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DE19837267A1 - Elektrische Antriebsvorrichtung für Verdunkelungs- oder Beschattungsvorrichtungen - Google Patents

Elektrische Antriebsvorrichtung für Verdunkelungs- oder Beschattungsvorrichtungen

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Publication number
DE19837267A1
DE19837267A1 DE1998137267 DE19837267A DE19837267A1 DE 19837267 A1 DE19837267 A1 DE 19837267A1 DE 1998137267 DE1998137267 DE 1998137267 DE 19837267 A DE19837267 A DE 19837267A DE 19837267 A1 DE19837267 A1 DE 19837267A1
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DE
Germany
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housing
drive
housing area
drive device
drive motor
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Withdrawn
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DE1998137267
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Inventor
Siegfried Steidle
Mathias Kimmerle
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Somfy Feinmechanik und Elektrotechnik GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
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Publication date
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Abstract

Es wird eine elektrische Antriebsvorrichtung für Verdunkelungs- oder Beschattungsvorrichtungen, insbesondere Rollläden, Markisen, Rollos, Klappläden oder Lamellenvorhängen, vorgeschlagen. Ein erster, wenigstens einen Antriebsmotor, eine elektronische Steuerung für denselben und Bedienungselemente (15, 16) aufweisender Gehäusebereich (11) ist mit einem zweiten Gehäusebereich (12) verbunden oder verbindbar, der ein vom Antriebsmotor angetriebenes drehbares Abtriebsteil für den Antrieb eines Betätigungselements enthält. Die beiden jeweils als Flachgehäuse ausgebildeten Gehäusebereiche (11, 12) sind rechtwinklig zueinander angeordnet und bilden eine im wesentlichen L-förmige Gehäuseanordnung (10). Die zu den Bedienungselementen (15, 16) entgegengesetzte Flachseite des ersten Gehäusebereichs (11) ist zur Anlage an einer Wand ausgebildet. Der zweite Gehäusebereich (12) ist zum Einsetzen in eine entsprechende Wandausnehmung oder zur Anlage in einer Fensterausnehmung ausgebildet.

Description

STAND DER TECHNIK
Die Erfindung betrifft eine elektrische Antriebsvorrich­ tung für Verdunkelungs- oder Beschattungsvorrichtungen, insbesondere für Rolläden, Markisen, Rollos, Klapp­ läden, Lamellenvorhänge oder dgl., nach der Gattung des Hauptanspruchs.
Eine derartige, beispielsweise aus der DE 44 20 980 oder der DE 296 22 535 bekannte Antriebsvorrichtung für den Gurt eines Rolladens besitzt ein Gehäuse, bei dem ein das Wickelrad für den Gurt enthaltendes Gehäuseteil in die meist ohnehin vorhandene Wandausnehmung für das Wickelrad eines manuell betätigbaren Gurts eingesetzt werden kann, so daß nur derjenige Gehäusebereich außerhalb der Wand an­ geordnet ist und an dieser anliegt, der die elektronische Steuerung, die Bedienungselemente und eventuell den An­ triebsmotor enthält. Bei vielen älteren Gebäuden ist je­ doch die manuelle Gurtaufwickelvorrichtung nicht in einer Wandausnehmung angeordnet, sondern innerhalb der Fenster­ ausnehmung an einer der äußeren Begrenzungsflächen der Fensterausnehmung. Entsprechend tritt der Rolladengurt aus dem Rolladenkasten innerhalb der Fensterausnehmung aus. Die bekannten Antriebsvorrichtungen können hier aus zwei Gründen nicht verwendet werden: Zum einen ist keine Wand­ ausnehmung vorhanden, in die der das Wickelrad enthaltende Gehäusebereich eingesetzt werden könnte, und zum anderen könnte bei vertikal verlaufendem Gurt eine solche Ausnehmung überhaupt nicht geschaffen werden, da sie im Fenster­ bereich liegen müßte.
VORTEILE DER ERFINDUNG
Die erfindungsgemäße Antriebsvorrichtung mit den kenn­ zeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs hat den Vorteil, daß diese Antriebsvorrichtung - wie die bekannten An­ triebsvorrichtungen - zum Teil in eine ohnehin vorhandene Wandausnehmung für eine manuelle Gurtaufwickelvorrichtung eingesetzt werden kann, daß sie jedoch auch alternativ am Randbereich einer Fensterausnehmung so montiert werden kann, daß das erste Gehäuseteil der L-förmigen Gehäuse­ anordnung, das den Antriebsmotor, die elektronische Steue­ rung und die Bedienungselemente aufweist, an der Gebäude- Innenwandung angebracht werden kann, während das zweite, das drehbare Abtriebsteil, also zum Beispiel das Gurt­ wickelrad, aufweisende Gehäuseteil seitlich an der Be­ grenzungsfläche der Wandausnehmung anliegt. Durch die L- förmige Anordnung ist dabei eine leichte und sichere Mon­ tage und eine gute Zugänglichkeit möglich.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der im Anspruch 1 angegebenen Antriebsvorrichtung möglich.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der zweite Gehäusebereich lösbar mit dem ersten Gehäusebereich ver­ bunden, wobei beim Verbinden der beiden Gehäusebereiche automatisch auch die Antriebsverbindung hergestellt wird. Dabei können zweckmäßigerweise unterschiedliche zweite Gehäusebereiche mit dem ersten Gehäusebereich verbindbar sein, so daß ein für alle Anwendungszwecke gleicher erster Gehäusebereich in großen Stückzahlen kostengünstig her­ stellbar ist, und je nach Anwendungszweck wird ein passen­ der zweiter Gehäusebereich mit dem ersten Gehäusebereich verbunden.
Der zweite Gehäusebereich enthält beispielsweise in einer Ausführung als Abtriebsteil ein Wickelrad für einen Gurt oder ein Seil, wobei vorzugsweise das Wickelrad mit einer Zahnung oder einer Zahnscheibe versehen ist, mittels der die Antriebsverbindung mit dem Antriebsmotor oder einem Getriebe herstellbar ist oder erfolgt.
Der zweite Gehäusebereich kann in einer alternativen Aus­ führung als Abtriebsteil auch eine Antriebskupplung für eine Antriebsstange enthalten, so daß auch ein Stangen­ antrieb eines Rolladens, einer Markise oder dgl. reali­ sierbar ist.
Der Antriebsmotor ist zweckmäßigerweise über ein Zahnrad- und/oder Schneckengetriebe mit dem Abtriebsteil verbunden oder verbindbar, so daß beim Ankoppeln eines zweiten Ge­ häusebereichs durch Zahneingriff gleichzeitig die er­ wünschte Antriebsverbindung hergestellt ist.
Die Bedienungselemente sind in einer vorteilhaften Ausge­ staltung zur Bedienung des Antriebsmotors in den beiden jeweils um 180° versetzten möglichen Einbaustellungen des ersten Gehäuseelements ausgebildet, das heißt, die gesamte Gehäuseordnung kann wahlweise auf beiden Seiten einer Fensterausnehmung an der entsprechenden Mauerkante ange­ bracht werden.
Die Gehäuseanordnung besitzt zweckmäßigerweise mehrere Durchgangsöffnungen für unterschiedliche Anordnungen von Gurten oder Seilen, wobei vorzugsweise Abdeckungen für die nicht benötigten Durchgangsöffnungen vorgesehen sind. Dies ermöglicht eine einfache Anpassung an unterschiedliche An­ ordnungen von Gurten oder Seilen und erleichtert zudem die Möglichkeit eines wahlweisen Einbaus an den beiden gegen­ überliegenden Vertikalkanten einer Fenster- oder Tür­ ausnehmung.
ZEICHNUNG
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer L- förmigen Gehäuseanordnung für eine elektrische Antriebsvorrichtung als Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 2 die in Fig. 1 dargestellte Gehäuseanordnung in einer Ansicht von oben,
Fig. 3 zwei alternative Montagemöglichkeiten einer solchen Gehäuseanordnung an den beiden gegen­ überliegenden vertikalen Kanten einer Fenster­ ausnehmung und
Fig. 4 eine Seitenansicht einer Ausführung, bei der der Antriebsmotor gegenüber Fig. 2 um 90° gedreht ist, bei geöffneten Seitenwandungen.
BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
Bei dem in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungs­ beispiel besteht eine im wesentlichen L-förmige Gehäuse­ anordnung 10 aus zwei L-förmig aneinanderstoßenden Ge­ häusebereichen 11, 12, die jeweils eine flache Gestalt aufweisen. Der erste quaderförmige Gehäusebereich 11 ent­ hält einen Antriebsmotor 13, ein Zahnradgetriebe 14 und eine nicht dargestellte elektronische Steuereinrichtung zur Steuerung des Antriebsmotors 13 mittels Bedientasten 15, 16. Der zweite Gehäusebereich 12 enthält ein drehbar gelagertes Wickelrad 17 zum Auf- und Abwickeln eines in diesen Figuren nicht dargestellten Gurts eines Rolladens. Das Wickelrad 17 besitzt eine Zahnscheibe 18, die im Ein­ griff mit einem nicht dargestellten Abtriebszahnrad des Zahnradgetriebes 14 steht.
Die beiden Bedienungstasten 15, 16 an der von der Montage­ seite abgewandten Vorderseite des ersten Gehäusebereichs 11 dienen zum Öffnen und Schließen des Rolladens bzw. zur Vorgabe der Drehrichtungen des Antriebsmotors. Sie können andererseits auch als Programmierschalter dienen, wie dies beispielsweise in der DE 44 04 682 näher erläutert ist. Ein Anzeigefeld 19 enthält eine Leuchtdiodenreihe, um die Programmierung und die Wiedergabe der Betriebszustände zu erleichtern. Anstelle eines solchen Anzeigefelds 19 können selbstverständlich auch andere bekannte Anzeigefelder treten. Im übrigen könnte beispielsweise eine in der DE 44 04 682 beschriebene elektronische Steuereinrichtung eingesetzt werden. An der Ober- und Unterseite des ersten Gehäusebereichs 11 sind im Bereich der Ansatzstelle des zweiten Gehäusebereichs 12 zwei Durchtrittsöffnungen 20 für den dort nicht dargestellten Rolladengurt angeordnet, wobei die untere Durchtrittsöffnung in der Zeichnung nicht erkennbar ist. Wird die Gehäuseanordnung 10 um 180° ge­ dreht, so wird die untere Durchtrittsöffnung zur oberen Durchtrittsöffnung 20 und dient dann als aktive Durch­ trittsöffnung.
Es ist prinzipiell auch möglich, daß der zweite Gehäuse­ bereich 12 nicht hinten an den ersten Gehäusebereich 11 angesetzt ist, sondern seitlich. In diesem Falle ergibt sich eine strichpunktiert dargestellte Verbindungsstelle 21 zwischen den Gehäusebereichen 11, 12, und das Zahnrad­ getriebe 14 sowie die Durchtrittsöffnungen 20 befinden sich dann im bzw. am zweiten Gehäusebereich 12.
Die beiden Gehäusebereiche 11, 12 können einstückig mit­ einander verbunden oder miteinander verschraubt oder ver­ rastet sein. Dabei kann es sich auch um eine lösbare Ver­ bindung bzw. Verrastung handeln, so daß der zweite Ge­ häusebereich 12 leicht abgenommen und auf einfache Weise ersetzt werden kann. Dabei ist es auch möglich, unter­ schiedliche zweite Gehäusebereiche 12 wahlweise mit dem ersten Gehäusebereich 11 lösbar zu verbinden, wobei diese zweiten Gehäusebereiche 12 für unterschiedliche Einsatz­ zwecke ausgebildet sind. Sie können beispielsweise anstel­ le des Wickelrads 17 für einen Rolladengurt auch ein Wickelrad bzw. eine Wickeltrommel für ein Seil oder einen Seilantrieb enthalten. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, daß dieser zweite Gehäusebereich als Abtriebsteil eine Antriebskupplung für eine Antriebsstange enthält, so daß eine Antriebsstange für einen Rolladen, eine Markise oder dgl. leicht an diesen zweiten Gehäusebereich ange­ kuppelt werden kann. Die Gestalt dieses zweiten Gehäuse­ bereichs kann sich dadurch selbstverständlich ändern, wo­ bei anstelle der hälftigen Kreisscheibenform eine quader­ förmige Gestalt treten kann.
In Fig. 3 sind zwei alternative Anbringungsarten der elek­ trischen Antriebsvorrichtung bzw. der Gehäuseanordnung 10 an einer Fensterausnehmung 22 einer Gebäudewand 23 darge­ stellt. Innerhalb der Fensterausnehmung 22 ist ein Fenster 24 angeordnet. Die Fensterausnehmung 22 ist nach unten hin durch eine Fensterbank 25 begrenzt. Oberhalb des Fensters 24 ist ein Rolladenkasten 26 in der Fensterausnehmung 22 angeordnet. Auf der linken Seite der Fensterausnehmung 22 ist die Gehäuseanordnung 10 gemäß den Fig. 1 und 2 be­ festigt, das heißt, der erste Gehäusebereich 10 liegt an der Innenseite der Gebäudewand 23 an, während der zweite Gehäusebereich 12 in die Fensterausnehmung 22 hineinreicht und an deren Seitenfläche 27 anliegt. Hierzu erforderliche Befestigungsschrauben sind zur Vereinfachung nicht darge­ stellt. Ein Rolladengurt 28 verläuft unterhalb des Roll­ ladenkastens 26 aus diesem heraus, das heißt, die Aus­ trittsöffnung aus dem Rolladenkasten 26 ist relativ weit innerhalb der Fensterausnehmung 22 angeordnet. Aus diesem Grunde wird der Rolladengurt 28 nicht durch die Durch­ trittsöffnung 20 in den zweiten Gehäusebereich 2 hinein­ geführt, sondern durch eine hintere Durchtrittsöffnung 29, die im mittleren Bereich der hinteren Krümmung des zweiten Gehäusebereichs 12 angeordnet ist.
Auf der rechten Seite der Fensterausnehmung 22 ist eine alternative Anbringungsart dargestellt. Die Gehäuseanord­ nung 10 ist um 180° gedreht, so daß oben und unten ver­ tauscht sind. Die Funktionen der Bedientasten 15, 16 werden durch Umprogrammieren oder Umschalten vertauscht. Auf dieser Seite tritt ein Rolladengurt 30 an der Vorder­ seite des Rolladenkastens 26 heraus und wird daher durch die nach oben weisende Durchtrittsöffnung 20 in die Ge­ häuseanordnung 10 eingeführt.
Die nicht benötigten Durchtrittsöffnungen 20 bzw. 29 werden durch entsprechende, nicht dargestellte Abdeckungen verschlossen. Falls anstelle eines Rolladengurts ein Seil verwendet wird, so können entsprechende Einsteckblenden vorgesehen sein, die die längliche Rechteckgestalt der Durchtrittsöffnungen 20, 29 zu einer Rundgestalt ver­ kleinern.
Bei dem in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungs­ beispiel ist die Längsrichtung des Antriebsmotors 13 hori­ zontal ausgerichtet, wobei die Drehachse des Wickelrads 17 ebenfalls horizontal ausgerichtet ist. Bei einer derarti­ gen Ausführung besteht das Zahnradgetriebe 14 ausschließ­ lich aus Zahnrädern. Bei dem in Fig. 4 dargestellten Aus­ führungsbeispiel ist die Längsrichtung des Antriebsmotors 13 vertikal ausgerichtet, so daß ein aus Zahnrädern be­ stehendes Zahnradgetriebe 31 durch eine Antriebsschnecke 32 angetrieben wird, die auf der Antriebswelle des An­ triebsmotors 13 angeordnet ist. Die Zahnräder des Zahnrad­ getriebes 31 greifen abtriebsseitig in die Zahnscheibe 18 des Wickelrads 17 ein. Der Antriebsmotor 13 ist dabei im ersten Gehäusebereich 11 angeordnet.
Gemäß Fig. 2 ist das Zahnradgetriebe 14 im ersten Gehäuse­ bereich 11 und gemäß Fig. 4 das Zahnradgetriebe 31 zum Teil im ersten Gehäusebereich 11 und zum Teil im zweiten Gehäusebereich 12 untergebracht. Prinzipiell könnte auch das gesamte Zahnradgetriebe im zweiten Gehäusebereich 12 angeordnet sein. Wesentlich dabei ist lediglich, daß bei lösbar anbringbarem zweiten Gehäusebereich 12 eine automa­ tische Antriebskupplung erfolgt, wenn die beiden Gehäuse­ bereiche 11, 12 miteinander verbunden werden.
Zusätzlich zu den Anbringungsarten in Fig. 3 kann die Gehäuseanordnung 10 auch an einer bereits vorhandenen Wandausnehmung für eine mechanische Gurtaufrollvorrichtung angebracht werden. Dabei greift der zweite Gehäusebereich 12 in eine solche Wandausnehmung ein, während der erste Gehäusebereich 11 senkrecht dazu an der Innenseite der Gebäudewand anliegt. Eventuell verbleibende Bereiche der Wandausnehmung können durch entsprechende Blenden abge­ deckt werden.

Claims (10)

1. Elektrische Antriebsvorrichtung für Verdunkelungs- oder Beschattungsvorrichtungen, insbesondere für Rolläden, Markisen, Rollos, Klappläden, Lamellenvorhänge, mit einem ersten, einen Antriebsmotor, eine elektrische Steuerung für denselben und Bedienungselemente aufweisenden Gehäuse­ bereich und mit einem mit dem ersten Gehäusebereich ver­ bundenen oder verbindbaren zweiten Gehäusebereich, der ein vom Antriebsmotor angetriebenes drehbares Abtriebsteil für den Antrieb eines Betätigungselements enthält, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die beiden jeweils als Flachgehäuse aus­ gebildeten Gehäusebereiche (11, 12) rechtwinkelig zuein­ ander angeordnet sind und eine im wesentlichen L-förmige Gehäuseanordnung (10) bilden, wobei die zu den Bedienungs­ elementen (15, 16) entgegengesetzte Flachseite des ersten Gehäusebereichs (11) zur Anlage an einer Wand (23) ausge­ bildet ist, und wobei der zweite Gehäusebereich (12) zum Einsetzen in eine entsprechende Wandausnehmung und/oder zur Anlage in einer Fensterausnehmung (22) ausgebildet ist.
2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der zweite Gehäusebereich (12) lösbar mit dem ersten Gehäusebereich (11) verbunden ist, wobei beim Verbinden der beiden Gehäusebereiche (11, 12) auch die Antriebsverbindung hergestellt wird.
3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß unterschiedliche zweite Gehäusebereiche (12) mit dem ersten Gehäusebereich (11) verbindbar sind.
4. Antriebsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Gehäuse­ bereich (12) als Abtriebsteil ein Wickelrad (17) für einen Gurt (28, 30) oder ein Seil enthält.
5. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Wickelrad (17) mit einer Zahnung oder einer Zahnscheibe (18) versehen ist, mittels der die Antriebsverbindung mit dem Antriebsmotor (13) oder einem Getriebe (14, 31) herstellbar ist oder erfolgt.
6. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Gehäusebereich als Abtriebsteil eine Antriebskupplung für eine Antriebs­ stange enthält.
7. Antriebsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor über ein Zahnrad- und/oder Schneckengetriebe (14, 31) mit dem Abtriebsteil (17) verbunden oder verbindbar ist.
8. Antriebsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bedienungs­ elemente (15, 16) zur Bedienung des Antriebsmotors (13) in den beiden jeweils um 180° versetzten möglichen Einbau­ stellungen des ersten Gehäusebereichs (11) ausgebildet sind.
9. Antriebsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuseanordnung (10) mehrere Durchgangsöffnungen (20, 29) für unterschied­ liche Anordnungen von Gurten oder Seilen besitzt.
10. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch ge­ kennzeichnet, daß Abdeckungen für die nicht benötigten Durchgangsöffnungen vorgesehen sind.
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