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DE19837032A1 - Vorrichtung zur Reinigung von Rohrleitungen - Google Patents

Vorrichtung zur Reinigung von Rohrleitungen

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Publication number
DE19837032A1
DE19837032A1 DE1998137032 DE19837032A DE19837032A1 DE 19837032 A1 DE19837032 A1 DE 19837032A1 DE 1998137032 DE1998137032 DE 1998137032 DE 19837032 A DE19837032 A DE 19837032A DE 19837032 A1 DE19837032 A1 DE 19837032A1
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DE
Germany
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pig
bristles
cleaning
pipe
lock
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE1998137032
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English (en)
Inventor
Karl Mouris
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ROHRABSPERRUNGEN und HANDELSGE
Original Assignee
ROHRABSPERRUNGEN und HANDELSGE
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Publication date
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/02Cleaning pipes or tubes or systems of pipes or tubes
    • B08B9/027Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages
    • B08B9/04Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages using cleaning devices introduced into and moved along the pipes
    • B08B9/053Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages using cleaning devices introduced into and moved along the pipes moved along the pipes by a fluid, e.g. by fluid pressure or by suction
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    • B08B9/0552Spherically shaped pigs
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    • B08B9/00Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/02Cleaning pipes or tubes or systems of pipes or tubes
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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Reinigung von Rohrleitungen, bestehend aus einem beweglichen Molch sowie einer Anfangs- und End-Molchschleuse, wobei der Rohrmolch weitestgehend kugelförmig ausgebildet ist und flexible Reinigungselemente an seiner Außenseite aufweist, wobei die flexiblen Reinigungselemente als Lamellenprofile oder auch als Borsten, vorzusgweise Borstenbündel, gestaltet sein können. Dabei ermöglicht die Kugelform des Molchs neben der verbesserten Reinigungswirkung ein Molchen von nichtlinear verlegten Rohrleitungen über vorhandene Rohrbögen und Rohrkrümmern hinaus.

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Reinigung von Rohrleitungen, insbe­ sondere von zementausgeschleuderten Guß- und Stahlrohren, wie z. B. Trink­ wasser- oder Gasleitungen, bestehend aus einem im wesentlichen kugelförmig ausgebildeten und mit Reinigungsmitteln ausgestatteten Molch sowie einer An­ fangs- und Endschleuse. Die Reinigungsmittel sind dabei vorzugsweise als Bor­ sten ausgeführt, die in Form von Borstenbündeln auf der Oberfläche des Molches angeordnet sind. Darüber hinaus betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Reinigung einer Rohrleitung, insbesondere von zementausgeschleuderten Guß- und Stahlrohren, wie z. B. Trinkwasser- oder Gasleitungen, wobei der Molch in die Rohrleitung eingebracht wird. Das flüssige und/oder gasförmige Transportmedium versetzt den Molch in Bewegung, wobei die Reinigungsmittel mechanisch auf die Ablagerungen auf der Rohrinnenwandung einwirken und diese abtragen.
Rohrleitungen weisen im allgemeinen nutzungsbedingte Ablagerungen an den Innenwandungen auf. So finden sich an den Innenwandungen von Wasserleitun­ gen abhängig vom Härtegrad des Wassers und dem Material der Rohrleitungen Steinablagerungen und Korrosionsprodukte. Diese Ablagerungen können den Rohrquerschnitt verengen oder die Korrosionsprodukte können durch das Medium mitgerissen werden und somit zunehmend die Funktionalität der entsprechenden Rohrleitung einschränken. Im Fall der wasserführenden Rohrleitungen führt die Ablagerung von Kesselstein zu Verstopfungen und anderen Komplikationen oder die Korrosionsprodukte treten als unerwünschter Rost an den Wasser­ entnahmestellen auf.
Aus diesem Grund müssen Rohrleitungen in gewissen Zeitabständen gereinigt werden. Als geeignete Methode hat sich dabei unter anderem der Einsatz soge­ nannter Molche oder Rohrmolche erwiesen. Der Einsatz der bekannten Molche dient dabei überwiegend zu Reinigungs-, Kaliber- und/oder Inspektionszwecken. Der Vortrieb der Molche kann dabei durch am Molch selbst installierte Mechanis­ men, durch von außen aufgegebene mechanische Einwirkungen, wie beispielsweise Seilzüge, oder durch den Druck der hinter dem Molch befindlichen Transportmedien bewirkt werden.
Die letztgenannte Art von Rohrmolchen weist im allgemeinen zylindrische oder projektilähnliche Form auf, wobei die bekannten Molche am vorderen und hinteren Ende zylindrische Dichtflächen besitzen. Die Molchoberflächen können mit ver­ schiedenen Materialien und Profilen beschichtet sein. Insbesondere kommen da­ bei Kreuz- oder Rotationsbeschichtung zum Einsatz.
Der Vortrieb des Molches in der Rohrleitung wird durch den Druck des hinter dem Molch eingebrachten Transportmediums bewirkt. In der Regel wird als Medium dasjenige benutzt, das auch sonst in der Rohrleitung befördert wird.
Je nach Art der Ablagerungen und dem Härtegrad der Inkrustierung wird zum ei­ nen der erforderliche Typ des einzusetzenden Molches bestimmt und darausfol­ gend die für den optimalen Wirkungsgrad benötigte Geschwindigkeit durch Druck- und Mengenregulierung des Mediums eingestellt.
Bei entsprechend hohem Maß an Ablagerungen müssen mehrere Reinigungsvor­ gänge vorgenommen werden, wobei verschiedene Molchtypen und Molchdurch­ messer eingesetzt werden können.
Die zu reinigenden Rohrleitungen sind in aller Regel nicht gerade verlegt sondern sind mittels Rohrbögen und Rohrkrümmern mit den üblichen Winkeln von 30° bis 90° an die jeweiligen räumlichen Verhältnisse angepaßt. Besonders an diesen, das Medium umlenkenden Teilen ist die Gefahr von Ablagerungen gegeben. Darüber hinaus werden bei geringfügigen Richtungsänderungen eingesetzte Rohrbögen und -krümmer mit kleineren Winkeln von beispielsweise 22,5° übli­ cherweise vermessungstechnisch nicht erfaßt und nicht in die Rohrleitungspläne eingetragen.
Auch bei Muffenverbindungen besteht die Gefahr des Auftretens von geringen Richtungsänderungen, insbesondere langgezogene und schwach gekrümmte Kurven, die dadurch bedingt sein können, daß zum einen zwischen der Muffe des einen Rohres und dem in die Muffe eingeschobenen Rohr ein notwendiges Spiel besteht, so daß die derart verbundenen Rohre beim Verlegen gegeneinander ab­ geknickt werden können. Zum anderen können solche Abwinkelungen auch durch nach dem Verlegen auftretende Einflüsse erzeugt werden, wie beispielsweise Erdbewegungen. Diese geringfügigen Richtungsänderungen sind ebenfalls übli­ cherweise nicht in den Rohrleitungsplänen verzeichnet.
Mit Hilfe der bekannten zylindrischen oder projektilähnlichen Form der Molche können jedoch nichtlineare, d. h. gewinkelte oder gebogene Leitungen nicht ge­ reinigt werden. Dieser Nachteil führt zwangsläufig dazu, daß mit den bekannten Rohrmolchen nur im Bereich der zwischen Rohrbögen bzw. Rohrkrümmern ver­ laufenden geraden Rohrleitungen gemolcht werden kann. Daraus resultiert die Notwendigkeit an jedem Krümmer- oder Bogenstück die zu reinigende Leitung zusätzlich freizulegen und die Endschleuse der bis zu dem Bogen oder Krümmer reichenden geraden Leitung und die Anfangsschleuse der nächsten von dem Rohrbogen oder Rohrkrümmer abgehenden geraden Leitung zu installieren, was insbesondere bei den in der Regel erdverlegten Wasser- und Gasleitungen zu einem erheblichen Aufwand an kosten intensiven Erdarbeiten führt. Der dazwi­ schen liegende Rohrbogen oder Rohrkrümmer kann dabei nicht gemolcht werden.
In manchen Fällen sind derartige Aufgrabungen nicht möglich oder mit erhebli­ chen Störungen verbunden, so z. B. unter Gleisanlagen, in Fußgängerzonen oder unter Geschäfts- und Wohnhäusern. Mit den bekannten Vorrichtungen kann in diesen Fällen die Reinigung nur bis zum nächstliegenden Winkel- oder Bogen­ stück erfolgen. Auch bei Gebäudeinstallationen sind zusätzliche Zugänge zu den Rohrleitungen mit einem erheblichen Kostenmehraufwand verbunden, hinzu kommen in diesem Fall noch die verschiedenen anschließend notwendigen Handwerkerarbeiten, wie beispielsweise Maurer-, Maler- und Fliesenlegerarbeiten.
Die zylindrische oder projektilartige Form der Molche bedingt auch, daß mit Hilfe der bekannten Molche nur in einer Richtung gemolcht werden kann.
Im übrigen befriedigen herkömmliche Molche hinsichtlich ihrer Reinigungswirkung nicht, bzw. erzeugen an den Rohrwandungen einen unerwünschten Materialab­ rieb.
Die bekannten Molchschleusen sind nach dem Zwei-Kammer-Prinzip aufgebaut, wonach in den Schleusen Schieber eingebaut sind, um bei geschlossenem Schieber eine abgetrennte Kammer zu bilden, aus der der Molch nach dem Durchqueren der Reinigungsstrecke ohne Deinstallation der Schleuse entnommen und wieder am Anfang der Reinigungsstrecke in die Rohrleitung eingebracht wer­ den kann. An den Aufbau der bekannten Schleusen werden demnach hohe tech­ nische Anforderungen gestellt, die zudem auch auf Grund der notwendigen Schieber und Dichtungselemente kosten intensiv sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Reinigung von Rohrleitungen zu schaffen, mit dem die vorgenannten Nachteile vermieden wer­ den, nämlich eine verbesserte Reinigungswirkung bei gleichzeitiger Schonung des Rohrmaterials zu ermöglichen. Gleichzeitig sollen mit Hilfe der Erfindung auch nicht gerade verlegte Leitungen mit hoher Reinigungswirkung gemolcht werden können. Damit einhergehend soll auch eine Reduzierung der anfallenden Erdarbeiten, sowie eine technisch einfachere Bauweise der Molchschleusen er reicht werden.
Die Lösung dieser Aufgabe gelingt bei einer Vorrichtung zur Reinigung von Rohr­ leitungen bestehend aus einem Molch und einer Anfangsschleuse und einer End­ schleuse erfindungsgemäß dadurch, daß der Molch im wesentlichen kugelartig geformt ist und mit flexiblen Reinigungsmitteln an seiner Oberfläche versehen ist. Die Reinigungsmittel können als flexible Profile z. B. in Form von Lamellen ausge­ führt sein, bevorzugt jedoch als Borsten und besonders bevorzugt als Borsten­ bündel. Die Länge der Borsten bemißt sich aus dem gegebenen zu reinigenden Rohrquerschnitt und dem Querschnitt des Molchkerns. Der Gesamtquerschnitt des Molches, der sich aus dem Molchkernquerschnitt und der Borstenlänge zu­ sammensetzt liegt im Verhältnis zum Rohrquerschnitt im Bereich von etwa 0,5 : 1 bis 1,2 : 1, bevorzugt im Bereich von 0,6 : 1 bis 1 : 1 in Abhängigkeit von der Art der Ablagerung und dem Härtegrad der Inkrustierung.
Der Vorteil des erfindungsgemäßen Molches liegt neben der überraschend hohen Reinigungswirkung in der in allen Raumrichtungen gleichen Ausdehnung, die bei Bestimmung des notwendigen Gesamtquerschnitts des Molches, unter Berück­ sichtigung des Rohrquerschnitts, der Art der Ablagerungen und dem Härtegrad der Inkrustierung gewährleistet, daß der Molch alle auf der Reinigungsstrecke lie­ genden Rohrbögen oder Rohrkrümmer passieren kann. Beim Molchvorgang wird der Molch, da er auf Grund der Kugelform keine zylindrischen Dichtflächen auf­ weist, ständig vom Medium umspült, was den gleichzeitigen Abtransport der ent­ fernten Ablagerungen bewirkt.
Das Material der Borsten und des Molchkerns kann je nach Einsatzgebiet medien­ inert gewählt werden, eventuell auch lebensmittelecht wie beispielsweise bei der Reinigung von Trinkwasserleitungen. So kann im genannten Fall der Molchkern aus Kunststoff, bevorzugt aus Hart-PVC und die Borsten ebenfalls aus Kunststoff, bevorzugt aus PVC gefertigt sein. Jedoch können auch andere Materialien, wie beispielsweise Holz oder Metall, insbesondere Stahl sowie Kombinationen dieser Materialien eingesetzt werden.
Der Einsatz der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Reinigung einer Rohrleitung ist nicht auf das Gebiet der zementausgeschleuderten Guß- und Stahlrohre im Bereich der Wasserversorgung und Entsorgung beschränkt. Mögliche weitere Anwendungen liegen im Bereich von Gasleitungen und anderen Leitungen für flüssige und/oder gasförmige Medien, die auch aus anderen Materialien, wie bei­ spielsweise Kunststoff oder Keramik bestehen können.
Erfindungsgemäß sind die Anfangs- und Endschleuse in Form jeweils nur einer einzelnen Kammer ausgeführt, was den Verzicht auf kostenintensive Schieber ermöglicht. Darüber hinaus sind die an den Schleusen angebrachten Stutzen (Spülabgänge, -eingänge, Einlaßrohre) bevorzugt so ausgeführt, daß sie nahezu im Winkel von 90° senkrecht von der zu reinigenden Rohrleitung vorzugsweise nach oben wegweisen, um damit den zur Installation benötigten Aushub zu mini­ mieren. Eventuell können zwischen dem Rohrende und der Molchschleuse zu­ sätzliche Schieber angeordnet werden.
Der Einsatz der erfindungsgemäßen Vorrichtung erfolgt dergestalt, daß die zu reinigende Rohrleitung an zwei Stellen freigelegt wird, der erfindungsgemäß gestaltete Rohrmolch in die Rohrleitung eingeführt, über eine Anfangsschleuse eingeschleust und über eine Endschleuse am jeweiligen Rohrende ausgeschleust wird. Dabei können verschiedene Schleusenausführungen kombiniert werden. Nach dem Anschluß des Transportmediums am Spüleingang, des Spülabgangs und eventuell anderer Vorrichtungen am Einlaßstutzen, wie beispielsweise einer Druckmeßvorrichtung, die auch zur Dichtigkeitsprüfung der Rohrleitung verwendet werden kann oder eines Desinfektionsmittelanschlusses, wird das Transportme­ dium unter Druck in die Rohrleitung gegeben.
Je nach Art der Ablagerungen und dem Härtegrad der Inkrustierung werden die entsprechende Borstenlänge oder ein flexibles Profil und damit das Verhältnis von Gesamtmolchdurchmesser zum zu reinigenden Rohrquerschnitt bestimmt und darausfolgend die für den optimalen Wirkungsgrad benötigte Geschwindigkeit durch Druck- und Mengenregulierung des Mediums eingestellt. Für Volumenströme von 1 bis 70 m3/h werden Fließgeschwindigkeiten von etwa 0,1 bis 8 m/s erreicht. Bei normalen Anwendungen liegen die Fließgeschwindigkeiten vorzugsweise im Bereich von 0,5 bis 2,5 m/s, insbesondere im Bereich von 1 bis 2 m/s. Eventuell kann die Reinigungsrichtung des Rohrmolchs durch den entsprechenden Aus­ tausch der Anschlüsse auch umgekehrt werden.
Im folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnungen beschrieben, in denen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt ist.
Dabei zeigen
Fig. 1 eine schematische Schnittdarstellung des erfindungsgemäßen Molchs
Fig. 2 eine schematische Seitenansicht eine Einkammer-Molchschleuse
Fig. 3 eine schematische Draufsicht einer Einkammer-Molchschleuse.
In Fig. 1 ist ein erfindungsgemäßer Molch im Schnitt gezeigt, mit dem kugelför­ migen Grundkörper 1 und den daran angeordneten flexiblen Reinigungselemen­ ten 2 in Form von Borstenbündeln. Die flexiblen Reinigungselemente können mit­ tels Klebe- und/oder Klemmverbindungen mit dem Grundkörper verbunden sein. Der Grundkörper 1 kann als Hohl- oder Vollkörper ausgeführt sein.
Fig. 2 zeigt eine Einkammer-Molchschleuse, wobei die Schleusenkammer 3 in Form eines Rohrstutzens ausgestaltet ist. Der Spülstutzen 4 ist am dem Rohrlei­ tungsende abgewandten Ende der Schleusenkammer 3 angeordnet. Der Einlaß­ stutzen 6 sowie der Rohrflansch 5, auf dem beispielsweise ein Schauglas montiert sein kann, sind auf der Kammeroberseite angebracht.
In Abhängigkeit vom Einsatz der Molchschleuse als Anfangs- oder Endschleuse dient der Spülstutzen 4 als Spüleingang bzw. Spülabgang für das Transportme­ dium. Über den Einlaßstutzen 6 können ebenfalls das Transportmedium aber auch zusätzliche Medien, wie beispielsweise Desinfektionsmittel zugeführt wer­ den. Auch können andere Vorrichtungen, wie beispielsweise Druckmeßvorrich­ tungen an den Einlaßstutzen 6 angeschlossen werden. Alle Stutzen gehen im we­ sentlichen senkrecht nach oben von der Schleusenkammer ab, um den notwendi­ gen Aushub für die Installation der Molchschleuse möglichst gering halten zu kön­ nen.
Die Befestigungselemente 7 dienen zur Verbindung der Molchschleuse mit der Rohrleitung. Vorzugsweise sind die Befestigungselemente als fester oder drehba­ rer Flansch ausgestaltet, wobei drehbare Flansche den Vorteil bieten unabhängig von der radialen Lage der Verschraubungen der Rohrleitungen die Molchschleuse so installieren zu können, daß auch im angeschlossenen Zustand die Stutzen weitestgehend senkrecht nach oben weisen. Eventuell können auch zusätzliche Schieber zwischen dem Rohrleitungsende und der Molchschleuse angebracht werden.
Fig. 3 zeigt die in Seitenansicht in Fig. 2 dargestellte Molchschleuse in der Draufsicht.
Bezugszeichenliste
1
Molchgrundkörper
2
flexible Reinigungselemente
3
Schleusenkammer
4
Spülstutzen
5
Rohrstutzen mit Schauglas
6
Einlaßstutzen
7
Befestigungselemente

Claims (9)

1. Vorrichtung zum Reinigen von Rohrleitungen bestehend aus einem bewegli­ chen Molch und einer Anfangs- und einer End-Molchschleuse, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das der Molch im wesentlichen kugelförmig ausgebildet ist und an der Außenseite Borsten oder flexible Lamellenprofile aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Borsten/Reinigungselemente derart bemessen ist daß der Gesamtquerschnitt des Molchs und der angeordneten Borsten/Reinigungselemente zu dem zu reinigenden Rohrquerschnitt ein Verhältnis von etwa 0,5 : 1 bis 1,2 : 1, insbeson­ dere von 0,6 : 1 bis 1 : 1 bildet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bor­ sten in Form von Borstenbündeln mit 10 bis 50, vorzugsweise 20 bis 30 Bor­ sten je Borstenbündel angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Borsten aus Kunststoff, vorzugsweise aus PVC, bestehen.
5. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Molch vorzugsweise aus Kunststoff, insbesondere aus Hart- PVC hergestellt ist.
6. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Molchschleuse einen Spülstutzen (4) und einen Einlaßstut­ zen (6) aufweist und in Form eines Rohstutzens ausgeführt ist, dessen Durch­ messer dem zu reinigenden Rohrdurchmesser entspricht und Befestigungs­ elemente zur Verbindung mit dem Rohrende aufweist, wobei die Durchmesser des Spülstutzens (4) und des Einlaßstutzens (6) kleiner als der Durchmesser der Schleusenkammer (3) sind.
7. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß ein Schauglas (5) an der Oberseite der Schleusenkammer (3) angebracht ist.
8. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Einlaßstutzen (6) mit einer Druckmeßvorrichtung ausgestat­ tet ist.
9. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Abgänge und Stutzen im wesentlichen senkrecht nach oben abgehen.
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