DE19843128C1 - Befestigungsmittel zur Befestigung eines Windrispenbandes an einem Dachsparren - Google Patents
Befestigungsmittel zur Befestigung eines Windrispenbandes an einem DachsparrenInfo
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Abstract
Befestigungsmittel (5) zur Befestigung eines Windrispenbandes (4) an einem Dachsparren (2) mit einer Grundplatte (6) mit mehreren Löchern zur Aufnahme von Schrauben für eine Befestigung der Grundplatte (6) an dem Dachsparren (2) und Mitteln (8) zur Befestigung des Windrispenbandes (4) an der Grundplatte (6), wobei auf der dem Dachsparren (2) zugewandten Seite der Grundplatte (6) über den Löchern mehrere im wesentlichen rechtwinklig abstehende Rohre (7) zur Durchführung der Schrauben angeordnet sind, um bei einer mechanischen Querbelastung der Grundplatte (6) durch das Windrispenband (4) das an der Grundplatte (6) angreifende Biegemoment in Zugkräfte auf die Schrauben und Druckkräfte auf die Rohre (7) umzuwandeln.
Description
Die Erfindung betrifft ein Befestigungsmittel zur Befesti
gung eines Windrispenbandes an einem Dachsparren gemäß dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei der Wärmedämmung von Dachgeschoßräumen werden oftmals
Dämmplatten außen an den Dachsparren befestigt, indem außen
über den Dämmplatten parallel zu den Dachsparren verlaufen
de Konterlatten an den Dachsparren festgenagelt oder
-geschraubt werden, wodurch die zwischen Dachsparren und
Konterlatte befindliche Dämmplatte fixiert wird.
Zur mechanischen Aussteifung werden die einzelnen Dachspar
ren oftmals durch sogenannte Windrispenbänder miteinander
verbunden, die aus dünnen zugfesten Metallbändern aus Stahl
bestehen. Eine direkte Befestigung der Windrispenbänder in
nen am Dachsparren ist nicht möglich, da der optische Ein
druck der Innenansicht des Aufsparrendämmsystem durch die
sichtbaren Windrispenbänder gestört würde. Eine Befestigung
der Windrispenbänder außen auf den Konterlatten scheidet
dagegen aus, weil die durch die Querbelastung der Windris
penbänder an den Konterlatten angreifenden Momente nicht
über die Befestigungsmittel der Konterlatten abgeleitet
werden können. Zur Befestigung eines Windrispenbandes an
einem Dachsparren ist deshalb in der Dämmplatte eine Aus
sparung vorgesehen, in die ein Holzklotz eingesetzt wird,
an dem dann das Windrispenband festgenagelt oder -
geschraubt werden kann.
Die Befestigung des Windrispenbandes ist also bei den be
kannten Aufsparrendämmsystemen relativ aufwendig. Darüber
hinaus wird die Aufsparrendämmung durch die zur Montage des
Windrispenbandes für den Holzklotz erforderliche Aussparung
unterbrochen, was zu einem erheblichen Abdichtungsaufwand
an den Befestigungspunkten des Windrispenbandes und zu ei
ner Unterbrechung der homogenen Dämmfläche führt.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein Befe
stigungsmittel zur Befestigung eines Windrispenbandes an
einem Dachsparren zu schaffen, das eine möglichst einfache
Befestigung des Windrispenbandes ermöglicht und darüber
hinaus die Dämmwirkung der Dämmplatten möglichst wenig be
einträchtigt.
Diese Aufgabe wird, ausgehend von einem bekannten Befesti
gungsmittel gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, durch
die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Die Erfindung geht von der technischen Erkenntnis aus, daß
eine Befestigung des Windrispenbandes direkt auf der Kon
terlatte nicht möglich ist, da die Befestigungsmittel der
Konterlatte die von dem Windrispenband eingebrachten Quer
kräfte und Momente nicht ableiten können.
Das erfindungsgemäße Befestigungsmittel besteht im wesent
lichen aus einer Grundplatte mit mehreren Löchern zur Ver
schraubung der Grundplatte mit dem Dachsparren. Auf der dem
Dachsparren zugewandten Seite der Grundplatte sind über den
Löchern mehrere Rohrhülsen an der Grundplatte angeordnet,
welche die Schrauben führen und Druckkräfte auf den Dach
sparren übertragen können. Hierdurch werden die bei einer
Querbelastung der Grundplatte durch die von dem Windrispen
band ausgehenden Querkräfte entstehenden Biegemomente in
Zug- und Druckkräfte umgewandelt, wobei die Zugkräfte von
den Schrauben aufgenommen werden, während die Druckkräfte
über die Rohre in den Dachsparren bzw. über die Grundplatte
auf die Konterlatten oder die Dämmung abgeleitet werden.
Auf diese Weise kann das Befestigungsmittel eine wesentlich
größere Querbelastung durch das Windrispenband aufnehmen
als bei einer normalen Verschraubung ohne Rohre, da die
Schrauben zwar Zugkräfte sehr gut in den Dachsparren über
tragen können, jedoch zur Ableitung von Druckkräften und
Biegemomenten in den Dachsparren nur in geringem Maße fähig
sind.
Die Befestigung des Windrispenbandes erfolgt vorzugsweise
durch eine Verschraubung mittels Blechschrauben. In diesem
Fall sind in der Grundplatte entsprechende Bohrlöcher ange
ordnet, in welche die Blechschrauben eingreifen können. Das
Windrispenband kann jedoch auch in anderer Weise auf der
Grundplatte befestigt werden, so beispielsweise durch eine
formschlüssige Rastverbindung.
In der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weisen die
an die Grundplatte angeformten oder an dieser befestigten
Rohre alle dieselbe Länge auf. Dies ist vorteilhaft, da
dann bei einer parallelen Ausrichtung der Grundplatte zu
der Oberfläche der Dachsparren alle Rohre Berührungskontakt
mit dem Dachsparren haben und somit Druckkräfte in den
Dachsparren ableiten können.
Die Länge der einzelnen Rohre entspricht vorzugsweise der
Summe aus der Dicke der Dämmplatte und der Dicke der Kon
terplatte, damit die Rohre mit ihren freien Enden noch den
Dachsparren berühren können. Dies ist wichtig, damit über
die Rohre Druckkräfte in den Dachsparren abgeleitet werden
können.
In einer anderen Variante der Erfindung ist die Rohrlänge
dagegen gleich der Dicke der Dämmplatten, so daß eine Di
rektmontage des erfindungsgemäßen Befestigungsmittels auf
der Dämmplatte möglich ist. In diesem Fall kann das erfin
dungsgemäße Befestigungsmittel auch verwendet werden, um
die Dämmplatten auf den Dachsparren zu fixieren, so daß auf
eine Konterlatte verzichtet werden kann. Hierzu werden die
erfindungsgemäßem Befestigungsmittel in regelmäßigen Ab
ständen an dem Dachsparren befestigt, wobei nur einige der
Befestigungsmittel zur Montage der Windrispenbänder diene,
während die anderen Befestigungsmittel ausschließlich die
Dämmplatten fixieren.
Gemäß einer weiterbildenden Variante der Erfindung ist die
Grundplatte an ihren parallel zur Konterlatte verlaufenden
Seitenkanten L-förmig zur Konterlatte abgewinkelt, so daß
die Grundplatte die Konterlatte seitlich umgreift und da
durch die Stabilität der Befestigung der Konterplatte zu
sätzlich erhöht.
Das erfindungsgemäße Befestigungsmittel kann - wie bereits
vorstehend erwähnt - mit dem Dachsparren verschraubt wer
den. In einer vorteilhaften Variante der Erfindung sind die
hierzu erforderlichen Schrauben bereits in die Rohre einge
führt und werden dort gegen Herausfallen geschützt, was
durch herkömmliche Haltemittel erfolgen kann. Das erfin
dungsgemäße Befestigungsmittel wird in diesem Fall also
komplett mit eingesetzten Schrauben ausgeliefert, wodurch
das sonst erforderliche Suchen der passenden Schrauben ent
fällt.
Der Begriff Windrispenband ist hierbei und im folgenden
allgemein zu verstehen und umfaßt unter anderem dünne, zug
feste Holzlatten, die neben der Zugbelastung auch geringfü
gige Druckbelastungen aufnehmen können. Darüber hinaus kön
nen die Windrispenbänder auch aus Bändern - z. B. Stahlbän
dern - im engeren Sinne bestehen, die ausschließlich Zugbe
lastungen aufnehmen können. Entscheidend ist lediglich, daß
die Windrispenbänder eine mechanische Aussteifung der Dach
scheibe des Dachsparrensystem bewirken.
Auch der Begriff Dachsparren ist im Rahmen der Erfindung
allgemein zu verstehen und nicht auf die schräg stehenden
Holzträger eines Dachgeschosses beschränkt. So können die
Dachsparren beispielsweise auch senkrecht stehen und tra
gende Elemente einer Gebäude-Außenwand sein.
Andere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in
den Unteransprüchen gekennzeichnet bzw. werden nachstehend
zusammen mit der Beschreibung der bevorzugten Ausführung
der Erfindung anhand der Figuren näher dargestellt. Es zei
gen:
Fig. 1 eine Aufsparrendämmanordnung mit einem erfin
dungsgemäß befestigten Windrispenband in per
spektivischer Darstellung sowie
Fig. 2a-2d die bevorzugte Ausführungsform des erfindungsge
mäßen Befestigungsmittels in verschiedenen An
sichten sowie
Fig. 2e-2f verschiedene alternative Ausführungsformen des
erfindungsgemäßen Befestigungsmittels.
Die in Figur dargestellte Aufsparrendämmanordnung weist
mehrere rechteckige Dämmplatten 1 aus PUR(Polyurethan)-
Hartschaum auf, die außen auf den Dachsparren 2 befestigt
sind und bündig aneinander anschließen, wobei die Dämmplat
ten 1 an ihren Seitenkanten jeweils Nuten bzw. Federn auf
weisen, so daß benachbarte Dämmplatten 1 jeweils eine Nut-
Feder-Verbindung bilden, wodurch die Wärmedämmung an den
Stoßstellen benachbarter Dämmplatten 1 nur geringfügig ver
schlechtert ist.
Anstelle des vorstehend erwähnten PUR-Hartschaums können
die Dämmplatten 1 beispielsweise auch aus Mineralfasern,
EPS (expandiertes Polystyrol)-Hartschaum oder
XPS(extrudiertes Polystyrol)-Hartschaum bestehen. Darüber
hinaus können die Dämmplatten 1 auch als Holzfaserdämmplat
ten ausgebildet sein oder aus Schaumglas bestehen.
Die Befestigung der Dämmplatten 1 auf den Dachsparren 2 er
folgt durch Konterlatten 3, die außen parallel über den
Dachsparren 2 verlaufen und durch die Dämmplatten 1 hin
durch mit den Dachsparren 2 verschraubt oder vernagelt wer
den, wodurch die Dämmplatten 1 zwischen den Dachsparren 2
und den Konterlatten 3 fixiert werden.
Zur mechanischen Stabilisierung der gesamten Aufsparrendäm
manordnung sind sogenannte Windrispenbänder 4 vorgesehen,
die im vorliegenden Ausführungsbeispiel aus dünnen, zugfe
sten Metallbändern bestehen, welche schräg zwischen den
Dachsparren 2 verlaufen und diese miteinander verbinden.
Die Befestigung der Windrispenbänder 4 an den Dachsparren 2
erfolgt durch das in den Fig. 2a bis 2d dargestellte er
findungsgemäße Befestigungsmittel 5, das im wesentlichen
aus einer Grundplatte 6 mit 4 rechtwinklig abstehenden Roh
ren 7 besteht. Die Rohre 7 haben jeweils einen Außendurch
messer von 15 mm sowie eine Wandstärke von 2,5 mm, was zu
einem Innendurchmesser von 10 mm führt. Selbstverständlich
können diese Maße auch entsprechend dem jeweiligen Einsatz
zweck variiert werden. Die Rohre 7 dienen jeweils zur Füh
rung von Schrauben, mit denen die Grundplatte 6 an dem
Dachsparren 2 befestigt werden kann.
Zur Montage der Windrispenbänder 4 werden zunächst durch
die Konterlatte 3 und die Dämmplatte 1 hindurch Löcher mit
einem Durchmesser von 15 mm gebohrt, in die dann die 4 Roh
re 7 des erfindungsgemäßen Befestigungsmittels 5 eingeführt
werden können, bis die freien Enden der Rohre 7 auf dem
Dachsparren 2 aufliegen. Anschließend werden dann 4 Holz
schrauben nach DIN oder andere Schrauben mit Zulassung
durch die Rohre 7 eingeführt und in dem Dachsparren 2 fest
geschraubt, wodurch das Befestigungsmittel 5 fest mit dem
Dachsparren 2 verbunden wird.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel entspricht die Länge
der Rohre 7 im wesentlichen der Summe aus der Dicke der
Konterlatte 3 und der Dicke der Dämmplatte 1, so daß die
Grundplatte 6 im montierten Zustand außen auf der Konter
latte 3 aufliegt und die Rohre 7 mit ihren freien Enden den
Dachsparren 2 berühren. Auf diese Weise können nicht nur -
wie bei einer herkömmlichen Schraubverbindung ohne Rohre 7
- Zugkräfte in den Dachsparren 2 abgeleitet werden, sondern
auch Druckkräfte. Bei einer mechanischen Belastung durch
das Windrispenband 4 werden die auf das Befestigungsmittel
5 wirkenden Biegemomente und Querkräfte somit in Zug- und
Druckkräfte zerlegt, wobei die Zugkräfte von den Schrauben
aufgenommen werden, während die Druckkräfte über die Rohre
7 in den Dachsparren 2 bzw. über die Grundplatte in die
Konterlatten oder die Dämmung abgeleitet werden. Das erfin
dungsgemäße Befestigungsmittel 5 kann somit wesentlich grö
ßere Belastungen aufnehmen als herkömmliche Anordnungen.
Die Befestigung des Windrispenbandes 4 an dem Befestigungs
mittel 5 erfolgt dann ebenfalls durch eine Verschraubung.
Hierzu ist in der Grundplatte 6 zwischen den Rohren 7 eine
Vielzahl von Löchern 8 angeordnet, in welchen das Windris
penband 4 durch Blechschrauben mit Blechschraubengewinde
gemäß DIN 7504 Form N befestigt werden kann. Selbstver
ständlich kann die Befestigung des Windrispenbandes 4 an
dem Befestigungsmittel 5 auch durch andere geeignete Befe
stigungsmittel erfolgen.
Die Fig. 2e und 2f zeigen eine alternative Ausführungs
form eines erfindungsgemäßen Befestigungsmittels, wobei
sich das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2e von dem vorste
hend beschriebenen Ausführungsbeispiel dadurch unterschei
det, daß an der Unterseite der Grundplatte 6 mehrere dorn
förmige Erhebungen 9 angeformt sind, die bei der Montage in
die Konterlatte 4 bzw. die Dämmplatte 1 eingreifen und das
Befestigungsmittel dadurch vorläufig fixieren, wodurch die
anschließende Verschraubung des Befestigungsmittels auf dem
Dachsparren wesentlich erleichtert wird.
Fig. 2f zeigt schließlich ein weiteres Ausführungsbeispiel
eines erfindungsgemäßen Befestigungsmittels, das sich von
den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen dadurch
unterscheidet, daß die Grundplatte 6 an den parallel zu der
Konterlatte 4 verlaufenden Seitenkanten L-förmig zu der
Konterlatte 4 hin abgewinkelt ist und die Konterlatte 4 da
durch seitlich umgreift. Hierdurch wird die mechanische Be
lastbarkeit der Anordnung zusätzlich erhöht.
Claims (9)
1. Befestigungsmittel (5) zur Befestigung eines Windris
penbandes (4) an einem Dachsparren (2), wobei zwischen dem
Windrispenband (4) und dem Dachsparren (2) eine Dämmschicht .
(1) angebracht ist,
gekennzeichnet durch
eine Grundplatte (6) mit mehreren Löchern zur Aufnahme von Schrauben für eine Befestigung der Grundplatte (6) an dem Dachsparren (2) und Mitteln (8) zur Befestigung des Wind rispenbandes (4) an der Grundplatte (6), wobei auf der dem Dachsparren (2) zugewandten Seite der Grundplatte (6) über den Löchern mehrere im wesentlich rechtwinklig abstehende Rohre (7) zur Durchführung der Schrauben angeordnet sind, um bei einer mechanischen Querbelastung der Grundplatte (6) durch das Windrispenband (4) das an der Grundplatte (6) an greifende Biegemoment und die an der Grundplatte (6) an greifende Querkraft in Zugkräfte auf die Schrauben und Druckkräfte auf die Rohre (7) umzuwandeln.
gekennzeichnet durch
eine Grundplatte (6) mit mehreren Löchern zur Aufnahme von Schrauben für eine Befestigung der Grundplatte (6) an dem Dachsparren (2) und Mitteln (8) zur Befestigung des Wind rispenbandes (4) an der Grundplatte (6), wobei auf der dem Dachsparren (2) zugewandten Seite der Grundplatte (6) über den Löchern mehrere im wesentlich rechtwinklig abstehende Rohre (7) zur Durchführung der Schrauben angeordnet sind, um bei einer mechanischen Querbelastung der Grundplatte (6) durch das Windrispenband (4) das an der Grundplatte (6) an greifende Biegemoment und die an der Grundplatte (6) an greifende Querkraft in Zugkräfte auf die Schrauben und Druckkräfte auf die Rohre (7) umzuwandeln.
2. Befestigungsmittel (5) nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Rohre (7) im wesentlichen dieselbe
Länge aufweisen.
3. Befestigungsmittel (5) nach Anspruch 1 oder 2, da
durch gekennzeichnet, daß die Länge der Rohre (7) im we
sentlichen gleich der Dicke der Dämmschicht (1) ist, um ei
ne Direktmontage auf der Dämmschicht (1) zu ermöglichen.
4. Befestigungsmittel (5) nach Anspruch 1 oder 2, da
durch gekennzeichnet, daß die Länge der Rohre (7) im we
sentlichen gleich der Summe aus der Dicke der Dämmschicht
(1) und der Dicke einer auf der Dämmschicht (1) parallel
zum Dachsparren (2) befestigten Konterlatte (4) ist.
5. Befestigungsmittel (5) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (6)
im wesentlichen rechteckig ist und im Bereich jeder Ecke
der Grundplatte (6) jeweils ein Rohr (7) zur Durchführung
einer Schraube angeordnet ist.
6. Befestigungsmittel (5) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Befe
stigung des Windrispenbandes (4) an der Grundplatte (6)
mindestens ein Loch (8) in der Grundplatte (6) aufweisen,
um das Windrispenband (4) durch eine Blechschraube oder ein
anderes Befestigungsmittel auf der dem Dachsparren (2) ab
gewandten Seite der Grundplatte (6) festzuschrauben.
7. Befestigungsmittel (5) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (6)
und/oder die Rohre (7) aus Stahl, Kunststoff oder Holz oder
einem Verbundwerkstoff dieser Materialien bestehen.
8. Befestigungsmittel (5) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (6)
an ihren parallel zu der Konterlatte (4) verlaufenden Sei
tenkanten jeweils L-förmig zu der Konterlatte (4) hin abge
winkelt ist, um die Konterlatte (4) seitlich zu umgreifen.
9. Befestigungsmittel (5) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der dem Dachspar
ren (2) zugewandten Seite der Grundplatte (6) dornförmige
Erhebungen (9) angeformt sind, die bei der Montage in die
Konterlatte (4) oder die Dämmschicht (1) eingreifen.
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Citations (3)
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|---|---|---|---|---|
| DE932086C (de) * | 1953-01-06 | 1955-08-25 | Paul Dr-Ing Walter | Kehlbalkendach |
| DE3117628A1 (de) * | 1981-05-05 | 1982-11-25 | Albert 7922 Herbrechtingen Häußler | Dachaussteifung, insbesondere fuer ein sattelfoermiges binderdach |
| JPS648624A (en) * | 1987-06-30 | 1989-01-12 | Sumitomo Metal Ind | Plasma apparatus |
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1998
- 1998-09-21 DE DE1998143128 patent/DE19843128C1/de not_active Expired - Fee Related
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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