DE19838826A1 - Optisches Element mit transparenter, kratzfester Beschichtung, Verfahren und Vorrichtung zu seiner Herstellung sowie dessen Verwendung - Google Patents
Optisches Element mit transparenter, kratzfester Beschichtung, Verfahren und Vorrichtung zu seiner Herstellung sowie dessen VerwendungInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein optisches Element mit transparenter, kratzfester Beschichtung sowie ein Verfahren und eine Vorrichtung zu seiner Herstellung und mögliche Verwendungen des optischen Elementes. Mit der Erfindung soll die Haftung einer kratzfesten, transparenten Oberflächenbeschichtung auf optischen Elementen verbessert werden. Hierfür wird auf einer Substratoberfläche ein Interferenzschichtsystem für Licht mindestens einer vorgebbaren Wellenlänge aufgebracht, das zumindest aus einer haftungsverbessernden und mindestens einer aus diamantähnlichem Kohlenstoff bestehenden Schicht gebildet wird.
Description
Die Erfindung betrifft optische Elemente, die mit
einer transparenten, kratzfesten Beschichtung Verse
hen sind, Verfahren zu deren Herstellung sowie deren
Verwendung. Eine bevorzugte Anwendungsmöglichkeit
solcher optischen Elemente ist die als Spiegel, Fen
ster, fokussierende und defokussierende Optiken.
Optische Elemente müssen in der Regel mit hoher Prä
zision hergestellt werden. Dabei treten für viele
Anwendungsfälle Probleme durch im Betrieb auftretende
mechanische und thermische (aufgrund einer zunehmen
den Absorption) Belastungen auf, so daß die Oberflä
che beschädigt und die optischen Eigenschaften eines
solchen Elementes zumindest verschlechtert werden
können.
So werden in der Regel Laserspiegel aus Kupfer, wegen
dessen guter Wärmeleitfähigkeit und hoher Reflektivi
tät verwendet, um z. B. den Strahl eines CO2-Lasers zu
formen, umzulenken und zu fokussieren. Das Reflex
ionsvermögen neuer Laserspiegel aus Kupfer liegt bei
ca. 99%. Dieses verringert sich aber im Laufe der
Zeit, insbesondere durch Oxidationsprozesse und Ver
schmutzung (Staub). Demzufolge ist eine Reinigung der
Oberflächen erforderlich, die zwangsläufig zu mecha
nischen Beschädigungen führt, die wiederum das Refle
xionsvermögen durch unerwünschte Streueffekte verrin
gern und die Energieabsorption im Spiegelmaterial erhöht.
Um die mechanische Widerstandsfähigkeit der Kupfer
oberflächen zu verbessern, sind entsprechende Be
schichtungen erforderlich, die eine hohe Wärmeleitfä
higkeit, hohe Transparenz und gute Haftungseigen
schaften auf dem Kupfer erreichen müssen.
So sind Beschichtungen aus Molybdän bekannt, die zwar
im Vergleich zum unbeschichteten Kupfer eine höhere
Härte und demzufolge auch eine höhere Kratzfestigkeit
aufweisen, jedoch das Reflexionsvermögen auf ca. (ma
ximal) 98% verringern. Dadurch kann, insbesondere
bei hohen Laserleistungen infolge der höheren Absorp
tion, eine Zerstörung des gesamten Spiegels auftre
ten.
Auch Beschichtungen aus bekannten dielektrischen
Schichten, die die optischen Eigenschaften (z. B. Re
flexion) zwar vertreten, sind wegen ihrer relativ
geringen Härte nicht geeignet, entsprechende Spiegel
wunschgemäß zu schützen.
Aus DD 268 716 A1 ist es bekannt, diamantähnliche
Kohlenstoffschichten auf verschiedenen Substraten,
dabei auch auf Kupfer aufzubringen. Die entsprechend
aufgebrachten diamantähnlichen Kohlenstoffschichten
erfüllen zwar die optischen Erfordernisse, verfügen
auch über die entsprechende Härte, weisen aber eine
unzureichende Haftfestigkeit, infolge der in den dia
mantähnlichen Kohlenstoffschichten vorhandenen hohen
mechanischen Spannungen auf.
Andere optische Elemente, wie Fenster, fokussierende
und defokussierende Optiken (Linsen) aus anderen Sub
stratmaterialien, weisen ähnliche Probleme auf, wobei
die drei wesentlichen oben genannten Anforderungen
durch bekannte verschiedene Schutzschichtaufbauten in
der Regel nicht gleichzeitig erfüllt werden.
Ein weiteres Problem, das beim Aufbringen von ent
sprechenden Schutz schichten auf solchen optischen
Elementen auftritt, besteht darin, daß während des
Schichtauftrages keine Spannungen im Substratmateri
al, insbesondere durch einen unerwünschten Wärmeein
trag entstehen dürfen.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, optische Elemente
mit einer kratzfesten, transparenten gut haftenden
Oberflächenbeschichtung zu versehen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mit den Merkmalen
des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungs
formen und Weiterbildungen der Erfindung, ergeben
sich mit den in den untergeordneten Ansprüchen ge
nannten Merkmalen.
Die erfindungsgemäßen optischen Elemente zeichnen
sich dadurch aus, daß auf der Substratoberfläche des
optischen Elementes ein für zumindest eine vorgebbare
Lichtwellenlänge ausgelegtes Interferenzschichtsystem
aufgebracht wird. Das Interferenzschichtsystem wird
aus mindestens einer haftungsverbessernden Schicht
und mindestens einer Schicht aus diamantähnlichem
Kohlenstoff gebildet, wobei die haftungsverbessernde
Schicht unmittelbar auf der Substratoberfläche und
die diamantähnliche Kohlenstoffschicht als Deck
schicht darüber aufgebracht wird.
Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, einen solchen
Schichtaufbau auf einem Substrat, das entweder kup
ferbeschichtet oder aus reinem Kupfer besteht, aufge
bracht wird. Ein so ausgebildetes optisches Element
ist für die Anwendung als Spiegel und hier insbeson
dere als Laserspiegel geeignet. Die haftungsverbes
sernde Schicht kann aus Al, Aluminiumoxid oder einer
Mischung davon bestehen. Das Aluminiumoxid AlxOy ist
dabei bevorzugt mit stöchiometrischem Al2O3 ausgebil
det.
Selbstverständlich können auch andere Substrate, wie
z. B. ZnS, Ge, ZnSe, NaCl, KCl, KBr, (für Licht im
infraroten Bereich) und CaF oder MgF (für Licht im
UV-Bereich) oder Al2O3 (Saphir) mit einem erfindungs
gemäßen Interferenzschichtaufbau versehen werden,
wobei ein solches Interferenzschichtsystem auch aus
mehr als zwei Schichten gebildet werden kann.
Andere Materialien, die für die haftungsverbessernde
Schicht geeignet sind, sind Si, Mo, Ni, W, Zr, Ti,
Hf, Mg, Ta, Be, Th bzw. Verbindungen oder Verbin
dungskombinantionen davon (z. B. Oxide, Nitride, Car
bide, Fluoride).
Das Interferenzschichtsystem, das auf dem Substrat
aufgebracht werden soll, kann für die haftungsverbes
sernde Schicht mit einer Dicke zwischen 0,1 nm und
20 nm, bevorzugt 1 nm bis 15 nm und für die diamant
ähnliche Kohlenstoffschicht mit einer Dicke von min
destens 40 nm, wobei eine Optimierung entsprechend
der Wellenlänge des verwendeten Lichtes erfolgen
kann.
In einigen Fällen kann es günstig sein, ein zweites
Interferenzschichtsystem direkt auf die Substratober
fläche aufzubringen, das auch für eine andere Wellen
länge ausgelegt sein kann.
Der Auftrag des Interferenzschichtsystemes kann vor
teilhaft mittels lasergezündeter Lichtbogenentladung
im Vakuum erfolgen, wobei verschiedene Targets für
die haftungsverbessernde Schicht und ein Kohlenstoff
target für die Ausbildung der diamantähnlichen Koh
lenstoffschicht verwendet werden, die jeweils als
Kathode geschaltet sind. Vorteilhaft wird hierfür
eine walzenförmige Kathode verwendet, die aus axial
voneinander getrennten Scheiben der verschiedenen
Materialien gebildet ist, wie dies insbesondere in
DD 279 695 B5 beschrieben ist. Es kann aber auch in et
was einfacherer anlagentechnischer Form gearbeitet
werden, wie dies in DE 39 01 401 C2 beschrieben wird.
Mit dieser Vorgehensweise können mehrere Vorteile
gleichzeitig erreicht werden. Vorteilhaft ist insbe
sondere die relativ hohe Abscheiderate für die dia
mantähnliche Kohlenstoffschicht. Außerdem wird das zu
beschichtende Substrat nur unwesentlich erwärmt und
das aus verschiedenen Materialien bestehende Inter
ferenzschichtsystem kann nacheinander in der gleichen
Anlage, ohne daß ein zwischenzeitliches Fluten der
Anlage zwischen dem Aufbringen des Interferenz
schichtsystems durchgeführt werden muß, aufgebracht
werden.
Die erfindungsgemäßen optischen Elemente können aber
auch als Fenster, Linsen für Transmissions-Anwendun
gen verwendet werden.
Bei der Ausbildung eines Interferenzschichtsystems
auf einer Kupferoberfläche, das aus Aluminium, Alumi
niumoxid oder einer Mischung dieser beiden, als haf
tungsverbessernde Schicht, auf die wiederum eine dia
mantähnliche Kohlenstoffschicht aufgebracht worden
ist, besteht, kann durch geeignete Beeinflussung der
jeweiligen Schichtdicken, unter Berücksichtigung der
Brechungsindizes, ein Reflexionsvermögen für Licht
bestimmter vorgebbarer Wellenlängen im Bereich 100%
im Vergleich zur Reflektivität einer reinen Kupfer
oberfläche erhalten werden.
Die Ausbildung des Aluminiumoxids als Bestandteil der
haftungsverbessernden Schicht kann bei den bereits
genannten Herstellungsverfahren durch eine gesonderte
Sauerstoffquelle durch reaktive Oxidation von Alumi
nium während der Beschichtung erreicht werden. Dabei
bleibt es für die Erfindung unerheblich, ob eine
vollständige Oxidation oder eine teilweise Oxidation
des Aluminiums erfolgt.
Da die für die Ausbildung eines Interferenzschicht
systems erforderlichen Dicken der einzelnen Schichten
sehr klein sind, kann gleichzeitig ein weiteres Er
fordernis erfüllt werden. Durch die geringen Schicht
dicken wird die thermische Leitfähigkeit gegenüber
dem Substratmaterial nur geringfügig beeinflußt, so
daß entsprechend kleine Temperaturgradienten und dem
zufolge auch verringerte Wärmespannungen auftreten.
Die erfindungsgemäßen optischen Elemente weisen daher
die gewünschten optischen und mechanischen Eigen
schaften, hohe Oberflächenhärte, gute Haftfestigkeit
und thermische Eigenschaften auf.
Nachfolgend soll die Erfindung beispielhaft beschrie
ben werden.
Dabei zeigt:
Fig. 1 ein Beispiel einer Vorrichtung für die Her
stellung optischer Elemente.
Für die Herstellung eines Laserspiegels aus einem
Kupfersubstrat, der für einen CO2-Laser mit einer
Wellenlänge von 10,6 µm verwendet werden soll, wurde
ein Interferenzschichtsystem, das aus einer Alumini
umschicht mit einer Dicke von 0,3 nm, einer Alumini
umoxidschicht mit einer Dicke von 2,7 nm und einer
diamantähnlichen Kohlenstoffschicht mit einer Dicke
von 120 nm besteht, aufgebracht. Dabei konnte für die
diamantähnliche Kohlenstoffschicht ein E-Modul von
450 GPa mit der zerstörungsfreien Meßmethode laserin
duzierter akustischer Oberflächenwellen gemessen wer
den, was einer Härte von ca. 456 GPa entspricht. Das
Reflexionsvermögen eines solchen Laserspiegels betrug
bei der genannten Wellenlänge zwischen 99,5% und
100,5% im Vergleich zur reinen Kupferoberfläche. Die
Haftfestigkeit wurde über sechs Monate mittels Klebe
band-Test nach DIN 58196/6 gemessen und konnte über
diesen Zeitraum gehalten werden. Es traten keine Ab
löseerscheinungen des Schichtaufbaus auf dem Kupfer
substrat auf.
Auch nach dem "Gitterschnitttest" konnte keine
Schichtablösung festgestellt werden.
Für die Herstellung eines ZnSe-Fensters, das für die
Einkopplung eines CO2-Lasers mit einer Wellenlänge
von 10,6 µm in eine Vakuumkammer verwendet werden
soll, wurde ein Interferenzschichtsystem, das aus ei
ner Aluminiumoxidschicht mit einer Dicke von 4 nm und
einer diamantähnlichen Kohlenstoffschicht mit einer
Dicke von 120 nm besteht, aufgebracht. Dabei konnte
für die diamantähnliche Kohlenstoffschicht ein E-Mo
dul von 450 GPa mit der zerstörungsfreien Meßmethode
laserinduzierter akustischer Oberflächenwellen. Gün
stig kann es sein, daß auf die Oberfläche des ZnSe-Fen
sters ein zweites Interferenzschichtsystem aufge
bracht, auf das wieder, wie erwähnt, das erste Inter
ferenzschichtsystem aufgebracht wird.
Bei dem in der Fig. 1 gezeigten Beispiel für eine
Vorrichtung, mit der die erfindungsgemäßen optischen
Elemente hergestellt werden können, wurde aus Über
sichtlichkeitsgründen auf die Darstellung der übli
cherweise verwendeten Vakuumkammer verzichtet.
Hierbei wird ein walzenförmiges Target 1 und 1' ver
wendet, das aus den verschiedenen Materialien für die
Herstellung des Interferenzschichtsystems gebildet
ist. Dabei kann die Walze aus zwei verschiedenen
Scheiben bestehen, wobei eine Scheibe aus Kohlenstoff
mit einer Reinheit von 99,99% und die andere Scheibe
aus einem Material, das für die Ausbildung der haf
tungsverbessernden Schicht geeignet ist, besteht. Die
beiden walzenförmigen Elemente, die die Targets 1 und
1' darstellen, können aber auch voneinander getrennt
und jeweils einzeln drehbar angetrieben werden.
Bei diesem Beispiel wird zur Erzeugung eines Plasmas
aus einer Bogenentladung eine Anode 4 verwendet, die
in bevorzugter Form als Anodenschirm mit einem zen
tralen Spalt, durch den das erzeugte Plasma austreten
kann, gebildet.
In diesem Fall wird die Bogenentladung mit einem ge
pulsten Laserstrahl 5, wie dies in DD 279 695 B5 be
schrieben worden ist, gezündet. Nach Ausbildung der
Bogenentladung, bei der das Plasma erzeugt wird, wird
die Spannung reduziert, so daß der Bogen verlischt
und nach der Weiterbewegung des Laserstrahls 5
parallel in einer Ebene zur Drehachse der Targets 1
und 1' die Spannung erhöht und mit einem neuen Laser
impuls eine neue Bogenentladung gezündet, so daß die
ser Vorgang beliebig oft wiederholbar ist.
Bei dem in der Fig. 1 gezeigten Beispiel kann zu
sätzlich eine nicht dargestellte Blende zwischen den
Targets 1 und 1' sowie dem Substrat 3 (zu beschich
tendes optisches Element) angeordnet, um zu verhin
dern, daß ionisierte Teilchen aus dem Plasma auf
direktem Wege zum Substrat gelangen.
Dies führt dazu, daß das Auftreffen unerwünschter
größerer Teilchen bzw. Tröpfchen behindert wird.
Für die Beschichtung ist es nicht zwingend, wie in
der Fig. 1 dargestellt, ein negatives Potential am
Substrat 3 anzulegen, sondern es genügt für viele
Anwendungsfälle, daß das Substrat an Masse gelegt
ist.
Das in der Fig. 1 dargestellte Beispiel einer Vor
richtung zur Herstellung erfindungsgemäßer optischer
Elemente kann in nicht dargestellter Form modifizier
ter werden, indem zumindest auf die Anode 4 verzich
tet wird und das Plasma ausschließlich mit einem La
serstrahl 5 ausreichender Intensität erzeugt.
Die Ausbildung des Interferenzschichtsystems auf dem
Substrat wird dabei so vorgenommen, daß unmittelbar
auf die gegebenenfalls vorgereinigte Substratoberflä
che, wobei für die Reinigung der Substratoberfläche
aus der Vakuumbeschichtungstechnik bekannte Reini
gungsverfahren unter Verwendung von z. B. Argon, zu
rückgegriffen werden kann, eine erste Schicht aus dem
haftungsverbessernden Material ausgebildet und im
Anschluß daran eine zweite Schicht aus kohlenstoff
ähnlichem Diamant abgeschieden wird.
Für bestimmte Anwendungen kann auch ein Mehrschicht
aufbau, der aus mehreren solcher Schichten besteht,
ausgebildet werden, wobei in jedem Fall die jeweili
gen Schichtdicken unter Berücksichtigung der entspre
chenden Brechungsindizes so eingestellt werden, daß
Interferenz für zumindest eine Lichtwellenlänge er
reicht wird.
Claims (14)
1. Optisches Element, auf dem eine transparente,
kratzfeste Beschichtung ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf einer Substratoberfläche ein aus minde
stens einer haftungsverbessernden und mindestens
einer aus diamantähnlichem Kohlenstoff bestehen
den Schicht, gebildetes erstes Interferenz
schichtsystem für Licht mindestens einer vorgeb
baren Wellenlänge aufgebracht ist.
2. Optisches Element nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Substrat kupfer
beschichtet oder aus reinem Kupfer gebildet ist.
3. Optisches Element nach Anspruch l,
dadurch gekennzeichnet, daß das Substrat Alumi
nium, oder Silber oder Gold beschichtet oder aus
reinem Al, Ag, oder Au ist.
4. Optisches Element nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß die haftungsver
bessernde Schicht aus Aluminium, Aluminiumoxid
oder einer Mischung davon gebildet ist.
5. Optisches Element nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß die haftungsver
bessernde Schicht aus Si, Mo, Ni, W, Zr, Ti, Mg,
Hf, Ta, Be oder Th oder chemische Verbindungen
dieser Elemente gebildet ist.
6. Optisches Element nach Anspruch 1, 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet, daß das Substrat aus
ZnS, Ge, ZnSe, NaCl, KCl, KBr, CaF, Al2O3 oder
MgF besteht.
7. Optisches Element nach einem der Ansprüche 1 bis
6, dadurch gekennzeichnet, daß die haftungsver
bessernde Schicht in einer Dicke zwischen 0,5 nm
und 20 nm und die diamantähnliche Kohlenstoff
schicht in einer Dicke von mindestens 40 nm aus
gebildet sind.
8. Verfahren zur Herstellung optischer Elemente
nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Substrat
oberfläche und erstem Interferenzschichtsystem
ein zweites Interferenzschichtsystem ausgebildet
ist.
9. Verfahren zur Herstellung optischer Elemente
nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Substrat mit einem Laserstrahl oder mit
einer Laserstrahl gezündeten Lichtbogenentladung
im Vakuum erzeugten Plasma beschichtet wird,
wobei ein Target eines haftungsverbessernden
Materials und ein Kohlenstofftarget als Kathode
geschaltet sind; und das Substrat nacheinander
mit dem Interferenzschichtsystem versehen wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß eine aus den ver
schiedenen Materialien, axial, scheibenförmig
ausgebildete Walze oder mehrere Walzen aus ver
schiedenen Materialien als Kathode verwendet
wird/werden.
11. Vorrichtung zur Herstellung optischer Elemente
nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß in einer Vakuumkam
mer ein Target (1) aus Kohlenstoff und ein Tar
get (1') aus einem Material zur Ausbildung der
haftungsverbessernden Schicht walzenförmig aus
gebildet und drehbar angeordnet sind, auf deren
Oberfläche zur Erzeugung eines Plasmas ein La
serstrahl (5) gerichtet ist, der entlang einer
parallel zur Drehachse ausgerichteten Ebene aus
lenkbar ist und ionisierte Teilchen des Plasmas
auf dem Substrat (3) als Interferenzschichtsy
stem abscheidbar sind.
12. Vorrichtung zur Herstellung optischer Elemente
nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die Targets (1, 1')
als Kathode geschaltet sind, wobei zur Ausbil
dung einer Lichtbogenentladung eine Anode (4)
vorhanden ist.
13. Verwendung eines optischen Elementes nach einem
der Ansprüche 1 bis 8 als Laserspiegel.
14. Verwendung eines optischen Elementes nach den
Ansprüchen 1, 4 bis 8 als Fenster oder Fokus
sierungsoptik (Transmission) bzw. Defokussie
rungsoptiken.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19838826A DE19838826B4 (de) | 1998-08-26 | 1998-08-26 | Optisches Element mit transparenter, kratzfester Beschichtung, Verfahren und Vorrichtung zu seiner Herstellung sowie dessen Verwendung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19838826A DE19838826B4 (de) | 1998-08-26 | 1998-08-26 | Optisches Element mit transparenter, kratzfester Beschichtung, Verfahren und Vorrichtung zu seiner Herstellung sowie dessen Verwendung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19838826A1 true DE19838826A1 (de) | 2000-03-30 |
| DE19838826B4 DE19838826B4 (de) | 2005-03-03 |
Family
ID=7878803
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19838826A Expired - Fee Related DE19838826B4 (de) | 1998-08-26 | 1998-08-26 | Optisches Element mit transparenter, kratzfester Beschichtung, Verfahren und Vorrichtung zu seiner Herstellung sowie dessen Verwendung |
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| Country | Link |
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