DE19839085A1 - Brenneranordnung mit primärem und sekundärem Pilotbrenner - Google Patents
Brenneranordnung mit primärem und sekundärem PilotbrennerInfo
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Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Brenneranordnung für eine Feuerungsanlage, insbesondere eine Gasturbinenbrennkammer, mit einem Hauptbrenner (1) und einem zentral darin angeordneten primären Pilotbrenner (15), der zum Zünden und/oder zum Stabilisieren der Verbrennung des Hauptbrenners dient. Zur zusätzlichen Stabilisierung, zur Reduzierung von Brummgeräuschen in einer Feuerungsanlage und zur Vermeidung des dabei manchmal möglichen Rückschlagens der Flamme in einen Teilbereich des Brenners sind im Auslaßbereich des Hauptbrenners (1) eine Mehrzahl von Auslaßöffnungen (10) angeordnet, die zusammen einen sekundären Pilotbrenner bilden. Die Flammen des sekundären Pilotbrenners umgeben die Hauptflamme wie ein Kranz und stabilisieren zusätzlich den Betrieb bei unterschiedlichen Lastzuständen. Insbesondere werden über den sekundären Pilotbrenner 0 bis 10% der bei Grundlast von der Brenneranordnung benötigten Brennstoffmenge zugeführt, wobei der zentrale primäre Pilotbrenner (15) entsprechend mit weniger Brennstoff versorgt werden kann.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Brenneranordnung für
eine Feuerungsanlage, insbesondere eine Gasturbinenbrennkam
mer mit einem Hauptbrenner und einem zentral darin angeordne
ten primären Pilotbrenner, der zum Zünden und/oder zum Stabi
lisieren der Verbrennung des Hauptbrenners dient. Außerdem
betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Betrieb
einer solchen Brenneranordnung.
Brenneranordnungen der gattungsgemäßen Art sind oft für ver
schiedene Brennstoffe und verschiedene Betriebsweisen aus ge
legt, wobei es im Hinblick auf weltweit immer strengere Be
stimmungen zum Ausstoß von Schadstoffen große Anstrengungen
gibt, die Anordnungen und Betriebsweisen so zu verbessern,
daß der Schadstoffausstoß verringert wird.
Besonders umweltfreundliche Brenner mit einem geringen Aus
stoß an NOx sind aus der EP 0 108 361 B1 und der EP 0 193 838 B1
bekannt. Da es bei der vorliegenden Erfindung um eine Wei
terbildung gerade auch solcher Brenner geht, wird auf den In
halt dieser beiden Schriften vollinhaltlich Bezug genommen.
Obwohl bei den bekannten Brenneranordnungen durch konstruk
tive Maßnahmen und die Betriebsweise kritische Zustände der
Brenner weitestgehend vermieden werden können, so gibt es
doch die Möglichkeit, insbesondere wenn die Brenneranordnung
im Vormischbetrieb betrieben wird, d. h. wenn Brennstoff und
Luft schon vor der Verbrennungszone intensiv miteinander ge
mischt werden, daß die Verbrennung in einer Feuerungsanlage
Fluktuationen aufweist und manchmal instabil wird, was sich
beispielsweise durch ein Brummen der Feuerungsanlage äußern
kann. Dabei kann gelegentlich auch die Flamme in einen Teil
bereich eines der Brenner zurückschlagen, was wegen dadurch
verursachter Temperaturerhöhungen an Brennerbauteilen und we
gen eines dabei auftretenden erhöhten Schadstoffausstoßes un
erwünscht ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, bei den bekannten
Brenneranordnungen eine stärkere Stabilisierung der Verbren
nung zu schaffen und dadurch ein Brummen der Feuerungsanlage
durch instabile Verbrennung und das Zurückschlagen der Flamme
in Teilbereiche eines Brenners zu vermeiden.
Zur Lösung dieser Aufgabe dient eine Brenneranordnung gemäß
dem Anspruch 1 sowie ein Verfahren zum Betrieb einer Bren
neranordnung gemäß dem Anspruch 11.
Bevorzugte und besonders vorteilhafte Ausführungsformen sind
in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
Eine solche Brenneranordnung für eine Feuerungsanlage, insbe
sondere eine Gasturbinenbrennkammer, weist einen Hauptbrenner
und einen zentral darin angeordneten primären Pilotbrenner
auf, der zum Zünden und/oder zum Stabilisieren der Verbrennung
des Hauptbrenners dient. Einzelheiten über solche Brenner,
die wegen der unterschiedlichen Möglichkeiten der Betriebs
weise und Brennstoffversorgung auch Hybridbrenner genannt
werden, sind zum Beispiel in der EP 0 108 361 B1 und der
EP 0 193 838 B1 beschrieben. Erfindungsgemäß wird eine solche
Brenneranordnung nunmehr zusätzlich mit einem sekundären Pi
lotbrenner ausgestattet, wobei dieser im Auslaßbereich des
Hauptbrenners eine Mehrzahl von Auslaßöffnungen aufweist.
Durch aus diesen Auslaßöffnungen austretenden Brennstoff be
ziehungsweise ein Gemisch aus Luft und Brennstoff bildet sich
ein Flammenkranz, der die aus dem Hauptbrenner austretende
Flamme etwa ringförmig umgibt und diese dadurch zusätzlich
stabilisiert. Während der primäre Pilotbrenner zentral quasi
von innen heraus die Verbrennung stützt, kann der sekundäre
Pilotbrenner zur Stabilisierung von außen beitragen, ohne das
Prinzip der Verbrennung mit Rezirkulation, wie es die Brenner
nach dem Stand der Technik haben, negativ zu beeinflussen.
Das zur stabilen Verbrennung in der Flamme des Brenners wich
tige äußere Rezirkulationsgebiet wird durch den sekundären Pi
lotbrenner sogar verstärkt.
Besonders bevorzugt ist der sekundäre Pilotbrenner durch ei
nen im Auslaßbereich des Hauptbrenners umlaufenden Ringkanal
ausgebildet, der mit einer Brennstoffzuleitung verbunden ist
und mit den Auslaßöffnungen in Verbindung steht. Der umlau
fende Ringkanal umgibt den Auslaßbereich des Hauptbrenners
quasi wie ein Kragen, in welchem die Auslaßöffnungen angeord
net sind, vorzugsweise nach innen in Richtung auf das Zentrum
des Auslaßbereiches gerichtet.
Um weder in der Anzahl, noch in der Querschnittsfläche der
Auslaßöffnungen begrenzt zu sein, wird in einem besonders be
vorzugten Ausführungsbeispiel der umlaufende Ringkanal in ei
nen unteren Ringkanal und einen oberen Ringkanal unterteilt,
welche über eine Drosselstelle miteinander verbunden sind,
wobei der obere Ringkanal mit der Brennstoffzuleitung verbun
den ist und der untere Ringkanal mit den Auslaßöffnungen in
Verbindung steht. Auf diese Weise wird die Brennstoffmenge
des sekundären Pilotbrenners durch die Drosselstelle bestimmt
und nicht durch den Querschnitt der Auslaßöffnungen und deren
Anzahl. Dadurch wirkt der untere Ringkanal wie eine Resonanz
kammer, so daß die an den Auslaßöffnungen ausströmende Brenn
stoffmenge vom Außendruck beeinflußt wird, was bei geeigneter
Auslegung und Dimensionierung dieses unteren Ringkanals bei
Druckschwingungen, also beispielsweise beim Brummen der Bren
neranordnung, stark dämpfend wirkt.
Die Auslaßöffnungen können erfindungsgemäß bevorzugt mit etwa
gleichen Abständen ringförmig im Auslaßbereich des Hauptbren
ners angeordnet sein. Diese Anordnung ist symmetrisch nach
allen Seiten und führt zu einer allseitigen gleichmäßigen
Stabilisierung.
Alternativ ist es auch möglich, die Auslaßöffnungen mit un
terschiedlichen Abständen ringförmig im Auslaßbereich des
Hauptbrenners anzuordnen, was insbesondere bei Brennkammeran
ordnungen mit mehreren Brennern sinnvoll ist, um Häufungen
von Auslaßöffnungen in Bereichen, in denen sich zwei Brenner
sehr nahe kommen, zu vermeiden. Außerdem neigt eine ungleich
mäßige Verteilung der Auslaßöffnungen weniger zum Schwingen
und damit zu Instabilitäten als eine gleichmäßige, weil sich
bei Druckstößen durch unterschiedliche Abstände auch unter
schiedliche Laufzeiten der Druckwellen zu oder von den ein
zelnen Auslaßdüsen ergeben, was zumindest teilweise zu einer
gegenseitigen Auslöschung solcher Druckwellen führt und damit
Instabilitäten dämpft.
Auch bezüglich der Form der Auslaßöffnungen besteht ein brei
ter Spielraum. Insbesondere bevorzugt werden erfindungsgemäß
runde oder ovale Auslaßöffnungen, die besonders einfach her
stellbar sind.
Je nach Brenngeometrie können die Auslaßöffnungen jedoch auch
eine polygonale Berandung haben, insbesondere die Form eines
Dreiecks mit in Gasströmungsrichtung zeigender Spitze.
Die Brenneranordnung mit dem sekundären Pilotbrenner ist er
findungsgemäß so ausgelegt, daß zwischen 0 und 10% der bei
Grundlast von der Brenneranordnung benötigten Brennstoffmenge
den Auslaßöffnungen zuführbar sind, insbesondere in Form von
Brenngas. Je nach Betriebsweise der Brenneranordnungen kann
es sinnvoll sein, den zentralen primären Pilotbrenner, der
erfindungsgemäß nunmehr durch den sekundärem Pilotbrenner un
terstützt wird, in seiner Brennstoffzufuhr entsprechend zu
drosseln, um insgesamt den Anteil an Brennstoff, der durch
die Pilotbrenner zugeführt wird, nicht übermäßig zu erhöhen.
Bei den Brenneranordnungen nach dem Stand der Technik ist es
bekannt, daß der Hauptbrenner und der primäre Pilotbrenner im
Vormischbetrieb, im Diffusionsbetrieb oder in einem Mischbe
trieb aus beiden Betriebsarten betreibbar sind, wobei der
Hauptbrenner und der primäre Pilotbrenner auch für wahlweisen
Betrieb mit flüssigen und gasförmigen Brennstoffen ausgelegt
sein können. Alle diese Betriebsweisen sind auch bei einer
Brenneranordnung gemäß der vorliegenden Erfindung möglich.
Zusätzlich ist es auch möglich, den sekundären Pilotbrenner
mit einem vorgemischten Gemisch aus Brennstoff und Luft als
Vormischbrenner zu betreiben, was insbesondere zur Reduzie
rung der Erzeugung von Stickoxyden beiträgt.
Die Erfindung bezieht sich auch auf ein Verfahren zum Betrieb
einer Brenneranordnung, insbesondere zur Vermeidung von In
stabilitäten in der Feuerungskammer, des damit verbundenen
Brummens und des möglichen Rückschlagens der Flamme in Teil
bereiche eines Brenners, wobei die Brenneranordnung einen von
einem primären Pilotbrenner stabilisierten Hauptbrenner auf
weist und erfindungsgemäß die Flamme des Hauptbrenners durch
einen sekundären Pilotbrenner zusätzlich stabilisiert wird,
wobei der sekundäre Pilotbrenner mehrere um den Auslaßbereich
des Hauptbrenners herum verteilte Auslaßöffnungen aufweist,
die separat gesteuert oder geregelt mit Brennstoff oder
Brennstoffgemisch versorgt werden. Dieses erfindungsgemäße
Verfahren ergibt einen weiteren Parameter zur besonders si
cheren und umweltfreundlichen Steuerung einer Brenneranord
nung. Die Stabilisierung der Flamme des Hauptbrenners durch
einen äußeren sekundären Pilotbrenner verhindert instabile
Betriebszuständen wie das Brummen in der Feuerungsanlage und
damit auch das Zurückschlagen der Flamme in Teilbereiche ei
nes Brenners.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung, auf wel
ches diese jedoch nicht beschränkt ist, ist teilweise schema
tisch im Querschnitt in der Zeichnung dargestellt.
Die Zeichnung zeigt den unteren Teil einer Brenneranordnung,
wie sie zum Beispiel in der EP 0 193 838 B1 ausführlich be
schrieben ist. Die aus dieser Schrift bekannten Komponenten
sind daher nur schematisch dargestellt und teilweise auch
weggelassen.
Beim Lastbetrieb einer solchen Brenneranordnung wird ein
Hauptbrenner 1 mit Hauptverbrennungsluft 2 versorgt in welche
feinverteilt in einer Hauptbrenngaseindüsung 3 Brenngas
und/oder in einer Hauptbrennöleindüsung 4 Brennöl eingedüst
wird. Dies erfolgt im Bereich eines Hauptdrallerzeugers 5,
insbesondere in Form eines Diagonalgitters. Auf diese Weise
wird der Brennstoff mit der Hauptverbrennungsluft vorge
mischt, so daß sich eine schadstoffarme Verbrennung erreichen
läßt. Im Zentrum des Hauptbrenners 1 befindet sich in an sich
bekannter Weise ein Pilotbrenner 15 zum Zünden und/oder zur
Stabilisierung der Hauptflamme, dessen Verbrennungsluft durch
einen Luftkanal 6 zugeführt wird. Für den Betrieb dieses Pi
lotbrenners als Diffusionsbrenner gibt es einen zentralen
Brennstoffkanal 7. Um den Pilotbrenner 15 auch als Vormisch
brenner betreiben zu können, gibt es zusätzlich einen äußeren
Brennstoffkanal 8. Grundsätzlich kann diese bekannte Brenner
anordnung in sehr verschiedenen Betriebsweisen betrieben wer
den unter Verwendung verschiedener Brennstoffe, weshalb sol
che Brenner auch als Hybridbrenner bezeichnet werden.
Erfindungsgemäß befindet sich am unteren äußeren Rand des
Hauptbrenners 1 ein Ringkanal 9, welcher mit Auslaßöffnungen
10 in Verbindung steht, welche im Auslaßbereich des Haupt
brenners 1 ringförmig angeordnet sind. Die Abstände dieser
Auslaßöffnungen können je nach Bedarf gleichmäßig oder un
gleichmäßig sein. Auch die Formen und Querschnittsflächen
dieser Auslaßöffnungen 10 sind je nach Bedarf in weiten Gren
zen variierbar, wobei gleichmäßig verteilte runde Auslaßöff
nungen 10 bevorzugt werden. Im vorliegenden Ausführungsbei
spiel weist die Brennstoffversorgung der Auslaßöffnungen 10
einen unteren Ringkanal 9 auf, der über eine Drosselstelle
mit einem oberen Ringkanal 11 in Verbindung steht, welcher
wiederum über eine Brennstoffzuleitung 13 und ein Ventil 14
mit Brennstoff, vorzugsweise Brenngas, versorgt wird. Bei
dieser Ausführungsform ist der Druck in dem oberen Ringkanal
11 etwa konstant, da der Hauptdruckverlust an der Drossel
stelle 12 auftritt. Der untere Ringkanal 9 kann äußere Druck
schwingungen in der Flamme des Hauptbrenners teilweise aus
gleichen und wirkt so als eine Art Resonanzkammer. Ist der
Druck in der Flamme hoch, so strömt kurzzeitig nur wenig
Brennstoff durch die Auslaßöffnungen 10 des sekundären Pi
lotbrenners, bei wieder abfallendem Außendruck strömt mehr
Brenngas nach. Dieses Verhalten dämpft Außenschwingungen und
vermindert damit das Brummen, welches bei Instabilitäten der
Flammen in einer Feuerungsanlage auftreten kann.
Die vorliegende Erfindung eignet sich besonders zur zusätzli
chen Stabilisierung von Brenneranordnungen in Gasturbinenkam
mern und vermeidet das Zurückschlagen der Flamme in einer
Brenneranordnung oder vermindert zumindest das sich daraus
ergebende Brummen.
Claims (11)
1. Brenneranordnung für eine Feuerungsanlage, insbesondere
eine Gasturbinenbrennkammer, mit einem Hauptbrenner (1) und
einem zentral darin angeordneten primären Pilotbrenner (15),
der zum Zünden und/oder zum Stabilisieren der Verbrennung des
Hauptbrenners dient,
dadurch gekennzeichnet, daß im Aus
laßbereich des Hauptbrenners (1) ein sekundärer Pilotbrenner
mit einer Mehrzahl von Auslaßöffnungen (10) angeordnet ist.
2. Brenneranordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß im Aus
laßbereich des Hauptbrenners (1) ein umlaufender Ringkanal
(9, 11) angeordnet ist, der mit einer Brennstoffzuleitung
(13) verbunden ist und mit den Auslaßöffnungen (10) in Ver
bindung steht.
3. Brenneranordnung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der um
laufende Ringkanal einen unteren Ringkanal (9) und einen obe
ren Ringkanal (11) aufweist, welche über eine Drosselstelle
(12) miteinander verbunden sind, wobei der obere Ringkanal
(11) mit der Brennstoffzuleitung (13) verbunden ist und der
untere Ringkanal (9) mit den Auslaßöffnungen (10) in Ver
bindung steht.
4. Brenneranordnung nach Anspruch 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Aus
laßöffnungen (10) mit etwa gleichen Abständen ringförmig im
Auslaßbereich des Hauptbrenners (1) angeordnet sind.
5. Brenneranordnung nach Anspruch 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Aus
laßöffnungen (10) mit unterschiedlichen Abständen ringförmig
im Auslaßbereich des Hauptbrenners (1) angeordnet sind.
6. Brenneranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Aus
laßöffnungen (10) rund oder oval sind.
7. Brenneranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Aus
laßöffnungen (10) eine polygonale Berandung haben, insbeson
dere in Form eines Dreiecks mit in Gasströmungsrichtung zei
gender Spitze.
8. Brenneranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß Brenn
stoffzuleitung (13), umlaufender Ringkanal (9, 11) und Aus
laßöffnungen (10) so ausgelegt sind, daß zwischen 0 und 10%
der bei Grundlast von der Brenneranordnung benötigten Brenn
stoffmenge den Auslaßöffnungen (10) zuführbar sind, insbeson
dere in Form von Brenngas.
9. Brenneranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Hauptbrenner (1) und der primäre Pilotbrenner (15) im Vor
mischbetrieb, im Diffusionsbetrieb oder in einem Mischbetrieb
aus beiden Betriebsarten betreibbar sind, wobei der Haupt
brenner (1) und der primäre Pilotbrenner (15) auch für wahl
weisen Betrieb mit flüssigen und gasförmigen Brennstoffen
ausgelegt sein können.
10. Brenneranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der se
kundäre Pilotbrenner mit einem vorgemischten Gemisch aus
Brennstoff und Luft als Vormischbrenner betreibbar ist.
11. Verfahren zum Betrieb einer Brenneranordnung, insbeson
dere zur Vermeidung des Rückschlagens einer Flamme und des
damit verbundenen Brummens der Brenneranordnung, wobei die
Brenneranordnung einen von einem primären Pilotbrenner (15)
stabilisierten Hauptbrenner (1) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Flam
me des Hauptbrenners (1) durch einen sekundären Pilotbrenner
zusätzlich stabilisiert wird, wobei der sekundäre Pilotbren
ner mehrere um den Auslaßbereich des Hauptbrenners (1) herum
verteilte Auslaßöffnungen (10) aufweist, die separat gesteu
ert oder geregelt mit Brennstoff oder Brennstoffgemisch ver
sorgt werden.
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