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DE19843128C1 - Befestigungsmittel zur Befestigung eines Windrispenbandes an einem Dachsparren - Google Patents

Befestigungsmittel zur Befestigung eines Windrispenbandes an einem Dachsparren

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Publication number
DE19843128C1
DE19843128C1 DE1998143128 DE19843128A DE19843128C1 DE 19843128 C1 DE19843128 C1 DE 19843128C1 DE 1998143128 DE1998143128 DE 1998143128 DE 19843128 A DE19843128 A DE 19843128A DE 19843128 C1 DE19843128 C1 DE 19843128C1
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DE
Germany
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base plate
rafters
fastening means
fastening
wind
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Application number
DE1998143128
Other languages
English (en)
Inventor
Andreas Linzmeier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LINZMEIER BAUELEMENTE GMBH, 88499 RIEDLINGEN, DE
Original Assignee
Bauelemente Franz Josef L GmbH
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Publication date
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B7/00Roofs; Roof construction with regard to insulation
    • E04B7/02Roofs; Roof construction with regard to insulation with plane sloping surfaces, e.g. saddle roofs
    • E04B7/022Roofs; Roof construction with regard to insulation with plane sloping surfaces, e.g. saddle roofs consisting of a plurality of parallel similar trusses or portal frames
    • E04B7/024Roofs; Roof construction with regard to insulation with plane sloping surfaces, e.g. saddle roofs consisting of a plurality of parallel similar trusses or portal frames the trusses or frames supporting load-bearing purlins, e.g. braced purlins

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  • Architecture (AREA)
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  • Civil Engineering (AREA)
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Abstract

Befestigungsmittel (5) zur Befestigung eines Windrispenbandes (4) an einem Dachsparren (2) mit einer Grundplatte (6) mit mehreren Löchern zur Aufnahme von Schrauben für eine Befestigung der Grundplatte (6) an dem Dachsparren (2) und Mitteln (8) zur Befestigung des Windrispenbandes (4) an der Grundplatte (6), wobei auf der dem Dachsparren (2) zugewandten Seite der Grundplatte (6) über den Löchern mehrere im wesentlichen rechtwinklig abstehende Rohre (7) zur Durchführung der Schrauben angeordnet sind, um bei einer mechanischen Querbelastung der Grundplatte (6) durch das Windrispenband (4) das an der Grundplatte (6) angreifende Biegemoment in Zugkräfte auf die Schrauben und Druckkräfte auf die Rohre (7) umzuwandeln.

Description

Die Erfindung betrifft ein Befestigungsmittel zur Befesti­ gung eines Windrispenbandes an einem Dachsparren gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei der Wärmedämmung von Dachgeschoßräumen werden oftmals Dämmplatten außen an den Dachsparren befestigt, indem außen über den Dämmplatten parallel zu den Dachsparren verlaufen­ de Konterlatten an den Dachsparren festgenagelt oder -geschraubt werden, wodurch die zwischen Dachsparren und Konterlatte befindliche Dämmplatte fixiert wird.
Zur mechanischen Aussteifung werden die einzelnen Dachspar­ ren oftmals durch sogenannte Windrispenbänder miteinander verbunden, die aus dünnen zugfesten Metallbändern aus Stahl bestehen. Eine direkte Befestigung der Windrispenbänder in­ nen am Dachsparren ist nicht möglich, da der optische Ein­ druck der Innenansicht des Aufsparrendämmsystem durch die sichtbaren Windrispenbänder gestört würde. Eine Befestigung der Windrispenbänder außen auf den Konterlatten scheidet dagegen aus, weil die durch die Querbelastung der Windris­ penbänder an den Konterlatten angreifenden Momente nicht über die Befestigungsmittel der Konterlatten abgeleitet werden können. Zur Befestigung eines Windrispenbandes an einem Dachsparren ist deshalb in der Dämmplatte eine Aus­ sparung vorgesehen, in die ein Holzklotz eingesetzt wird, an dem dann das Windrispenband festgenagelt oder - geschraubt werden kann.
Die Befestigung des Windrispenbandes ist also bei den be­ kannten Aufsparrendämmsystemen relativ aufwendig. Darüber hinaus wird die Aufsparrendämmung durch die zur Montage des Windrispenbandes für den Holzklotz erforderliche Aussparung unterbrochen, was zu einem erheblichen Abdichtungsaufwand an den Befestigungspunkten des Windrispenbandes und zu ei­ ner Unterbrechung der homogenen Dämmfläche führt.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein Befe­ stigungsmittel zur Befestigung eines Windrispenbandes an einem Dachsparren zu schaffen, das eine möglichst einfache Befestigung des Windrispenbandes ermöglicht und darüber hinaus die Dämmwirkung der Dämmplatten möglichst wenig be­ einträchtigt.
Diese Aufgabe wird, ausgehend von einem bekannten Befesti­ gungsmittel gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Die Erfindung geht von der technischen Erkenntnis aus, daß eine Befestigung des Windrispenbandes direkt auf der Kon­ terlatte nicht möglich ist, da die Befestigungsmittel der Konterlatte die von dem Windrispenband eingebrachten Quer­ kräfte und Momente nicht ableiten können.
Das erfindungsgemäße Befestigungsmittel besteht im wesent­ lichen aus einer Grundplatte mit mehreren Löchern zur Ver­ schraubung der Grundplatte mit dem Dachsparren. Auf der dem Dachsparren zugewandten Seite der Grundplatte sind über den Löchern mehrere Rohrhülsen an der Grundplatte angeordnet, welche die Schrauben führen und Druckkräfte auf den Dach­ sparren übertragen können. Hierdurch werden die bei einer Querbelastung der Grundplatte durch die von dem Windrispen­ band ausgehenden Querkräfte entstehenden Biegemomente in Zug- und Druckkräfte umgewandelt, wobei die Zugkräfte von den Schrauben aufgenommen werden, während die Druckkräfte über die Rohre in den Dachsparren bzw. über die Grundplatte auf die Konterlatten oder die Dämmung abgeleitet werden. Auf diese Weise kann das Befestigungsmittel eine wesentlich größere Querbelastung durch das Windrispenband aufnehmen als bei einer normalen Verschraubung ohne Rohre, da die Schrauben zwar Zugkräfte sehr gut in den Dachsparren über­ tragen können, jedoch zur Ableitung von Druckkräften und Biegemomenten in den Dachsparren nur in geringem Maße fähig sind.
Die Befestigung des Windrispenbandes erfolgt vorzugsweise durch eine Verschraubung mittels Blechschrauben. In diesem Fall sind in der Grundplatte entsprechende Bohrlöcher ange­ ordnet, in welche die Blechschrauben eingreifen können. Das Windrispenband kann jedoch auch in anderer Weise auf der Grundplatte befestigt werden, so beispielsweise durch eine formschlüssige Rastverbindung.
In der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weisen die an die Grundplatte angeformten oder an dieser befestigten Rohre alle dieselbe Länge auf. Dies ist vorteilhaft, da dann bei einer parallelen Ausrichtung der Grundplatte zu der Oberfläche der Dachsparren alle Rohre Berührungskontakt mit dem Dachsparren haben und somit Druckkräfte in den Dachsparren ableiten können.
Die Länge der einzelnen Rohre entspricht vorzugsweise der Summe aus der Dicke der Dämmplatte und der Dicke der Kon­ terplatte, damit die Rohre mit ihren freien Enden noch den Dachsparren berühren können. Dies ist wichtig, damit über die Rohre Druckkräfte in den Dachsparren abgeleitet werden können.
In einer anderen Variante der Erfindung ist die Rohrlänge dagegen gleich der Dicke der Dämmplatten, so daß eine Di­ rektmontage des erfindungsgemäßen Befestigungsmittels auf der Dämmplatte möglich ist. In diesem Fall kann das erfin­ dungsgemäße Befestigungsmittel auch verwendet werden, um die Dämmplatten auf den Dachsparren zu fixieren, so daß auf eine Konterlatte verzichtet werden kann. Hierzu werden die erfindungsgemäßem Befestigungsmittel in regelmäßigen Ab­ ständen an dem Dachsparren befestigt, wobei nur einige der Befestigungsmittel zur Montage der Windrispenbänder diene, während die anderen Befestigungsmittel ausschließlich die Dämmplatten fixieren.
Gemäß einer weiterbildenden Variante der Erfindung ist die Grundplatte an ihren parallel zur Konterlatte verlaufenden Seitenkanten L-förmig zur Konterlatte abgewinkelt, so daß die Grundplatte die Konterlatte seitlich umgreift und da­ durch die Stabilität der Befestigung der Konterplatte zu­ sätzlich erhöht.
Das erfindungsgemäße Befestigungsmittel kann - wie bereits vorstehend erwähnt - mit dem Dachsparren verschraubt wer­ den. In einer vorteilhaften Variante der Erfindung sind die hierzu erforderlichen Schrauben bereits in die Rohre einge­ führt und werden dort gegen Herausfallen geschützt, was durch herkömmliche Haltemittel erfolgen kann. Das erfin­ dungsgemäße Befestigungsmittel wird in diesem Fall also komplett mit eingesetzten Schrauben ausgeliefert, wodurch das sonst erforderliche Suchen der passenden Schrauben ent­ fällt.
Der Begriff Windrispenband ist hierbei und im folgenden allgemein zu verstehen und umfaßt unter anderem dünne, zug­ feste Holzlatten, die neben der Zugbelastung auch geringfü­ gige Druckbelastungen aufnehmen können. Darüber hinaus kön­ nen die Windrispenbänder auch aus Bändern - z. B. Stahlbän­ dern - im engeren Sinne bestehen, die ausschließlich Zugbe­ lastungen aufnehmen können. Entscheidend ist lediglich, daß die Windrispenbänder eine mechanische Aussteifung der Dach­ scheibe des Dachsparrensystem bewirken.
Auch der Begriff Dachsparren ist im Rahmen der Erfindung allgemein zu verstehen und nicht auf die schräg stehenden Holzträger eines Dachgeschosses beschränkt. So können die Dachsparren beispielsweise auch senkrecht stehen und tra­ gende Elemente einer Gebäude-Außenwand sein.
Andere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet bzw. werden nachstehend zusammen mit der Beschreibung der bevorzugten Ausführung der Erfindung anhand der Figuren näher dargestellt. Es zei­ gen:
Fig. 1 eine Aufsparrendämmanordnung mit einem erfin­ dungsgemäß befestigten Windrispenband in per­ spektivischer Darstellung sowie
Fig. 2a-2d die bevorzugte Ausführungsform des erfindungsge­ mäßen Befestigungsmittels in verschiedenen An­ sichten sowie
Fig. 2e-2f verschiedene alternative Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Befestigungsmittels.
Die in Figur dargestellte Aufsparrendämmanordnung weist mehrere rechteckige Dämmplatten 1 aus PUR(Polyurethan)- Hartschaum auf, die außen auf den Dachsparren 2 befestigt sind und bündig aneinander anschließen, wobei die Dämmplat­ ten 1 an ihren Seitenkanten jeweils Nuten bzw. Federn auf­ weisen, so daß benachbarte Dämmplatten 1 jeweils eine Nut- Feder-Verbindung bilden, wodurch die Wärmedämmung an den Stoßstellen benachbarter Dämmplatten 1 nur geringfügig ver­ schlechtert ist.
Anstelle des vorstehend erwähnten PUR-Hartschaums können die Dämmplatten 1 beispielsweise auch aus Mineralfasern, EPS (expandiertes Polystyrol)-Hartschaum oder XPS(extrudiertes Polystyrol)-Hartschaum bestehen. Darüber hinaus können die Dämmplatten 1 auch als Holzfaserdämmplat­ ten ausgebildet sein oder aus Schaumglas bestehen.
Die Befestigung der Dämmplatten 1 auf den Dachsparren 2 er­ folgt durch Konterlatten 3, die außen parallel über den Dachsparren 2 verlaufen und durch die Dämmplatten 1 hin­ durch mit den Dachsparren 2 verschraubt oder vernagelt wer­ den, wodurch die Dämmplatten 1 zwischen den Dachsparren 2 und den Konterlatten 3 fixiert werden.
Zur mechanischen Stabilisierung der gesamten Aufsparrendäm­ manordnung sind sogenannte Windrispenbänder 4 vorgesehen, die im vorliegenden Ausführungsbeispiel aus dünnen, zugfe­ sten Metallbändern bestehen, welche schräg zwischen den Dachsparren 2 verlaufen und diese miteinander verbinden. Die Befestigung der Windrispenbänder 4 an den Dachsparren 2 erfolgt durch das in den Fig. 2a bis 2d dargestellte er­ findungsgemäße Befestigungsmittel 5, das im wesentlichen aus einer Grundplatte 6 mit 4 rechtwinklig abstehenden Roh­ ren 7 besteht. Die Rohre 7 haben jeweils einen Außendurch­ messer von 15 mm sowie eine Wandstärke von 2,5 mm, was zu einem Innendurchmesser von 10 mm führt. Selbstverständlich können diese Maße auch entsprechend dem jeweiligen Einsatz­ zweck variiert werden. Die Rohre 7 dienen jeweils zur Füh­ rung von Schrauben, mit denen die Grundplatte 6 an dem Dachsparren 2 befestigt werden kann.
Zur Montage der Windrispenbänder 4 werden zunächst durch die Konterlatte 3 und die Dämmplatte 1 hindurch Löcher mit einem Durchmesser von 15 mm gebohrt, in die dann die 4 Roh­ re 7 des erfindungsgemäßen Befestigungsmittels 5 eingeführt werden können, bis die freien Enden der Rohre 7 auf dem Dachsparren 2 aufliegen. Anschließend werden dann 4 Holz­ schrauben nach DIN oder andere Schrauben mit Zulassung durch die Rohre 7 eingeführt und in dem Dachsparren 2 fest­ geschraubt, wodurch das Befestigungsmittel 5 fest mit dem Dachsparren 2 verbunden wird.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel entspricht die Länge der Rohre 7 im wesentlichen der Summe aus der Dicke der Konterlatte 3 und der Dicke der Dämmplatte 1, so daß die Grundplatte 6 im montierten Zustand außen auf der Konter­ latte 3 aufliegt und die Rohre 7 mit ihren freien Enden den Dachsparren 2 berühren. Auf diese Weise können nicht nur - wie bei einer herkömmlichen Schraubverbindung ohne Rohre 7 - Zugkräfte in den Dachsparren 2 abgeleitet werden, sondern auch Druckkräfte. Bei einer mechanischen Belastung durch das Windrispenband 4 werden die auf das Befestigungsmittel 5 wirkenden Biegemomente und Querkräfte somit in Zug- und Druckkräfte zerlegt, wobei die Zugkräfte von den Schrauben aufgenommen werden, während die Druckkräfte über die Rohre 7 in den Dachsparren 2 bzw. über die Grundplatte in die Konterlatten oder die Dämmung abgeleitet werden. Das erfin­ dungsgemäße Befestigungsmittel 5 kann somit wesentlich grö­ ßere Belastungen aufnehmen als herkömmliche Anordnungen.
Die Befestigung des Windrispenbandes 4 an dem Befestigungs­ mittel 5 erfolgt dann ebenfalls durch eine Verschraubung. Hierzu ist in der Grundplatte 6 zwischen den Rohren 7 eine Vielzahl von Löchern 8 angeordnet, in welchen das Windris­ penband 4 durch Blechschrauben mit Blechschraubengewinde gemäß DIN 7504 Form N befestigt werden kann. Selbstver­ ständlich kann die Befestigung des Windrispenbandes 4 an dem Befestigungsmittel 5 auch durch andere geeignete Befe­ stigungsmittel erfolgen.
Die Fig. 2e und 2f zeigen eine alternative Ausführungs­ form eines erfindungsgemäßen Befestigungsmittels, wobei sich das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2e von dem vorste­ hend beschriebenen Ausführungsbeispiel dadurch unterschei­ det, daß an der Unterseite der Grundplatte 6 mehrere dorn­ förmige Erhebungen 9 angeformt sind, die bei der Montage in die Konterlatte 4 bzw. die Dämmplatte 1 eingreifen und das Befestigungsmittel dadurch vorläufig fixieren, wodurch die anschließende Verschraubung des Befestigungsmittels auf dem Dachsparren wesentlich erleichtert wird.
Fig. 2f zeigt schließlich ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Befestigungsmittels, das sich von den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen dadurch unterscheidet, daß die Grundplatte 6 an den parallel zu der Konterlatte 4 verlaufenden Seitenkanten L-förmig zu der Konterlatte 4 hin abgewinkelt ist und die Konterlatte 4 da­ durch seitlich umgreift. Hierdurch wird die mechanische Be­ lastbarkeit der Anordnung zusätzlich erhöht.

Claims (9)

1. Befestigungsmittel (5) zur Befestigung eines Windris­ penbandes (4) an einem Dachsparren (2), wobei zwischen dem Windrispenband (4) und dem Dachsparren (2) eine Dämmschicht . (1) angebracht ist,
gekennzeichnet durch
eine Grundplatte (6) mit mehreren Löchern zur Aufnahme von Schrauben für eine Befestigung der Grundplatte (6) an dem Dachsparren (2) und Mitteln (8) zur Befestigung des Wind­ rispenbandes (4) an der Grundplatte (6), wobei auf der dem Dachsparren (2) zugewandten Seite der Grundplatte (6) über den Löchern mehrere im wesentlich rechtwinklig abstehende Rohre (7) zur Durchführung der Schrauben angeordnet sind, um bei einer mechanischen Querbelastung der Grundplatte (6) durch das Windrispenband (4) das an der Grundplatte (6) an­ greifende Biegemoment und die an der Grundplatte (6) an­ greifende Querkraft in Zugkräfte auf die Schrauben und Druckkräfte auf die Rohre (7) umzuwandeln.
2. Befestigungsmittel (5) nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Rohre (7) im wesentlichen dieselbe Länge aufweisen.
3. Befestigungsmittel (5) nach Anspruch 1 oder 2, da­ durch gekennzeichnet, daß die Länge der Rohre (7) im we­ sentlichen gleich der Dicke der Dämmschicht (1) ist, um ei­ ne Direktmontage auf der Dämmschicht (1) zu ermöglichen.
4. Befestigungsmittel (5) nach Anspruch 1 oder 2, da­ durch gekennzeichnet, daß die Länge der Rohre (7) im we­ sentlichen gleich der Summe aus der Dicke der Dämmschicht (1) und der Dicke einer auf der Dämmschicht (1) parallel zum Dachsparren (2) befestigten Konterlatte (4) ist.
5. Befestigungsmittel (5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (6) im wesentlichen rechteckig ist und im Bereich jeder Ecke der Grundplatte (6) jeweils ein Rohr (7) zur Durchführung einer Schraube angeordnet ist.
6. Befestigungsmittel (5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Befe­ stigung des Windrispenbandes (4) an der Grundplatte (6) mindestens ein Loch (8) in der Grundplatte (6) aufweisen, um das Windrispenband (4) durch eine Blechschraube oder ein anderes Befestigungsmittel auf der dem Dachsparren (2) ab­ gewandten Seite der Grundplatte (6) festzuschrauben.
7. Befestigungsmittel (5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (6) und/oder die Rohre (7) aus Stahl, Kunststoff oder Holz oder einem Verbundwerkstoff dieser Materialien bestehen.
8. Befestigungsmittel (5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (6) an ihren parallel zu der Konterlatte (4) verlaufenden Sei­ tenkanten jeweils L-förmig zu der Konterlatte (4) hin abge­ winkelt ist, um die Konterlatte (4) seitlich zu umgreifen.
9. Befestigungsmittel (5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der dem Dachspar­ ren (2) zugewandten Seite der Grundplatte (6) dornförmige Erhebungen (9) angeformt sind, die bei der Montage in die Konterlatte (4) oder die Dämmschicht (1) eingreifen.
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE932086C (de) * 1953-01-06 1955-08-25 Paul Dr-Ing Walter Kehlbalkendach
DE3117628A1 (de) * 1981-05-05 1982-11-25 Albert 7922 Herbrechtingen Häußler Dachaussteifung, insbesondere fuer ein sattelfoermiges binderdach
JPS648624A (en) * 1987-06-30 1989-01-12 Sumitomo Metal Ind Plasma apparatus

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