DE19841123A1 - Radialwellendichtring - Google Patents
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Abstract
Ein Radialwellendichtring besteht aus einem Membrankörper (1) und einem Stützkörper (2), auf den der Membrankörper (1) mit einer Vorspannung aufgezogen ist. Um einen derartigen Dichtring bei hohen Drücken und Drehzahlen einsetzen zu können, ist am Stützkörper (2) ein Zentrierteil (6) mit einem radial außenliegenden Rand (7) angeordnet, der vom Membrankörper (1) nicht überzogen ist und beim Einbau des Radialwellendichtringes in ein Lagergehäuse an der Innenseite des Lagergehäuses anlegbar ist.
Description
Die Erfindung betrifft einen Radialwellendichtring, bestehend
aus einem Membrankörper und einem Stützkörper, auf den der
Membrankörper mit einer Vorspannung aufgezogen ist.
Radialwellendichtungen haben allgemein die Aufgabe, Wellen
durchführungen abzudichten und dabei Medienströmungen höheren
Druckes in Räume niedrigeren Druckes zu verhindern. Dies ist
oft mit den Anforderungen hohen Umfangsgeschwindigkeiten der
Wellen, hohen Temperaturen des abzudichtenden Mediums, che
mischer Beständigkeit und hohen Lebensdauerwerten verbunden.
Radialwellendichtringe der eingangs genannten Art sind be
kannt, zum Beispiel durch die DE 44 34 573 A1. Das Wir
kungsprinzip eines solchen Dichtringes liegt darin begründet,
daß über den Stützkörper, der aus Stahl oder anderen Metallen
bestehen kann, der elastische Membrankörper mit einer genau
abgestimmten Vorspannung aufgezogen wird. Der Membrankörper
kann an seinem radial innenliegenden Ende eine Dichtlippe
aufweisen, die der Druckrichtung des abzudichtenden Mediums
entgegengestellt ist. An der druckabgewandten Seite der Dicht
lippe weist der Stützkörper eine integrierte Druckabstützung
auf. Zwischen dem radial innenliegenden Rand der Druckabstüt
zung und der Welle besteht ein Dichtspalt. Dieser ist so klein
wie möglich zu halten, um ein Eindringen des elastomeren Mate
rials der Dichtlippe unter dem Einfluß von Druck und Drehzahl
der Welle zwischen Druckabstützung und Welle in Druckrichtung
(Spaltextrusion) zu vermeiden. Andererseits erfordert der
Dichtspalt eine bestimmte Mindestgröße, um ungleichmäßige
Spannungsverhältnisse des Membranmaterials im Dichtbereich bei
Außermittigkeiten des in einem Lagergehäuse eingesetzten
Radialwellendichtringes auszuschließen.
Mit den bekannten Radialwellendichtringen mit Membrankörpern
aus elastomerem Material war bisher ein Einsatz bei höheren
Drücken und/oder Drehzahlen kaum möglich. Die unter diesen
Bedingungen herrschenden hohen Radialkräfte führen zum Ein
fressen des elastomeren Membranmaterials in die Wellenober
fläche. Dadurch entstehen nicht nur hohe Verlustmomente, große
Reibtemperaturen können zum Zerstören des Dichtmaterials füh
ren, was Undichtungen oder sogar einen Ausfall der Dichtung
zur Folge hat.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Radialwellendichtung so weiterzubilden, daß sie sich für hohe
Drücke und/oder Drehzahlen eignet und den Anforderungen hoher
Temperaturen des abzudichtenden Mediums, chemischer Beständig
keit und hoher Lebensdauer genügt.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei einem
Radialwellendichtring der eingangs genannten Art am Stützkör
per ein Zentrierteil mit einem radial außenliegenden Rand
angeordnet ist, der vom Membrankörper nicht überzogen ist und
beim Einbau des Radialwellendichtringes in ein Lagergehäuse an
der Innenseite des Lagergehäuses anlegbar ist.
Die Anlage des Radialwellendichtringes an die Innenseite des
Lagergehäuses geschieht vorzugsweise mit einer sehr geringen
Spioelpassung. Eine Presspassung käme auch in Betracht, wobei
jedoch Vorsorge zu treffen wäre, daß es nicht zu einer Schief
lage des Dichtringes im Lagergehäuse kommt.
Durch das Anliegen des zylinderförmigen äußeren Randes des
Zentrierteils kann eine in Bezug auf die Wellenachse äußerst
genaue mittige Anordnung des Stützkörpers im Lagergehäuse
erreicht werden. Bei den bekannten Radialwellendichtringen der
eingangs genannten Art ist der Membrankörper über den radial
außenliegenden Rand des Stützkörpers gezogen, so daß nicht
dieser, sondern das aufgespannte Membranteil an der zylin
drischen Innenfläche des Lagergehäuses anliegt. Durch eventu
elles Schiefeinpressen oder durch Lageversatz des Membrankör
pers auf den Stützkörper kann jedoch eine in bezug auf die
Wellenachse außermittige Lagerung des Dichtringes zustande
kommen.
Aufgrund der mit der erfindungsgemäßen Konstruktion erreich
baren mittigen Anordnung des Dichtringes im Lagergehäuse kann
der Dichtspalt zwischen der Druckabstützung und der Welle
äußerst gering gehalten werden. Dadurch kann schließlich die
Belastbarkeit der Dichtung wesentlich erhöht werden, was ihren
Einsatz bei höheren Drücken und/oder Drehzahlen erlaubt.
Dazu trägt auch bei, daß die Druckabstützung in den Dichtungs
aufbau integriert ist, indem sie einen Teil des Stützkörpers
für den Membrankörper bildet und nicht, wie bei anderen be
kannten Radialwellendichtringen, als zusätzliche hinter der
Dichtung angeordnete Scheibe ausgebildet ist.
Durch die Zentrierung mit dem vorzugsweise aus Metall beste
henden Zentrierteil des Stützkörpers wird erreicht, daß der
Dichtspalt ein über den gesamten Umfang gleiches Maß aufweist.
Ungleichmäßige Spannungsverhältnisse unter Druckbelastung des
Membranmaterials im Dichtbereich, die zum Ausfall der Dichtung
oder zur Verkleinerung der Lebensdauer führen können, werden
daher vermieden.
Das statische Abdichten des Dichtringes zum Lagergehäuse wird
vorzugsweise dadurch erreicht, daß der Membrankörper axial
benachbart zum radial außenliegenden Rand des Zentrierteils
gegenüber diesem mit einer bestimmten Höhe radial nach außen
vorsteht. Die Höhe ist so bemessen, daß beim Einpressen des
Dichtringes in das Lagergehäuse der Membrankörper im vorste
henden Bereich auf den Außendurchmesser des Zentrierteils, der
auch dem Durchmesser der Gehäusebohrung entspricht, kompri
miert wird und mit einer Flächenpressung an der Lagerwandung
anliegt. Der Außenrand des metallischen Zentrierteils fixiert
den Radialwellendichtring im Lagergehäuse. Ein eventuelles
Schiefeinpressen oder ein Lageversatz der bekannten mit dem
Membrankörper überzogenen Dichtringe ist daher ausgeschlossen.
Die statische Abdichtung gegenüber dem Lagergehäuse durch den
auf den Stützkörper aufgezogenen Membrankörper kann auch axial
gegen die Stirnseite einer Erweiterung der Gehäusebohrung
erfolgen. Unter Umständen kann auch eine metallische Abdich
tung durch das Zentrierteil des Lagerkörpers vorgesehen sein.
Aufgrund des äußerst geringen Dichtspaltes und der exakten
Zentrierung des Radialwellendichtringes in der Gehäusebohrung
übernimmt der erfindungsgemäße Dichtring auch eine Wel
lenlagerfunktion.
In einer bevorzugten Ausführung der Erfindung ist das Zen
trierteil einstückig an den Stützkörper angeformt.
Um eine optimale Präzision des Innen- bzw. Außenradius des
Stützkörpers bzw. Zentrierteils zu gewährleisten, können der
Stützkörper und das Zentrierteil als ein einstückiges Me
talldrehteil ausgebildet sein.
In einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist der auf
den Stützkörper aufgezogene Membrankörper in axialer Richtung
dadurch gesichert, daß er in eine an der radialen Außenseite
des Stützkörpers angeordneten Nut eingreift.
Der Stützkörper kann im wesentlichen scheibenförmig ausge
bildet sein, wobei der Membrankörper an einer Stirnseite des
Stützkörpers anliegt. Diese Stirnseite ist in der Regel die
gegen die Druckrichtung des Mediums gewandte Seite des Stütz
körpers. Im radial innenliegenden Endbereich weist der Mem
brankörper vorzugsweise eine vom Stützkörper sich entfernende
schräggestellte Dichtlippe auf. Um zu vermeiden, daß die
Dichtlippe unter Druckeinwirkung nicht in ihrer gesamten Länge
flach auf die Welle aufgedrückt wird, weist der Stützkörper an
seinem radial innenliegenden Ende vorzugsweise einen zum Mem
brankörper weisenden abgeschrägten Ansatz auf. Selbst bei
hoher Druckbelastung verursache der Membrankörper lediglich
eine schmale Polierspur auf der Welle. Aufgrund der geringen
mechanischen Belastung wird ein geringer Verschleiß und somit
eine hohe Lebensdauer der Dichtung erreicht.
Weiterhin kann der Stützkörper an der vom Membrankörper ab
gewandten Stirnseite eine radial nach innen offene Ausnehmung
ausweisen. Die Ausnehmung ist bevorzugt als Eindrehung des
Stützkörpers ausgebildet und dient hinter der Druckabstützung
entweder als Schmierkammer für die Dichtlippe oder bei hinter
einander angeordneten Dichtungen als Freiraum für die schräg
gestellte Dichtlippe der benachbarten Dichtung.
In einer bevorzugten Ausbildung der Erfindung geht der Stütz
körper von der am Membrankörper abgewandten Stirnseite in
seinem radial außenliegenden Bereich in einen abgekröpften
Bereich über, der das Zentrierteil bildet.
Der Membrankörper besteht bevorzugt aus einem hochver
schleißfesten elastomeren Material. Als besonders vorteilhaft
haben sich Therban (ISO-Kennzeichen HNBR) und Viton (ISO-Kenn
zeichen FPM) herausgestellt.
Beim Benzineinsatz und dort, wo aus bestimmten Gründen auf
eine Schmierflüssigkeit verzichtet werden muß, wie zum Bei
spiel im Lebensmitteleinsatz, kann der Membrankörper darin
eingebettete Schmierpartikel enthalten. Die Schmierpartikel
können insbesondere aus Graphit oder PTFE bestehen.
Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden
anhand der Zeichnung näher beschrieben. In der Zeichnung zei
gen:
Fig. 1 einen axialen Schnitt durch einen Radialwellen
dichtring,
Fig. 2 eine Vergrößerung des in Fig. 1 kreisförmig um
randeten Bereichs des Radialwellendichtringes,
Fig. 3 eine Hintereinanderanordnung zweier Radialwel
lendichtringe gemäß Fig. 1 und
Fig. 4 zwei entgegengestellte Radialwellendichtringe.
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, besteht der Radialwellendichtring
aus einem Membrankörper 1 und einem Stützkörper 2, auf den der
Membrankörper 1 mit einer Vorspannung aufgezogen ist. Der
Stützkörper 2 ist im wesentlichen scheibenförmig ausgebildet,
wobei der Membrankörper 1 an einer Stirnseite 3 des Stützkör
pers 2 anliegt. In dem radial innenliegenden Bereich des
Stützkörpers 2 bildet die Stirnseite 3 eine Druckabstützung 4
für den Membrankörper 1. Der radial innenliegende, zylinder
förmige Rand der Druckabstützung 4 bildet mit der Welle 5
einen ringförmigen Dichtspalt ds, der insbesondere aus Fig.
2 hervorgeht.
Um den Dichtspalt ds so klein wie möglich und gleichmäßig über
den gesamten Umfang der Welle 5 zu halten, weist der Stützkör
per 2 ein Zentrierteil 6 mit einem radial außenliegenden zy
linderförmigen Rand 7 auf, der vom Membrankörper 1 nicht über
zogen ist und beim Einbau der Radialwellendichtung in ein (in
der Zeichnung nicht gezeigtes) Lagergehäuse an der Innenseite
des Lagergehäuses anlegbar ist. Die statische Abdichtung ge
genüber dem Lagergehäuse erfolgt durch ein dem Zentrierteil 6
axial benachbartes Membranteil 8, das gegenüber dem Zentrier
teil 6 radial nach außen mit einer bestimmten Höhe vorsteht.
Beim Einpressen des Radialwellendichtringes in das Lagergehäu
se wird das Membranteil 8 radial komprimiert, so daß es mit
einer Vorspannung am Lagergehäuse anliegt. Durch das Zentrier
teil 6 wird dabei der Radialwellendichtring im Lagergehäuse
fixiert und äußert genau gegenüber der Wellenachse zentriert.
Der Stützkörper 2 ist zusammen mit der Druckabstützung 4 und
dem Zentrierteil 6 als ein einstückiges Metalldrehteil aus
gebildet. An der zum Membrankörper 1 weisenden Seite des
scheibenförmigen Zentrierteils 6 ist eine Nut 9 in den Stütz
körper 2 eingeformt, in die der über einen scheibenförmigen
Vorsprung 10 radial und axial gespannte Membrankörper 1 ein
greift und dadurch axial festgelegt wird. Die Höhe des Vor
sprungs 10 ist geringer als diejenige des Zentrierteils 6, so
daß das Membranteil 8 eine ausreichende kompressionsfähige
Dicke aufweist.
Wie ebenfalls aus den Fig. 1 und 2 hervorgeht, weist der
Membrankörper 1 an seinem radial innenliegenden Ende eine vom
Stützkörper wegweisende schräggestellte Dichtlippe 11 auf. Die
Dichtlippe 11 liegt mit einer axial relativ schmalen Fläche an
der Welle 5 an. Zur Abstützung der Dichtlippe 11 weist der
Stützkörper 2 an seinem radial innenliegenden Ende einen zur
Dichtlippe 11 hin geneigten Ansatz 12 auf.
Weiterhin ist an der vom Membrankörper 1 abgewandten Stirn
seite des Stützkörpers 2 eine radial nach innen offene Aus
nehmung 13 vorgesehen. Die Ausnehmung 13 besteht aus einem
weiteren zylinderförmigen Bereich und einem zum Ansatz 12
weisenden engeren konischen Bereich.
Der Stützkörper weist aufgrund der Ausnehmung 13 insgesamt im
Querschnitt eine gekröpfte Form auf, die zum Beispiel aus
Lagerbronze gedreht ist, um Achsenbeschädigungen bei der Mon
tage des Radialwellendichtringes auszuschließen oder einen
Wellenversatz auszugleichen.
Der Membrankörper 1 besteht aus einem hochverschleißfesten
elastomeren Material, zum Beispiel Therban (ISO-Bezeichnung
HNBR) mit darin eingebetteten Graphitpartikeln als inte
griertem Schmierstoff. Er kann daher insbesondere bei Benzin
als Druckmedium eingesetzt werden, wie bei herkömmlichen Ela
stomeren Schmierflüssigkeitsfilme abbrechen. Auch im Lebens
mitteleinsatz und überall dort, wo keine Verunreinigungen
durch Schmierflüssigkeiten erfolgen dürfen, ist die Verwendung
von integrierten Schmierpartikeln im elastomeren Material
zweckmäßig.
Fig. 3 zeigt eine Hintereinanderanordnung zweier Radialwel
lendichtungen der vorstehend beschriebenen Art. Aufgrund der
scheibenförmigen Ausführung des Zentrierteils 6 und des Mem
brankörpers 1 liegen die beiden Dichtringe flach aneinander.
In die Ausnehmung 13 des an das Druckmediums angrenzenden
Dichtringes erstreckt sich die Dichtlippe 11 des benachbarten
Dichtringes.
In Fig. 4 sind in ein Lagergehäuse zwei entgegengestellte
Dichtringe eingebaut. Die beiden Stützkörper 2 sind als ein
einstückig zusammenhängendes Drehteil ausgebildet mit einer
radialen Kanalbohrung 14, durch die zum Beispiel eine Spül
flüssigkeit in die Ausnehmung 15 eingeführt werden kann. Es
kann mit dieser Anordnung die axiale Baubreite der Doppeldich
tung relativ kurz gehalten werden.
1
Membrankörper
2
Stützkörper
3
Stirnseite
4
Druckabstützung
5
Welle
6
Zentrierteil
7
Rand
8
Membranteil
9
Nut
10
Vorsprung
11
Dichtlippe
12
Ansatz
13
Ausnehmung
14
Kanalbohrung
15
Ausnehmung
ds Dichtspalt
ds Dichtspalt
Claims (10)
1. Radialwellendichtring, bestehend aus einem Membrankörper
(1) und einem Stützkörper (2), auf den der Membrankörper
(1) mit einer Vorspannung aufgezogen ist, dadurch
gekennzeichnet, daß am Stützkörper (2)
ein Zentrierteil (6) mit einem radial außenliegenden Rand
(7) angeordnet ist, der vom Membrankörper (1) nicht über
zogen ist und beim Einbau des Radialwellendichtringes in
ein Lagergehäuse an der Innenseite des Lagergehäuses
anlegbar ist.
2. Radialwellendichtring nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Zentrierteil (6)
einstückig an den Stützkörper (2) angeformt ist.
3. Radialwellendichtring nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Stützkörper (2)
und das Zentrierteil (6) als ein einstückiges Me
talldrehteil ausgebildet sind.
4. Radialwellendichtring nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Membrankörper (1) in eine an der radialen Außenseite des
Stützkörpers (2) angeordneten Nut (9) greift.
5. Radialwellendichtring nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Stützkörper (2) im wesentlichen scheibenförmig aus
gebildet ist, wobei der Membrankörper (1) an einer Stirn
seite (3) des Stützkörpers (2) anliegt.
6. Radialwellendichtring nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Stützkörper (2)
an der vom Membrankörper (1) abgewandten Stirnseite eine
radial nach innen offene Ausnehmung (13) aufweist.
7. Radialwellendichtring nach Anspruch 5 oder 6, da
durch gekennzeichnet, daß der
Stützkörper an seinem radial nach innen weisenden Rand
einen zum Membrankörper weisenden abgeschrägten Ansatz
(12) aufweist.
8. Radialwellendichtring nach einem der Ansprüche 5 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Stützkörper (2) an der vom Membrankörper (1) abgewandten
Stirnseite in einem radial außenliegenden Bereich in
einen abgekröpften Bereich übergeht, der das Zentrierteil
(6) bildet.
9. Radialwellendichtring nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Membrankörper darin eingebettete Schmierpartikel enthält.
10. Radialwellendichtring nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schmierpartikel
aus Graphit bestehen.
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