DE19841805A1 - Dreieckslenker für ein Kraftfahrzeug - Google Patents
Dreieckslenker für ein KraftfahrzeugInfo
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Abstract
Ein Dreieckslenker 1 für ein Kraftfahrzeug zum gelenkigen Verbinden einer Radachse mit dem Fahrzeugrahmen, umfassend einen Längsarm 2 und einen Querarm 3, ist dadurch bestimmt, daß der Dreieckslenker 1 aus zumindest zwei miteinander verbundenen, als Aluminiumschmiedeteile gefertigten Dreieckslenkern 7, 8 besteht, welchen Dreieckslenkerteilen 7, 8 jeweils Mittel 10, 12 zum Verbinden der Dreieckslenkerteile 7, 8 miteinander zugeordnet sind.
Description
Die Erfindung betrifft einen Dreieckslenker für ein Kraftfahrzeug zum ge
lenkigen Verbinden einer Radachse mit dem Fahrzeugrahmen umfassend
Längsarm und einen Querarm.
Dreieckslenker werden zur Radaufhängung und Radführung von Kraft
fahrzeugrädern bei einer Einzelradaufhängung verwendet. Mit dem Ein
satz eines Dreieckslenkers wird die Zahl der ansonsten zu montierenden
Querlenker einer Einzelradaufhängung reduziert. Vorbekannte Dreiecks
lenker können als sogenannte offene Dreieckslenker ausgebildet sein, bei
denen zwei V-förmig angeordnete Lenkerstäbe radseitig in einem ge
meinsamen Gelenkpunkt und fahrzeugseitig an zwei voneinander beab
standeten Punkten angelenkt sind. Darüber hinaus sind Dreieckslenker
bekannt geworden, die einen Längsarm und einen Querarm aufweisen
und somit etwa L-förmig ausgebildet sind. Bei einem solchen Dreieckslen
ker ist am freien Ende des längeren Schenkels - des Längsarmes - der
radseitigen Gelenkpunkt angeordnet. Damit derartige Dreieckslenker ein
möglichst geringes Gewicht aufweisen und dennoch den Festigkeitsanfor
derungen genüge tun, sind diese üblicherweise in einer Kastenbauweise
aus Stahlblech hergestellt.
Zur allgemeinen Gewichtsreduzierung von Kraftfahrzeugen ist man be
strebt zunehmend leichtere Werkstoffe einzusetzen. So ist man beispiels
weise im Bereich von Querlenkern bereits dazu übergegangen, Alumini
umschmiedeteile als Querlenker einzusetzen. Querlenker bestehen je
doch im Unterschied zu Dreieckslenkern lediglich aus einem Lenkerarm
mit einer bevorzugten Erstreckung in lediglich einer Richtung. Dreiecks
lenker weisen dagegen durch ihre Erstreckung in zwei bevorzugte Rich
tungen eine weitaus kompliziertere Geometrie auf. Um einen solchen
Dreieckslenker als Aluminiumschmiedeteil herzustellen, bedarf es daher
einer Vielzahl einzelner Schmiedeschritte, so daß die Erstellung eines sol
chen Aluminium geschmiedeten Dreieckslenkers technisch zwar möglich,
wirtschaftlich jedoch nicht sinnvoll ist.
Ausgehend von diesem diskutierten Stand der Technik liegt der Erfindung
daher die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemäßen Dreieckslenker für
ein Kraftfahrzeug bereitzustellen, der gegenüber solchen aus Stahlblech
gefertigten ein geringeres Gewicht aufweist und dennoch mit wirtschaftlich
vertretbarem Aufwand herstellbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der
Dreieckslenker aus zumindest zwei miteinander verbundenen, als Alumi
niumschmiedeteile gefertigten Dreieckslenkerteilen besteht, welchen
Dreieckslenkerteilen jeweils Mittel zum Verbinden der Dreieckslenkerteile
miteinander zugeordnet sind.
Mit dem im Rahmen dieser Ausführungen verwendeten Begriff Alumini
umschmiedeteile sind solche aus Aluminium oder einer seiner Legierun
gen gemeint.
Der erfindungsgemäße Dreieckslenker besteht aus zwei oder mehr mit
einander, vorzugsweise schub-, zug- und torsionsfest verbundenen Alu
miniumschmiedeteilen. Durch die Verwendung von Aluminium oder einer
seiner Legierungen zur Herstellung der Schmiedeteile läßt sich eine nicht
unbeträchtliche Gewichtsreduzierung gegenüber vorbekannten Dreiecks
lenkern aus Stahlblech erzielen. Die Herstellung einzelner Dreieckslen
kerteile durch Schmieden, die in einem weiteren Schritt zu einem Drei
eckslenker zusammengefügt werden, wobei bevorzugt ein Dreieckslen
kerteil im wesentlichen den Längsarm des Dreieckslenkers und ein weite
res Dreieckslenkerteil den Querarm darstellt, ist mit einem vertretbaren
Aufwand herstellbar. Die Größe der verwendeten Schmiedeteile kann auf
vorhandene Werkzeuge abgestimmt sein. Auch können diese teile mit
ausreichend hoher Fertigungsgeschwindigkeit hergestellt werden. Die
Verbindung der beiden Dreieckslenkerteile ist so ausgebildet, daß die Le
bensdauer eines solchen aus einzelnen Dreieckslenkerteilen zusammen
gesetzten Dreieckslenkers derjenigen eines einstückigen entspricht.
Bevorzugt zur Verbindung der Dreieckslenkerteile miteinander wird eine
unlösbare Verbindung eingesetzt, bei der zur Verbindung der Dreiecks
lenkerteile dem einen Dreieckslenkerteil eine Aufnahme, etwa eine Auf
nahmebohrung und dem anderen Dreieckslenkerteil ein in die Aufnahme
bohrung einsetzbarer Befestigungsbolzen oder -zapfen zugeordnet ist, der
in der Aufnahmebohrung infolge eines durchgeführten Verpreßschrittes
verpreßt gehalten ist. Zur Erzielung einer Fixierung des Befestigungsbol
zens in der Aufnahme in Richtung seiner Längsachse kann vorgesehen
sein, einen hinterschnittenen und somit verjüngten Bolzenabschnitt vorzu
sehen, der einsteckseitig durch einen gegenüber dem verjüngtem Ab
schnitt vergrößerten Fußabschnitt begrenzt ist. Infolge des Verpressvor
ganges wird die Innenkontur der Aufnahme durch Einpressen von Material
in diesen Hinterschnitt verändert, so daß der Befestigungsbolzen mit dem
daran angeformten Dreieckslenkerteil anschließend unlösbar mit dem die
Aufnahme beinhaltenden Dreieckslenkerteil verbunden ist.
Zur Erzielung einer Verdrehsicherung des Befestigungsbolzens in der
Aufnahme und somit der beiden Dreieckslenkerteile zueinander kann vor
gesehen sein, einen an den verjüngten Abschnitt grenzenden Schaftab
schnitt des Befestigungsbolzens im Querschnitt abgeflacht oder oval aus
zubilden, wobei die Ovalität des Schaftabschnittes in Bezug auf die An
ordnung des Befestigungsbolzens in der Aufnahme so vorgesehen ist,
daß die kleinere Achse des den Querschnitt definierenden Ovals parallel
zur Verpreßrichtung angeordnet ist.
Ferner kann die Aufnahme im Bereich ihrer Einstecköffnung einen sich in
Einsteckrichtung verjüngenden konischen Abschnitt und der Befesti
gungsbolzen im Bereich seines hinteren einsteckseitigen Endes einen
entsprechenden Konusabschnitt aufweisen, um durch diese Maßnahme
zusätzlich die beiden Dreieckslenkerteile durch einen Reibschluß gegen
einander zu fixieren. Durch das reibschlüssige Verbinden des Befesti
gungsbolzen im Bereich seines konischen Abschnittes mit dem entspre
chenden konischen Abschnitt der Aufnahme wird ebenfalls eine Abdich
tung zur Vermeidung von Korrosionen innerhalb der Aufnahme erreicht.
Der über die konischen Abschnitte herstellbare Reibschluß wird in beson
ders zweckmäßigerweise dadurch eingestellt, daß der verjüngte Schaf
tabschnitt einen zum Fußabschnitt hin ansteigenden konischen Über
gangsabschnitt aufweist, so daß mit dem Einpressen von Material in den
Hinterschnitt der Befestigungsbolzen in die Aufnahmebohrung eingezogen
wird. Ein besonders fester Sitz läßt sich erzielen, wenn der konusförmige
Abschnitt des Befestigungsbolzens einen rückseitigen Anschlag aufweist,
der beim Durchführen des Einpressschrittes bei einem solchen Ausfüh
rungsbeispiel unter Druck an das die Aufnahmebohrung beinhaltende
Dreieckslenkerteil angepreßt wird.
Vor einem Einsetzen des Befestigungsbolzens in die Aufnahmebohrung
kann der Befestigungsbolzen außenseitig mit einem anaerob abbinden
den Kleber beschichtet sein, wodurch zum einen der Sitz des Befesti
gungsbolzens in der Aufnahme nach Durchführen des Verpreßschrittes
erhöht und zum anderen die Verbindung abgedichtet ist.
In einem weiteren Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, den Befestigungs
bolzen mittels einer Schraubverbindung in einer durchgängigen Aufnah
mebohrung zu fixieren. Ebenfalls kann vorgesehen sein, die beiden Drei
eckslenkerteile so zu schmieden, daß diese überlappende Bereiche auf
weisen, so daß die Überlappungsbereiche zur Erstellung des Dreieckslen
kers miteinander verschweißt oder auch vernietet werden können.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung und Weiterbildungen sind Be
standteil der übrigen Unteransprüche sowie der nachfolgenden Beschrei
bung bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die bei
gefügten Figuren. Es zeigen:
Fig. 1 Eine schematisierte, zum Teil geschnittene Draufsicht auf
einen Dreieckslenker gemäß einem ersten Ausführungsbei
spiel,
Fig. 2 eine schematisierte, zum Teil geschnittene Draufsicht auf
einen Dreieckslenker gemäß einem zweiten Ausführungs
beispiel,
Fig. 3 eine schematisierte Draufsicht auf einen Dreieckslenker ge
mäß einem dritten Ausführungsbeispiel und
Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie A-B der Fig. 3.
Ein Dreieckslenker 1 für ein Kraftfahrzeug zum gelenkigen Verbinden ei
ner Radachse mit dem Fahrzeugrahmen umfaßt einen Längsarm 2 und
einen Querarm 3, wodurch dieser Dreieckslenker 1 zwei bevorzugte Er
streckungsrichtungen aufweist. An dem einen Ende des Längsarms 2 ist
ein Lagerauge 4 zur Aufnahme eines mit der Radachse verbundenen La
gerzapfens angeordnet. Das andere Ende des Längsarmes 2 trägt Mittel 5
zum Befestigen des Längsarmes 2 am Fahrzeugrahmen. Der Querarm 3
trägt an seinem freien Ende ebenfalls Mittel 6 zur fahrzeugrahmenseitigen
Befestigung des Dreieckslenkers 1.
Der Dreieckslenker 1 besteht aus zwei Dreieckslenkerteilen 7, 8, bei wel
chen Dreieckslenkerteilen 7, 8 es sich jeweils um geschmiedete Alumini
umteile handelt. Das Dreieckslenkerteil 7 entspricht in seiner Ausgestal
tung im wesentlichen dem Verlauf des Längsarmes 2. Eine Stirnseite des
Dreieckslenkerteils 1 ist als Anschlußfläche 9 ausgebildet. In die An
schlußfläche 9 ist eine Aufnahmebohrung 10 in das Dreieckslenkerteil 7
hinein eingebracht. Der vordere Bereich der Aufnahmebohrung 10 ist in
einem Abschnitt 11 zum Fuße der Aufnahmebohrung 10 hin konisch ver
jüngt ausgebildet.
Die Aufnahmebohrung 10 dient zur Aufnahme eines dem Dreieckslen
kerteil 8 zugeordneten Befestigungsbolzens 12. Der Befestigungsbolzen
12 besteht aus mehreren Abschnitten, nämlich einem konischen Abschnitt
13, dessen Konizität dem konischen Abschnitt 11 der Aufnahmebohrung
10 entspricht, einem im Querschnitt ovalen Schaftabschnitt 14, einem im
Durchmesser verjüngten und somit hinterschnittenen Abschnitt 15 und
einen das Fußende des Befestigungsbolzens 10 bildenden Fußabschnitt
16. Der Übergangsbereich zwischen dem hinterschnittenen Abschnitt 15
und dem größten Durchmesser des Fußabschnittes 16 ist nach Art eines
Konuses ansteigend ausgebildet. In Fig. 1 ist dieser Abschnitt mit dem
Bezugszeichen 17 gekennzeichnet. Das im Durchmesser größere Ende
des konischen Abschnittes 13 des Befestigungsbolzens 12 grenzt an ei
nen Anschlag 18, der nach einer Befestigung des Dreieckslenkerteils 8 an
dem Dreieckslenkerteil 7 an der Außenseite der Anschlußfläche 9 anliegt.
Die Verbindung zwischen dem Dreieckslenkerteil 7 und dem Dreieckslen
kerteil 8 wird wie folgt hergestellt: Nach Einstecken des Befestigungsbol
zens 12 des Dreieckslenkerteils 8 in die Aufnahmebohrung 10 des Drei
eckslenkerteils 7 wird die Stellung der beiden Dreieckslenkerteile 7, 8 zu
einander über einen sich durch Zusammenwirken der beiden konischen
Abschnitte 11 und 13 einstellenden Reibschluß herbeigeführt. Anschlie
ßend wird ein Verpressvorgang dergestalt durchgeführt, daß ein unteres
Verpresswerkzeug an der Unterseite des Dreieckslenkerteils 7 im Bereich
unterhalb der Aufnahmebohrung 10 angreift, in der sich der hinterschnit
tene Abschnitt 15 des Befestigungsbolzens 12 und der ovale Schaftab
schnitt 14 befinden. Mit diesem unteren Verpresswerkzeug fluchtend ist
ein oberes Verpresswerkzeug vorgesehen, welches auf die gegenüberlie
gende Seite des Dreieckslenkerteils 7 zum Durchführen des Verpreß
schrittes wirkt. Dabei kann es zweckmäßig sein, die Angriffsflächen der
Verpreßwerkzeuge nach außen gekrümmt auszubilden, um ein punktuel
les Verpressen zu ermöglichen, bei welchem Verpressen gezielt Material
in den Hinterschnitt eingepreßt wird. Bei diesem Verpressen wird Material
in die durch den hinterschnittenen Abschnitt 15 gebildete Nut eingepreßt,
wobei durch den zum Fußabschnitt 16 ansteigend ausgebildeten Über
gangsabschnitt 17 zusätzlich der Befestigungsbolzen 12 in die Aufnah
mebohrung 10 eingezogen wird. Da der Anschlag 18 außenseitig auf der
Anschlußfläche 9 aufliegt, ist der Befestigungsbolzen 12 unter Vorspan
nung in der Aufnahmebohrung 10 nach Durchführung des Verpreßschrit
tes gehalten.
Der ovale Schaftabschnitt 14 des Befestigungsbolzens 12 ist in der Auf
nahmebohrung 10 so angeordnet, daß die kleine Achse des den Quer
schnitt dieses Schaftabschnittes 14 definierenden Ovals in Wirkrichtung
der außenseitig an dem Dreieckslenkerteil 7 angreifenden Verpresswerk
zeugen verläuft. Beim Verpressen kann dann auch eine Justage des
Dreieckslenkerteils 8 zu dem Dreieckslenkerteil 7 erfolgen.
Fig. 2 zeigt einen weiteren Dreieckslenker 19, der ebenfalls aus zwei aus
zusammengefügten Alumimiumschmiedeteilen 20, 21 besteht. Der dem
Dreieckslenkerteil 21 zugeordnete Befestigungsbolzen 22 weist an sei
nem hinteren Ende ebenfalls einen konischen Abschnitt 23 auf, der mit
einem entsprechend konisch ausgebildeten Abschnitt der in das Drei
eckslenkerteil 20 eingebrachten Aufnahmebohrung 24 zusammenwirkt. In
dem Fußbereich des Befestigungsbolzens 22 ist ein Außengewinde 25
vorgesehen, auf welches zur Befestigung des Dreieckslenkerteils 21 an
dem Dreieckslenkerteil 20 eine Mutter 26 aufgeschraubt ist.
Fig. 3 zeigt einen weiteren Dreieckslenker 27, der ebenfalls aus zwei aus
Aluminium geschmiedeten Dreieckslenkerteilen 28, 29 besteht. Die beiden
Dreieckslenkerteile 28, 29 sind bereichsweise überlappend ausgebildet.
Die beiden Dreieckslenkerteile 28, 29 sind durch Nieten 30, wie aus Fig.
4 ersichtlich miteinander verbunden.
Aus der Beschreibung der Erfindung wird deutlich, daß ein Dreieckslenker
für ein Kraftfahrzeug unter Verwendung von einzelnen Aluminiumschmie
deteilen bereitgestellt werden kann, der aufgrund der Möglichkeit des
Herstellens kleinerer Aluminiumschmiedeteile mit entsprechend einfache
ren Geometrien mit sehr engen Toleranzen und der durch die Teilung ge
ringen Baugröße sowie mit wirtschaftlich vertretbarem Aufwand herstellbar
ist. Die Herstellung der einzelnen Dreieckslenkerteile kann mit herkömmli
chen Schmiedegesenken mit einer geringen Anzahl an Schmiedeschritten
und somit auch in entsprechender Stückzahl in einer relativ geringer Zeit
erfolgen; der beispielsweise zusätzliche Schritt des Verpressens erfordert
nur einen minimalen Aufwand zum Verbinden der einzelnen Dreieckslen
kerteile.
1
Dreieckslenker
2
Längsarm
3
Querarm
4
Lagerauge
5
Befestigungsmittel
6
Befestigungsmittel
7
Dreieckslenkerteil
8
Dreieckslenkerteil
9
Anschlußfläche
10
Aufnahmebohrung
11
Konischer Abschnitt der Aufnahmebohrung
12
Befestigungsbolzen
13
Konischer Abschnitt des Befestigungsbolzen
14
Schaftabschnitt
15
Hinterschnittener Abschnitt
16
Fußabschnitt
17
Übergangsabschnitt
18
Anschlag
19
Dreieckslenker
20
Dreieckslenkerteil
21
Dreieckslenkerteil
22
Befestigungsbolzen
23
Konischer Abschnitt
24
Aufnahmebohrung
25
Außengewinde
26
Mutter
27
Dreieckslenker
28
Dreieckslenkerteil
29
Dreieckslenkerteil
30
Niet
Claims (7)
1. Dreieckslenker für ein Kraftfahrzeug zum gelenkigen Verbinden
einer Radachse mit dem Fahrzeugrahmen umfassend einen
Längsarm und einen Querarm, dadurch gekennzeichnet, daß der
Dreieckslenker (1, 19, 27) aus zumindest zwei miteinander verbun
denen, als Aluminiumschmiedeteile gefertigten Dreieckslenkerteilen
(7, 8; 20, 21; 28, 29) besteht, welchen Dreieckslenkerteilen (7, 8;
20, 21; 28, 29) jeweils Mittel (10, 12; 22, 24; 30) zum Verbinden der
Dreieckslenkerteile (7, 8; 20, 21; 28, 29) miteinander zugeordnet
sind.
2. Dreieckslenker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
dem einen Dreieckslenkerteil (7) eine Aufnahmebohrung (10) und
dem anderen Dreieckslenkerteil (8) ein in die Aufnahmebohrung
(10) eingesetzter Befestigungsbolzen (12) zugeordnet ist, der in der
Aufnahmebohrung (10) verpreßt gehalten ist.
3. Dreieckslenker nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der Befestigungsbolzen (12) einen Schaftabschnitt (14) und einen
daran sich in Einsteckrichtung anschließenden verjüngten Abschnitt
(15) und einen sich an dem verjüngten Abschnitt (15) anschließen
den, das vordere Ende des Befestigungsbolzens (12) bildenden
Fußabschnitt (16) aufweist, dessen Durchmesser größer als der
Durchmesser des verjüngten Abschnittes (15) ist, wobei der Über
gangsbereich (17) zwischen dem verjüngten Abschnitt (15) und
dem Fußabschnitt (16) nach Art eines Konus ausgebildet ist.
4. Dreieckslenker nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeich
net, daß die Aufnahmebohrung (10) im Bereich ihrer einsteckseiti
gen Öffnung einen sich in Einsteckrichtung linear verjüngenden
Konusabschnitt (11) und der Befestigungsbolzen (12) einen ent
sprechend an den Schaftabschnitt (14) grenzenden verjüngten Ab
schnitt (13) aufweist.
5. Dreieckslenker nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
dem konischen Schaftabschnitt (13) Mittel zum verdrehsicheren Fi
xieren des Befestigungsbolzens in der Aufnahmebohrung (10) zu
geordnet sind.
6. Dreieckslenker nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Schaftabschnitt (14) des Befestigungsbol
zens (12) einen ovalen Querschnitt aufweist und der Befestigungs
bolzen (12) in die Aufnahmebohrung (10) dergestalt eingesetzt ist,
daß die längere Achse des den Querschnitt definierenden Ovals in
der Ebene des Dreieckslenkers und somit rechtwinklig zur Verpreß
richtung angeordnet ist.
7. Dreieckslenker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Dreieckslenkerteile (28, 29) einen Überlappungsbereich aufwei
sen und miteinander im Bereich des Überlappungsbereiches mit
einander vernietet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998141805 DE19841805A1 (de) | 1998-09-12 | 1998-09-12 | Dreieckslenker für ein Kraftfahrzeug |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998141805 DE19841805A1 (de) | 1998-09-12 | 1998-09-12 | Dreieckslenker für ein Kraftfahrzeug |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19841805A1 true DE19841805A1 (de) | 2000-03-16 |
Family
ID=7880757
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998141805 Withdrawn DE19841805A1 (de) | 1998-09-12 | 1998-09-12 | Dreieckslenker für ein Kraftfahrzeug |
Country Status (1)
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