DE19844125A1 - Verfahren zur Erzeugung eines auf einem Bildschirm darstellbaren Bildes - Google Patents
Verfahren zur Erzeugung eines auf einem Bildschirm darstellbaren BildesInfo
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Abstract
Bildzeichen, die in einem Zeichenspeicher gespeichert sind, werden vor der Anzeige auf einem Bildschirm in einem Zwischenspeicher zwischengespeichert. Dadurch wird erreicht, daß die Bildzeichen nicht mit der Bildwechselfrequenz des Bildschirms, sondern unter zeitentspannten Bedingungen verarbeitet werden können. Die Erfindung eignet sich insbesondere für Teletextanwendungen.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erzeugung eines auf
einem Bildschirm darstellbaren Bildes aus einem Bildsignal,
das in einem Zeichenspeicher gespeicherte Bildzeichen über
trägt, die aus einem gegebenen Zeichenvorrat stammen.
Bei heute üblichen Fernsehgeräten wird der Bildschirm nicht
lediglich zur Darstellung eines zu empfangenden Fernsehpro
gramms benutzt. Die meisten Fernsehanstalten strahlen mit dem
eigentlichen Fernsehprogramm zusätzlich Informationsdienste
aus, die als Videotext oder Teletext bezeichnet werden. Im
Teletextdecoder eines Fernsehempfängers werden die Videodaten
von dem Videosignal mit dem eigentlichen Fernsehprogramm ab
getrennt, aufbereitet und in einem Seitenspeicher abgespei
chert. Dieser ist mit einem Zeichengenerator verbunden, der
jedem Datum ein bestimmtes Zeichen zuordnet. Zu dem Zeichen
gehören neben Sonder- und Gaphikzeichen insbesondere Buchsta
ben und Zahlen. Auf dem Bildschirm werden die Zeichen als ma
trixförmig angeordnete Bildpunkte dargestellt. Je nachdem, ob
ein Bildpunkt innerhalb dieser Matrix gesetzt ist oder nicht,
lassen sich verschiedene Zeichen gestalten. Auf Teletextsei
ten werden die Zeichen aus Bildpunkten einer Matrix mit zehn
Zeilen und zwölf Spalten zusammengesetzt. Dementsprechend
sind für jedes Zeichen, das auf dem Bildschirm angezeigt wer
den soll, zehn mal zwölf Bildpunkte im Zeichengenerator, der
einen Festwertspeicher (ROM) enthält, abgespeichert.
Mit dem Zeichengenerator können nicht nur die von den Fern
sehanstalten erstellten Teletextseiten zur Anzeige gebracht
werden. Mit den Zeichen, die der Zeichengenerator zur Verfü
gung stellt, werden häufig Menüoberflächen entworfen. Menüs
dienen zur einfachen Bedienung eines Fernsehgerätes. Bei
spielsweise mit einer eigens dafür vorgesehenen Taste auf der
Fernbedienung kann eine Menüoberfläche aufgerufen werden,
über die unterstützt von Text und Graphik eine bestimmte Ein
stellung des Fernsehgerätes von einem Benutzer durchgeführt
werden kann. Die Menüoberflächen werden auch als On-Screen-
Displays (OSD) bezeichnet.
Sowohl Teletextseiten als auch Menüoberflächen nimmt ein Be
trachter als stehende Bilder wahr. Für eine flimmerfreie Wie
dergabe bewegter Bilder müssen bekanntlich pro Sekunde mehre
re Bilder auf dem Bildschirm dargestellt werden. So beträgt
die Bildwechselfrequenz, also die Zahl der vollständig darge
stellten Bilder je Sekunde, beim Fernsehen je nach Norm 25 Hz
oder 30 Hz.
Auch die für eine bestimmte Teletextseite oder eine bestimmte
Menüoberfläche benötigte Zeichen müssen mit der Bildwechsel
frequenz dem Bildschirm zugeführt werden. Der Aufbau einer
aus Zeichen des Zeichengenerators zusammengesetzten Fernseh
seite erfolgt wie auch bei den empfangenen Fernsehbildern
zeilenweise, d. h. erst nach der Anzeige einer Fernsehzeile
wird mit dem Aufbau einer nachfolgenden Fernsehzeile begon
nen. Die Zeichen des Zeichengenerators sind matrixförmig, sie
weisen also Zeichenzeilen auf. Eine Zeichenzeile erstreckt
sich über mehrere Fernsehzeilen.
Die erste Fernsehzeile der Fernsehseite wird erzeugt, indem
die entsprechenden Zeichenzeilen der Zeichen, die in der er
sten Fernsehzeile enthalten sind, vom Zeichengenerator abge
rufen werden. Zu einer bestimmten Fernsehzeile gehören mehre
re, horizontal angeordnete Zeichen. Die zur ersten Fernseh
zeile gehörende Zeichenzeile des beispielsweise dritten Zei
chens in einer Zeile wird erst dann angezeigt, wenn die ent
sprechenden Zeichenzeilen der beiden vorangehenden Zeichen
dargestellt sind.
Der zeilenweise Aufbau erfolgt unabhängig davon, ob der Bild
schirm eine Kathodenstrahlröhre, eine Flüssigkristallanzeige
oder eine ähnliche Anzeigevorrichtung ist.
Auch beim Aufbau der weiteren Fernsehzeilen werden die Zei
chen nacheinander verarbeitet und die jeweiligen Zeichenzei
len zur Anzeige gebracht.
Ein Prozessor steuert den Zeichengenerator in Echtzeit. Die
Taktrate für die Verarbeitung der Zeichen und die Weiterlei
tung der Zeichenzeilen an den Bildschirmen muß so hoch sein,
daß sie der Bildwechselfrequenz genügt. Auf ein Zeichen im
Festwertspeicher des Zeichengenerators wird in einer Sekunde
mehrere Male zugegriffen. Dementsprechend groß sind die An
forderungen an die Leistungsfähigkeit des Prozessors.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zur
Erzeugung eines auf einem Bildschirm mit Bildzeichen aus ei
nem Zeichenvorrat darstellbaren Bildes anzugeben, das eine
größere Flexibilität bei der Verarbeitung der Zeichen er
laubt.
Gelöst wird diese Aufgabe durch ein Verfahren mit den Merkma
len des Patentanspruchs 1.
Vorteil der Erfindung ist es, daß der Zeichengenerator unab
hängig von der Bildwechselfrequenz ausgelegt werden kann.
Weiterhin ist vorteilhaft, daß die Verarbeitung des Bildsi
gnals mit dem Bildzeichen nicht in Echtzeit, sondern unter
zeitlich entspannten Bedingungen erfolgt. Weiterhin ist von
Vorteil, daß zu einem Zeitpunkt auf mehrere Bildzeichen
gleichzeitig zugegriffen werden kann. Dies kann beispielswei
se bei einer Auswertung der Bildzeichen im Rahmen einer Bild
verarbeitung notwendig sein.
Vorzugsweise ist die Taktfrequenz, mit der das Bildsignal in
den Zwischenspeicher eingelesen wird kleiner als die Wieder
holfrequenz, mit der die Bildzeichen am Bildschirm darge
stellt werden.
In einer Ausführungsform werden die in dem Zwischenspeicher
gespeicherten Signale von einem Mikrocontroller manipuliert.
Der Mikrocontroller führt beispielsweise eine Filterfunktion
durch, um Kanten im Bild zu glätten. Auch andere Bildverar
beitungsfunktionen können durch den Mikrocontroller veranlaßt
werden.
Enthält der Zeichenspeicher unterschiedliche Datenformate,
sind also die Bildpunkte der Bildzeichen in unterschiedlicher
Weise codiert, wird vorzugsweise dem Bildsignal ein Kennungs
zeichen beigefügt, das angibt, in welchem Datenformat der je
weilige Bildpunkt vorliegt. Unterschiedliche Datenformate
treten beispielsweise bei nebeneinander benutzten Anwendungen
auf, die sich in der Art der Codierung der Informationen un
terscheiden.
Ist der Bildschirm für eine Anzeige von Bildpunkten mit einem
bestimmten Datenformat vorgesehen, werden die Bildsignale un
abhängig von dem rekonstruierten Datenformat auf dieses be
stimmte Datenformat umgesetzt. Im einfachsten Fall erfolgt
dies durch eine einfache Zuweisung, bei der beispielsweise
zwei unterschiedlichen Werten des Bildsignals ein und dersel
be Wert zugeordnet wird. Für Zuweisungen eignen sich soge
nannte Look-up-Tabellen.
Weitere vorteilhafte Aus- und Weiterbildungen sind in Un
teransprüchen gekennzeichnet.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispie
len mittels der Zeichnungen näher erläutert. Entsprechende
Elemente sind mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockdiagramm zur Erläuterung eines erfindungs
gemäßen Verfahrens,
Fig. 2 ein Blockdiagramm zur Erläuterung eines erfindungs
gemäßen Verfahrens bei unterschiedlichen Pixelfor
maten und
Fig. 3 ein weiteres Blockdiagramm zur Erläuterung eines
erfindungsgemäßen Verfahrens bei unterschiedlichen
Pixelformaten.
Die Erfindung geht davon aus, daß eine Vielzahl von Bildzei
chen 1 in einem Zeichenspeicher 2 gespeichert ist. Dieser ge
speicherte Vorrat an Bildzeichen 1 weist Zeichen aus dem
ASCII-Code oder auch Graphiksymbole auf. Sie dienen zur Dar
stellung von Teletextseiten, Menüoberflächen und ähnlichen
auf einem Bildschirm 3 darstellbaren Bildern. Die einzelnen
Bildzeichen 1 sind in den Zeichenspeicher 2 beispielsweise in
Form binärer Bitmuster in der Weise, wie es bei Zeichengene
ratoren in Teletextdecodern bekannt ist, abgelegt.
Gemäß Fig. 1 werden die Bildzeichen 1 mit einer Taktfrequenz
fT in einen Zwischenspeicher 4 eingelesen. Die Taktfrequenz
fT wird von einer Speichersteuerung 5 vorgegeben, die die
Adreßverwaltung des Zwischenspeichers 4 ausführt. Der Zwi
schenspeicher 4 wird mit den Bildzeichen 1 derart beschrie
ben, daß nach dem Schreibvorgang im Zwischenspeicher 4 das
vollständige auf dem Bildschirm 3 darzustellende Bild vor
liegt. Soll ein neues Bild auf dem Bildschirm dargestellt
werden, beispielsweise eine neue Teletextseite, wird der Zwi
schenspeicher 4 entsprechend dem Inhalt des neuen Bildes
überschrieben.
In der Regel ist der Bildschirm 3 für bewegte Bilder ausge
legt. Ein Bildschirmbild wird daher mehrere Male pro Sekunde
aufgebaut. Um beispielsweise eine Teletextseite für eine ge
wisse Zeitdauer auf dem Bildschirm 3 darzustellen, wird diese
Seite wiederholt mit unverändertem Inhalt mit einer Bildwech
selfrequenz fB auf dem Bildschirm 3 zeilenweise ausgegeben.
Die Bildwechselfrequenz fB gibt an, wieviele vollständige
Bilder auf dem Bildschirm 3 pro Sekunde zur Anzeige gebracht
werden.
Das im Zwischenspeicher 4 gespeicherte darzustellende Bild
wird mit einer Wiederholfrequenz fW ausgelesen. Eine Anzeige
steuereinheit 6 steuert diesen Auslesevorgang und führt dem
Bildschirm 3 das Bildsignal der ausgelesenen Bildzeichen zu.
Das im Zwischenspeicher 4 digital gespeicherte Bildsignal
wird von der Anzeigesteuereinheit 6 in ein entsprechendes Si
gnal gewandelt, mit dem der Bildschirm 3 direkt ansteuerbar
ist.
In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 sind in dem Zeichen
speicher 2 neben den Bildzeichen 1 noch Steuerzeichen 7 ge
speichert, mit denen sich verschiedene Attribute der Bildzei
chen einstellen lassen. Zu diesen Attributen gehören die Far
be eines Bildzeichens, also die Hintergrundfarbe und Vorder
grundfarbe, und besondere Funktionen wie Blinken eines Bild
zeichens oder das Tauschen der Vordergrundfarbe mit der Hin
tergrundfarbe (Invers-Video). Zudem enthalten sie die Adres
sen der jeweiligen Bildzeichen 1. Jedem Bildzeichen 1 ist ein
Steuerzeichen 7 zugeordnet.
Die Speichersteuerung 5 liest die Steuerzeichen 7 nacheinan
der aus dem Zeichenspeicher 2 und ermittelt die jeweilige
Adresse des zugehörigen Bildzeichens 1. Sie liest das zugehö
rige Bildzeichen 1 aus dem Zeichenspeicher 2 aus, verändert
es gemäß den Attributen des zugeordneten Steuerzeichens 7 und
speichert das zugehörige Bildsignal mit der Taktfrequenz fT
im Zwischenspeicher 4 ab. Dort können die einzelnen Bitmuster
mit einem Mikrocontroller 8 manipuliert, d. h. die Wertigkeit
einzelner Bits verändert werden. Das Bildsignal wird mit der
Wiederholfrequenz fW aus dem Zwischenspeicher 4 ausgelesen
und dem Bildschirm 3 zugeführt, der das darzustellende Bild
anzeigt. Um ein flackerfreies Bild zu erhalten, darf die Wie
derholfrequenz fW nicht kleiner als die Bildwechselfrequenz
fB sein. Vorzugsweise entspricht sie der Bildwechselfrequenz
fB.
Die Taktfrequenz fT, mit der der Zwischenspeicher 4 beschrie
ben wird, kann dagegen kleiner als die Bildwechselfrequenz fB
sein, da der Inhalt von Teletextseiten oder Menüoberflächen
im Vergleich zu Fernsehbildern sich nur langsam ändert.
Der Zeichenspeicher 2 und der Zwischenspeicher 4 sind über
die Speicheransteuerung 5 die Speicherinhalte verschiebt,
miteinander verknüpft. Der Zugriff auf die Speicherinhalte
erfolgt wie gewöhnlich über Adressen. Bei einer linearen
Adressierung wird zur Verschiebung des Speicherinhalts eine
erste Speicherzelle und die Größe ihres Speicherinhalts im
Zeichenspeicher 2 und ein Zielspeicherplatz im Zwischenspei
cher 4 angegeben. Bei einer nichtlinearen Adressierung wird
ein rechteckiger Speicherbereich durch X- und Y-Koordinaten
beschrieben, die die Längs- und Querrichtung des Bildschirm
beschreiben.
Die Speichersteuerung 5 kann auch Graphikfunktionen enthal
ten, die beispielsweise die Darstellung vertikaler und hori
zontaler Linien oder die Anzeige von Rechtecken mit und ohne
Füllung unterstützen.
In Fig. 2 ist dargestellt, wie der Zwischenspeicher 4 für
verschiedene Datenformate 10 verwendet werden kann. Je nach
Anwendung ist die Art, mit dem eine Information, wie ein
Bildpunkt oder Bildzeichen, übertragen werden soll, unter
schiedlich. Bei Teletext-Anwendungen sind sowohl ein Bild
punkt des Bildzeichens als auch seine durch die Attribute be
stimmte Darstellungsart mit einem Datenwort bestimmten Daten
formats codiert. Beim Fernsehen wird die Fernsehinformation
beispielsweise mit einem 12 Bit RGB-Signal übertragen. Bei
anderen Anwendungen werden beispielsweise 8 Bit Farbvektoren
eingesetzt.
Um eine einfache Adreßverwaltung des Zwischenspeichers 4 und
somit kurze Zugriffszeiten zu erhalten, können im Zwischen
speicher 4 nur Datenwörter 9 mit dem gleichen Datenformat ge
speichert werden. Also können beispielsweise 8 Bit-Farb
vektoren oder auch 14 Bit-Datenwörter, aber nicht beide
zugleich in den Zwischenspeicher 4 eingelesen werden.
Die Datenwörter 9, die entsprechend ihrer Anwendung verschie
dene Datenformate 10 aufweisen, werden im Zeichenspeicher 2
gespeichert. Die Datenwörter 9 werden aus dem Zeichenspeicher 2
ausgelesen und in einer Formatiereinheit 11 auf ein ein
heitliches Datenformat 12, beispielsweise auf ein Datenwort
mit der Datenlänge 14 Bit, umgesetzt. Die Umwandlung eines
Datenwortes mit einem durch die Anwendung vorgegebenen Daten
format auf das einheitliche Datenformat 12 verläuft je nach
Anwendung auf unterschiedliche Weise. Beispielsweise wird das
Datenwort 10 durch eine Zuordnungsvorschrift, die spezifisch
für die Anwendung ist, einem Datenwort mit dem einheitlichen
Datenformat 12 zugeordnet.
Die auf das einheitliche Datenformat gebrachten Datenwörter
werden in den Zwischenspeicher 4 geschrieben. Der Zwischen
speicher 4 ist frei konfigurierbar. Er kann zu Speicherungen
von Datenwörtern verschiedenen Datenformats mit der Ein
schränkung, daß stets Datenwörter mit dem gleichen Datenfor
mat gespeichert werden, benutzt werden. Die Anzeigesteuerein
heit 6, der die Datenwörter mit dem einheitlichen Datenformat
12 zugeführt werden, muß also verschiedene Datenformate aus
werten können.
Dazu enthält sie eine Umschaltvorrichtung 13, die in Abhän
gigkeit von der gewählten Anwendung das aus dem Zwischenspei
cher 4 ausgelesene Bildsignal einem von mehreren verschiede
nen Signalpfaden 14 zuführt. Dort wird es auf das Datenformat
gebracht, mit dem der Bildschirm ansteuerbar ist. Ein Daten
wort aus einem 8-Bit-Farbvektor wird beispielsweise in ein
bildschirmtaugliches 12 Bit RGB-Signal mit Hilfe einer weite
ren Zuordnungsvorschrift umgewandelt.
Der Bildschirm 3 stellt das mit dem Bildsignal übertragene
Bild dar. Liegt das aus dem Zwischenspeicher 4 ausgelesen
Bildsignal bereits in einem Format vor, mit dem der Bild
schirm 3 angesteuert werden kann, ist eine weitere Signalver
arbeitung nicht notwendig.
Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 wird an
jedes der Datenwörter 9 ein Kennungszeichen 20 angehängt, das
die jeweilige Anwendung eindeutig charakterisiert. Das Ken
nungszeichen 20 kann beispielsweise 2 Bit umfassen, womit
dann vier Anwendungen codiert werden können. Der Forma
tiereinheit 11 werden die Datenwörter 9, die je nach Anwen
dung ein unterschiedliches Datenformat 10 aufweisen, zuge
führt. Diese bringt die Datenwörter 9 auf das einheitliche
Datenformat 12 und fügt das Kennungszeichen 20 mit dem der
jeweiligen Anwendung zugeordneten Wert an. Die Datenwörter
mit dem einheitlichen Datenformat 12 und dem Kennungszeichen
werden im Zwischenspeicher 4 gespeichert.
Zur Darstellung eines Bildzeichens 1, das mit dem Datenwort 9
codiert ist, auf dem Bildschirm 3 wird das zugehörige Daten
wort mit dem einheitlichen Datenformat 12 und dem angehängten
Kennungszeichen 20 aus dem Zwischenspeicher 4 ausgelesen und
der Umschaltvorrichtung 13 zugeführt. Aus dem Datenwort wird
das Kennungszeichen 20 wiedergewonnen und die Umschaltvor
richtung 13 so gesteuert, daß derjenige Signalpfad 14 freige
geben wird, der für die jeweilige Anwendung vorgesehen ist.
Die Anzeigeansteuereinheit 6 wandelt das Datenwort 9, das je
nach Anwendung ein unterschiedliches Datenformat aufweist,
auf das einheitliche Datenformat 12, mit dem der Bildschirm 3
schließlich ansteuerbar ist. Liegt das Datenwort 9 bereits in
diesem Format vor, entfällt diese Umwandlung.
Das zugehörige Bildsignal wird dem Bildschirm 3 zugeführt und
das darzustellende Bild auf dem Bildschirm 3 angezeigt.
Claims (9)
1. Verfahren zur Erzeugung eines auf einem Bildschirm (3)
darstellbaren Bildes aus einem Bildsignal, das in einem Zei
chenspeicher (2) gespeicherte Bildzeichen (1) aus einem Zei
chenvorrat überträgt,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Bildsignal in einem Zwischenspeicher (4) mit einer Takt
frequenz (fT) eingelesen und mit einer Wiederholfrequenz
(fW), mit der die Bildzeichen (1) am Bildschirm (3) darge
stellt werden, aus dem Zwischenspeicher (4) ausgelesen und
dem Bildschirm (3) zugeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Wiederholfrequenz (fW) größer als die Taktfrequenz (fT)
ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
das im Zwischenspeicher (4) gespeicherte Bildsignal unabhän
gig von den im Zeichenspeicher (2) gespeicherten Bildzeichen
(1) verändert wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Zwischenspeicher (4) mit einem Mikrocontroller (8) ver
bunden wird, durch den die Belegung einzelner Speicherplätze
des Zwischenspeichers (4) geändert wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
dem Bildsignal ein Kennungszeichen (20) beigefügt wird, das
ein Datenformat des zugehörigen Bildzeichens (1) angibt.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
unabhängig vom Bildzeichen (1) alle Bildsignale mit einem
einheitlichen Datensollformat (12) im Zwischenspeicher (4)
abgespeichert wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
den Bildsignalen mit dem Datenformat (10) Bildsignale mit dem
einheitlichen Datensollformat (12) gemäß einer Zuweisungsvor
schrift zugewiesen werden.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
nach dem Auslesen aus dem Zwischenspeicher (4) das Kennungs
zeichen (20) ermittelt und das zugehörige Bildzeichen (1) ei
ner Signalverarbeitung unterzogen wird, bevor es dem Bild
schirm (3) zugeführt wird, wobei die Art der Verarbeitung von
dem Kennungszeichen (20) abhängt.
9. Verfahren nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
bei der Signalverarbeitung das Datenformat der Bildzeichen
(1) auf ein vorbestimmtes Datenformat abgebildet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998144125 DE19844125A1 (de) | 1998-09-25 | 1998-09-25 | Verfahren zur Erzeugung eines auf einem Bildschirm darstellbaren Bildes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998144125 DE19844125A1 (de) | 1998-09-25 | 1998-09-25 | Verfahren zur Erzeugung eines auf einem Bildschirm darstellbaren Bildes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19844125A1 true DE19844125A1 (de) | 2000-02-17 |
Family
ID=7882295
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998144125 Withdrawn DE19844125A1 (de) | 1998-09-25 | 1998-09-25 | Verfahren zur Erzeugung eines auf einem Bildschirm darstellbaren Bildes |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE19844125A1 (de) |
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1998
- 1998-09-25 DE DE1998144125 patent/DE19844125A1/de not_active Withdrawn
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OAV | Applicant agreed to the publication of the unexamined application as to paragraph 31 lit. 2 z1 | ||
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8130 | Withdrawal | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: MICRONAS MUNICH GMBH, 81541 MUENCHEN, DE |