DE19839785A1 - Elektromotor - Google Patents
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Landscapes
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Description
Die Erfindung betrifft Elektromotoren, insbesondere Billig
motoren, und Verbesserungen an Elektromotoren, die als Uni
versalmotoren in der Industrie anwendbar sind, und ferner
betrifft sie Elektromotoren, die mit hoher Drehzahl nutzbar
sind und bei denen die Zentrifugalkraft ein Problem hin
sichtlich der Rotorfestigkeit darstellt.
Statt von Elektromotoren wird nachfolgend der Kürze halber
nur von Motoren gesprochen.
Wenn es erforderlich ist, einen Motor mit hoher Drehzahl zu
betreiben, wie zum Antreiben der Hochgeschwindigkeits-Haupt
spindel in einer Werkzeugmaschine in einem Bearbeitungszen
trum, muß der Rotor des Motors mit einem Durchmesser von
ungefähr 100 mm Drehzahlen von mindestens 30.000 U/Min. er
reichen. Für diese Art von Anwendung werden auch Induktions
motoren verwendet, jedoch sind die Rotorschlitze nicht offen
sondern in der Regel geschlossen, um der Zentrifugalkraft
standzuhalten, und die Enden der Rotorwicklung sind häufig
verstärkt. In jedem Fall sind die Kosten erhöht, und häufig
wird eine Verstärkungskonstruktion verwendet, die etwas die
Motoreigenschaften beeinträchtigt.
Es wurde nach Motoren mit geschaltetem magnetischem Wider
stand geforscht, die über hohe Rotorfestigkeit verfügen, und
einige derselben wurden dem praktischen Gebrauch zugeführt.
Ein typisches Beispiel eines aktuellen Motors ist in Fig. 10
dargestellt. Ein Rotor 2 besteht aus einer einfachen Sili
ziumstahlplatte, die extrem fest ist, um für hohe Drehzahlen
geeignet zu sein.
Ein Stator 1 verfügt über sechs vorstehende Pole 20, deren
Winkelbreite jeweils ungefähr 30°, umgesetzt in den Rotor
drehwinkel, beträgt. Jeder vorstehende Pol 20 ist mit Wick
lungen TA1, TA2, TB1, TB2, TC1, TC2, TD1, TD2, TE1, TE2, TF1
und TF2 bewickelt. Der Rotor 2 verfügt über vier vorstehende
Pole 21, deren Breite jeweils ungefähr 30°, umgesetzt in den
Rotordrehwinkel, beträgt.
Als nächstes wird die Funktion des Motors mit geschaltetem
magnetischem Widerstand beschrieben. Wenn z. B. im Zustand
von Fig. 10 ein Drehmoment in Gegenuhrzeigerrichtung erzeugt
wird, wird Strom durch die mit TC1 und TC2 sowie TF1 und TF2
bezeichneten Wicklungen hindurchgeführt, so daß die vorste
henden Pole 21 des Rotors 2 angezogen werden, um ein Dreh
moment zu erzeugen. Dabei hat der durch die Wicklungen TC1
und TC2 fließende Strom entgegengesetzte Richtung zum durch
die Wicklungen TF1 und TF2 fließenden Strom, wobei die Strö
me so fließen, daß der erzeugte Magnetfluß durch den Rotor
2 verläuft. Ferner wird, während sich der Rotor 2 in der Ge
genuhrzeigerrichtung dreht, kein Drehmoment erzeugt, wenn
die vorstehenden Pole 21 des Rotors 2 die Position des Sta
torpols erreichen, der mit den Wicklungen TC1 und TC2 bewi
ckelt ist. Dabei wird, da sich der benachbarte vorstehende
Rotorpol in der Gegenuhrzeigerrichtung dem vorstehenden Sta
torpol nähert, der mit den Wicklungen TE1 und TE2 bewickelt
ist, der Strom in den Wicklungen TC1 und TC2 auf Null einge
stellt, und gleichzeitig bewirkt der durch die Wicklungen
TE1 und TE2 sowie die Wicklungen TB1 und TB2 laufende Strom
die Erzeugung eines Drehmoments in Gegenuhrzeigerrichtung.
Auf diese Weise, nämlich durch Hindurchleiten eines geeigne
ten intermittierenden Stroms aufeinanderfolgend durch jede
Statorwicklung, ist es möglich, ein kontinuierliches Drehmo
ment zu erzeugen. In ähnlicher Weise wird, beim Erzeugen
eines Drehmoments in Uhrzeigerrichtung im Zustand von Fig. 10,
Strom durch die Wicklungen TB1 und TB2 geleitet, so daß
die vorstehenden Pole des Rotors 2 angezogen werden, um ein
Drehmoment zu erzeugen.
Das erzeugte Drehmoment steht mit dem Strom in den Wicklun
gen und den Relativpositionen des Stators 1 und des Rotors 2
in Zusammenhang, steht theoretisch jedoch nicht in Zusammen
hang mit der Drehzahl des Rotors.
Zu Eigenschaften dieses Motors mit geschaltetem magnetischem
Widerstand gehören niedrige Herstellungskosten durch einfa
che Motorkonstruktion und eine einfache Wicklungsstruktur
der Statorwicklungen, eine relativ kleine Motorlänge, da die
Spulenenden der Statorwicklungen verkürzt werden können, ein
beständiger Rotor, der hohe Drehzahlen ermöglicht, und eine
Treiberschaltung, die vereinfacht sein kann, da der Ansteue
rungsalgorithmus einfach ist und nur eine Stromrichtung aus
reicht.
Andererseits besteht bei einem Motor mit geschaltetem magne
tischem Widerstand auch eine Anzahl von Mängeln. Wenn der
Steuerungsalgorithmus für eine gleichmäßige Beziehung zwi
schen der zugeführten elektrischen Energie, der im Motor ge
speicherten magnetischen Energie und der mechanischen Aus
gangsenergie nicht korrekt errichtet ist, ist das Ergebnis
eine große Welligkeit des Drehmoments. Zum Überwinden dieses
Problems wurde ein Verfahren vorgeschlagen, gemäß dem der
Strom so kompensiert wird, daß Welligkeiten des Drehmoments
kompensiert werden, um diese Welligkeiten zu verringern. Je
doch entstehen durch dieses Verfahren andere Probleme, wie
das Erfordernis eines komplizierten Steuerungsverfahrens.
Zusätzlich zur Welligkeit des Drehmoments beeinträchtigt das
intermittierende Drehmoment, wie es durch jeden vorstehenden
Pol erzeugt wird, hinsichtlich der Motorfestigkeit auch die
Statorverformung, und Schwingungen und Geräusche sind hoch,
wenn der Motor betrieben wird. Ferner gehören zu anderen
Problemen das Erfordernis einer Hochgeschwindigkeits-Strom
steuerung und das Erfordernis eines extrem schnellen Schal
tens von Strömen für die schnelle Drehzahl eines vierpoligen
Motors im Vergleich mit einem zweipoligen Motor. Ferner
existiert ein Problem hinsichtlich des Leistungsfaktors, da
es erforderlich ist, im Motor häufig die Zuführung und Wie
dergewinnung magnetischer Energie auszuführen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen zweipoligen
Motor zu schaffen, bei dem das an jedem vorstehenden Rotor
pol erzeugte Drehmoment kontinuierlich ist und gemäß dem
Grundalgorithmus keine Welligkeit des Drehmoments erzeugt
wird, wobei von der Ansteuerungsvorrichtung aus gesehen kei
ne Eingabe oder Ausgabe magnetischer Energie bezüglich des
Motors vorliegt. Der Motor soll auch wenig Schwingungen und
wenig Geräusche entwickeln.
Diese Aufgabe ist durch die Motoren gemäß den beigefügten
unabhängigen Ansprüchen 1 und 3 gelöst.
Ein erfindungsgemäßer Motor enthält sechs Statorpole mit
Winkelbreiten von tatsächlich ungefähr 60°, was bei Umset
zung in den Rotordrehwinkel weniger als 60° ausmacht.
Die um jeden Statorpol gewickelten Erregerwicklungen sind so
verbunden, daß benachbarte Erregerwicklungen umgekehrt in
Reihe geschaltet sind. D. h., daß die Erregerwicklungen in
zueinander entgegengesetzten Wicklungen gewickelt und dann
miteinander in Reihe geschaltet sind. Die um jeden Statorpol
gewickelten Drehmomentwicklungen weisen drei Phasen auf, wo
bei jede Phasenwicklung ein Paar entgegengesetzter Seiten
bezüglich des Zentrums der Rotordrehung aufweist, die um
180° voneinander getrennt sind, wobei die Wicklungen umge
kehrt in Reihe geschaltet sind. Außerdem sind zwei Rotorpole
mit Breiten von 60° bis 120°, umgesetzt in den Rotordrehwin
kel, vorhanden.
Gemäß Anspruch 3 sind gemeinsame Statorwicklungen auf jeden
Statorpol gewickelt.
Ein mit Löchern oder Nuten zum Begrenzen des magnetischen
Gesamtflusses der Rotorpole am Außenumfang des Rotors, oder
eine Rotorkonstruktion, bei der Luftspalte oder unmagneti
sche Materialien wie rostfreier Stahl vorhanden sind, dienen
dazu, den magnetischen Gesamtfluß der Rotorpole zwischen
elektromagnetischen Stahlplatten des Rotors, die entlang der
Richtung der Rotorwelle aufeinanderlaminiert sind, zu be
grenzen.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform ist ein Rotor aus
einer elektromagnetischen Stahlplatte mit einer Sättigungs
magnetflußdichte unter derjenigen der elektromagnetischen
Stahlplatte des Stators hergestellt.
Der zweipolige Rotor, dessen Polarität sich abhängig von
seiner Position ändert, ist so aufgebaut, daß immer ein
konstanter Magnetfluß vorhanden ist. Daher kann die magne
tische Energie im Motor dem Grunde nach unabhängig von der
Rotordrehposition konstant gemacht werden. Wenn die Erreger
wicklungen alle in Reihe geschaltet sind und einen Erreger
strom durchlassen, nimmt der Magnetfluß einer der Wicklun
gen während der Drehung ab, um eine negative Spannung zu er
zeugen, während gleichzeitig der Magnetfluß einer der ande
ren Wicklungen zunimmt, um eine positive Spannung zu erzeu
gen. Daher ist die Gesamtspannung aller in Reihe geschalte
ter Erregerwicklungen nur ein Spannungsabfall entsprechend
dem Widerstand der Wicklungen, und dem Grunde nach wird kei
ne Spannung aus Schwankungen des Magnetflusses erzeugt. Da
her ist eine extrem einfache Erregersteuerung für die Trei
bervorrichtung ausreichend. Hinsichtlich des Spalts zwischen
benachbarten Statorpolen minimiert ein kleiner Spalt jeden
nachteiligen Effekt, und selbst dann, wenn er relativ groß
ist, können die nachteiligen Effekte dadurch verringert wer
den, daß entweder der Rotor oder der Stator versetzt wer
den.
Da die Drehmomenterzeugung durch elektromagnetische Anzie
hung erzielt wird, ermöglicht das Hindurchleiten eines Dreh
momentstroms durch die Drehmomentwicklungen des Statorpols
in der Richtung des zu erzeugenden Drehmoments die Erzeugung
eben dieses gewünschten Drehmoments. Wenn dieser Vorgang zu
sammen mit der Drehung der Statorwicklung jedes Statorpols
aufeinanderfolgend ausgeführt wird, ist es möglich, ein kon
tinuierliches Drehmoment zu erzeugen. Es existieren Dreh
stellungen, in denen die Statorpole und die vorstehenden Ro
torpole einander entweder vollständig oder überhaupt nicht
gegenüberstehen. Die Ausnutzung dieser Drehstellungen zum
Ändern des Stroms in den Drehmomentwicklungen ermöglicht es,
die Steuerung so auszuführen, daß kein welliges Drehmoment
erzeugt wird.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von durch Figuren ver
anschaulichten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Fig. 1 ist ein Blockdiagramm eines Rotors und eines Stators,
und es zeigt ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfin
dung.
Fig. 2 zeigt eine Erregerwicklung und eine Erregerstrom-An
steuerschaltung beim Motor von Fig. 1.
Fig. 3 zeigt eine Drehmomentwicklung und eine Drehmoment
strom-Ansteuerschaltung beim Motor von Fig. 1.
Fig. 4 und 5 zeigen Eigenschaften des Drehmomentstroms und
des Rotordrehwinkels für Fig. 1.
Fig. 6 ist ein Blockdiagramm eines Rotors und eines Stators,
und es zeigt ein anderes bevorzugtes Ausführungsbeispiel der
Erfindung.
Fig. 7 zeigt die Beziehung zwischen einer Statorpolform und
einem vorstehenden Rotorpol.
Fig. 8 und 9 veranschaulichen Beispiele von Rotorformen.
Fig. 10 veranschaulicht ein Beispiel eines herkömmlichen
Motors mit geschaltetem magnetischem Widerstand.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 ist ein Stator 1H mit
sechs Statorpolen mit Weiten von ungefähr 60° versehen, was
weniger als 60° bei Umsetzung in den Rotordrehwinkel aus
macht. Jeder Statorpol ist mit Erregerwicklungen versehen,
die mit HA1 und HA4, HB3 und HB4, HC3 und HC4, HD3 und HD4,
HE3 und HE4 sowie HF3 und HF4 bezeichnet sind, wie auch mit
Drehmomentwicklungen, die mit HA1 und HA2, HB1 und HB2, HC1
und HC2, HD1 und HD2, HE1 und HE2 sowie HF1 und HF2 bezeich
net sind. Bei dienen Symbolen bezeichnen "A", "B", "C2, "D",
"E" und "F" jeden Statorpol. Der Stator 1H verfügt über Si
liziumstahlplatten der in Fig. 1 dargestellten Form, die
entlang der Richtung der Welle aufeinander laminiert sind.
Ein Rotor 3 verfügt über eine Welle 2 und vorstehende Pole
mit Breiten von ungefähr 80°, bezogen auf den Rotordrehwin
kel. Wenn die Breite PA des vorstehenden Rotorpols 60° bis
120° beträgt, kann bei verschiedenen Drehstellungen ein bi
direktionales Drehmoment mit Vorzeichen erzeugt werden. Wie
es später beschrieben wird, sorgt ein Versetzen entweder des
Rotors oder Stators für eine Änderung eines Grenzwerts der
Statorpolbreite oder der Rotorpolbreite.
Fig. 2 zeigt eine Verbindungsbeziehung zwischen den Erreger
wicklungen sowie ein Steuerungsbeispiel für den Erreger
strom. Benachbarte Erregerwicklungen 7 sind in entgegenge
setzten Richtungen gewickelt, und die sechs Wicklungen sind
in Reihe geschaltet. D. h., daß die Erregerwicklungen umge
kehrt in Reihe geschaltet sind. Die Figur zeigt ein Erreger
strom-Anweisungssignal FC, eine Erregerstrom-Ansteuerschal
tung 4, einen Stromregler 5, einen Treibertransistor 6, ei
nen Erregerstrom ID und eine Versorgungsspannung VS. Einzel
heiten wie eine Schwungraddiode sind weggelassen. Die Erre
gerwicklungen 7 und der Erregerstrom ID sorgen dafür, daß
die Statorpole in Fig. 1 durch Pole N und S in Fig. 1 erregt
werden.
Auf diese Weise wird der Außenumfang des Rotors 3 an jeder
beliebigen Drehposition durch Pole N oder S erregt. Obwohl
sich die Polarität des Magnetflusses mit der Rotorstellung
ändert, bewirkt die Struktur, daß immer ein konstanter Ab
solutwert des Magnetflusses vorhanden ist. Daher kann die
magnetische Energie des Motors dem Grunde nach unabhängig
von der Rotorstellung konstant gemacht werden. Wenn die Er
regerwicklungen alle in Reihe geschaltet sind und den Erre
gerstrom leiten, nimmt in einer der Erregerwicklungen der
Magnetfluß ab, und durch die Drehung wird eine negative
Spannung erzeugt, während gleichzeitig in einer der anderen
Erregerwicklungen der Magnetfluß zunimmt und eine positive
Spannung erzeugt wird. Daher ist die Gesamtspannung aller in
Reihe geschalteter Erregerwicklungen nur ein Spannungsabfall
entsprechend dem Widerstand der Wicklungen, und aus Schwan
kungen des Magnetflusses wird dem Grunde nach keine Spannung
erzeugt. Daher reicht eine extrem einfache Erregersteuerung
für die Treibervorrichtung aus. Das einfachste Beispiel be
steht darin, eine Gleichspannungsversorgung mit beiden Enden
jeder in Reihe geschalteten Erregerwicklungen zu verbinden.
Dieselbe Wirkung kann auch dadurch erzielt werden, daß jede
dreiphasige Erregerwicklung in zwei Sätze unterteilt wird
und mit jedem Satz eine Erregerstrom-Ansteuerschaltung ver
bunden wird.
Allgemein gesagt, wird, wenn bei hoher Drehzahl eine Steue
rung ausgeführt wird, die Belastung hinsichtlich dem Erre
gerstromansteuerung in der Steuerungsvorrichtung groß. Je
doch besteht beim System von Fig. 2 der Vorteil, daß die
Belastung der Steuervorrichtung verringert ist, da magneti
sche Energie frei zwischen Erregerwicklungen übertragen
wird.
Bei der oben genannten Konfiguration wird kein Drehmoment
bei magnetischer Energie auf konstantem Niveau erzeugt. Aus
einem anderen Gesichtspunkt werden jedoch bei diesem Effekt
an den beiden Enden des Rotors ein positives und ein negati
ves Drehmoment erzeugt und heben einander auf.
Hinsichtlich des Spalts zwischen benachbarten Statorpolen
minimiert ein kleiner Spalt jegliche nachteilige Effekte,
und selbst wenn der Spalt relativ groß ist, können die nach
teiligen Effekte dadurch verringert werden, daß entweder
der Rotor oder der Stator versetzt wird.
Fig. 3 zeigt ein Beispiel einer Ansteuerschaltung zum An
steuern der Drehmomentwicklungen des Stators. WA ist die
durch HA1 und HA2 gekennzeichnete Drehmomentwicklung, und WD
ist die durch HD1 und HD2 gekennzeichnete Drehmomentwick
lung. Es sind auch Treibertransistoren 8 und 9 sowie regene
rative Schwungraddioden 10 und 11 dargestellt. WA und WD
sind in zueinander entgegengesetzten Richtungen gewickelt
und in Reihe geschaltet. Es wird darauf hingewiesen, daß
die Stromrichtung in den Erregerwicklungen der Statorpole
mit derjenigen in den Drehmomentwicklungen übereinstimmt.
Wenn ein Drehmomentstrom IAD zu führen ist, werden die Tran
sistoren 8 und 9 eingeschaltet. Wenn die Transistoren 8 und
9 ausgeschaltet sind, wird der Strom IAD bei Zufuhr von VS
und VL mittels der Schwungraddioden 10 und 11 erzeugt. VL
ist eine gemeinsame Leitung der Spannungsversorgungsschal
tung. Die Betriebsabläufe sind für die Wicklungen der ande
ren zwei Phasen WB und WE sowie WC und WF identisch.
In den Fig. 4 und 5 sind Beziehungen zwischen der Drehmo
menterzeugung und jeder Wicklung abhängig von verschiedenen
Strömen und Drehwinkeln RA dargestellt. Bezogen auf Fig. 1
ist der Winkel der Kante des vorstehenden Rotorpols in der
Gegenuhrzeigerrichtung bezogen auf die horizontal gezeichne
te Mittellinie des Rotors als RA definiert. Es wird ein Fall
beschrieben, in dem entsprechend einem Strom IP1 kontinuier
lich ein Drehmoment in der Gegenuhrzeigerrichtung erzeugt
wird. Es sei darauf hingewiesen, daß die Richtung des er
zeugten Drehmoments und die Drehrichtung des Rotors 3 nicht
notwendigerweise identisch sind. D. h., daß die Richtung
des erzeugten Drehmoments, da sie durch den Strom in den
Wicklungen und die Drehstellung des Rotors bestimmt ist,
nicht in Beziehung mit der Drehrichtung oder der Drehzahl
des Rotors 3 steht. So ist ist es z. B. möglich, daß ein
Drehmoment in der Gegenuhrzeigerrichtung erzeugt wird, wenn
sich der Rotor 3 in der Uhrzeigerrichtung dreht, oder ein
Drehmoment in der Uhrzeigerrichtung erzeugt wird, wenn sich
der Rotor 3 in der Gegenuhrzeigerrichtung dreht.
Zunächst hat, wie es in Fig. 4 (d) dargestellt ist, der Er
regerstrom ID einen konstanten Wert ID1 unabhängig vom Dreh
winkel RA. Wenn angenommen wird, daß der Drehwinkel RA all
mählich von null aus ansteigt, wird der Strom IAD in den
Wicklungen WA und WD, während RA null ist, auf IP1 einge
stellt, und die anderen Ströme IBE und ICF werden auf null
eingestellt. Wenn RA zwischen null und 30° liegt, erzeugen
die Wicklungen WA und WD ein Drehmoment. Wenn RA 20° er
reicht, beginnt der Strom IBE in den Wicklungen WB und WE
anzusteigen, und wenn RA 30° erreicht, steigt die Stromstär
ke auf IP1. Es wird noch kein Drehmoment erzeugt, da der
vorstehende Rotorpol noch nicht den Statorpol für die Wick
lung WB und WE erreicht hat, sondern hierbei handelt es sich
um einen Vorbereitungsvorgang für anschließende Drehmoment
erzeugung. Wenn RA von 30° auf 90° ansteigt, erzeugen die
Wicklungen WB und WE Drehmoment. Gleichzeitig nimmt, wenn RA
zwischen 30° und 40° liegt, der Strom IAD von IP1 auf null
ab. Während dieser Zeit steht der mit den Wicklungen WA und
WD bewickelte Statorpol vollständig dem vorstehenden Rotor
pol gegenüber, so daß er dem Grunde nach nicht zur Erzeu
gung eines Drehmoments beiträgt. Wenn RA zwischen 80° und
90° beträgt, steigt der durch die Wicklungen WC und WF flie
ßende Strom ICF von null auf IP1 an, um die Erzeugung eines
Drehmoments vorzubereiten, und wenn RA zwischen 90° und 150°
beträgt, wird durch den Strom ICF ein Drehmoment erzeugt.
Gleichzeitig nimmt, wenn RA zwischen 90° und 100° liegt, der
Strom IBE von IP1 auf null ab. Ein anschließendes Leiten
verschiedener Ströme auf dieselbe Weise ermöglicht es, ein
konstantes Drehmoment in Gegenuhrzeigerrichtung bei kleiner
Welligkeit des Drehmoments zu erzeugen.
Was den Strom IBE in den Wicklungen WB und WE betrifft, wäh
rend RA zwischen 20° und 30° liegt, fließt Strom dann durch
diese Wicklungen, während kein Drehmoment erzeugt wird, son
dern es wird magnetische Energie eingespeichert, so daß un
mittelbar anschließend ein Teil der gespeicherten magneti
schen Energie in Rotationsenergie umgesetzt wird. So besteht
die Wirkung, daß der Ansteuerungswirkungsgrad der Treiber
vorrichtung erhöht werden kann.
Die oben genannte Zunahme des Stroms IBE existiert in der
Vorbereitungsperiode Genauer gesagt, beeinflußt, wenn sich
z. B. RA ausgehend von 20° an 30° annähert, das Drehmoment
deutlich die Magnetflußverteilung im Luftspalt auf der Sei
te des vorstehenden Rotorpols und am Spalt des Statorpols,
so daß der Strom IBE in der Nähe von 30° die Drehmomenter
zeugung beeinflußt. Daher ist es bevorzugt, diese Vorberei
tungsperiode vorzuziehen, z. B. um 15° auf 25°.
Als nächstes wird der Fall beschrieben, daß ein Drehmoment
in Uhrzeigerrichtung entsprechend dem Strom IP1 kontinuier
lich erzeugt wird. Zunächst hat der Erregerstrom ID konstant
den Wert ID1, und er hat keine Beziehung zum Drehwinkel RA,
wie in Fig. 5 (d) dargestellt. Wenn angenommen wird, daß
der Drehwinkel allmählich von null aus ansteigt, wird der
Strom ICF durch die Wicklungen WC und WF an der Position, an
der RA null ist, auf IP1 eingestellt, und die anderen Ströme
IAD und IBE werden auf null eingestellt. Wenn RA zwischen
null und 50° liegt, erzeugen die Wicklungen WC und WF ein
Drehmoment. Wenn RA 30° erreicht, beginnt der Strom IAD
durch die Wicklungen WA und WD anzusteigen, und wenn RA 40°
erreicht, ist die Stromstärke auf IP1 erhöht. Wenn RA zwi
schen 30° und 50° beträgt, steht der mit den Wicklungen WA
und WD bewickelt- Statorpol vollständig dem vorstehenden Ro
torpol gegenüber, so daß die Erzeugung des Drehmoments
nicht wesentlich beeinflußt wird. Dies ist ein Vorberei
tungsvorgang für anschließende Drehmomenterzeugung. Wenn RA
zwischen 50° und 110° beträgt, erzeugen die Wicklungen WA
und WD ein Drehmoment. Gleichzeitig fällt der Strom ICF,
wenn RA zwischen 50° und 60° beträgt, von IP1 auf null. Da
der mit den Wicklungen WC und WF bewickelte Statorpol wäh
rend dieser Zeit dem vorstehenden Rotorpol nicht vollständig
gegenübersteht, besteht grundsätzlich kein Einfluß auf die
Erzeugung des Drehmoments. Wenn RA zwischen 90° und 100° be
trägt, nimmt der in den Wicklungen WB und WE fließende Strom
ICF von null auf IP1 zu, um die Drehmomenterzeugung vorzube
reiten, und wenn RA zwischen 110° und 170° beträgt, wird
mittels des Stroms IBE ein Drehmoment erzeugt. Gleichzeitig
fällt der Strom IAD, wenn RA zwischen 110° und 120° beträgt,
von IP1 auf null. Anschließend ermöglicht ein Führen der
verschiedenen Ströme auf dieselbe Weise die Erzeugung eines
konstanten Drehmoments in Uhrzeigerrichtung mit wenig Wel
ligkeit des Drehmoments.
Die Erzeugung eines Drehmoments ist durch die Beziehung zwi
schen den verschiedenen Strömen und der Drehstellung be
stimmt, jedoch steht sie nicht in Zusammenhang mit der Dreh
richtung und der Drehzahl, wie oben beschrieben.
Es existieren Drehstellungen, in denen die Statorpole und
vorstehenden Rotorpole einander entweder vollständig oder
gar nicht gegenüberstehen. Die Nutzung dieser Drehstellungen
zum Ändern des Stroms in den Drehmomentwicklungen ermöglicht
die Ausführung einer Steuerung in solcher Weise, daß keine
Welligkeit des Drehmoments erzeugt wird.
In Fig. 6 ist ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung
dargestellt. Dieses Beispiel ist ein Motor mit gemeinsamen
Statorerregerwicklungen und Drehmomentwicklungen. Hinsicht
lich der Steuerung reicht es aus, einen Wert einzustellen,
der den Erregerstrom ID und jedes Drehmoment für jeden Pha
senstrom addiert, was theoretisch keine Schwierigkeit bie
tet.
Vorteile des Motors gemäß Fig. 6 im Vergleich zum in Fig. 1
dargestellten Motor besteht darin, daß die Wicklungen ver
einfacht sind und die Schaltung vereinfacht ist, da der in
Fig. 2 dargestellte Erregerstrom in der Steuerschaltung
überflüssig ist. Andererseits existieren Nachteile dahinge
hend, daß die Motoranschlußspannung bei hoher Drehzahl
größer als beim in Fig. 1 dargestellten Motor ist, was die
Belastung der Ansteuerschaltung erhöht, und daß der Motor
strom entsprechend dem Wert des Erregerstroms zunimmt, so
daß es erforderlich ist, das Stromführungsvermögen der An
steuerschaltung zu erhöhen. Daher ist, da die Relativvortei
le der Motoren von Fig. 1 und von Fig. 6 von der Drehzahl
und der Ausgangsleistung abhängen, der Motor von Fig. 1 all
gemein für hohe Drehzahl und hohe Ausgangsleistung von Vor
teil.
Als nächstes wird unter Bezugnahme auf die Fig. 6 und 7 die
Beziehung zwischen dem Magnetismus des Pols N und des Pols S
des Rotors, dem Spalt PG zwischen den Statorpolen, der Pol
breite PA des vorstehenden Rotorpols und dem Versatzwinkel
SA des Rotors beschrieben.
Der Magnetismus der vorstehenden Pole des Rotors 3 von Fig.
6 ist durch den Magnetismus der Statorpole bestimmt. Der Ro
tor dreht sich, während die vorstehenden Pole des Rotors bei
der Drehung auf den Pol N und den Pol S wechseln. Dieser
Vorgang ist derselbe wie beim Motor von Fig. 1.
Der Innenumfang des Stators und der Außenumfang des Rotors
des Motors im in Fig. 6 dargestellten Zustand sind in Fig. 7
als ebene Abwicklung dargestellt. Die Richtung in der Figur
von unten nach oben ist die Richtung der Rotorwelle, und die
Richtung von rechts nach links ist die Gegenuhrzeigerrich
tung des Rotors, wobei das rechte Ende zum linken Ende einen
Winkel von 360° bezogen auf den Rotordrehwinkel bildet. Der
vorstehende Rotorpol 3 ist durch gestrichelte Linien und
Schraffur gekennzeichnet, während die Statorpole durch
durchgezogene Linien gekennzeichnete Rechtecke sind. PA ist
ein Winkel von 80°, der der Breite des vorstehenden Rotor
pols entspricht, und SA ist ein Winkel, der dem Versatz ent
spricht. PB ist der Rotordrehwinkel des Statorpols, und PG
ist der Rotordrehwinkel, der dem Spalt zwischen Statorpolen
entspricht. Die Summe aus PB und PG beträgt 90°. Als erstes
wird ein Fall betrachtet, bei dem der Versatz SA null ist.
Da die Erzeugung eines Drehmoments aus magnetischer Anzie
hung herrührt, ermöglicht es das Hindurchleiten eines Dreh
momentstroms durch die Drehmomentwicklung des Statorpols in
der gewünschten Drehmomentrichtung hinsichtlich der dem Ro
tor gegenüberstehenden Statorpole, das gewünschte Drehmoment
zu erzeugen. Wenn dieser Vorgang zusammen mit der Drehung
für die Statorwicklung jedes Statorpols aufeinanderfolgend
ausgeführt wird, ist es möglich, ein kontinuierlich rotie
rendes Drehmoment zu erzeugen. Wenn sich jedoch das linke
Ende des Rotors dem Spalt des Statorpols annähert, wenn es
erwünscht ist, den Rotor z. B. nach links in Fig. 6 anzu
treiben, wird selbst dann, wenn Strom durch die Wicklung des
Statorpols auf der linken Seite des Rotors geleitet wird,
kein Magnetfluß mit dem Rotor erzeugt, so daß einfach kein
Drehmoment erzeugt wird. Wenn der Rotor auf diese Weise ver
setzt ist, stehen selbst im Spalt zwischen den Statorpolen
beide Seiten der Statorpole jeweils etwas einander gegen
über, wenn sich der Rotor dreht, und zwar um das Ausmaß des
Versatzes der Rotorpole, so daß beide Statorpole gleichzei
tig ein Drehmoment in derselben Richtung erzeugen können.
Aus diesem Grund sind gleichmäßige Übergänge des Drehmoments
möglich. Plötzliche Änderungen des Drehmoments verringern
sich für jeden Statorpol, so daß Schwingungen der Statorpo
le abnehmen und Schwingungen und Geräusche verringert sind.
Genau gesagt, wird selbst dann, wenn der Versatz null ist
und das linke Ende des Rotorpols sich dem Statorpolspalt an
nähert, im Raum zwischen dem Rotor und dem Statorpol auf der
linken Seite des Rotors ein Magnetfluß erzeugt, so daß ein
Drehmoment erzeugt wird.
Es wird ein bestimmtes Ausmaß an Welligkeit des Drehmoments
erzeugt, wenn sich ein Ende des Rotors dem Spalt zwischen
Statorpolen annähert. Um dies zu meistern, ist es bevorzugt,
daß die Positionen der zwei Rotorpole so angeordnet werden,
daß sie nicht an Positionen betreffend 180° des Rotordreh
winkels liegen, sondern daß sie um ein Ausmaß verschoben
sind, das dem Spalt zwischen den Statorpolen entspricht.
Dies verringert die Änderung des magnetischen Widerstands
während der Drehung und verringert die Welligkeit des Dreh
moments.
Hinsichtlich des Raums für die verschiedenen Wicklungen des
Stators kann z. B. ein vorstehender Pol mit einer Breite,
die mit dem Innenumfang des Statorpols identisch ist, an das
Joch des Statoraußendurchmessers angepaßt werden, so daß
der leere Raum für die Statorwicklungen verwendet werden
kann. Da jedoch der Wicklungsraum in diesem Fall klein ist,
wird die Motorgröße groß, um für ausreichenden Wicklungsraum
zu sorgen. Ein anderes Verfahren zum Bereitstellen von Wick
lungsraum besteht darin, die Dicke der Basis der Statorpole
zu verringern, wie es in den Fig. 1 und 6 dargestellt ist.
Obwohl die Seiten der Wicklungsräume in den Fig. 1 und 6,
wie HA1 und HA2, als typisch dargestellt sind, können Wick
lungen selbstverständlich in die leeren Räume gewickelt wer
den. Da die Magentflußdichte der schmalen Teile in Fig. 1
in Sättigung geht, ist es hinsichtlich des Motorbetriebs be
vorzugt, das Ausmaß des Magnetflusses des vorstehenden Pols
auf der Rotorseite zu begrenzen, um Sättigung zu verhindern.
Wie es in Fig. 8 dargestellt ist, besteht ein Verfahren zum
Begrenzen der Größe des Magnetflusses am Rotor darin,
Schlitze 13 im Raum an den vorstehenden Polen eines Rotors
12 so zu verteilen, daß der maximale Gesamtwert des Magnet
flusses an den vorstehenden Rotorpolen begrenzt ist. Ein an
deres Verfahren, wie es in Fig. 9 veranschaulicht ist, be
steht darin, mit ausreichenden Intervallen Luftspalte 15
oder unmagnetische Materialien, wie Platten aus rostfreiem
Stahl, zwischen den Siliziumstahlplatten 14 des Rotors, die
entlang der Richtung der Welle aufeinander laminiert sind,
anzubringen, um den maximalen Gesamtwert des Magnetflusses
am Rotor zu begrenzen.
Der Motor gemäß der Erfindung kann verschiedene Anwendungen
und Modifizierungen erfahren, die ebenfalls in der Erfindung
enthalten sind. Z. B. ist es möglich, die Anzahl der Pole
der Motoren in Fig. 1 und 6 zu verdoppeln oder einige Pole
oder Wicklungen wegzulassen. Bei den Motoren in den Fig. 1
und 6 ist es auch möglich, einen Zwischenabgriff an jeder
Wicklung bereitzustellen, so daß dann, wenn der Motor mit
einer Drehzahl über einer Grunddrehzahl betrieben wird, die
Motortreibervorrichtung mit dem Zwischenabgriff verbunden
wird. Anders gesagt, kann hohle Drehzahl durch ein Wicklungs
umschaltsystem realisiert werden.
Der erfindungsgemäße Motor kann auch als Linearmotor modifi
ziert werden, wenn er linear konstruiert wird. Ferner ist es
wirkungsvoll, um Wicklungsverluste und Geräusche zu verrin
gern, die Form des Innenumfangs des Stators und des Außen
umfangs des Rotors dadurch abzurunden, daß z. B. ein unma
gnetisches Material oder ein Teil einer Siliziumstahlplatte
verwendet wird.
Wie vorstehend beschrieben, kann gemäß der Erfindung ein Mo
tor mit extrem starkem zweipoligem Rotor, der nur aus einer
elektromagnetischen Stahlplatte besteht, realisiert werden,
so daß schnellere Drehung erzielbar ist. Ferner ist die
Welligkeit des Drehmoments klein, da das Drehmoment an jedem
vorstehenden Pol des Rotors bei der Drehung desselben konti
nuierlich erzeugt werden kann, und es kann ein Motor mit we
nig Schwingungen und Geräuschen realisiert werden. Auch kann
eine Versorgung und Speicherung magnetischer Energie im Mo
tor durch Erregerwicklungen und eine einfache Erregerschal
tung realisiert werden, so daß der Ansteuerungsvorgang für
hohe Drehzahl einfach ist und die erforderliche Leistungs
fähigkeit des Treibertransistors zum Ansteuern der Drehmo
mentwicklungen herabgesetzt werden kann. Darüber hinaus ist
die Motorkonstruktion im Vergleich mit einem Universalinduk
tionsmotor einfach, so daß ein billiger Motor realisiert
werden kann.
Claims (7)
1. Motor gekennzeichnet durch
- - sechs Statorpole mit Breiten von ungefähr 60°, was bei Um setzung in einen Rotordrehwinkel weniger als 60° entspricht;
- - Erregerwicklungen (HA3 und HA4, HB3 und HB4, . . .), die um jeden Statorpol gewickelt sind;
- - Drehmomentwicklungen (HA1 und HA2, HB1 und HB2, . . .), die um jeden Statorpol gewickelt sind; und
- - zwei Rotorpole mit Breiten von 60° bis 120°, wenn als Ro tordrehwinkel ausgedrückt.
2. Motor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
- - die Erregerwicklungen benachbarter Statorpole umgekehrt in Reihe geschaltet sind und
- - die Drehmomentwicklungen dreiphasig sind, wobei die Wick lungen jeder Phase ein Paar auf entgegengesetzten Seiten be züglich des Zentrums der Rotordrehung umfassen, die gegen einander um 180° versetzt und umgekehrt in Reihe geschaltet sind.
3. Motor gekennzeichnet durch
- - sechs Statorpole mit Breiten von ungefähr 60°, was bei Um setzung in einen Rotordrehwinkel weniger als 60° entspricht;
- - gemeinsame Statorwicklungen, die um jeden Statorpol gewi ckelt sind; und
- - zwei Rotorpole mit Breiten von 60° bis 120°, wenn als Ro tordrehwinkel ausgedrückt (Fig. 6).
4. Motor nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Positionen der zwei Rotorpole ge
ringfügig gegenüber Positionen von 180° gegeneinander ver
schoben sind, wenn als Rotordrehwinkel ausgedrückt.
5. Motor nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß am Außenumfang des Rotors Löcher oder
Nuten vorhanden sind, um den Gesamtmagnetfluß der Rotorpole
zu begrenzen.
6. Motor nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß Luftspalte oder unmagnetische Materia
lien, wie rostfreier Stahl, zwischen Rotorstahlplatten ange
ordnet sind, die entlang der Richtung der Rotorwelle aufein
ander laminiert sind, um den Gesamtmagnetfluß der Rotorpole
zu begrenzen.
7. Motor nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekenn
zeichnet durch einen Rotor aus mindestens einer magnetischen
Stahlplatte mit einer Sättigungsmagnetflußdichte, die nied
riger als diejenige der mindestens einen magnetischen Stahl
platte des Stators ist.
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