DE19838171A1 - Elektromotor mit Bremse - Google Patents
Elektromotor mit BremseInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Elektromotor (1) mit einem Rotor (2) und einem Gehäuse (3), das ein endseitiges Brems-Lagerschild (4) hat, zum Lagern einer durch das Brems-Lagerschild (4) hindurchführenden Welle (5) des Rotors (2). Der Elektromotor (1) weist weiterhin eine elektromagnetisch betätigbare Bremse (10) auf, die einen Magnetkörper (17) mit einer Bremsspule (11) umfaßt. Eine von dem Magnetkörper (17) entgegen einer von Federn (12) aufgebrachten Bremsandruckkraft anziehbare Ankerplatte (13) ist in einer Führungseinrichtung (15) im wesentlichen drehfest aber in Richtung der Welle (5) axial verschiebbar. Ein Bremsrotor (20), auf dem die Ankerplatte (13) bei stromloser Bremsspule (11) mit der Bremsandruckkraft aufliegt, ist an der Welle (5), vorzugsweise über einen Mitnehmer (28), befestigt. Erfindungsgemäß ist die Bremse (10) von der Lagerung der Motorwelle unabhängig bis auf den Mitnehmer (28) vorkomplettiert ausgebildet und an das Gehäuse (3) anschraubbar. Der Aufwand für Montage und Demontage kann somit gegenüber vorbekannten Elektromotoren mit elektromagnetisch betätigbarer Bremse erheblich reduziert werden.
Description
Die Erfindung betrifft einen Elektromotor mit einer elektro
magnetisch betätigbaren Bremse nach dem Oberbegriff des Pa
tentanspruchs 1.
Aus DE 41 26 672 C2 ist ein Elektromotor mit einer elektro
magnetisch betätigbaren Bremse bekannt. Die Bremse weist zwi
schen einem Magnetkörper eines Elektromagneten und einer Brems
scheibe eine axial bewegbare Ankerplatte auf, die drehfest ge
genüber einer Welle des Elektromotors geführt ist. Die Welle
ist von einem Brems-Lagerschild des Elektromotors gelagert, das
einen endseitigen Abschluß eines Gehäuses des Elektromotors
bildet. Die Welle erstreckt sich durch das Brems-Lagerschild
hindurch auf die Außenseite des Brems-Lagerschildes. Beim Ein
fallen der Bremse, also nach dem Ausschalten des Stromes durch
den Elektromagneten, wird die Ankerplatte durch Federkraft ge
gen Bremsbeläge eines Belagträgers gedrückt, der mit der Welle
an der Außenseite des Brems-Lagerschildes verbunden ist. Somit
bremst die Ankerplatte durch Reibung an dem Bremsbelag des Be
lagträgers dessen Rotationsbewegung ab, sobald das Magnetfeld
des Elektromagneten hinreichend abgeklungen ist.
Beim Lüften der Bremse, also insbesondere beim Einschalten des
Stromes durch den Elektromagneten, wird eine Kraft auf die An
kerplatte ausgeübt, insbesondere eine anziehende magnetische,
die stärker als die mechanische Gegenkraft der Federn ist, so
daß die Ankerplatte sich von dem Belagträger löst und zur An
lage an den Magnetkörper der Bremse kommt.
Die Führung der Ankerplatte verhindert, daß die Ankerplatte um
die Rotationsachse der Welle rotiert, und wird bei dem bekann
ten Elektromotor durch axiale Bohrungen oder in axialer Rich
tung verlaufende Ausnehmungen in der Ankerplatte realisiert,
durch die sich in axialer Richtung jeweils Bolzen oder Schrau
ben erstrecken, die gleichzeitig den Magnetkörper der Bremse an
dem Brems-Lagerschild des Elektromotors befestigen.
Durch diese Bolzen bzw. Schrauben wird auch die Distanz in
axialer Richtung zwischen dem Brems-Lagerschild des Elektro
motors und dem Magnetkörper der Bremse festgelegt, so daß ein
axiales Spiel für die Betätigung der Bremse bzw. die axiale Be
wegung der Ankerplatte definiert ist. Durch Nachstellen der
Bolzen bzw. Schrauben kann das axiale Spiel verkleinert werden,
um einen Abrieb der Bremsbeläge an der Belagträgerscheibe aus
zugleichen.
Bekannt ist auch ein Elektromotor mit Bremse der in DE 41 26 672 C2
beschriebenen Art, bei dem der Elektromotor einen
Klemmenkasten für den elektrischen Anschluß des Elektromotors
und der Bremse aufweist. Von dem Klemmenkasten sind durchge
hende Kabel zur Stromversorgung der Bremse bzw. deren Elektro
nik durch das bremsseitige Gehäuseende des Elektromotors zur
Bremse durchgeführt.
Bei der in DE 41 26 672 C2 beschriebenen Bremse handelt es sich
um eine sogenannte Einbaubremse, die direkt an den Elektromotor
angebaut ist. Die Bremse kann daher kompakt aufgebaut sein. Die
Baulänge, das Gewicht und der Fertigungsaufwand sind somit ge
ringer als bei sogenannten Anbaubremsen, die separat aufgebaute
Bremsen sind und an dem Gehäuse des Elektromotors angesetzt
werden.
Es ist beispielsweise eine Anbaubremse bekannt, die an einem
stirnseitig außenliegenden Ende des Elektromotors an einem
Flansch angeschraubt wird. Um das Gewicht der Anbaubremse tra
gen zu können, ist der Flansch verhältnismäßig dick und stabil
aufgebaut. Die Außenseite des Flansches dient als Bremsfläche,
an die der mit der Welle rotierende Belagträger beim Einfallen
der Bremse gedrückt wird. Von der Reibfläche aus gesehen weist
der Belagträger, wie auch bei der vorstehend beschriebenen Ein
baubremse, an seiner abgewandten Seite einen Bremsbelag auf,
der beim Einfallen der Bremse Reibungsarbeit an der Ankerplatte
leistet. Auch die Ankerplatte der Anbaubremse wird durch Bolzen
oder Schrauben gegen ein Mitrotieren mit der Motorwelle gesi
chert, wobei die Bolzen oder Schrauben gleichzeitig der Be
festigung des Elektromagneten an dem Flansch dienen.
Bei der Montage oder bei Wartungsarbeiten an bekannten Elektro
motoren mit elektromagnetisch betätigbaren Bremsen kann viel
fach die Bremse nur zusammen mit dem Brems-Lagerschild des
Elektromotors montiert bzw. demontiert werden. In anderen
Fällen kann die Bremse zwar von dem am Elektromotor befestigten
Brems-Lagerschild abgenommen werden, befinden sich aber außer
dem Belagträger noch weitere Teile zwischen dem Bremsschild der
Bremse und dem Bremslagerschild des Elektromotors, die einzeln
montiert werden müssen, bzw. die sich bei der Demontage unbeab
sichtigt lösen und herunterfallen können. Beispiele für solche
zusätzlichen Teile sind Druckfedern, die einen Bremsspulenkern
der Bremse über Druckringe gegen den Anschlag von langen Be
festigungsschrauben drücken, und Distanzhülsen zum Festlegen
der axialen Distanz zwischen Bremsschild und Brems-Lagerschild.
Beim Einleiten des Bremsvorganges, d. h. beim Einfallen der
Bremse, sind zudem bei den vorstehend beschriebenen bekannten
Elektromotoren mit Bremsen die Ankerplatte und/oder die Be
festigungsbolzen bzw. die Befestigungsschrauben oder Distanz
hülsen einem Verschleiß ausgesetzt, da infolge des Bremsdreh
momentes die Ankerplatte gegen die Bolzen bzw. Schrauben
schlägt. Die aneinanderschlagenden Teile bestehen üblicherweise
alle aus Metall, was zu einem hohen Verschleiß führt. Weiterhin
ist das durch das Anschlagen erzeugte Geräusch häufig störend.
Lärmgrenzwerte am Arbeitsplatz können unter Umständen nicht
eingehalten werden. Auch sind der Montageaufwand bzw. Demonta
geaufwand und der Aufwand für die Fertigung bei vielen Einzel
teilen erheblich.
Werden bei der Demontage von Bremsen, die an einem Elektromotor
mit Kabeldurchführung zur Bremse befestigt sind, die Arbeiten
nicht mit größter Vorsicht und Sorgfalt ausgeführt, kann es au
ßerdem zu Beschädigungen der Kabel kommen oder können die Kabel
gar abgerissen werden.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Elektromotor
mit einer betriebssicheren elektromagnetisch betätigbaren
Bremse der eingangs genannten Art anzugeben, bei dem der Auf
wand für die Montage und Demontage der Bremse möglichst gering
ist.
Die Aufgabe wird durch einen Elektromotor mit den Merkmalen des
Anspruchs 1 gelöst. Weiterbildungen sind Gegenstand der abhän
gigen Ansprüche.
Erfindungsgemäß ist die Bremse vorkomplettiert ausgebildet und
an das Gehäuse des Elektromotors anschraubbar.
Bei der Montage der Bremse muß daher lediglich der Bremsrotor
drehsicher mit der Welle des Elektromotors verbunden werden und
muß die Bremse an dem Gehäuse befestigt, insbesondere ange
schraubt, werden. Die Montage weiterer Einzelteile, wie Di
stanzhülsen, Druckfedern und dergleichen entfällt. Damit ist
insbesondere ein Auswechseln der Bremse durch eine Ersatzbremse
in kürzester Zeit möglich. Vor allem beim Einsatz in Produk
tionsanlagen zur Serienfertigung können somit die wartungsbe
dingten Stillstandszeiten kurz gehalten werden. Auch muß das
Brems-Lagerschild des Elektromotors nicht entfernt werden, so
daß der Elektromotor während der Wartungsarbeiten weitgehend
vor Verschmutzung geschützt bleibt. Die Vorkomplettierung hat
zudem den Vorteil, daß das Zusammensetzen der Bremse am Ferti
gungsort schneller und damit kostengünstiger erfolgen kann als
am Einsatzort der Bremse.
Vorzugsweise ist eine Steckereinrichtung vorgesehen zum Zufüh
ren von Strom zu der Bremsspule des Elektromagnets der Bremse,
die beim Befestigen der Bremse, insbesondere dem Anschrauben an
das Gehäuse des Elektromotors zusammensteckbar ist. Auf diese
Weise bleiben die Leitungsverbindungen zwischen dem Elektromo
tor und der Bremse frei von Beanspruchungen und werden daher
auch ohne besondere Sorgfalt nicht beschädigt. Weiterhin ver
einfacht sich die Montage zusätzlich, da die elektrischen Ver
bindungen nicht erst durch Anschrauben von Kabeln hergestellt
werden müssen. Insbesondere bei geeigneter Integration der
Steckereinrichtung in das Gehäuse des Elektromotors und/oder in
die Bremse wird die elektrische Verbindung einfach durch An
setzen der Bremse an das Gehäuse hergestellt.
Besonders bevorzugt wird eine Weiterbildung, bei der die Füh
rungseinrichtung, in der die Ankerplatte im wesentlichen dreh
fest aber in Richtung der Welle des Elektromotors axial ver
schiebbar ist, als Ring ausgebildet ist, der mit dem Magnetkör
per verbunden, insbesondere verschraubt ist. Der Ring kann ins
besondere im Spritzgußverfahren aus einem Kunststoff gefertigt
sein. In jedem Fall aber übernimmt der Ring mehrere Funktionen,
nämlich eine Gehäusefunktion und die Führungsfunktion für die
Ankerplatte, so daß ein hoher Grad an Integration und Modulari
tät erreicht ist. Gegenüber mehreren Bolzen oder Schrauben, die
bei bekannten Elektromotoren die Führungsfunktion übernehmen,
hat der Ring den Vorteil eines einzigen Bauteils oder einer
Bauteilegruppe, das bzw. die einfacher und kostengünstiger mon
tiert werden kann.
Vorzugsweise ist durch den Ring in axialer Richtung eine Di
stanz zwischen dem Brems-Lagerschild und dem Magnetkörper der
Bremse festgelegt, so daß ein festes, nicht nachstellbares
axiales Spiel für die Betätigung der Bremse definiert ist. Da
bei wird insbesondere ein Bremsbelag bzw. werden Bremsbeläge
mit hoher Abriebsfestigkeit verwendet, so daß ein Auswechseln
erst nach vielen Bremszyklen erforderlich ist. Bei dieser Wei
terbildung übernimmt der Ring auch die Funktion der Distanz
festlegung zwischen dem Brems-Lagerschild des Elektromotors und
dem Magnetkörper der Bremse. Das wartungstechnisch aufwendige
Nachstellen der Distanz entfällt somit. Durch präzise Fertigung
des Ringes kann die Distanz ein für allemal im vorhinein bei
der Fertigung festgelegt werden. Um geringfügig voneinander
differierende Distanzen einstellen zu können, bietet es sich
an, eine Mehrzahl von unterschiedlichen Ringen herzustellen und
auf Lager zu halten, die im Bedarfsfall eingesetzt werden
können. Damit ist in seltenen Fällen, in denen ein Nachstellen
des axialen Spiels für die Betätigung der Bremse dennoch nötig
ist, auch ein Einstellen der Distanz einfach durch Auswechseln
des Rings möglich. Auch kann die Distanz auf diese Weise für
unterschiedliche Einsatzzwecke einer Bremse angepaßt werden.
Vorzugsweise ist der Ring lediglich mit kurzen Schrauben (im
Vergleich zu langen Schrauben zur Befestigung der Bremse an dem
Elektromotor) an dem Bremsschild der Bremse angeschraubt. Ein
Auswechseln des Ringes ist somit in kürzester Zeit möglich.
Bevorzugtermaßen weist der Ring zumindest eine nutartige, sich
in axialer Richtung erstreckende Führungsaussparung zur Auf
nahme eines Vorsprungs der Ankerplatte auf. Alternativ kann der
Ring einen Vorsprung und die Ankerplatte eine Ausnehmung auf
weisen. In jedem Fall ist eine zuverlässige Führung gegeben,
die eine Rotation der Ankerplatte mit der Welle des Elektro
motors beim Bremsvorgang verhindert. Insbesondere wenn der Ring
aus Kunststoff gefertigt ist, kommen beim Bremsen die stoß- und
geräuschdämpfenden Eigenschaften von Kunststoffen zur Geltung.
Der Verschleiß ist gering.
Günstig ist eine Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Bremse,
bei der die Führungseinrichtung und der Magnetkörper Dichtein
richtungen zur Abdichtung der vorkomplettierten Bremse aufwei
sen. Beispielsweise durch umlaufende Dichtringe, die in Nuten
des Schildes eingesetzt werden, können somit die beweglichen
Teile der Bremse wirksam vor dem Eindringen von Schmutz bewahrt
werden. Dies trägt zur Verlängerung der Wartungsintervalle bei.
Vorzugsweise weist der Ring erste Teile einer Steckereinrich
tung auf und weist das Brems-Lagerschild zweite Teile der
Steckereinrichtung auf, die der Zuführung von Strom zu der
Bremsspule und/oder zu elektronischen Schaltungen der Bremse
dienen. Die ersten und zweiten Teile der Steckereinrichtung
sind derart ausgebildet, daß sie beim Anschrauben der Bremse an
das Gehäuse miteinander in elektrischen Kontakt kommen. Insbe
sondere sind die ersten Teile der Steckereinrichtung so in den
Ring integriert, daß diese ohne exakte Ausrichtung der Bremse
bei der Montage auf die zweiten Teile aufgesteckt werden
können, wobei die Steckereinrichtung die Bremse exakt an die
richtige Montageposition führt. Anschließend ist die Bremse le
diglich noch an das Gehäuse des Elektromotors anzuschrauben.
Zweckmäßigerweise ist der Bremsrotor, wie auch die Ankerplatte,
axial verschiebbar angeordnet. Ein Mitnehmer, der mit der Welle
verbunden ist, ist vorzugsweise vorgesehen, um den Bremsrotor
drehsicher mitzunehmen.
Vorzugsweise kommt der Bremsrotor beim Bremsvorgang in Angriff
an ein Reibblech, das an dem Brems-Lagerschild angeordnet ist
und leistet bei stromloser Bremsspule dort Bremsarbeit.
Bevorzugt wird auch eine Ausgestaltung, bei der das Reibblech
mittels eines Bajonett-Verschlusses an der Führungseinrichtung
befestigt wird. Beim Bremsvorgang kommt der axial bewegliche
Bremsrotor zur beidseitigen Anlage an das Reibblech und an die
Ankerplatte. Bei dieser Ausgestaltung kann die komplette Bremse
inklusive dem Reibblech ohne Demontage des Brems-Lagerschildes
ausgetauscht werden.
In besonders vorteilhafter Ausgestaltung weist der Bremsrotor
einen in axialer Richtung einstückig durchgehenden Bremskörper
auf zur Erzeugung von Bremsreibung auf der Ankerplatte und ge
gebenenfalls an dem Brems-Lagerschild bzw. auf dem Reibblech.
Insbesondere bei Verwendung eines langlebigen Materials für den
Bremsrotor und bei Verwendung eines Ringes als Führungseinrich
tung für die Ankerplatte kann somit ein Nachstellen der Bremse
vermieden werden.
Gegenüber bekannten Ausführungen von Bremsrotoren, bei denen
ein Belagträger einseitig oder beidseitig separate Bremsbeläge
trägt, können somit wegen der geringeren Teilevielfalt auch ge
ringere Abmessungstoleranzen bei der Herstellung eingehalten
werden, so daß es möglich ist, ohne Nacharbeiten einen Soll-
Wert für das axiale Spiel zum Betätigen der Bremse einzuhalten.
Bekannt sind auch Ausführungen des Bremsrotors, bei denen die
stirnseitigen Bremsflächen des Bremsrotors zur Erzeugung von
Bremsreibung auf der Ankerplatte und gegebenenfalls an dem
Bremslagerschild unterbrochen ist bzw. mit mehreren separaten
Bremsbelägen besetzt ist. Vorteilhafterweise hat der Bremsrotor
bei einer Weiterbildung eine stirnseitige im wesentlichen rota
tionssymmetrische Bremsfläche zur Erzeugung von Bremsreibung
auf der Ankerplatte und gegebenenfalls eine zweite solche
Bremsfläche zur Erzeugung von Bremsreibung an dem Brems-Lager
schild bzw. auf dem Reibblech. Somit können die Bremsflächen
gegenüber bekannten Konstruktionen vergrößert werden, was sich
verlängernd auf die Lebensdauer der Bremsbeläge bzw. des insbe
sondere einstückigen Bremsrotors auswirkt.
Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird nunmehr
anhand der Zeichnung erläutert. Die Erfindung ist jedoch nicht
auf diese Ausführungsform beschränkt. Die einzelnen Figuren der
Zeichnung zeigen:
Fig. 1 einen gestuften Querschnitt durch eine Ausführungs
form der erfindungsgemäßen Bremse;
Fig. 2 einen halbseitigen Längsschnitt entlang der Linie C-E
in Fig. 1,
Fig. 3 einen gewinkelten Längsschnitt entlang der Linie B-D
in Fig. 1,
Fig. 4 eine stirnseitige Ansicht der vorkomplettierten
Bremse mit eingesetztem Reibblech, und
Fig. 5 einen gewinkelten und gestuften Längsschnitt entlang
der Linie G-H in Fig. 4
Fig. 1 zeigt einen gestuften Querschnitt entlang der Linie A-A
in Fig. 3. Wie am besten aus Fig. 3 erkennbar ist, ist eine
vorkomplettierte Bremse 10 mit dem Brems-Lagerschild 4 eines
Elektromotors 1 verschraubt. Die Lage der beiden, bezüglich dem
Zentrum der Welle 5 des Elektromotors 1 einander gegenüberlie
genden langen Schrauben 24, mit denen die Schraubverbindung
zwischen der Bremse 10 und dem Elektromotor 1 hergestellt ist,
ist am besten aus Fig. 1 erkennbar. Der Elektromotor 1 weist
einen Rotor 2 auf, der mit einer Welle 5 verbunden ist, die
sich durch das endseitige Brems-Lagerschild 4 des Elektromotors
1 hindurcherstreckt. Das Brems-Lagerschild 4 bildet den brems
seitigen Abschluß des Gehäuses 3 des Elektromotors 1. Wie aus
Fig. 3 erkennbar ist, weist das Brems-Lagerschild 4 eine vor
springende, kreisscheibenförmige Endfläche auf, die mit einem
Reibblech 6 besetzt ist. Das Reibblech 6 ist mittels eines Ba
jonett-Verschlusses auswechselbar an der Bremse 10 befestigt,
wie noch genauer anhand von Fig. 4 erläutert wird.
Die Welle 5 des Rotors 2 ragt so weit aus dem Brems-Lagerschild
4 heraus, daß die Bremse 10 und weitere, nicht näher beschrie
benen Einrichtungen außerhalb des Gehäuses 3 um die Welle 5
herum angeordnet sind. Die Bremse 10 weist eine Bremsspule 11
auf, mit der eine magnetische anziehende Kraft aufeine Anker
platte 13 ausgeübt werden kann, um die Ankerplatte 13 an dem
Magnetkörper 17 zur Anlage zu bringen. Dieser anziehenden Kraft
entgegen wirken Druckkräfte von Druckfedern 12, von denen in
dem Längsschnitt von Fig. 3 nur eine erkennbar ist. Der Magnet
körper 17, die Bremsspule 11, die Ankerplatte 13 und ein Brems
rotor 20 erstrecken sich im wesentlichen rotationssymmetrisch um
die Welle 5 des Elektromotors 1 herum. Ein Mitnehmer 28 ist als
einziges für die Bremsfunktion der Bremse 10 unmittelbar wich
tiges Bauteil nicht bereits bei der Herstellung der Bremse 10
vorkomplettiert worden. Der Bremsrotor 20 ist drehfest aber
sicher verschiebbar auf den Mitnehmer 28 aufgesetzt, der dreh
sicher mit der Welle 5 verbunden ist. Der Bremsrotor 20 weist
eine erste, ankerplattenseitige Bremsfläche 21 und eine zweite,
reibblechseitige Bremsfläche 22 auf, die jeweils rotations
symmetrisch ausgebildet sind. Der Bremsrotor 20 ist im Bereich
zwischen der ersten 21 und der zweiten 22 Bremsfläche ein
stückig ausgebildet und besteht aus einem abriebfesten Mate
rial, um ein Nachstellen der Bremse in axialer Richtung auf
grund von Abrieb zu vermeiden.
Die vorkomplettierte Bremse 10 weist weiterhin einen Führungs
ring 15 auf, der wie Fig. 1 am besten zeigt, die Welle 5, die
Ankerplatte 13 und den Bremsrotor 20 in Umfangsrichtung rund
herum geschlossen umläuft. Der Führungsring 15 weist drei Füh
rungsaussparungen 16 auf, die sich nutartig in axialer Richtung
erstrecken und der Aufnahme von jeweils einem Vorsprung 14 der
Ankerscheibe 13 dienen. Von den Vorsprüngen 14 ist wegen der
stufenartigen Schnittdarstellung in Fig. 1 nur einer erkennbar.
Durch die Führung der Vorsprünge 14 in den Führungsaussparungen
16 wird im wesentlichen ein Verdrehen der Ankerplatte 13 um die
Welle 5 verhindert. Beim Bremsvorgang entsteht somit zuver
lässig Reibung zwischen der Ankerplatte 13 und dem Bremsrotor
20. Wie aus Fig. 3 und Fig. 2 erkennbar ist, sind zwei in Um
fangsrichtung geschlossen umlaufende Dichtungen 18 in dem Füh
rungsring 15 vorgesehen, und zwar je eine Dichtung 18 zur Ab
dichtung des Führungsrings 15 gegen den Magnetkörper 17 und ge
gen das Brems-Lagerschild 4. Der durch den Führungsring 15 de
finierte Innenraum der Bremse 10 ist somit zumindest umfangs
seitig vollständig abgedichtet. Der Führungsring 15 ist im
Spritzgußverfahren aus Kunststoff gefertigt. Die gespritzten
Dichtungen 18 sind in umlaufenden Nuten des Führungsrings 15
angeordnet.
Weiterhin ist in den Führungsring 15 ein Stecker 26 eines
Steckverbinders 25 integriert, der dem elektrischen Anschluß
der Bremse 10 dient. Der Stecker 26 ist im montierten Zustand
der Bremse 10 in eine entsprechende Buchse 27 eingesteckt, die
man dem Brems-Lagerschild 4 befestigt ist. Von dort führt ein
nicht gezeigtes Kabel durch die Kabeldurchführung 7 zu dem
Klemmenkasten 8 (siehe Fig. 1), der mit dem Gehäuse 3 des Elek
tromotors 1 verbunden ist. In dem Klemmenkasten 8 befindet sich
der Anschluß für die elektrische Versorgung sowohl des Elektro
motors 1 als auch der Bremse 10. Alternativ kann der Klemmen
kasten auch an der Bremse angeordnet sein. In diesem Fall führt
eine elektrische Leitung zur Versorgung des Elektromotors von
der Bremse über einen Steckverbinder, der in dem Führungsring
angeordnet ist, zu dem Elektromotor.
Im folgenden wird nun auf die Vorkomplettierung und auf die
Montage der Bremse 10 an dem Elektromotor 1 eingegangen. Zur
Montage wird die Bremse 10 vorkomplettiert vom Werk ange
liefert. Hierzu ist die Bremse 10 bis auf den Mitnehmer 28
vorkomplettiert. Der Führungsring 15 ist mit zwei kurzen
Schrauben 19 an dem Magnetkörper 17 angeschraubt (siehe Fig.
2). Die Position der zwei kurzen Schrauben 19 zueinander ist
aus Fig. 1 erkennbar. Sie liegen bezüglich der Rotationsachse
der Welle 5 achsensymmetrisch an einander gegenüberliegenden
Stellen der Bremse 10.
Zwei weitere kurze Schrauben 9 dienen der Befestigung des
Brems-Lagerschilds 4 an dem Gehäuse 3 des Elektromotors 1, und
zwar an Positionen, die durch Verlängerung der Längsachse der
kurzen Schrauben 19 im montierten Zustand der Bremse 10 defi
niert sind (Fig. 2).
Wie anhand von Fig. 4 erkennbar ist, wird vor der Montage der
Bremse 10 an dem Gehäuse 3 des Elektromotors noch das Reibblech
6 in der Art einer Bajonett-Verbindung an der Bremse 10 ange
bracht. Der Führungsring 15 weist drei Pratzen 29 auf, deren
Funktion noch beschrieben wird. Dementsprechend weist das
Reibblech 6 drei korrespondierende Ausnehmungen 32 auf. Das
Reibblech 6 wird nun an der Stirnseite der Bremse 10 durch
Linearbewegung etwa parallel zur Rotationsachse, entlang der
sich später die Welle 5 erstreckt, an den Pratzen 29 vorbei zur
Anlage an den Bremsrotor 20 gebracht und durch Drehbewegung um
die Rotationsachse im Uhrzeigersinn gegen Herausfallen ge
sichert. Bei der Linearbewegung bildet eine Schulter 33 an den
Führungsring 15, die etwa das Profil einer Nase hat (Fig. 5),
einen Anschlag.
Im vorkomplettierten Zustand zusätzlich mit Reibblech 6 stützen
sich die Druckkräfte der Druckfedern 12 über die Bauteile An
kerplatte 13, Bremsrotor 12 und Reibblech 6 an den Pratzen 29
des Führungsrings 15 ab.
Bei der anschließenden Montage der Bremse 10 wird nun der
Führungsring 15 so positioniert, daß der Stecker 26 in die
Buchse 27 gesteckt ist und werden zwei lange Schrauben 24 durch
den Führungsring 15 an den in Fig. 1 gezeigten Stellen hin
durchgesteckt und durch entsprechende Bohrungen in dem Brems-
Lagerschild 4 hindurch in Gewindebohrungen in dem Gehäuse 3 des
Elektromotors 1 eingeschraubt (Fig. 3).
In Montageposition werden die Pratzen 29 des Führungsringes 15
entlastet. Das Reibblech 6 liegt auf einer Planfläche des
Bremslagerschildes auf und es stellt sich ein für den einwand
freien Betrieb der Bremse erforderlicher Arbeitsluftspalt zwi
schen der Ankerplatte 13 und dem Magnetkörper 17 ein. Durch An
preßkräfte, die über die Schulter 33 von dem Führungsring 15
übertragen werden, wird das Reibblech 6 verdrehsicher gegen das
Brems-Lagerschild 4 gedrückt.
Der Arbeitsluftspalt ist definiert durch den Abstand der am
Reibblech 6 anliegenden Schulter 33 des Führungsringes 15 zur
Auflagefläche des Magnetkörpers 17 einerseits und den Dickenma
ßen von Ankerplatte 13 und Bremsrotor 20 andererseits. Da der
Führungsring 15 fest an dem Magnetkörper 17 anliegt, ist der
Arbeitsluftspalt durch den Abstand von der Anlagefläche der
Schalter 33 zur Anlagefläche für den Magnetkörper 17, also
durch die Maße des Führungsringes und die Maße des Bremsrotors
20 sowie der Ankerplatte 13 gegeben.
Der Steckverbinder, der zumindest teilweise in den Führungsring
15 integriert ist, kann in dem Fachmann geläufiger Weise auch
andersartig ausgebildet sein. Als erfindungswesentlich wird zu
mindest der Gedanke der Integration eines Teils des Steckver
binders oder des gesamten Steckverbinders in den Führungsring
15 beansprucht.
Anhand von Fig. 4 ist noch ein weiteres vorteilhaftes Merkmal
der erfindungsgemäßen vorkomplettierten Bremse erkennbar. Der
Bremsrotor weist eine Aufnahmeöffnung 31 zur Aufnahme des Mit
nehmers 28 auf, der an der Welle 5 des Elektromotors befestigt
ist. Um den Mitnehmer 28 besser in die Aufnahmeöffnung 31 ein
führen zu können, bzw. um die vorkomplettierte Bremse 10 besser
auf den Mitnehmer 28 aufstecken zu können, weist der Bremsrotor
20 an seinem stirnseitigen, im montierten Zustand dem Brems-La
gerschild zugewandten Ende eine Einführabschrägung 30 auf, so
daß das Einführen des Mitnehmers 28 erleichtert ist.
Der Mitnehmer 28 weist, wie aus der oberen Hälfte von Fig. 1
erkennbar ist, einen zahnradähnlichen Querschnitt auf. Dement
sprechend ist der Innenrand der Aufnahmeöffnung 31 des Brems
rotors 20 geformt (Fig. 4).
Bei der Montage der Bremse 10 wird die komplette Bremse 10 auf
den Mitnehmer 28 bzw. auf die Welle 5 aufgesteckt, wobei unter
leichtem Hin- und Herdrehen der Welle 5 und/oder des Brems
rotors 20 die vorkomplettierte Bremse 10 mit dem Elektromotor
gefügt und anschließend verschraubt wird.
Der erfindungsgemäße Motor hat den Vorteil, daß er auch ohne
die vorkomplettierte Bremse funktionsfähig ist. Andererseits
ist die vorkomplettierte Bremse nicht ohne das Brems-Lager
schild des Elektromotors funktionsfähig. Hierfür gibt es zwei
wesentliche Gründe:
- - Einerseits fehlt die notwendige Abstützung in axialer Richtung beim Bremsvorgang, da sowohl die Ankerplatte 13 als auch der Bremsrotor 20 axial beweglich ausgestaltet sind;
- - andererseits kann die an dem Reibblech 6 erzeugte Rei bungswärme beim Bremsen nicht in ausreichendem Maße an die Luft abgegeben werden, so daß das Reibblech verglühen würde. Es ist daher mit einem anderen Körper bei geringem Wärmewiderstand verbunden, nämlich mit dem Brems- Lagerschild 4 des Elektromotors. An dieses wird die Bremswärme des Reibblechs 6 abgeführt. Das Brems- Lagerschild 4 ist vorzugsweise aus Metall gefertigt und weist eine wesentlich größere Wärmekapazität auf, als das Reibblech 6.
Ein weiterer Grund dafür, daß die vorkomplettierte Bremse 10
nicht ohne das Brems-Lagerschild 4 des Elektromotors funktions
fähig ist, liegt darin, daß ihr die Dichtheit gegen eindrin
gende Feuchtigkeit oder gegen eindringenden Schmutz aus der Um
gebung fehlt. Die Dichtheit ist erst mit der Montage an dem
Brems-Lagerschild 4 gegeben.
1
Elektromotor
2
Rotor
3
Gehäuse
4
Brems-Lagerschild
5
Welle
6
Reibblech
7
Kabeldurchführung
8
Klemmenkasten
9
kurze Schraube
10
Bremse
11
Bremsspule
12
Druckfeder
13
Ankerplatte
14
Vorsprung
15
Führungsring
16
Führungsaussparung
17
Magnetkörper
18
Dichtung
19
kurze Schraube
20
Bremsrotor
21
erste Bremsfläche
22
zweite Bremsfläche
24
lange Schraube
25
Steckverbinder
26
Stecker
27
Buchse
28
Mitnehmer
29
Pratze
30
Einführschrägung
31
Aufnahmeöffnung
32
Ausnehmung
33
Schulter
Claims (13)
1. Elektromotor (1) mit
- - einem Rotor (2) und
- - einem Gehäuse (3), das ein endseitiges Brems-Lager schild (4) zum Lagern einer durch das Brems-Lager schild (4) hindurchführenden Welle (5) des Rotors (2) hat, und
- - einer elektromagnetisch betätigbaren Bremse (10), die
folgendes aufweist:
- - einen Magnetkörper (17) mit einer Bremsspule (11),
- - eine von dem Magnetkörper (17) entgegen einer von Federn aufgebrachten Bremsandruckkraft anziehbare Ankerplatte (13), die in einer Führungseinrichtung (15) im wesentlichen dreh fest aber in Richtung der Welle (5) axial ver schiebbar ist, und
- - einen Bremsrotor (20), auf dem die Ankerplatte (13) bei stromloser Bremsspule (11) mit der Bremsandruckkraft aufliegt und der an der Welle (5) befestigt ist,
2. Elektromotor nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch
eine Steckereinrichtung (25) zum Zuführen von Strom zu der
Bremsspule (11), die beim Anschrauben der Bremse (10) an
das Gehäuse (3) zusammensteckbar ist.
3. Elektromotor nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Führungseinrichtung (15) als Ring ausgebildet ist, der
mit dem Magnetkörper (17) verbunden, insbesondere ver
schraubt ist.
4. Elektromotor nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
durch den Ring in axialer Richtung eine Distanz zwischen
dem Brems-Lagerschild (4) und dem Bremsschild (17) festge
legt ist, so daß ein festes, nicht nachstellbares axiales
Spiel für die Betätigung der Bremse (10) definiert ist.
5. Elektromotor nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Ring zumindest eine nutartige, sich in axialer Rich
tung erstreckende Führungsaussparung (16) zur Aufnahme ei
nes Vorsprungs (14) der Ankerplatte (13) aufweist.
6. Elektromotor nach einem der Ansprüche 3 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Ring und der Magnetkörper (17) eine Dichteinrichtung
(18) zur Abdichtung der vorkomplettierten Bremse (10) auf
weisen.
7. Elektromotor nach einem der Ansprüche 3 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Ring, insbesondere im Spritzgußverfahren, aus einem
Kunststoff gefertigt ist.
8. Elektromotor nach einem der Ansprüche 3 bis 7,
mit einer Steckereinrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Ring erste Teile (26) der Steckereinrichtung (25) und
das Brems-Lagerschild (4) zweite Teile (27) der Stecker
einrichtung (25) umfaßt, die derart ausgebildet sind, daß
die ersten (26) und die zweiten (27) Teile beim Anschrau
ben der Bremse (10) an das Gehäuse (3) miteinander in
elektrischen Kontakt kommen.
9. Elektromotor nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Bremsrotor (20) drehfest aber axial verschiebbar auf
einem Mitnehmer (28) aufgesetzt ist, der mit der Welle (5)
verbunden ist.
10. Elektromotor nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen dem Bremsrotor (20) und dem Brems-Lagerschild (4)
ein Reibblech (6) angeordnet ist, auf welchem der Bremsro
tor (20) bei stromloser Bremsspule (11) Bremsarbeit
leistet.
11. Elektromotor nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Bremsrotor (20) einen in axialer Richtung einstückig
durchgehenden Bremskörper aufweist zur Erzeugung von
Bremsreibung auf der Ankerplatte (13) und gegebenenfalls
an dem Brems-Lagerschild (4) bzw. auf dem Reibblech (6).
12. Elektromotor nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Bremsrotor (20) eine stirnseitige, im wesentlichen ro
tationssymmetrische Bremsfläche (21) zur Erzeugung von
Bremsreibung auf der Ankerplatte (13) und gegebenenfalls
eine zweite solche Bremsfläche (22) zur Erzeugung von
Bremsreibung an dem Bremslagerschild (4) bzw. auf dem
Reibblech (6) hat.
13. Elektromotor nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Bremsrotor (20) eine Einführabschrägung (30) auf
weist, die bei der Montage der vorkomplettierten Bremse
(10) ein Einführen eines Mitnehmers (28) der Welle (5)
oder der Welle in eine Aufnahmeöffnung (31) des Brems
rotors (20) erleichtert.
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