Übertragungslenker (82), der verschwenkbar an dem Sitzrahmen (21) gelagert ist und einen ersten Verbindungsabschnitt (84) und einen dritten Verbin dungsabschnitt (86) aufweist,
ein erstes Verbindungskabel (87), das mit seinem einen Ende mit dem zweiten Hebel (29) und mit sei nem anderen Ende mit dem ersten Verbindungsab schnitt (84) verbunden ist, wobei das erste Verbin dungskabel (87) gezogen wird, wenn der zweite Hebel (29) betätigt wird, und
einem dritten Verbindungskabel (90), das mit seinem einen Ende mit dem dritten Verriegelungselement (50) und mit seinem anderen Ende mit dem dritten Verbindungsabschnitt (86) verbunden ist, wobei das dritte Verbindungskabel (90) gezogen wird, wenn das erste Verbindungskabel (87) zur Verschwenkung des Übertragungslenkers (82) gezogen wird,
wobei das dritte Verriegelungselement (50) durch den zweiten Hebel (29) über den Übertragungslenker (82), das erste Verbindungskabel (87) und das drit te Verbindungskabel (90) aus seiner Halteposition in die Löseposition bewegbar ist.
30. Lösbarer Klappsitz nach Anspruch 29, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Übertragungsmechanismus (77) eine
Bewegung des dritten Verriegelungselements (50) durch
den zweiten Hebel (29) verhindert, wenn der Sitz (13,
14) in der Sitzposition gehalten wird.
31. Lösbarer Klappsitz nach Anspruch 30, dadurch gekenn
zeichnet, daß, wenn sich der Sitz (13, 14) in der
Sitzposition befindet, zwischen dem dritten Verbin
dungsabschnitt (86) und dem dritten Verbindungskabel
(90) ein Leerweg (S1) vorgesehen ist, der länger ist
als ein durch den zweiten Hebel (29) vorgesehener
Weg.
32. Lösbarer Klappsitz nach Anspruch 31, gekennzeichnet
durch
einen in der ersten Lagerhalterung (41) ausgebilde ten Führungsschlitz (57), und
einen von dem dritten Verriegelungselement (50) in den Führungsschlitz (57) vorstehenden Führungsstift (55), der in und entlang des Führungsschlitzes (57) bewegt wird, wenn der Sitz (13, 14) zwischen der Sitzposition und der Klapposition verschwenkt wird,
wobei der Leerweg (S1) entsprechend dem Ausmaß der Verschwenkung des dritten Verriegelungselements (50) bestimmt ist.
einen in der ersten Lagerhalterung (41) ausgebilde ten Führungsschlitz (57), und
einen von dem dritten Verriegelungselement (50) in den Führungsschlitz (57) vorstehenden Führungsstift (55), der in und entlang des Führungsschlitzes (57) bewegt wird, wenn der Sitz (13, 14) zwischen der Sitzposition und der Klapposition verschwenkt wird,
wobei der Leerweg (S1) entsprechend dem Ausmaß der Verschwenkung des dritten Verriegelungselements (50) bestimmt ist.
33. Lösbarer Klappsitz nach Anspruch 15, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Übertragungsmechanismus (77) auf
weist
einen drehbar an dem Sitzrahmen (21) gelagerten Übertragungslenker (82), der einen ersten Verbin dungsabschnitt (84), einen zweiten Verbindungsab schnitt (85) und einen dritten Verbindungsabschnitt (86) aufweist,
ein erstes Verbindungskabel (87), das mit seinem einen Ende mit dem zweiten Hebel (29) und mit sei nem anderen Ende mit dem ersten Verbindungsab schnitt (84) verbunden ist, wobei das erste Verbin dungskabel (87) gezogen wird, wenn der zweite Hebel (29) verschwenkt wird,
ein zweites Verbindungskabel (88), das mit seinem einen Ende mit dem zweiten Verriegelungselement (64) und mit seinem anderen Ende mit dem zweiten Verbindungsabschnitt (85) verbunden ist, wobei das zweite Verbindungskabel (88) gezogen wird, wenn das erste Verbindungskabel (87) zur Verschwenkung des Übertragungshebels (82) gezogen wird, und
ein drittes Verbindungskabel (90), das mit seinem einen Ende mit dem dritten Verriegelungselement (50) und mit seinem anderen Ende mit dem dritten Verbindungsabschnitt (86) verbunden ist, wobei das dritte Verbindungskabel (90) gezogen wird, wenn das erste Verbindungskabel (87) zur Verschwenkung des Übertragungshebels (82) gezogen wird,
wobei
das zweite Verriegelungselement (64) durch den zweiten Hebel (29) aus der zweiten Verriegelungs position in die zweite Entriegelungsposition ver schwenkt wird, wenn der Sitz (13, 14) sich in der Sitzposition befindet, und
das dritte Verriegelungselement (50) durch den zweiten Hebel (29) aus der Halteposition in die Löseposition verschwenkt wird, wenn sich der Sitz (13, 14) in der Klapposition befindet.
einen drehbar an dem Sitzrahmen (21) gelagerten Übertragungslenker (82), der einen ersten Verbin dungsabschnitt (84), einen zweiten Verbindungsab schnitt (85) und einen dritten Verbindungsabschnitt (86) aufweist,
ein erstes Verbindungskabel (87), das mit seinem einen Ende mit dem zweiten Hebel (29) und mit sei nem anderen Ende mit dem ersten Verbindungsab schnitt (84) verbunden ist, wobei das erste Verbin dungskabel (87) gezogen wird, wenn der zweite Hebel (29) verschwenkt wird,
ein zweites Verbindungskabel (88), das mit seinem einen Ende mit dem zweiten Verriegelungselement (64) und mit seinem anderen Ende mit dem zweiten Verbindungsabschnitt (85) verbunden ist, wobei das zweite Verbindungskabel (88) gezogen wird, wenn das erste Verbindungskabel (87) zur Verschwenkung des Übertragungshebels (82) gezogen wird, und
ein drittes Verbindungskabel (90), das mit seinem einen Ende mit dem dritten Verriegelungselement (50) und mit seinem anderen Ende mit dem dritten Verbindungsabschnitt (86) verbunden ist, wobei das dritte Verbindungskabel (90) gezogen wird, wenn das erste Verbindungskabel (87) zur Verschwenkung des Übertragungshebels (82) gezogen wird,
wobei
das zweite Verriegelungselement (64) durch den zweiten Hebel (29) aus der zweiten Verriegelungs position in die zweite Entriegelungsposition ver schwenkt wird, wenn der Sitz (13, 14) sich in der Sitzposition befindet, und
das dritte Verriegelungselement (50) durch den zweiten Hebel (29) aus der Halteposition in die Löseposition verschwenkt wird, wenn sich der Sitz (13, 14) in der Klapposition befindet.
34. Lösbarer Klappsitz nach Anspruch 33, dadurch gekenn
zeichnet, daß, wenn sich der Sitz (13, 14) in der
Sitzposition befindet, der Übertragungsmechanismus
(77) eine Verschwenkung des zweiten Verriegelungs
elements (64) durch den zweiten Hebel (29) ermöglicht
und eine Verschwenkung des dritten Verriegelungs
elements (50) durch den zweiten Hebel (29) verhin
dert, und, wenn sich der Sitz (13, 14) in der Klapposition
befindet, der Übertragungsmechanismus (77)
eine Verschwenkung des dritten Verriegelungselements
(50) durch den zweiten Hebel (29) ermöglicht und eine
Verschwenkung des zweiten Verriegelungselements (64)
durch den zweiten Hebel (29) verhindert.
35. Lösbarer Klappsitz nach Anspruch 34, dadurch gekenn
zeichnet, daß, wenn sich der Sitz (13, 14) in der
Sitzposition befindet, ein erster Leerweg (S1) zwi
schen dem dritten Verbindungsabschnitt (86) und dem
dritten Verbindungskabel (90) vorgesehen ist, der
länger ist als ein durch den zweiten Hebel (29)
vorgesehener Weg, und daß, wenn sich der Sitz (13,
14) in der Klapposition befindet, ein zweiter Leerweg
(S2) zwischen dem zweiten Verbindungsabschnitt (85)
und dem zweiten Verbindungskabel (88) vorgesehen ist,
der länger ist als ein durch den zweiten Hebel (29)
vorgesehener Weg.
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