DE19838815A1 - Airbagsystem - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Airbag, welcher in einem Airbagsystem
gefaltet und aufbewahrt wird, das in einem Fahrzeug untergebracht ist und zum Schutz
der Fahrzeuginsassen verwendet wird. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung
ein Airbagsystem, welches den Airbag nicht in einer geraden dünnen Form zu einem
Fahrzeuginsassen hin sondern in einer runden Form entwickelt bzw. aufbläst,
unmittelbar nachdem eine Aufblaseinrichtung Gas in den Airbag zuführt.
Herkömmlicherweise ist ein Airbagsystem, wie in Fig. 21 gezeigt, zum Schutz
eines Fahrzeuginsassen bekannt (veröffentlichte Japanische Patentanmeldung Nr. H.8-
26898). In diesem Airbagsystem 200 ist eine Grundplatte 21, welche aus Metall
aufgebaut ist, an einer Nabenplatte eines nicht gezeigten Lenkrads über einen Halter
oder ähnliches angebracht. Eine nicht gezeigte Öffnung zur Anbringung der
Aufblaseinrichtung ist in der Grundplatte 21 ausgebildet. Eine nicht gezeigte
Aufblaseinrichtung ist in die Öffnung zur Anbringung der Aufblaseinrichtung von einer
unteren Seite der Grundplatte 21 gemäß Fig. 21 eingesetzt. An einer oberen Frontseite
der Grundplatte 21 ist ein gefalteter Airbag 24 angebracht. Der gefaltete Airbag 24 ist
durch ein überlappendes Blattelement 25 abgedeckt, wobei die Form des gefalteten
Airbags 24 beibehalten wird. Eine Vielzahl von Öffnungen 25d sind an jedem Ende des
überlappenden Blattelements 25 ausgebildet. Das überlappende Blattelement 25 ist an
der Grundplatte 21 durch Einsetznieten in den Öffnungen 25d und in den in der
Grundplatte 21 ausgebildeten Öffnungen fixiert. Eine Bruchlinie 25c ist an einem im
wesentlichen zentralen Bereich des überlappenden Blattelements 25 ausgebildet.
Da die Form des gefalteten Airbags 24 beibehalten wird, wenn der gefaltete
Airbag 24 in einem Polster des Lenkrads untergebracht ist, wird ein Ausdehnen des
Polsters des Lenkrads aufgrund der Wiederherstellungskraft des gefalteten Airbags 14
verhindert. Wenn sich der Airbag 24 entwickelt bzw. aufbläst, wird das überlappende
Blattelement 25 ferner an der Bruchlinie 25d aufgrund des Drucks aufgebrochen,
welcher von dem sich entwickelnden Airbag 24 ausgeübt wird.
Gemäß dem vorstehend beschriebenen herkömmlichen Airbagsystem kann ein
Fahrzeuginsasse jedoch durch das Aufblasen des Airbags 24 von diesem stark gestoßen
bzw. schwer getroffen werden. Die Fig. 22A bis 22D sind schematische Ansichten,
welche einen Entwicklungs- bzw. Aufblaszustand des Airbags 24 schrittweise
darstellen, welcher in dem Polster 20 untergebracht ist. Der Airbag 24 wird erst in einer
geraden dünnen Form gefaltet, und dann werden beide Seiten 24c der geraden dünnen
Form mehrere Male rechtwinklig zur Längsrichtung der geraden dünnen Form weiter
gefaltet. Der derartig gefaltete Airbag 24 wird durch das überlappende Blattelement 25
abgedeckt und in dem Polster 20 untergebracht (Fig. 22A).
Wenn die Aufblaseinrichtung 80 gezündet wird und ein Gas, welches durch die
Aufblaseinrichtung 80 erzeugt wird, aufgrund der Ermittlung einer Fahrzeugkollision in
den Airbag 24 strömt, dehnt sich ein Bereich 24b des Airbags 24 in der Nähe der
Aufblaseinrichtung 80 aufgrund des Drucks des Gases aus. Ais Folge davon drückt der
Airbag 24 gegen das Polster 20 von dessen Innenseite (Fig. 22B). Wenn der Druck,
welcher von dem Airbag 24 auf das Polster 20 wirkt, einen vorbestimmten Wert
erreicht, bricht das Polster 20 und das überlappende Blattelement 25 an den Bruchlinien
20a bzw. 25c (Fig. 22C). Als Folge davon wird eine Kraft zur Beibehaltung der Form
des gefalteten Airbags 24 zu einem einzigen Zeitpunkt losgelöst. Aus diesem Grund
wird der Airbag 24 als erstes in einer Art und Weise aufgeblasen, daß sich die
Seitenabschnitte 24c des Airbags 24, welcher in der geraden dünnen Form gefaltet ist,
durch die Energie des Gases, welches sich in dem Abschnitt 24b des Airbags 24
befindet, rapide zu den Fahrzeuginsassen hin erstrecken (Fig. 22D), und sich der Airbag
24 darauf in einer runden Form aufbläst.
Wie vorstehend beschrieben, erstrecken sich die Seitenabschnitte 24c des Airbags
24 gemäß dem herkömmlichen Airbagsystem kraftvoll zu den Insassen hin, das heißt,
der Airbag 24 bläst sich in einer langen dünnen Form zum Insassen hin auf. Eine
derartige Form des Aufblasens des Airbags 24 ist nicht wünschenswert, da der sich
aufblasende Airbag Fahrzeuginsassen verletzen kann.
Daher ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Airbagsystem zu schaffen,
welches einen Airbag in einer idealen Form aufblasen kann.
Um die vorstehend erwähnte Aufgabe zu lösen, weist ein Airbagsystem gemäß der
vorliegenden Erfindung einen Airbag mit einer Öffnung auf, durch welche Gas
zugeführt wird. Der Airbag ist in einer vorbestimmten Polygonform gefaltet und dann in
einem Polster untergebracht. Ferner ist ein Element zur Ausdehnungszurückhaltung in
dem Airbagsystem vorgesehen. Das Element zur Ausdehnungszurückhaltung hält einen
peripheren Abschnitt, wie beispielsweise einen Eckabschnitt, Seitenabschnitt,
Spitzenabschnitt oder Kantenabschnitt des gefalteten Airbags derart temporär, daß ein
plötzliches Ausdehnen dieser Abschnitte unterdrückt wird, wenn sich der Airbag
aufbläst. Da sich die Ausdehnung des peripheren Abschnitts des gefalteten Airbags
verzögert, ist es als Folge davon möglich, den Airbag daran zu hindern, daß er sich in
einer geraden dünnen Form zu einem Fahrzeuginsassen hin aufbläst. Das heißt, der
Airbag kann sich in einer runden Form von seinem Zentrumsabschnitt aufblasen, wenn
das Gas in den Airbag zugeführt wird. Daher kann das Airbagsystem gemäß der
vorliegenden Erfindung Fahrzeuginsassen verläßlicher schützen.
Das Element zur Ausdehnungszurückhaltung kann in einer ringförmigen Form
ausgebildet sein und kann an einem Eckabschnitt des gefalteten Airbags eingepaßt bzw.
angebracht sein.
Das Element zur Ausdehnungszurückhaltung in einer bandähnlichen Form kann
den Eckabschnitt oder den Spitzenabschnitt des gefalteten Airbags durch Fixierung
beider Enden des Elements zur Ausdehnungszurückhaltung an irgendeinem Teil des
Airbags selbst, an einem Halteelement zum Zurückhalten des Airbags, und an einer
Vorrichtung temporär halten, wie beispielsweise einem Behälter, welcher zur
Anbringung des Airbagssystems an einem Fahrzeug verwendet wird.
Wenn das Element zur Ausdehnungszurückhaltung um den gefalteten Airbag
gelegt wird, wobei dieses im wesentlichen durch einen Zentrumsabschnitt des Airbags
hindurchführt, ist vorzugsweise eine Bruchlinie in dem Element zur
Ausdehnungszurückhaltung ausgebildet. In diesem Fall kann das Element zur
Ausdehnungszurückhaltung die Form des gefalteten Airbags beibehalten. Da die
Bruchlinie in dem Element zur Ausdehnungszurückhaltung ausgebildet ist, zerbricht das
Element zur Ausdehnungszurückhaltung ferner verläßlich an der Bruchlinie, wenn der
Druck, welcher von dem Airbag auf das Element zur Ausdehnungszurückhaltung wirkt,
einen vorbestimmten Wert erreicht. Selbst wenn das Element zur
Ausdehnungszurückhaltung um den Zentrumsabschnitt des Airbags gelegt wird, bläst
sich der Airbag als Folge davon sicher auf.
Wenn das Element zur Ausdehnungszurückhaltung um den Zentrumsabschnitt des
Airbags gelegt ist, ist es zu erwähnen, daß das zerbrochene Element zur
Ausdehnungszurückhaltung den Eckabschnitt oder den Spitzenabschnitt des Airbags
temporär hält.
Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung sowie auch Verfahren
zur Funktionsweise und Funktion der betreffenden Teile werden durch die folgende
detaillierte Beschreibung, die beigefügten Ansprüche und die Zeichnungen ersichtlich.
Es zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht, welche schematisch einen Zustand darstellt,
in dem ein Airbag durch ein Element zur Ausdehnungszurückhaltung gemäß einer
ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung temporär gehalten wird;
Fig. 2A bis 2D schematische Ansichten, welche den Entwicklungs- bzw.
Aufblaszustand des Airbags gemäß der ersten Ausführungsform schrittweise darstellen;
Fig. 3A bis 3D schematische Ansichten, welche ein Faltverfahren des Airbags
gemäß der ersten Ausführungsform darstellen;
Fig. 4A eine schematische Ansicht eines Lenkrads und dessen Polsters gemäß der
ersten Ausführungsform;
Fig. 4B eine schematische Ansicht, welche einen Zustand darstellt, in dem der
gefaltete Airbag in dem Polster gemäß der ersten Ausführungsform untergebracht ist;
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht, welche einen Zustand darstellt, in dem beide
Enden jedes Elements zur Ausdehnungszurückhaltung an einem Gehäuse gemäß einer
Modifikation der ersten Ausführungsform fixiert sind;
Fig. 6 eine Ansicht, welche einen Airbag und ein Element zur
Ausdehnungszurückhaltung gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung darstellt;
Fig. 7A und 7B Ansichten, welche einen Zustand darstellen, in welchen der
gefaltete Airbag durch ein Element zur Ausdehnungszurückhaltung gemäß der zweiten
Ausführungsform temporär gehalten wird;
Fig. 8 eine perspektivische Ansicht, welche einen Zustand darstellt, in welchem
der gefaltete Airbag durch ein Element zur Ausdehnungszurückhaltung gemäß der
zweiten Ausführungsform temporär gehalten wird;
Fig. 9A eine schematische Ansicht eines Lenkrads und dessen Polsters gemäß der
zweiten Ausführungsform;
Fig. 9B eine schematische Ansicht, welche einen Zustand darstellt, in welchem
der gefaltete Airbag in dem Polster gemäß der zweiten Ausführungsform untergebracht
ist;
Fig. 10 eine perspektivische Ansicht, welche eine Haltevorrichtung schematisch
darstellt, welche in der zweiten Ausführungsform verwendet wird;
Fig. 11 eine perspektivische Ansicht, welche ein Element zur
Ausdehnungszurückhaltung schematisch darstellt, das mit einer Bruchlinie in dessen
Längsrichtung gemäß einer ersten Modifikation der zweiten Ausführungsform versehen
ist;
Fig. 12A bis 12C schematische Ansichten, welche ein Element zur
Ausdehnungszurückhaltung mit einer Öffnung darstellen, um einen Spitzenabschnitt
eines Airbags gemäß einer zweiten Modifikation einer zweiten Ausführungsform
temporär zu halten;
Fig. 13A bis 13C schematische Ansichten, welche ein Element zur
Ausdehnungszurückhaltung mit einer Öffnung darstellen, um Eckabschnitte eines
Airbags gemäß einer dritten Modifikation der zweiten Ausführungsform temporär zu
halten;
Fig. 14A bis 14C schematische Ansichten, welche ein Element zur
Ausdehnungszurückhaltung gemäß einer dritten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung darstellen;
Fig. 15A bis 15C schematische Ansichten, welche ein Element zur
Ausdehnungszurückhaltung mit einer Öffnung darstellen, um Eckabschnitte eines
Airbags gemäß einer Modifikation der dritten Ausführungsform temporär zu halten;
Fig. 16A bis 16C schematische Ansichten, welche ein Element zur
Ausdehnungszurückhaltung gemäß einer vierten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung darstellen;
Fig. 17 eine perspektivische Ansicht, welche einen Zustand darstellt, in dem ein
Airbag durch ein Element zur Ausdehnungszurückhaltung gemäß der vierten
Ausführungsform temporär gehalten wird;
Fig. 18 eine perspektivische Ansicht, welche einen Zustand darstellt, in dem ein
Airbag durch ein Element zur Ausdehnungszurückhaltung gemäß einer fünften
Ausführungsform temporär gehalten wird;
Fig. 19 eine schematische Ansicht, welche ein Element zur
Ausdehnungszurückhaltung gemäß einer sechsten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung darstellt;
Fig. 20 eine schematische Schnittansicht, welche ein Element zur
Ausdehnungszurückhaltung gemäß einer siebten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung darstellt;
Fig. 21 eine perspektivische Ansicht, welche einen Zustand darstellt, in welchem
ein gefalteter Airbag durch ein herkömmliches überlappendes Blattelement abgedeckt
ist; und
Fig. 22A bis 22D schematische Ansichten, welche einen Entwicklungs- bzw.
Aufblaszustand eines konventionellen Airbags darstellen.
Die Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nun in Bezug auf die
Zeichnungen beschrieben werden.
In Fig. 1 wird ein Airbag 1 gemäß einer ersten Ausführungsform in einer
vorbestimmten Form, insbesondere einer rechteckigen Form, gefaltet. Jeder der
Eckabschnitte 1a des Airbags 1 wird durch ein Element zur Ausdehnungszurückhaltung
3 von einer ringförmigen Form gehalten.
Das Faltverfahren des Airbags 1 wird in den Fig. 3A bis 3D gezeigt. Bei
diesem Faltverfahren wird die linke Seite des Airbags 1, welcher genäht ist, um eine
ballonähnliche Form zu erhalten (Fig. 3A), viermal im Zickzack gefaltet (Fig. 3B). Als
nächstes wird eine rechte Seite des Airbags 1 ebenso viermal im Zickzack gefaltet (Fig.
3C). Sowohl die gefaltete linke Seite als auch die gefaltete rechte Seite sind an einem
Zusammenpassungsabschnitt 14 positioniert. Als Folge davon ist eine erste Stufe des
Faltens des Airbags 1 abgeschlossen. Die Längsrichtung des Airbags nach der ersten
Faltstufe ist die Richtung in die der aufzublasende Airbag 1 gefaltetet ist.
Eine obere und untere Hälfte des Airbags 1 werden in entsprechende Richtungen
nach der ersten Faltstufe aufgerollt, wie in Fig. 3D gezeigt, so daß der gefaltene Airbag
in einen Zwischenraum innerhalb eines Polsters 2 eintreten kann, um diesen in einem
Polster 2 aufzubewahren. Die obere aufgerollte Hälfte und die untere aufgerollte Hälfte
des Airbags 1 sind an einem Zusammenpassungsabschnitt 15 positioniert. Als Folge
davon wird der Airbag 1 in eine rechtwinklige Form gefaltet, wobei eine zweite
Faltstufe des Airbags 1 vervollständigt ist.
Fig. 4A zeigt eine Ansicht eines Lenkrads 4 mit einem Polster 2. Fig. 4B zeigt
einen Zustand, in welchem der gefaltete Airbag 1 in dem Polster 2 (einem
Abdeckelement) des Lenkrads 4 untergebracht ist. Das Lenkrad 4 hat vier Speichen. Die
Bruchlinie 2a ist in dem Polster 2 derart ausgebildet, daß das Polster in einer im
wesentlichen rechteckigen Form geöffnet wird, wenn das Polster 2 an der Bruchlinie 2a
aufgebrochen wird. Die Bruchlinie 2a wird durchbrochen, wenn der Druck, welcher von
dem Airbag 1 auf das Polster 2 wirkt, einen vorbestimmten Wert erreicht. Der Airbag 1
ist an einem Gehäuse 5 (einem Befestigungselement) gemeinsam mit einer
Aufblaseinrichtung 8 fixiert. Das Gehäuse 5 ist an einer Seitenwand 2b des Polsters 2
fixiert. In dieser Art und Weise ist der gefaltete Airbag 1 an einem Polster 2 des
Lenkrads 4 befestigt und in dem Polster 2 des Lenkrads 4 untergebracht.
Ais nächstes wird der Entwicklungs- bzw. Aufblaszustand des Airbags 1 in Bezug
auf die Fig. 2A bis 2D beschrieben. Bevor die Aufblaseinrichtung 8 gezündet wird,
wirkt aufgrund der Wiederherstellungskraft des gefalteten Airbags 1 ein Druck auf die
rückwärtige Oberfläche des Polsters 2 (Fig. 2A). Wenn die Aufblaseinrichtung 8
gezündet wird, um ein Gas zu erzeugen, wird das Gas in den Airbag 1 zugeführt. Zu
dieser Zeit dehnt sich ein Bereich 1b des Airbags 1 in der Nähe der Aufblaseinrichtung
8 aus. Durch die Ausdehnung des Bereichs 1b erhöht sich der Druck, welcher von dem
Airbag 1 auf das Polster 2 wirkt, wobei sich der Zentrumsabschnitt des Polsters 2 nach
außen ausdehnt (Fig. 2B).
Wenn der Druck, welcher von dem Airbag 1 auf das Polster 2 wirkt, einen
vorbestimmten Druck erreicht, bricht das Polster 2 an der Bruchlinie 2a. Da die
Eckabschnitte 1a des Airbags 1 durch das Element zur Ausdehnungszurückhaltung 3
temporär gehalten werden, drehen sich die Endabschnitte 1c des Airbags 1 zu dieser
Zeit in entsprechende Richtungen nach außen, welche durch Pfeile angezeigt sind,
wobei die Spitzenabschnitte A der Eckabschnitte IA als Drehpunkte dienen (Fig. 2C).
Als Folge davon dehnt sich der Airbag 1 an seinem Zentrumsabschnitt 1d aus und
entwickelt sich von seinem Zentrumsabschnitt 1d aus (Fig. 2D).
Nachdem sich der Zentrumsabschnitt 1d des Airbags 1 ausgedehnt hat, beginnen
die Endabschnitte 1c des Airbags 1 sich auszudehnen. Wenn sich die Endabschnitte 1c
zu einem gewissen Grad ausgedehnt haben, wird das temporäre Halten der
Eckabschnitte 1a aufgrund des Elements zur Ausdehnungszurückhaltung 3 gelöst.
Dadurch dehnen sich die Endabschnitte 1c des Airbags 1 vollständig aus und entwickeln
sich.
Das die Eckabschnitte 1a des Airbags 1 durch das Element zur
Ausdehnungszurückhaltung 3 temporär gehalten werden, ist es auf diese Art und Weise
möglich, die Endabschnitte 1c des Airbags 1 an einem rapiden Entwickeln bzw.
Aufblasen zu hindern. Das heißt, der Airbag 1 entwickelt sich in eine runde Form von
seinem Zentrumsabschnitt 1d aus. Als Folge davon ist es möglich, wenn sich der Airbag
1 entwickelt, das es vermieden wird, daß Fahrzeuginsassen verletzt werden, wodurch
die Fahrzeuginsassen verläßlicher geschützt werden.
Es ist zu erwähnen, daß, obwohl der Airbag 1 in eine rechtwinklige Form gefaltet
wird und die Endabschnitte 1a des Airbags 1 durch das Element zur
Ausdehnungszurückhaltung 3 temporär gehalten werden, die Form willkürlich ist, in
welche der Airbag 1 gefaltet ist.
Fig. 5 zeigt eine Modifikation der ersten Ausführungsform. In der ersten
Ausführungsform weist das Element zur Ausdehnungszurückhaltung 3 eine ringförmige
Form auf und ist an jedem Eckabschnitt 1a des Airbags 1 angebracht. Jedoch kann auch
ein Element zur Ausdehnungszurückhaltung einer bandförmigen Form 302 verwendet
werden, wie in Fig. 5 gezeigt. In diesem Fall können beide Enden des Elements zur
Ausdehnungszurückhaltung 302 an dem Gehäuse 5 fixiert werden, wobei das Element
zur Ausdehnungszurückhaltung 302 um den Eckabschnitt 1a gelegt wird. Ferner können
beide Enden des Elements zur Ausdehnungszurückhaltung 302 an dem Airbag 1 selbst
und anderen Elementen, wie bereits erwähnt, fixiert werden.
Gemäß einer zweiten Ausführungsform wird das Element zur
Ausdehnungszurückhaltung beschrieben, welches an dem Airbag und anderen
Elementen, wie bereits erwähnt, fixiert ist.
Fig. 6 zeigt einen Zustand, in welchem ein Element zur
Ausdehnungszurückhaltung 301 an einem Airbag 1 angenäht ist. Eine Öffnung 30,
welche im wesentlichen einen identischen Durchmesser wie eine nichtgezeigte Öffnung
des Airbags 1 aufweist, ist an einem Endabschnitt 31 des Elements zur
Ausdehnungszurückhaltung 301 ausgebildet. Bolzenlöcher 35 sind an vorbestimmten
Stellen um die Öffnung 30 ausgebildet. Bolzenabschnitte 71 einer Halteeinrichtung 7
sind in die Bolzenlöcher 35 eingesetzt. Die Halteeinrichtung 7 ist in Fig. 10 gezeigt und
wird zur Anbringung des Airbags 1 in einem Gehäuse 5 verwendet. Das Element zur
Ausdehnungszurückhaltung 301 ist an dem Airbag 1 angenäht, wobei die Öffnung 30
und die Bolzenlöcher 35 entsprechend der Öffnung und der nichtgezeigten
Bolzenöffnungen des Airbags 1 positioniert sind.
Das Element zur Ausdehnungszurückhaltung 301 gabelt sich an dem anderen
Endabschnitt, wobei der andere Endabschnitt des Elements zur
Ausdehnungszurückhaltung 301 zwei Endstücke 32 aufweist. Eine geringe Öffnung 34
ist an jedem der Endstücke 32 ausgebildet. Ferner ist zwischen dem einen und dem
anderen Endabschnitt ein Schlitz 33 (Bruchlinie) an dem Element zur
Ausdehnungszurückhaltung 301 in Richtung seiner Breite ausgebildet.
Nachdem der Airbag 1, wie in den Fig. 3A bis 3D gezeigt, gefaltet ist, sind
zwei Eckabschnitte 1a an Biegeabschnitten 1e diagonal gefaltet. Als Folge davon wird
die Form des gefalteten Airbags ein Pentagon bzw. Fünfeck. Das Element zur
Ausdehnungszurückhaltung 301 wird um den gefalteten Airbag 1 gelegt, wobei es durch
einen im wesentlichen im Zentrum liegenden Abschnitt des Airbags 1 verläuft, wie in
Fig. 7A gezeigt. Zu dieser Zeit werden die Biegeabschnitte 1e durch die Endstücke 32
gehalten, und die geringen Öffnungen 34 sind an den Bolzenabschnitte 71 der
Halteeinrichtung 7 fixiert, wie in Fig. 7B gezeigt. Die Fig. 7A und 7B zeigen den
gefalteten Airbag 1 und das darum gelegte Element zur Ausdehnungszurückhaltung
301, aus der Sicht von seiner oberen und unteren Seite. Ferner ist Fig. 8 eine
perspektivische Ansicht des gefalteten Airbags 1 wobei das Element zur
Ausdehnungszurückhaltung 301 um diesen gelegt ist.
Fig. 9B zeigt einen Zustand, in welchem der Airbag in einem Polster 2 eines
Lenkrads 41 untergebracht ist. Es ist zu erwähnen, daß Fig. 9A eine Erscheinung eines
Lenkrads 41 darstellt. Das Lenkrad 41 weist drei Speichen auf. Die Bruchlinie 2a mit
einer im wesentlichen T-förmigen Form ist in dem Polster 2 ausgebildet. Wenn der
Druck, welcher von dem Airbag 1 auf das Polster 2 wirkt, einen bestimmten Wert
erreicht, bricht die Bruchlinie 2a. Das Polster 2 wird in einer im wesentlichen
fünfeckigen Form geöffnet, wenn die Bruchlinie 2a bricht. Es ist zu erwähnen, daß sich
ein oberer Seitenabschnitt 1g des Airbags 1 außerhalb eines Bereichs befindet, welcher
in dem Polster 2 geöffnet wird, wobei die Ausdehnung des oberen Seitenabschnitts 1g
durch eine Kante des Polsters 2 zurückgehalten wird, welche der Öffnung zugewandt
ist.
Der Airbag 1 ist an einem Gehäuse 5 zusammen mit einer Aufblaseinrichtung 8
fixiert. Das Gehäuse 5 ist an einer Seitenwand 2b des Polsters 2 fixiert. Auf diese Art
und Weise ist der gefaltete Airbag 1 an dem Polster 2 des Lenkrads 41 fixiert und in
dem Polster 2 des Lenkrads 41 untergebracht.
Wenn der Druck, welcher von dem Airbag 1 auf das Element zur
Ausdehnungszurückhaltung 301 und das Polster 2 wirkt, einen vorbestimmten Druck
erreicht, brechen das Element zur Ausdehnungszurückhaltung 301 und das Polster 2
nahezu gleichzeitig an dem Schlitz 33 bzw. der Bruchlinie 2a. Dadurch beginnt sich der
Airbag 1 zu entwickeln bzw. aufzublasen. Da sich ein oberer Seitenabschnitt 1g des
Airbags 1 außerhalb des Bereichs befindet, welcher in dem Polster geöffnet wird, wird
zu dieser Zeit gemäß den Fig. 9A und 9B der obere Seitenabschnitt 1g des Airbags 1
durch einen oberen Seitenabschnitt 2b des Polsters 2 temporär gehalten. Als Folge
davon wird das Aufblasen des oberen Seitenabschnitts 1g des Airbags 1 unterdrückt.
Da ein unterer Seitenabschnitt 1h des Airbags 1 nicht durch einen unteren linken
Seitenabschnitt 2c und einen unteren rechten Seitenabschnitt 2d des Polsters 2 gehalten
wird, wird andererseits das Aufblasen des unteren Seitenabschnitts 1h durch das Polster
2 nicht zurückgehalten. Jedoch werden die Endstücke 32 des Elements zur
Ausdehnungszurückhaltung 301 um die Biegeabschnitte 1e des Airbags 1 derart gelegt,
daß ein Spitzenabschnitt 1f des gefalteten Airbags 1 in eine Öffnung eindringt, welche
durch die zwei Endstücke 32 gebildet wird. Selbst nachdem das Element zur
Ausdehnungszurückhaltung 301 an der Bruchlinie 33 gebrochen ist, wird dadurch der
Spitzenabschnitt 1f des gefalteten Airbags 1 durch die beiden Endstücke 32 temporär
gehalten. Daher dreht sich der untere Seitenabschnitt 1h des Airbags 1 mit dem
Spitzenabschnitt 1f als Drehpunkt. Ais Folge davon, bläst sich der untere
Seitenabschnitt 1h später auf als der Zentrumsabschnitt des Airbags 1.
Da das Aufblasen des unteren und oberen Seitenabschnitts 1g, 1h des Airbags 1
im selbem Ausmaß zurückgehalten wird, bläst sich der Airbag 1 in einer runden Form
von seinem Zentrumsabschnitt aus auf. Dadurch können durch die zweite vorstehend
beschriebene Ausführungsform die gleichen Effekte erzielt werden wie von der ersten
Ausführungsform
Obwohl der Schlitz 33 an dem Element zur Ausdehnungszurückhaltung 301 in Richtung seiner Breite ausgebildet ist, wie in Fig. 11 gezeigt, kann ein Schlitz 33 an dem Element zur Ausdehnungszurückhaltung 301 in dessen Längsrichtung zusätzlich zu dem Schlitz 33 ausgebildet sein. Wenn der Druck, welcher von dem unteren Seitenabschnitt 1h des Airbags 1 auf die beiden Endstücke 32 wirkt, einen vorbestimmten Wert erreicht, nachdem der Schlitz 33 gebrochen ist, werden die beiden Endstücke 32 am Schlitz 36 verläßlich voneinander getrennt.
Obwohl der Schlitz 33 an dem Element zur Ausdehnungszurückhaltung 301 in Richtung seiner Breite ausgebildet ist, wie in Fig. 11 gezeigt, kann ein Schlitz 33 an dem Element zur Ausdehnungszurückhaltung 301 in dessen Längsrichtung zusätzlich zu dem Schlitz 33 ausgebildet sein. Wenn der Druck, welcher von dem unteren Seitenabschnitt 1h des Airbags 1 auf die beiden Endstücke 32 wirkt, einen vorbestimmten Wert erreicht, nachdem der Schlitz 33 gebrochen ist, werden die beiden Endstücke 32 am Schlitz 36 verläßlich voneinander getrennt.
In der zweiten Ausführungsform ist ein Endabschnitt 31 des Elements zur
Ausdehnungszurückhaltung 301 ebenso an dem Airbag 1 durch Nähen fixiert, und
dessen anderer Endabschnitt (die Endstücke 32) ist an einer Halteeinrichtung 7 fixiert.
Jedoch können beide Endabschnitte des Elements zur Ausdehnungszurückhaltung 301
mit einem anderen Element als dem Airbag 1 und der Halteeinrichtung 7 verbunden
werden, beispielsweise mit dem Gehäuse 5.
Ferner gabelt sich gemäß der zweiten Ausführungsform das Element zur
Ausdehnungszurückhaltung 301 an dem anderen Endabschnitt. Wie in den Fig. 12A
bis 12C gezeigt, kann jedoch eine Öffnung 37 in einem Endabschnitt 36 eines Elements
zur Ausdehnungszurückhaltung 303 mit einer rechtwinkligen Form ausgebildet sein.
Der Spitzenabschnitt 1f des gefalteten Airbags 1 wird in die Öffnung 37 eingesetzt,
wodurch der Spitzenabschnitt 1f temporär gehalten wird, nachdem der Schlitz 33 durch
den Druck gebrochen ist, welcher von dem Airbag 1 ausgeht. Es ist ersichtlich, daß Fig.
12A den gefalteten Airbag 1 zeigt. Fig. 12B zeigt das Element zur
Ausdehnungszurückhaltung 303 und Fig. 12C zeigt einen Zustand, in dem das Element
zur Ausdehnungszurückhaltung 303 um den gefalteten Airbag 1 gelegt ist.
Gemäß dem Element zur Ausdehnungszurückhaltung 303, wie in den Fig. 12B
und 12C gezeigt, hält der Endabschnitt 36 mit der Öffnung 37 den Spitzenabschnitt 1f
des Airbags 1 temporär, nachdem das Element zur Ausdehnungszurückhaltung 303
aufgrund der Ausdehnung des Airbags 1 am Schlitz 33 gebrochen ist.
Da die Ausdehnung des Spitzenabschnitts 1f eingeschränkt ist, entwickelt sich
daher der Airbag 1 von seinem Zentrumsabschnitt aus. Der Spitzenabschnitt 1f dehnt
sich aus, wobei er der Entwicklung des Zentrumsabschnitts des Airbags 1 folgt. Wenn
sich der Spitzenabschnitt 1 bis zu einem gewissen Grad ausdehnt, wird der
Spitzenabschnitt 1f temporär gehalten, da der Endabschnitt 36 losgelöst ist. Auf diese
Art und Weise ist es möglich, daß es verhindert wird, daß sich der Spitzenabschnitt 1f
des Airbags 1 schnell auflöst.
Eine andere Modifikation der zweiten Ausführungsform ist in den Fig. 13A
bis 13B gezeigt. Fig. 13A zeigt ein Element zur Ausdehnungszurückhaltung 304. Fig.
13B zeigt einen gefalteten Airbag 1 und Fig. 13C zeigt einen Zustand, in welchem das
Element zur Ausdehnungszurückhaltung 304 um den gefalteten Airbag I gelegt ist.
Wie in den Fig. 13A und 13B gezeigt, kann sich das Element zur
Ausdehnungszurückhaltung 303 an seinen beiden Endabschnitten gabeln, wenn der
Airbag 1 in eine rechteckige Form gefaltet ist. Das heißt, ein Endabschnitt weist zwei
Endstücke 38 auf und der andere Endabschnitt weist ebenso zwei Endstücke 39 auf.
Eine Öffnung 37 ist in jedem der Endstücke 38, 39 ausgebildet, welche den
Eckabschnitten 1a des gefalteten Airbags 1 entsprechen. Ferner ist eine Bolzenöffnung
35 ebenso in jedem der Endstücke 38, 39 ausgebildet, welche den Bolzenabschnitten 71
der Halteeinrichtung 7 entspricht. Jedes der Endstücke 38, 39 ist durch Einsetzen der
Bolzenabschnitte 71 der Halteeinrichtung 7 in die Bolzenöffnungen 35 an der
Halteeinrichtung 7 fixiert. Wenn sich der Airbag 1 entwickelt, werden die Eckabschnitte
1a des Airbags 1 durch die Endstücke 38, 39 temporär gehalten. Da die Expansion der
Eckabschnitte 1a zurückgehalten wird, entwickelt sich der Airbag 1 daher von seinem
Zentrumsabschnitt aus.
Es ist ersichtlich, daß in der zweiten Ausführungsform und Modifikationen davon
die Form des gefalteten Airbags durch das Element zur Ausdehnungszurückhaltung
verläßlich beibehalten wird, da das Element zur Ausdehnungszurückhaltung um den
gefalteten Airbag herum gelegt ist. Daher kann die Handhabung des gefalteten Airbags,
beispielsweise beim Transport, bei der Anbringung in dem Polster und ähnlichem, leicht
bzw. problemlos durchgeführt werden.
In der zweiten Ausführungsform sind beide Enden des Elements zur
Ausdehnungszurückhaltung an dem Airbag, der Halteeinrichtung oder dem Gehäuse
fixiert. In der dritten Ausführungsform ist nur ein Ende des Elements zur
Ausdehnungszurückhaltung beispielsweise an der Halteeinrichtung fixiert, wobei dessen
anderes Ende an keinen Teilen fixiert ist, und wobei in dessen Nähe eine Öffnung
vorgesehen ist, welche einen Spitzenabschnitt oder einen Eckabschnitt eines Airbags
temporär hält.
Das Airbagsystem gemäß der dritten Ausführungsform ist in den Fig. 14A bis
14C gezeigt. Fig. 14A zeigt einen Airbag, welcher in eine fünfeckige Form gefaltet ist.
Fig. 14B zeigt ein Element zur Ausdehnungszurückhaltung 305, und Fig. 14C zeigt
einen Zustand, in welchem das Element zur Ausdehnungszurückhaltung 305 um den
Airbag 1 herum gelegt ist.
Wie in Fig. 14B gezeigt, weist das Element zur Ausdehnungszurückhaltung 305
eine rechteckige Form auf. An einem Endabschnitt 31 sind eine Öffnung 30, die es
ermöglicht, daß Gas in den Airbag 1 eingeführt wird, welches durch eine
Aufblaseinrichtung oder einen Gasausstoßabschnitt der Aufblaseinrichtung erzeugt
wird, und Bolzenöffnungen 35 ausgebildet, in welche Bolzenabschnitte einer
Halteeinrichtung eingesetzt werden. An dem anderen Endabschnitt 36 ist eine Öffnung
37 ausgebildet, um einen Spitzenabschnitt 1f des Airbags 1 temporär zu halten.
Der Endabschnitt 31 des Elements zur Ausdehnungszurückhaltung 305 ist an der
Halteeinrichtung fixiert. Obwohl der Spitzenabschnitt 1f in die Öffnung 37 eingesetzt
ist, ist jedoch der andere Endabschnitt 36 an keinen Teilen fixiert. In diesem Fall also,
wenn sich der Airbag 1 entwickelt, wird die Ausdehnung des Spitzenabschnitts 1f durch
das Element zur Ausdehnungszurückhaltung 305 zurückgehalten, welches die Öffnung
37 aufweist. Als Folge davon entwickelt sich der Airbag 1 in einer runden Form von
seinem Zentrumsabschnitt aus.
Eine Modifikation der dritten Ausführungsform ist in den Fig. 15A bis 15C
gezeigt. In dieser Modifikation wird der Airbag in eine rechtwinklige Form gefaltet.
Wie in Fig. 15B gezeigt, sind in diesem Fall die Öffnung 30 und die Bolzenöffnungen
35 im wesentlichen an einem Zentrumsabschnitt eines Elements zur
Ausdehnungszurückhaltung 306 ausgebildet. Das Element zur
Ausdehnungszurückhaltung 306 gabelt sich an seinen beiden Endabschnitten. In jedem
der Endstücke, welche die Endabschnitte bilden, ist eine Öffnung 37 ausgebildet. Das
Element zur Ausdehnungszurückhaltung 306 ist durch Einsetzen der Bolzenabschnitte
der Halteeinrichtung in die Öffnungen 35 an dem Zentrumsabschnitt der
Halteeinrichtung fixiert. Da die Eckabschnitte 1a des Airbags 1 in die Öffnungen 37 der
Endstücke eingepaßt sind, werden die Eckabschnitte 1a des Airbags 1 von den
Endstücken des Elements zur Ausdehnungszurückhaltung 306 temporär gehalten, wenn
sich der Airbag 1 entwickelt. Daher wird die Ausdehnung der Eckabschnitte 1a
zurückgehalten, und der Airbag entwickelt sich von seinem Zentrumsabschnitt aus. Die
Eckabschnitte 1a dehnen sich der Entwicklung des Zentrumsabschnitts des Airbags 1
folgend aus. Daher wird eine schnelle Entwicklung des Airbags 1 unterdrückt, wodurch
Fahrzeuginsassen verläßlicher geschützt werden.
In der vierten Ausführungsform ist ein Ende von jedem der beiden Element zur
Ausdehnungszurückhaltung 307 mit einem peripheren Abschnitt eines Airbags 1
verbunden, wobei dessen anderes Ende an einem Fixierungselement befestigt ist, wie
beispielsweise einem Gehäuse.
Die Fig. 16A bis 16C zeigen das Element zur Ausdehnungszurückhaltung 307
gemäß der vierten Ausführungsform. Ein Ende von jedem der beiden Elemente zur
Ausdehnungszurückhaltung 307 ist an einem peripheren Abschnitt des Airbags 1 durch
ein Annähen fixiert. Ein Schlitz 33 und eine Öffnung 35 sind an jedem der Elemente zur
Ausdehnungszurückhaltung 307 vorgesehen.
Eine linke Seitenhälfte des Airbags 1, welche sich an einer linken Seite von einer
geraden Linie befindet, welche die beiden Elemente zur Ausdehnungszurückhaltung 307
verbindet, ist mehrere Male in Zickzackform gefaltet (Fig. 16B). Ebenso ist eine rechte
Seitenhälfte des Airbags 1, welche sich an der rechten Seite von der geraden Linie
befindet, welche die beiden Elemente zur Ausdehnungszurückhaltung 307 verbindet,
mehrere Male in Zickzackform gefaltet (Fig. 16B). Als nächstes wird eine obere Hälfte
und eine untere Hälfte des Airbags 1 derart gefaltet, daß sich die beiden Elemente zur
Ausdehnungszurückhaltung 307 außerhalb des gefalteten Airbags 1 befinden (Fig. 16C).
Der gefaltete Airbag 1 ist, wie in den Fig. 16C gezeigt, unter Verwendung einer
Halteeinrichtung an einem Gehäuse 5 fixiert, wobei die Öffnungen 35 der Elemente zur
Ausdehnungszurückhaltung 307 mit Vorsprüngen 51 in Eingriff sind, welche an dem
Gehäuse 5 ausgebildet sind, wie in Fig. 17 gezeigt.
Wenn der Airbag 1 beginnt sich zu entwickeln, wird der periphere Abschnitt des
Airbags 1 durch die Elemente zur Ausdehnungszurückhaltung 307 temporär gehalten,
bis eine Kraft, welche von dem Airbag 1 auf die Elemente zur
Ausdehnungszurückhaltung 307 wirkt, einen vorbestimmten Werte erreicht, welcher die
Elemente zur Ausdehnungszurückhaltung 307 an den Schlitzen 33 aufbrechen kann.
Daher kann sich der Airbag 1 in einer runden Form von seinem Zentrumsabschnitt aus
entwickeln. Der periphere Abschnitt des Airbags 1 entwickelt sich später als das
Aufblasen des Zentrumsabschnitts des Airbags 1. Folglich wird eine schnelle
Entwicklung des Airbags 1 unterdrückt, wodurch die Sicherheit des Airbags 1 erhöht
wird. Es ist zu erwähnen, daß, obwohl der Airbag 1 in eine rechteckige Form in der
vierten Ausführungsform gefaltet ist, das Element zur Ausdehnungszurückhaltung 307
der vierten Ausführungsform für den Airbag effektiv ist, welcher in einer anderen Form
gefaltet ist.
Die fünfte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß ein Element zur
Ausdehnungszurückhaltung 308 eine kappenähnliche bzw. kappenartige Form aufweist.
Fig. 18 zeigt das Element zur Ausdehnungszurückhaltung 308 gemäß der fünften
Ausführungsform. Das Element zur Ausdehnungszurückhaltung 308 weist eine
kappenähnliche Form aufweist.
Fig. 18 zeigt das Element zur Ausdehnungszurückhaltung 308 gemäß der fünften
Ausführungsform. Das Element zur Ausdehnungszurückhaltung 308 weist eine
kappenartige Form auf. Die Elemente zur Ausdehnungszurückhaltung bedecken die
beiden Seiten des gefalteten Airbags 1, welche sich jeweils einander gegenüberliegen.
Daher können die Elemente zur Ausdehnungszurückhaltung 308 die Ausdehnung der
Seitenabschnitte des Airbags 1 zurückhalten.
Es ist zu erwähnen, daß die Seiten des gefalteten Airbags 1, welche durch die
Elemente zur Ausdehnungszurückhaltung 308 abgedeckt sind, vorzugsweise die Seiten
sind, welche rechtwinklig entlang der oberen Hälfte und der unteren Hälfte des Airbags
1 verlaufen, nachdem die erste Faltstufe entwickelt bzw. durchgeführt ist. Ferner sind
die Elemente zur Ausdehnungszurückhaltung 308 zur Verzögerung der Ausdehnung der
Seitenabschnitte des Airbags 1 vorgesehen. Daher kann das Element zur
Ausdehnungszurückhaltung U-förmig ausgebildet sein, so daß die sich
gegenüberliegenden Fronten des Elements zur Ausdehnungszurückhaltung den
Seitenabschnitt des Airbags 1 aufeinander schichten, um die Ausdehnung der
Seitenabschnitte zurückzuhalten bzw. zu verzögern.
Gemäß der fünften Ausführungsform verzögern die Elemente zur
Ausdehnungszurückhaltung 308, welche eine kappenähnliche Form aufweisen, die
Ausdehnung der Seitenabschnitte des Airbags 1. Daher entwickelt sich der Airbag in
einer runden Form von dessen Zentrumsabschnitt aus. Wenn sich der Airbag 1 bis zu
einen gewissen Grad ausdehnt, wird die Inflation der Elemente zur
Ausdehnungszurückhaltung 308 gelöst, und die Seitenabschnitte des Airbags 1
entwickeln sich, wobei sie dem Aufblasen des Zentrumsabschnitts des Airbags 1 folgen.
Auf diese Art und Weise kann die schnelle Entwicklung des Airbags 1 durch
Verwendung der Elemente zur Ausdehnungszurückhaltung 308 unterdrückt werden,
welche eine kappenähnliche Form aufweisen.
Es ist zu erwähnen, daß, obwohl der Airbag 1 in eine rechtwinklige Form gefaltet
ist, der Airbag 1 in unterschiedliche Formen gefaltet werden kann, beispielsweise in
einer fünfeckigen Form. Wenn der Airbag 1 in eine fünfeckige Form gefaltet ist, kann
ein Element zur Ausdehnungszurückhaltung mit einer Form verwendet werden, welches
den Spitzenabschnitt 1f des Airbags 1 abdecken kann.
Die sechste Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil eines
Polsters 2, welches um eine Öffnung ausgebildet ist, wenn das Polster 2 an einer
Bruchlinie 2a aufbricht, als ein Element zur Ausdehnungszurückhaltung verwendet
wird.
Fig. 19 zeigt ein Polster 2 und einen gefalteten Airbag 1 gemäß der sechsten
Ausführungsform. Eine Bruchlinie 2a ist in einer bestimmten Form in dem Polster 2
ausgebildet. Wenn das Polster 2 an der Bruchlinie 2a aufbricht, öffnet sich das Polster 2
in einer im wesentlichen fünfeckigen Form. Ein schraffierter Bereich in Fig. 19 zeigt
einen gefalteten Airbag, welcher in dem Polster 2 untergebracht ist. Wie in Fig. 19
gezeigt, befindet sich der Spitzenabschnitt 1f des gefalteten Airbags 1 außerhalb eines
Bereichs, welcher durch die Bruchlinie 2a in dem Polster 2 geöffnet wird. Das heißt,
daß selbst nachdem das Polster 2 an der Bruchlinie 2a aufbricht und sich darin eine
Öffnung in fünfeckiger Form ausbildet, der Spitzenabschnitt 1f des Airbags 1 unterhalb
des Polsters um die Öffnung liegt. Dadurch wird der Spitzenabschnitt 1f des Airbags 1
durch das Polster 2 um die Öffnung temporär gehalten, wenn sich der Airbag 1
entwickelt, wodurch die Expansion des Spitzenabschnitts 1f zurückgehalten bzw.
verzögert wird. Ais Folge davon entwickelt sich der Airbag 1 in einer runden Form von
dessen Zentrumsabschnitt aus. Dann entwickelt sich der Spitzenabschnitt 1f, wobei
diese Entwicklung dem Aufblasen des Zentrumsabschnitts des Airbags 1 folgt. Dadurch
kann eine schnelle Entwicklung des Airbags 1 unterdrückt werden.
Es ist zu erwähnen, daß, obwohl sich der Spitzenabschnitt 1f außerhalb der
Region befindet, welche durch die Bruchlinie 2a in dem Polster 2 geöffnet wird, die
sechste Ausführungsform auf einen Airbag angewendet werden kann, welcher in einer
unterschiedlichen Form gefaltet ist. Das heißt, die Eckabschnitte oder Seitenabschnitte
des Airbags 1, welche eine verzögerte Entwicklung erfordern, können außerhalb der
Region angeordnet sein, welche durch die Bruchlinie 2a geöffnet wird.
Die siebte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß Eckabschnitte 1c
eines Airbags 1 zwischen einer Seitenwand 2a eines Polsters 2 und eines Gehäuses 5
gehalten werden.
Fig. 20 ist eine Schnittansicht, welche einen Aufbau eines Airbagssystems gemäß
der siebten Ausführungsform darstellt. Ein Airbag 1 und eine Aufblaseinrichtung 8 sind
an einem Gehäuse 5 fixiert. Das Gehäuse 5 ist an den Seitenwänden 2a des Polsters 2
befestigt. Die Eckabschnitte 1c des Airbags 1 werden zwischen den Seitenwänden 2b
und dem Gehäuse 5 gehalten. Daher wird die Ausdehnung der Kantenabschnitte 1c
zurückgehalten, wenn sich der Airbag 1 entwickelt. Ais Folge davon entwickelt sich der
Airbag 1 in einer runden Form von dessen Zentrumsabschnitt aus. Die Kantenabschnitte
1c des Airbags 1 entwickeln sich dem Aufblasen des Zentrumsabschnitts folgend.
Claims (13)
1. Airbagsystem, welches aufweist:
einen Airbag (1) mit einer Öffnung (30), durch welche Gas zugeführt wird;
einen Behälter (2, 5), um den gefalteten Airbag in einer vorbestimmten fünfeckigen Form unterzubringen;
ein Element zur Ausdehnungszurückhaltung (3, 301 bis 308), um eine Ausdehnung eines peripheren Abschnitts des gefalteten Airbags gegenüber einer Ausdehnung eines zentralen Abschnitts des gefalteten Airbags zu verzögern, wobei das Element zur Ausdehnungszurückhaltung den peripheren Abschnitt des gefalteten Airbags temporär hält, wenn sich der gefaltete Airbag entwickelt.
einen Airbag (1) mit einer Öffnung (30), durch welche Gas zugeführt wird;
einen Behälter (2, 5), um den gefalteten Airbag in einer vorbestimmten fünfeckigen Form unterzubringen;
ein Element zur Ausdehnungszurückhaltung (3, 301 bis 308), um eine Ausdehnung eines peripheren Abschnitts des gefalteten Airbags gegenüber einer Ausdehnung eines zentralen Abschnitts des gefalteten Airbags zu verzögern, wobei das Element zur Ausdehnungszurückhaltung den peripheren Abschnitt des gefalteten Airbags temporär hält, wenn sich der gefaltete Airbag entwickelt.
2. Airbagsystem nach Anspruch 1, wobei das Element zur
Ausdehnungszurückhaltung (3) in einer ringförmigen Form ausgebildet ist und an
einen Eckabschnitt (1a) des gefalteten Airbags eingepaßt ist.
3. Airbagsystem nach Anspruch 1, wobei das Element zur
Ausdehnungszurückhaltung (301 bis 304) um den peripheren Abschnitt gelegt ist,
und wobei jedes Ende des Elements zur Ausdehnungszurückhaltung entweder an
dem Airbag oder an dem Behälter fixiert ist.
4. Airbagsystem nach Anspruch 3, wobei zumindest ein Ende des Elements zur
Ausdehnungszurückhaltung (301, 303, 304) in der Nähe der Öffnung an dem
Airbag fixiert ist.
5. Airbagsystem nach Anspruch 4, welches ferner ein Halteelement (7) aufweist, das
in der Nähe der Öffnung des Airbags angeordnet ist, um den Airbag an einer
inneren Oberfläche des Behälters zurückzuhalten, wobei zumindest ein Ende des
Elements zur Ausdehnungszurückhaltung (301, 303, 304) unter Verwendung des
Halteelements an dem Airbag fixiert ist.
6. Airbagsystem nach Anspruch 3, wobei der Behälter aus einem Fixierungselement
(5) zur Fixierung des Airbagsystems in einem Fahrzeug und einem
Abdeckelement (2) zur Abdeckung des Fixierungselements zusammengesetzt ist,
und wobei zumindest ein Ende des Elements zur Ausdehnungszurückhaltung
(302) an dem Fixierungselement befestigt ist.
7. Airbagsystem nach Anspruch 3, wobei ein Ende des Elements zur
Ausdehnungszurückhaltung (307) mit einem peripheren Abschnitt des Airbags in
dessen ungefalteten Zustand verbunden ist, wobei das andere Ende des Elements
zur Ausdehnungszurückhaltung an dem Behälter (5) fixiert ist, wenn der Airbag
gefaltet ist und in dem Behälter untergebracht ist.
8. Airbagsystem nach Anspruch 3, wobei das Element zur
Ausdehnungszurückhaltung (301, 303, 304) um den peripheren Abschnitt des
gefalteten Airbags gelegt ist, wobei ein Teil davon im wesentlichen durch einen
Zentrumsabschnitt des gefalteten Airbags führt.
9. Airbagsystem nach Anspruch 8, wobei das Element zur
Ausdehnungszurückhaltung (301, 303, 304) eine Bruchlinie (33) aufweist, welche
durchbrochen wird, wenn ein Druck, welcher von dem Airbag auf das Element zur
Ausdehnungszurückhaltung wirkt, während der Entwicklung des Airbags einen
vorbestimmten Wert erreicht.
10. Airbagsystem nach Anspruch 9, wobei die Bruchlinie (33) in Richtung der Breite
des Elements zur Ausdehnungszurückhaltung ausgebildet ist.
11. Airbagsystem nach Anspruch 1, wobei das Element zur
Ausdehnungszurückhaltung (308) derart ausgebildet ist, daß es zwei sich
gegenüberliegende Fronten aufweist, und wobei der periphere Abschnitt des
gefalteten Airbags zwischen den Fronten gehalten wird, so daß eine Expansion
des peripheren Abschnitts durch das Element zur Ausdehnungszurückhaltung
zurückgehalten wird.
12. Airbagsystem nach Anspruch 1, wobei deren Behälter (2, 5) aus einem
Fixierungselement (5) zur Fixierung des Airbagsystems in einem Fahrzeug und
einem Abdeckelement (2) zur Abdeckung des Fixierungselements
zusammengesetzt ist, und wobei ein Kantenabschnitt (1c) des gefalteten Airbags
zwischen dem Fixierungselement und dem Abdeckungselement gehalten wird,
wenn der gefaltete Airbag in dem Behälter untergebracht ist, so daß der Behälter
als Element zur Ausdehnungszurückhaltung wirkt.
13. Airbagsystem nach Anspruch 1, wobei der Behälter (2, 5) aus einem
Fixierungselement zur Fixierung des Airbagsystem in einem Fahrzeug und einem
Abdeckelement zur Abdeckung des Fixierungselements zusammengesetzt ist,
wobei das Abdeckelement (2) eine Bruchlinie (2a) aufweist, welche bricht, wenn
sich der Airbag entwickelt, und wobei der gefaltete Airbag in dem Behälter derart
untergebracht ist, daß sich der periphere Abschnitt (1f) des gefalteten Airbags
außerhalb eines Öffnungsbereichs befindet, welcher durch die Bruchlinie in dem
Abdeckungselement geöffnet wird, wobei eine Ausdehnung des peripheren
Abschnitts des gefalteten Airbags durch das Abdeckelement um die
Öffnungsregion herum zurückgehalten wird.
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