DE19838698A1 - Vorrichtung zum Kühlen einer Vorform und einer Mündungsform bei einer Glasformmaschine - Google Patents
Vorrichtung zum Kühlen einer Vorform und einer Mündungsform bei einer GlasformmaschineInfo
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Abstract
Die Vorrichtung zum Kühlen einer geteilten Vorform (5) und einer geteilten Mündungsform (4) bei einer Glasformmaschine, insbesondere nach dem Verti-Flow-Verfahren, mit einem Pegel (2), der durch einen Preßzylinder (3) in der Längsachse von Vorform (5) und Mündungsform (4) auf- und abbewegt wird, ist dadurch gekennzeichnet, daß der Preßeinsatzhalter (15) mit Eintrittsöffnungen (22) und Verteilerkanälen (21) für Kühlluft ausgebildet ist, und daß im Deckel (17) des Preßeinsatzhalters (15) Verbindungskanäle (20) für die Zufuhr der Kühlluft zu den Kühlkanälen (19) in der Wandung der Mündungsform (4) vorgesehen sind. Die Lufteintrittsöffnungen (22) am Preßeinsatzhalter (15) sind an Kühlkästen (24) beiderseits des Preßzylinders (3) bzw. des Preßeinsatzes angeschlossen, die an den Preßeinsatzhalter (15) mit Deckel (17) von außen formschlüssig angesetzt sind. Dies hat den Vorteil, daß die Kühlung der Mündungsform (4) und der Vorform (5) völlig unabhängig von den die beiden Hälften der Mündungsform und der Vorform beim Produktionsprozeß bewegenden Halteeinrichtungen erfolgt. Es handelt sich um eine besonders einfache und robuste Konstruktion, die sehr betriebssicher ist und deren Abdichtung gegen Luftaustritte und Kühlluftverluste beim Betrieb keine Schwierigkeiten bereitet.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Kühlen einer
geteilten Vorform und einer geteilten Mündungsform bei einer
Glasformmaschine nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Die Vorrichtung ist besonders geeignet für sogenannte IS- und
RIS-Maschinen. Dies sind bekannte Hohlglas-Produktionsein
richtungen, bei denen einzelne, untereinander gleiche Produk
tionsstationen den Produktionsprozeß synchronisiert ausfüh
ren. Der zweistufige Produktionsprozeß besteht aus Vorform-
und Fertigformstufe. In jeder dieser Stufen werden die Glas
posten in Vor- und Fertigformen durch Pressen oder Blasen in
eine gewünschte Gestalt gebracht. Bei der IS-Maschine ist die
Anzahl der Fertigformen gleich der der Vorformen, während bei
der RIS-Maschine die Zahl der Fertigformen mindestens doppelt
so groß ist wie die Zahl der Vorformen. Zur Vermeidung von
Überhitzungen ist es bekannt, die Formen zu kühlen. Die vor
liegende Erfindung bezieht sich bevorzugt auf die Kühlung der
Mündungs- und Vorformen.
Zur Erzielung eines qualitativ, das heißt von seinen Festig
keits- und anderen Eigenschaften her hochwertigen Glasbehäl
ters ist ein Fließen des viskosen Glases bei der Volumenver
größerung des Hohlglaskörpers durch Aufpressen oder Aufblasen
in bestimmte Richtungen und Mengen in gesteuerter Form eine
unerläßliche Voraussetzung. Dies wird durch eine nach Zeit
und Ort unterschiedliche Wärmeabfuhr aus den metallischen
Formen erreicht, die dadurch unterschiedliche Temperaturen
auf der Kontaktoberfläche zum Glas annehmen. Um diese Wärme
ableitung durchzuführen, ist eine Vielzahl technischer Lösun
gen bekannt geworden.
So ist eine bekannte Vorrichtung zur Herstellung von Hohl
glasartikeln nach DE 29 11 730 A1 mit Formen ausgerüstet,
deren Wandungen ganz oder teilweise aus Sintermetall bestehen
und von einem Kühlmittel durchströmt sind. Die Zu- und Ablei
tungen des Kühlmittels sind dabei derart angeordnet, daß
dieses die Form und/oder deren Teile axial und/oder radial
und/oder umlaufend durchströmt. Das Kühlmittel kann flüssig
oder gasförmig sein. Diese Vorrichtung hat sich jedoch in der
Praxis nicht bewährt, da die aus Sintermetall bestehenden
Teile der Form aufgrund der porösen Struktur des Sinterme
talls nur sehr enge Durchlässe für das Kühlmittel bieten, die
durch Verunreinigungen des Kühlmittels, wie Maschinenöl,
leicht verstopfen und somit die Kühlvorrichtung funktions
unfähig machen.
Bei einer anderen bekannten Vorrichtung zum Kühlen einer
Mündungsform einer Glasformmaschine nach DE 36 37 552 C1 sind
in den Wänden jeder Hälfte der Mündungsform Kühlkanäle vor
gesehen, deren Einlaßöffnungen mit Zuführkanälen in den bei
den Halterhälften für die Mündungsform verbunden sind.
Hierbei handelt es sich jedoch um eine sehr aufwendige Kon
struktion, da die Zuführkanäle für das Kühlmittel in die
Mündungsform integriert sind. Die Auslaßöffnungen der Kühlka
näle münden dabei in einer dem Kupplungsring des Mündungs
werkzeuges gegenüberliegenden Fläche, von wo die Kühlluft
nach außen hin umgelenkt wird. Dadurch werden die von der
abströmenden Kühlluft überstrichenden Oberflächenbereiche der
ringförmigen Kupplungsvertiefung und des anschließenden Kupp
lungsringes zusätzlich gekühlt. Eine Kühlung der Vorform ist
bei dieser Kühlvorrichtung nicht vorgesehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Kühlung der
Mündungsform bei Glasformmaschinen, insbesondere nach dem
Verti-Flow-Verfahren, zu verbessern und in Verbindung mit der
Kühlung der Mündungsform auch eine Innenkühlung der Vorform
zu ermöglichen. Ziel der Erfindung ist dabei auch eine
gleichförmige Kühlung sowohl der beiden Hälften der Mündungs
form als auch der Vorform über deren gesamten Umfang zu er
reichen, wobei auch eine genaue Temperatursteuerung dieser
Werkzeugteile während des Fertigungsprozesses möglich sein
soll.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß
der Preßeinsatzhalter mit Eintrittsöffnungen und Verteilerka
nälen für Kühlluft ausgebildet ist, und daß im Deckel des
Preßeinsatzhalters Verbindungskanäle für die Zufuhr der Kühl
luft zu den Kühlkanälen in der Wandung der Mündungsform vor
gesehen sind.
Besonders vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in
den Ansprüchen 2 bis 9 gekennzeichnet.
Die Erfindung hat den Vorteil, daß die Kühlung der Mündungs
form und der Vorform völlig unabhängig von den die beiden
Hälften der Mündungsform und der Vorform beim Produktions
prozeß bewegenden Halteeinrichtungen erfolgt. Die Verteiler
kanäle für die Zufuhr der Kühlluft zu der Mündungsform und
der Vorform sind in dem Preßeinsatzhalter angeordnet und nach
oben hin durch den Deckel des Preßeinsatzhalters abgedeckt,
wobei beide Bauteile zur ortsfesten stationären Befestigung
des Preßeinsatzes an dem Maschinenbett der Glasformmaschine
dienen. Hierbei handelt es sich um eine besonders einfache
und robuste Konstruktion, die sehr betriebssicher ist und
deren Abdichtung gegen Luftaustritte und Kühlluftverluste
beim Betrieb keine Schwierigkeiten bereitet.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die
Lufteintrittsöffnungen am Preßeinsatzhalter an Kühlkästen
beiderseits des Preßzylinders bzw. des Preßeinsatzes ange
schlossen. Hierbei ist es von besonderem Vorteil, daß die
Kühlkästen an den Preßeinsatzhalter mit Deckel von außen
formschlüssig angesetzt sind. Die Anlageflächen an den Kühl
kästen und an dem Preßeinsatzhalter mit Deckel sind dabei mit
einer selbstdichtenden paßgenauen Oberflächenbearbeitung
versehen.
Für die Kühlung der Vorform sind die Kühlkanäle in den
Wänden der beiden Hälften der Mündungsform mit daran an
schließenden Kühlkanälen in den beiden Hälften der Vorform
verbunden.
Eine besonders gleichmäßige Kühlung von Mündungsform und
Vorform wird nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ferner
dadurch erreicht, daß die Kühlkanäle in den Wänden der beiden
Hälften der Mündungsform und/oder der Vorform rings um die
gemeinsame Längsmittelachse von Mündungsform und Vorform
parallel zueinander und über den Umfang gleichmäßig verteilt
konzentrisch angeordnet sind. Hierdurch ist es möglich, al
lein durch entsprechende Steuerung der Kühlluftzufuhr eine
gleichmäßige Kühlung der Innenwandung von Mündungs- und Vor
form zu erzielen.
Um die Kühlluftzufuhr von den Verteilerkanälen im Preßein
satzhalter zu den Kühlkanälen in der Mündungsform und weiter
zur Vorform wechselnden Querschnitten des Preßeinsatzes in
einfacher Weise anzupressen, sind die Verbindungskanäle im
Deckel des Preßeinsatzhalters von den Verteilerkanälen je
nach Bedarf schräg nach innen zu den Kühlkanälen in der Mün
dungsform gerichtet. Je nach dem Durchmesser des Pegels und
des Preßzylinders wird daher nur ein dazu passender Preßein
satzhalter mit Deckel und der dazu passenden Mündungsform und
Vorform verwendet.
Die Kühlkanäle können in der Regel an der Oberseite der Vor
form ausmünden; zumindest ein Teil der Kühlkanäle kann aber
auch zum Außenumfang der Vorform hin abgewinkelt sein.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der
Zeichnung schematisch dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 einen senkrechten Längsschnitt durch eine Preßsta
tion einer Glasformmaschine nach dem Verti-Flow-
Verfahren mit einer Kühlvorrichtung für die Mün
dungsform und die Vorform,
Fig. 2 einen waagerechten Schnitt durch die Vorrichtung
gemäß Schnittlinie II-II von Fig. 1 im oberen
Teil und gemäß Schnittlinie IIa - IIa im unteren
Teil und
Fig. 3 einen waagerechten Schnitt durch die Mündungsform
gemäß Schnittlinie III-III von Fig. 1.
Die Preßstation 1 einer Glasformmaschine besteht in ihren we
sentlichen Teilen aus einem Pegel 2, der durch einen Preß
zylinder 3 gegenüber einer Mündungsform 4 und einer Vorform
5 in Längsrichtung auf- und abbewegt wird.
Der Preßzylinder 3 ist als Preßeinsatz ausgebildet mit einer
Kolbenstange 6, die über Pegelschalen 7 mit dem Preßstempel
oder Pegel 2 verbunden ist, mit einer Distanzbüchse 8, einer
Führungsbüchse 9 für den Pegel 2, einem Preßeinsatzrohr 10
und einem Federkorb 11 mit Schraubendruckfeder 12, die als
Montageeinheit in einen am Maschinenbett 13 der Glasformma
schine befestigen Preßzylindermantel 14 eingesetzt sind.
Der Preßeinsatz besitzt hierfür an seinem oberen Ende einen
ringförmigen Preßeinsatzhalter 15, der das Preßeinsatzrohr 10
mit der Führungsbüchse 9 für den Pegel 2 über eine innenlie
gende abgestufte Flanschverbindung 16 aufnimmt und mit seinem
Außenumfang auf das stirnseitige obere Ende des Preßzylin
dermantels 14 aufgesetzt ist.
Von oben her wird der Preßeinsatz mit der Führungsbüchse 9
und allen vorstehend genannten Bauteilen durch einen Deckel
17 gesichert, der mit dem Preßeinsatzhalter durch mehrere
Schraubgewindebolzen 18 fest verschraubt ist.
Der Deckel 17 des Preßeinsatzhalters 15 nimmt die Mündungs
form 4 auf. Außerdem sind Kühlkanäle 19 in den Wänden der
Mündungsform 4 vorgesehen, die mit Verbindungskanälen 20 für
die Zufuhr des Kühlmittels, insbesondere Kühlluft, von Ver
teilerkanälen 21 an dem Preßeinsatzhalter 17 verbunden sind.
Die in Fig. 1 bis 3 gezeigte Preßstation einer Glasformma
schine ist als Doppeltropfenausführung ausgebildet. Wie in
Fig. 1 und der teilweise geschnittenen Draufsicht von Fig. 2
weiterhin zu erkennen ist, ist daher der Preßeinsatzhalter 15
dieser Doppeltropfenausführung mit insgesamt vier Eintritts
öffnungen 22 zu vier Verteilerkanälen 21 für Kühlluft ausge
bildet, die jeweils halbkreisförmig gestaltet und durch einen
ringförmigen Steg begrenzt, den oberen Teil des Preßeinsatzes
in einem gleichmäßigen radialen Abstand von der Mittelachse
23 des Preßeinsatzes umschließen. Im Deckel des Preßeinsatz
halters 15 sind mehrere Verbindungskanäle 20 für die Weiter
leitung und Zufuhr der Kühlluft zu einer entsprechenden An
zahl von Kühlkanälen 19 in der Wandung der Mündungsform 4
vorgesehen.
Die Lufteintrittsöffnungen 22 am Preßeinsatzhalter 15 sind an
zwei einander gegenüberliegende Kühlkästen 24 mit jeweils
zwei seitlichen Durchtrittsöffnungen 25 beiderseits des Preß
zylinders 3 bzw. des Preßeinsatzes angeschlossen.
Die Kühlkästen 24 sind an den Preßeinsatzhalter 15 mit Deckel
17 von außen formschlüssig angesetzt, so daß eine einwand
freie Abdichtung gegen Kühlluftverluste vorhanden ist. Aus
diesem Grunde sind die Anlageflächen (24a) an den Kühlkästen
(24) und an dem Preßeinsatzhalter (15) mit Deckel (17) mit
einer selbstdichtenden, paßgenauen Oberflächenbearbeitung
versehen.
Die Verbindungskanäle 20 im Deckel 17 des Preßeinsatzhalters
15 sind von den Verteilerkanälen 21 schräg nach innen zu den
Kühlkanälen 19 in der Mündungsform 4 gerichtet, so daß mit
dem Wechsel des Preßeinsatzes zugleich der dazu passende
Preßeinsatzhalter 15 mit Deckel 17 als eine komplette Monta
geeinheit ausgetauscht werden kann.
Die Steuerung der Kühlluftzufuhr von den Kühlkästen 24 zu den
Verteilerkanälen 21 erfolgt in bekannter Weise durch Luft
klappen 26 mit Stellzylindern 27 an den beiden unteren Ein
lässen 28 der Kühlkästen 24.
Die Kühlkanäle 19 in den Wänden der beiden Hälften der
Mündungsform 4 sind weiterhin mit daran anschließenden Kühl
kanälen 29 in den beiden Hälften der Vorform 5 verbunden.
Um eine möglichst gleichmäßige Kühlung über den gesamten Um
fang von Mündungsform 4 und Vorform 5 zu erzielen, sind die
Kühlkanäle 19, 20 in den Wänden der beiden Hälften der Mün
dungsform 4 und/oder der Vorform 5 rings um die gemeinsame
Längsmittelachse 23 von Mündungsform 4 und Vorform 5 parallel
zueinander und über den Umfang gleichmäßig verteilt konzen
trisch angeordnet.
In einer ersten Ausführungsform auf der linken Seite von Fig.
1 münden die Kühlkanäle 29 an der Oberseite 30 der Vorform 5
aus.
Zumindest ein Teil der Kühlkanäle 29, 29a kann aber auch zum
Außenumfang 31 der Vorform 5 hin abgewinkelt sein, wie in der
rechten oberen Hälfte von Fig. 1 gezeigt ist.
1
Preßstation
2
Pegel
3
Preßzylinder
4
Mündungsform
5
Vorform
6
Kolbenstange
7
Pegelschalen
8
Distanzbüchse
9
Führungsbüchse
10
Preßeinsatzrohr
11
Federkorb
12
Schraubendruckfeder
13
Maschinenbett
14
Preßzylindermantel
15
Preßeinsatzhalter
16
abgestufte Flanschverbindung
17
Deckel
18
Schraubgewindebolzen
19
Kühlkanäle
20
Verbindungskanäle
21
Verteilerkanäle
22
Eintrittsöffnungen
23
Mittelachse
24
Kühlkästen
24
aAnlageflächen
25
Durchtrittsöffnungen
26
Luftklappen
27
Stellzylinder
28
Einlässe
29
Kühlkanäle
29
aKühlkanäle, abgewinkelt
30
Oberseite
31
Außenumfang
Claims (9)
1. Vorrichtung zum Kühlen einer geteilten Vorform und einer
geteilten Mündungsform bei einer Glasformmaschine, ins
besondere nach dem Verti-Flow-Verfahren, mit einem Pe
gel, der durch einen Preßzylinder in der Längsachse von
Vorform und Mündungsform auf- und abbewegt wird,
wobei der Preßzylinder als ein im Maschinenbett der
Glasformmaschine auswechselbarer Preßeinsatz mit einem
Preßeinsatzhalter und einem die Mündungsform aufnehmen
den Deckel ausgebildet ist,
und wobei Kühlkanäle in den Wänden der Mündungsform mit
Zuführkanälen für ein Kühlmittel, insbesondere Kühlluft,
zu der Mündungsform verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Preßeinsatzhalter (15) mit Eintrittsöffnungen (22) und
Verteilerkanälen (21) für Kühlluft ausgebildet ist und
daß im Deckel (17) des Preßeinsatzhalters (15) Verbin
dungskanäle (20) für die Zufuhr der Kühlluft zu den
Kühlkanälen (19) in der Wandung der Mündungsform (4)
vorgesehen sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Lufteintrittsöffnungen
(22) am Preßeinsatzhalter (15) an Kühlkästen (24) bei
derseits des Preßzylinders (3) bzw. des Preßeinsatzes
angeschlossen sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kühlkästen (24) an
den Preßeinsatzhalter (15) mit Deckel (17) von außen
formschlüssig angesetzt sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß die An
lageflächen (24a) an den Kühlkästen (24) und an dem
Preßeinsatzhalter (15) mit Deckel (17) mit einer selbst
dichtenden, paßgenauen Oberflächenbearbeitung versehen
sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da
durch gekennzeichnet, daß die
Kühlkanäle (19) in den Wänden der beiden Hälften der
Mündungsform (4) mit daran anschließenden Kühlkanälen
(29) in den beiden Hälften der Vorform (5) verbunden
sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Kühlkanäle (19, 29) in
den Wänden der beiden Hälften der Mündungsform (4) und/
oder der Vorform (5) rings um die gemeinsame Längsmit
telachse (23) von Mündungsform (4) und Vorform (5) par
allel zueinander und über den Umfang gleichmäßig ver
teilt konzentrisch angeordnet sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Verbindungskanäle (20)
im Deckel (17) des Preßeinsatzhalters (15) von den Ver
teilerkanälen (21) schräg nach innen zu den Kühlkanälen
(19) in der Mündungsform (4) gerichtet sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kühlkanäle (29) an
der Oberseite (30) der Vorform (5) ausmünden.
9. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch
gekennzeichnet, daß zumindest ein Teil der
Kühlkanäle (29) zum Außenumfang (31) der Vorform (5) hin
abgewinkelt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998138698 DE19838698A1 (de) | 1998-08-26 | 1998-08-26 | Vorrichtung zum Kühlen einer Vorform und einer Mündungsform bei einer Glasformmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1998138698 DE19838698A1 (de) | 1998-08-26 | 1998-08-26 | Vorrichtung zum Kühlen einer Vorform und einer Mündungsform bei einer Glasformmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19838698A1 true DE19838698A1 (de) | 2000-03-02 |
Family
ID=7878714
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|---|---|---|---|
| DE1998138698 Withdrawn DE19838698A1 (de) | 1998-08-26 | 1998-08-26 | Vorrichtung zum Kühlen einer Vorform und einer Mündungsform bei einer Glasformmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19838698A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2006019964A1 (en) * | 2004-07-15 | 2006-02-23 | Owens-Brockway Glass Container Inc. | Neck ring cooling |
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-
1998
- 1998-08-26 DE DE1998138698 patent/DE19838698A1/de not_active Withdrawn
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |