DE19839234A1 - Flurförderzeug mit anhebbarem Fahrerstand und Verfahren zum Betreiben des Flurförderzeugs - Google Patents
Flurförderzeug mit anhebbarem Fahrerstand und Verfahren zum Betreiben des FlurförderzeugsInfo
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Abstract
Gegenstand der Erfindung ist ein Flurförderzeug mit einer Fahrantriebseinheit zum horizontalen Bewegen des Flurförderzeugs, einem mittels einer Vertikalantriebseinheit anhebbaren oder absenkbaren Fahrerstand (6), mindestens einer Steuervorrichtung zum Steuern der Vertikalantriebseinheit und der Fahrantriebseinheit, sowie einer zum Versperren oder Freigeben eines Zugangs zu dem Fahrerstand (6) willkürlich verstellbaren Absperrvorrichtung (9). Erfindungsgemäß ist die Steuervorrichtung derart gestaltet, daß in Abhängigkeit von der Hubhöhe des Fahrerstands (6) und der Stellung der Absperrvorrichtung (9) entweder alle Funktionen der Fahrantriebseinheit und der Vertikalantriebseinheit ermöglicht sind, oder alle Funktionen der Fahrantriebseinheit und der Vertikalantriebseinheit verhindert sind, oder ein Anheben des Fahrerstands (6) verhindert ist, hingegen ein Absenken des Fahrerstands (6) und/oder ein horizontales Bewegen des Flurförderzeugs ermöglicht ist. DOLLAR A Vorteilhafterweise ist die Steuervorrichtung derart geschaltet, daß während eines Anhebens des Fahrerstands (6) mit geöffneter Absperrvorrichtung (9), sobald eine vorgegebene Hubhöhe (H) erreicht ist, ein weiteres Anheben des Fahrerstands (6) verhindert ist, hingegen ein Absenken des Fahrerstands (6) und/oder ein horizontales Bewegen des Flurförderzeugs ermöglicht ist.
Description
Die Erfindung betrifft ein Flurförderzeug mit einer Fahrantriebseinheit zum
horizontalen Bewegen des Flurförderzeugs, einem mittels einer Vertikalantriebseinheit
anhebbaren oder absenkbaren Fahrerstand, mindestens einer Steuervorrichtung zum
Steuern der Vertikalantriebseinheit und der Fahrantriebseinheit, sowie mindestens
einer zum Versperren oder Freigeben eines Zugangs zu dem Fahrerstand willkürlich
verstellbaren Absperrvorrichtung.
Die Erfindung betrifft ebenfalls ein Verfahren zum Betreiben eines Flurförderzeugs mit
einer Fahrantriebseinheit zum horizontalen Bewegen des Flurförderzeugs, einem
mittels einer Vertikalantriebseinheit anhebbaren oder absenkbaren Fahrerstand,
mindestens einer Steuervorrichtung zum Steuern der Vertikalantriebseinheit und der
Fahrantriebseinheit und mindestens einer zum Versperren oder Freigeben eines
Zugangs zu dem Fahrerstand willkürlich verstellbaren Absperrvorrichtung, einem
ersten mit der Steuervorrichtung in Wirkverbindung stehenden Signalgeber, dessen
Ausgangssignal sich in Abhängigkeit von einer Position des Fahrerstands unterhalb
oder oberhalb der vorgegebenen Hubhöhe verändert und einem zweiten mit der
Steuervorrichtung in Wirkverbindung stehenden Signalgeber, dessen Ausgangssignal
sich in Abhängigkeit von der Stellung der Absperrvorrichtung verändert.
Flurförderzeuge mit einem anhebbaren Fahrerstand sind mit einer Absperrvorrichtung
ausgerüstet, mit der ein Zugang zu dem Fahrerstand versperrt werden kann. Eine
solche Absperrvorrichtung ist bei allen Flurförderzeugen vorgeschrieben, die ein
Anheben des Fahrerstands über eine vorgegebene Hubhöhe, in der Regel 1,2 Meter,
ermöglichen. Die Absperrvorrichtung ist häufig als eine von dem Fahrer von Hand
bewegbare Schranke ausgeführt. Ein an der Schranke angeordneter Signalgeber
erfaßt den Zustand der Schranke und erzeugt ein Signal, das wiedergibt, ob die
Schranke geöffnet oder geschlossen ist.
Weiter sind die im Stand der Technik bekannten Flurförderzeuge mit einem
Signalgeber für die Hubhöhe ausgerüstet, mit dem erfaßt wird, ob der Fahrerstand
über die vorgegebene Hubhöhe angehoben ist.
Zur Einhaltung der Vorschriften über Unfallverhütung ist es üblich, die Signalgeber für
die Hubhöhe und den Zustand der Absperrvorrichtung mit einer Notausfunktion des
Flurförderzeugs zu koppeln. Hierbei werden die Fahrantriebseinheit und die,
Vertikalantriebseinheit automatisch abgeschaltet, wenn der Fahrerstand mindestens
bis zu der vorgegebenen Hubhöhe angehoben ist und gleichzeitig die
Absperrvorrichtung geöffnet ist.
Diese bekannte Anordnung führt häufig zu einem unbeabsichtigten Stillsetzen des
Flurförderzeugs, insbesondere dann, wenn während eines Anhebens des
Fahrerstands bei geöffneter Schranke die vorgegebene Hubhöhe erreicht wird.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Flurförderzeug der
eingangs genannten Art sowie ein Verfahren zum Betreiben des Flurförderzeugs zur
Verfügung zu stellen, bei dem unter Einhaltung der Sicherheitsvorschriften ein
unbeabsichtigtes Abschalten des gesamten Flurförderzeugs weitgehend vermieden
wird.
Diese Aufgabe wird hinsichtlich des Flurförderzeugs dadurch gelöst, daß die
Steuervorrichtung derart geschaltet ist, daß in Abhängigkeit von der Hubhöhe des
Fahrerstands und der Stellung der Absperrvorrichtung
- - entweder alle Funktionen der Fahrantriebseinheit und der Vertikalantriebseinheit ermöglicht sind,
- - oder alle Funktionen der Fahrantriebseinheit und der Vertikalantriebseinheit verhindert sind,
- - oder ein Anheben des Fahrerstands verhindert ist, hingegen ein Absenken des Fahrerstands und/oder ein horizontales Bewegen des Flurförderzeugs ermöglicht ist.
In Abhängigkeit von dem Betriebszustand des Flurförderzeugs werden von der
Steuervorrichtung also bestimmte Funktionen des Flurförderzeugs verhindert, wenn
der Fahrerstand über die vorgegebene Hubhöhe hinaus angehoben ist.
Hierfür ist es besonders vorteilhaft, wenn die Steuervorrichtung derart geschaltet ist,
daß während eines Anhebens des Fahrerstands mit geöffneter Absperrvorrichtung,
sobald eine vorgegebene Hubhöhe erreicht ist, ein weiteres Anheben des
Fahrerstands verhindert ist, hingegen ein Absenken des Fahrerstands und/oder ein
horizontales Bewegen des Flurförderzeugs ermöglicht ist. Es wird also verhindert, daß
der Fahrerstand bei geöffneter Absperrvorrichtung über die vorgegebene Hubhöhe
hinaus angehoben werden kann. Bei Erreichen dieser vorgegebenen Hubhöhe ist
jedoch ein horizontales Bewegen des Flurförderzeugs, ebenso wie ein Absenken des
Fahrerstands weiterhin möglich.
Die Steuervorrichtung ist weiterhin derart geschaltet, daß nach einem Öffnen der
Absperrvorrichtung, wenn der Fahrerstand sich oberhalb der vorgegebenen Hubhöhe
befindet, ein vertikales Bewegen des Fahrerstands sowie ein horizontales Bewegen
des Flurförderzeugs verhindert ist. Es werden somit das Vertikalantriebsaggregat und
das Fahrantriebsaggregat vollständig stillgelegt, wenn sich der Fahrerstand über der
vorgegebenen Hubhöhe befindet und die Absperrvorrichtung geöffnet wird.
Zweckmäßigerweise ist ein erster mit der Steuervorrichtung in Wirkverbindung
stehender Signalgeber vorgesehen, dessen Ausgangssignal sich in Abhängigkeit von
einer Position des Fahrerstands unterhalb oder oberhalb der vorgegebenen Hubhöhe
verändert. Es kann dabei ein Signalgeber mit zwei Schaltstellungen für das
Ausgangssignal verwendet werden.
Weiterhin ist ein zweiter mit der Steuervorrichtung in Wirkverbindung stehender
Signalgeber vorgesehen, dessen Ausgangssignal sich in Abhängigkeit von der
Stellung der Absperrvorrichtung verändert. Auch hier kann ein Signalgeber mit zwei
Schaftstellungen für das Ausgangssignal eingesetzt werden, wobei der Signalgeber
bei geöffneter Absperrvorrichtung eine erste Schaltstellung, und eine zweite
Schaltstellung bei geschlossener Absperrvorrichtung einnimmt.
Mit besonderem Vorteil ist die Steuervorrichtung derart geschaltet, daß bei einem
Umschalten des Ausgangssignals eines der beiden Signalgeber die Steuervorrichtung
automatisch eine Überprüfung des Steuersignals des anderen Signalgebers
durchführt. Wenn die Steuervorrichtung das Umschalten eines der beiden
Signalgeber registriert, erfolgt automatisch eine Überprüfung des Zustands des
anderen Signalgebers. In Abhängigkeit von den Ausgangssignalen beider
Signalgeber werden daraufhin die Funktionen der Fahrantriebseinheit sowie einige
oder alle Funktionen der Vertikalantriebseinheit ermöglicht oder verhindert.
Bezüglich des Verfahrens wird die vorgelegte Aufgabe dadurch gelöst, daß nach
einem Umschalten des Ausgangssignals eines der beiden Signalgeber die
Steuervorrichtung automatisch eine Überprüfung des Steuersignals des anderen
Signalgebers durchführt und anschließend
- - entweder alle Funktionen der Fahrantriebseinheit und der Vertikalantriebseinheit ermöglicht werden,
- - oder alle Funktionen der Fahrantriebseinheit und der Vertikalantriebseinheit verhindert werden,
- - oder ein Anheben des Fahrerstands verhindert wird, hingegen ein Absenken des Fahrerstands und/oder ein horizontales Bewegen des Flurförderzeugs ermöglicht wird.
Vorteilhafte Weiterbildungen und zweckmäßige Ausgestaltungen dieses Verfahrens
ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden anhand des in der
schematischen Figur dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Die Figur zeigt als erfindungsgemäßes Flurförderzeug eine
Hochregalkommissionierer. Die Erfindung ist jedoch ebenso bei allen anderen
Flurförderzeugen mit anhebbarem Fahrerstand, beispielsweise bei Hochregalstaplern,
einsetzbar.
Das Flurförderzeug weist einen nicht anhebbaren Rahmen 1 auf, der mit Rädern 2 auf
einer Fahrbahn 3 aufsteht. Auf dem Rahmen 1 angeordnet ist ein Antriebsgehäuse 4,
in dem sich unter anderem eine Fahrantriebseinheit und eine Vertikalantriebseinheit
befinden. Ebenfalls an dem Rahmen befestigt ist ein nach oben ausfahrbares
Hubgerüst 5. Mittels der Vertikalantriebseinheit kann ein an dem Hubgerüst 5
befestigter Fahrerstand 6 gemeinsam mit einer an dem Fahrerstand 6 befestigten
Lastaufnahmevorrichtung 7 angehoben werden.
Im Bereich des Hubgerüsts 5 angeordnet ist ein Signalgeber 8, dessen
Ausgangssignal sich in Abhängigkeit der Hubhöhe des Fahrerstands 6 verändert. Der
Signalgeber liefert ein erstes Ausgangssignal, wenn sich eine Bodenfläche 6a des
Fahrerstands 6 unterhalb einer vorgegebenen Hubhöhe H befindet. Wenn sich die
Bodenfläche 6a auf der vorgegebenen Hubhöhe H oder darüber befindet, liefert der
Signalgeber 8 ein verändertes Ausgangssignal. In diesem Ausführungsbeispiel
beträgt die vorgegebene Hubhöhe H 1,2 Meter, was den geltenden
Sicherheitsvorschriften entspricht.
Im Bereich des Zugangs zu dem Fahrerstand 6 befindet sich eine Absperrvorrichtung
9, die im vorliegenden Ausführungsbeispiel in Form zweier übereinander
angeordneter Schranken ausgeführt ist. In der dargestellten Position der Schranken
ist der Zugang zu dem Fahrerstand 6 versperrt. Die miteinander gekoppelten
Schranken können gemeinsam in die mit gestrichelten Linien dargestellte Position
geschwenkt werden, bei welcher der Zugang zu dem Fahrerstand 6 freigegeben ist.
Den Zustand der Absperrvorrichtung, in diesem Ausführungsbeispiel also die Position
der Schranken, erfaßt ein Signalgeber 10, der ein entsprechendes Ausgangssignal
liefert.
Die beiden Signalgeber 8, 10 stehen mit einer Steuervorrichtung 11 in Verbindung,
mit der die Funktion des Fahrantriebsaggregats und des Vertikalantriebsaggregats
gesteuert werden kann. Genau dann, wenn sich das Ausgangssignal eines der
beiden Signalgeber 8, 10 verändert, nimmt die Steuervorrichtung einen Abgleich mit
dem Ausgangssignal des anderen Signalgebers 10, 8 vor und steuert daraufhin die
verfügbaren Funktionen des Fahrantriebsaggregats und des
Vertikalantriebsaggregats nach den folgenden Regeln:
- a) Bei einem Signalwechsel des Signalgebers 10 infolge eines Öffnens der
Absperrvorrichtung 9 wird der Zustand des Signalgebers 8 für die Hubhöhe abgefragt:
- - Bei einer Hubhöhe unter der vorgegebenen Hubhöhe H erfolgt keine Funktionseinschränkung.
- - Bei einer Hubhöhe oberhalb der vorgegebenen Hubhöhe H werden die Funktionen Fahren, Heben und Senken verhindert.
- b) Bei einem Signalwechsel des Signalgebers 10 infolge eines Schließens der Absperrvorrichtung 9 werden alle Funktionen (Fahren, Heben, Senken) ermöglicht. Eine Abfrage des Signalgebers 8 ist in diesem Fall nicht erforderlich.
- c) Bei einem Signalwechsel des Signalgebers 8 bei einem Anheben des
Fahrerstands 6 bis zur vorgegebenen Hubhöhe H wird der Zustand des Signalgebers
10 der Absperrvorrichtung abgefragt:
- - Bei geschlossener Absperrvorrichtung 9 erfolgt keine Funktionseinschränkung.
- - Bei geöffneter Absperrvorrichtung 9 wird die Funktion Heben verhindert, die Funktionen Senken und Fahren werden weiterhin ermöglicht.
- d) Bei einem Signalwechsel des Signalgebers 8 bei einem Absenken des Fahrerstands 6 unter die vorgegebenen Hubhöhe H werden alle Funktionen (Fahren, Heben, Senken) ermöglicht. Eine Abfrage des Signalgebers 10 ist in diesem Fall nicht erforderlich.
Der nach diesen Regeln von der Steuervorrichtung eingestellte Zustand bleibt
bestehen, bis ein erneuter Signalwechsel eines der Signalgeber 8, 10 stattfindet.
Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung und das erfindungsgemäße Verfahren ist
sichergestellt, daß stets nur die erforderlichen Funktionen des Flurförderzeugs
verhindert werden. Ein Abschalten aller genannten Funktionen des Flurförderzeugs ist
nur in einem der genannten Fälle erforderlich.
Im Sinne der Erfindung ist es ebenfalls möglich, einen Signalgeber 8 vorzusehen, der
genau dann, wenn der Fahrerstand 6 während einer Vertikalbewegung die
vorgegebene Hubhöhe H passiert, ein impulsförmiges Signal erzeugt, das keine
Information über die Bewegungsrichtung des Fahrerstands enthält. Um dabei
feststellen zu können, ob die vorgegebenen Hubhöhe überschritten oder
unterschritten wurde, sind zusätzliche Vorkehrungen, wie beispielsweise ein
Speicherelement oder ein Sensor zum Erkennen der Bewegungsrichtung,
erforderlich. Gleiches gilt in analoger Weise, wenn ein Sensor 10 vorgesehen ist, der
bei einem Bewegen der Absperrvorrichtung ein impulsförmiges Signal erzeugt, das
keine Information darüber enthält, ob die Absperrvorrichtung geöffnet oder
geschlossen wurde.
Claims (9)
1. Flurförderzeug mit einer Fahrantriebseinheit zum horizontalen Bewegen des
Flurförderzeugs, einem mittels einer Vertikalantriebseinheit anhebbaren oder
absenkbaren Fahrerstand (6), mindestens einer Steuervorrichtung zum Steuern
der Vertikalantriebseinheit und der Fahrantriebseinheit, sowie mindestens einer
zum Versperren oder Freigeben eines Zugangs zu dem Fahrerstand (6) willkürlich
verstellbaren Absperrvorrichtung (9), dadurch gekennzeichnet, daß die
Steuervorrichtung derart geschaltet ist, daß in Abhängigkeit von der Hubhöhe des
Fahrerstands (6) und der Stellung der Absperrvorrichtung (9)
- 1. entweder alle Funktionen der Fahrantriebseinheit und der Vertikalantriebseinheit ermöglicht sind,
- 2. oder alle Funktionen der Fahrantriebseinheit und der Vertikalantriebseinheit verhindert sind,
- 3. oder ein Anheben des Fahrerstands (6) verhindert ist, hingegen ein Absenken des Fahrerstands (6) und/oder ein horizontales Bewegen des Flurförderzeugs ermöglicht ist.
2. Flurförderzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Steuervorrichtung derart geschaltet ist, daß während eines Anhebens des
Fahrerstands (6) mit geöffneter Absperrvorrichtung (9), sobald eine vorgegebene
Hubhöhe (H) erreicht ist, ein weiteres Anheben des Fahrerstands (6) verhindert
ist, hingegen ein Absenken des Fahrerstands (6) und/oder ein horizontales
Bewegen des Flurförderzeugs ermöglicht ist.
3. Flurförderzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Steuervorrichtung derart geschaltet ist, daß nach einem Öffnen der
Absperrvorrichtung (9), wenn der Fahrerstand (6) sich oberhalb der
vorgegebenen Hubhöhe (H) befindet, ein vertikales Bewegen des Fahrerstands
(6) sowie ein horizontales Bewegen des Flurförderzeugs verhindert ist.
4. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
ein erster mit der Steuervorrichtung in Wirkverbindung stehender Signalgeber
vorgesehen ist, dessen Ausgangssignal sich in Abhängigkeit von einer Position
des Fahrerstands (6) unterhalb oder oberhalb der vorgegebenen Hubhöhe (H)
verändert.
5. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
ein zweiter mit der Steuervorrichtung in Wirkverbindung stehender Signalgeber
vorgesehen ist, dessen Ausgangssignal sich in Abhängigkeit von der Stellung der
Absperrvorrichtung (9) verändert.
6. Flurförderzeug nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Steuervorrichtung derart geschaltet ist, daß bei einem Umschalten des
Ausgangssignals eines der beiden Signalgeber die Steuervorrichtung
automatisch eine Überprüfung des Steuersignals des anderen Signalgebers
durchführt.
7. Verfahren zum Betreiben eines Flurförderzeugs mit einer Fahrantriebseinheit zum
horizontalen Bewegen des Flurförderzeugs, einem mittels einer
Vertikalantriebseinheit anhebbaren oder absenkbaren Fahrerstand (6),
mindestens einer Steuervorrichtung zum Steuern der Vertikalantriebseinheit und
der Fahrantriebseinheit und mindestens einer zum Versperren oder Freigeben
eines Zugangs zu dem Fahrerstands (6) willkürlich verstellbaren
Absperrvorrichtung (9), einem ersten mit der Steuervorrichtung in Wirkverbindung
stehenden Signalgeber, dessen Ausgangssignal sich in Abhängigkeit von einer
Position des Fahrerstands (6) unterhalb oder oberhalb der vorgegebenen
Hubhöhe (H) verändert und einem zweiten mit der Steuervorrichtung in
Wirkverbindung stehenden Signalgeber, dessen Ausgangssignal sich in
Abhängigkeit von der Stellung der Absperrvorrichtung (9) verändert, dadurch
gekennzeichnet, daß nach einem Umschalten des Ausgangssignals eines der
beiden Signalgeber die Steuervorrichtung automatisch eine Überprüfung des
Steuersignals des anderen Signalgebers durchführt und anschließend
- 1. entweder alle Funktionen der Fahrantriebseinheit und der Vertikalantriebseinheit ermöglicht werden,
- 2. oder alle Funktionen der Fahrantriebseinheit und der Vertikalantriebseinheit verhindert werden,
- 3. oder ein Anheben des Fahrerstands (6) verhindert wird, hingegen ein Absenken des Fahrerstands (6) und/oder ein horizontales Bewegen des Flurförderzeugs ermöglicht wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung
während eines Anhebens des Fahrerstands (6) mit geöffneter Absperrvorrichtung
(9), sobald eine vorgegebene Hubhöhe (H) erreicht ist, ein weiteres Anheben des
Fahrerstands (6) verhindert, hingegen ein Absenken des Fahrerstands (6)
und/oder ein horizontales Bewegen des Flurförderzeugs ermöglicht.
9. Flurförderzeug nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Steuervorrichtung nach einem Öffnen der Absperrvorrichtung (9), wenn der
Fahrerstand (6) sich oberhalb der vorgegebenen Hubhöhe (H) befindet, ein
vertikales Bewegen des Fahrerstands (6) sowie ein horizontales Bewegen des
Flurförderzeugs verhindert.
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19839234A1 true DE19839234A1 (de) | 2000-03-09 |
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