DE19837325C1 - Schwenkschieber zum Absperren einer Einfüllöffnung in Druckgefäßen - Google Patents
Schwenkschieber zum Absperren einer Einfüllöffnung in DruckgefäßenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Schwenkschieber zum Absperren
einer Einfüllöffnung in Druckgefäßen mit kalottenförmig ge
wölbtem Boden, insbesondere für fließfähiges Fördergut, mit
einem die Einfüllöffnung umgebenden Blockflansch, einer die
Schieberplatte gegen den Blockflansch abdichtenden Ringdich
tung und einer Stelleinrichtung.
Unter Überdruck stehende Gefäße sind beispielsweise in der
pneumatischen Fördertechnik von Schüttgut unerläßliche Vor
aussetzung für den Funktions- und Arbeitsablauf, weshalb es
gilt, beim oder nach dem Einfüllen des Gutes in das Druckge
fäß eine Abdichtung sowohl gegen die äußere Atmosphäre als
gegen unkontrollierten Produktzulauf zu bewirken.
Bei einer bekannten Absperrvorrichtung der angesprochenen
Gattung (DE 92 14 482 U1) ist der Absperrschieber plan, wes
halb sich auf beiden Seiten der Ringdichtung Vorabstreifer
notwendig machen, die für eine Reinigung der Dichtflächen an
dem Dichtkragen im Zuge seines Vorfahrens über die Einfüll
öffnung sorgen. Die Vorabstreifer sind beispielsweise an den
Dichtkragen angeformt. Nach dem Aufblasen der Ringdichtung
übersteigt diese die Höhe der Vorabstreifer und sorgt für ei
ne ausreichende Abdichtung. Hierdurch erhöht sich zwar die
Standzeit der Ringdichtung, allerdings zu Lasten des ein
stückig mit den Vorabstreifern verbundenen Dichtkragens. Ein
weiterer großer Nachteil aller Flachschieber ist darin zu
sehen, daß sie sich konstruktionsbedingt außerhalb des Druck
gefäßes befinden müssen und erheblich auf die Bauhöhe des Ge
fäßes und die Aktionsweite beim Schiebern Einfluß nehmen. Den
bei der Schüttgutablagerung entstehenden Toträumen kann nicht
begegnet werden. Weiterhin behindern die sich beim Eingeben
ausbildenden Schüttgutkegel das Absperren.
Eine andere bekannte Absperrvorrichtung, insbesondere für
Förderleitungen von Schüttgütern (DE 44 14 115 A1), besitzt
anstelle eines Geradschiebers einen Schwenkschieber, dessen
schwenkbare Schieberplatte innerhalb eines geteilten Schie
bergehäuses geführt ist, dessen Teile jeweils fest mit einem
Abschnitt der sich anschließenden Förderleitungen verbunden
sind. Die Schieberplatte ist über eine parallel zur Förder
leitung orientierte Drehachse schwenkbar am Schiebergehäuse
gelagert, die nach außen geführt ist und einen geeigneten
Vierkant für einen Schwenkantrieb besitzt. In Öffnungsstel
lung wird die Schieberplatte von einer seitlichen Gehäuseaus
buchtung des Schiebergehäuses aufgenommen. Im Bereich der
Einlaßöffnung ist eine ringförmige, aufblasbare Schieberdich
tung angeordnet, die mit der Schieberplatte zusammenwirkt.
Die Schieberplatte kann keilförmig sein und beim Schließen
wie ein Messer das Schüttgut schneiden. Für den Einsatz in
Druckbehältern mit sphärisch gewölbtem Boden ist die Kon
struktion nicht geeignet, da einer vollständigen Freigabe des
Einlaufquerschnittes die Gefäßinnenwandung entgegenstehen
würde.
Stand der Technik für kleinere Öffnungsquerschnitte ist fer
ner ein Drehkegelventil nach DE 197 18 862 A1 mit einem ka
lottenförmigen Kugelabschnitt, der mit einem Dichtring zusam
menarbeitet, wobei in Schließstellung die Mitte des Kugel
kreises des kalottenförmigen Kugelabschnittes auf der Mittel
achse der Dichtkreisebene liegt und die Drehachse des kalot
tenförmigen Kugelabschnittes in einem Abstand zur Mittelachse
der Dichtkreisebene und in einem anderen Abstand zur Dicht
kreisebene angeordnet ist, wobei dieser Abstand zur Dicht
kreisebene größer ist als der Abstand zwischen Drehachse und
Schnittebene des Außenrandes des kalottenförmigen Kugelab
schnittes. Besagtes Drehkegelventil sperrt Flüssigkeitsströme
dicht ab, ist aber für Schüttgutströme aufgrund der quer zum
Einlauf liegenden Drehachse des Drehkegels und Teilen des
Drehkegels selbst ungeeignet, da diese Bauteile zu einer sehr
unerwünschten Brückenbildung des Schüttgutes beim Eingeben
führen würden.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung der gattungs
gemäßen Art weiterzuentwickeln, die betriebssicher, wartungs
freundlich, verschleißarm und materialsparend ist und sich
weiterhin dadurch auszeichnet, daß der volle Einfüllquer
schnitt des Druckgefäßes nutzbar ist und keine Toträume für
die Ablagerungen entstehen. Alle großbauenden Funktionsteile
sollen innerhalb der schüttgutarmen Zone des Druckgefäßes an
geordnet sein, wodurch das Druckgefäß insgesamt eine geringe
Bauhöhe und Baubreite einnimmt. Ferner soll eine Möglichkeit
gefunden werden, die Einfüllöffnung zu vergrößern und die
Bauhöhe für übereinandergesetzte Druckgefäße insgesamt mög
lichst gering zu halten.
Die Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale
gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in
den begleitenden Unteransprüchen angegeben.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus
der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels an
hand einer Zeichnung. Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch ein Druckgefäß,
Fig. 2 Einzelheiten des Schwenkschiebers mit Labyrinth
dichtung im Schnitt,
Fig. 3 das Rollenlager für eine Schieberplatte in der
Draufsicht und
Fig. 4 eine aufblasbare Ringdichtung,
Fig. 5 eine Anordnung zweier Druckgefäße mit unsymmetrischen
Einfüllöffnungen übereinander im Schnitt und
Fig. 6 eine Anordnung nach Fig. 5 in der Draufsicht.
In Fig. 1 ist schematisch ein Druckgefäß 1 für Schüttgut mit
einem kalottenförmig gewölbten Gefäßboden 2 dargestellt, dem
sich nach unten ein zylindrischer Schuß 3, ein kegelförmiger
Schuß 4 und ein Auslaufstutzen 5 anschließt. Der Halbmesser
des kugelig geformten Teiles des Gefäßbodens 2 hat seinen
Mittelpunkt M im Beispiel im Zentrum des Auslaufstutzens 5.
Im Zentrum des Gefäßbodens 2 und damit auf der Symmetrieachse
D des Druckgefäßes 1 ist eine Einfüllöffnung 6 ausgeschnit
ten. Sie ist von einem in den Gefäßboden 2 eingeschweißten
Blockflansch 7 umgeben, dessen Paßstück 7' mit dem Block
flansch 7 fest verschraubt ist. Die Mittenachse der Ein
füllöffnung 6 bzw. des Blockflansches 7 fällt mit der Symme
trieachse D des Druckgefäßes 1 zusammen und geht durch den
Mittelpunkt M des kugeligen Teils des Gefäßbodens 2.
Außerdem ist außermittig in den Gefäßboden 2 ein Stutzen 8
eingeschweißt, in dem eine Antriebswelle 9 drehbeweglich ge
lagert ist. Der äußere, aus dem Gefäßboden 2 herausführende
Teil der Antriebswelle 9 endet in einem Vierkant 10 für den
Angriff eines Schwenkantriebs 11. Der im wesentlichen inner
halb des Gefäßbodens 2 endende Teil der Antriebswelle 9 trägt
einen fest aufgesetzten Schwenkarm 12, auf dessem freien Ende
eine noch näher zu beschreibende Schieberplatte 13 gelagert
ist. Für die Erfindung ist es bedeutsam, daß der Stutzen 8
und damit die Antriebswelle 9 genau auf den Mittelpunkt M des
kugeligen Teils des kalottenförmigen Gefäßbodens 2 gerichtet
ist. Hierdurch bewegt sich der Schwenkarm 12 bei einer Dreh
bewegung der Antriebswelle 9 um seine Schwenkachse A im immer
gleichen Abstand unmittelbar unterhalb der Innenwandung des
Gefäßbodens 2, also weitestgehend in einer schüttgutfreien
Zone. Hinzu kommen die sehr erwünschten Effekte, daß der
Schwenkarm 12 und die Schieberplatte 13 bei ihrer Schwenkbe
wegung den Schüttkegel glätten, eine stehende Schüttgutsäule
problemlos schneiden, wodurch eine hohe Betriebsbereitschaft
mit geringer Ausfallrate erreicht wird und Toträume im Druck
gefäß 1 füllen. Das Druckgefäß 1 erreicht einen hohen Fül
lungsgrad, ohne im übrigen ausladende Konstruktionsteile zu
besitzen.
Auch die Mittenachse S durch das Hub- und Drehlager des Schie
berblatts 13 des Schwenkschiebers geht durch den Mittelpunkt
M des Gefäßbodens 2. Im verschlossenen Zustand der Einfüllöff
nung 6 fallen die Mittenachse S der Schieberplatte 13 und die
Mittenachse der Einfüllöffnung 6 zusammen (Fig. 1).
Die Lagerung der Schieberplatte 13 ist nach einem weiteren
Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 im Schnitt dargestellt.
Danach befindet sich am freien Ende des Schwenkarms 12 ein
zum Mittelpunkt M gerichtetes Auge bzw. eine Buchse 14, in
der ein hohler Achsbolzen 15 arretiert ist. Auf dem Achsbol
zen 15 ist die Schieberplatte 13 höhenverschieblich und dreh
beweglich gelagert. In dem Achsbolzen 15 befindet sich eine
Druckfeder 16, die einen Stößel 23 gegen die Schieberplatte
13 drückt. Damit werden eine bessere Abstreifwirkung des
Schüttgutes erzielt und Maßabweichungen ausgeglichen, auch im
Falle einer elastischen Lagerung mit einer Gummimanschette
22.
Die Schieberplatte 13 trägt einen Laufring 18. Wie insbeson
dere aus der Darstellung nach Fig. 3 hervorgeht, trägt die
Achsbolzen 15 des Schwenkarmes 2 über einen Tragarm 24 zwei
Rollen 17 gelagert. Der Laufring 18 kann sich mit der Schie
berplatte 13 um die Rollen 17 drehen.
Die Schieberplatte 13 ist kugelschalenförmig gewölbt und
kreisrund. In vorteilhafter Weise kann für die Schieberplatte
13 der Ausschnitt aus dem Gefäßboden 2, der beim Heraus
schneiden der Einfüllöffnung 6 abfällt, verwendet werden. Die
Krümmung der Schieberplatte 13 ist damit "von selbst" an die
Krümmung des Gefäßbodens 2 angepaßt, was einen optimalen
Schwenkausschlag des Schwenkarms 12 nahe des Gefäßbodens 2
ermöglicht. Die Schieberplatte 13 und der Schwenkarm 12 geben
den vollen Querschnitt der Einfüllöffnung 6 frei, weshalb der
Druckbehälter 1 für die Aufnahme aller rieselfähiger Schütt
güter geeignet wird.
Unter dem Einfluß der Reibkräfte dreht sich bei einer Schwenk
bewegung des Schwenkarms 12 die Schieberplatte 13 auf den
Rollen 17. Um nun zu vermeiden, daß im laufenden Betrieb un
ter dem Druck der Druckfeder 16 auf die Schieberplatte 13 und
damit auf die Einfüllöffnung 6 durch die Schwenk- bzw. Dreh
bewegungen beim Öffnen und Schließen der Einfüllöffnung 6
sich Schleifspuren speziell an zwei Stellen in die Schieber
platte 13 einarbeiten, sind die Rollen 17 unsymmetrisch zur
Schwenkachse A des Schwenkarms 12 angeordnet. Speziell aus
Fig. 3 ist gut zu erkennen, daß die Rollen 17 zur Schwenkach
se A des Schwenkhebels 12 einen unterschiedlichen Abstand
haben. Hierdurch bildet sich ein Drehmoment aus, das beim
Öffnen und Schließen des Schwenkschiebers immer in dieselbe
Richtung wirkt. Die auf einen Laufring 18 der Rollen 17 ge
schraubte Schieberplatte 13 wird also in nur einer Drehrich
tung im Kreise bewegt und nutzt sich demzufolge gleichmäßig
ab. In idealer Weise wird beim Drehen der Schieberplatte 13
zugleich anhaftendes Produkt von der Schieberplatte 13 abge
striffen. Zusatzabstreifer können hierdurch entfallen.
Zur besseren Abdichtung des Druckgefäßes 1 gegenüber der
Schieberplatte 13 trägt der Blockflansch 7 einen Dichtring
19. Diese kann in an sich bekannter Weise als aufblasbarer
Dichtring (Fig. 1, Fig. 4) oder als Labyrinthdichtung (Fig.
2) ausgeführt sein.
In Fig. 4 sind Einzelheiten zu einer aufblasbaren Dichtung
ersichtlich. Eine Druckluftzuleitung 20 führt über das Paß
stück 7' des Blockflansches 7 zum aufblasbaren Dichtring 19.
Für den notwendigen Gegendruck sorgt eine stabile Druckplatte
21, die sich auf der Buchse 14 abstützt. Diese Druckplatte 21
dichtet zugleich die beweglichen Teile der Dreh- und Hublage
rung für die Schieberplatte 13 gegen das Druckgefäß 1 ab.
Nach Fig. 2 ist der Dichtring 19 als Labyrinthdichtung ausge
führt. Dadurch kann die Druckluftzuleitung zur Dichtung ent
fallen, allerdings ist eine Labyrinthdichtung prinzipbedingt
nicht völlig gasdicht. Anstelle der stützenden und abdichten
den Druckplatte 21 ist eine Gummimanschette 22 vorgesehen,
die eine größere Beweglichkeit der Schieberplatte 13 zuläßt,
was der Abdichtung zugute kommt.
Das Auswechseln der Schieberplatte 13 und des Dichtringes 19
ist über das leicht zu demontierende Paßstück 7' des Block
flansches 7 in der Einfüllöffnung 6 leicht zu bewerkstelli
gen. Der Schwenkarm 12 läßt sich über die Einfüllöffnung 6
und ein Handloch, das gleichzeitig als Schauloch dient, mon
tieren und demontieren.
Entsprechend Fig. 5 läßt sich die Einfüllöffnung 6 im Druck
gefäß 1 vergrößern, wenn die Achse der Einfüllöffnung 6 nicht
mit der Symmetrieachse D des Druckgefäßes 1 identisch ist.
Bedingung für die bodennahe und maßgenaue Bewegung des
Schwenkschiebers ist, daß sich alle drei Achsen A, D und S im
Kugelmittelpunkt M schneiden und die Bauteile kugelige Formen
aufweisen. Die kugelige Form ist z. B. bei einem Klöpperboden
auf den größten Teil des Schalenkörpers erfüllt. Eine solche
Anordnung ermöglicht in gedrungener Form auch ein schleusen
artiges Übereinandersetzen von Druckgefäßen 1, das heißt, der
Auslaufstutzen des oberen Druckgefäßes 1 ist direkt auf die
Einlauföffnung des unteren Druckgefäßes 1 geflanscht. Vor
teilhafterweise sind dann die Einfüllöffnungen 6 bzw. Stutzen
8 der Druckgefäße 1 jeweils auf wechselnden Seiten angeord
net.
Fig. 6 zeigt die Anordnung zweier so verbundener Druckgefäße
1 von oben, über die Produkt in eine Förderleitung 25 gegeben
wird.
Zum Zwecke der Verlängerung der Lebensdauer des Dichtringes
19 ist in einer weiteren, nicht näher dargestellten Ausfüh
rung der Dichtring drehbar gemacht, wodurch er mit einem ge
wissen Schlupf von der ebenfalls sich drehenden Schieberplat
te 13 mitgenommen wird. Der Schlupf bewirkt, daß sich beim
Schwenken der Schieberplatte 13 der Dichtring 19 über seinen
Umfang gleichmäßiger abnutzt.
1
Druckgefäß
2
Gefäßboden
3
zylindrischer Schuß
4
kegelförmiger Schuß
5
Auslaufstutzen
6
Einfüllöffnung
7
,
7
'Blockflansch
8
Stutzen
9
Antriebswelle
10
Vierkant
11
Schwenkantrieb
12
Schwenkarm
13
Schieberplatte
14
Buchse
15
Achsbolzen
16
Druckfeder
17
Rollen
18
Laufring
19
Dichtring
20
Druckluftleitung
21
Druckplatte
22
Gummimanschette
23
Stößel
24
Tragarm
25
Förderleitung
ASchwenkachse des Schwenkarms
DSymmetrieachse des Druckgefäßes
MMittelpunkt des Gefäßbodens
SMittenachse der Schieberplatte
ASchwenkachse des Schwenkarms
DSymmetrieachse des Druckgefäßes
MMittelpunkt des Gefäßbodens
SMittenachse der Schieberplatte
Claims (16)
1. Schwenkschieber zum Absperren einer Einfüllöffnung (6) in
Druckgefäßen (1) mit zumindest teilweise kugelig geformten,
kalottenförmig gewölbtem Boden (2), insbesondere für fließfä
higes Fördergut, mit einem die Einfüllöffnung (6) umgebenden
Blockflansch (7), einer das Schieberblatt (13) gegen den
Blockflansch (7) abdichtenden Dichtring (19) und einer Stell
einrichtung, die über eine im Gefäßboden (2) gelagerte An
triebswelle (9) einen Schwenkarm (12) verstellt, an dessem
freien Ende die Schieberplatte (13) gelagert ist, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Längsachse (A) der Antriebswelle (9)
und die Mittenachse (S) der Schieberplatte (13) durch den Ku
gelmittelpunkt (M) des Gefäßbodens (2) gehen.
2. Schwenkschieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schieberplatte (13) kugelschalenförmig gewölbt und
kreisrund ist.
3. Schwenkschieber nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schieberplatte (13) aus Stahlblech besteht.
4. Schwenkschieber nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß für die Schieberplatte (13) der Ausschnitt für die Ein
füllöffnung (6) des Gefäßbodens (2) dient.
5. Schwenkschieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schieberplatte (13) gegen den axialen Druck einer
Druckfeder (16) auf dem freien Ende des Schwenkarms (12) hub
beweglich gelagert ist.
6. Schwenkschieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schieberplatte (13) auf dem freien Ende des Schwenk
arms (12) drehbeweglich gelagert ist.
7. Schwenkschieber nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß auf dem freien Ende des Schwenkarms (12) angeordnete Rol
len (17) zur Schwenkachse (A) des Schwenkarms (12) einen von
einander abweichenden Abstand (Radius) besitzen, wodurch sich
unter dem Einfluß der Reibkräfte zwischen dar Schieberplatte
13 und dem Dichtring 19 beim Schwenken des Schwenkarmes (12)
ein Drehmoment auf die Schieberplatte (13) ausbildet, das die
Schieberplatte (13) unabhängig von der Schwenkrichtung in
derselben Drehrichtung beaufschlagt.
8. Schwenkschieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Dichtring (19) aufblasbar ist, im Blockflansch (7,
7') der Einfüllöffnung (6) gelagert ist und über eine Druck
luftleitung (20) beaufschlagt wird.
9. Schwenkschieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Dichtring (19) eine Labyrinthdichtung ist, die im
Blockflansch (7, 7') der Einfüllöffnung (6) gelagert ist.
10. Schwenkschieber nach den Ansprüchen 5 bis 8, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Dreh- und Hublager des Schieberblatts
(13) mit einer starren Druckplatte (21) gegenüber dem Druck
gefäß 1 abgedichtet sind.
11. Schwenkschieber nach den Ansprüchen 5 bis 7 und 9, da
durch gekennzeichnet, daß die Dreh- und Hublager der Schie
berplatte (13) mit einer Gummimanschette (22) abgedichtet
sind.
12. Schwenkschieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Antriebswelle (9) in einem im Randbereich des Gefäß
bodens (2) eingeschweißten Stutzen (8) gelagert ist.
13. Schwenkschieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Antriebswelle (9) außerhalb des Druckgefäßes (1) in
einem Vierkant (10) für einen Schwenkantrieb (11) ausläuft.
14. Schwenkschieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Vergrößerung der Einfüllöffnung (6) des Druckgefäßes
(1) die Mittenachse dieser Einfüllöffnung (6) nicht mit der
Symmetrieachse (D) des Druckgefäßes (1) zusammenfällt.
15. Schwenkschieber nach Anspruch 1 oder 14, dadurch gekenn
zeichnet, daß er bei einer Anordnung von aufeinandergesetzten
Druckgefäßen (1) als Taktschleuse arbeitet.
16. Schwenkschieber nach den Ansprüchen 7 und 8 oder 7 und 9,
dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtring (19) drehbeweglich
ist und von der Schieberplatte (13) mit Schlupf mitgenommen
wird.
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