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DE19835063A1 - Preßvorrichtung - Google Patents

Preßvorrichtung

Info

Publication number
DE19835063A1
DE19835063A1 DE1998135063 DE19835063A DE19835063A1 DE 19835063 A1 DE19835063 A1 DE 19835063A1 DE 1998135063 DE1998135063 DE 1998135063 DE 19835063 A DE19835063 A DE 19835063A DE 19835063 A1 DE19835063 A1 DE 19835063A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
press
initial
fibrous web
blanket
felt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1998135063
Other languages
English (en)
Inventor
De Almeida Filho Oswal Barbosa
Americo Jesus Barretto
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Voith Patent GmbH
Original Assignee
Voith Sulzer Papiertechnik Patent GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Voith Sulzer Papiertechnik Patent GmbH filed Critical Voith Sulzer Papiertechnik Patent GmbH
Priority to DE1998135063 priority Critical patent/DE19835063A1/de
Publication of DE19835063A1 publication Critical patent/DE19835063A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F3/00Press section of machines for making continuous webs of paper
    • D21F3/02Wet presses
    • D21F3/04Arrangements thereof
    • D21F3/045Arrangements thereof including at least one extended press nip
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/32Washing wire-cloths or felts
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F2/00Transferring continuous webs from wet ends to press sections

Landscapes

  • Paper (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Preßvorrichtung zur Entwässerung einer Faserstoffbahn (1), insbesondere einer Papier-, Karton- oder Tissuebahn mit zumindest einem von zwei Preßwalzen (2, 3) gebildeten Preßspalt, durch den neben der Faserstoffbahn (1) wenigstens ein endloser Preßfilz (4) geführt ist sowie zumindest einer vorgelagerten Vorpresse (6), durch die neben der Faserstoffbahn (1) ein endloses Sieb (5) des Formers der Papiermaschine läuft. DOLLAR A Dabei soll der Aufwand dadurch verringert werden, daß der Preßfilz (4) auch durch die Vorpresse (6) geführt ist und zwischen Vorpresse (6) und folgendem Preßspalt konditioniert wird.

Description

Die Erfindung betrifft eine Preßvorrichtung zur Entwässerung einer Faserstoffbahn insbesondere einer Papier-, Karton- oder Tissuebahn mit zumindest einem von zwei Preßwalzen gebildeten Preßspalt, durch den neben der Faserstoffbahn wenigstens ein endloser Preßfilz geführt ist sowie zumindest einer vorgelagerten Vorpresse, durch die neben der Faserstoffbahn ein endloses Sieb des Formers der Papiermaschine läuft.
Derartige Vorrichtungen sind seit längerem bekannt, wobei die Vorpresse die Entwässerungsleistung verbessern sollte. Auf dem Sieb des Formers erfolgt im wesentlichen die Bildung der Faserstoffbahn infolge Entwässerung durch das Sieb z. T. durch Vakuum unterstützt. Die Former können dabei verschiedenartig gestaltet sein und auch mehrere Siebe umfassen.
Nachteilig ist dabei der erhöhte Aufwand für die Vorpresse, zumal ein zusätzlicher Preßfilz durch diese geführt werden muß.
Die Aufgabe der Erfindung ist es daher den Aufwand für die Preßvorrichtung ohne wesentliche Beeinträchtigung des Entwässerungsergebnisses zu verringern.
Erfindungsgemäß wurde die Aufgabe dadurch gelöst, daß der Preßfilz auch durch die Vorpresse geführt ist und zwischen Vorpresse und folgendem Preßspalt konditioniert wird. Bei der Konditionierung des Preßfilzes erfolgt eine Reinigung und Entwässerung, so daß eine gute Wasseraufnahmefähigkeit des Preßfilzes für den folgenden Preßspalt gewährleistet ist. Infolgedessen wird der Preßfilz für die Vorpresse eingespart.
Besondere Vorteile ergeben sich, wenn die Vorpresse von einer Preßwalze und einer vom Sieb umschlungenen und besaugten Walze gebildet wird, da somit die überwiegende Entwässerung in der Vorpresse zur besaugten Walze und damit zum Sieb hin erfolgt. Dies wird noch verstärkt, wenn der Preßfilz oberhalb der Faserstoffbahn verläuft. Der oben verlaufende Preßfilz erleichtert außerdem die Abnahme der Faserstoffbahn vom Sieb. Hierzu ist es von Vorteil, wenn der Preßfilz zwischen der Vorpresse und dem folgenden Preßspalt vorzugsweise nach der Konditionierung eine besaugte, die Übergabe der Faserstoffbahn vom Sieb an den Preßfilz unterstützende Leitwalze umschlingt.
Zur Verbesserung der Entwässerungsleistung in den folgenden Preßspalt sollten beidseitig der Faserstoffbahn je ein Preßfilz durch den Preßspalt geführt werden. Wegen der somit verbesserten Wasseraufnahmefähigkeit ist es möglich, daß die Preßkraft im folgenden Preßspalt höher, vorzugsweise wesentlich höher als in der Vorpresse ist.
Besonders gute Entwässerungsergebnisse lassen sich außerdem dann erzielen, wenn zumindest eine Preßwalze als Schuhpreßwalze ausgebildet ist. Diese Schuhpreßwalzen erlauben die Bildung längerer Preßspalte und ermöglichen eine intensive, aber dennoch schonende Entwässerung.
Nachfolgend soll die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der beigefügten Zeichnung zeigt die Figur eine schematische Darstellung der Preßvorrichtung.
Dabei gelangt die Faserstoffbahn 1 auf dem Sieb 5 des Formers liegend in eine Vorpresse 6, die von einer Preßwalze 7 und einer vom Sieb 5 umschlungenen, besaugten Walze 8 gebildet wird. Auf der anderen Seite der Faserstoffbahn 1 wird ein Preßfilz 4 durch die Vorpresse 6 geführt. Dieser Preßfilz 4 gelangt nach der Vorpresse 6 zu einer Konditioniervorrichtung 11, wo der Preßfilz auf bekannte Weise gereinigt und entwässert wird. Dies erfolgt beispielsweise durch das Besprühen mit Reinigungsflüssigkeit und anschließendem Wasserentzug durch Besaugen. Dieser oberhalb der Faserstoffbahn 1 verlaufende Preßfilz 4 umschlingt danach eine besaugte Leitwalze 9, wobei der Preßfilz 4 die Faserstoffbahn 1 vom Sieb 5 abnimmt, was durch die besaugte Leitwalze 9 unterstützt wird. Zur sicheren Führung der Faserstoffbahn 1 wird kurz darauf ein unterer Preßfilz 10 zugeführt. Die Faserstoffbahn 1 gelangt von beiden Preßfilzen 4, 10 eingeschlossen in den folgenden Preßspalt, der von zwei Preßwalzen 2, 3 gebildet wird, wobei die obere Preßwalze als Schuhpreßwalze ausgebildet und die Preßkraft wesentlich höher als in der Vorpresse ist. Schuhpreßwalzen besitzen einen flexiblen Walzenmantel, der im Bereich des Preßspaltes über ein Anpreßelement mit konkav geformter Preßfläche läuft. Dies erlaubt die Bildung von verlängerten Preßspalten.
Die besaugten Walzen besitzen einen perforierten Mantel, wobei das Innere direkt mit einer Unterdruckquelle verbunden ist. Möglich ist jedoch auch eine Besaugung am Außenumfang der Walze im nicht umschlungenen Bereich.
Im Ergebnis wird nicht nur ein oberer Preßfilz für die Vorpresse 6 sondern auch eine dazugehörige Konditioniervorrichtung 11 eingespart. Des weiteren vereinfacht sich der Aufwand für die Führung der Preßfilze wegen einer geringen Anzahl von Leitwalzen.

Claims (7)

1. Preßvorrichtung zur Entwässerung einer Faserstoffbahn (1), insbesondere einer Papier-, Karton- oder Tissuebahn mit zumindest einem von zwei Preßwalzen (2, 3) gebildeten Preßspalt, durch den neben der Faserstoffbahn (1) wenigstens ein endloser Preßfilz (4) geführt ist sowie zumindest einer vorgelagerten Vorpresse (6), durch die neben der Faserstoffbahn (1) ein endloses Sieb (5) des Formers der Papiermaschine läuft, dadurch gekennzeichnet, daß der Preßfilz (4) auch durch die Vorpresse (6) geführt ist und zwischen Vorpresse (6) und folgendem Preßspalt konditioniert wird.
2. Preßvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Preßfilz (4) oberhalb der Faserstoffbahn (1) verläuft.
3. Preßvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorpresse (6) von einer Preßwalze (7) und einer vom Sieb (5) umschlungenen und besaugten Walze (8) gebildet wird.
4. Preßvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Preßfilz (4) zwischen der Vorpresse (6) und dem folgenden Preßspalt vorzugsweise nach der Konditionierung eine besaugte, die Übergabe der Faserstoffbahn (1) vom Sieb (5) an den Preßfilz (4) unterstützende Leitwalze (9) umschlingt.
5. Preßvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß durch den folgenden Preßspalt beidseitig der Faserstoffbahn (1) je ein Preßfilz (4, 10) durch den Preßspalt geführt ist.
6. Preßvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine Preßwalze (2) als Schuhpreßwalze ausgebildet ist.
7. Preßvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßkraft im folgenden Preßspalt höher, vorzugsweise wesentlich höher als in der Vorpresse (6) ist.
DE1998135063 1998-08-04 1998-08-04 Preßvorrichtung Withdrawn DE19835063A1 (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4075056A (en) * 1974-08-15 1978-02-21 Beloit Corporation Press section structure
GB2039308A (en) * 1979-01-12 1980-08-06 Valmet Oy Paper machine press section
DE19705030A1 (de) * 1996-12-23 1998-06-25 Voith Sulzer Papiermasch Gmbh Vorrichtung und Verfahren zur Entwässerung einer Materialbahn
DE19724219A1 (de) * 1997-06-09 1998-12-10 Voith Sulzer Papiermasch Gmbh Pressenpartie

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Date Code Title Description
OM8 Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law
8127 New person/name/address of the applicant

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