DE19845423A1 - Heißer Strahler - Google Patents
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Abstract
Beschrieben wird ein heißer Strahler mit wenigstens einer Metalloberfläche, die elektromagnetische Strahlung wenigstens mit Wellenlängen im sichtbaren und infraroten Spektralbereich emittiert. DOLLAR A Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß die Metalloberfläche eine Mikrostruktur mit Erhöhungen und Vertiefungen aufweist, deren Strukturform und -tiefe derart gewählt ist, daß in wenigstens einem bestimmten Wellenlängenbereich der emittierten Strahlung optische Resonanzen innerhalb der Struktur auftreten.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Heißer Strahler mit wenigstens einer
Metalloberfläche, die elektromagnetische Strahlung wenigstens mit Wellenlängen im
sichtbaren und infraroten Spektralbereich emittiert.
Auf dem Gebiet der Thermophotovoltaik, bei der eine energetische Umsetzung
vorzugsweise von infraroter Strahlungsenergie in elektrische Energie erfolgt, werden
an sich bekannte Photozellen eingesetzt, die die Strahlung von heißen Emittern in
elektrische Energie konvertieren. Heiße Emitter, oder wie sie auch im
konventionellen Sprachgebrauch als heiße Strahler benannt werden, können als
graue Körper beschrieben werden, die in Abhängigkeit ihrer Eigentemperatur in
unterschiedlichen Spektralbereichen elektromagnetische Strahlung emittieren.
Um eine möglichst vollständige Konversion zwischen der von einem heißen Strahler
abgegebenen Strahlungsenergie in elektrische Energie zu erreichen, sollte die
spektrale Empfindlichkeit der Photozelle weitgehend mit dem Spektrum der von dem
heißen Strahler emittierten Strahlung übereinstimmen. Da das Strahlungsspektrum
eines heißen Strahlers bei Temperaturen kleiner als 1500 K jedoch nicht mit der
spektralen Empfindlichkeit einer Photozelle übereinstimmt, führt insbesondere der
langwellige Teil des emittierten Spektrums zu einer unerwünschten Erwärmung der
Photozelle, wodurch zum einen die Photozelle in ihrem Wirkungsgrad herabgesetzt
und andererseits eben dieser Energieanteil des langwelligen, abgestrahlten
Spektrums nicht in elektrische Energie umgesetzt werden kann.
Eine Möglichkeit der Anpassung ist die geeignete Manipulation der spektralen
Empfindlichkeit der Photozelle selbst, der jedoch materialspezifische Grenzen
gesetzt sind, da die spektrale Empfindlichkeit durch die Wahl des
Photozellenmaterials vorbestimmt ist, wodurch keine beliebigenden Veränderungen
in den spektralen Bereichsgrenzen möglich sind.
Andererseits ist es möglich, die spektrale Anpassung auf der Emitterseite derart
vorzunehmen, daß die von einem Emitter abgestrahlte Energie in einem
Spektralbereich liegen sollte, der möglichst vollständig von der spektralen
Empfindlichkeitscharakteristik der Photozelle umfaßt ist.
Beispielsweise sind Oxide verschiedener seltener Erden bekannt, die bestimmte
Elektronenübergänge aufweisen, die scharfe Emissionslinien hervorrufen. So sind
vorzugsweise auf dem vorstehend angesprochenen Bereich der Thermophotovoltaik
Yb2O3 (1,29 eV), Er2O3 (0,83 eV) und Ho2O3 (0,62 eV) von besonderem Interesse. Die
in Klammern geschriebenen Energiewerte in Elektronenvolt entsprechen den
scharfen Emissionslinien der einzelnen Materialverbindungen und können somit als
selektive Emitter für die Thermophotovoltaik eingesetzt werden. Alle bekannten
Oxide seltener Erden weisen jedoch hohe Abdampfraten auf und verfügen dadurch
nur über eine geringe Lebensdauer, weswegen sie nur bedingt als selektive heiße
Strahler eingesetzt werden können.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen heißen Strahler mit
wenigstens einer Metalloberfläche, die elektromagnetische Strahlung wenigstens mit
Wellenlängen im infraroten Spektralbereich emittiert und über selektive
Emissionseigenschaften verfügt, derart auszugestalten, daß die Übereinstimmung
des Spektralbereiches der emittierten Strahlung des heißen Strahlers mit der
spektralen Empfindlichkeit von Photozellen weiter verbessert wird. Insbesondere soll
der heiße Strahler im Gegensatz zu den vorstehend genannten bekannten Oxiden
seltener Erden langzeitstabil sein und für einen zeitlich nahezu unbegrenzten Einsatz
geeignet sein.
Die Lösung der der Erfindung zugrundeliegenden Aufgabe ist Gegenstand des
Anspruchs 1. Gegenstand des Anspruchs 8 ist ein Verfahren zur Herstellung des
gemäß Anspruch 1 beschriebenen heißen Strahlers. Den erfindungsgemäßen
Gedanken vorteilhaft weiterbildende Merkmale sind Gegenstand der
Unteransprüche.
Erfindungsgemäß weist der heiße Strahler auf seiner Metalloberfläche eine
Mikrostruktur mit Erhöhungen und Vertiefungen auf, deren Strukturform und -tiefe
derart gewählt ist, daß in wenigstens einem bestimmten Wellenlängenbereich der
emittierten Strahlung optische Resonanzen innerhalb der Mikrostruktur auftreten.
Durch die Einbringung einer, vorzugsweise periodisch verlaufenden Mikrostruktur auf
der Metalloberfläche können innerhalb eines begrenzten Spektralbereiches gezielt
deutliche Emissionserhöhungen erreicht werden, ohne dabei die geringe Emissivität
im längerwelligen Spektralwellenbereich zu beeinflussen.
Von besonderer Bedeutung ist die geeignete Wahl der Strukturform, -tiefe sowie -pe
riode. So treten in bestimmten Wellenlängenbereichen, innerhalb der die emittierte
Strahlung des heißen Strahlers liegen durch das erfindungsgemäße Vorsehen einer
periodischen Mikrostruktur auf der Metalloberfläche optische
Resonanzerscheinungen auf, die zu gezielten Emissionserhöhungen führen. Es ist
möglich, durch geeignete Wahl der Strukturperiode die spektrale Lage der
Resonanzüberhöhungen festzulegen und durch Wahl der Gittertiefe und -form die
Intensität und Schärfe dieser Resonanzen zu bestimmen.
Die erfindungsgemäße Ausbildung der Mikrostruktur auf der Metalloberfläche
beeinflußt das elektromagnetische Feld entsprechend der Periodizität der
Mikrostruktur. Hierbei ist es von Vorteil, wenn die periodische Abfolge zwischen den
benachbarten Erhebungen der Mikrostruktur in etwa in der Größenordnung der
Wellenlänge der emittierten Strahlung voneinander auseinanderliegen.
Durch die resonanten Erscheinungen treten Emissionserhöhungen auf, wodurch
gezielt eine Selektion im Spektralbereich der von einem heißen Strahler emittierten
Strahlung vorgenommen werden kann. Handelt es sich bei dem die Metalloberfläche
bildenden Metallsubstrat um ein Metall mit Interbandübergängen, so treten die
stärksten Emissionserhöhungen auf, sofern die spektrale Lage der optischen
Resonanzerscheinungen mit den, durch die Art des Metalls vorgegebenen
Interbandübergängen übereinstimmt und auf diese Weise mit der natürlichen
Emissionserhöhung zusammenfällt.
Um die vorstehend genannten optischen Resonanzerscheinungen an der
Metalloberfläche zu erzielen, ist diese mit einer Mikrostruktur zu versehen, die
periodisch über die Oberfläche verteilte Erhöhungen und Vertiefungen aufweist, die
typischerweise eine Strukturtiefe von etwa 0,2 µm aufweisen. Ferner sind
Strukturperioden zwischen vorzugsweise 0,2 µm und 5 µm vorzusehen, um
Resonanzerscheinungen im optischen oder infraroten Wellenlängenbereich zu
generieren. So ist es möglich, derartige Mikrostrukturen in Metall mittels
Elektronenstrahlschreiben oder Ionenstrahlscheiben herzustellen, jedoch erweisen
sich derartige Prozesse als sehr aufwendig und kostspielig. Erfindungsgemäß wird
daher ein Verfahren zur Herstellung derartiger heißer Strahler mit einem selektiven
Emissionsspektrum mit folgenden Verfahrensschritten angeben:
Zunächst wird ein als Substrat, beispielsweise ein massives Metallstück mit einer vorzugsweise glatten Oberfläche an dieser mit einer Photoresistschicht belackt und anschließend mit Hilfe eines holographischen Musters belichtet. Holographische Belichtungsverfahren sind an sich bekannte Verfahren, mit denen ein dreidimensional ausgebildetes Interferenzmuster in die Photoresistschicht abgebildet und dort entsprechend optisch fixiert wird. Es hat sich als besonders vorteilhaft herausgestellt, daß die Photoresistschicht mit zwei zeitlich getrennten Belichtungsvorgängen belichtet wird, zwischen denen das Substrat mit der aufgebrachten Photoresistschicht gedreht wird. Auf diese Weise ist es möglich, eine dreidimensionale Strukturierung der Oberfläche mit unterschiedlichen Strukturformen gezielt herzustellen.
Zunächst wird ein als Substrat, beispielsweise ein massives Metallstück mit einer vorzugsweise glatten Oberfläche an dieser mit einer Photoresistschicht belackt und anschließend mit Hilfe eines holographischen Musters belichtet. Holographische Belichtungsverfahren sind an sich bekannte Verfahren, mit denen ein dreidimensional ausgebildetes Interferenzmuster in die Photoresistschicht abgebildet und dort entsprechend optisch fixiert wird. Es hat sich als besonders vorteilhaft herausgestellt, daß die Photoresistschicht mit zwei zeitlich getrennten Belichtungsvorgängen belichtet wird, zwischen denen das Substrat mit der aufgebrachten Photoresistschicht gedreht wird. Auf diese Weise ist es möglich, eine dreidimensionale Strukturierung der Oberfläche mit unterschiedlichen Strukturformen gezielt herzustellen.
Nach Abschluß der Belichtung der Photoresistschicht wird diese bis hin zur
Metalloberfläche des Substrates durchentwickelt. Anschließend erfolgt ein Übertrag
der Struktur in die Metalloberfläche mittels reaktivem Ionenätzen oder
naßchemischem Atzen, wobei die Photoresistschicht als Ätzmaske dient.
Die Erfindung wird nachstehend ohne Beschränkung des allgemeinen
Erfindungsgedankens anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die
Zeichnungen exemplarisch beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 dreidimensionale Darstellung einer erfindungsgemäß strukturierten
Metalloberfläche sowie
Fig. 2 Diagramm zur Darstellung des Reflexionsverhalten an einer erfin
dungsgemäß ausgebildeten Metalloberfläche verglichen mit einer
glatten Metalloberfläche.
Das Hauptanwendungsgebiet der erfindungsgemäßen heißen Strahler gemäß
Patentanspruch 1 dient der optimierten Energieumsetzung zwischen
elektromagnetischer Energie in elektrische Energie, die mittels an sich bekannter
Photozellen, durchgeführt wird. Für die Anwendung in der Thermophotovoltaik mit
Temperaturen des heißen Strahlers von bis 1500 K eignet sich als Metall besonders
Wolfram, bedingt durch seine äußerst hohe Temperaturstabilität. Wird beispielsweise
zur Energieumsetzung eine Photozelle mit geringem Bandabstand eingesetzt,
beispielsweise unter Verwendung von Galliumantimonid, dessen Grenzwellenlänge
bei 1,7 µm liegt, so werden mit Gitterperioden, die die Mikrostruktur auf der
Metalloberfläche aufweist, zwischen 1,3 µm und 1,5 µm bei einer Strukturtiefe von
etwa 0,3 µm die besten Ergebnisse erzielt.
In Fig. 1 ist ein perspektivisches Abbild einer erfindungsgemäß mikrostrukturierten
Metalloberfläche bestehend aus Wolfram abgebildet, an deren Seitenkanten zur
Hervorhebung der Dimensionierung der Mikrostruktur Skalierungen aufgetragen sind.
Aus der Figur geht hervor, daß die einzelnen Erhebungen 1 der Mikrostruktur
weitgegehend homogen über die gesamte Metalloberfläche verteilt sind. Durch die
periodische Abfolge benachbarter Erhebungen mit den dazwischen befindlichen
Vertiefungen 2 stellt sich ein oberflächennahes elektromagnetisches Feld ein, das
mit der elektromagnetischen Strahlung, die von der Metalloberfläche abgestrahlt wird
in Wechselwirkung tritt und zu gezielten optischen Resonanzerscheinungen führt.
Grundsätzlich ist es möglich eine derartige Mikrostruktur beispielsweise auf die
Oberfläche von Heizwendeln in Glühbirnen aufzubringen, wodurch durch gezielte
Resonanzüberhöhungen im sichtbaren Bereich die Strahlintensität bzw. Helligkeit der
Glühbirne gesteigert werden kann. Hierdurch ist es weiter möglich, die Temperatur
der Heizwendel zu reduzieren ohne einer damit verbundenen Einbuße an Helligkeit
der Glühbirne. Durch Reduzierung der Betriebstemperatur kann überdies die
Lebensdauer derartiger Heizwendeln verlängert werden.
Selbstverständlich kann die erfindungsgemäße Idee neben der Optimierung von
Glühbirnen und dem Einsatz auf dem Gebiet der Thermophotovoltaik in anderen
Bereichen eingesetzt werden, bspw. zur Optimierung von IR-Strahlungsquellen
bzw. -heizungen.
In Fig. 2 ist ein Diagramm dargestellt, aus dem das Reflexionsverhalten einer
erfindungsgemäß strukturierten Wolfram-Oberfläche (siehe hierzu Funktion a) und
einer unstrukturierten Wolframoberfläche (siehe hierzu Funktion b) hervorgeht.
Entlang der Abszisse des Diagramms ist die Wellenlänge des an der
Metalloberfläche reflektierten Lichtes aufgetragen, entlang der Ordinate der
Reflexionsgrad.
Deutlich ist im Funktionsverlauf a der strukturierten Wolfram-Oberfläche bei einer
Wellenlänge von ca. 1,7 µm ein starker Absorptionspeak (siehe Pfeil) zu erkennen,
der nach dem Kirchhoff'schen Gesetz, gemäß dem für die Emission qualitativ gilt,
Emission = 1 - Reflexion, die Wirkung der selektiven Emission in diesem
Wellenlängenbereich verdeutlicht. Einen derartigen Absorptionpeak, der im
Funktionsverlauf a auftritt, ist in der Funktion b nicht zu verzeichnen, wodurch der
Effekt der erfindungsgemäßen Mikrostruktur klar hervorgeht.
1
Erhebung
2
Vertiefung
Claims (11)
1. Heißer Strahler mit wenigstens einer Metalloberfläche, die elektromagnetische
Strahlung wenigstens mit Wellenlängen im sichtbaren und infraroten Spektralbereich
emittiert,
dadurch gekennzeichnet, daß die Metalloberfläche eine Mikrostruktur mit
Erhöhungen und Vertiefungen aufweist, deren Strukturform und -tiefe derart gewählt
ist, daß in wenigstens einem bestimmten Wellenlängenbereich der emittierten
Strahlung optische Resonanzen innerhalb der Struktur auftreten.
2. Heißer Strahler nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Erhöhungen und Vertiefungen periodisch über die
Metalloberfläche verteilt sind.
3. Heißer Strahler nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Mikrostruktur homogen oder statistisch auf der
Metalloberfläche verteilt ist.
4. Heißer Strahler nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Mikrostruktur Strukturperioden zwischen 0,2 um
und 5 µm aufweist.
5. Heißer Strahler nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Strukturtiefe wenigstens 0,2 µm beträgt.
6. Heißer Strahler nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß durch Variation der Strukturperiode die spektrale
Lage der sich ausbildenden optischen Resonanzen einstellbar ist.
7. Heißer Strahler nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Metalloberfläche aus Wolfram besteht.
8. Heißer Strahler nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß über der Metalloberfläche konform mit der
Mikrostruktur eine dünne nichtmetallische Schicht vorgesehen ist.
9. Verfahren zur Herstellung eines heißen Strahlers nach einem der Ansprüche 1
bis 8, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Verfahrensschritte:
- - glatte Metalloberfläche wird mit einer Photoresistschicht belackt,
- - Holographische Belichtung der Photoresistschicht, durch zweimalige Belichtung mit zwischenzeitlicher Drehung der Metalloberfläche,
- - Entwicklung der belichteten Photoresistschicht und
- - Übertragung der belichteten Mikrostruktur in die Metalloberfläche durch Ätzen.
10. Verfahren nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß der Ätzvorgang mittels reaktivem Ionenätzen oder
naßchemischen Ätzen durchgeführt wird.
11. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Photoresistschicht als Ätzmaske dient.
Priority Applications (3)
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| DE19845423A DE19845423A1 (de) | 1998-10-02 | 1998-10-02 | Heißer Strahler |
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| PCT/EP1999/007266 WO2000021339A1 (de) | 1998-10-02 | 1999-10-01 | Heisser strahler |
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| DE19845423A DE19845423A1 (de) | 1998-10-02 | 1998-10-02 | Heißer Strahler |
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