DE19844046A1 - Mehrscheibenisolierglas und Verfahren zur Herstellung von beschichteten Flachgläsern zur Herstellung von Mehrscheibenisoliergläsern - Google Patents
Mehrscheibenisolierglas und Verfahren zur Herstellung von beschichteten Flachgläsern zur Herstellung von MehrscheibenisoliergläsernInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Mehrscheibenisolierglas für Geräte mit einer gegenüber der Umgebungstemperatur herabgesetzten Innenraumtemperatur, insbesondere für Sichttüren von Kühl- und Tiefkühlmöbeln, das aus wenigstens zwei im Abstand angeordneten etwa gleich großen Scheiben besteht, wobei der Abstand durch einen in Randnähe umlaufenden Abstandhalter gehalten wird und wobei eine der beiden äußeren Scheiben auf ihrer dem Scheibenzwischenraum zugewandten Seite mit einer elektrisch leitfähigen, transparenten Beschichtung versehen ist. Dabei ist die vollflächig aufgebrachte Beschichtung im Randbereich der Scheibe, enthaltend die Kontaktfläche zum Abstandhalter, desaktiviert. DOLLAR A Die Erfindung betrifft auch das Verfahren zur Herstellung von beschichteten Flachgläsern für solche Isoliergläser.
Description
Die Erfindung betrifft ein Mehrscheibenisolierglas für Geräte mit einer gegen
über der Umgebungstemperatur herabgesetzten Innenraumtemperatur, ins
besondere für Sichttüren von Kühl- und Tiefkühlmöbeln. Es besteht aus we
nigstens zwei im Abstand angeordneten etwa gleich großen Scheiben, wobei
der Abstand durch einen in Randnähe umlaufenden Abstandhalter gehalten
wird. Eine der beiden äußeren Scheiben ist auf ihrer dem Scheibenzwischen
raum zugewandten Seite mit einer elektrisch leitfähigen, transparenten Be
schichtung versehen. Die Erfindung betrifft weiter ein Verfahren zur Herstel
lung von beschichteten Flachgläsern für solche Isoliergläser.
Insbesondere Kühl- und Tiefkühltruhen und -schränke weisen Sichttüren mit
Mehrscheibenisoliergläsern der eingangs beschriebenen Art auf. Durch sie
wird der Kältebereich im Innenraum gegen die höhere Umgebungstemperatur
abgegrenzt.
Bei Kühl- und insbesondere bei Tiefkühlmöbeln tritt aufgrund des Temperatur
unterschiedes zwischen Innenraum und Umgebung häufig Kondensatbildung
auf. Das Kondensat der Luftfeuchtigkeit, das sich auf der Scheibe nieder
schlägt, versperrt bzw. erschwert den Blick auf das Kühlgut im Innenraum. Um
dies zu verhindern bzw. um das niedergeschlagene Kondensat schnell wieder
zu entfernen, wird bei den auf dem Markt befindlichen Geräten die dem Au
ßenraum zugewandte Scheibe des Mehrscheibenisolierglases beheizt. Dies
wird durch eine beheizbare elektrisch leitfähige, transparente Beschichtung
auf der Innenseite der Scheibe, d. h. auf ihrer dem Scheibenzwischenraum
zugewandten Seite realisiert. Solch eine Beschichtung besteht beispielsweise
aus dotiertem SnO2, das beispielsweise im Heißsprühverfahren aufgebracht
und eingebrannt wird.
Dazu wird vor dem Beschichten die Glasscheibe auf das gewünschte Maß
geschnitten und wird auf die Scheibe eine den Randbereich abdeckende
Maske aufgebracht, damit die spätere Kontaktfläche zum Abstandhalter von
der Beschichtung freigehalten wird. Dies ist trotz der üblichen Verklebung mit
im ausgehärteten Zustand nichtleitenden Klebern nötig, um zu verhindern,
daß es bei den verwendeten Abstandhaltern aus Metall beim Beheizen der
Scheibe zu elektrischen Übersprüngen auf die Abstandhalter kommt, die
damit unter Spannung stehen, was zu einer Überhitzung führen kann.
Es ist nun Aufgabe der Erfindung, ein Mehrscheibenisolierglas bereitzustel
len, das die Kondensatbildung herabsetzt, das mit geringem Verfahrensauf
wand hergestellt werden kann und das sicher nach außen elektrisch isoliert
ist.
Die Aufgabe wird durch ein Mehrscheibenisolierglas nach Patentanspruch 1
sowie durch ein Verfahren nach Patentanspruch 6 zur Herstellung von be
schichteten Flachglasscheiben für solche Mehrscheibenisoliergläser gelöst.
Abweichend von den bisher bekannten beheizbaren Mehrscheibenisolierglä
sern für Geräte mit einer gegenüber der Umgebungstemperatur herabgesetz
ten Innenraumtemperatur wird bei der Herstellung von Flachgläsern zur Her
stellung der erfindungsgemäßen Mehrscheibenisoliergläsern die elektrisch
leitfähige transparente Beschichtung vollflächig aufgebracht. Sie kann vollflä
chig auf handelsübliches Flachglas aufgebracht werden, das erst im be
schichteten Zustand auf die speziellen Maße geschnitten wird.
Damit entfällt der bisher nötige Schritt des Aufbringens der Maske vor dem
Beschichten. Auch müssen nicht Scheiben vieler unterschiedlicher kleiner
Formate beschichtet werden.
Die transparente Beschichtung, beispielsweise aus dotiertem Zinnoxid, z. B.
mit Fluor (SnO2 : F), wird z. B. im Heißsprühverfahren oder im Tauchverfahren
aufgebracht.
Solche beschichteten Flachgläser mit Schichtwiderständen von beispielswei
se ca. 10 Ω/ bis 40 Ω/ sind marktgängig. Weitere geeignete Beschichtungs
materialien sind z. B. Silber oder Zinn-Indium-Oxid (ITO). Es ist von Vorteil,
daß die hier beispielhaft genannten Beschichtungen nicht nur elektrisch leit
fähig, sondern auch wärmereflektierend sind.
Üblicherweise spricht man bei solchen Beschichtungen bezugnehmend auf
ihre Kratzfestigkeit von harten Schichten (mit hoher Kratzfestigkeit) und wei
chen Schichten (mit geringer Kratzfestigkeit).
Hart sind z. B. die dotierten Zinnoxid-Beschichtungen, Ag-Schichten und ITO-
Schichten stellen weiche Schichten dar.
Scheiben mit harten Beschichtungen sind hier bevorzugt, da sie sich besser
eignen, thermisch vorgespannt zu werden, und da Mehrscheibenisoliergläser
üblicherweise aus vorgespannten Scheiben bestehen.
Erfindungsgemäß ist die ursprünglich vollflächig aufgebrachte elektrisch leit
fähige transparente Beschichtung im Randbereich umlaufend desaktiviert, d. h.
nicht mehr elektrisch leitend, und zwar einschließlich der Kontaktfläche
zum Abstandhalter. Dadurch wird ermöglicht, daß handelsübliche Abstandhal
ter, beispielsweise aus Metall, verwendet werden können, um den Abstand
zwischen den Scheiben des Mehrscheibenisolierglases zu gewährleisten, oh
ne daß es beim Beheizen der Scheibe zu elektrischen Übersprüngen auf den
Abstandhalter kommt.
Zusätzlich zur desaktivierten direkten Kontaktfläche zum Abstandhalter reicht
die desaktivierte Fläche noch wenigstens 2 bis 3 mm auf beiden Seiten über
die Kontaktfläche mit dem Abstandhalter hinaus. Da der Abstandhalter nicht
direkt an den Rand der Scheibe anschließt, sondern gegenüber dem Schei
benrand etwas zurückversetzt in Randnähe umläuft, um eine Fuge für Isolati
ons- und Dichtmaterial zu bilden, erstreckt sich die desaktivierte Fläche zur
Erhöhung der elektrischen Sicherheit vorzugsweise bis zum Scheibenrand.
Bei üblichen Scheibenformaten und üblichen Abstandhaltergrößen beträgt die
Breite der desaktivierten Zone üblicherweise zwischen 5 mm und 10 mm, vor
zugsweise zwischen 8 mm und 10 mm.
Zum Desaktivieren des beschriebenen Teilbereiches der Beschichtung sind
verschiedene Verfahren geeignet.
Beispielsweise lassen sich weiche Schichten, z. B. Silberschichten, durch Ab
schleifen mittels eines drehenden Schleifkopfes mit z. B. Korund oder Dia
mant entfernen.
Ein solches mechanisches Entfernen ist für harte Schichten auf Glas nicht
vorteilhaft, da dabei viele Scheiben zu Bruch gehen.
Zum Desaktivieren der Beschichtung, also zum Aufheben ihrer elektrischen
Leitfähigkeit, muß die Beschichtung nicht notwendigerweise vollständig ent
fernt werden, es reicht aus, sie so zu zerstören, daß sie nicht mehr elektrisch
leitend ist.
Dies kann beispielsweise durch das Aufbringen einer Glasur oder eines
Emails auf den zu desaktivierenden Bereich der Beschichtung und anschlie
ßendes Aufheizen der Scheibe erfolgen. Die Glasur oder das Email wird bei
Temperaturen, die unterhalb des Erweichungspunktes des Glases der Schei
be liegen, eingebrannt, wobei die Glaszusammensetzung der Glasur bzw. des
Emails aufschmilzt, in die Beschichtung eindringt und deren Leitfähigkeit zer
stört und sich stabil mit der Oberfläche der Glasscheibe verbindet.
Glasuren bestehen üblicherweise aus einer durchsichtigen oder durchschei
nenden Glaszusammensetzung, die nach den bekannten Techniken, wie bei
spielsweise Siebdruck, Tampondruck, Abziehbildtechnik oder Pinselauftrag in
feinverteilter Form beispielsweise einer Paste auf den Gegenstand aufge
bracht werden. Das feingemahlene Glaspulver wird häufig auch als Glasfritte
bezeichnet. Emails sind Glasuren, die färbende Bestandteile wie Pigmente
enthalten. Da der Farbeindruck hier keine Rolle spielt, sind pigmentfreie Gla
suren üblicherweise ausreichend. Typische Schichtdicken sind 5 µm bis 30
µm.
Die Glasfritte muß einen niedrigeren Aufschmelzpunkt haben als das Glas,
auf das sie aufgeschmolzen wird. Die Einbrenntemperaturen hängen also von
der Zusammensetzung sowohl der Glasfritte als auch der Glasscheibe ab.
Typische Einbrandtemperaturen und -dauern auf Kalk-Natrongläser sind 650°C
bis 720°C und 1 bis 10 Minuten. Der Brand dient dabei auch zur Verflüch
tigung organischer Trägermaterialien, die als Hilfsstoffe für den Auftrag der
Glasur bzw. des Emails eingesetzt werden. Vorzugsweise wird das Einbren
nen der Glasur gleichzeitig mit dem Prozeß des thermischen Vorspannens
durchgeführt. Dadurch wird der Verfahrensaufwand durch den zusätzlichen
Verfahrensschritt des Desaktivierens der Schicht minimiert. Das beschriebene
Verfahren ist besonders zur Desaktivierung harter Schichten bevorzugt.
Das beschriebene Verfahren zur Herstellung von beschichteten Flachgläsern
mit desaktiviertem Randbereich, bestehend aus den Verfahrensschritten voll
flächiges Beschichten, Zuschneiden, Desaktivieren des Randbereiches, ist
Bestandteil des Herstellungsprozesses des Mehrscheibenisolierglases, das
auf übliche Weise fertig gestellt werden kann.
Im erfindungsgemäßen Mehrscheibenisolierglas befindet sich die transparen
te elektrisch leitfähige Beschichtung, die wie beschrieben in Teilbereichen
desaktiviert ist, auf der dem Scheibenzwischenraum zugewandten Seite einer
der beiden äußeren Scheiben.
Der in Randnähe umlaufende Abstandhalter kontaktiert die beschichtete
Scheibe im Bereich der desaktivierten Beschichtung und ist auf übliche Weise
mit den Scheiben verklebt, beispielsweise mit dem derzeit in der Mehrschei
benisolierglasfertigung üblicherweise verwendeten Butyl (Polyisobutylen).
Das Material ist nicht elektrisch leitend. Als Dichtmasse dienen beispielsweise
übliche Dichtstoffe auf Polysulfidbasis. Auch die Randumfassung ist auf be
kannte Weise realisiert, beispielsweise mit einem Klebeband, z. B. einem Iso
lierband.
Die geschnittenen Kanten sind im allgemeinen lediglich gesäumt. In einer
speziellen Ausführungsform der Erfindung haben die Kanten der beschichte
ten Scheibe auf der beschichteten Seite einen Facettenschliff. Bei diesem
Schliff ist in diesem Bereich auch die leitende Schicht abgefräst. Durch ein
solches schräges Abfräsen werden sowohl weiche als auch harte Schichten
leicht entfernt.
Die Beheizung der beschichteten Scheibe erfolgt über die Kontaktierung von
aufgebrachten Silberleiterbahnen. Sie sind vorzugsweise mittels Siebdruck
aufgebracht und anschließend getrocknet. Die Stromzuführung geschieht
über isolierte Kabel, die mit Kabelschuhen versehen und auf einer auf der
Beschichtung aufgedruckten Leiterbahn befestigt sind. Die Kabel werden da
bei auf bekannte Weise durch den Abstandhalter geführt.
Eine ausreichende Beheizung kann mit sehr unterschiedlichen Schichtwider
ständen realisiert werden. So sind bei entsprechender Anpassung der Span
nung Schichtwiderstände zwischen 5 Ω/ und 100 Ω/ möglich.
Die zur Beheizung benötigte Leistung kann in Abhängigkeit vom Schichtwi
derstand durch Spannungen zwischen 10 V und 240 V erzielt werden. Eine
der Netzspannung entsprechende Spannung hat zwar den Vorteil, daß kein
Transformator benötigt wird, nachteilig ist jedoch, daß beim Bruch der Schei
be Teile, die mit beispielsweise 220 V oder 230 V beaufschlagt sind, zugäng
lich sind. Bevorzugt sind Spannungen zwischen 12 V und 48 V, da hierbei
auch bei Defekten des Isolierglaser kein Gefährdungspotential besteht.
Natürlich spielt auch die Scheibendicke eine Rolle. Übliche Dicken sind so
wohl für die Frontscheibe als auch für die dem Innenraum zugewandte Schei
be und ggf. weitere Scheiben 3 mm bis 5 mm, vorzugsweise 3 mm bis 4 mm.
Zur thermischen Isolierung zwischen kaltem Innenraum und wärmerer Umge
bung besteht das Mehrscheibenisolierglas aus zwei oder mehr Scheiben.
Meist reichen zwei Scheiben aus, aber auch drei Scheiben können sinnvoll
sein.
Der oder die Zwischenräume sind meist mit Luft oder zur weiteren Wärme
dämmung mit einem Edelgas, z. B. Argon, gefüllt.
Die transparente elektrisch leitfähige Beschichtung kann sich jeweils auf der
Innenseite, d. h. auf der dem Scheibenzwischenraum zugewandten Seite, von
der dem Innenraum des Gerätes nächsten Scheibe oder von der dem Innen
raum entferntesten Scheibe, der Frontscheibe, befinden.
Kondensation und Niederschlag des Kondensates an der Scheibe tritt dann
ein, wenn der Taupunkt unterschritten wird.
Auf der Frontscheibe kann dies geschehen, wenn trotz der Isolierung durch
das Mehrscheibenisolierglas die Frontscheibe auf ihrer Außenseite so kalt ist,
daß der Taupunkt unterschritten ist. Wann das der Fall ist, hängt natürlich
von der relativen Luftfeuchtigkeit der Umgebung ab. Durch Beheizung der
Scheibe kann erreicht werden, daß die Scheibentemperatur oberhalb des
Taupunktes liegt.
Die dem Innenraum nächste Scheibe hat auf der dem Innenraum zugewand
ten Seite bei geschlossener Tür eine von der Innenraumtemperatur abhän
gende niedrige Temperatur. Da der Taupunkt bei einer niedrigeren Tempera
tur liegt, ist die Scheibe beschlagsfrei. Beim Öffnen der Tür kann jedoch an
ihrer kalten Seite der Taupunkt der Umgebung unterschritten werden, so daß
sich kondensierte Luftfeuchtigkeit an der kalten Seite der Tür niederschlägt.
Während die erstbeschriebene Beschlagsbildung häufig schon durch eine
effektive Isolierglasanordnung vermieden oder zumindest verringert werden
kann, tritt der letztgenannte Fall weitaus häufiger auf.
Daher weist vorzugsweise die dem Geräteinnenraum am nächsten beabstan
dete Scheibe auf ihrer dem Scheibenzwischenraum zugewandte Seite die
transparente leitfähige Beschichtung auf, über die sie beheizt wird, und zwar
meist auf eine um etwa 1°C bis 4°C höhere Temperatur als ohne Beheizung.
Dadurch wird das Beschlagen beim Öffnen der Tür zwar häufig nicht verhin
dert, aber das Verschwinden des Beschlages nach dem Schließen beschleu
nigt.
Da das Aufheizen der Scheibe bei üblichen Leistungen relativ lange dauert
bzw. ein schnelles Aufheizen einer sehr hohen Leistung bedarf, ist es vorzu
ziehen, bei beiden beschriebenen Varianten die jeweilige Scheibe im Dauer
betrieb zu heizen.
Anhand der Zeichnung mit den Fig. 1, 2a und 2b und des Ausführungs
beispiels soll die Erfindung näher erläutert werden.
Es stellen dar:
Fig. 1 nicht maßstabsgerecht einen Teil eines Querschnittes durch ein
Zweischeibenisolierglas eines Gerätes mit gegenüber der Umge
bungstemperatur herabgesetzter Innenraumtemperatur
Fig. 2a eine Aufsicht und
Fig. 2b einen Querschnitt durch eine mit einer teilweise desaktivierten
leitfähigen Beschichtung versehenen Glasscheibe, beide nicht
maßstabsgerecht.
Im einzelnen:
Fig. 1 zeigt einen Teil eines Querschnittes durch ein Zweischeibenisolier
glas eines Gerätes mit gegenüber der Umgebungstemperatur herabgesetzter
Innenraumtemperatur. Das dargestellte Zweischeibenisolierglas besteht aus
den beiden transparenten Glasscheiben 1 und 2, die durch den Abstandhalter
3 aus Edelstahl im gewünschten Abstand voneinander gehalten werden. Im
Innern 4 des Hohlprofils befindet sich ein Trockenmittel in Granulatform. Der
Gasaustausch zwischen dem Trockenmittel und dem mit Argon gefüllten Zwi
schenraum 5 zwischen den Scheiben 1 und 2 wird durch die Öffnung 6 ge
währleistet. Der Abstandhalter 3 ist gegenüber dem Scheibenrand um etwa 3
mm zurückversetzt, um eine Fuge für die Aufnahme der Isolations- und
Dichtmasse 7, einem Polysulfid-Elastomeren, z. B. Thiokol®, mittels derer die
Scheiben 1 und 2 miteinander verklebt und nach außen abgedichtet sind, zu
bilden. Der Abstandhalter ist mit den beiden Scheiben mittels des Klebers 8
aus Polyisobutylenen verklebt. Sowohl der Kleber 8 als auch die Dichtmasse
7 sind elektrische Isolatoren. Das Klebeband 9 stellt die Randumfassung dar
und dient als Kantenschutz. Die Kanten sind lediglich gesäumt. Eine weitere
Kantenbearbeitung ist nicht notwendig. Glasscheibe 2 ist die der Umgebung
nähere Scheibe, die Frontscheibe. Glasscheibe 1 ist dem nicht eingezeichne
ten Geräteinnenraum am nächsten beabstandet. Auf ihrer Innenseite, d. h.
der dem Scheibenzwischenraum zugewandten Seite ist sie mit einer transpa
renten elektrisch leitfähigen Beschichtung 10 aus SnO2 : F versehen, auf der
Silberleiterbahnen aufgebracht sind, über die die Scheibe beheizt wird. Im
Randbereich 10a, der sich aus der Kontaktfläche zur Dichtmasse 7, der
Kontaktfläche zum Abstandhalter 3 und einer Zone von 2 mm über ihn hinaus
zusammensetzt und der eine umlaufende etwa 10 mm breite Zone darstellt,
ist die Beschichtung durch eine Glasur, die gemäß dem unten beschriebenen
Beispiel aufgebracht worden ist, desaktiviert, d. h. nicht elektrisch leitfähig.
Fig. 2a zeigt eine Aufsicht auf eine Glasscheibe 1, wie sie in einem erfin
dungsgemäßen Mehrscheibenisolierglas eines Gerätes mit gegenüber der
Umgebungstemperatur herabgesetzter Innenraumtemperatur als dem Gerä
teinnenraum am nächsten beabstandete Scheibe Verwendung findet. Auf der
Seite, die im Isolierglasmodul dem Scheibenzwischenraum zugewandt ist,
weist sie eine transparente elektrisch leitfähige Beschichtung 10 aus SnO2 : F
auf. Im umlaufenden Radbereich 10a ist sie durch eine aufgebrachte Glasur
desaktiviert, d. h. nicht elektrisch leitfähig.
Fig. 2b zeigt die einzelne Glasscheibe 1 im Querschnitt. Die Beschichtung
10 sowie der desaktivierte Teil im Randbereich 10a sind überproportional
dargestellt.
Der 10 mm breite umlaufende Randbereich einer 4 mm dicken Scheibe vom
Format 600 × 800 mm aus Kalk-Natron-Glas mit einer einseitigen 5 µm dicken
Beschichtung aus SnO2 : F, die einen Schichtwiderstand von 25 Ω/ besaß,
wurde auf der beschichteten Seite mit einer handelsüblichen Keramikfarbe
auf Basis von bleifreier anorganischer Glasfritte im Siebdruckverfahren deko
riert. Nach dem Trocknen der Siebdruckfarbe wurde die Scheibe für 6 min auf
650°C erhitzt, wobei zum einen die Farbe eingebrannt und zum anderen die
Scheibe thermisch vorgespannt wurde. Beim Einbrennen der Farbe wird die
SnO2 : F-Schicht zerstört und geht ihre elektrische Leitfähigkeit verlören.
Mit der vorliegenden Erfindung wird ein Mehrscheibenisolierglas für Geräte
mit gegenüber der Umgebungstemperatur herabgesetzter Innenraumtempera
tur bereitgestellt, das das Beschlagen durch Kondensatbildung verringert
bzw. die Auflösung des Beschlagens beschleunigt. Verglichen mit den Mehr
scheibenisoliergläsern des Standes der Technik ist es einfach herzustellen,
weil das Flachglas in großen Formaten und vollflächig, d. h. ohne aufzubrin
gende Masken o. ä., beschichtet werden kann bzw. weil handelsübliches be
schichtetes Flachglas verwendet werden kann, da erst nach der Beschichtung
zugeschnitten wird. Von dem bei der Herstellung nun zusätzlichen Verfah
rensschritt des Desaktivierens, speziell des Glasierens, wird das Einbrennen
verfahrensökonomisch gleichzeitig mit dem thermischen Vorspannen durch
geführt.
Claims (8)
1. Mehrscheibenisolierglas für Geräte mit einer gegenüber der Umge
bungstemperatur herabgesetzten Innenraumtemperatur, insbesondere für
Sichttüren von Kühl- und Tiefkühlmöbeln, das aus wenigstens zwei im Ab
stand angeordneten etwa gleich großen Scheiben besteht, wobei der Ab
stand durch einen in Randnähe umlaufenden Abstandhalter gehalten wird
und wobei eine der beiden äußeren Scheiben auf ihrer dem Scheibenzwi
schenraum zugewandten Seite mit einer elektrisch leitfähigen, transparen
ten Beschichtung versehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die vollflächig aufgebrachte leitfähige Beschichtung im Randbereich
der Scheibe, enthaltend die Kontaktfläche zum Abstandhalter, desaktiviert
ist.
2. Mehrscheibenisolierglas nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß es sich bei der transparenten elektrisch leitfähigen Beschichtung um
eine harte Beschichtung handelt.
3. Mehrscheibenisolierglas nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Beschichtung aus SnO2 : F besteht.
4. Mehrscheibenisolierglas nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Beschichtung durch das Aufbringen und anschließende Einbren
nen einer Glasur desaktiviert worden ist.
5. Mehrscheibenisolierglas nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die dem Innenraum des Gerätes am nächsten beabstandete Scheibe
mit der elektrisch leitfähigen Beschichtung versehen ist.
6. Verfahren zur Herstellung von beschichteten Flachgläsern zur Herstellung
von Mehrscheibenisoliergläsern
gekennzeichnet durch
folgende Verfahrensschritte
- 1. vollflächiges Aufbringen einer elektrisch leitfähigen transparenten Be schichtung auf eine Flachglasscheibe
- 2. Zuschneiden der Scheibe
- 3. Desaktivieren der Beschichtung im Randbereich der Scheibe, einschließ lich der späteren Kontaktfläche zum Abstandhalter
7. Verfahren nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Desaktivieren durch das Aufbringen und anschließende Einbren
nen einer Glasur erfolgt.
8. Verfahren nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß gleichzeitig mit dem Einbrennen die Scheibe thermisch vorgespannt
wird.
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