DE19837267A1 - Elektrische Antriebsvorrichtung für Verdunkelungs- oder Beschattungsvorrichtungen - Google Patents
Elektrische Antriebsvorrichtung für Verdunkelungs- oder BeschattungsvorrichtungenInfo
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Abstract
Es wird eine elektrische Antriebsvorrichtung für Verdunkelungs- oder Beschattungsvorrichtungen, insbesondere Rollläden, Markisen, Rollos, Klappläden oder Lamellenvorhängen, vorgeschlagen. Ein erster, wenigstens einen Antriebsmotor, eine elektronische Steuerung für denselben und Bedienungselemente (15, 16) aufweisender Gehäusebereich (11) ist mit einem zweiten Gehäusebereich (12) verbunden oder verbindbar, der ein vom Antriebsmotor angetriebenes drehbares Abtriebsteil für den Antrieb eines Betätigungselements enthält. Die beiden jeweils als Flachgehäuse ausgebildeten Gehäusebereiche (11, 12) sind rechtwinklig zueinander angeordnet und bilden eine im wesentlichen L-förmige Gehäuseanordnung (10). Die zu den Bedienungselementen (15, 16) entgegengesetzte Flachseite des ersten Gehäusebereichs (11) ist zur Anlage an einer Wand ausgebildet. Der zweite Gehäusebereich (12) ist zum Einsetzen in eine entsprechende Wandausnehmung oder zur Anlage in einer Fensterausnehmung ausgebildet.
Description
Die Erfindung betrifft eine elektrische Antriebsvorrich
tung für Verdunkelungs- oder Beschattungsvorrichtungen,
insbesondere für Rolläden, Markisen, Rollos, Klapp
läden, Lamellenvorhänge oder dgl., nach der Gattung des
Hauptanspruchs.
Eine derartige, beispielsweise aus der DE 44 20 980 oder
der DE 296 22 535 bekannte Antriebsvorrichtung für den
Gurt eines Rolladens besitzt ein Gehäuse, bei dem ein das
Wickelrad für den Gurt enthaltendes Gehäuseteil in die
meist ohnehin vorhandene Wandausnehmung für das Wickelrad
eines manuell betätigbaren Gurts eingesetzt werden kann,
so daß nur derjenige Gehäusebereich außerhalb der Wand an
geordnet ist und an dieser anliegt, der die elektronische
Steuerung, die Bedienungselemente und eventuell den An
triebsmotor enthält. Bei vielen älteren Gebäuden ist je
doch die manuelle Gurtaufwickelvorrichtung nicht in einer
Wandausnehmung angeordnet, sondern innerhalb der Fenster
ausnehmung an einer der äußeren Begrenzungsflächen der
Fensterausnehmung. Entsprechend tritt der Rolladengurt aus
dem Rolladenkasten innerhalb der Fensterausnehmung aus.
Die bekannten Antriebsvorrichtungen können hier aus zwei
Gründen nicht verwendet werden: Zum einen ist keine Wand
ausnehmung vorhanden, in die der das Wickelrad enthaltende
Gehäusebereich eingesetzt werden könnte, und zum anderen
könnte bei vertikal verlaufendem Gurt eine solche Ausnehmung
überhaupt nicht geschaffen werden, da sie im Fenster
bereich liegen müßte.
Die erfindungsgemäße Antriebsvorrichtung mit den kenn
zeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs hat den Vorteil,
daß diese Antriebsvorrichtung - wie die bekannten An
triebsvorrichtungen - zum Teil in eine ohnehin vorhandene
Wandausnehmung für eine manuelle Gurtaufwickelvorrichtung
eingesetzt werden kann, daß sie jedoch auch alternativ am
Randbereich einer Fensterausnehmung so montiert werden
kann, daß das erste Gehäuseteil der L-förmigen Gehäuse
anordnung, das den Antriebsmotor, die elektronische Steue
rung und die Bedienungselemente aufweist, an der Gebäude-
Innenwandung angebracht werden kann, während das zweite,
das drehbare Abtriebsteil, also zum Beispiel das Gurt
wickelrad, aufweisende Gehäuseteil seitlich an der Be
grenzungsfläche der Wandausnehmung anliegt. Durch die L-
förmige Anordnung ist dabei eine leichte und sichere Mon
tage und eine gute Zugänglichkeit möglich.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen
sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der
im Anspruch 1 angegebenen Antriebsvorrichtung möglich.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der zweite
Gehäusebereich lösbar mit dem ersten Gehäusebereich ver
bunden, wobei beim Verbinden der beiden Gehäusebereiche
automatisch auch die Antriebsverbindung hergestellt wird.
Dabei können zweckmäßigerweise unterschiedliche zweite
Gehäusebereiche mit dem ersten Gehäusebereich verbindbar
sein, so daß ein für alle Anwendungszwecke gleicher erster
Gehäusebereich in großen Stückzahlen kostengünstig her
stellbar ist, und je nach Anwendungszweck wird ein passen
der zweiter Gehäusebereich mit dem ersten Gehäusebereich
verbunden.
Der zweite Gehäusebereich enthält beispielsweise in einer
Ausführung als Abtriebsteil ein Wickelrad für einen Gurt
oder ein Seil, wobei vorzugsweise das Wickelrad mit einer
Zahnung oder einer Zahnscheibe versehen ist, mittels der
die Antriebsverbindung mit dem Antriebsmotor oder einem
Getriebe herstellbar ist oder erfolgt.
Der zweite Gehäusebereich kann in einer alternativen Aus
führung als Abtriebsteil auch eine Antriebskupplung für
eine Antriebsstange enthalten, so daß auch ein Stangen
antrieb eines Rolladens, einer Markise oder dgl. reali
sierbar ist.
Der Antriebsmotor ist zweckmäßigerweise über ein Zahnrad-
und/oder Schneckengetriebe mit dem Abtriebsteil verbunden
oder verbindbar, so daß beim Ankoppeln eines zweiten Ge
häusebereichs durch Zahneingriff gleichzeitig die er
wünschte Antriebsverbindung hergestellt ist.
Die Bedienungselemente sind in einer vorteilhaften Ausge
staltung zur Bedienung des Antriebsmotors in den beiden
jeweils um 180° versetzten möglichen Einbaustellungen des
ersten Gehäuseelements ausgebildet, das heißt, die gesamte
Gehäuseordnung kann wahlweise auf beiden Seiten einer
Fensterausnehmung an der entsprechenden Mauerkante ange
bracht werden.
Die Gehäuseanordnung besitzt zweckmäßigerweise mehrere
Durchgangsöffnungen für unterschiedliche Anordnungen von
Gurten oder Seilen, wobei vorzugsweise Abdeckungen für die
nicht benötigten Durchgangsöffnungen vorgesehen sind. Dies
ermöglicht eine einfache Anpassung an unterschiedliche An
ordnungen von Gurten oder Seilen und erleichtert zudem die
Möglichkeit eines wahlweisen Einbaus an den beiden gegen
überliegenden Vertikalkanten einer Fenster- oder Tür
ausnehmung.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung
dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer L-
förmigen Gehäuseanordnung für eine elektrische
Antriebsvorrichtung als Ausführungsbeispiel
der Erfindung,
Fig. 2 die in Fig. 1 dargestellte Gehäuseanordnung in
einer Ansicht von oben,
Fig. 3 zwei alternative Montagemöglichkeiten einer
solchen Gehäuseanordnung an den beiden gegen
überliegenden vertikalen Kanten einer Fenster
ausnehmung und
Fig. 4 eine Seitenansicht einer Ausführung, bei der
der Antriebsmotor gegenüber Fig. 2 um 90°
gedreht ist, bei geöffneten Seitenwandungen.
Bei dem in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungs
beispiel besteht eine im wesentlichen L-förmige Gehäuse
anordnung 10 aus zwei L-förmig aneinanderstoßenden Ge
häusebereichen 11, 12, die jeweils eine flache Gestalt
aufweisen. Der erste quaderförmige Gehäusebereich 11 ent
hält einen Antriebsmotor 13, ein Zahnradgetriebe 14 und
eine nicht dargestellte elektronische Steuereinrichtung
zur Steuerung des Antriebsmotors 13 mittels Bedientasten
15, 16. Der zweite Gehäusebereich 12 enthält ein drehbar
gelagertes Wickelrad 17 zum Auf- und Abwickeln eines in
diesen Figuren nicht dargestellten Gurts eines Rolladens.
Das Wickelrad 17 besitzt eine Zahnscheibe 18, die im Ein
griff mit einem nicht dargestellten Abtriebszahnrad des
Zahnradgetriebes 14 steht.
Die beiden Bedienungstasten 15, 16 an der von der Montage
seite abgewandten Vorderseite des ersten Gehäusebereichs
11 dienen zum Öffnen und Schließen des Rolladens bzw. zur
Vorgabe der Drehrichtungen des Antriebsmotors. Sie können
andererseits auch als Programmierschalter dienen, wie dies
beispielsweise in der DE 44 04 682 näher erläutert ist.
Ein Anzeigefeld 19 enthält eine Leuchtdiodenreihe, um die
Programmierung und die Wiedergabe der Betriebszustände zu
erleichtern. Anstelle eines solchen Anzeigefelds 19 können
selbstverständlich auch andere bekannte Anzeigefelder
treten. Im übrigen könnte beispielsweise eine in der DE
44 04 682 beschriebene elektronische Steuereinrichtung
eingesetzt werden. An der Ober- und Unterseite des ersten
Gehäusebereichs 11 sind im Bereich der Ansatzstelle des
zweiten Gehäusebereichs 12 zwei Durchtrittsöffnungen 20
für den dort nicht dargestellten Rolladengurt angeordnet,
wobei die untere Durchtrittsöffnung in der Zeichnung nicht
erkennbar ist. Wird die Gehäuseanordnung 10 um 180° ge
dreht, so wird die untere Durchtrittsöffnung zur oberen
Durchtrittsöffnung 20 und dient dann als aktive Durch
trittsöffnung.
Es ist prinzipiell auch möglich, daß der zweite Gehäuse
bereich 12 nicht hinten an den ersten Gehäusebereich 11
angesetzt ist, sondern seitlich. In diesem Falle ergibt
sich eine strichpunktiert dargestellte Verbindungsstelle
21 zwischen den Gehäusebereichen 11, 12, und das Zahnrad
getriebe 14 sowie die Durchtrittsöffnungen 20 befinden
sich dann im bzw. am zweiten Gehäusebereich 12.
Die beiden Gehäusebereiche 11, 12 können einstückig mit
einander verbunden oder miteinander verschraubt oder ver
rastet sein. Dabei kann es sich auch um eine lösbare Ver
bindung bzw. Verrastung handeln, so daß der zweite Ge
häusebereich 12 leicht abgenommen und auf einfache Weise
ersetzt werden kann. Dabei ist es auch möglich, unter
schiedliche zweite Gehäusebereiche 12 wahlweise mit dem
ersten Gehäusebereich 11 lösbar zu verbinden, wobei diese
zweiten Gehäusebereiche 12 für unterschiedliche Einsatz
zwecke ausgebildet sind. Sie können beispielsweise anstel
le des Wickelrads 17 für einen Rolladengurt auch ein
Wickelrad bzw. eine Wickeltrommel für ein Seil oder einen
Seilantrieb enthalten. Eine weitere Möglichkeit besteht
darin, daß dieser zweite Gehäusebereich als Abtriebsteil
eine Antriebskupplung für eine Antriebsstange enthält, so
daß eine Antriebsstange für einen Rolladen, eine Markise
oder dgl. leicht an diesen zweiten Gehäusebereich ange
kuppelt werden kann. Die Gestalt dieses zweiten Gehäuse
bereichs kann sich dadurch selbstverständlich ändern, wo
bei anstelle der hälftigen Kreisscheibenform eine quader
förmige Gestalt treten kann.
In Fig. 3 sind zwei alternative Anbringungsarten der elek
trischen Antriebsvorrichtung bzw. der Gehäuseanordnung 10
an einer Fensterausnehmung 22 einer Gebäudewand 23 darge
stellt. Innerhalb der Fensterausnehmung 22 ist ein Fenster
24 angeordnet. Die Fensterausnehmung 22 ist nach unten hin
durch eine Fensterbank 25 begrenzt. Oberhalb des Fensters
24 ist ein Rolladenkasten 26 in der Fensterausnehmung 22
angeordnet. Auf der linken Seite der Fensterausnehmung 22
ist die Gehäuseanordnung 10 gemäß den Fig. 1 und 2 be
festigt, das heißt, der erste Gehäusebereich 10 liegt an
der Innenseite der Gebäudewand 23 an, während der zweite
Gehäusebereich 12 in die Fensterausnehmung 22 hineinreicht
und an deren Seitenfläche 27 anliegt. Hierzu erforderliche
Befestigungsschrauben sind zur Vereinfachung nicht darge
stellt. Ein Rolladengurt 28 verläuft unterhalb des Roll
ladenkastens 26 aus diesem heraus, das heißt, die Aus
trittsöffnung aus dem Rolladenkasten 26 ist relativ weit
innerhalb der Fensterausnehmung 22 angeordnet. Aus diesem
Grunde wird der Rolladengurt 28 nicht durch die Durch
trittsöffnung 20 in den zweiten Gehäusebereich 2 hinein
geführt, sondern durch eine hintere Durchtrittsöffnung 29,
die im mittleren Bereich der hinteren Krümmung des zweiten
Gehäusebereichs 12 angeordnet ist.
Auf der rechten Seite der Fensterausnehmung 22 ist eine
alternative Anbringungsart dargestellt. Die Gehäuseanord
nung 10 ist um 180° gedreht, so daß oben und unten ver
tauscht sind. Die Funktionen der Bedientasten 15, 16
werden durch Umprogrammieren oder Umschalten vertauscht.
Auf dieser Seite tritt ein Rolladengurt 30 an der Vorder
seite des Rolladenkastens 26 heraus und wird daher durch
die nach oben weisende Durchtrittsöffnung 20 in die Ge
häuseanordnung 10 eingeführt.
Die nicht benötigten Durchtrittsöffnungen 20 bzw. 29
werden durch entsprechende, nicht dargestellte Abdeckungen
verschlossen. Falls anstelle eines Rolladengurts ein Seil
verwendet wird, so können entsprechende Einsteckblenden
vorgesehen sein, die die längliche Rechteckgestalt der
Durchtrittsöffnungen 20, 29 zu einer Rundgestalt ver
kleinern.
Bei dem in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungs
beispiel ist die Längsrichtung des Antriebsmotors 13 hori
zontal ausgerichtet, wobei die Drehachse des Wickelrads 17
ebenfalls horizontal ausgerichtet ist. Bei einer derarti
gen Ausführung besteht das Zahnradgetriebe 14 ausschließ
lich aus Zahnrädern. Bei dem in Fig. 4 dargestellten Aus
führungsbeispiel ist die Längsrichtung des Antriebsmotors
13 vertikal ausgerichtet, so daß ein aus Zahnrädern be
stehendes Zahnradgetriebe 31 durch eine Antriebsschnecke
32 angetrieben wird, die auf der Antriebswelle des An
triebsmotors 13 angeordnet ist. Die Zahnräder des Zahnrad
getriebes 31 greifen abtriebsseitig in die Zahnscheibe 18
des Wickelrads 17 ein. Der Antriebsmotor 13 ist dabei im
ersten Gehäusebereich 11 angeordnet.
Gemäß Fig. 2 ist das Zahnradgetriebe 14 im ersten Gehäuse
bereich 11 und gemäß Fig. 4 das Zahnradgetriebe 31 zum
Teil im ersten Gehäusebereich 11 und zum Teil im zweiten
Gehäusebereich 12 untergebracht. Prinzipiell könnte auch
das gesamte Zahnradgetriebe im zweiten Gehäusebereich 12
angeordnet sein. Wesentlich dabei ist lediglich, daß bei
lösbar anbringbarem zweiten Gehäusebereich 12 eine automa
tische Antriebskupplung erfolgt, wenn die beiden Gehäuse
bereiche 11, 12 miteinander verbunden werden.
Zusätzlich zu den Anbringungsarten in Fig. 3 kann die
Gehäuseanordnung 10 auch an einer bereits vorhandenen
Wandausnehmung für eine mechanische Gurtaufrollvorrichtung
angebracht werden. Dabei greift der zweite Gehäusebereich
12 in eine solche Wandausnehmung ein, während der erste
Gehäusebereich 11 senkrecht dazu an der Innenseite der
Gebäudewand anliegt. Eventuell verbleibende Bereiche der
Wandausnehmung können durch entsprechende Blenden abge
deckt werden.
Claims (10)
1. Elektrische Antriebsvorrichtung für Verdunkelungs-
oder Beschattungsvorrichtungen, insbesondere für Rolläden,
Markisen, Rollos, Klappläden, Lamellenvorhänge, mit einem
ersten, einen Antriebsmotor, eine elektrische Steuerung
für denselben und Bedienungselemente aufweisenden Gehäuse
bereich und mit einem mit dem ersten Gehäusebereich ver
bundenen oder verbindbaren zweiten Gehäusebereich, der ein
vom Antriebsmotor angetriebenes drehbares Abtriebsteil für
den Antrieb eines Betätigungselements enthält, dadurch ge
kennzeichnet, daß die beiden jeweils als Flachgehäuse aus
gebildeten Gehäusebereiche (11, 12) rechtwinkelig zuein
ander angeordnet sind und eine im wesentlichen L-förmige
Gehäuseanordnung (10) bilden, wobei die zu den Bedienungs
elementen (15, 16) entgegengesetzte Flachseite des ersten
Gehäusebereichs (11) zur Anlage an einer Wand (23) ausge
bildet ist, und wobei der zweite Gehäusebereich (12) zum
Einsetzen in eine entsprechende Wandausnehmung und/oder
zur Anlage in einer Fensterausnehmung (22) ausgebildet ist.
2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß der zweite Gehäusebereich (12) lösbar
mit dem ersten Gehäusebereich (11) verbunden ist, wobei
beim Verbinden der beiden Gehäusebereiche (11, 12)
auch die Antriebsverbindung hergestellt wird.
3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß unterschiedliche zweite Gehäusebereiche
(12) mit dem ersten Gehäusebereich (11) verbindbar sind.
4. Antriebsvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Gehäuse
bereich (12) als Abtriebsteil ein Wickelrad (17) für einen
Gurt (28, 30) oder ein Seil enthält.
5. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Wickelrad (17) mit einer Zahnung
oder einer Zahnscheibe (18) versehen ist, mittels der die
Antriebsverbindung mit dem Antriebsmotor (13) oder einem
Getriebe (14, 31) herstellbar ist oder erfolgt.
6. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Gehäusebereich
als Abtriebsteil eine Antriebskupplung für eine Antriebs
stange enthält.
7. Antriebsvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor
über ein Zahnrad- und/oder Schneckengetriebe (14, 31) mit
dem Abtriebsteil (17) verbunden oder verbindbar ist.
8. Antriebsvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bedienungs
elemente (15, 16) zur Bedienung des Antriebsmotors (13) in
den beiden jeweils um 180° versetzten möglichen Einbau
stellungen des ersten Gehäusebereichs (11) ausgebildet sind.
9. Antriebsvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuseanordnung
(10) mehrere Durchgangsöffnungen (20, 29) für unterschied
liche Anordnungen von Gurten oder Seilen besitzt.
10. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß Abdeckungen für die nicht benötigten
Durchgangsöffnungen vorgesehen sind.
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