DE19841727A1 - Scheinwerfer oder Leuchte - Google Patents
Scheinwerfer oder LeuchteInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Scheinwerfer oder Leuchte (1) für ein Kraftfahrzeug mit einer Lichtscheibe (2), einem Gehäuse (5), in dem Gehäuse (5) angeordneten Lichtquellen (3) und diesen zugeordneten Reflektoren (4), mit einem Belüftungssystem, mit mindestens einer Zuluftöffnung (9) und mindestens einer Abluftöffnung (15), wobei vor der Zuluftöffnung (9) ein luftdurchlässiger Staubfilter (10) angeordnet ist, der derart an dem Gehäuse (5) oder einem anderen Bauteil des Belüftungssystems befestigt ist, daß dieser durch die Eigenbewegung des Kraftfahrzeuges oder einem aktiven Aktuator in Schwingung versetzbar ist.
Description
Die Erfindung betrifft einen Scheinwerfer oder eine Leuchte für ein Kraftfahrzeug mit einer
Lichtscheibe, einem Gehäuse, in dem Gehäuse angeordneten Lichtquellen und diesen
zugeordneten Reflektoren und einem Belüftungssystem mit wenigstens einer Zuluftöffnung
und einer Abluftöffnung.
Ein derartiger Scheinwerfer ist beispielsweise aus der DE 31 38 360 bekannt, dessen von
der Streuscheibe und von dem Reflektor bzw. von dem Gehäuse gebildeter Innenraum
gegenüber seiner Umgebung zumindest gegen Schmutz und Spritzwasser abgedichtet und
über eine die Luftzuführende und eine die Luft abführende Leitung belüftet ist, wobei der
Luftaustausch im Scheinwerfer zwangsweise erfolgt, beispielsweise durch einen auf die
luftabführende Leitung einwirkenden Unterdruck. Der dadurch ermöglichte Luftaustausch
dient zum Abführen feuchter Luft aus dem Scheinwerfer. Eine Unterbrechung des
Luftaustausches führt dazu, daß beim Abkühlen der Lichtscheibe oder des gesamten
Scheinwerfers die Luftfeuchtigkeit an der Lichtscheibe kondensiert. Bei einer Fehlfunktion
des Belüftungssystems führt dies im Extremfall zu einem Vollaufen des Scheinwerfers. Zur
besseren Abführung der feuchten Luft und zur Verhinderung des Eindringens von
Staubpartikeln aus der Umgebungsluft wird in der DE 31 38 360 vorgeschlagen, die Zuluft
aus einem von der Fahrzeugheizung beeinflußbaren Fahrzeuginnenraum, vorzugsweise der
Fahrgastzelle zu entnehmen. Nachteilig an der bekannten Vorrichtung sind deren
aufwendige Vorhaltungen für die Zuluftleitung, da diese vom Scheinwerfer zum
Fahrzeuginnenraum eine beträchtliche Länge zurücklegen muß. Dies hat Auswirkungen auf
die Konstruktion der Karosserie als auch des Scheinwerfers.
Daher ist die Zuluftöffnung auch wieder zur äußeren Umgebungsluft hin angeordnet worden.
Zur Verhinderung des Eindringens von größeren Mengen von Staubpartikeln ist man deshalb
teilweise dazu übergegangen, die Zuluftleitungen in Form eines Labyrinths auszubilden, das
gleichzeitig eine Wasser abführende Funktion hat, was beispielsweise in der DE 195 22 669
beschrieben ist. Der Vorteil dieser Labyrinthe ist, daß dadurch auf zusätzliche Filter
verzichtet werden kann, die sich nach einer Weile zusetzen würden und ständig
ausgewechselt werden müßten, damit die Belüftung nicht unterbrochen wird.
Bei Scheinwerfern oder Leuchten der neuen Generation wird eine klare Lichtscheibe ver
wendet. Die vorgegebene Lichtverteilung wird dann durch gezielte geometrische Ausbildung
der Reflektoren erreicht. Die Reflektoren können neben ihrer eigentlichen Funktion, nämlich
das Licht in Lichtabgaberichtung zu reflektieren, auch noch als Träger von
Lichtabgabeoptiken für Zusatzleuchten, wie beispielsweise Blinkleuchten oder Nebellichter,
verwendet werden. Motorraumseitig wird der Scheinwerfer oder die Leuchte dann von einem
Gehäuse umschlossen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Scheinwerfern oder Leuchten sind
hier beispielsweise drei oder sogar vier Lichtquellen in einem Scheinwerfer angeordnet. Dies
vereinfacht die Montage, da durch Einbau des Scheinwerfers bereits alle Leuchten an dem
Fahrzeug angebracht sind. Weiterhin verleiht dies dem Scheinwerfer für einen Betrachter von
außen einen technisch sehr interessanten Eindruck. Durch die Unterbringung von derartig
vielen Lichtquellen auf einer verhältnismäßig kleinen Fläche ergeben sich jedoch neue
Probleme hinsichtlich der Wärmeentwicklung. So sind Temperaturen von bis zu 220 Grad in
einem solchen Scheinwerfer keine Ausnahme. Dies ist insbesondere dann von großer
Bedeutung wenn das Fahrzeug steht, daß heißt die Kühlung durch den Fahrtwind entfällt.
Durch die Wärmeentwicklung können beispielsweise Verformungen und Zersetzungen an
der Lichtscheibe, den Scheinwerferreflektoren und anderer Kunststoffteile auftreten.
Als Werkstoffe für das Gehäuse oder den Reflektor bzw. für Dichtmittel werden üblicherweise
Kunststoffe verwendet, insbesondere PC - Polykarbonat., UP - ungesättigtes Polyester, PP-
GF - glasfaserverstärktes Polypropylen (Ester) und PVC - Polyvinylchlorid. Dabei handelt es
sich um foggende Kunststoffe, d. h. die Kunststoffe enthalten ausgasende flüchtige
Bestandteile. Bestandteile die aus solchen Kunststoffen ausfoggen sind beispielsweise
Weichmacher, Gleitmittel, Stabilisatoren, Flammschutzmittel oder Lösemittel. Eine genaue
Auflistung der Foggingbestandteile ist in "Das Foggingproblem: Messmethoden, Wege und
Erfolge", ATZ Automobiltechnische Zeitschrift 96 (94) Seite 238-246 Tabelle 4 aufgelistet.
Das Foggen führt zum Beschlagen oder zum Ergrauen der Lichtscheibe der Reflektoren oder
auch zum Zersetzen des Kunststoffes. Das Foggen nimmt exponentiell mit der Temperatur
zu, dies ist beispielsweise in "Temperaturabhängigkeit des Fogging-Phänomens" Kunststoffe
83 (1993), von F. Loock, Th. Lampe, A. M. Bahadir beschrieben.
Daher ist man dazu übergegangen, die Belüftung in einem Scheinwerfer zu vergrößern,
indem zwischen Zuluftöffnung und Abluftöffnung ein Gebläse angeordnet wird. Diese
verstärkte Belüftung wirkt wie eine Luftkühlung, die die Verlustwärme der Lichtquelle abführt.
Diese Kühlung bewirkt eine Reduzierung des Foggen. Durch die Anordnung eines Gebläses
steigt jedoch die durch den Scheinwerfer strömende Luftmenge erheblich an, so daß die
bisher bekannten Maßnahmen zur Vermeidung des Eindringens von Staubpartikeln nicht
mehr ausreichend sind.
Der Erfindung liegt daher das technische Problem zugrunde, einen gattungsgemäßen
Scheinwerfer, insbesondere mit einem Gebläse zu schaffen, bei dem das Eindringen von
Staub wirkungsvoll verhindert wird und keine größeren konstruktiven Maßnahmen
erforderlich sind.
Die Lösung des technischen Problems ergibt sich durch die Merkmale des Patentanspruchs
1. Durch die Anordnung eines luftdurchlässigen Staubfilters vor der Zuluftöffnung, die derart
an dem Gehäuse oder einem anderen Bauteil des Belüftungssystems befestigt ist, so daß
dieser durch die Eigenbewegung des Kraftfahrzeuges in Schwingung versetzbar ist, reinigt
sich der Filter selbst. Dadurch sind ständige Wechsel der Staubfilter nicht notwendig. Des
weiteren sind keine weiteren konstruktiven Vorhaltungen notwendig. Anstelle der
Eigenbewegung kann prinzipiell auch ein aktiver Aktuator zur Schwingungsanregung
Verwendung finden. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus
den Unteransprüchen.
In einer bevorzugten Ausführungsform besteht der Staubfilter aus einem elastischen
Material, das in gespannten Zustand am Gehäuse befestigt ist. Dadurch ist die Zuluftleitung
hermetisch gegen Staub verschlossen, ohne die Schwingungsfähigkeit des Staubfilters zu
beeinträchtigen. Vorzugsweise ist das Material des Staubfilters darüber hinaus
wasserabweisend, so daß das Problem hinsichtlich eindringender Feuchtigkeit reduziert wird.
Zur Verbesserung des Schwingungsverhaltens kann dem Staubfilter ein Massekörper
zugeordnet werden, der beispielsweise aufgeklebt wird.
Vorzugsweise wird der Staubfilter parallel zur Fahrbahn angeordnet, so daß bei einem auf
der Unterseite des Gehäuses angeordneten Filter der bei der Selbstreinigung freiwerdende
Staub auf die Fahrbahn abgeleitet wird.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist dem Staubfilter ein Anschlag zugeordnet,
um den Selbstreinigungseffekt zu verstärken.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispieles näher
erläutert. Die Figur zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch einen Scheinwerfer mit einem Gebläse und einem
selbstreinigenden Filter und
Fig. 2 einen schematischen Querschnitt durch den Scheinwerfer mit einem
horizontalen Staubfilter.
In der Fig. 1 ist ein Scheinwerfer oder Leuchte 1 nachfolgend nur noch Scheinwerfer genannt
zu erkennen. Der Scheinwerfer 1 weist ein Gehäuse 5 und eine Lichtscheibe 2 auf. In dem
Gehäuse 5 sind Lichtquellen 3 und Reflektoren 4 vorgesehen. Das von den Lichtquellen 3
abgegebene Licht wird durch die Reflektoren 4, durch die Lichtscheibe 2 nach außen hin
abgegeben. Die Lichtquellen 3 können beispielsweise an den Reflektoren 4 befestigt sein
oder auch an anderen mit dem Gehäuse 5 verbundenen Befestigungsansätzen. Weiterhin
können die Reflektoren 4 auch als Träger für Lichtabgabeoptiken für weitere Lichtquellen
verwendet werden, die auf der von der Lichtscheibe 2 abgewandten Seite des Reflektors 4
angeordnet sind. In modernen Scheinwerfern werden dabei auf einem Reflektor mehrere
Lichtquellen 3 angeordnet, die gewünschte Lichtabgabeverteilung wird durch gezielte
geometrische Ausbildung der Reflektoren 4 erreicht. Dadurch wird es ermöglicht eine klare
Lichtscheibe 2 zu verwenden.
Auf der der Lichtaustrittsseite abgewandten Seite der Reflektoren 4 weist das Gehäuse 5
eine Öffnung 25 auf. Die Öffnung 25 ist mit einem Deckel 6 verschlossen. Durch Abnehmen
des Deckels 6 wird es ermöglicht, die Lichtquellen 3 einfach auszutauschen. Weiterhin dient
der Deckel 6 als Befestigungsansatz beispielsweise für das Steuergerät für die
Leuchtweitenregelung 8 oder nicht dargestellte Steckkontakte. Ferner weist der Deckel 6
eine Abluftöffnung 15 auf in dem vorteilhafterweise das Gebläse 7 angeordnet ist. Durch die
Anordnung des Gebläses 7 in dem Deckel 6 wird es ermöglicht, auch bisher nicht mit
Gebläse ausgestattete Scheinwerfer mit einem Gebläse nachzurüsten. Bei dem Gebläse 7
handelt es sich beispielsweise um einen handelsüblichen Lüfter, wie er in
Computergehäusen Verwendung findet. Der Volumenstrom beträgt beispielsweise 11 m3/h
bei einer Stromaufnahme von 0,21 Ampere und einer Spannung von 13 Volt, somit ist die
von dem Lüfter aufgenommene Leistung sehr gering und kann auch unter energetischen
Gesichtspunkten akzeptiert werden. Durch das Absaugen der Luft durch das Gebläse 7
werden die umströmten Bauteile, wie beispielsweise die Reflektoren 4 oder das Gehäuse 5,
gekühlt, so daß die aus diesen Teilen ausgasenden flüchtigen Bestandteile verringert
werden.
Zur Zuführung von äußerer Umgebungsluft weist das Gehäuse 5 Zuluftöffnungen 9 auf, in
der Staubfilter 10 angeordnet sind. Aufgrund der Staubfilter 10 können die Zuluftöffnungen 9
größer ausgelegt werden, ohne daß damit ein verstärktes Verschmutzen des Scheinwerfers
1 einher geht. Der Staubfilter 10 ist aus einem elastischen, luftdurchlässigen und
wasserabweisenden Material und im gespannten Zustand mit dem Gehäuse 5 verbunden.
Dadurch wird der Staubfilter 10 bei jeder Erschütterung des Kraftfahrzeuges in
Schwingungen versetzt und am Filter 10 haftende Staubpartikel werden abgeschlagen, so
daß sich der Staubfilter 10 quasi selbst reinigt. Dabei ist der Staubfilter 10 derart anzuordnen,
daß der abgeschlagene Staub nicht in das Gehäuse 5 gelangen kann. Dazu können die
Staubfilter unter einem spitzen Winkel angestellt werden, so daß der abgeschlagene Staub
stets vor den Staubfilter 10 fällt.
Die Reflektoren können gezielt angeordnete Durchströmöffnungen 31 aufweisen, wobei dann
durch die Wahl der Spaltweite der Spalte 30 sowie der Größe der Durchtrittsöffnung 31 der
Luftstrom derart geführt werden kann, daß er gezielt an Wärmenestern vorbeigeleitet wird.
Weiterhin ist die Vorbeiführung des Luftstroms an dem Reflektor 4 besonders wichtig, da der
Reflektor 4 durch seine komplizierte geometrische Ausbildung, die letztendlich die
Lichtverteilung bestimmt, besonders vor Ablagerungen von Kondensaten zu schützen, da
sonst die vorgegebene Lichtverteilung nicht eingehalten wird. Der Weg des Luftstromes ist
durch die Pfeile dargestellt. Besonders wichtig ist, daß das Gebläse 7 die Luft von der
Lichtscheibe wegführt. Ein Anblasen der Lichtscheibe ähnlich der dem Anblasen der
Windschutzscheibe bei der Fahrzeuginnenraumbelüftung wäre unerwünscht, da hierdurch
auch die flüchtigen Bestandteile gezielt auf die Lichtscheibe 2 aufgeblasen werden würden.
In der Fig. 2 ist ein schematischer Querschnitt durch eine weitere bevorzugte
Ausführungsform dargestellt. Dabei wird der Filter 10 vor die Zuluftöffnung 9 gespannt und
an den Gehäuse 5 befestigt, wobei der Filter 10 parallel zur Fahrbahn ausgerichtet ist. An
dem Filter 10 ist ein Massekörper 11 befestigt, der die Schwingungsamplitude des Filters 10
vergrößert. An der Innenseite des Gehäuses 5 ist ein Anschlag 12 angeordnet, der
beispielsweise als Gitter ausgebildet ist. Wird nun der Staubfilter 10 durch eine
Fahrbahnunebenheit oder eine Vibration des Kraftfahrzeuges in Schwingung versetzt, so
schwingt der Staubfilter 10 senkrecht zur Fahrbahn und schlägt gegen den Anschlag 12,
wodurch die am Staubfilter 10 haftenden Staubpartikel nach unter zur Fahrbahn hin
abgeschlagen werden.
Claims (7)
1. Scheinwerfer oder Leuchte für ein Kraftfahrzeug mit einer Lichtscheibe, einem
Gehäuse, in dem Gehäuse angeordneten Lichtquellen und diesen zugeordneten
Reflektoren, mit einem Belüftungssystem, mit mindestens einer Zuluftöffnung und
mindestens einer Abluftöffnung, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Zuluftöffnung
(9) in luftdurchlässiger Staubfilter (10) angeordnet ist, der derart an dem Gehäuse (5)
oder einem anderen Bauteil des Belüftungssystems befestigt ist, daß dieser durch
die Eigenbewegung des Kraftfahrzeuges oder einem aktiven Aktuator in Schwingung
versetzbar ist.
2. Scheinwerfer oder Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Staubfilter (10) aus einem elastischen Stoff besteht, der im gespannten Zustand an
dem Gehäuse (5) befestigt ist.
3. Scheinwerfer oder Leuchte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
das Material des Staubfilters (10) wasserabweisend und/oder ölbeständig ist.
4. Scheinwerfer oder Leuchte nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß
dem Staubfilter (10) ein Massekörper (11) zugeordnet ist.
5. Scheinwerfer oder Leuchte nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Staubfilter (10) parallel zur Fahrbahn ausgerichtet ist.
6 Scheinwerfer oder Leuchte nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß dem Staubfilter (10) ein Anschlag (12) zugeordnet ist.
7. Scheinwerfer oder Leuchte nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß vor oder hinter dem Filter (10) die Zuluftleitung labyrinth-
und/oder lamellenförmig ausgebildet ist.
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