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DE19844096A1 - Bremssystem - Google Patents

Bremssystem

Info

Publication number
DE19844096A1
DE19844096A1 DE1998144096 DE19844096A DE19844096A1 DE 19844096 A1 DE19844096 A1 DE 19844096A1 DE 1998144096 DE1998144096 DE 1998144096 DE 19844096 A DE19844096 A DE 19844096A DE 19844096 A1 DE19844096 A1 DE 19844096A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fluid pressure
control device
wheel
friction
driving force
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE1998144096
Other languages
English (en)
Inventor
Toshitaka Suga
Masayoshi Katagiri
Kenji Urata
Yasuyuki Hanai
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Aisin Corp
Original Assignee
Aisin Seiki Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Aisin Seiki Co Ltd filed Critical Aisin Seiki Co Ltd
Publication of DE19844096A1 publication Critical patent/DE19844096A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T8/00Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Regulating Braking Force (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Bremssystem zur Reduzierung eines Bremsgeräusches nach einem der Ansprüche 1, 2, 6, 7, 8 und 9.
Ein als solches bekanntes Bremssystem für ein Fahrzeug hat: ein Drehelement zum einstückigen Drehen mit einem Rad; ein Reibungselement zum Kontaktieren des Drehelement, um die Drehung des Drehelements zu unterdrücken und um eine Bremskraft auf das Rad auszuüben; und eine Antriebsvorrichtung zur Ausübung einer Antriebskraft auf das Reibungselement, um das Reibungselement zu dem Drehelement anzutreiben.
In diesem Bremssystem wird die Antriebskraft mittels der Antriebsvorrichtung auf das Reibungselement ausgeübt, um das Reibungselement zu dem Drehelement derart anzutreiben, daß das Drehelement und das Reibungselement in Anlage kommen, um die Drehung des Drehelement zu unterdrücken und um eine Bremskraft auf das Rad auszuüben. Generell ist in diesem Bremssystem bekannt, daß durch die Vibration aufgrund der Anlage zwischen dem Drehelement und dem Drehelement ein Bremsgeräusch verursacht wird.
Ausgehend von dem Auftreten dieses Bremsgeräusches wurde herausgefunden, daß, wenn die Reibungsflächen des Drehelements und des Reibungselements während des Bremsvorganges des Bremssystems in einem späten stabilen Zustand kommen, an einem äußerst kleinen Abschnitt der Reibungsflächen eine äußerst geringe Flächendruckschwankung oder eine äußerst geringe Reibungskoeffizientenschwankung auftritt, um eine selbstanregende Vibration in dem das Drehelement und das Reibungselement einschließenden Bremssystem zu erzeugen, wodurch das Bremsgeräusch verursacht wird.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Bremssystem zur Reduzierung des Bremsgeräusches zu schaffen.
Erfindungsgemäß wird die oben genannte Aufgabe durch das in den Ansprüchen 1, 2, 6, 7, 8 und 9 offenbarte Bremssystem gelöst. Weiterbildungen dieses Bremssystems ergeben sich jeweils aus den Unteransprüchen 3-5 und 10-13.
Gemäß einem ersten Aspekt ist ein Bremssystem geschaffen worden mit einem Drehelement zum einstückigen Drehen mit einem Rad einem Reibungselement zum Kontaktieren des Drehelements, um die Drehung des Drehelements zu unterdrücken und um eine Bremskraft auf das Rad auszuüben; einer Antriebsvorrichtung zur Ausübung einer Antriebskraft auf das Reibungselement, um das Reibungselement zu dem Drehelement hin anzutreiben; und einer Regeleinrichtung zum Regeln der Antriebskraft, um ein Bremsgeräusch zu unterdrücken, das auf einer aufgrund der Anlage zwischen dem Drehelement und dem Reibungselement erzeugten Vibration basiert.
Gemäß einem zweiten Aspekt ist ein Bremssystem geschaffen worden mit einem Drehelement zum einstückigen Drehen mit einem Rad einem Reibungselement zum Kontaktieren des Drehelements, um die Drehung des Drehelements zu unterdrücken und um eine Bremskraft auf das Rad auszuüben; einer Antriebsvorrichtung zur Ausübung einer Antriebskraft auf das Reibungselement, um das Reibungselement zu dem Drehelement hin anzutreiben; und einer Regeleinrichtung zum Regeln der Antriebskraft, um die Reibungsflächen des Drehelements und des Reibungselements während der Kontaktzeitdauer zwischen dem Drehelement und dem Reibungselement aus einem steten stabilen Zustand zu bringen.
Vorzugsweise ist im steten stabilen Zustand das Reibungselement mittels derselben Antriebskraft für zumindest eine Sekunde gegen das Drehelement in Anlage gehalten. Das Bremssystem ist vorzugsweise eines zur Regelung der Antriebskraft, um die Reibungsflächen des Drehelements und des Reibungselements aus dem steten stabilen Zustand während der Kontaktzeitdauer des Drehelements und des Reibungselements zu bringen.
Vorzugsweise führt die Regeleinrichtung zumindest eine Intensivierregelung oder eine Reduzierregelung für die Antriebskraft durch.
Vorzugsweise hat das Bremssystem ein mittels eines Fahrers zu betätigendes Betätigungselement, wobei die Antriebsvorrichtung gemäß der Betätigung des Betätigungselements die Antriebskraft auf das Reibungselement ausübt.
Gemäß einem fünften Aspekt ist ferner ein Bremssystem geschaffen mit einem Bremssystem mit einem Drehelement zum einstückigen Drehen mit einem Rad einem Reibungselement zum Kontaktieren des Drehelements, um die Drehung des Drehelements zu unterdrücken und um eine Bremskraft auf das Rad auszuüben; einer Antriebsvorrichtung zur Ausübung einer Antriebskraft auf das Reibungselement, um das Reibungselement zu dem Drehelement hin anzutreiben; einer Erfassungseinrichtung zum Erfassen einer Größe basierend auf einer Vibration, die durch die Anlage zwischen dem Drehelement und dem Reibungselement verursacht wird; und einer Vergleichseinrichtung zum Vergleichen des Erfassungsergebnisses der Erfassungseinrichtung mit einem vorbestimmten Wert; einer Regeleinrichtung zur Durchführung von zumindest einer Intensivierregelung oder einer Reduzierregelung für die Antriebskraft, wenn die Vergleichseinrichtung erfaßt, daß das Erfassungsergebnis den vorbestimmten Wert überschreitet; und einer Fahrzeugbremskraftregeleinrichtung zum Regeln der Antriebskraft, so daß die Fahrzeugbremskraft nach dem Start der Regelung der Regeleinrichtung auf die Fahrzeugbremskraft vor dem Start der Regelung der Regeleinrichtung hin korrigierbar ist.
Gemäß einem sechsten Aspekt ist ein Bremssystem geschaffen worden mit Drehelementen zum individuellen einstückigen Drehen einer Vielzahl von Rädern eines Fahrzeugs; Reibungselementen zum individuellen Kontaktieren der individuellen Drehelemente, um die Drehungen der Drehelemente zu unterdrücken und um Bremskräfte auf die individuellen Räder auszuüben; Antriebsvorrichtungen zum individuellen Ausüben von Antriebskräften auf die individuellen Reibungselemente, um die individuellen Reibungselemente zu den individuellen Drehelementen hin anzutreiben; Erfassungseinrichtungen für ein individuelles Erfassen von Größen basierend auf Vibrationen, die durch die Anlage zwischen den individuellen Drehelementen und den individuellen Reibungselementen erzeugt werden; Vergleichseinrichtungen zum Vergleichen der individuellen Erfassungsergebnisse der Erfassungseinrichtungen mit einem vorbestimmten Wert; Regeleinrichtungen zur Durchführung von zumindest einer Intensivierregelung oder einer Reduzierregelung für die Antriebskraft, die auf das Reibungselement ausgeübt wird, für die das den vorbestimmten Wert überschreitende Erfassungsergebnis erfaßt worden ist, wenn die Vergleichseinrichtung erfaßt, daß das Erfassungsergebnis den vorbestimmten Wert überschreitet; und einer Fahrzeugbremskraftregeleinrichtung zum Regeln der Antriebskraft, die auf zumindest eines der Reibungselemente ausgeübt worden ist, so daß die Fahrzeugbremskraft nach dem Start der Regelung der Regeleinrichtung zu der Fahrzeugbremskraft vor dem Start der Regelung der Regeleinrichtung hin korrigierbar ist.
Vorzugsweise ist das Bremssystem ausgestattet mit einer Fahrzeugbremskrafterfassungseinrichtung zum Erfassen der Fahrzeugbremskraft; und einer Fahrzeugbremskraftvergleichseinrichtung zum Vergleichen des Erfassungsergebnisses, das mittels der Fahrzeugbremskrafterfassungseinrichtung während oder vor der Wirkung der Regeleinrichtung erfaßt worden ist, und des Erfassungsergebnisses, das mittels der Fahrzeugbremskrafter­ fassungseinrichtungen während und nach der Wirkung der Regeleinrichtung gemäß der Wirkung der Regeleinrichtung erfaßt worden ist, wobei die Fahrzeugbremskraftregeleinrichtung auf der Grundlage des Vergleichssignales der Fahrzeugbremskraft­ vergleichseinrichtung aktiviert wird.
Vorzugsweise ist das Bremssystem ferner ausgestattet mit einem mittels eines Fahrers zu betätigenden Betätigungselement, wobei die Antriebsvorrichtung gemäß der Betätigung des Betätigungs­ elements 6 die Antriebskraft auf das Reibungselement ausübt. Vorzugsweise regelt die Regeleinrichtung, um die Antriebskraft zu intensivieren/reduzieren.
Vorzugsweise regelt die Regeleinrichtung die Antriebskraft pulsierend.
Vorzugsweise regelt die Regeleinrichtung die Antriebskraft unregelmäßig pulsierend regelt.
In dem Bremssystem des ersten Aspekts regelt die Regeleinrichtung die auf das Reibungselement auszuübende Antriebskraft derart, daß ein Bremsgeräusch unterdrückt wird, das ansonsten aufgrund der Anlage zwischen dem Drehelement und dem Reibungselement auftreten würde.
In dem Bremssystem des zweiten Aspekts regelt die Regeleinrichtung die Antriebskraft derart, daß verhindert wird, daß die Reibungs­ flächen des Drehelements und des Reibungselements in einen steten stabilen Zustand kommen.
Im erfindungsgemäßen Bremssystem regelt - zusätzlich zu der obigen Wirkung - die Regeleinrichtung die auf das Reibungselement auszu­ übende Antriebskraft, so daß die Reibungskraft für zumindest eine Sekunde nicht mittels derselben Antriebskraft in Anlage bringbar ist.
In dem erfindungsgemäßen Bremssystem führt die Regeleinrichtung zumindest entweder eine Intensivierregelung oder eine Reduzier­ regelung durch.
In dem erfindungsgemäßen Bremssystem übt - zusätzlich zu der obigen Wirkung - die Antriebseinrichtung die Antriebskraft auf das Reibungselement gemäß der Betätigung des Betätigungselements durch.
In dem Bremssystem des dritten Aspekts regelt die Regeleinrichtung - auf der Grundlage des Erfassungsergebnisses der Betätigungs­ erfassungseinrichtung - zumindest die Intensifierregelung oder die Reduzierregelung für die auf das Reibungselement auszuübende Antriebskraft.
In dem Bremssystem gemäß dem vierten Aspekt führt die Regel­ einrichtung zumindest eine Intensifierregelung oder eine Reduzierregelung für die auf das Reibungselement auszuübende Antriebskraft durch, und zwar auf der Grundlage des Erfassungsergebnisses der Erfassungseinrichtung.
In dem Bremssystem des fünften Aspekts wird mittels einer Vergleichseinrichtung das Erfassungsergebnis der Erfassungs­ einrichtung verglichen mit einem vorbestimmten Wert, wobei die Regeleinrichtung entweder eine Reduzierregelung oder eine Intensifierregelung durchführt für die auf das Reibungselement auszuübende Antriebskraft durchführt, und zwar auf der Grundlage des Vergleichsergebnisses.
In dem Bremssystem gemäß dem sechsten Aspekt vergleicht die Fahrzeugbremskraftregeleinrichtung das Erfassungsergebnis, das mittels der Bremskrafterfassungseinrichtung während oder vor der Wirkung der Regeleinrichtung erfaßt wurde, mit dem Erfassungsergebnis, das während oder nach der Wirkung der Regeleinrichtung mittels der Fahrzeugbremskrafterfassungs­ einrichtung erfaßt wurde. Auf der Grundlage dieses Vergleichsergebnisses wird die auf das Reibungselement ausgeübte Antriebskraft so geregelt, daß das Erfassungsergebnis, das mittels der Fahrzeugbremskrafterfassungseinrichtung während oder nach der Wirkung der Regeleinrichtung erfaßt wurde, gleich dem Erfassungsergebnis sein kann, das mittels der Bremskrafterfassungseinrichtung während oder vor der Wirkung der Regeleinrichtung erfaßt wurde.
In dem Bremssystem der Erfindung vergleicht die Fahrzeugregel­ einrichtung das Erfassungsergebnis, das mittels der Fahrzeugbremskraft­ erfassungseinrichtung während oder vor der Wirkung der Regel­ einrichtung erfaßt würde, mit dem Erfassungsergebnis, das mittels der Fahrzeugbremskrafterfassungseinrichtung während oder nach der Wirkung der Regeleinrichtung erfaßt wurde. Auf der Grundlage dieses Vergleichsergebnisses wird die auf das Reibungselement ausgeübte Antriebskraft derart geregelt, daß das Erfassungsergebnis, das mittels der Fahrzeugbremskrafterfassungseinrichtung während oder nach der Wirkung der Regeleinrichtung erfaßt wurde, gleich dem Erfassungs­ ergebnis sein kann, das mittels der Fahrzeugbremskrafterfassungs­ einrichtung während oder vor der Wirkung der Regeleinrichtung erfaßt wurde.
In dem Bremssystem der Erfindung übt - zusätzlich zu der obigen Wirkung - die Antriebseinrichtung die Antriebskraft auf das Reibungselement gemäß der Betätigung des Betätigungselements aus.
In dem Bremssystem der Erfindung intensifiert oder reduziert - zusätzlich zu dem obigen Effekt - die Antriebskraft.
In dem Bremssystem der Erfindung regelt die Regeleinrichtung - zusätzlich zu dem obigen Effekt - die Antriebskraft pulsierend.
In dem Bremssystem der Erfindung regelt die Regeleinrichtung - zusätzlich zu der obigen Wirkung - die Antriebskraft irregulär pulsierend.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein schematisches Schaubild eines Bremssystems 1 des Ausführungsbeispiels 1;
Fig. 2 ein Blockschaubild einer Konstruktion einer elektronischen Regeleinheit 14 aus Fig. 1;
Fig. 3 ein Fließbild einer Flüssigkeitsdruckregelroutine im Ausführungsbeispiel 1;
Fig. 4 ein Kennwertschaubild einer Flüssigkeitsdruckwellenform vor einer Primärflüssigkeitsdruckregelung des Ausführungsbeispiels 1;
Fig. 5 ein Kennwertschaubild einer Flüssigkeitsdruckwellenform nach der Primärflüssigkeitsdruckregelung des Ausführungsbeispiels 1;
Fig. 6 ein Kennwertschaubild einer Schallvibrationswellenform in einem Bremsabschnitt vor der Primärflüssigkeitsdruckregelung des Ausführungsbeispiels 1;
Fig. 7 ein Kennwertschaubild einer Bremsschallvibrationswellenform in dem Bremsabschnitt nach der Primärflüssigkeitsdruckregelung des Ausführungsbeispiels 1;
Fig. 8 ein Bewertungsschaubild eines Bewertungsversuches eines Bremsschallanteiles des Ausführungsbeispiels 1;
Fig. 9 ein Kennwertschaubild einer Flüssigkeitsdruckwellenform nach einer Primärflüssigkeitsdruckregelung des Ausführungsbeispiels 2;
Fig. 10 ein Kennwertschaubild einer Flüssigkeitsdruckwellenform nach einer Primärflüssigkeitsdruckregelung des Ausführungsbeispiels 3;
Fig. 11 ein Kennwertschaubild einer Flüssigkeitsdruckwellenform nach einer Primärflüssigkeitsdruckregelung des Ausführungsbeispiels 4;
Fig. 12 ein Kennwertdiagramm einer Flüssigkeitsdruckwellenform nach einer Primärflüssigkeitsdruckregelung des Ausführungsbeispiels 5;
Fig. 13 ein Kennwertschaubild einer Flüssigkeitsdruckwellenform nach einer Primärflüssigkeitsdruckregelung des Ausführungsbeispiels 6;
Fig. 14 ein Kennwertdiagramm einer Flüssigkeitsdruckwellenform nach einer Primärflüssigkeitsdruckregelung des Ausführungsbeispiels 7;
Fig. 15 ein Fließbild einer Flüssigkeitsdruckregelroutine im Ausführungsbeispiel 8;
Fig. 16 ein schematisches Schaubild eines Bremssystems des Ausführungsbeispiels 9;
Fig. 17 ein Blockschaubild einer Konstruktion einer elektronischen Regeleinheit 14 aus Fig. 16; und
Fig. 18 ein Fließbild einer Flüssigkeitsdruckregelroutine im Ausführungsbeispiel 9.
Die Erfindung ist nachstehend anhand ihrer Ausführungsbeispiele beschrieben.
Ausführungsbeispiel 1
Fig. 1 ist ein schematisches Schaubild eines Bremssystems 1, auf das die Erfindung angewendet worden ist. Gemäß Fig. 1 weist dieses Bremssystem 1 auf: ein rechtes Vorderrad 2; ein linkes Vorderrad 3; ein rechtes Hinterrad 4; ein linkes Hinterrad 5; ein als ein Bremsbetätigungselement wirkendes Bremspedal 6; ein Flüssigkeitsdruckgenerator 7, der als eine mittels des Bremspedals 6 zu betätigende Antriebsvorrichtung wirkt; eine Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung, die als eine Regeleinrichtung zum Intensivieren/Reduzieren der individuellen Flüssigkeitsdrücke wirkt, die ausgehend von dem Flüssigkeitsdruckgenerator 7 auf die individuellen Räder 2 bis 5 auszuüben sind; Raddrehzahlsensoren 9 bis 12 zur Erfassung der Drehzahlen der individuellen Räder 2 bis 5; einen Bremspedalsensor 13 zur Erfassung von EIN/AUS des Bremspedals 6; Vibrationssensoren 18 bis 21; und eine elektronische Regeleinheit 14.
Im rechten Hinterrad 4 ist eingerichtet: eine Trommel 15, die als ein Drehelement zur einstückigen Drehung mit dem rechten Hinterrad 4 wirkt; ein Bremsschuh 16, der als ein Reibungselement wirkt, das in der Lage ist, seinen Außenumfang gegen den Innenumfang der Trommel 15 in Anlage zu bringen; und ein Radzylinder 17 zum Antreiben des Bremsschuhs 16 zu der Trommel 15, wenn dieser ausgehend von dem Flüssigkeitsdruckgenerator 7 mit Flüssigkeitsdruck gespeist wird. Ebenso wie im rechten Hinterrad 4 sind die Trommel, der Bremsschuh und der Radzylinder auch in jedem der verbleibenden Räder 2, 3 und 5 eingerichtet.
Die Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 ist mit nicht gezeigten Elektromagnetventilen und Pumpen ausgerüstet, die angeregt werden können, um die von dem Flüssigkeitsdruckgenerator 7 auf die individuellen Räder 2 bis 5 auszuübenden individuellen Flüssigkeitsdrücke zu regeln oder zu intensivieren/reduzieren.
Die individuellen Vibrationssensoren 18 bis 21 bestehen aus piezoelektrischen Elementen zur Erfassung der Bremsgeräusche, die von den durch die Anlage zwischen den Trommeln und Bremsschuhen verursachten Vibrationen erzeugt werden und an Radbremsabschnitten 22, 23, 24 und 25 auftreten, die aus den Trommeln, Bremsschuhen und Radzylindern bestehen, und zwar in Form von Spannungen von den die Bremsgeräusche begleitenden Vibrationsgrößen.
Die elektronische Regeleinheit 14 ist, wie in Fig. 2 gezeigt, ausgerüstet mit einem Mikrocomputer 28, der aus einem CPU 23, einem ROM 23, einem RAM 24, einem Zeitgeber 25, einem Eingabeanschluß 26 und einem Ausgabeanschluß 27 besteht, die wechselseitig durch Busse verbunden sind. Die Ausgabesignale der Raddrehzahlsensoren 9 bis 12, des Bremssensors 13 und der Vibrationssensoren 18 bis 21 werden individuell von der Eingabe 28 über Verstärkerschaltkreise 29a bis 29i zu dem CPU 22 eingegeben. Andererseits wird von dem Ausgabeanschluß 27 ein Regelsignal durch einen Antriebsschaltkreis 30a zu der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 ausgegeben. Im Mikrocomputer 28 speichert das ROM 23 ein in Fig. 3 gezeigtes Fließbildprogramm; führt das CPU 22 dieses Programm durch, während der nicht gezeigte Zündungsschalter geschlossen ist, und speichert das RAM 24 zeitweilig Variablendaten, die zur Durchführung des Programms notwendig sind.
Fig. 4 zeigt eine durch die Bremsbetätigung des Fahrers verursachte Flüssigkeitsdruckwellenform; Fig. 5 veranschaulicht eine durch die Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 geregelte Flüssigkeitsdruckwellenform; Fig. 6 veranschaulicht eine Vibrationswellenform eines Bremsgeräusches an dem Radbremsabschnitt während und vor der Regelung der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8; Fig. 7 zeigt eine Vibrationswellenform eines Bremsgeräusches an dem Radbremsabschnitt, wenn die Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 geregelt wird; und Fig. 8 veranschaulicht ein Bewertungsversuchsergebnis des Bremsgeräusches. Wenn der nicht gezeigte Zündungsschalter geschlossen ist, startet, wie in den Fig. 1 bis 8 gezeigt, die Durchführung des Programmes, das dem Fließbild aus Fig. 3 entspricht. Wenn die Durchführung des Programmes gestartet ist, wird der Mikrocomputer 28 zunächst in Schritt 101 aus Fig. 3 initialisiert, um die verschiedenen Betriebswerte zu löschen. In Schritt 102 wird anschließend anhand des Ausgabesignals des Bremspedalsensors 13 entschieden, ob oder ob nicht das Bremspedal 6 durch den Fahrer betätigt wird. Sofern die Antwort "nein" ist, kehrt die Routine zu Schritt 102 zurück.
Wenn das Bremspedal 6 mittels des Fahrers mit einer Kraft f betätigt wird, wird auf der Grundlage der auf das Bremspedal 6 ausgeübten Betätigungskraft f mittels des Flüssigkeitsdruckgenerators 7 ein Flüssigkeitsdruck p erzeugt und von dem Flüssigkeitsdruckgenerator 7 durch die Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 auf die individuellen Radzylindern ausgeübt.
In dem rechten Hinterrad 4 wird der Flüssigkeitsdruck p beispielsweise derart auf den Radzylinder 17 ausgeübt, daß der Bremsschuh 16 getrieben wird, um gegen die Trommel 15 in Anlage zu kommen. Als ein Ergebnis dieser Anlage zwischen dem Bremsschuh 16 und der Trommel 15 wird eine Reibungskraft zwischen dem Bremsschuh 16 und der Trommel 15 erzeugt, um die Drehung der Trommel 15 zu unterdrücken und um eine Bremskraft auf das rechte Hinterrad 4 auszuüben.
Sofern diese Betätigung des Bremspedals 6 in Schritt 102 mittels des Bremspedalsensors 13 erfaßt wird, wird in Schritt 103 als die Fahrzeugbremskraft eine Fahrzeugverzögerung DVs1 berechnet, und zwar mit Hilfe des Flüssigkeitsdruckes p auf der Grundlage der Erfassungsergebnisse der individuellen Raddrehzahlsensoren 9 bis 12.
Im nächsten Schritt 104 werden die Vibrationsgrößen aufgrund der Reibungen basierend auf dem Flüssigkeitsdruck p zwischen den Bremsschuhen und den Trommeln an den individuellen Rädern 2 bis 5 mit Hilfe der individuellen Vibrationssensoren 18 bis 21 erfaßt und die individuellen Erfassungsergebnisse V1 bis V4 mit einem vorbestimmten Wert Vx verglichen.
Nachstehend wird der Fall betrachtet, in dem in Schritt 104 entschieden worden ist, daß das dem Radbremsabschnitt 24 des rechten Hinterrads 4 zugeordnete Erfassungsergebnis V3 der individuellen Erfassungsergebnisse V1 bis V4 größer ist als der vorbestimmte Wert Vx. Aus diesem Vergleichsergebnis wird erfaßt, daß die Reibung zwischen dem Bremsschuh 16 und der Trommel 15 des Radbremsabschnitts des rechten Hinterrads 4 aufgrund des Flüssigkeitsdruckes p in einen steten stabilen Zustand gekommen ist, in dem der Bremsschuh 16 und die Trommel 15 mittels des Flüssigkeitsdruckes p über ihre gesamten Reibungsflächen für zumindest eine Sekunde in Anlage gehalten werden, und daß eine äußerst geringe Flächendruckschwankung oder eine äußerst geringe Reibungskoeffizientenschwankung in einem äußerst geringen Abschnitt der Reibungsflächen aufgetreten ist, so daß eine selbstanregende Vibration in dem Radbremsabschnitt 24 des rechten Hinterrads 4 erzeugt wird, wodurch das Bremsgeräusch verursacht wird. Im nächsten Schritt 105 wird mit Hilfe der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 eine Primärflüssigkeitsdruckregelung des auf das rechte Hinterrad 4 ausgeübten Flüssigkeitsdruckes p geregelt.
Sofern in Schritt 104 erfaßt wird, daß keines der individuellen Erfassungsergebnisse V1 bis V4 den vorbestimmten Wert Vx überschreitet, wird entschieden, daß kein Bremsgeräusch in den Radbremsabschnitten 22 bis 25 der individuellen Räder 2 bis 5 verursacht wird und kehrt die Routine zu Schritt 102 zurück.
In Schritt 105 führt die Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 eine Primärflüssigkeitsdruckregelung durch, um den auf das rechte Hinterrad 4 ausgeübten Flüssigkeitsdruck p derart pulsierend zu intensivieren und zu reduzieren, daß die Reibungsflächen des Bremsschuhs 16 und der Trommel 15 aus dem steten stabilen Zustand kommen können. Während oder vor dem Regelungsstart der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 ist genauer gesagt der auf das rechte Hinterrad 4 ausgeübte Flüssigkeitsdruck im wesentlichen stabil auf dem Niveau p, wie in Fig. 4 veranschaulicht ist. Nach dem Regelungsstart der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 wird jedoch, wie in Fig. 5 veranschaulicht, der auf das rechte Hinterrad 4 ausgeübte Flüssigkeitsdruck so geregelt, daß er mit einem sich regulär wiederholenden, im wesentlichen definierten Muster schwankt, in dem der Flüssigkeitsdruck intensiviert wird, um für 0,02 Sekunden - wenn auch äußerst gering - über den Flüssigkeitsdruck p anzusteigen, und reduziert wird, um für 0,02 Sekunden unter den Flüssigkeitsdruck p zu fallen.
Im nächsten Schritt 106 wird eine Fahrzeugverzögerung DVs2 während oder nach dem Start der Primärflüssigkeitsdruckregelung durch die Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 auf der Grundlage der Erfassungsergebnisse der individuellen Raddrehzahlsensoren 9 bis 12 berechnet.
Im nächsten Schritt 107 wird die Fahrzeugverzögerung DVs1 vor der Primärflüssigkeitsdruckregelung der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 und die Fahrzeugverzögerung DVs2 nach der Primärflüssigkeitsdruckregelung der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 verglichen.
Sofern die Fahrzeugverzögerung DVs1 und die Fahrzeugverzögerung DVs2 in Schritt 107 nicht gleich sind, wird entschieden, daß - wenn auch gering - die Bremskraft des rechten Hinterrads 4 intensiviert/reduziert ist, und zwar aufgrund des Starts der Primärflüssigkeitsdruckregelung der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8, wodurch die Verzögerung des Fahrzeugs geändert wird. In Schritt 108 intensiviert/reduziert die Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 - als eine Sekundärflüssigkeitsdruckregelung - die individuellen Flüssigkeitsdrücke p, die auf die Räder 2, 3 und 5 - außer auf das unter der Primärflüssigkeitsdruckregelung stehende rechte Hinterrad 4 - ausgeübt werden, so daß die Fahrzeugverzögerung nach der Wirkung der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 der Fahrzeugverzögerung DVs1 vor der Wirkung der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 gleichen kann. Kurzum führt die Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 sowohl die Primärflüssigkeitsregelung zur Unterdrückung des Bremsgeräusches als auch die Sekundärflüssigkeitsregelung zur Korrektur der Bremskraft des Fahrzeugs durch. Die Sekundärflüssigkeitsdruckregelung der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 wird beendet, nachdem sich die Fahrzeugverzögerung nach der Wirkung der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 der Fahrzeugverzögerung DVs1 vor dem Start der Wirkung der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 angeglichen hat.
Sofern in Schritt 107 entschieden ist, daß die Fahrzeugverzögerung DVs1 und die Fahrzeugverzögerung DVs2 gleich sind, ist entschieden, daß die Wirkung der Primärregelung der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 die Verzögerung des Fahrzeugs nicht ändert, und geht die Routine - ohne die Sekundärflüssigkeitsregelung durch die Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 - weiter zu Schritt 109.
In Schritt 109 wird eine Vibrationsgröße Vn abermals mit dem vorbestimmten Wert Vx verglichen, wobei Vn, einem Erfassungsergebnis Vn entspricht, das in Schritt 104 - nach dem Start der Primärflüssigkeitsdruckregelung des Radbremsabschnittes 24 durch die Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 - größer als der vorbestimmte Wert Vx, d. h. in diesem Ausführungsbeispiel V3, eingestuft worden ist, d. h. in diesem Ausführungsbeispiel einer Vibrationsgröße V3' nach dem Start der Primärflüssigkeitsdruckregelung des Radbremsabschnittes 24 des rechten Hinterrads 4 durch die Flüssigkeitdruckregeleinrichtung 8.
Sofern in Schritt 109 das nach dem Start der Primärflüssigkeitsdruckregelung der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 durch den Vibrationssensor 20 erfaßte Erfassungsergebnis V3' größer ist als der vorbestimmte Wert Vx, wird entschieden, daß das Bremsgeräusch am Radbremsabschnitt 24 des rechten Hinterrads 4 nicht beseitigt ist, und kehrt die Routine zu Schritt 105 zurück, mit dem die Primärflüssigkeitsdruckregelung der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 fortgesetzt wird.
Sofern das mittels des Vibrationssensors 20 nach dem Start der Primärflüssigkeitsdruckregelung der Flüssigkeitdruckregeleinrichtung 8 erfaßte Erfassungsergebnis V3' in Schritt 109 kleiner ist als der vorbestimmte Wert Vx, wird entschieden, daß das Bremsgeräusch am Radbremsabschnitt 24 des rechten Hinterrads 4 beseitigt ist, und geht die Routine weiter zu Schritt 110, mit dem die Primärflüssigkeitsdruckregelung der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 beendet wird.
Durch die Primärflüssigkeitsdruckregelung der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 können, wie in den Fig. 6 und 7 veranschaulicht, die Reibungsflächen der Trommel und des Bremsschuhs - wenn sie sich in Anlage befinden - davon abgehalten werden, den steten stabilen Zustand einzunehmen, und demgemäß von der äußerst geringen Flächendruckschwankung oder der äußerst geringen Reibungskoeffizientenschwankung an ihren äußerst geringen Abschnitten abgehalten werden. Dies ermöglicht es, die Vibrationsgrößen der individuellen Radbremsabschnitte 22 bis 25 an den individuellen Rädern 2 bis 5 zuverlässig zu reduzieren. Mittels der Primärflüssigkeitsdruckregelung der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 ist es, wie in Fig. 8 gezeigt, ebenso möglich, das Vorhandensein des Bremsgeräusches an den individuellen Radbremsabschnitten 22 bis 25 in den individuellen Rädern 2 bis 5 zuverlässig zu unterdrücken.
Gemäß dem Bremssystem 1 dieses Ausführungsbeispiels ist beschrieben worden, daß durch die Primärflüssigkeitsdruckregelung der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 die Reibungsflächen des Bremsschuhs 16 und der Trommel 15 davon abgehalten werden können, in einen steten stabilen Zustand zu treten, wodurch Bremsgeräusche an den Radbremsabschnitten 22 bis 25 beseitigt werden.
Überdies wird die Primärflüssigkeitsdruckregelung auf der Grundlage der Erfassungssignale des Bremspedalsensors 13 und der individuellen Vibrationssensoren 18 bis 21 derart gestartet, daß der Start der Primärflüssigkeitsregelung besser eingestellt werden kann.
Durch Durchführung der Sekundärflüssigkeitsdruckregelung derart, daß die Fahrzeugverzögerung nach dem Start der Primärflüssigkeitsdruckregelung gleich der Fahrzeugverzögerung DVs1 vor dem Start der Primärflüssigkeitsdruckregelung sein kann, ist überdies die Möglichkeit ausgeschlossen, daß die Fahrzeugverzögerung schwanken könnte, wodurch sich andernfalls das Bremsgefühl durch den Start der Primärflüssigkeitsdruckregelung verschlechtern würde.
Durch Durchführung der Primärflüssigkeitsdruckregelung mit den regulären Pulsen ist es überdies möglich, das Bremsgeräusch effizienter zu beseitigen.
In diesem Ausführungsbeispiel sind die Radbremsabschnitte 22 bis 25 der individuellen Räder 2 bis 5 innerhalb der Trommelbremsen konstruiert, von denen jeder aus der Trommel 15, dem Bremsschuh 16 und dem Radzylinder 17 zusammengesetzt ist, wobei jedoch die Erfindung nicht auf diese Konstruktion beschränkt sein soll. Es ist verständlich, daß gleichartige Wirkungen und Effekte erzielbar sind, selbst wenn die Erfindung auf eine Scheibenbremse angewendet werden sollte, die beispielsweise aufweist: einen mit dem Rad drehbaren Scheibenrotor; ein gegen den Scheibenrotor in Anlage bringbares Kissen; und einen Kolben oder eine Lehre (caliper) zum Vorspannen des Kissens zum Scheibenrotor hin.
In diesem Ausführungsbeispiel wird andererseits der Flüssigkeitsdruck auf die individuellen Radbremsabschnitt 22 bis 25 ausgeübt, um den Bremsschuh 16 und die Trommel 15 aneinander in Anlage zu bringen, und durch die Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 geregelt. Jedoch sollte die Erfindung nicht auf diese Konstruktion begrenzt sein, sondern können gleichartige Wirkungen und Effekte auch erreicht werden, selbst wenn die Erfindung entweder auf eine Konstruktion, in der ein pneumatischer Druck ausgeübt wird, um ein Reibungselement in Anlage mit einem Drehelement zu bringen, und geregelt wird, oder auf eine Konstruktion angewendet wird, in der die elektrische Energie ausgeübt wird, um ein Reibungselement in Anlage mit einem Drehelement zu bringen, und geregelt wird.
In diesem Ausführungsbeispiel sind andererseits die Vibrationssensoren 18 bis 21, die als die Erfassungseinrichtung zum Erfassen der Größen basierend auf den durch die Anlage zwischen der Trommel und dem Bremsschuh verursachten Vibrationen wirken, durch die piezoelektrischen Elemente ausgeführt, wobei jedoch die Erfindung nicht auf diese Konstruktion beschränkt sein soll. Gleichartige Arbeitsvorgänge könnten erreicht werden, selbst wenn das Bremssystem der Erfindung folgendes aufweist: einen Beschleunigungssensor zur Erfassung der Beschleunigung basierend auf den durch die Anlage zwischen einen Drehelement und einem Reibungselement verursachten Vibrationen; einen Hubsensor zur Erfassung einer Verstellung basierend auf den durch die Anlage zwischen einem Drehelement und einem Reibungselement verursachten Vibrationen; oder einen Drucksensor zur Erfassung einer Änderung einer Antriebskraft basierend auf den durch die Anlage zwischen einem Drehelement und einem Reibungselement verursachten Vibrationen.
In diesem Ausführungsbeispiel wird andererseits die Fahrzeugbremskraft durch die Fahrzeugverzögerung ausgeführt, wobei jedoch die Erfindung nicht auf diese Anwendung begrenzt sein soll. Gleichartige Wirkungen und Effekte könnten erreicht werden, selbst wenn das Bremssystem der Erfindung beispielsweise die Umdrehungszahl der Räder anwenden sollte.
In diesem Ausführungsbeispiel wird andererseits der Flüssigkeitsdruck durch den Einzelflüssigkeitsdruckgenerator 7 auf die individuellen Räder 2 bis 5 derart ausgeübt, daß die Primärflüssigkeitsdruckregelung durch die Einzelflüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 erfolgt, wobei jedoch die Erfindung nicht auf diese Konstruktion beschränkt sein sollte. Gleichartige Wirkungen und Effekte könnten erreicht werden, selbst wenn das Bremssystem der Erfindung beispielsweise aufweist: einen Primärflüssigkeitsdruckgenerator zur Ausübung des Flüssigkeitsdrucks auf die Vorderräder 2 und 3; einen Sekundärflüssigkeitsdruckgenerator zur Ausübung des Flüssigkeitsdrucks auf die Hinterräder 4 und 5; eine Primärflüssigkeitsdruckregeleinrichtung zum Regeln des Flüssigkeitsdruckes an den Vorderrädern 2 und 3; und eine Sekundärflüssigkeitsdruckregeleinrichtung zur Regelung des Flüssigkeitsdrucks an den Hinterrädern 4 und 5.
In diesem Ausführungsbeispiel wird andererseits der Bremspedalsensor 13 zur Erfassung der Betätigung des Bremspedals 6 angewendet, wobei jedoch die Erfindung nicht auf diese Konstruktion beschränkt sein soll. Gleichartige Wirkungen und Effekte können erreicht werden, selbst wenn das Bremssystem der Erfindung beispielsweise einen Bremspedalschalter anwenden sollte.
In diesem Ausführungsbeispiel übt andererseits der Flüssigkeitsdruckgenerator 7 den Flüssigkeitsdruck aus, und zwar basierend auf der Betätigungskraft des Bremspedals 6 auf die Radbremsabschnitte, wobei jedoch die Erfindung nicht auf diese Konstruktion beschränkt sein sollte. Gleichartige Wirkungen und Effekte können ebenso mittels eines Bremssystems erreicht werden, das die bekannte TRC-Funktion (oder Traktionsregelung) hat, in der der Flüssigkeitsdruck beispielsweise mittels des Flüssigkeitsdruckgenerators - ohne Betätigung des Bremspedals - auf die Radbremsabschnitte ausgeübt wird, selbst wenn die Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung den Flüssigkeitsdruck - aus geübt auf die Radbremsabschnitte mittels des Flüssigkeitsdruckgenerators gemäß der TRC-Funktion - der Primärflüssigkeitsdruckregelung und weiter der Sekundärflüssigkeitsdruckregelung unterwerfen sollte.
In diesem Ausführungsbeispiel werden andererseits die Flüssigkeitsdrücke, die auf die Radbremsabschnitte - bis auf den unter der Primärflüssigkeitsdruckregelung befindlichen - individuell ausgeübt werden, in der Sekundärflüssigkeitsdruckregelung geregelt, wobei jedoch die Erfindung nicht auf diese Konstruktion begrenzt ist. Gleichartige Wirkungen und Effekte können erreicht werden, selbst wenn das Bremssystem der Erfindung die auf alle Radbremsabschnitte individuell ausgeübten Flüssigkeitsdrücke beispielsweise in der Sekundärflüssigkeitsdruckregelung regeln sollte.
In diesem Ausführungsbeispiel führt andererseits die Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 sowohl die Primärflüssigkeitsdruckregeleinrichtung als auch die Sekundärflüssigkeitsdruckregeleinrichtung durch, wobei jedoch die vorliegende Erindung nicht auf diese Konstruktion beschränkt ist. Gleichartige Wirkungen und Effekte können erreicht werden, selbst wenn das Bremssystem der Erfindung beispielsweise mit einer ersten Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung für die Primärflüssigkeitsdruckregelung und einer Sekundärflüssigkeitsdruckregeleinrichtung für die Sekundärflüssigkeitsdruckregelung ausgerüstet ist.
Ausführungsbeispiel 2
Fig. 9 zeigt eine Flüssigkeitsdruckwellenform, wenn die Primärflüssigkeitsdruckregelung in einem Bremssystem gemäß einem Ausführungsbeispiel dieser Erfindung angewendet wird. Diese Ausführungsbeispiel gleicht, ausgenommen der Flüssigkeitsdruckwellenform, dem Ausführungsbeispiel 1, so daß dessen ausführliche Beschreibung weggelassen wird.
Wie in Fig. 9 gezeigt, führt die Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung eine Primärflüssigkeitsdruckregelung durch, um den auf das Rad ausgeübten Flüssigkeitsdruck p derart irregulär pulsierend zu intensivieren und zu reduzieren, daß die Reibungsflächen des Bremsschuhs und der Trommel aus dem steten stabilen Zustand kommen können. Während oder vor dem Regelungsstart der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung ist genauer gesagt der auf das Rad ausgeübte Flüssigkeitsdruck im wesentlichen stabil auf dem Niveau p, wie durch die gestrichelte Linie aus Fig. 9 gezeigt ist. Nach dem Regelungsstart der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung wird jedoch der auf das Rad ausgeübte Flüssigkeitsdruck so geregelt, daß er in einem definierten Intervall (von 0,04 Sekunden) mit einem undefinierten Muster schwankt, in dem der Flüssigkeitsdruck p intensiviert wird, um für 0,01 Sekunden - wenn auch äußerst gering - über den Flüssigkeitsdruck p anzusteigen, und reduziert wird, um für 0,01 Sekunden - wenn auch äußerst gering - unter den Flüssigkeitsdruck p zu fallen.
Die restlichen Wirkungen und Effekte gleichen jenen des Ausführungsbeispiels 1, so daß deren Beschreibung weggelassen wird.
Ausführungsbeispiel 3
Fig. 10 zeigt eine Flüssigkeitsdruckwellenform, wenn die Primärflüssigkeitsdruckregelung in einem Bremssystem gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung angewendet wird. Diese Ausführungsbeispiel gleicht, ausgenommen der Flüssigkeitsdruckwellenform, dem Ausführungsbeispiel 1, so daß dessen ausführliche Beschreibung weggelassen wird.
Wie in Fig. 10 gezeigt, führt die Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung eine Primärflüssigkeitsdruckregelung durch, um den auf das Rad ausgeübten Flüssigkeitsdruck p zu intensivieren und zu reduzieren, so daß die Reibungsflächen des Bremsschuhs und der Trommel aus dem steten stabilen Zustand kommen können. Während oder vor dem Regelungsstart der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 ist genauer gesagt der auf das Rad ausgeübte Flüssigkeitsdruck im wesentlichen stabil auf dem Niveau p, wie in Fig. 10 veranschaulicht ist. Nach dem Regelungsstart der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 wird jedoch der auf das Rad ausgeübte Flüssigkeitsdruck so geregelt, daß er mit einem definierten Muster schwankt, in dem der Flüssigkeitsdruck allmählich intensiviert wird, um - wenn auch äußerst gering - über den Flüssigkeitsdruck p anzusteigen, und allmählich reduziert wird, um, wenn auch äußerst gering, unter den Flüssigkeitsdruck p zu fallen.
Die verbleibenden Wirkungen und Effekte gleichen jenen des Ausführungsbeispiels 1, so daß deren Beschreibung weggelassen wird.
Ausführungsbeispiel 4
Fig. 11 zeigt eine Flüssigkeitsdruckwellenform, wenn die Primärflüssigkeitsdruckregelung in einem Bremssystem gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung angewendet wird. Dieses Ausführungsbeispiel gleicht, ausgenommen der Flüssigkeitsdruckwellenform, dem Ausführungsbeispiel 1, so daß deren ausführliche Beschreibung weggelassen wird.
Wie in Fig. 11 veranschaulicht, führt die Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung eine Primärflüssigkeitsdruckregelung durch, um den auf das Rad ausgeübten Flüssigkeitsdruck p so regulär pulsierend zu intensivieren, daß die Reibungsflächen des Bremsschuhs und der Trommel aus dem steten stabilen Zustand kommen können. Während oder vor dem Regelungsstart der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung ist genauer gesagt der auf das Rad ausgeübte Flüssigkeitsdruck im wesentlichen stabil auf dem Niveau p, wie in Fig. 11 veranschaulicht ist. Nach dem Regelungsstart der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung wird jedoch, wie in Fig. 5 veranschaulicht, der auf das rechte Hinterrad 4 ausgeübte Flüssigkeitsdruck so geregelt, daß er in einem definierten Intervall (von 0,04 Sekunden) mit einem im wesentlichen definierten Muster wiederholt schwankt, in dem der Flüssigkeitsdruck intensiviert wird, um, wenn auch äußerst gering, für 0,01 Sekunden über den Flüssigkeitsdruck p anzusteigen.
Die verbleibenden Wirkungen und Effekte gleichen jenen des Ausführungsbeispiels 1, so daß deren Beschreibung weggelassen wird.
Ausführungsbeispiel 5
Fig. 12 zeigt eine Flüssigkeitsdruckwellenform, wenn die Primärflüssigkeitsdruckregelung in einem Bremssystem gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung angewendet wird. Dieses Ausführungsbeispiel gleicht, ausgenommen der Flüssigkeitsdruckwellenform, dem Ausführungsbeispiel 1, so daß deren ausführliche Beschreibung weggelassen wird.
Wie in Fig. 12 veranschaulicht, führt die Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung eine Primärflüssigkeitsdruckregelung durch, um den auf das Rad ausgeübten Flüssigkeitsdruck p regulär pulsierend derart zu intensivieren und zu reduzieren, daß die Reibungsflächen des Bremsschuhs und der Trommel aus dem steten stabilen Zustand kommen können. Während oder vor dem Regelungsstart der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung ist genauer gesagt der auf das Rad ausgeübte Flüssigkeitsdruck im wesentlichen stabil auf dem Niveau p, wie mit gestrichelter Linie in Fig. 12 veranschaulicht ist. Nach dem Regelungsstart der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung wird jedoch der auf das Rad ausgeübte Flüssigkeitsdruck so geregelt, daß er in einem undefinierten Intervall mit einem definierten Muster wiederholt schwankt, in dem der Flüssigkeitsdruck intensiviert wird, um, wenn auch äußerst gering, für 0,01 Sekunden über den Flüssigkeitsdruck p anzusteigen, und reduziert wird, um, wenn auch äußerst gering, für 0,01 Sekunden unter den Flüssigkeitsdruck p zu fallen.
Die verbleibenden Wirkungen und Effekte gleichen jenen des Ausführungsbeispiels 1, so daß deren Beschreibung weggelassen wird.
Ausführungsbeispiel 6
Fig. 13 zeigt eine Flüssigkeitsdruckwellenform, wenn die Primärflüssigkeitsdruckregelung in einem Bremssystem gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung angewendet wird. Dieses Ausführungsbeispiel gleicht, ausgenommen der Flüssigkeitsdruckwellenform, dem Ausführungsbeispiel 1, so daß deren ausführliche Beschreibung weggelassen wird.
Wie in Fig. 13 veranschaulicht, führt die Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung eine Primärflüssigkeitsdruckregelung durch, um den auf das Rad ausgeübten Flüssigkeitsdruck p so zu intensivieren, daß die Reibungsflächen des Bremsschuhs und der Trommel aus dem steten stabilen Zustand kommen können. Während oder vor dem Regelungsstart der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung ist genauer gesagt der auf das Rad ausgeübte Flüssigkeitsdruck im wesentlichen stabil auf dem Niveau p, wie mit gestrichelter Linie in Fig. 13 veranschaulicht ist. Nach dem Regelungsstart der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung wird jedoch der auf das Rad ausgeübte Flüssigkeitsdruck so geregelt, daß er in einem definierten Muster schwankt, in dem der Flüssigkeitsdruck allmählich, wenn auch äußerst gering, auf einen vorbestimmten Wert bezüglich des Flüssigkeitsdruckes p intensiviert wird und, wenn auch äußerst gering, auf einen vorbestimmten Wert bezüglich des Flüssigkeitsdruckes p reduziert wird. Insbesondere im Laufe der Druckintensivierung und -reduzierung wird der Druck zeitweilig in einem definierten Intervall (von 0,04 Sekunden) reduziert und intensiviert.
Die verbleibenden Wirkungen und Effekte gleichen jenen des Ausführungsbeispiels 1, so daß deren Beschreibung weggelassen wird.
Ausführungsbeispiel 7
Fig. 14 zeigt eine Flüssigkeitsdruckwellenform, wenn die Primärflüssigkeitsdruckregelung in einem Bremssystem gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung angewendet wird. Dieses Ausführungsbeispiel gleicht, ausgenommen der Flüssigkeitsdruckwellenform, dem Ausführungsbeispiel 1, so daß deren ausführliche Beschreibung weggelassen wird.
Wie in Fig. 14 veranschaulicht, führt die Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung eine Primärflüssigkeitsdruckregelung durch, um den auf das Rad ausgeübten Flüssigkeitsdruck p so irregulär pulsierend zu intensivieren und zu reduzieren, daß die Reibungsflächen des Bremsschuhs und der Trommel aus dem steten stabilen Zustand kommen können. Während oder vor dem Regelungsstart der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung ist genauer gesagt der auf das Rad ausgeübte Flüssigkeitsdruck im wesentlichen stabil auf dem Niveau p, wie gestrichelt in Fig. 14 veranschaulicht ist. Nach dem Regelungsstart der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung wird jedoch der auf das Rad ausgeübte Flüssigkeitsdruck so geregelt, daß er in einem undefinierten Muster mit einem undefinierten Muster wiederholt schwankt, in dem der Flüssigkeitsdruck, wenn auch äußerst gering, intensiviert wird, um für 0,01 Sekunden über den Flüssigkeitsdruck p anzusteigen, und reduziert wird, um, wenn auch äußerst gering, für 0,01 Sekunden unter den Flüssigkeitsdruck p zu fallen.
Die verbleibenden Wirkungen und Effekte gleichen jenen des Ausführungsbeispiels 1, so daß deren Beschreibung weggelassen ist.
Ausführungsbeispiel 8
Fig. 15 zeigt ein Fließbildprogramm eines Bremssystems eines Ausführungsbeispiels dieser Erfindung. Dieses Ausführungsbeispiel gleicht, ausgenommen dem Fließbild, dem Ausführungsbeispiel 1, so daß dessen ausführliche Beschreibung weggelassen wird.
Die Konstruktion des Bremssystems und der Flüssigkeitsdruckwellenform in der Primärflüssigkeitsdruckregelung gleichen jenen des Ausführungsbeispiels 1, so daß diese mit bezug auf die Fig. 1, 2, 4 und 5 beschrieben werden. Wenn, wie in den Fig. 1, 2, 4, 5 und 15 gezeigt, der nicht gezeigte Zündungsschalter geschlossen wird, wird die Durchführung des Programmes gestartet, das den Fließbild aus Fig. 15 entspricht. Wenn die Durchführung des Programmes gestartet wird, wird der Mikrocomputer 28 zunächst in Schritt 201 aus Fig. 15 initialisiert, um die verschiedenartigen Betriebswerte zu löschen. In Schritt 202 wird anschließend anhand des Ausgabesignals des Bremspedalsensors 13 entschieden, ob oder ob nicht das Bremspedal 6 durch den Fahrer betätigt ist. Sofern die Antwort "nein" ist, kehrt die Routine zu Schritt 202 zurück.
Wenn das Bremspedal 6 mittels des Fahrers mit einer Kraft f betätigt worden ist, wird mittels des Flüssigkeitsdruckgenerators 7 basierend auf der auf das Bremspedal 6 ausgeübten Betätigungskraft f der Flüssigkeitsdruck p erzeugt und ausgehend von dem Flüssigkeitsdruckgenerator 7 über die Flüssigkeitsdruckregelungseinrichtung 8 auf die individuellen Radzylinder ausgeübt.
In dem rechten Hinterrad 6 wird beispielsweise der Flüssigkeitsdruck p auf dem Radzylinder 17 ausgeübt, so daß der Bremsschuh 16 angetrieben wird, um gegen die Trommel 15 in Anlage zu kommen. Als ein Ergebnis dieser Anlage zwischen dem Bremsschuh 16 und der Trommel 15 wird eine Reibungskraft zwischen dem Bremsschuh 16 und der Trommel 15 erzeugt, um die Drehung der Trommel 15 zu unterdrücken, und um eine Bremskraft auf das rechte Hinterrad 4 auszuüben.
Sofern diese Betätigung des Bremspedals 6 in Schritt 202 durch den Bremspedalsensor 13 ermittelt wird, wird die Fahrzeugverzögerung DVs1 in Schritt 203 mittels des Flüssigkeitsdruckes p basierend auf den Erfassungsergebnissen der individuellen Raddrehzahlsensoren 9 bis 12 als die Fahrzeugbremskraft berechnet.
Im nächsten Schritt 204 führt die Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 eine Primärflüssigkeitsdruckregelung durch, um den auf das rechte Hinterrad 4 ausgeübten Flüssigkeitsdruck p so pulsierend zu intensivieren und zu reduzieren, daß die Reibungsflächen des Bremsschuhs 16 und der Trommel 15 aus dem späten stabilen Zustand kommen können, in dem sie für zumindest eine Sekunde mittels des Flüssigkeitsdrucks p in Anlage gehalten werden. Während oder vor dem Regelungsstart der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 ist genauer gesagt der auf das rechte Hinterrad 4 ausgeübte Flüssigkeitsdruck im wesentlichen stabil im Niveau p, wie in Fig. 4 gezeigt ist. Nach dem Regelstart der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 wird jedoch der auf das rechte hintere Rad 4 ausgeübte Flüssigkeitsdruck so wie in Fig. 5 gezeigt derart geregelt, daß er mit einem regelmäßig wiederholenden im wesentlichen definierten Muster schwankt, in dem der Flüssigkeitsdruck intensiviert wird, um, wenn auch äußerst gering, für 0,02 Sekunden über den Flüssigkeitsdruck p anzusteigen und für 0,02 Sekunden unter den Flüssigkeitsdruck p zu fallen.
Im nächsten Schritt 205 wird die Fahrzeugsverzögerung DVs2 während und nach dem Start der Primärflüssigkeitsdruckregelung durch die Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 auf der Grundlage der Erfassungsergebnisse der individuellen Raddrehzahlsensoren 9 bis 12 berechnet.
Im nächsten Schritt 206 werden die Fahrzeugverzögerung DVs1 vor der Primärflüssigkeitsdruckregelung der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 und die Fahrzeugverzögerung DVs2 nach der Primärflüssigkeitsdruckregelung der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 verglichen.
Sofern die Fahrzeugverzögerung DVs1 und die Fahrzeugverzögerung DVs2 in Schritt 207 nicht gleich sind, wird entschieden, daß die Bremskraft des rechten hinteren Rads 4, wenn auch gering, aufgrund des Starts der Primärflüssigkeitsdruckregelung der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 intensiviert/reduziert wird, wodurch die Verzögerung des Fahrzeugs geändert wird. In Schritt 207 intensiviert/reduziert die Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 in einer Sekundärflüssigkeitsdruckregelung die individuellen Flüssigkeitsdrücke p, die - außer auf das rechte hintere Rad 4 in der Primärflüssigkeitsdruckregelung - auf die Räder 2, 3 und 5 ausgeübt werden, so daß die Fahrzeugverzögerung nach der Wirkung der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 der Fahrzeugverzögerung DVs1 vor der Wirkung der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 entsprechen kann. Die Sekundärflüssigkeitsdruckregelung der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 wird beendet, wenn die Fahrzeugverzögerung nach der Wirkung der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 gleich der Fahrzeugverzögerung DVs1 vor dem Start der Wirkung des Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 wird.
Sofern im Schritt 206 entschieden wird, daß die Fahrzeugverzögerung DVs1 und die Fahrzeugverzögerung DVs2 gleich sind, wird entschieden, daß die Wirkung der Primärregelung der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 die Verzögerung des Fahrzeugs nicht verändert, und geht die Routine weiter zu Schritt 208, und zwar ohne der Sekundärflüssigkeitsregelung durch die Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8.
In Schritt 208 wird auf der Grundlage des Erfassungsergebnisses des Bremspedalsensors 13 entschieden, ob oder ob nicht das Bremspedal 6 abermals gedrückt wird. Sofern die Antwort "nein" ist, endet die Primärflüssigkeitsregelung der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 in Schritt 209. Sofern das Bremspedal 6 immer noch gedrückt ist, kehrt die Routine zu Schritt 208 zurück.
Die verbleibenden Wirkungen und Effekte gleichen jenen des Ausführungsbeispiels 1, so daß deren Beschreibung weggelassen wird.
In diesem Ausführungsbeispiel wird die Flüssigkeitsdruckwellenform der Primärflüssigkeitsdruckregelung der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 mittels der in Fig. 5 gezeigten Flüssigkeitsdruckwellenform angewendet, wobei die Erfindung nicht auf diese Wellenform begrenzt sein soll. Gleichartige Wirkungen und Effekte können erreicht werden, selbst wenn das Bremssystem der Erfindung beispielsweise die in einer der Fig. 9 bis 14 gezeigten Flüssigkeitsdruckwellenform anwendet.
Ausführungsbeispiel 9
Fig. 16 zeigt ein schematisches Schaubild eines Bremssystems 1, das die Erfindung ausführt. Hierbei sind die Komponenten, die den Komponenten des Ausführungsbeispiels 1 gleichen, mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Wie in Fig. 16 gezeigt, besteht dieses Bremssystem 1 aus: einem Rad 30; einem als ein Bremsbetätigungselement wirkendes Bremspedal 6; einem Flüssigkeitsdruckgenerator 7, der als eine mittels des Bremspedals 6 zu betätigende Antriebsvorrichtung wirkt; einer Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung, die als eine Regeleinrichtung zum Intensivieren/Reduzieren des von dem Flüssigkeitsdruckgenerator 7 auf das Rad 30 auszuübenden Flüssigkeitsdruckes wirkt; einen Raddrehzahlsensor 31 zur Erfassung der Geschwindigkeiten des Rades 30; einen Bremspedalsensor 13 zur Erfassung von EIN/AUS des Bremspedals 6; einen Vibrationssensor 32; und einer elektronischen Regeleinheit 14.
In dem Rad 30 sind eingerichtet: eine als ein Drehelement zur einstückigen Drehung mit dem Rad 30 wirkende Trommel 15; ein Bremsschuh 16, der als ein Reibungselement wirkt, das in der Lage ist, an seinem Außenumfang gegen den Innenumfang der Trommel 15 anzuliegen; und ein Radzylinder 17 zum Antreiben des Bremsschuhs 16 zu der Trommel 15, wenn dieser von dem Flüssigkeitsdruckgenerator 7 mit Flüssigkeitsdruck versorgt wird.
Die Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 ist mit nicht gezeigten Elektromagnetventilen und Pumpen ausgerüstet, die angeregt werden können, um den von dem Flüssigkeitsdruckgenerator 7 auf das Rad 30 auszuübenden Flüssigkeitsdruck zu intensivieren/reduzieren.
Der Vibrationssensor 32 ist aus einem piezoelektrischen Element zur Erfassung des Bremsgeräusches angefertigt worden, das von der Vibration erzeugt wird, die durch das Aneinanderstoßen zwischen der Trommel 15 und einem Bremsschuh 16 verursacht wird, was an einem Radbremsabschnitt 33 erfolgt, der aus den Trommeln 15, den Bremsschuhen 16 und den Radzylindern 17 zusammengesetzt ist, und zwar in Form von Spannungen aus den Größen der die Bremsgeräusche begleitenden Vibration.
Die elektronische Regeleinheit 14 ist gemäß Fig. 17 ausgerüstet mit einem Mikrocomputer 28, der aus einem CPU 22, einem ROM 23, einem RAM 24, einem Zeitgeber 25, einem Eingabeanschluß 26 und einem Ausgabeanschluß 27 zusammengesetzt ist, die über Busse wechselseitig verbunden sind. Die Ausgabesignale des Raddrehzahlsensors 31, des Bremssensors 13 und des Vibrationssensors 32 werden von der Eingabe über Verstärkerschaltkreise 29a bis 29c zu dem CPU 22 individuell eingegeben. Andererseits wird ein Regelsignal von dem Ausgabeanschluß 27 über einen Antriebskreis 30a zu der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 ausgegeben. Im Mikrocomputer 28 speichert das ROM 23 ein in Fig. 12 gezeigtes Fließbildprogramm; führt das CPU 22 dieses Programm aus, während der nicht gezeigte Zündungsschalter geschlossen ist; und speichert das RAM 24 zeitweilig Variablendaten, die zur Ausführung des Programmes notwendig sind.
Nachstehend werden diese Arbeitsvorgänge beschrieben. Die Flüssigkeitsdruckwellenform durch die Bremsbetätigung des Fahrers und die Flüssigkeitsdruckwellenform durch die Regelung der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 gleichen jenen des Ausführungsbeispiels 1 und werden anhand der Fig. 4 und 5 beschrieben. Wenn, wie in den Fig. 4 und 5 und den Fig. 16 bis 18 gezeigt, der nicht gezeigte Zündungsschalter geschlossen ist, wird die Ausführung des Programmes gestartet, das dem Fließbild aus Fig. 18 entspricht. Wenn die Ausführung des Programmes gestartet ist, wird der Mikrocomputer 28 zunächst in Schritt 308 aus Fig. 18 initialisiert, um die verschiedenen Betriebswerte zu löschen. In Schritt 302 wird anschließend anhand des Ausgabesignals des Bremspedalsensors 13 entschieden, ob oder ob nicht das Bremspedal 6 mittels des Fahrers betätigt wird. Sofern die Antwort "nein" ist, kehrt die Routine zu Schritt 302 zurück.
Wenn das Bremspedal 6 durch den Fahrer mit einer Kraft f betätigt wird, wird auf der Grundlage der auf das Bremspedal 6 ausgeübten Betätigungskraft f ein Flüssigkeitsdruck p durch den Flüssigkeitsdruckgenerator erzeugt, und von dem Flüssigkeitsdruckgenerator 7 durch die Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 auf den Radzylinder 17 ausgeübt.
Der Flüssigkeitsdruck p wird derart auf den Radzylinder 17 ausgeübt, daß der Bremsschuh 16 angetrieben wird, um gegen die Trommel 15 anzuliegen. Als ein Ergebnis dieser Anlage zwischen dem Bremsschuh 16 und der Trommel 15 wird zwischen dem Bremsschuh 16 und der Trommel 15 eine Reibungskraft erzeugt, um die Drehung der Trommel 15 zu unterdrücken und um eine Bremskraft auf das Rad 30 auszuüben.
Sofern dieser Arbeitsvorgang des Bremspedals 6 in Schritt 302 mittels des Bremspedalsensors 13 erfaßt wird, wird die Fahrzeugverzögerung DVs1 in Schritt 303 durch den Flüssigkeitsdruck p auf der Grundlage des Erfassungsergebnisses des Raddrehzahlsensors 31 als die Fahrzeugbremskraft berechnet.
Im nächsten Schritt 304 werden die Vibrationsgrößen aufgrund der Reibung - basierend auf dem Flüssigkeitsdruck p - zwischen dem Bremsschuh und der Trommel an dem Rad 30 durch den Vibrationssensor 32 erfaßt, und wird das Erfassungsergebnis V mit einem vorbestimmten Wert Vx verglichen.
Nachstehend wird der Fall betrachtet, daß in Schritt 304 entschieden worden ist, daß das Erfassungsergebnis V größer ist als der vorbestimmte Wert Vx. Aus diesem Vergleichsergebnis wird erfaßt, daß die Reibung zwischen dem Bremsschuh 16 und der Trommel 15 des Radbremsabschnittes des Rads 30 aufgrund des Flüssigkeitsdruckes p in einen steten stabilen Zustand gekommen ist, in dem der Bremsschuh 16 und die Trommel 15 über ihre vollständigen Reibungsflächen für zumindest eine Sekunde mit Hilfe des Flüssigkeitsdruckes p in Anlage gehalten werden, und daß eine äußerst geringe Flächendruckschwankung oder eine äußerst geringe Reibungskoeffizientenschwankung in einem äußerst kleinen Abschnitt der Reibungsflächen aufgetreten ist, um eine selbst angeregte Vibration in dem Radbremsabschnitt des Rads 30 zu erzeugen, wodurch das Bremsgeräusch verursacht wird. Im nächsten Schritt 305 wird mittels der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 eine Primärflüssigkeitsdruckregelung des auf das Rad 30 ausgeübten Flüssigkeitsdruckes p gestartet.
Sofern in Schritt 304 erfaßt worden ist, daß die Erfassungsergebnisse V nicht den vorbestimmten Wert Vx überschreiten, wird entschieden, daß im Radbremsabschnitt des Rads 30 kein Bremsgeräusch verursacht wird, so daß die Routine zu Schritt 302 zurückkehrt.
In Schritt 305 führt die Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 eine Primärflüssigkeitsdruckregelung durch, um den auf das Rad 30 ausgeübten Flüssigkeitsdruck p derart pulsierend zu intensivieren und zu reduzieren, daß die Reibungsflächen des Bremsschuhs 16 und der Trommel 15 aus dem steten stabilen Zustand treten können. Während oder vor dem Regelungsstart der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 ist genauer gesagt der auf das Rad 30 ausgeübte Flüssigkeitsdruck im wesentlichen stabil auf dem Niveau p; wie in Fig. 4 veranschaulicht ist. Nach dem Regelungsstart der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 wird jedoch, wie in Fig. 5 veranschaulicht, der auf das Rad 30 ausgeübte Flüssigkeitsdruck so geregelt, daß er mit einem sich regulär wiederholenden, im wesentlichen definierten Muster schwankt, in dem der Flüssigkeitsdruck intensiviert wird, um für 0,02 Sekunden - wenn auch äußerst gering - über den Flüssigkeitsdruck p anzusteigen, und reduziert wird, um für 0,02 Sekunden unter den Flüssigkeitsdruck p zu fallen.
Im nächsten Schritt 306 wird eine Fahrzeugverzögerung DVs2 während oder nach dem Start der Primärflüssigkeitsdruckregelung durch die Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 auf der Grundlage des Erfassungsergebnisses des Raddrehzahlsensoren 31 berechnet.
Im nächsten Schritt 307 wird die Fahrzeugverzögerung DVs1 vor der Primärflüssigkeitsdruckregelung der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 und die Fahrzeugverzögerung DVs2 nach der Primärflüssigkeitsdruckregelung der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 verglichen.
Sofern die Fahrzeugverzögerung DVs1 und die Fahrzeugverzögerung DVs2 in Schritt 107 nicht gleich sind, wird entschieden, daß - wenn auch gering - die Bremskraft des Rads 30 intensiviert/reduziert ist, und zwar aufgrund des Starts der Primärflüssigkeitsdruckregelung der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8, wodurch die Verzögerung des Fahrzeugs geändert wird. In Schritt 308 intensiviert/reduziert die Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 - als eine Sekundärflüssigkeitsdruckregelung - den auf das Rad 30 ausgeübten Flüssigkeitsdruck p, so daß die Fahrzeugverzögerung nach der Wirkung der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 der Fahrzeugverzögerung DVs1 vor der Wirkung der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 gleichen kann. Die Sekundärflüssigkeitsdruckregelung der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 wird beendet, nachdem sich die Fahrzeugverzögerung nach der Wirkung der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 der Fahrzeugverzögerung DVs1 vor dem Start der Wirkung der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 angeglichen hat.
Sofern in Schritt 307 entschieden ist, daß die Fahrzeugverzögerung DVs1 und die Fahrzeugverzögerung DVs2 gleich sind, ist entschieden, daß die Wirkung der Primärregelung der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 die Verzögerung des Fahrzeugs nicht ändert, und geht die Routine - ohne die Sekundärflüssigkeitsregelung durch die Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 - weiter zu Schritt 309.
In Schritt 309 wird eine Vibrationsgröße V' am Radbremsabschnitt des Rads 30 nach dem Start der Primärflüssigkeitsregelung der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 abermals mit dem vorbestimmten Wert Vx verglichen.
Sofern das nach dem Start der Primärflüssigkeitsdruckregelung der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 durch den Vibrationssensor 32 erfaßte Erfassungsergebnis V' in Schritt 309 größer ist als der vorbestimmte Wert Vx, wird entschieden, daß das Bremsgeräusch am Radbremsabschnitt 24 des Rads 30 nicht beseitigt ist, und kehrt die Routine zu Schritt 305 zurück, mit dem die Primärflüssigkeitsdruckregelung der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 fortgesetzt wird.
Sofern das mittels des Vibrationssensors 32 nach dem Start der Primärflüssigkeitsdruckregelung der Flüssigkeitdruckregeleinrichtung 8 erfaßte Erfassungsergebnis V' in Schritt 309 kleiner ist als der vorbestimmte Wert Vx, wird entschieden, daß das Bremsgeräusch am Radbremsabschnitt 24 des Rads 30 beseitigt ist, und geht die Routine weiter zu Schritt 310, mit dem die Primärflüssigkeitsdruckregelung der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 beendet wird.
Die verbleibenden Wirkungen und Effekte gleichen jenen des Ausführungsbeispiels 1, so daß deren Beschreibung weggelassen wird.
Ausführungsbeispiel 10
Diese Ausführungsbeispiel gleicht, ausgenommen der Startbedingung für die Primärflüssigkeitsdruckregelung durch die Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8, dem Ausführungsbeispiel 9, so daß dessen ausführliche Beschreibung weggelassen wird. Hierbei gleicht die Konstruktion des Bremssystems dem des Ausführungsbeispiels 9, während das Fließbild der ersten und zweiten Flüssigkeitsdruckregelungen dem des Ausführungsbeispiels 8 gleicht und die Flüssigkeitsdruckwellenform in der Primärflüssigkeitsdruckregelung dem des Ausführungsbeispiels 9 gleicht. Diese werden mit bezug auf die Fig. 4 und 5 und Fig. 15 bis 17 beschrieben.
Wenn, wie in den Fig. 4 und 5 und den Fig. 15 bis 17 gezeigt, der nicht gezeigte Zündungsschalter geschlossen ist, wird die Ausführung des Programmes gestartet, das dem Fließbild aus Fig. 15 entspricht. Wenn die Ausführung des Programmes gestartet ist, wird der Mikrocomputer 28 zunächst in Schritt 201 aus Fig. 15 initialisiert, um die verschiedenen Betriebswerte zu löschen. In Schritt 202 wird anschließend anhand des Ausgabesignals des Bremspedalsensors 13 entschieden, ob oder ob nicht das Bremspedal 6 mittels des Fahrers betätigt wird. Sofern die Antwort "nein" ist, kehrt die Routine zu Schritt 202 zurück.
Wenn das Bremspedal 6 durch den Fahrer mit einer Kraft f betätigt wird, wird auf der Grundlage der auf das Bremspedal 6 ausgeübten Betätigungskraft f ein Flüssigkeitsdruck p durch den Flüssigkeitsdruckgenerator erzeugt, und von dem Flüssigkeitsdruckgenerator 7 durch die Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 auf den Radzylinder 17 ausgeübt.
Der Flüssigkeitsdruck p wird derart auf den Radzylinder 17 ausgeübt, daß der Bremsschuh 16 angetrieben wird, um gegen die Trommel 15 anzuliegen. Als ein Ergebnis dieser Anlage zwischen dem Bremsschuh 16 und der Trommel 15 wird zwischen dem Bremsschuh 16 und der Trommel 15 eine Reibungskraft erzeugt, um die Drehung der Trommel 15 zu unterdrücken und um eine Bremskraft auf das rechte Hinterrad 30 auszuüben.
Sofern dieser Arbeitsvorgang des Bremspedals 6 in Schritt 202 mittels des Bremspedalsensors 13 erfaßt wird, wird die Fahrzeugverzögerung DVs1 in Schritt 203 durch den Flüssigkeitsdruck p auf der Grundlage des Erfassungsergebnisses des Raddrehzahlsensors 31 als die Fahrzeugbremskraft berechnet.
In Schritt 204 führt die Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 eine Primärflüssigkeitsdruckregelung durch, um den auf das Rad 30 ausgeübten Flüssigkeitsdruck p derart pulsierend zu intensivieren und zu reduzieren, daß die Reibungsflächen des Bremsschuhs 16 und der Trommel 15 aus dem steten stabilen Zustand kommen können, in dem sie für zumindest eine Sekunde mittels des Flüssigkeitsdruckes p in Anlage gehalten werden. Während oder vor dem Regelungsstart der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 ist genauer gesagt der auf das Rad 30 ausgeübte Flüssigkeitsdruck im wesentlichen stabil auf dem Niveau p, wie in Fig. 4 veranschaulicht ist. Nach dem Regelungsstart der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 wird jedoch, wie in Fig. 5 veranschaulicht, der auf das Rad 30 ausgeübte Flüssigkeitsdruck so geregelt, daß er mit einem sich regulär wiederholenden, im wesentlichen definierten Muster schwankt, in dem der Flüssigkeitsdruck intensiviert wird, um für 0,02 Sekunden - wenn auch äußerst gering - über den Flüssigkeitsdruck p anzusteigen, und reduziert wird, um für 0,02 Sekunden unter den Flüssigkeitsdruck p zu fallen.
Im nächsten Schritt 205 wird eine Fahrzeugverzögerung DVs2 während oder nach dem Start der Primärflüssigkeitsdruckregelung durch die Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 auf der Grundlage der Erfassungsergebnisse des Raddrehzahlsensors 31 berechnet.
Im nächsten Schritt 206 wird die Fahrzeugverzögerung DVs1 vor der Primärflüssigkeitsdruckregelung der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 und die Fahrzeugverzögerung DVs2 nach der Primärflüssigkeitsdruckregelung der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 verglichen.
Sofern die Fahrzeugverzögerung DVs1 und die Fahrzeugverzögerung DVs2 in Schritt 207 nicht gleich sind, wird entschieden, daß - wenn auch gering - die Bremskraft des Rads 30 intensiviert/reduziert ist, und zwar aufgrund des Starts der Primärflüssigkeitsdruckregelung der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8, wodurch die Verzögerung des Fahrzeugs geändert wird. In Schritt 207 intensiviert/reduziert die Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 - als eine Sekundärflüssigkeitsdruckregelung - den auf das Rad 30 ausgeübten Flüssigkeitsdruck p, so daß die Fahrzeugverzögerung nach der Wirkung der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 der Fahrzeugverzögerung DVs1 vor der Wirkung der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 gleichen kann. Die Sekundärflüssigkeitsdruckregelung der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 wird beendet, nachdem sich die Fahrzeugverzögerung nach der Wirkung der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 der Fahrzeugverzögerung DVs1 vor dem Start der Wirkung der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 angeglichen hat.
Sofern in Schritt 206 entschieden ist, daß die Fahrzeugverzögerung DVs1 und die Fahrzeugverzögerung DVs2 gleich sind, ist entschieden, daß die Wirkung der Primärregelung der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 die Verzögerung des Fahrzeugs nicht ändert, und geht die Routine - ohne die Sekundärflüssigkeitsregelung durch die Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 - weiter zu Schritt 208.
In Schritt 208 wird auf der Grundlage des Erfassungsergebnisses eines Bremspedalsensors 13 entschieden, ob oder ob nicht das Bremspedal 6 abermals gedrückt wird. Wenn die Antwort "nein" ist, endet die Primärflüssigkeitsdruckregelung der Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 in Schritt 209. Wenn das Bremspedal 6 immer noch gedrückt ist, kehrt die Routine zu Schritt 208 zurück.
Die verbleibenden Wirkungen und Effekte gleichen jenen des Ausführungsbeispiels 9, so daß deren Beschreibung weggelassen wird.
Obwohl die Erfindung im Zusammenhang mit ihren Ausführungsbeispielen erklärt worden ist, sollte diese nicht auf die Ausführungsbeispiele begrenzt sein, sondern kann diese eine Vielzahl von Betriebsarten enthalten, die mit deren Prinzip einher gehen.
Gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung kann das Bremsgeräusch beseitigt werden.
Daraus resultiert, daß es möglich ist, ein Bremssystem zu schaffen, daß in der Lage ist, das Bremsgeräusch zu unterdrücken.
Gemäß dem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung kann verhindert werden, daß die Reibungsflächen des Drehelements und des Reibungselements in einen steten stabilen Zustand treten, wodurch das Bremsgeräusch beseitigt wird.
Als ein Ergebnis ist es möglich, ein Bremssystem zu schaffen, das das Bremsgeräusch unterdrücken kann.
Erfindungsgemäß kann ein besserer steter stabiler Zustand zusätzlich zum obigen Effekt erreicht werden.
Erfindungsgemäß kann zusätzlich zum obigen Effekt eine bessere Regelung der Regeleinrichtung erreicht werden.
Erfindungsgemäß kann zusätzlich zum obigen Effekt ein besserer Betrieb der Antriebsvorrichtung erreicht werden.
Gemäß dem dritten Aspekt der Erfindung ist es möglich, das Bremsgeräusch zu beseitigen.
Ferner ist es möglich, eine bessere Regelstartzeitgebung der Regeleinrichtung festzulegen.
Als ein Ergebnis ist es möglich, ein Bremssystem zu schaffen, das das Bremsgeräusch unterdrücken kann.
Gemäß dem vierten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist es möglich, das Bremsgeräusch zu beseitigen.
Ferner ist es möglich, eine bessere Regelstartzeitgebung der Regeleinrichtung festzulegen.
Als ein Ergebnis ist es möglich, ein Bremssystem zu schaffen, das das Bremsgeräusch unterdrücken kann.
Gemäß dem fünften Aspekt der vorliegenden Erfindung ist es möglich, das Bremsgeräusch zu beseitigen.
Ferner ist es möglich, eine bessere Regelstartzeitgebung der Regeleinrichtung festzulegen.
Als ein Ergebnis ist es möglich, ein Bremssystem zu schaffen, das das Bremsgeräusch unterdrücken kann.
Gemäß dem sechsten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist es möglich, das Bremsgeräusch zu beseitigen.
Ferner ist es möglich, eine bessere Regelstartzeitgebung der Regeleinrichtung festzulegen.
Selbst während des Betriebs der Flüssigkeitsdruckregelung kann überdies ein zufriedenstellendes Bremsgefühl erreicht werden, und zwar ohne jegliche Schwankung in der Fahrzeugverzögerung.
Als ein Ergebnis ist es möglich, ein Bremssystem zu schaffen, das das Bremsgeräusch unterdrücken kann.
Erfindungsgemäß kann zusätzlich zum obigen Effekt eine bessere Regelungsbetriebsweise der Fahrzeugbremskraftregeleinrichtung erreicht werden.
Erfindungsgemäß kann zusätzlich zum obigen Effekt eine bessere Betriebsweise der Antriebsvorrichtung erzielt werden.
Erfindungsgemäß kann zusätzlich zum obigen Effekt eine noch bessere Betriebsweise der Regeleinrichtung erreicht werden.
Erfindungsgemäß kann zusätzlich zum obigen Effekt eine noch bessere Betriebsweise der Regeleinrichtung erreicht werden.
Erfindungsgemäß kann zusätzlich zum obigen Effekt eine noch bessere Betriebsweise der Regeleinrichtung erreicht werden.
Es wird ein Bremssystem zur Unterdrückung eines Bremsgeräusches offenbart. Dieses Bremssystem 1 hat: eine Trommel 15 zum einstückigen Drehen mit einem Rad 4; einen Bremsschuh 16; ein Bremspedal 6; und einen Flüssigkeitsdruckgenerator 7. Ferner hat es einen Vibrationssensor 20 und eine Flüssigkeitsdruckregeleinrichtung 8 zum Regeln eines Flüssigkeitsdruckes, um das Bremsgeräusch auf der Grundlage eines Erfassungsergebnisses des Vibrationssensors 20 zu unterdrücken, und zum Regeln des Flüssigkeitsdruckes, um eine Fahrzeugbremskraft jederzeit in einem stabilen Zustand zu halten.

Claims (14)

1. Bremssystem mit
einem Drehelement (15) zum einstückigen Drehen mit einem Rad (4; 5);
einem Reibungselement (16) zum Kontaktieren des Drehelements (15), um die Drehung des Drehelements (15) zu unterdrücken und um eine Bremskraft auf das Rad (4; 5) auszuüben;
einer Antriebsvorrichtung (7) zur Ausübung einer Antriebskraft auf das Reibungselement (16), um das Reibungselement (16) zu dem Drehelement (15) hin anzutreiben; und
einer Regeleinrichtung zum Regeln der Antriebskraft, um ein Bremsgeräusch zu unterdrücken, das auf einer aufgrund der Anlage zwischen dem Drehelement (15) und dem Reibungselement (16) erzeugten Vibration basiert.
2. Bremssystem mit
einem Drehelement (15) zum einstückigen Drehen mit einem Rad (4; 5);
einem Reibungselement (16) zum Kontaktieren des Drehelements (15), um die Drehung des Drehelements (15) zu unterdrücken und um eine Bremskraft auf das Rad (4; 5) auszuüben;
einer Antriebsvorrichtung (7) zur Ausübung einer Antriebskraft auf das Reibungselement (16), um das Reibungselement (16) zu dem Drehelement (15) hin anzutreiben; und
einer Regeleinrichtung zum Regeln der Antriebskraft, um die Reibungsflächen des Drehelements (15) und des Reibungselements (16) während der Kontaktzeitdauer zwischen dem Drehelement (15) und dem Reibungselement (16) aus einem steten stabilen Zustand zu bringen.
3. Bremssystem nach Anspruch 2, wobei im steten stabilen Zustand das Reibungselement (16) mittels derselben Antriebskraft für zumindest eine Sekunde gegen das Drehelement (15) in Anlage gehalten ist.
4. Bremssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Regeleinrichtung zumindest eine Intensivierregelung oder eine Reduzierregelung für die Antriebskraft durchführt.
5. Bremssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, ferner mit
einem mittels eines Fahrers zu betätigenden Betätigungselement (6), wobei
die Antriebsvorrichtung (7) gemäß der Betätigung des Betätigungselements (6) die Antriebskraft auf das Reibungselement (16) ausübt.
6. Bremssystem mit
einem Drehelement (15) zum einstückigen Drehen mit einem Rad (4; 5);
einem Reibungselement (16) zum Kontaktieren des Drehelements (15), um die Drehung des Drehelements (15) zu unterdrücken und um eine Bremskraft auf das Rad (4; 5) auszuüben;
einer Antriebsvorrichtung (7) zur Ausübung einer Antriebskraft auf das Reibungselement (16), um das Reibungselement (16) zu dem Drehelement (15) hin anzutreiben; und
einer Betätigungserfassungseinrichtung (13) zum Erfassen des Vorhandenseins der Betätigung des Betätigungselements (6); und
einer Regeleinrichtung zur Durchführung von zumindest einer Intensivierregelung oder einer Reduzierregelung für die Antriebskraft auf der Grundlage des Erfassungsergebnisses der Betätigungserfassungseinrichtung (13).
7. Bremssystem mit
einem Drehelement (15) zum einstückigen Drehen mit einem Rad (4; 5);
einem Reibungselement (16) zum Kontaktieren des Drehelements (15), um die Drehung des Drehelements (15) zu unterdrücken und um eine Bremskraft auf das Rad (4; 5) auszuüben;
einer Antriebsvorrichtung (7) zur Ausübung einer Antriebskraft auf das Reibungselement (16), um das Reibungselement (16) zu dem Drehelement (15) hin anzutreiben;
einer Erfassungseinrichtung (20) zur Erfassung einer Größe basierend auf einer durch die Anlage zwischen dem Drehelement (15) und dem Reibungselement (16) erzeugten Vibration; und
einer Regeleinrichtung zur Durchführung von zumindest einer Intensivierregelung oder einer Reduzierregelung für die Antriebskraft auf der Grundlage des Erfassungsergebnisses der Betätigungserfassungseinrichtung (13).
8. Bremssystem mit
einem Drehelement (15) zum einstückigen Drehen mit einem Rad (4; 5);
einem Reibungselement (16) zum Kontaktieren des Drehelements (15), um die Drehung des Drehelements (15) zu unterdrücken und um eine Bremskraft auf das Rad (4; 5) auszuüben;
einer Antriebsvorrichtung (7) zur Ausübung einer Antriebskraft auf das Reibungselement (16), um das Reibungselement (16) zu dem Drehelement (15) hin anzutreiben;
einer Erfassungseinrichtung (20) zum Erfassen einer Größe basierend auf einer Vibration, die durch die Anlage zwischen dem Drehelement (15) und dem Reibungselement (16) verursacht wird; und
einer Vergleichseinrichtung zum Vergleichen des Erfassungsergebnisses der Erfassungseinrichtung (20) mit einem vorbestimmten Wert;
einer Regeleinrichtung zur Durchführung von zumindest einer Intensivierregelung oder einer Reduzierregelung für die Antriebskraft, wenn die Vergleichseinrichtung erfaßt, daß das Erfassungsergebnis den vorbestimmten Wert überschreitet; und
einer Fahrzeugbremskraftregeleinrichtung zum Regeln der Antriebskraft, so daß die Fahrzeugbremskraft nach dem Start der Regelung der Regeleinrichtung auf die Fahrzeugbremskraft vor dem Start der Regelung der Regeleinrichtung hin korrigierbar ist.
9. Bremssystem mit
Drehelementen (15) zum individuellen einstückigen Drehen einer Vielzahl von Rädern (2, 3, 4, 5) eines Fahrzeugs;
Reibungselementen (16) zum individuellen Kontaktieren der individuellen Drehelemente (15), um die Drehungen der Drehelemente (15) zu unterdrücken und um Bremskräfte auf die individuellen Räder (2, 3, 4, 5) auszuüben;
Antriebsvorrichtungen (7) zum individuellen Ausüben von Antriebskräften auf die individuellen Reibungselemente (16), um die individuellen Reibungselemente (16) zu den individuellen Drehelementen (15) hin anzutreiben;
Erfassungseinrichtungen (10, 12, 18, 20) für ein individuelles Erfassen von Größen basierend auf Vibrationen, die durch die Anlage zwischen den individuellen Drehelementen (15) und den individuellen Reibungselementen (16) erzeugt werden;
Vergleichseinrichtungen zum Vergleichen der individuellen Erfassungsergebnisse der Erfassungseinrichtungen (10, 12, 18, 20) mit einem vorbestimmten Wert;
Regeleinrichtungen zur Durchführung von zumindest einer Intensivierregelung oder einer Reduzierregelung für die Antriebskraft, die auf das Reibungselement ausgeübt wird, für die das den vorbestimmten Wert überschreitende Erfassungsergebnis erfaßt worden ist, wenn die Vergleichseinrichtung erfaßt, daß das Erfassungsergebnis den vorbestimmten Wert überschreitet; und
einer Fahrzeugbremskraftregeleinrichtung zum Regeln der Antriebskraft, die auf zumindest eines der Reibungselemente ausgeübt worden ist, so daß die Fahrzeugbremskraft nach dem Start der Regelung der Regeleinrichtung zu der Fahrzeugbremskraft vor dem Start der Regelung der Regeleinrichtung hin korrigierbar ist.
10. Bremssystem nach Anspruch 8 oder 9, ferner mit
einer Fahrzeugbremskrafterfassungseinrichtung zum Erfassen der Fahrzeugbremskraft; und
einer Fahrzeugbremskraftvergleichseinrichtung zum Vergleichen des Erfassungsergebnisses, das mittels der Fahrzeugbremskrafterfassungseinrichtung während oder vor der Wirkung der Regeleinrichtung erfaßt worden ist, und des Erfassungsergebnisses, das mittels der Fahrzeugbremskrafterfassungseinrichtungen während und nach der Wirkung der Regeleinrichtung gemäß der Wirkung der Regeleinrichtung erfaßt worden ist, wobei
die Fahrzeugbremskraftregeleinrichtung auf der Grundlage des Vergleichssignales der Fahrzeugbremskraftvergleichseinrichtung aktiviert wird.
11. Bremssystem nach einem der Ansprüche 7 bis 10, ferner mit:
einem mittels eines Fahrers zu betätigenden Betätigungselement (6), wobei
die Antriebsvorrichtung (7) gemäß der Betätigung des Betätigungselements (6) die Antriebskraft auf das Reibungselement (16) ausübt.
12. Bremssystem nach einem der Ansprüche 4 bis 11, wobei die Regeleinrichtung regelt, um die Antriebskraft zu intensivieren/reduzieren.
13. Bremssystem nach Anspruch 12, wobei die Regeleinrichtung die Antriebskraft pulsierend regelt.
14. Bremssystem nach Anspruch 12, wobei die Regeleinrichtung die Antriebskraft unregelmäßig pulsierend regelt.
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