DE19842878C1 - Sicherung mit Kodierung - Google Patents
Sicherung mit KodierungInfo
- Publication number
- DE19842878C1 DE19842878C1 DE1998142878 DE19842878A DE19842878C1 DE 19842878 C1 DE19842878 C1 DE 19842878C1 DE 1998142878 DE1998142878 DE 1998142878 DE 19842878 A DE19842878 A DE 19842878A DE 19842878 C1 DE19842878 C1 DE 19842878C1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- fuse
- coding
- insert
- encoding
- tongue
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 239000003086 colorant Substances 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 239000003973 paint Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H85/00—Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
- H01H85/02—Details
- H01H85/24—Means for preventing insertion of incorrect fuse
Landscapes
- Fuses (AREA)
Abstract
Die Erfindung sieht eine Sicherung vor, mit einem Sicherungshalter zur Aufnahme eines Sicherungseinsatzes, einem Sicherungsgehäuse mit einem Schacht, in den der Sicherungshalter einsetzbar ist, und einer Kodiereinrichtung, die eine Kodierzunge und einen Kodiereinsatz aufweist, wobei die Kodierzunge am Sicherungshalter angeordnet ist und je nach Nennstrom des Sicherungseinsatzes verschieden weit von der Seitenwand des Sicherungshalters nach außen vorsteht, und wobei der Kodiereinsatz in dem Schacht des Sicherungsgehäuses angeordnet und mit einer Aussparung zur Aufnahme der Kodierzunge versehen ist, die je nach Nennstrom verschieden groß ist, wobei der Kodiereinsatz verstellbar ist und abhängig von seiner Stellung Aussparungen unterschiedlicher Größer zur Aufnahme der Kodierzunge vorsieht.
Description
Die Erfindung betrifft eine Sicherung mit einem
Sicherungshalter und einem Sicherungsgehäuse gemäß dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine derartige Sicherung ist in der DE 297 14 132 U1
beschrieben.
Aus dem Stand der Technik, z. B. der DE 38 40 511 C2,
sind seit längerem Sicherungen mit einem Sicherungshalter
bekannt, der einen Sicherungseinsatz für einen bestimmten
Nennstrom aufnehmen kann. Der Sicherungseinsatz wird in einen
Schacht im Gehäuse der Sicherung eingesetzt, wobei die Siche
rung eine Kodiereinrichtung enthält. Dabei ist die Innenkontur
des Schachtes des Sicherungshalters der äußeren Kontur des
Sicherungseinsatzes angepaßt, und für die Aufnahme von Siche
rungseinsätzen mit niedrigerem Nennstromwert wird eine Adap
terhalterung eingefügt.
Ferner sind Sicherungen mit einem Sicherungshalter zum
Einsetzen in ein Sicherungsgehäuse aus der DE 29 03 826 C2 be
kannt. Das Sicherungsgehäuse umfaßt einen Sicherungsschalter,
so daß neben dem Schacht für den Sicherungshalter und den er
forderlichen externen Anschlußmöglichkeiten noch ein Ein-Aus-
Schalter vorgesehen ist. In den Sicherungshalter der Sicherung
wird der Sicherungseinsatz (die eigentliche Sicherung) einge
setzt. Die Sicherungseinsätze haben für bestimmte Nennströme
bei ansonsten gleichen Abmessungen verschieden große Fußkon
takte. Früher war für einen Sicherungseinsatz mit einem be
stimmten Nennstrom jeweils ein eigener Sicherungshalter vor
gesehen, wobei dieser Sicherungshalter wiederum nur in ein
bestimmtes Sicherungsgehäuse paßte. Dadurch wurde ausge
schlossen, daß ein Leitungsnetz zum Beispiel nach dem Aus
wechseln eines durchgebrannten Sicherungseinsatzes falsch
abgesichert wurde.
Die DE 297 14 132 U1 schlägt eine Sicherung vor, bei
der die Kodiereinrichtung eine federnde Kodierzunge und einen
Kodiereinsatz aufweist, die federnde Kodierzunge am Sicherungs
halter angeordnet ist, dabei elastisch am Fußkontakt des
Sicherungseinsatzes anliegt und je nach Nennstrom verschieden
weit von einer Seitenwand des Sicherungshalters nach außen
vorsteht, und der Kodiereinsatz im Schacht der Sicherung an
geordnet ist und mit einer Aussparung, die je nach Nennstrom
verschieden tief ist, zur Aufnahme der federnden Kodierzunge
versehen ist.
Es wird also bei der DE 297 14 132 U1 eine automati
sche Kodierung vorgesehen, die dafür sorgt, daß der Siche
rungshalter nur dann in den Schacht im Gehäuse der Sicherung
eingesetzt werden kann, wenn sich ein passender Sicherungsein
satz im Sicherungshalter befindet.
Ein Nachteil dieser Sicherungsart ist jedoch, daß der
Kodiereinsatz für Sicherungseinsätze mit unterschiedlichen
Nennströmen und somit unterschiedlichen Fußkontaktdurchmessern
ausgewechselt werden muß, wozu in der Regel ein Werkzeug benö
tigt wird. Dies ist einerseits wegen der geringen Baugröße des
Kodiereinsatzes eine relativ diffizile Aufgabe; andererseits
kann es sein, daß der Handwerker, der diese Arbeit durchführt,
keinen passenden Kodiereinsatz zur Hand hat und gar keinen
oder z. B. den nächstgrößeren Kodiereinsatz verwendet, so daß
nicht mehr gewährleistet ist, daß nur die zulässigen Siche
rungseinsätze in die Sicherung eingefügt werden können.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die
gattungsgemäße Sicherung so auszugestalten, daß die Kodier
einrichtung leichter handhabbar und zuverlässiger ist.
Diese Aufgabe wird durch eine Sicherung mit den Merk
malen im Patentanspruch 1 gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Sicherung ist es nicht mehr
notwendig, den Kodiereinsatz auszuwechseln, wenn ein Siche
rungseinsatz mit einem anderen Nennstrom verwendet werden
soll, sondern der verstellbare Kodiereinsatz wird einfach in
eine andere Stellung gebracht, wobei er in verschiedenen Stel
lungen Aussparungen unterschiedlicher Tiefe vorsieht. Mit den
Aussparungen unterschiedlicher Tiefe wird dafür gesorgt, daß
der Sicherungshalter nur dann in den Schacht im Gehäuse der
Sicherung eingesetzt werden kann, wenn sich der Kodiereinsatz
in einer zum Sicherungseinsatz passenden Stellung befindet.
Dadurch, daß die Kodierung für unterschiedliche Sicherungsein
sätze einfach durch Verstellen des Kodiereinsatzes vorgenommen
werden kann, ist sichergestellt, daß eine richtige Kodierung
immer möglich ist und wegen der einfachen Handhabbarkeit auch
erfolgen wird.
Weitere bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung
sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die Erfindung ist im folgenden anhand eines bevor
zugten Ausführungsbeispiels näher erläutert. In den Figuren
zeigen:
Fig. 1 die teilweise aufgebrochene Seitenansicht auf das
Gehäuse einer Sicherung mit einem eingesetzten Siche
rungshalter;
Fig. 2 eine Aufsicht, teilweise im Schnitt, auf den
Sicherungshalter und die Sicherung der Fig. 1;
Fig. 3 eine schematische Seitenansicht des Sicherungshalters
und eines Teils des Sicherungsgehäuses beim Einsetzen
des Sicherungshalters in das Gehäuse;
Fig. 4 eine Vorderansicht eines Kodiereinsatzes, der in das
Sicherungsgehäuse eingesetzt ist;
Fig. 5 eine Vorderansicht einer Rastplatte, in welche die
Kodierscheibe eingesetzt wird; und
Fig. 6 eine Vorderansicht einer Kodierscheibe.
In der Zeichnung ist eine Sicherung 1 in der Form
eines Sicherungsschalters für den Einbau in Schalttafeln dar
gestellt. Wie insbesondere in der Fig. 1 gezeigt, fließt im
eingebauten und eingeschalteten Zustand der Strom von einer
ersten Anschlußklemme 2 zu einem Sicherungshalter 4 mit einem
Sicherungseinsatz 6 und von dort zu einer (nicht gezeigten)
zweiten Anschlußklemme.
Der Sicherungseinsatz 6 weist einen Kopfkontakt 8 und
einen Fußkontakt 10 auf. Der Durchmesser des Fußkontaktes 10
ist in genormter Weise vom Nennstrom des Sicherungseinsatzes
6 abhängig; Sicherungseinsätze 6 mit hohen Nennströmen haben
Fußkontakte 10 mit großem Durchmesser, und Sicherungseinsätze
6 mit kleinen Nennströmen solche mit kleinem Durchmesser.
Der Sicherungshalter 4 ist herausnehmbar in einem
Schacht 12 im Gehäuse der Sicherung 1 untergebracht. Der
Schacht 12 ist ein feststehender Teil des Gehäuses der Siche
rung 1 und nimmt den Sicherungshalter 4 mit nur geringem seit
lichen Spiel auf. Im Schacht 12 kann der Sicherungshalter 4
nur in Richtung seiner Längsachse, die auch die Längsachse des
Schachtes 12 ist, bewegt werden.
Der Sicherungshalter 4, der ansonsten aus isolierendem
Kunststoff besteht, enthält eine leitende Kopfkontaktschiene
14, die den Strom zum Kopfkontakt 8 des Sicherungseinsatzes 6
führt. Der Fußkontakt 10 des Sicherungseinsatzes 6 steht, wenn
sich der Sicherungshalter 4 ganz in dem Schacht 12 befindet,
mit einem elastischen Federkontakt 16 in Verbindung. Der Fe
derkontakt 16 führt zur zweiten Anschlußklemme der Sicherung
1.
Der Sicherungshalter 4 kann zum Auswechseln des Siche
rungseinsatzes 6 aus der Sicherung 1 herausgenommen werden.
Dazu wird der Sicherungshalter 4 durch Ziehen in Längsrichtung
aus dem Schacht 12 herausgezogen. Der Sicherungseinsatz 6 ist
elastisch in den Sicherungshalter 4 eingespannt und enthält in
der Regel eine Schmelzsicherung. Im Betriebszustand wird der
Sicherungshalter 4 durch eine (nicht gezeigte) Verriegelungs
einrichtung im Schacht 12 der Sicherung 1 gehalten.
Der Sicherungshalter 4 ist an einer seiner vier Längs
seiten, vorzugsweise an der der Kopfkontaktschiene 14 gegen
überliegenden Seite, mit einer federnden Kodierzunge 20 ver
sehen, von der ein Ende fest mit dem kompakten Kopfteil des
Sicherungshalters 4 verbunden ist. Das andere, freie Ende der
federnden Kodierzunge 20 ist mit einem Ansatz 22 versehen, der
zum Inneren des Sicherungshalters 4 weist und der bei einge
setztem Sicherungseinsatz 6 an dessen Fußkontakt 10 anliegt.
Die federnde Kodierzunge 20 und der Ansatz 22 sind so
bemessen, daß bei einem Sicherungseinsatz 6 mit kleinem Durch
messer des Fußteils (nicht gezeigt), das heißt also mit klei
nem Nennstrom, das freie Ende der Kodierzunge 20 im wesent
lichen nicht über die Ebene der entsprechenden Längsseite des
Sicherungshalters 4 hinausragt. Der Sicherungshalter 4 mit dem
Sicherungseinsatz 6 mit kleinem Nennstrom könnte daher in
einen Schacht 12 mit im wesentlichen rechteckigem Querschnitt
eingesetzt werden, in dem kein Ausschnitt für die federnde
Kodierzunge 20 vorgesehen ist.
Wird in den Sicherungshalter 4 ein Sicherungseinsatz
6 für einen höheren Nennstrom eingesetzt, so weist dieser
einen Fußkontakt 10 mit größerem Durchmesser auf, wie es in
den Fig. 1 bis 3 gezeigt ist. Der Ansatz 22 und die federnde
Kodierzunge 20 werden von diesem Fußkontakt 10 gegen die der
federnden Kodierzunge 20 innewohnende Elastizität etwas nach
außen gedrängt. Das freie Ende der federnden Kodierzunge 20
steht daher etwas über die Ebene der entsprechenden Längsseite
des Sicherungshalters 4 hinaus.
Die der Längswand des Sicherungshalters 4 mit der fe
dernden Kodierzunge 20 gegenüberliegende Wand des Schachtes 12
ist etwas zurückgesetzt, und der Freiraum zwischen einem ein
gesetzten Sicherungshalter 4 und der Wand des Schachtes 12
wird wenigstens an der Mündung des Schachtes 12 von einem
Kodiereinsatz 24 eingenommen und im wesentlichen ausgefüllt.
Der Kodiereinsatz 24 ist in den Fig. 1 und 2 nur
schematisch gezeigt. Fig. 3 bis 6 zeigen den Kodiereinsatz 24
mit weiteren Einzelheiten, wobei Fig. 5 nur die Rastplatte
32 des Kodiereinsatzes 24 zeigt.
Der in Fig. 3 bis 6 gezeigte Kodiereinsatz 24 umfaßt
eine Kodierscheibe 30, die in einer Rastplatte 32 sitzt. Die
Rastplatte 32 mit der Kodierscheibe 30 darauf ist in den
Schacht 12 zwischen den Gehäusewänden der Sicherung 1 einge
setzt und wird formschlüssig zwischen den Gehäusewänden
gehalten, wie in Fig. 3 gezeigt. Hierfür ist in dem Gehäuse
der Sicherung 1 eine Rille 36 ausgebildet, die den Kodierein
satz 24 umschließt und in Position hält. Die Kodierscheibe 30
ist über eine Nabe 34 mit der Rastplatte 32 verbunden und wird
von der Rastplatte 32 drehbeweglich gehalten. Durch Einfügen
eines Werkzeuges, z. B. eines Imbusschlüssels, in die Nabe 34
kann die Kodierscheibe 30 verdreht werden.
Die Rastplatte 32 weist eine Rastnase 38 auf, die mit
entsprechenden Rastausnehmungen 40 am Umfang der Kodierscheibe
30 in Eingriff bringbar ist, so daß die Kodierscheibe 30 nach
dem Verdrehen in einer eingestellten Stellung bleibt, solange
sie nicht gezielt neu verstellt wird, siehe Fig. 4.
Die Kodierscheibe 30 weist mehrere Vorsprünge 42, 44,
46, 48 auf, die von der Vorderseite der Kodierscheibe 30 (in
Fig. 4 und 6 der Zeichenebene) vorstehen. Bei der gezeigten
Ausführungsform sind jeweils zwei gleiche Vorsprünge 42 und
44, 46 und 48 einander gegenüberliegend so angeordnet, daß sie
Führungsrinnen (Aussparung 26) für die Kodierzunge 20 zwischen
sich eingrenzen. Wie in Fig. 4 gezeigt, wird die Kodierzunge
20 beim Einfügen des Sicherungshalters 4 in die Sicherung 1 in
die durch die Vorsprünge 42, 44 und 46, 48 gebildete Führungs
rinne oder Aussparung 26 eingeführt. Die Vorsprünge 42 und 44,
46 und 48 sind einander derart überlagert, daß sich Führungs
rinnen unterschiedlicher Tiefe ergeben.
Bei der in Fig. 4 und 6 gezeigten Ausführungsform sind
drei unterschiedlich tiefe Führungsrinnen 26, 50, 52 vorge
sehen. Die tiefste Führungsrinne 26 ergibt sich bei der ge
zeigten Stellung der Kodierscheibe 30 zwischen den überein
anderliegenden (aneinandergrenzenden) Vorsprüngen 42, 46
einerseits und den übereinanderliegenden Vorsprüngen 44, 48
andererseits. Diese tiefste Führungsrinne 26 ist in Fig. 6
strichpunktiert dargestellt. Wenn die Kodierscheibe 30 in Fig.
6 um 60° nach links (oder um 120° nach rechts) gedreht wird,
ergibt sich eine Führungsrinne 50 mit einer zweiten Tiefe, die
durch die Höhe der Vorsprünge 46 und 48 bestimmt wird. Diese
Führungsrinne 50 ist in Fig. 6 gestrichelt gezeichnet. Wenn
die Kodierscheibe 30 in Fig. 6 um 120 nach links (oder um 60°
nach rechts) gedreht wird, ergibt sich eine Führungsrinne 52,
die in Fig. 6 gepunktet gezeichnet ist, mit einer dritten
Tiefe, die durch die Höhe der Vorsprünge 46 und 48 plus der
Höhe der überlagerten Vorsprünge 42 und 44 bestimmt wird. Die
Höhe der Vorsprünge 42, 44, 46, 48 kann so gewählt werden, daß
sich eine Tiefe der Führungsrinne 52 von Null ergibt.
Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel sind drei
Kodierungsstufen vorgesehen, um Sicherungseinsätze 6 für 2A,
4A und 6A mit einem ersten Fußkontaktdurchmesser, Siche
rungseinsätze 6 für 10A und 13A mit einem zweiten Durch
messer und Sicherungseinsätze 6 für 16A mit einem dritten
Durchmesser aufnehmen zu können. Die Vorsprünge 42, 44, 46, 48
können entsprechend beschriftet werden, wie in den Fig. 4 und
6 gezeigt, oder mit genormten Kennfarben für die verschiedenen
Nennströme versehen werden.
Wenn nun ein Sicherungshalter 4 mit einem Sicherungs
einsatz 6 für einen höheren Nennstrom, d. h. mit weiter vorste
hender Kodierzunge 20, in die Sicherung 1 einsetzbar sein
soll, wird die Kodierscheibe 30 verdreht, so daß sich eine
Aussparung 26 (Fig. 4) mit einer entsprechenden Tiefe für die
federnde Kodierzunge 20 ergibt. Die Aussparung 26 hat eine
Breite, die in etwa der Breite der federnden Kodierzunge 20
entspricht. Für den Sicherungseinsatz 6 mit dem kleinsten Nenn
strom muß die Kodierscheibe 30 keine ausgesprochene Aus
sparung vorsehen, d. h. die Vorsprünge 42, 44, 46, 48 können
eine Aussparung 26 der Tiefe Null bilden.
Es läßt sich so für einen Satz mit z. B. 6 Siche
rungseinsätzen 6 mit verschiedenen Nennströmen und ent
sprechend verschiedenen Fußkontaktdurchmessern die jeweils
passende Aussparungstiefe mit einem einzigen Kodiereinsatz 24
durch einfaches Verstellen oder Verdrehen des Kodiereinsatzes
24 bereitstellen. Für alle Nennströme bleiben dabei der
Sicherungshalter 4 und auch das Gehäuse der Sicherung 1 immer
die gleichen.
Obwohl bei der bevorzugten Ausführungsform ein Siche
rungshalter 4 mit einer federnden Kodierzunge 20 verwendet
wird, die abhängig von dem Fußkontaktdurchmesser mehr oder we
niger weit ausgelenkt wird und von der Seitenwand des Siche
rungshalters 4 vorsteht, läßt sich das gleiche Ergebnis auch
mit anderen jeweils an die verschiedenen Sicherungseinsätze 6
angepaßten Sicherungshaltern 4 erzielen, die dem Nennstrom des
Sicherheitseinsatzes 6 entsprechend weiter oder weniger weit
vorstehende Kodiermittel haben, die die Aufgabe der Kodierzun
ge 20 übernehmen.
Bei der dargestellten Ausführungsform ist die Kodier
scheibe 30 in einer Rastplatte 32 mit einem Rastnocken 38
gehalten. Alternativ könnte der Rastnocken 38 auch direkt am
Gehäuse der Sicherung 1 ausgebildet werden, oder die Rast
platte 32 könnte als separates Bauteil ganz entfallen, wenn
eine entsprechende Aufnahme für die Kodierscheibe 30 mit einer
Rastnase direkt an dem Gehäuse der Sicherung 1 vorgesehen
wird.
Obwohl bei der gezeigten Ausführungsform eine drehbare
Kodierscheibe 30 gewählt wurde, könnte diese durch jeden an
deren verstellbaren Kodiereinsatz, wie eine verschiebbare
Kodierplatte, ersetzt werden, mit dem durch Verstellen des
Kodiereinsatzes Führungsrinnen unterschiedlicher Tiefe vor
gesehen werden können.
Claims (6)
1. Sicherung mit
- 1. einem Sicherungshalter (4) zur Aufnahme eines Sicherungseinsatzes (6),
- 2. einem Sicherungsgehäuse mit einem Schacht (12), in den der Sicherungshalter (4) einsetzbar ist, und
- 3. einer Kodiereinrichtung, die eine Kodier zunge (20) und einen Kodiereinsatz (24) aufweist, wobei
- 4. die Kodierzunge (20) am Sicherungshalter (4) angeordnet ist und je nach Nennstrom des Sicherungs einsatzes (6) verschieden weit von der Seitenwand des Sicherungshalters (4) nach außen vorsteht, und
- 5. der Kodiereinsatz (24) in dem Schacht (12) des Sicherungsgehäuses angeordnet und mit einer Aus sparung (26) zur Aufnahme der Kodierzunge (20) ver sehen ist, die je nach Nennstrom des Sicherungs einsatzes (6) verschieden groß ist,
- 1. der Kodiereinsatz (24) verstellbar ist und abhängig von seiner jeweiligen Stellung Aussparungen (26, 50, 52) unterschiedlicher Tiefe zur Aufnahme der Kodierzunge (20) aufweist.
2. Sicherung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß
- 1. der Kodiereinsatz (24) eine Scheibe (30) mit mehreren Vorsprüngen (42, 44, 46, 48) unterschied licher Höhe aufweist, wobei die Vorsprünge (42, 44, 46, 48) die Aussparungen (26, 50, 52) unterschied licher Tiefe festlegen.
3. Sicherung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß
- 1. der Kodiereinsatz (24) eine drehbare Kodierscheibe (30) aufweist.
4. Sicherung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
- 1. der Kodiereinsatz (24) in dem Sicherungs gehäuse geführt ist und Rastmittel (32) vorgesehen sind, durch die der Kodiereinsatz (30) in seine jeweilige vorgegebene Stellung einrastet.
5. Sicherung nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß
- 1. die Rastmittel als eine Rastplatte (32) ausgeführt sind,
- 2. die Rastplatte (32) in dem Sicherungsgehäuse gehalten ist, und
- 3. der Kodiereinsatz (24) in der Rastplatte (32) geführt ist.
6. Sicherung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
- 1. die Kodierzunge (20) an dem Sicherungshalter (4) federnd angebracht ist, ela stisch an einem Fußkontakt (10) des Sicherungseinsatzes (6) anliegt und je nach Nennstrom des Sicherungseinsatzes (6) ver schieden weit ausgelenkt wird.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998142878 DE19842878C1 (de) | 1998-09-18 | 1998-09-18 | Sicherung mit Kodierung |
| EP99117994A EP0987728A1 (de) | 1998-09-18 | 1999-09-17 | Sicherung mit Kodierung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998142878 DE19842878C1 (de) | 1998-09-18 | 1998-09-18 | Sicherung mit Kodierung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19842878C1 true DE19842878C1 (de) | 2000-05-11 |
Family
ID=7881456
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998142878 Expired - Fee Related DE19842878C1 (de) | 1998-09-18 | 1998-09-18 | Sicherung mit Kodierung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19842878C1 (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2903826C2 (de) * | 1979-02-01 | 1985-02-14 | Lindner Gmbh, Fabrik Elektrischer Lampen Und Apparate, 8600 Bamberg | Elektrischer Einbau-Sicherungssockel für Sicherungseinsätze mit Endkontaktkappen |
| DE3840511C2 (de) * | 1988-02-04 | 1990-01-25 | Lindner Gmbh, Fabrik Elektrischer Lampen Und Apparate, 8600 Bamberg, De | |
| DE29714132U1 (de) * | 1997-08-07 | 1997-10-02 | Klaus Bruchmann GmbH, 96450 Coburg | Sicherung mit automatischer Kodierung |
| DE19734234A1 (de) * | 1997-08-07 | 1999-02-18 | Klaus Bruchmann | Sicherung mit automatischer Kodierung |
-
1998
- 1998-09-18 DE DE1998142878 patent/DE19842878C1/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2903826C2 (de) * | 1979-02-01 | 1985-02-14 | Lindner Gmbh, Fabrik Elektrischer Lampen Und Apparate, 8600 Bamberg | Elektrischer Einbau-Sicherungssockel für Sicherungseinsätze mit Endkontaktkappen |
| DE3840511C2 (de) * | 1988-02-04 | 1990-01-25 | Lindner Gmbh, Fabrik Elektrischer Lampen Und Apparate, 8600 Bamberg, De | |
| DE29714132U1 (de) * | 1997-08-07 | 1997-10-02 | Klaus Bruchmann GmbH, 96450 Coburg | Sicherung mit automatischer Kodierung |
| DE19734234A1 (de) * | 1997-08-07 | 1999-02-18 | Klaus Bruchmann | Sicherung mit automatischer Kodierung |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0219570B1 (de) | Schaltgerät | |
| DE102009017338B4 (de) | Halter für Sicherungen | |
| DE29913698U1 (de) | Mehrpolige Schaltersicherungsanordnung für Sammelschienensysteme | |
| EP1993116B1 (de) | Sicherungslastschaltleiste | |
| EP0730785A1 (de) | Anschlussklemme für elektrische installationen | |
| DE2903826C2 (de) | Elektrischer Einbau-Sicherungssockel für Sicherungseinsätze mit Endkontaktkappen | |
| EP3252884A1 (de) | Kompakter reisestecker | |
| DE3107083A1 (de) | Stromkabel-endbuchse mit abnehmbarem kennzeichentraeger | |
| DE2918289A1 (de) | Elektrisches schaltgeraet, insbesondere nockenschalter | |
| DE102019104558B4 (de) | Steckverbinderteil mit einer Rasteinrichtung | |
| EP2858186B1 (de) | Sammelschienen-Adapter | |
| EP0180008B1 (de) | Sicherungselement | |
| DE19842878C1 (de) | Sicherung mit Kodierung | |
| DE4433617A1 (de) | Elektrisches Steckverbindungsteil | |
| DE19734235A1 (de) | Verriegelungsschieber für Sicherung | |
| DE19734234C2 (de) | Sicherung mit Kodierung | |
| DE3513462C2 (de) | ||
| EP0091012B1 (de) | Gehäuse für ein elektrisches Installationsgerät | |
| DE69834897T2 (de) | Verwechslungsschutzanordnung für elektrische Schaltgeräte, insbesondere für Leistungsschalter und Differenzstromschutzschalter | |
| EP0987728A1 (de) | Sicherung mit Kodierung | |
| EP1002326B1 (de) | Sicherung mit kodierung | |
| DE3639670C2 (de) | Einrichtung zum Plombieren und gleichzeitigen mechanischen Verriegeln eines Deckels an einem Gerät | |
| DE102009049407A1 (de) | Elektroinstallationsgerät mit einstellbarem Schaltelement | |
| DE29816783U1 (de) | Sicherung mit Kodierung | |
| DE29714132U1 (de) | Sicherung mit automatischer Kodierung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |
Effective date: 20140401 |