DE19842970C1 - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines rohrförmigen Körpers, insbesondere einer Palisade - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines rohrförmigen Körpers, insbesondere einer PalisadeInfo
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Abstract
Es wird ein Verfahren zur Herstellung eines rohrförmigen Körpers mit einem einstückig angeformten Boden, insbesondere einer Palisade, vorgeschlagen, wobei der Körper aus einer plastischen Keramikmasse geformt wird. Das Verfahren weist die folgenden Verfahrensschritte auf: DOLLAR A a) Der Körper wird durch Extrusion geformt. DOLLAR A b) Zunächst wird der Boden geformt, indem Keramikmasse in ein Bodenformstück gepreßt wird. DOLLAR A c) Nach Ausformung des Bodens wird die Wandung des Körpers geformt, indem das Bodenformstück und der Boden in Strömungsrichtung der Keramikmasse verfahren werden. DOLLAR A d) Während des Verfahrens des Bodens wird einem im Inneren des Körpers entstehenden Hohlraum ein Fluid zugeführt. DOLLAR A Eine auf diese Weise hergestellte Keramikpalisade zeichnet sich durch ihre Witterungs- und Verrottungsbeständigkeit sowie ihre sehr ansprechende Ästhetik aus. DOLLAR A Außerdem wird eine Vorrichtung zur Herstellung derartiger rohrförmiger Körper, insbesondere Keramikpalisaden, vorgeschlagen.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung eines im
wesentlichen zylindrischen Körpers, insbesondere einer Palisade, wie sie im Garten-
und Landschaftsbau eingesetzt wird. Derartige Palisaden werden in der Regel mit
einem Teil ihrer Länge im Erdreich versenkt und dienen zur Abtrennung von Ver
kehrsflächen zu bepflanzten Flächen bzw. verschiedenen Verkehrsflächen bzw.
bepflanzten Flächen untereinander. Häufig weisen die voneinander abgetrennten
Flächen ein unterschiedliches Niveau auf, so dass sich mit Hilfe derartiger Palisaden
abestufte Geländebereiche herstellen lassen.
Derartige Palisaden bestehen beispielsweise aus Holz. Um eine möglichst große
Lebensdauer sicherzustellen, sind die den Witterungsverhältnissen ausgesetzten
Holzpalisaden in der Regel druckkesselimprägniert. Die zur Imprägnierung einge
setzen Substanzen, die einen Befall der Palisaden durch Insekten, Pilze oder ähnli
ches verhindern sollen, sind jedoch aus Umweltgesichtspunkten als kritisch anzuse
hen. Dies gilt insbesondere auch deshalb, weil derartig imprägnierte Holzpalisaden
nach Überschreiten ihrer Lebensdauer in der Regel zerfallen und daher nicht kon
trolliert entsorgt werden können.
Alternativ hierzu werden auch Betonsteine in Form von Palisaden ausgeführt. Um
diesen ein attraktives Aussehen zu verleihen, wird der Beton mit einem gewünschten
Farbstoff versehen. Diese Farbstoffe haben sich jedoch als nicht sehr alterungsbe
ständig erwiesen, so dass nach einer längeren Standzeit mit einem Ausbleichen der
Betonpalisaden zu rechnen ist. Des weiteren tritt bei den Betonpalisaden ihr ver
gleichsweise grobes äußeres Erscheinungsbild sowie ihres hohes Gewicht aufgrund
der vollmassiven Ausführung in Erscheinung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung eines zylin
drischen Körpers, insbesondere einer Palisade, vorzuschlagen, die aus einem öko
logisch verträglichen, alterungs- und witterungsbeständigen Material besteht und
außerdem auch hohen ästhetischen Ansprüchen gerecht wird.
Erfindungsgemäß wird ein Verfahren zur Herstellung eines mit einem einstückig an
geformten Boden versehenen rohrförmigen Körpers aus einer plastischen Keramik
masse vorgeschlagen, das die folgenden Verfahrensschritte aufweist:
- a) Der Körper wird durch Extrusion geformt.
- b) Zunächst wird der Boden geformt, indem Keramikmasse in ein Bodenformstück gepreßt wird.
- c) Nach Ausformung des Bodens wird die Wandung des Körpers geformt, indem das Bodenformstück und der Boden in Strömungsrichtung der Keramikmasse verfahren werden.
- d) Während des Verfahrens des Bodens wird einem im Inneren des Körpers ent stehenden Hohlraum ein Fluid zugeführt.
Das erfindungsgemäße Verfahren macht vom Prinzip der Extrusion Gebrauch, mit
dem sich auf einfache Weise langgestreckte Körper aus einer plastischen Aus
gangsmasse herstellen lassen. Durch Anpassung des Extrusionsquerschnitts kön
nen auf einfache Weise unterschiedlich geformte Körper hergestellt werden. Auf
diese Weise lassen sich Palisaden beispielsweise mit rundem, ovalem oder auch
beliebigem eckigem Querschnitt oder Kombinationen der vorgenannten Formen rea
lisieren. Auch die Länge der extrudierten Körper läßt sich beliebig verändern, da die
Extrusion eines zusammenhängenden Körpers so lange fortgesetzt wird, bis dieser
die gewünschte Länge erreicht hat.
Zur Herstellung der Palisaden wird nach der Idee der Erfindung Keramikmasse ver
wendet, die preisgünstig verfügbar und unter ökologischen Gesichtspunkten als be
sonders vorteilhaft anzusehen ist. Nach dem Brennen der mit dem erfindungsgemä
ßen Verfahren hergestellten Körper besitzen diese eine sehr große Härte und Ab
riebfestigkeit. Auch läßt sich eine hervorragende Frostbeständigkeit erzielen. Je
nach Auswahl der Keramikmasse ergeben sich Palisaden mit unterschiedlicher far
blicher Ausgestaltung, wobei die Alterungsbeständigkeit der Farben außerordentlich
gut ist.
Da die erfindungsgemäß hergestellten Palisaden im Inneren einen Hohlraum auf
weisen, ist ihr Gewicht vergleichsweise niedrig, woraus eine einfache Handhabung
bei Transport und Einbau resultiert.
Aufgrund der Zuführung eines Fluids in den im Inneren der Palisade gebildeten
Hohlraum wird verhindert, dass die Wandung des Körpers aufgrund der Wirkung
des atmosphärischen Luftdrucks deformiert wird. Durch die Fluidzuführung wird
vielmehr für einen Druckausgleich zwischen dem Inneren und dem Äußeren der Pa
lisade gesorgt, so dass sich mit dem erfindungsgemäßen Verfahren Körper exakt mit
der gewünschten Geometrie produzieren lassen, auch wenn die Länge des Körpers
dessen Dicke um ein Mehrfaches übersteigt und die Wandung vergleichsweise dünn
ist.
Vorteilhafterweise wird als Fluid ein Gas verwendet. In der Regel dürfte die Verwen
dung von Luft die einfachste und kostengünstigste Möglichkeit darstellen.
Gemäß einer Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird vorgeschla
gen, dass das Fluid durch mindestens eine Bohrung in einem Düsenkern zugeführt
wird.
Eine Weiterbildung besteht darin, Fluid durch eine Kernhaltewelle und eine Speiche
eines Pressenkreuzes zuzuführen.
Bei gewissen Anwendungsfällen - insbesondere bei einem großen Volumen des
entstehenden Hohlraums, einer großen Extrusionsgeschwindigkeit sowie kleinen
Zuführquerschnitten für das Fluid - ist es sinnvoll, letzteres unter Druck zuzuführen.
Eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Herstellung eines mit einem einstückig an
geformten Boden versehenen rohrförmigen Körpers aus einer plastischen Keramik
masse weist eine ringförmige Extruderdüse auf, deren Düsenkern mittels einer Hal
teeinrichtung fixiert ist. Des weiteren ist die Vorrichtung mit einer Fördereinrichtung
versehen, mit der die Keramikmasse aus der Extruderdüse herauspressbar ist.
Außerdem ist ein Bodenformstück vorhanden, das von einer Startstellung, in der der
Abstand einer dem Düsenkern gegenüberliegenden Stützfläche des Bodenform
stücks von einer Stirnfläche des Düsenkerns der Dicke des Bodens des Körpers
entspricht, in eine in Förderrichtung der Keramikmasse von der Extruderdüse enfernt
liegende Endstellung verfahrbar ist. Dabei ist einem beim Verfahren des Boden
formstücks im Inneren des Körpers entstehenden Hohlraum ein Fluid zuführbar.
Mit der vorstehend beschriebenen Vorrichtung läßt sich das erfindungsgemäße
Verfahren mit einfachen Mitteln durchführen. Die Vorrichtung erlaubt die Herstellung
von mit einem inneren Hohlraum versehenen Körpern, ohne dass deren Wandung
durch die Wirkung des Atmosphärendrucks von der gewünschten Form abweicht.
Vorteilhafterweise ist das Fluid über eine Leitung durch den Düsenkern zuführbar.
Eine Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin, dass die
Leitung an oder in der als Kernhaltewelle ausgebildeten Halteeinrichtung für den
Düsenkern verläuft.
Die Erfindung weiter ausgestaltend, ist vorgesehen, dass die Leitung in oder an ei
ner Speiche des Pressenkreuzes verläuft, mit dem die Kernhaltewelle gegenüber
einem Gehäuse der Fördereinrichtung abgestützt ist. Anschließend wird die Leitung
sinnvollerweise durch das Gehäuse selbst zum Äußeren der Vorrichtung geführt.
Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschla
gen, dass das Bodenformstück topfförmig ausgebildet und mit einer Ringnut verse
hen ist, in die in der Startstellung des Bodenformstücks ein dem Auspressquer
schnitt der Extruderdüse angepasster Düsenring eingreift.
Derart kann auf einfache Weise eine zuverlässige Abdichtung des Bodenformstücks
erzielt werden, so dass sich Palisaden ohne Grate im Kopfbereich herstellen lassen.
Die Führung des Bodenformstücks in bezug zu der Extruderdüse läßt sich weiter
verbessern, wenn ein Kragenteil des Bodenformstücks in dessen Startstellung den
Düsenring im wesentlichen spielfrei umgreift.
Schließlich ist noch vorgesehen, dass der Hohlraum in dem Körper mit Druckluft be
aufschlagbar ist, um auch bei großen Hohlraumvolumina und Auspressgeschwindig
keiten in Verbindung mit vergleichsweise kleinen Querschnitten der Zuführleitung
einen zeitlich nicht verzögerten Druckausgleich zu erzielen.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbei
spiels einer Vorrichtung gemäß der Erfindung, die in der Zeichnung dargestellt ist,
näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Vorrichtung
zur Herstellung von Keramikpalisaden;
Fig. 2 den Extruderbereich der Vorrichtung gemäß Fig. 1
mit zurückgefahrenem Bodenformstück;
Fig. 3 eine vergrößerte Schnittdarstellung des Extruderbereichs
mit dem Bodenformstück in einer Startstellung und
Fig. 4 wie Fig. 3, jedoch mit dem Bodenformstück in einer
zurückgefahrenen Stellung.
Eine in Fig. 1 gezeigte Vorrichtung 1 zur Herstellung von Keramikpalisaden weist
zwei Fördereinrichtungen 2 und 3 auf, mit denen plastische Keramikmasse in Rich
tung auf einen Extruderbereich 4 förderbar ist. Die Fördereinrichtungen 2 und 3
(letztere ist in Fig. 1 nicht näher dargestellt) sind in Form von Förderschnecken aus
gebildet. Oberhalb der Fördereinrichtung 2 erweitert sich ein Gehäuse 5 trichterför
mig, so dass die Keramikmasse an einer stirnseitigen Öffnung 6 des Trichters zuge
führt werden kann.
Von der senkrecht zur Fördereinrichtung 2 ausgerichteten Fördereinrichtung 3 fließt
die Keramikmasse zu einer Extruderdüse 7, die einen ringförmigen Querschnitt be
sitzt. Ein innerer, ungefähr kreisförmiger Querschnitt wird von einem Düsenkern 8
gebildet, der von einer Halteeinrichtung in Form einer sich axial entgegen der För
derrichtung erstreckenden Kernhaltewelle 9 gehalten wird. Die Kernhaltewelle 9
stützt sich über eine Mehrzahl von radial verlaufenden Speichen 10 an der Wan
dung 11 eines zylinderförmigen Gehäuses 12 ab. Dabei befinden sich die Speichen
innerhalb des Materialflusses, der sich in axialer Richtung durch das Gehäuse 12 in
Richtung auf die Extruderdüse 7 zu bewegt.
In Fig. 1 befindet sich ein Bodenformstück 13 in einer Startstellung, so dass die aus
der Extruderdüse 7 austretende Keramikmasse zunächst einen senkrecht zur Kern
haltewelle 9 ausgerichteten Boden mit kreisförmigem Querschnitt formt. Dabei ent
weicht die durch die Keramikmasse verdrängte Luft durch eine kleine, in der Zeich
nung nicht sichtbare Bohrung in der Stirnseite des Bodenformstücks 13. Nach voll
ständiger Ausformung des Bodens wird das Bodenformstück 13, das an einer Füh
rungsstange 14 befestigt ist, zunehmend von der Extruderdüse 7 entfernt. Die Ge
schwindigkeit, mit der die Führungsstange 14 und das Bodenformstück 13 zurück
gezogen werden, entspricht exakt der Geschwindigkeit, mit der die Keramikmasse
aus der Extruderdüse 7 austritt. Auf diese Weise wird an den Boden der Palisade
eine im wesentlichen zylindrische Wandung angeformt.
In Fig. 2 ist das Bodenformstück 13 in einer von der Extruderdüse 7 abgezogenen
Position dargestellt.
In den Fig. 3 und 4 sind die Extruderdüse 7, der Düsenkern 8 und das Bodenform
stück 13 in einer Schnittdarstellung gezeigt. Das topfförmige Bodenformstück 13 ist
mit einer koaxial zu der Kernhaltewelle 9 verlaufenden Ringnut 15 versehen, in die
ein im Querschnitt angepaßter Düsenring 16 eingreift. In der in Fig. 3 dargestellten
Startstellung liegt der Düsenring 16 mit seiner Stirnfläche 17 an dem Nutgrund 18
an. Auf diese Weise wird ein geschlossener Bodenraum 19 erzeugt, der einerseits
von einer Stirnseite 20 des Bodenformstücks 13 und andererseits von einer Stirnsei
te 21 des Düsenkerns 8 begrenzt wird.
Die Ringnut 15 des Bodenformstücks 13 wird nach außen von einem im wesentli
chen zylindrischen Kragenteil 22 begrenzt, das mit seiner inneren Mantelfläche 23
an der äußeren Mantelfläche 24 des Düsenrings 16 mit geringem Spiel anliegt. Auf
diese Weise wird in der Startstellung des Bodenformstücks 13 ein Dichtspalt 25 mit
U-förmigem Querschnitt und derart großer Länge erzeugt, daß die unter Druck aus
der Extruderdüse 7 austretende Keramikmasse nicht aus dem Bodenraum 19 austre
ten kann.
Sobald der Bodenraum 19, der mit einer in den Figuren nicht dargestellten und von
der Stirnseite 20 des Bodenformstücks 13 im wesentlichen zentrisch ausgehenden
Entlüftungsbohrung versehen ist, vollständig mit Keramikmasse ausgefüllt ist, wird
das Bodenformstück 13 mit der Austrittsgeschwindigkeit der Keramikmasse von der
Extruderdüse 17 entfernt. Ein in dem Bodenraum 19 gebildeter Boden 26 einer ent
stehenden Palisade 27 löst sich dabei von der Stirnseite 21 des Düsenkerns 8 ab.
Einem sich beim Abheben des Bodens 26 im Inneren der Palisade 27 bildenden
Hohlraum 28 wird über eine Belüftungsbohrung 29 Luft zugeführt, um das Entstehen
eines Vakuums zu verhindern. Die Belüftungsbohrung 29 besteht aus einem hori
zontal verlaufenden Abschnitt 30, der im Zentrum des Düsenkerns 8 sowie der
Kernhaltewelle 9 verläuft, sowie einem sich daran anschließenden radialen und ver
tikalen Abschnitt 31, der im Inneren einer Speiche 10 geführt ist. Mit den Speichen
10 stützt sich die Kernhaltewelle 9 an der Wandung 11 des Gehäuses 12 ab.
Wie sich der Fig. 1 entnehmen lässt, durchdringt die Entlüftungsbohrung 29 die
Wandung 11 mit Hilfe eines Nippels 32, der bedarfweise mit einer Druckluftquelle
verbunden werden kann.
Um Palisaden mit unterschiedlichen Querschnitten herstellen zu können, sind so
wohl der Düsenkern 8 und der Düsenring 16 als auch das Bodenformstück 13 aus
wechselbar. Bei der beschriebenen Vorrichtung 1 besitzt die Palisade 27 einen im
wesentlichen kreisförmigen Querschnitt, der eine derartig teilkreisförmige Ausspa
rung besitzt, daß die Palisaden im Einbauzustand teilweise ineinandergreifen kön
nen. Auf diese Weise wird eine flächenhafte Abdichtung (im Gegensatz zu einer le
diglich linienförmigen Berührung bei exakt runden Palisaden) erreicht, weshalb ein
Durchrieseln von Erdreich durch die Fugen einer Palisadenreihe verhindert wird.
Claims (12)
1. Verfahren zur Herstellung eines mit einem einstückig angeformten Boden ver
sehenen rohrförmigen Körpers, insbesondere einer Palisade, aus einer plasti
schen Keramikmasse mit den folgenden Verfahrensschritten:
- a) Der Körper wird durch Extrusion geformt.
- b) Zunächst wird der Boden geformt, indem Keramikmasse in ein Boden formstück gepreßt wird.
- c) Nach Ausformung des Bodens wird die Wandung des Körpers geformt, indem das Bodenformstück und der Boden in Strömungsrichtung der Keramikmasse verfahren werden.
- d) Während des Verfahrens des Bodens wird einem im Inneren des Kör pers entstehenden Hohlraum ein Fluid zugeführt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Fluid ein Gas
ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Fluid
durch mindestens eine Bohrung in einem Düsenkern zugeführt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass
das Fluid durch eine Kernhaltewelle und eine Speiche eines Pressenkreuzes
zugeführt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass
das Fluid unter Druck zugeführt wird.
6. Vorrichtung zur Herstellung eines mit einem einstückig angeformten Boden
(26) versehenen rohrförmigen Körpers, insbesondere einer Palisade, aus einer
plastischen Keramikmasse, mit einer ringförmigen Extruderdüse (7), deren Dü
senkern (8) mittels einer Halteeinrichtung fixiert ist, mindestens einer För
dereinrichtung (2, 3), mit der die Keramikmasse aus der Extruderdüse heraus
pressbar ist, und einem Bodenformstück (13), das von einer Startstellung, in
der der Abstand einer dem Düsenkern (8) gegenüberliegenden Stützfläche des
Bodenformstück (13) von einer Stirnfläche (21) des Düsenkerns (8) der Dicke
des Bodens (26) des Körpers entspricht, in eine in Förderrichtung der Kera
mikmasse von der Extruderdüse (7) entfernt liegende Endstellung verfahrbar
ist, wobei einem beim Verfahren des Bodenformstücks (13) im Inneren des
Körpers entstehenden Hohlraum (28) ein Fluid zuführbar ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Fluid über
eine Leitung durch den Düsenkern (8) zuführbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitung an
oder in der als Kernhaltewelle (9) ausgebildeten Halteeinrichtung für den Dü
senkern (8) verläuft.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitung in
oder an einer Speiche (10) eines Pressenkreuzes verläuft, mit dem die Kern
haltewelle (9) gegenüber einem Gehäuse (12) der Fördereinrichtung (3) abge
stützt ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass
das Bodenformstück (13) topfförmig ausgebildet und mit einer Ringnut (15)
versehen ist, in die in der Startstellung des Bodenformstücks (13) ein dem
Auspreßquerschnitt der Extruderdüse (7) angepaßter Düsenring (16) eingreift.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kragenteil
(22) des Bodenformstücks (13) in dessen Startstellung den Düsenring (16) im
wesentlichen spielfrei umgreift.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
dass der Hohlraum (28) in dem Körper mit einem unter Druck stehenden Fluid
beaufschlagbar ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998142970 DE19842970C1 (de) | 1998-09-19 | 1998-09-19 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines rohrförmigen Körpers, insbesondere einer Palisade |
| EP99117088A EP0987090A3 (de) | 1998-09-19 | 1999-08-31 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines rohrförmigen Körpers, insbesondere einer Palisade |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998142970 DE19842970C1 (de) | 1998-09-19 | 1998-09-19 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines rohrförmigen Körpers, insbesondere einer Palisade |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19842970C1 true DE19842970C1 (de) | 2000-01-05 |
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ID=7881520
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998142970 Expired - Fee Related DE19842970C1 (de) | 1998-09-19 | 1998-09-19 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines rohrförmigen Körpers, insbesondere einer Palisade |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| EP (1) | EP0987090A3 (de) |
| DE (1) | DE19842970C1 (de) |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| EP0987090A3 (de) | 2001-10-17 |
| EP0987090A2 (de) | 2000-03-22 |
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