DE19846775A1 - Automatische Ölerkennung und Ölrestmengenbestimmung - Google Patents
Automatische Ölerkennung und ÖlrestmengenbestimmungInfo
- Publication number
- DE19846775A1 DE19846775A1 DE19846775A DE19846775A DE19846775A1 DE 19846775 A1 DE19846775 A1 DE 19846775A1 DE 19846775 A DE19846775 A DE 19846775A DE 19846775 A DE19846775 A DE 19846775A DE 19846775 A1 DE19846775 A1 DE 19846775A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- oil
- cleaning
- radiation
- intensity
- sub
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N21/00—Investigating or analysing materials by the use of optical means, i.e. using sub-millimetre waves, infrared, visible or ultraviolet light
- G01N21/62—Systems in which the material investigated is excited whereby it emits light or causes a change in wavelength of the incident light
- G01N21/63—Systems in which the material investigated is excited whereby it emits light or causes a change in wavelength of the incident light optically excited
- G01N21/64—Fluorescence; Phosphorescence
- G01N21/6428—Measuring fluorescence of fluorescent products of reactions or of fluorochrome labelled reactive substances, e.g. measuring quenching effects, using measuring "optrodes"
- G01N21/643—Measuring fluorescence of fluorescent products of reactions or of fluorochrome labelled reactive substances, e.g. measuring quenching effects, using measuring "optrodes" non-biological material
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N21/00—Investigating or analysing materials by the use of optical means, i.e. using sub-millimetre waves, infrared, visible or ultraviolet light
- G01N21/84—Systems specially adapted for particular applications
- G01N21/88—Investigating the presence of flaws or contamination
- G01N21/94—Investigating contamination, e.g. dust
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Immunology (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Analytical Chemistry (AREA)
- Biochemistry (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Pathology (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Optics & Photonics (AREA)
- Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
- Molecular Biology (AREA)
- Investigating, Analyzing Materials By Fluorescence Or Luminescence (AREA)
- Investigating Or Analysing Materials By Optical Means (AREA)
Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erkennung von Ölsorten auf technischen Oberflächen vor deren Reinigung oder zur Bestimmung der Restölbeladung auf diesen Oberflächen nach deren Reinigung. Es läuft vorzugsweise programmgesteuert automatisch ab. Durch die Eigenfluoreszenzstrahlung des Öls kann die Ölsorte erkannt werden. Die Zusammensetzung der Reinigerlösung kann darauf hin - vorzugsweise automatisch - so angepaßt werden, daß die erkannte Ölsorte optimal von der zu reinigenden Oberfläche entfernt werden kann. Zur Kontrolle des Reinigungsergebnisses versetzt man das Öl auf der Oberfläche vor der Reinigung mit einer Tracer-Substanz. Nach der Reinigung regt man durch Bestrahlen die Fluoreszenzstrahlung des Tracers an und bestimmt aus deren Intensität nach Kalibrierung das auf der Oberfläche verbliebene Restöl. Hierdurch können bei unzureichendem Reinigungsergebnis automatisch Kontrollmessungen zum Überprüfen der Zusammensetzung der Reinigerlösung und/oder Maßnahmen zum Regenerieren der Reinigerlösung eingeleitet werden.
Description
Die Erfindung liegt auf dem Gebiet der Reinigung von harten Oberflächen in
industriellen Produktionsprozessen. Insbesondere betrifft die Erfindung metallische
Oberflächen, die belegt sind mit Korrosionsschutzölen oder mit Ölen, die
Formgebungsprozesse wie beispielsweise Walzen, Umformen, Ziehen,
Kaltfließpressen oder die spanabhebende Bearbeitung erleichtern. Dabei betrifft die
Erfindung denjenigen Teil einer industriellen Fertigungskette, in dem dieses Öl
durch Reinigung von den Oberflächen zumindest weitgehend entfernt werden soll,
um anschließend die Oberflächen einer weiteren Behandlung wie beispielsweise
einer chemischen Umwandlung (Konversionsbehandlung) oder einer Beschichtung
zu unterziehen. Bei der Konversionsbehandlung kann es sich beispielsweise
handeln um eine schichtbildende oder nichtschichtbildende Phosphatierung, eine
Chromatierung, eine Anodisierung oder eine Behandlung mit Lösungen, die
Übergangsmetallionen und/oder einfache und/oder komplex gebundene Fluoride
und/oder deren Säuren enthalten. Beispiel einer Beschichtung ist die Beschichtung
mit organischen Polymeren oder mit solchen organischen Substanzen, die beim
Erwärmen und/oder bei der Bestrahlung mit infraroter, sichtbarer oder ultravioletter
Strahlung unter Polymerbildung vernetzen (beispielsweise eine Lackierung), oder
die Beschichtung mit metallischen Schichten, beispielsweise eine Beschichtung mit
metallischem Zink, Nickel, Chrom, Aluminium oder mit Legierungen, die jeweils
zumindest zu 50% aus einem der genannten Elementen bestehen.
Es gibt eine Vielzahl industrieller Fertigungsprozesse, bei denen Metallbänder oder
Formteile aus Metallen umgeformt und/oder gefügt und anschließend gereinigt
werden, um die Oberfläche für weitere Bearbeitungsschritte wie beispielsweise eine
Konversionsbehandlung oder eine Beschichtung vorzubereiten. Für die
Formgebungsprozesse werden die Oberflächen in der Regel mit Walz- oder
Umformölen belegt, die das Umformen erleichtern und insbesondere ein
Verschweißen der metallischen Oberfläche des Werkstücks mit dem Werkzeug
verhindern sollen. Beispiele solcher Umformprozesse sind nichtspanabhebende
Verfahren wie beispielsweise Walzen, Biegen, Ziehen oder Kaltfließpressen sowie
spanabhebende Verfahren wie Schneiden, Bohren oder Fräsen. Werden metallische
Materialien zwischen unterschiedlichen Verarbeitungsstufen gelagert und/oder
transportiert, ist es üblich, die Oberflächen durch ein Korrosionsschutzöl vor einer
Korrosion zu schützen. Vor den beispielshaft genannten weiteren
Bearbeitungsschritten chemische Konversionsbehandlung und/oder Beschichtung
müssen diese Öle durch geeignete Reinigerlösungen zumindest so weitgehend
entfernt werden, daß auf den Oberflächen verbliebene Restölmengen die
nachfolgenden Prozeßschritte nicht negativ beeinflussen.
Im Stand der Technik stehen unterschiedliche Reinigerlösungen zur Verfügung, die
einerseits an die chemische Natur der zu reinigenden Substrate und andererseits an
die zu entfernende Oberflächenbelegung wie beispielsweise Öle angepaßt sind. Je
nach Substrat und je nach Reinigungsaufgabe wählt der Fachmann
erfahrungsgemäß geeignete Reinigerlösungen aus bzw. paßt die Zusammensetzung
der Reinigerlösung entsprechend an.
Hieraus ergeben sich 2 Aufgabenstellungen, die die Kontrolle des
Reinigungsergebnisses und erforderlichenfalls die Kontrolle der Zusammensetzung
der Reinigerlösung, sowie die Anpassung der Zusammensetzung der Reinigerlösung
an die Reinigungsaufgabe betreffen. Zum einen ist es in einem Produktionsprozeß
wünschenswert, möglichst kontinuierlich und möglichst ohne menschliches
Eingreifen den Reinigungserfolg beispielsweise dadurch zu kontrollieren, daß die
Menge des nach der Reinigung auf der Oberfläche verbliebenen Restöls bestimmt
wird. Zum anderen wäre es wünschenswert, bereits vor dem Reinigungsschritt die
Ölsorte zu identifizieren, mit der die zu reinigende Oberfläche belegt ist, um
möglichst automatisch die Zusammensetzung der Reinigungslösung nach
vorgewählten Kriterien an die jeweilige Ölsorte anzupassen.
Gemäß der Veröffentlichung von Christian Lammel: "Abschied von der
Daumenprobe", Automobil Industrie 2/97, Seiten 66 und 68, ist es bekannt, bei
einer mit Öl im Mengenbereich von g/m2 belegten Oberfläche sowohl die Ölsorte
als auch den Beölungsgrad in g/m2 zu erkennen. Hierbei nutzt man aus, daß Öle in
der Regel aromatische Komponenten enthalten, die bei Bestrahlung mit
ultraviolettem Licht eine Fluoreszensstrahlung aussenden. Das genannte Dokument
führt hierzu aus:
"Bestrahlt man beölte Bleche mit definiertem UV-Licht, so zeigt anschließend
das Spektrum der emitierten und reflektierten Lichtmenge einen anfangs stark
ausgeprägten Peak bei 360 nm. Dieser schwächt sich im weiteren Verlauf
wieder ab und bildet bei 440 nm eine weitere Spitze. Dies führt bei sehr stark
beölten Blechen zu einer deutlichen Veränderung im Spektrum des
eingestrahlten zum emitierten Licht. Je dicker die Ölschicht, desto stärker die
Verschiebung des Spektrums. Dieser Zusammenhang läßt sich zur Messung
der Ölschichtdicke heranziehen."
Weiterhin wird in dem genannten Dokument ausgeführt, daß bei unterschiedlichen
Ölen Differenzen in der abgestrahlten Lichtintensität festgestellt werden können,
woraus sich durch Vergleich mit dem bekannten Verhalten der einzelnen Ölsorten
die jeweils vorliegende Ölsorte bestimmen läßt.
Demnach ist durch eine Messung von reflektiertem Licht bzw. von
Fluoreszenzstrahlung zum einen die vorliegende Ölsorte durch Vergleich erkennbar
und zum anderen kann die Belegung der Oberfläche mit diesem Öl im
Mengenbereich von g/m2 ermittelt werden. Dieses Dokument spricht jedoch nicht
die Aufgabe an, je nach identifizierter Ölsorte die Zusammensetzung (= Art
und/oder Konzentration der Inhaltsstoffe) einer für die Reinigung der ölbelegten
Oberfläche einzusetzenden Reinigerlösung zweckmäßig anzupassen. Weiterhin
spricht dieses Dokument nicht die Aufgabe an, Restölmengen auf der Oberfläche
nach deren Reinigung zu bestimmen. Insbesondere die letztgenannte Aufgabe ist
mit der in dem genannten Dokument dargelegten Methode nicht lösbar, da die
Ölmenge im Mengenbereich deutlich unterhalb von 1 g/m2 viel zu gering ist, um
durch die schwache Fluoreszenzstrahlung des Öls mit ausreichender Genauigkeit
bestimmt werden zu können.
Demgegenüber werden die angesprochenen Teilaufgaben im Rahmen einer
industriellen Reinigung von ölbelegten Oberflächen erfindungsgemäß gelöst durch
ein Verfahren zur Erkennung von Ölsorten auf Oberflächen vor deren Reinigung
oder zur Bestimmung der Restölbeladung auf Oberflächen nach deren Reinigung
dadurch gekennzeichnet, daß man
- a) für die Bestimmung der Restölbeladung das Öl vor der Reinigung der Oberfläche mit einer Substanz versetzt, die beim Bestrahlen mit sichtbarem Licht oder mit ultravioletter Strahlung eine Fluoreszenzstrahlung aussendet,
- b) die mit dem Öl belegte Oberfläche mit sichtbarem Licht oder mit ultravioletter Strahlung bestrahlt,
- c) die Intensität der von der mit Öl belegten Oberfläche abgestrahlten Fluoreszenzstrahlung entweder bei einer vorgewählten Wellenlänge mißt oder die Wellenlängenabhängigkeit der Intensität der Fluoreszenzstrahlung mißt und
- d) entweder aus der Intensität der Fluoreszenzstrahlung bei einer vorgewählten Wellenlänge die Restölbeladung der Oberfläche bestimmt oder aus der Wellenlängenabhängigkeit der Intensität der Fluoreszenzstrahlung die Ölsorte auf der Oberfläche erkennt,
wobei die Teilschritte b) bis d) programmgesteuert automatisch ablaufen und das
Ergebnis des Teilschritts d) lokal oder an einem entfernten Ort ausgegeben oder zur
weiteren Verarbeitung auf einem Datenträger gespeichert wird und/oder je nach
Ergebnis des Teilschritts d) lokal oder an einem entfernten Ort ein Warnsignal
erzeugt wird und/oder automatisch eine Überprüfung der Zusammensetzung der zur
Reinigung der Oberflächen verwendeten Reinigerlösung eingeleitet wird und/oder
automatisch die Zusammensetzung der zur Reinigung der Oberflächen verwendeten
Reinigunglösung in Abhängigkeit von der erkannten Ölsorte auf vorgewählte Werte
verändert wird.
Substanzen, die beim Bestrahlen mit sichtbarem Licht oder mit ultravioletter
Strahlung eine Fluoreszenzstrahlung aussenden, sind für unterschiedliche
technische Einsatzgebiete bekannt. Sofern sie eingesetzt werden, um die
Anwesenheit bestimmter Komponenten und/oder deren Mengen zu erkennen,
werden sie üblicherweise als "Tracer" bezeichnet. In der weiteren Offenbarung wird
dieser Begriff in diesem Sinne verwendet. Beispielsweise werden Tracer zur
Kontrolle der Menge von Konditionierungsmitteln in wäßrigen Kühlkreisläufen
verwendet. Für die vorliegende Erfindung müssen die Tracer ausreichend öllöslich
sein.
In den Teilschritten b) und c) wird die mit Öl belegte Oberfläche mit sichtbarem
Licht oder vorzugsweise mit ultravioletter Strahlung bestrahlt und die Intensität der
von der mit Öl belegten Oberfläche abgestrahlten Fluoreszenzstrahlung mit einer
geeigneten Meßeinrichtung gemessen. Vorzugsweise geht man hierbei so vor, daß
man eine oder mehrere, vorzugsweise 4, Quellen für das sichtbare Licht oder die
ultraviolette Strahlung in der Nähe des Meßelements anordnet, das die Intensität der
Fluoreszenzstrahlung mißt. Durch mehrere Licht- oder UV-Strahlungsquellen, die
um das Meßelement zur Messung der Fluoreszenzstrahlung herum angeordnet sind,
läßt sich eine besonders gleichmäßige Bestrahlung desjenigen
Oberflächenausschnitts erreichen, dessen Fluoreszenzstrahlung gemessen werden
soll. Verfälschungen durch Abschattungen werden hierdurch vermieden oder
zumindest verringert. Als Meßelement zur Messung der Intensität der
Fluoreszenzstrahlung setzt man vorzugsweise eine für den gewählten Meßbereich
empfindliche Fotozelle ein, die mit einem Fotomultiplier ausgerüstet bzw.
verbunden ist. Der vom Fotomultiplier gelieferte Strom ist proportional zur
Intensität der Fluoreszenzstrahlung und kann daher als Maß für diese Intensität der
Fluoreszenzstrahlung herangezogen und weiterverarbeitet werden.
Zweckmäßigerweise ist die Eintrittsöffnung für die Fotozelle mit einer Folie oder
Scheibe, beispielsweise aus Kunststoff oder Glas verschlossen, die eine
Verschmutzung der eigentlichen Fotozelle in der industriellen Einsatzumgebung
verhindern soll. Selbstverständlich muß diese Folie oder Scheibe ausreichend
durchlässig für die zu messende Fluoreszenzstrahlung sein. Sofern die Messung der
Fluoreszenzstrahlung in einem Bereich hoher Luftfeuchtigkeit stattfindet, was
beispielsweise in der Nähe eines Reinigerbades zu erwarten ist, sollte man ein
Kondensieren von Feuchtigkeit auf der Folie oder Scheibe verhindern. Dies kann
beispielsweise dadurch erreicht werden, daß man diese kontinuierlich oder
diskontinuierlich mit einem erforderlichenfalls erwärmten Luftstrom abbläst.
Die Größe des Meßflecks auf der Oberfläche, in dessen Bereich die Intensität der
Fluoreszenzstrahlung von dem Meßelement erfaßt wird, hängt zum einen vom
Abstand des Meßelements von der Oberfläche und zum anderen von dessen
Öffnungswinkel ab. Dabei wird ein um so größerer Bereich der Oberfläche erfaßt,
je weiter das Element von der Oberfläche entfernt ist. Da umgekehrt jedoch die
Intensität der gemessenen Fluoreszenzstrahlung mit dem Quadrat des Abstandes des
Meßelements von der Oberfläche abnimmt, ist es für eine möglichst exakte
Intensitätsmessung empfehlenswert, das Meßelement möglichst nahe an die
Oberfläche heranzubringen. Um beispielsweise einen kreisförmigen Ausschnitt der
Oberfläche mit einem Durchmesser von etwa 15 cm bei der Messung der Intensität
der Fluoreszenzstrahlung erfassen zu können und andererseits zu gewährleisten, daß
die Intensitätsmessung mit ausreichender Genauigkeit erfolgt, ist es
empfehlenswert, einen Abstand zwischen Meßelement und Oberfläche von etwa 30
bis etwa 50 cm, beispielsweise von etwa 40 cm vorzusehen.
Um im Teilschritt d) entweder die Ölsorte durch die Wellenlängenabhängigkeit der
Intensität der Fluoreszenzstrahlung erkennen oder die Beladung der Oberfläche mit
Restöl aus der Intensität der Fluoreszenzstrahlung bei einer vorgegebenen
Wellenlänge quantitativ bestimmen zu können, ist es erforderlich, die verwendete
Meßeinrichtung vorher zu kalibrieren. Zur Erkennung von Ölsorten kann man die
Kalibrierung dadurch durchführen, daß man Oberflächen mit unterschiedlichen
Ölsorten belegt und die Wellenlängenabhängigkeit der Intensität der
Fluoreszenzstrahlung der jeweiligen Ölsorte aufzeichnet und auf einem Datenträger
abspeichert. Zur quantitativen Bestimmung der Restölbeladung der Oberfläche führt
man die Kalibrierung vorzugsweise dadurch durch, daß man als Substrat dasjenige
Material wählt, bei dem die Restölbeladung der Substratoberfläche später bestimmt
werden soll, und die Oberfläche des Substrats mit definierten Mengen der
Tracersubstanz belegt. Dabei kann der Tracer entweder in dem später
abzureinigenden Öl oder auch in einem beliebigen anderen Lösungsmittel gelöst
sein. Wichtig ist es lediglich, eine definierte Tracermenge auf die Oberfläche
aufzubringen. Dies kann beispielsweise dadurch erfolgen, daß man eine Lösung des
Tracers mit bekannter Konzentration herstellt und diese Lösung beispielsweise mit
einem Rakel mit einer definierten Schichtdicke und damit mit einer definierten
Menge auf die Oberfläche aufträgt. Aus der Messung der Intensität der
Fluoreszenzstrahlung des Tracers bei unterschiedlichen bekannten Tracermengen
läßt sich eine Kalibrierkurve erstellen, die man auf einem Datenträger abspeichern
und zur späteren Bestimmung der Restölmenge aus der Intensität der
Fluoreszenzstrahlung heranziehen kann.
Dabei werden die Teilschritte b) bis d) programmgesteuert automatisch
durchgeführt, ohne daß es für den Start des jeweiligen Teilschritts eines
menschlichen Eingreifens bedarf. Das erfindungsgemäße Verfahren kann daher in
einem kontinuierlichen Produktionsprozeß eingesetzt werden, ohne daß
menschliche Arbeitskraft für seine Durchführung gebunden wird. Je nach Ziel des
Verfahrens wird gemäß einer Ausführungsform die Zusammensetzung der
Reinigerlösung nach vorgewählten Kriterien an die erkannte Ölsorte angepaßt, mit
der das zu reinigende Gut belegt ist. Dies kann entweder dadurch geschehen, daß
das Steuersystem für das erfindungsgemäße Verfahren an das Bedienungspersonal
der Reinigungsanlage eine entsprechende Empfehlung ausgibt. Andererseits kann
die Anpassung der Zusammensetzung der Reinigerlösung auch voll automatisch
erfolgen, indem das Steuerungssystem für das Verfahren eine entsprechende
Dosieranweisung an die Dosiereinrichtungen für die Komponenten der
Reinigungslösung gibt. Andererseits kann das Verfahren eingesetzt werden, um das
Ergebnis des Reinigungsschrittes zu überprüfen, d. h. um zu bestimmen, wieviel
Restöl auf der Oberfläche nach der Reinigung verblieben ist. Je nach
Ausführungsform des Verfahrens kann das Ergebnis der Bestimmung der
Restölbeladung nach dem Teilschritt d) entweder lokal oder an einem entfernten Ort
ausgegeben werden. Weiterhin kann es zur weiteren Verarbeitung - beispielsweise
zum Erkennen von Trends oder als Aufzeichnung im Rahmen einer
Qualitätssicherung - auf einem Datenträger gespeichert werden. Weiterhin kann
vorgesehen werden, daß ab einer vorgegebenen Menge Restöl auf der Oberfläche
nach der Reinigung lokal oder an einem entfernten Ort ein Warnsignal erzeugt wird.
Dies kann ein optisches oder ein akustisches Signal sein oder eine Anzeige auf
einem Bildschirm. Weiterhin kann je nach Ergebnis der Bestimmung der
Restölbeladung automatisch eine Überprüfung der Zusammensetzung der
Reinigerlösung eingeleitet werden, die ggf. dazu führen kann, daß Komponenten
der Reinigungslösung automatisch nachdosiert oder daß Maßnahmen zur Pflege
bzw. Erneuerung der Reinigerlösung eingeleitet werden.
Zur Bestimmung von Ölrestmengen auf Oberflächen nach deren Reinigung und ggf.
zur Durchführung weiterer Maßnahmen führt man das Verfahren vorzugsweise so
durch, daß man
- a) das Öl mit einer Substanz versetzt, die beim Bestrahlen mit
sichtbarem Licht oder mit ultravioletter Strahlung eine Fluoreszenzstrahlung
aussendet,
- a1) in einem zeitlich späteren Schritt die Oberfläche unter Verwendung einer Reinigerlösung reinigt und zur Bestimmung des Restölgehaltes auf der Oberfläche nach deren Reinigung
- b) die mit nicht entfernten Resten von Öl belegte Oberfläche mit sichtbarem Licht oder mit ultravioletter Strahlung bestrahlt,
- c) die Intensität der von der mit Resten von Öl belegten Oberfläche abgestrahlten Fluoreszenzstrahlung bei einer vorgewählten Wellenlänge mißt und
- d) aus der Intensität der Fluoreszenzstrahlung die Restölbeladung der Oberfläche bestimmt und
- e) das Ergebnis des Teilschritts d) lokal oder an einem entfernten Ort ausgibt und/oder zur weiteren Verarbeitung auf einem Datenträger speichert und/oder in dem Fall, daß das Ergebnis des Teilschritts d) einen vorgewählten Wert übersteigt oder sich bei ein- oder mehrmaliger Wiederholung der Teilschritte a1) bis d) um einen vorgegebenen Wert ändert, lokal oder an einem entfernten Ort ein Warnsignal erzeugt und/oder automatisch eine Überprüfung der Zusammensetzung der im Teilschritt a1) verwendeten Reinigerlösung einleitet.
In dieser Ausführungsform ist die Erfindung speziell dafür geeignet, die auf einer
Oberfläche verbliebenen Restölmengen zu bestimmen, nachdem man die
Oberfläche mit einer Reinigerlösung gereinigt hat. Welche der aus dem Stand der
Technik bekannten Reinigerlösungen hierfür verwendet wird, ist für die Ausführung
des erfindungsgemäßen Verfahrens ohne Belang.
Dabei stellt es einen vorteilhaften Aspekt der Erfindung dar, daß das Ergebnis des
Teilschritts d), die Restölbeladung der Oberfläche, nicht nur lokal, sondern auch an
einem entfernten Ort ausgegeben werden kann. Dabei wird unter dem Begriff
"entfernter Ort" ein Ort verstanden, der sich nicht im unmittelbaren oder zumindest
im optischen Kontakt mit dem Steuersystem befindet, das das erfindungsgemäße
Verfahren steuert. Der entfernte Ort kann beispielsweise ein zentrales
Prozeßleitsystem darstellen, das im Rahmen eines Gesamtverfahrens zur
Oberflächenbehandlung von beispielsweise Metallteilen als Teilaufgabe das
Ergebnis des Reinigungsschrittes kontrolliert und ggf. Anweisung zur Überprüfung
der Reinigerlösung gibt. Der entfernte Ort kann auch eine zentrale Leitwarte
darstellen, von der aus der Gesamtprozeß kontrolliert und gesteuert wird und die
sich beispielsweise in einem anderen Raum als das Reinigerbad, dessen
Reinigungsleistung kontrolliert werden soll, befindet. Als entfernter Ort kommt
jedoch auch eine Stelle außerhalb des Werkes in Betracht, in dem der
Reinigungsschritt durchgeführt wird. Hierdurch wird es möglich, daß Spezialisten
den Erfolg des Reinigungsschrittes überprüfen und ggf. Maßnahmen zur
Regenerierung der Reinigerlösung anstoßen, ohne sich in räumlicher Nähe zu der
Reinigerlösung zu befinden. Hierdurch ist es wesentlich seltener erforderlich, daß
sich Spezialpersonal am Ort der Reinigerlösung aufhält.
Ein anderer wesentlicher Aspekt der Erfindung liegt jedoch darin, daß das
Steuersystem für das Verfahren je nach Ergebnis der Bestimmung des
Restölgehaltes auf der Oberfläche von sich aus eine Überprüfung und als deren
Ergebnis erforderlichenfalls Maßnahmen zur Regenerierung der Reinigerlösung
veranlaßt, ohne daß es hierzu eines menschlichen Eingreifens bedarf.
Dabei kann ein unzureichendes Reinigungsergebnis nach unterschiedlichen
vorgegebenen Kriterien definiert werden: Man kann einen Toleranzbereich
vorgeben, innerhalb dem der Restölgehalt auf der gereinigten Oberfläche in der
Regel liegen sollte. Weiterhin kann man einen Kontrollbereich vorgeben, in dem
der Restölgehalt nur in einer vorgegebenen beschränkten Anzahl von Fällen liegen
darf, beispielsweise bezogen auf die Zahl der durchgeführten Bestimmungen oder
auf die Zeit. Liegt der Restölgehalt häufiger im Kontrollbereich, ergreift das System
eine oder mehrere der vorgewählten Maßnahmen. Dabei kann gleichzeitig eine
Trendanalyse vorgesehen werden. Als Ergebnis dieser Trendanalyse kann
vorgesehen werden, daß Maßnahmen eingeleitet werden, wenn die Anzahl der
Fälle, in denen der Restölgehalt im Kontrollbereich liegt, mit der Zeit zunimmt.
Und schließlich kann eine Obergrenze für den Restölgehalt festgelegt werden,
oberhalb derer auf jeden Fall eine oder mehrere der vorgesehenen Maßnahmen
automatisch eingeleitet werden.
Welche vorgegebene Maßnahmen vom Steuersystem für das erfindungsgemäße
Verfahren angestoßen werden können, wurde bereits weiter oben erläutert. Dabei
kann insbesondere vorgesehen werden, daß das Steuersystem von sich aus die
Bestimmung von einem oder mehreren Parametern der Reinigungslösung anstößt.
Beispielsweise kann das Steuersystem eine Bestimmung der Alkalität, des
Tensidgehalts und/oder der Ölbelastung der Reinigerlösung oder auch mehrere
dieser Bestimmungen anstoßen. Wie diese Bestimmungen automatisch durchgeführt
werden können, ist beispielsweise in den deutschen Patentanmeldungen 198 02 725,
198 14 500, 198 20 800 und 198 36 720 beschrieben. Je nach Ergebnis der Analyse
der Zusammensetzung der Reinigerlösung können weitere Maßnahmen wie
beispielsweise Nachdosieren von Komponenten der Reinigerlösung, deren
Aufbereitung oder Erneuerung vorzugsweise automatisch veranlaßt und
durchgeführt werden. Auch diese Maßnahmen, die die Funktionsfähigkeit der
Reinigerlösung wieder herstellen, sind in den genannten deutschen
Patentanmeldungen 198 02 725, 198 14 500, 198 20 800 und 198 36 720
beschrieben.
Unabhängig davon, welche Maßnahmen zur Kontrolle und zur Regenerierung der
Reinigerlösung das System anstößt, ist es empfehlenswert, daß die Durchführung
dieser Maßnahmen und ihr Ergebnis auf einem Datenträger zur späteren
Auswertung protokolliert und lokal und/oder an einem entfernten Ort angezeigt
werden.
Als extremste Maßnahme kann vorgesehen werden, daß ab einem bestimmten
Schwellenwert für die Restölbeladung der gesamte Produktionsprozeß angehalten
und eine entsprechende Alarmmeldung lokal und/oder an einem entfernten Ort
ausgegeben wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist insbesondere zur Anwendung bei
Produktionsprozessen konzipiert, bei denen es sich bei der betroffenen Oberfläche
um eine metallische Oberfläche handelt, die nach der Reinigung einer chemischen
Umwandlung (= Konversionsbehandlung) oder einer Beschichtung unterzogen
wird. Im einleitenden Teil dieser Offenbarung wurde bereits erläutert, was unter
einer "chemischen Umwandlung" oder einer "Beschichtung" beispielsweise
verstanden werden kann. Das Verfahren kann demnach insbesondere bei der
Herstellung von beschichtetem Bandstahl, im Fahrzeugbau und in der
Haushaltsgeräteindustrie eingesetzt werden. Insbesondere ist vorgesehen, daß es
sich bei der betroffenen Oberfläche um die Oberfläche eines Fahrzeugs,
beispielsweise eines Kraftwagens, oder um die Oberfläche eines Fahrzeugteils
handelt, die nach der Reinigung phosphatiert wird. Dabei werden insbesondere
schichtbildende Phosphatierverfahren durchgeführt, beispielsweise die derzeit
üblicherweise durchgeführte Niedrigzink-Phosphatierung.
Führt man das Verfahren an Kraftfahrzeugkarosserien durch, die nach dem
Zusammenbau gereinigt und anschließend phosphatiert werden, kann man
vorsehen, daß das erfindungsgemäße Verfahren an mehreren Stellen der
Fahrzeugkarosserie durchgeführt wird. Beispielsweise kann die Restölbeladung von
Oberflächenausschnitten bestimmt werden, die sich an der Seite und auf dem Dach
der Fahrzeugkarosserie befinden. Hierbei kann festgestellt werden, ob die
Reinigerlösung an allen Teilen der Fahrzeugkarosserie gleichmäßig gut wirkt. Dies
kann insbesondere dann von Bedeutung sein, wenn unterschiedliche Fahrzeugteile -
wie durchaus üblich - aus unterschiedlichen Materialien von ggf. unterschiedlichen
Herstellern gefertigt werden, wobei diese unterschiedlichen Materialien mit
verschiedenen Ölen belegt sein können.
Da gerade im Fahrzeugbau Qualitätssicherung eine besondere Bedeutung hat, sieht
man im Zuge des erfindungsgemäßen Verfahrens vorzugsweise vor, daß die
Ergebnisse der Restölbestimmung derart abgespeichert werden, daß der Bezug zu
dem kontrollierten Fahrzeug oder Fahrzeugteil festgehalten bleibt. Hierzu können
beispielsweise an den Transporteinrichtungen für die Fahrzeuge bzw. Fahrzeugteile
Strichcodes angebracht werden, die zur Identifizierung des gerade vermessenen
Fahrzeugs bzw. Fahrzeugteils dienen. Im Falle späterer Reklamationen kann dann
nachvollzogen werden, wie das Reinigungsergebnis für das betroffene Fahrzeug
bzw. Fahrzeugteil jeweils ausgefallen war.
Als Tracersubstanzen werden vorzugsweise solche Substanzen gewählt, die in den
verwendeten Ölen ausreichend löslich sind und die eine ausreichend intensive
Fluoreszenzstrahlung liefern, um auch geringe Mengen an Tracersubstanz und
damit geringe Restölbeladungen zuverlässig genug bestimmen zu können.
Insbesondere können die Tracersubstanzen ausgewählt sein aus öllöslichen
Derivaten von Cumarin und von Benzoxazol. Bei Wahl derartiger Tracersubstanzen
bestrahlt man die zu prüfende Oberfläche mit ultravioletter Strahlung mit einer
Wellenlänge im Bereich von 300 bis 400 nm, wobei man die Wellenlänge für die
Bestrahlung aufgrund von Informationen der Hersteller der Tracersubstanzen oder
aufgrund von Voruntersuchungen für die gewählte Tracersubstanz so anpassen
kann, daß die Ausbeute an Fluoreszenzstrahlung maximal wird. Die Intensität der
von der Oberfläche abgestrahlten Fluoreszenzstrahlung mißt man dann
vorzugsweise bei einer Wellenlänge im Bereich von 400 bis 500 nm, die ebenfalls
wieder nach Vorinformation oder nach einer spektroskopischen Voruntersuchung
an diejenige Wellenlänge angepaßt werden kann, bei der die Fluoreszenzstrahlung
die höchste Intensität aufweist.
Als Tracer ist beispielsweise ein Cumarinderivat geeignet, das von der Firma Ciba
Geigy unter dem Handelsnamen Tinopal® SWN vertrieben wird. Es hat ein
Absorptionsmaximum bei einer Wellenlänge von 375 um, so daß man als
Anregungsstrahlung für die Fluoreszenz vorzugsweise eine Strahlung verwendet,
die in diesem Wellenlängenbereich eine hohe Intensität aufweist. Das Maximum der
Fluoreszenzstrahlung liegt je nach Untergrund, auf dem der Tracer aufgezogen ist,
im Bereich von 430 bis 440 um. Demgemäß ist dieser Wellenlängenbereich für die
Messung der Intensität der Fluoreszenzstrahlung besonders geeignet. Weiterhin
kann als Tracer ein Benzoxazolderivat eingesetzt werden, das von der Firma Ciba
Geigy unter der Bezeichnung Tinopal® SOP vertrieben wird. Sein
Absorptionsmaximum liegt bei 367 um, sein Fluoreszenzmaximum im Bereich von
420 bis 430 um. Demgemäß sind die jeweils entsprechenden Wellenlängen zum
Anregen und zum Messen der Fluoreszenzstrahlung besonders geeignet. Weiterhin
können Diphenylpyrazolin-Derivate als Tracer verwendet werden. Ein Beispiel
hierfür ist Blankophor® MAN der Firma Bayer AG.
Das Öl versetzt man vor der Reinigung der Oberfläche vorzugsweise mit einer
solchen Menge einer Tracersubstanz, daß die Konzentration dieser Substanz in dem
Öl im Bereich von etwa 0,01 bis etwa 1 Gew.-% liegt. Bei Konzentrationen des
Tracers in dem Öl in dieser Größenordnung ist es dann möglich, nach dem Reinigen
einen durchschnittlichen Restölgehalt auf dem gereinigten Blech in der
Größenordnung von etwa 10 bis etwa 100 mg/m2 zu erfassen und zu bestimmen.
Mit diesen Tracerkonzentrationen kann man dann beispielsweise vorsehen, daß der
Toleranzbereich für die Restölbelegung bis etwa 20 bis 30 mg Öl pro m2 reicht, der
Kontrollbereich bis etwa 50 mg/m2 und der Alarmbereich über diesem Wert
beginnt. Diese Werte sind beispielshaft für die Automobilindustrie, wo die
gereinigten Oberflächen anschließend phosphatiert werden. Bei anderen
Produktionsprozessen kann man die Grenzwerte für den Toleranzbereich, den
Kontrollbereich und den Alarmbereich den jeweiligen Qualitätsbedürfnissen
anpassen.
Hinsichtlich einer Relativbewegung der Oberfläche, deren Restölgehalt zu
bestimmen ist, zu dem Meßelement für die Fluoreszenzstrahlung können 2 Fälle
unterschieden werden: Es kann vorgesehen werden, daß während der Durchführung
der Teilschritte b) und c) des erfindungsgemäßen Verfahrens sich die Oberfläche
nicht relativ zu dem Meßelement, das die Intensität der Fluoreszenzstrahlung mißt,
bewegt; es kann jedoch auch vorgesehen werden, daß während der Durchführung
der Teilschritte b) und c) des erfindungsgemäßen Verfahrens sich die Oberfläche
relativ zu dem Meßelement, das die Intensität der Fluoreszenzstrahlung mißt,
bewegt. Bei den beispielshaft genannten industriellen Produktionsprozessen ist es
die Regel, daß sich die Bauteile bzw. die Metallbänder mehr oder weniger
gleichförmig durch die einzelnen Bearbeitungszonen bewegen. Wünscht man
während der Durchführung der Fluoreszenzmessung keine Relativbewegung des
untersuchten Oberflächenausschnitts zu dem Meßelement, ist es daher erforderlich,
daß sich das Meßelement mit der gleichen Geschwindigkeit in die gleiche Richtung
bewegt wie der zu untersuchende Ausschnitt der Oberfläche.
Alternativ hierzu kann aber auch vorgesehen werden, daß während der
Durchführung der Fluoreszenzmessung (Teilschritte b) und c)) sich die Oberfläche
relativ zu dem Meßelement, das die Intensität der Fluoreszenzstrahlung mißt,
bewegt. In dieser Ausführungsform ist das Meßelement fest montiert und das
Bauteil, dessen Oberflächenbelegung mit Restöl geprüft werden soll, bewegt sich an
dem Meßelement vorbei. Während der Meßdauer, die üblicherweise im Bereich
weniger Sekunden (etwa 1 bis etwa 10 Sekunden) liegen kann, wird hierdurch ein
größerer Ausschnitt der Oberfläche erfaßt, als dem eigentlichen Meßfleck
entspricht. Hierdurch erhält man eine Aussage über die mittlere Restölbelegung
desjenigen Oberflächenausschnitts, der sich während der Meßdauer an dem
Meßelement vorbei bewegt.
Bei gleicher Meßdauer wird daher im Fall der relativ zum Meßelement
stillstehenden Oberfläche ein kleinerer Ausschnitt der Oberfläche überprüft als im
Fall der relativ zum Meßelement bewegten Oberfläche. Den selben Effekt, nämlich
das Erfassen von Oberflächenausschnitten variabler Größe, könnte man auch
dadurch erreichen, daß man den Abstand des Meßelements von der Oberfläche
verändert. Dies ist jedoch weniger empfehlenswert, da sich mit zunehmendem
Abstand des Meßelements von der Oberfläche die Intensität der das Meßelement
erreichenden Fluoreszenzstrahlung verringert. Durch längere Meßzeiten könnte dies
kompensiert werden. Jedoch wäre es bei dieser Verfahrensweise ratsam, die
Meßeinrichtung für jeden Abstand des Meßelements von der Oberfläche zu
kalibrieren. Dies bedeutet einen höheren Aufwand, bringt aber keine wesentlichen
Vorteile mit sich.
Da das erfindungsgemäße Verfahren möglichst weitgehend ohne menschliches
Eingreifen automatisch ablaufen soll, sieht man vorteilhafterweise vor, daß sich die
verwendete Meßeinrichtung nach vorgegebenen Zeitabständen oder nach einer
vorgegebenen Anzahl von Messungen selbst auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft.
Daher sieht man vorteilhafterweise vor, daß man die Funktionsfähigkeit der für die
Durchführung der Teilschritte b) und d) verwendeten Meßeinrichtung nach
vorgewählten Zeitabständen oder nach einer vorgewählten Anzahl von Messungen
und/oder dann, wenn sich die Ergebnisse zweier Bestimmungen der Restölbeladung
mindestens um einen vorgegebenen Wert unterscheiden, und/oder aufgrund einer
manuellen Anforderung dadurch überprüft, daß man die Teilschritte b) und c) mit
einer Oberfläche durchführt, die mit einer bekannten Menge einer Substanz belegt
ist, die bei Bestrahlen mit sichtbarem Licht oder mit ultravioletter Strahlung eine
Fluorenszenzstrahlung aussendet, und das Ergebnis des Teilschritts d) mit dem
bekannten Sollwert vergleicht.
Die Selbstüberprüfung der Meßeinrichtung kann also vom Steuersystem nach
unterschiedlichen Kriterien automatisch gestartet, jedoch auch durch eine manuelle
Anforderung veranlaßt werden. Dabei kann die manuelle Anforderung am Ort der
Meßeinrichtung selbst oder von dem genannten "entfernten Ort" aus erfolgen.
Damit ist jederzeit eine Überprüfung möglich, ob die Meßeinrichtung
funktionsfähig ist. Die Überprüfung kann beispielsweise dadurch erfolgen, daß man
eine Materialprobe bereithält, die vorzugsweise demjenigen Material entspricht,
dessen Oberflächenbelegung mit Restöl kontrolliert werden soll, und deren
Oberfläche eine bekannte Mengen Tracersubstanz enthält. Damit ist bekannt,
welche Intensität unter den gewählten Meßbedingungen die von dieser Oberfläche
abgestrahlte Fluoreszenzstrahlung haben sollte. Für die Überprüfung der
Meßeinrichtung wird diese Materialprobe durch eine geeignete Vorrichtung im
richtigen Abstand vor dem Meßelement positioniert und die Fluoreszenzstrahlung
gemessen. Bei Abweichungen vom Sollwert sieht man vorzugsweise vor, daß eine
entsprechende Warn- oder Alarmmeldung lokal und/oder an einem entfernten Ort
ausgegeben wird.
Dabei ist es für diese Überprüfung nicht unbedingt erforderlich, daß die zur
Überprüfung verwendete Materialprobe mit einer bekannten Menge Tracersubstanz
belegt ist. Vielmehr genügt es auch, vor dem ersten Start der erfindungsgemäßen
Verfahrensfolge die Intensität der Fluoreszenzstrahlung unter den gewählten
Meßbedingungen zu bestimmen und abzuspeichern. Für die spätere Überprüfung
der Funktionsfähigkeit genügt es dann, den zu einem späteren Zeitpunkt erhaltenen
Intensitätswert mit dem ersten Wert zu vergleichen.
Um das erfindungsgemäße Verfahren in der vorstehend beschriebenen
Ausführungsform durchzuführen, daß man durch Bestimmen der Restölbelegung
einer Oberfläche nach deren Reinigung die Funktionsfähigkeit der Reinigerlösung
überprüft, ist es demnach erforderlich, daß das vor der Reinigung auf der
Oberfläche befindliche Öl eine bekannte Tracersubstanz in einer bekannten
Konzentration enthält. Demnach sieht man vorzugsweise vor, bei denjenigen
Produktionsschritten, die der Reinigung vorausgehen und bei denen es erforderlich
ist, ein Öl zu verwenden (z. B. zum Walzen, Umformen, Tiefziehen, zur
spanabhebenden Bearbeitung oder zum Korrosionsschutz), ein Öl einsetzt, das eine
bekannte Menge einer bekannten Tracersubstanz enthält.
Eine alternative Ausführungsform der Erfindung sieht vor, die Zusammensetzung
einer Reinigerlösung zumindest weitgehend, vorzugsweise jedoch vollständig ohne
menschliches Eingreifen so einzustellen, daß sie möglichst gut dafür geeignet ist,
eine vorgefundene Ölsorte von einer Oberfläche zu entfernen. In dieser
Ausführungsform trägt die Erfindung der Erfahrung Rechnung, daß sich
unterschiedliche Öle unterschiedlich gut von Oberflächen entfernen lassen und daß
es für jede Ölsorte eine optimale Zusammensetzung der Reinigerlösung gibt.
Hierfür kann dem Steuersystem für das erfindungsgemäße Verfahren vorgegeben
werden, welche Zusammensetzung der Reinigerlösung bei welcher Ölsorte
eingesetzt werden soll. Das Steuersystem kann jedoch auch lernfähig ausgebildet
sein und selbst Erfahrungen über den Reinigungserfolg für eine vorgefundene
Ölsorte bei unterschiedlicher Zusammensetzung der Reinigerlösung sammeln.
Hierzu ist es erforderlich, daß das Steuersystem die Ergebnisse einer Restölmessung
auf der Oberfläche nach der Reinigung mit der bekannten Zusammensetzung der
Reinigerlösung zusammenführt und abspeichert. Da man das erfindungsgemäße
Verfahren vorzugsweise im Rahmen einer industriellen Produktionskette einsetzt,
bei der die Zusammensetzung der Reinigerlösung zu unterschiedlichen Zeitpunkten
automatisch oder manuell kontrolliert wird, ist es möglich, dem Steuersystem für
das erfindungsgemäße Verfahren Informationen über die Zusammensetzung der
Reinigerlösung zur Verfügung zu stellen. Hierdurch kann das Steuersystem im
Verlauf der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens lernen, mit welcher
Badzusammensetzung bei der jeweiligen Ölsorte nach dem Reinigen die geringste
Restölbelegung auf der gereinigten Oberfläche festgestellt wird.
Um diesen Aspekt des erfindungsgemäßen Verfahrens nutzen zu können, ist es
erforderlich, die Ölsorte zu identifizieren, mit der die zu reinigende Oberfläche
belegt ist. Hierzu kann man ausnützen, daß Öle beim Bestrahlen mit sichtbarem
oder ultraviolettem Licht eine Fluoreszenzstrahlung aussenden und daß die
Wellenlängenabhängigkeit der Intensität der Fluoreszenzstrahlung für eine
bestimmte Ölsorte charakteristisch ist. Durch Probemessungen stellt man fest,
welche Ölsorte welche Wellenlängenabhängigkeit der Fluoreszenzstrahlung zeigt,
und stellt diese Information dem Steuersystem für das erfindungsgemäße Verfahren
zur Verfügung. Nach dieser Vorbereitung kann das erfindungsgemäße Verfahren in
der Ausführungsform durchgeführt werden, daß man zur Erkennung von Ölsorten
auf Oberflächen vor deren Reinigung
- b) die mit Öl belegte Oberfläche mit ultravioletter Strahlung bestrahlt,
- c) die Intensität der von der mit Öl belegten Oberfläche abgestrahlten Fluoreszenzstrahlung bei verschiedenen Wellenlängen mißt,
- d) die Ölsorte durch Vergleich der Verhältnisse der bei verschiedenen Wellenlängen gemessenen Intensitäten der Fluoreszenzstrahlung mit vorgegebenen Werten dieser Verhältnisse erkennt
und daß man je nach erkannter Ölsorte die Zusammensetzung der zur Reinigung
einzusetzenden Reinigerlösung automatisch auf vorgewählte Werte einstellt.
Demnach wird in dieser Ausführungsform vorgesehen, je nach erkannter Ölsorte
automatisch Dosiereinrichtungen zu aktivieren, die bereitgestellte Komponenten in
einer solchen Menge in die Reinigerlösung dosieren, daß deren Zusammensetzung
optimal auf die vorgefundene Ölsorte eingestellt wird. Für eine Kontrolle des
Erfolgs dieser Maßnahme und für eine Qualitätssicherung ist es empfehlenswert, die
Informationen über die identifizierte Ölsorte und über die ergriffenen Maßnahmen
zur Einstellung der Zusammensetzung der Reinigerlösung abzuspeichern.
Das erfindungsgemäße Verfahren hat also die beiden Teilaspekte, daß weitgehend
unabhängig von einem menschlichen Eingreifen zum einen der Erfolg einer
Oberflächenreinigung kontrolliert und zum anderen die für die Reinigung der
Oberfläche verwendete Reinigerlösung optimal auf die vorgefundene Ölsorte auf
der Oberfläche eingestellen wird. Werden ungenügende Reinigungsergebnisse
festgestellt oder zeigt sich ein Trend, daß sich die Reinigungsergebnisse zunehmend
verschlechtern, obwohl sie noch im Toleranzbereich liegen, kann automatisch eine
Überprüfung der Zusammensetzung der Reinigerlösung veranlaßt und als Ergebnis
dieser Überprüfung die Reinigerlösung mit Komponenten ergänzt oder
Badpflegemaßnahmen für die Reinigerlösung eingeleitet werden. Hierdurch ist es
möglich, in einer industriellen Fertigungskette weitgehend ohne menschliche
Kontrolle eine gleichbleibende Qualität zu gewährleisten. Die während der
Anwendungsdauer des erfindungsgemäßen Verfahrens erhaltenen Informationen
und die durchgeführten Maßnahmen werden vorzugsweise auf Datenträger
abgespeichert und stehen für Zwecke der Qualitätssicherung, für spätere Auswertung
sowie zum Sammeln von Information für das Steuersystem zur Verfügung.
Hierdurch kann das Steuersystem lernfähig ausgestaltet werden. Durch Übertragung
der im Zuge des erfindungsgemäßen Verfahrens anfallenden Daten an einen
entfernten Ort ist es möglich, auch von entfernter Stelle aus den Erfolg des
Reinigungsschrittes zu kontrollieren. Damit erhöht das erfindungsgemäße
Verfahren einerseits die Produktionssicherheit und verringert andererseits den
manuellen Aufwand hierfür.
Das Ausführungsbeispiel betrifft diejenige Ausführungsform der Erfindung, bei der
man nach einer Reinigung die Restölmenge auf einer Oberfläche bestimmt. Das
Beispiel zeigt das Erstellen einer Kalibrierkurve. Als Oberfläche diente eine mit
einem Niedrigzink-Phosphatierverfahren phosphatierte Oberfläche von
kaltgewalztem Stahl. Auf die Oberfläche wurde mit einem Rakel ein
Korrosionsschutzöl (Multi Draw® P1 61 der Firma Zeller & Gmelin GmbH & Co,
Eislingen) in definierter Schichtdicke aufgetragen, das als Tracer das Produkt
Tinopal® SWN der Firma Ciba-Geigy in einer Konzentration von 1% enthielt. Als
Schichtdicken für das Öl wurden 50, 250 und 500 nm gewählt. Die mit Öl belegten
Bleche wurden mit ultravioletter Strahlung einer Wellenlänge im Bereich von 300
bis 400 nm mit einem Maximum bei 365 um bestrahlt und die Intensität der
Fluoreszenzstrahlung bei einer Wellenlänge von 450 nm gemessen. Die gemessene
Intensität wurde als relative Signalstärke bezüglich einer durch die
Geräteeinstellung vorgewählten maximalen Signalstärke von 100% aufgetragen.
Bei einer Schichtdicke von 50 nm erhielt man eine relative Signalstärke von 3%,
bei 250 nm eine relative Signalstärke von 21% und bei einer Schichtdicke von 500
um eine relative Signalstärke von 43%. Durch diese 3 Punkte sowie durch den
Nullpunkt läßt sich eine als Kalibrierkurve dienende Ausgleichsgerade legen. Beim
praktischen Einsatz des Verfahrens mißt man unter gleichen Meßbedingungen die
relative Intensität der von der gereinigten Oberfläche abgestrahlten
Fluoreszenzstrahlung. Durch Vergleich mit der Kalibrierkurve erhält man die
mittlere Schichtdicke des nach dem Reinigen auf der Oberfläche verbleibenden
restlichen Öls.
Claims (10)
1. Verfahren zur Erkennung von Ölsorten auf Oberflächen vor deren Reinigung
oder zur Bestimmung der Restölbeladung auf Oberflächen nach deren Reinigung
dadurch gekennzeichnet, daß man
- a) für die Bestimmung der Restölbeladung das Öl vor der Reinigung der Oberfläche mit einer Substanz versetzt, die beim Bestrahlen mit sichtbarem Licht oder mit ultravioletter Strahlung eine Fluoreszenzstrahlung aussendet,
- b) die mit dem Öl belegte Oberfläche mit sichtbarem Licht oder mit ultravioletter Strahlung bestrahlt,
- c) die Intensität der von der mit Öl belegten Oberfläche abgestrahlten Fluoreszenzstrahlung entweder bei einer vorgewählten Wellenlänge mißt oder die Wellenlängenabhängigkeit der Intensität der Fluoreszenzstrahlung mißt und
- d) entweder aus der Intensität der Fluoreszenzstrahlung bei einer vorgewählten Wellenlänge die Restölbeladung der Oberfläche bestimmt oder aus der Wellenlängenabhängigkeit der Intensität der Fluoreszenzstrahlung die Ölsorte auf der Oberfläche erkennt,
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man
- a) das Öl mit einer Substanz versetzt, die beim Bestrahlen mit sichtbarem Licht
oder mit ultravioletter Strahlung eine Fluoreszenzstrahlung aussendet,
- a1) in einem zeitlich späteren Schritt die Oberfläche unter Verwendung einer Reinigerlösung reinigt und zur Bestimmung des Restölgehaltes auf der Oberfläche nach deren Reinigung
- b) die mit nicht entfernten Resten von Öl belegte Oberfläche mit sichtbarem Licht oder mit ultravioletter Strahlung bestrahlt,
- c) die Intensität der von der mit Resten von Öl belegten Oberfläche abgestrahlten Fluoreszenzstrahlung bei einer vorgewählten Wellenlänge mißt und
- d) aus der Intensität der Fluoreszenzstrahlung die Restölbeladung der Oberfläche bestimmt und
- e) das Ergebnis des Teilschritts d) lokal oder an einem entfernten Ort ausgibt und/oder zur weiteren Verarbeitung auf einem Datenträger speichert und/oder in dem Fall, daß das Ergebnis des Teilschritts d) einen vorgewählten Wert übersteigt oder sich bei ein- oder mehrmaliger Wiederholung der Teilschritte a1) bis d) um einen vorgegebenen Wert ändert, lokal oder an einem entfernten Ort ein Warnsignal erzeugt und/oder automatisch eine Überprüfung der Zusammensetzung der im Teilschritt a1) verwendeten Reinigerlösung einleitet.
3. Verfahren nach einem oder beiden der Ansprüche 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß es sich bei der Oberfläche um eine metallische Oberfläche
handelt, die nach der Reinigung einer chemischen Umwandlung oder einer
Beschichtung unterzogen wird.
4. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß es sich bei der Oberfläche um die Oberfläche eines
Fahrzeuges oder eines Fahrzeugteiles handelt, die nach der Reinigung
phosphatiert wird.
5. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Substanz, die bei Bestrahlung mit sichtbarem Licht oder
mit ultravioletter Strahlung eine Fluoreszenzstrahlung aussendet, ausgewählt ist
aus öllöslichen Derivaten von Diphenylpyrazolin, Cumarin und von Benzoxazol,
man im Teilschritt b) die Oberfläche mit ultravioletter Strahlung mit einer
Wellenlänge im Bereich 300 bis 400 nm bestrahlt und daß man im Teilschritt c)
die Intensität der von der Oberfläche abgestrahlten Fluoreszenzstrahlung bei
einer Wellenlänge im Bereich von 400 bis 500 nm mißt.
6. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß man das Öl vor der Reinigung der Oberfläche mit einer
solchen Menge einer Substanz versetzt, die bei Bestrählen mit sichtbarem Licht
oder mit ultravioletter Strahlung eine Fluoreszenzstrahlung aussendet, daß die
Konzentration dieser Substanz in dem Öl im Bereich von 0,01 bis 1 Gew.-%
liegt.
7. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß während der Durchführung der Teilschritte b) und c) sich
die Oberfläche nicht relativ zu dem Meßelement, das die Intensität der
Fluoreszenzstrahlung mißt, bewegt.
8. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß während der Durchführung der Teilschritte b) und c) sich
die Oberfläche relativ zu dem Meßelement, das die Intensität der
Fluoreszenzstrahlung mißt, bewegt.
9. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß man die Funktionsfähigkeit der für die Durchführung der
Teilschritte b) und c) verwendeten Meßeinrichtung nach vorgewählten
Zeitabständen oder nach einer vorgewählten Anzahl von Messungen und/oder
dann, wenn sich die Ergebnisse zweier Bestimmungen der Restölbeladung
mindestens um einen vorgegebenen Wert unterscheiden, und/oder aufgrund
einer manuellen Anforderung dadurch überprüft, daß man die Teilschritte b) bis
d) mit einer Oberfläche durchführt, die mit einer bekannten Menge einer
Substanz belegt ist, die bei Bestrahlen mit sichtbarem Licht oder mit
ultravioletter Strahlung eine Fluorenszenzstrahlung aussendet, und das Ergebnis
des Teilschritts d) mit dem bekannten Sollwert vergleicht.
10. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man zur Erkennung
von Ölsorten auf Oberflächen vor deren Reinigung
- b) die mit Öl belegte Oberfläche mit ultravioletter Strahlung bestrahlt,
- c) die Intensität der von der mit Öl belegten Oberfläche abgestrahlten Fluoreszenzstrahlung bei verschiedenen Wellenlängen mißt,
- d) die Ölsorte durch Vergleich der Verhältnisse der bei verschiedenen Wellenlängen gemessenen Intensitäten der Fluoreszenzstrahlung mit vorgegebenen Werten dieser Verhältnisse erkennt
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19846775A DE19846775A1 (de) | 1998-10-10 | 1998-10-10 | Automatische Ölerkennung und Ölrestmengenbestimmung |
| PCT/EP1999/007272 WO2000022421A1 (de) | 1998-10-10 | 1999-10-01 | Automatische ölerkennung und ölrestmengenbestimmung |
| AU63317/99A AU6331799A (en) | 1998-10-10 | 1999-10-01 | Automatic detection of oil and determination of oil residues |
| ARP990105100A AR020753A1 (es) | 1998-10-10 | 1999-10-08 | Procedimiento para el reconocimiento de tipos de aceite y la determinacion de la cantidad de aceite remanente, y empleo del mismo. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19846775A DE19846775A1 (de) | 1998-10-10 | 1998-10-10 | Automatische Ölerkennung und Ölrestmengenbestimmung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19846775A1 true DE19846775A1 (de) | 2000-04-27 |
Family
ID=7884067
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19846775A Withdrawn DE19846775A1 (de) | 1998-10-10 | 1998-10-10 | Automatische Ölerkennung und Ölrestmengenbestimmung |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| AR (1) | AR020753A1 (de) |
| AU (1) | AU6331799A (de) |
| DE (1) | DE19846775A1 (de) |
| WO (1) | WO2000022421A1 (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10244819A1 (de) * | 2002-09-26 | 2004-04-15 | Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. | Vorrichtung und Verfahren zur Detektion einer fluoreszierenden Substanz auf einer technischen Oberfläche |
| EP1914538A1 (de) | 2006-10-20 | 2008-04-23 | Sita Messtechnik GmbH | Verfahren und Vorrichtung zum Erfassen der Sauberkeit oder der Verschmutzung einer Teileoberfläche |
| WO2009070817A1 (de) * | 2007-12-03 | 2009-06-11 | At & S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft | Verfahren und vorrichtung zum ermitteln von rückständen eines materials sowie verwendung hierfür |
| EP2807468A4 (de) * | 2012-01-27 | 2015-10-21 | Spårab Produkter Ab | Erkennung kontaminierter bereiche |
| DE102018110931B3 (de) | 2018-05-07 | 2019-06-19 | Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. | Verfahren und System zum Erfassen der Oberflächenbelegung einer Beschichtung auf einer Oberfläche eines bandförmigen Prüflings |
| EP3860841B1 (de) * | 2018-12-31 | 2024-01-24 | Siempelkamp Maschinen- und Anlagenbau GmbH | Kontinuierlich betreibbare presse mit vorrichtung zur überwachung eines schmierzustandes eines umlaufenden bandes zum transport von pressgut, sowie relevantes verfahren |
| DE102022119608A1 (de) | 2022-07-19 | 2024-01-25 | TREAMS GmbH | Verfahren zur Bestimmung der Oberflächenreinheit von festen technischen Körpern mittels Wischtest |
Families Citing this family (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10217950B4 (de) * | 2001-04-24 | 2011-01-13 | Volkswagen Ag | Verfahren zur Bestimmung einer Beschichtungsstärke |
| DE102016210357A1 (de) * | 2016-06-10 | 2017-12-14 | Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. | Verfahren und Vorrichtung zur Erfassung einer Belegung einer Oberfläche mittels induzierter Fluoreszenz |
| DE102018126837A1 (de) | 2018-10-26 | 2020-04-30 | Emg Automation Gmbh | Verfahren zur automatisierten Steuerung- und Regelung einer Maschine zur Schmiermittelaufbringung sowie Einrichtung zur automatisierten Steuerung- und Regelung einer Maschine zur Schmiermittelaufbringung |
| DE102019100961A1 (de) * | 2019-01-15 | 2020-07-16 | Ossberger Gmbh + Co Kg | Bewertungsverfahren für einen Reinigungszustand eines Werkstücks sowie eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
| CN113203719A (zh) * | 2021-06-04 | 2021-08-03 | 河南柴油机重工有限责任公司 | 快速检测曲轴表面清洁度的方法 |
Citations (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DD94910A1 (de) * | 1971-09-24 | 1973-01-12 | ||
| US3899213A (en) * | 1974-03-08 | 1975-08-12 | Us Transport | Airborne laser remote sensing system for the detection and identification of oil spills |
| DE3923825A1 (de) * | 1989-07-19 | 1991-01-31 | Schreiber Hans Dipl Chem | Verfahren zum pruefen eines schmierfilmes |
| US5001353A (en) * | 1989-01-17 | 1991-03-19 | Sumitomo Light Metal Industries, Ltd. | Method and apparatus to measure the thickness of coating films |
| DE4220392A1 (de) * | 1992-06-22 | 1993-12-23 | Lettko Herbert Aerochem | Übungskoffer für den Nachweis der Dekontamination von chemischen Giften, insbesondere von chemischen Kampfstoffen |
| DE29700253U1 (de) * | 1997-01-09 | 1997-02-27 | Lehner Optoelectronic GmbH, 79312 Emmendingen | Überwachungseinrichtung |
| DE19649925A1 (de) * | 1996-12-02 | 1998-06-04 | Intermedical S A H | Verfahren zur quantitativen Prüfung der Reinigung von Gegenständen |
| US5807605A (en) * | 1996-02-27 | 1998-09-15 | Becton Dickinson And Company | Lubricant soluble fluorescent agent and method for its use in a system for detection of lubricant coatings |
Family Cites Families (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4200801A (en) * | 1979-03-28 | 1980-04-29 | The United States Of America As Represented By The United States Department Of Energy | Portable spotter for fluorescent contaminants on surfaces |
| DE2949254A1 (de) * | 1979-12-07 | 1981-06-25 | Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt | Verfahren und vorrichtung zum ueberwachen und steuern des programmes, insbesondere des wasserzulaufs und/oder der reinigungs- bzw. spuelmittelzugae bei automatischen wasch- und geschirrspuelmaschinen |
| JPS5786743A (en) * | 1980-11-20 | 1982-05-29 | Mitsubishi Heavy Ind Ltd | Grease measuring device |
| JPS61117434A (ja) * | 1984-11-14 | 1986-06-04 | Hitachi Ltd | 機械加工工程での浸透探傷検査方法 |
| US4956558A (en) * | 1989-03-16 | 1990-09-11 | Battelle Memorial Institute | System for measuring film thickness |
| US5225675A (en) * | 1992-01-22 | 1993-07-06 | Inco Alloys International, Inc. | Method of monitoring removal of metal treatment solutions |
-
1998
- 1998-10-10 DE DE19846775A patent/DE19846775A1/de not_active Withdrawn
-
1999
- 1999-10-01 WO PCT/EP1999/007272 patent/WO2000022421A1/de not_active Ceased
- 1999-10-01 AU AU63317/99A patent/AU6331799A/en not_active Abandoned
- 1999-10-08 AR ARP990105100A patent/AR020753A1/es unknown
Patent Citations (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DD94910A1 (de) * | 1971-09-24 | 1973-01-12 | ||
| US3899213A (en) * | 1974-03-08 | 1975-08-12 | Us Transport | Airborne laser remote sensing system for the detection and identification of oil spills |
| US5001353A (en) * | 1989-01-17 | 1991-03-19 | Sumitomo Light Metal Industries, Ltd. | Method and apparatus to measure the thickness of coating films |
| DE3923825A1 (de) * | 1989-07-19 | 1991-01-31 | Schreiber Hans Dipl Chem | Verfahren zum pruefen eines schmierfilmes |
| DE4220392A1 (de) * | 1992-06-22 | 1993-12-23 | Lettko Herbert Aerochem | Übungskoffer für den Nachweis der Dekontamination von chemischen Giften, insbesondere von chemischen Kampfstoffen |
| US5807605A (en) * | 1996-02-27 | 1998-09-15 | Becton Dickinson And Company | Lubricant soluble fluorescent agent and method for its use in a system for detection of lubricant coatings |
| DE19649925A1 (de) * | 1996-12-02 | 1998-06-04 | Intermedical S A H | Verfahren zur quantitativen Prüfung der Reinigung von Gegenständen |
| DE29700253U1 (de) * | 1997-01-09 | 1997-02-27 | Lehner Optoelectronic GmbH, 79312 Emmendingen | Überwachungseinrichtung |
Cited By (11)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10244819A1 (de) * | 2002-09-26 | 2004-04-15 | Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. | Vorrichtung und Verfahren zur Detektion einer fluoreszierenden Substanz auf einer technischen Oberfläche |
| DE10244819B4 (de) * | 2002-09-26 | 2007-05-03 | Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. | Vorrichtung und Verfahren zur Detektion einer fluoreszierenden Substanz auf einer technischen Oberfläche |
| EP1914538A1 (de) | 2006-10-20 | 2008-04-23 | Sita Messtechnik GmbH | Verfahren und Vorrichtung zum Erfassen der Sauberkeit oder der Verschmutzung einer Teileoberfläche |
| WO2009070817A1 (de) * | 2007-12-03 | 2009-06-11 | At & S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft | Verfahren und vorrichtung zum ermitteln von rückständen eines materials sowie verwendung hierfür |
| EP2807468A4 (de) * | 2012-01-27 | 2015-10-21 | Spårab Produkter Ab | Erkennung kontaminierter bereiche |
| US9435748B2 (en) | 2012-01-27 | 2016-09-06 | Spårab Produkter Ab | Detection of contaminated areas |
| DE102018110931B3 (de) | 2018-05-07 | 2019-06-19 | Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. | Verfahren und System zum Erfassen der Oberflächenbelegung einer Beschichtung auf einer Oberfläche eines bandförmigen Prüflings |
| DE102018110931C5 (de) | 2018-05-07 | 2023-06-29 | Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. | Verfahren und System zum Erfassen der Oberflächenbelegung einer Beschichtung auf einer Oberfläche eines bandförmigen Prüflings |
| EP3860841B1 (de) * | 2018-12-31 | 2024-01-24 | Siempelkamp Maschinen- und Anlagenbau GmbH | Kontinuierlich betreibbare presse mit vorrichtung zur überwachung eines schmierzustandes eines umlaufenden bandes zum transport von pressgut, sowie relevantes verfahren |
| DE102022119608A1 (de) | 2022-07-19 | 2024-01-25 | TREAMS GmbH | Verfahren zur Bestimmung der Oberflächenreinheit von festen technischen Körpern mittels Wischtest |
| DE102022119608B4 (de) | 2022-07-19 | 2025-05-15 | TREAMS GmbH | Verfahren zur Bestimmung der Oberflächenreinheit von festen technischen Körpern mittels Wischtest |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| WO2000022421A1 (de) | 2000-04-20 |
| AU6331799A (en) | 2000-05-01 |
| AR020753A1 (es) | 2002-05-29 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP3038786B1 (de) | Verfahren zum feststellen von abweichungen einer ist-lage eines laserbearbeitungskopfes von seiner soll-lage sowie laserbearbeitungsmaschine zur durchführung des verfahrens | |
| DE19846775A1 (de) | Automatische Ölerkennung und Ölrestmengenbestimmung | |
| EP2758189B1 (de) | Reinigungsanlage und verfahren | |
| DE102009028295A1 (de) | Verfahren zur Bestimmung eines Parameters, insbesondere des chemischen Sauerstoffbedarfs (CSB) oder des organischen Gesamtkohlenstoffgehalts (TOC), einer Flüssigkeitsprobe | |
| DE19902525C2 (de) | Verfahren zur automatischen Fehlererkennung bei der Rißprüfung nach dem Farbeindringverfahren | |
| DE4127215C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur quantifizierten Bewertung des physiologischen Eindruckes von reflektionsfähigen Oberflächen | |
| EP3566791B1 (de) | Verfahren und system zum erfassen der oberflächenbelegung einer beschichtung auf einer oberfläche eines bandförmigen prüflings | |
| DE102008006625A1 (de) | Verfahren zum Laserstrahlschweißen von beschichteten Platinen | |
| DE19855957B4 (de) | Automatische Kontrolle der Hydrophilie einer festen Oberfläche mit Infrarotspektroskopie | |
| EP2338043B1 (de) | Bestimmen des aushärtungsgrades mittels einer nachweissubstanz | |
| DE102004042155B4 (de) | Verfahren zur Überwachung der Schichtdicke und des Tiefenprofils der chemischen Zusammensetzung einer Beschichtung von sich bewegenden Werkstücken | |
| DE10255497B4 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Regelung von Laser-Energieparametern beim Laserstrahl-Punktschweißen | |
| EP3872445A1 (de) | Schichtdickenmessung durch auswertung des spektrums der fluoreszenzemission | |
| DE19941734B4 (de) | Verfahren zur Prozessführung und Prozessoptimierung beim Beizen eines Stahlbandes | |
| DE102008030277B4 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Bestimmen der Konzentration einer Substanz in einer Flüssigkeit | |
| DE102005003878B3 (de) | Messvorrichtung zum Messen photokatalytischer Aktivität einer photokatalytischen Schicht | |
| WO2015106361A1 (de) | Verfahren zur steuerung eines laser-ablationsprozesses unter verwendung von bildauswertung | |
| WO2021148160A1 (de) | Verfahren zum quantitativen nachweis einer oberflächenbelegung einer ein substrat belegenden substanz sowie messvorrichtung | |
| DE102017209062B4 (de) | Erkennung von trockenen Fehlstellen auf beölten Stahlbändern mittels UV-Licht | |
| DE10217950B4 (de) | Verfahren zur Bestimmung einer Beschichtungsstärke | |
| DE102016213726A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Prüfen eines Zahnradgetriebes | |
| DE102006016101A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Messung einer Dicke einer transparenten organischen Schicht | |
| WO2019210911A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur zeitaufgelösten analyse von transferfilmen | |
| DE10207692B4 (de) | Verfahren zur Prüfung der Qualität einer Haft- oder Klebeverbindung in einer Mehrschichtanordnung | |
| EP1835257A1 (de) | Verfahren zur Bestimmung der Auflage auf einem bewegten Metallband |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8130 | Withdrawal |