DE19834344A1 - Gerippe für die Errichtung eines Gebäudes - Google Patents
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Description
Diese Erfindung betrifft den Aufbau von Gerippen namentlich für Gebäude.
Besser als irgendwer lehrt uns die Natur die Kunst des sparsamen Bauens. Die
Leichtigkeit im Dienste der Festigkeit und die scheinbare Schwäche im Dienste der
Schönheit, so gibt uns die Natur zu erkennen, welch wahre Wirksamkeit anzustreben
ist. Eine gewöhnliche Spinnwebe ist, zum Beispiel, von einem schwerelosen Aufbau
doch einer unglaublichen Widerstandskraft.
Was das Bauen betrifft, hat der Mensch eine gewisse Zeitspanne gebraucht, sich die
Natur als Vorbild zu nehmen. Jahrhunderte hindurch glaubte man vorwiegend,
starkes und dauerhaftes Bauen verlange massives Material. Nur der Fortschritt in
gewissen Gebieten, wie Mathematik und Materialienphysik, erlaubte den Erbauern,
immer leichtere und feinere Strukturen auszudenken.
Sonderbarerweise wurden diese Entwicklungen am wenigsten im privaten Hausbau
angewendet. Obwohl die Bauwerke seit der Zeit der Festungen sich beträchtlich
verändert haben, wurde das Prinzip - Stark bauen gleich massiv bauen! - bisher
selten in Frage gestellt, besonders beim Bau der Holzfachwerkhäuser.
Die Gerippenhäuser, besonders die Holzgerippenhäuser kennen dennoch heutzutage
großen Erfolg, vor allem wegen der ökologischen und ökonomischen Vorteile den
Steinhäusern gegenüber. Jede verschiedene vollständige Wandfläche wird in der
Werkstatt zusammengestellt und dann mit Lastwagen auf die Baustelle geliefert und
dort montiert. So wird schnell aufgestellt und die Arbeitskraft nur kurzfristig
gebraucht; dadurch sind die Arbeitskosten verringert. Qualifizierte Facharbeiter
müssen aber weiterhin auf der Baustelle anwesend sein, weil die verschiedenen
Bauteile und der Dachstuhl zusammengesetzt werden müssen. Das benötigt
besonderes, oft schweres Material und häufig müssen neue Anpassungen
vorgenommen werden. Daher ist die Anwesenheit eines spezialisierten Fachmannes
eine Notwendigkeit. Weiterhin benötigen die im voraus zusammengestellten
Wandflächen einen Sondertransport, Kräne und andere kostspielige Handhabungen.
Auch können die besagten Teile auf der Baustelle nur mit großem Aufwand
verändert werden. Die Grundbasis eines jeden traditionellen Holzgerippenbaues und
eines jeden Dachstuhls bleibt der wuchtige Holzträger. Diese massiven Holzträger
haben aber folgende Nachteile: sie sind steif, sehr schwer, spalten leicht,
ökonomisch und ekonomisch teuer, schwierig zu trocknen - und selten trocken -,
perfekte Pilz- und Insekten-Behandlungen quasi unmöglich, usw.
Die deutsche Offenlegungsschrift DE-A 35 12 306 und die internationale
Anmeldung WO-A-94/20185 beschreiben Holzgerippe, die aus diesen
obengenannten massiven Holzträgern gebaut werden und dessen Nachteile haben.
Die vorliegende Erfindung soll diesen Nachteile abhelfen, indem sie Gerippen
vorschlägt, die aus Elementen bestehen, deren leichte Struktur eine große physische
Gegenwehr besitzt; diese Struktur gibt den Elementen die Fähigkeit, auf großer
Spannweite die nötige Last zu tragen. Diese Holzgerippen erlauben, Holz zu sparen,
einen schnellen und einfachen Aufbau der Gebäude und brauchen weder besondere
Kenntnisse noch spezifische Materialien, weil auf der Baustelle keine Anpassungen
notwendig sind. Die Zerlegbarkeit der verschiedenen Elemente erlaubt einen
gewöhnlichen Transport. Die Herstellung dieser Elemente benötigt keine Bohrungen,
kein Zapfenschneiden und entsteht nur aus Kreissägeschnitten und
Zusammensetzung mit Nägel, Leim oder Schrauben. Daher macht es die Erfindung
möglich, grundverschiedenen Leuten Arbeit zu geben. Die produzierten Teile werden
danach zentralisiert und dem Verkauf freigegeben.
Zu diesem Zweck betrifft die Erfindung ein Holzgerippe, wie im Vorwort
beschrieben, das dadurch gekennzeichnet ist, daß es aus dem Zusammenfügen von
geradlinigen Trägerelementen entsteht, wie eine Schwelle, die den Umriß des
Gebäudes bestimmt; Eckpfosten, Dachstuhlsäulen, Sparren, Balken, Pfosten, wobei
all diese Trägerelemente aus mehreren, denselben Querschnitt aufweisenden geradlinigen
Basiselementen bestehen.
Vorteilhaftig sind die Basiselemente zusammengefügt, um ergänzende Formen für
das Zusammenfügen der Trägerelemente zu bilden.
In einer sehr einfachen Ausführungsvariante weisen alle gesagten Trägerelemente
ergänzende Querschnitte und Enden auf und werden sie zumindest ineinander
eingefügt.
Vorteilhaftig können die Trägerelemente Hohlräume aufweisen, die den Durchgang
der Haustechnik bilden, wobei die gesagten Hohlräume beim Zusammenfügen der
Basiselemente entstehen.
Die Schwelle kann aus zwei waagrechten Basiselementen bestehen, die durch
senkrechte Basiselemente in regelmäßigem Abstand auseinandergehalten werden.
Die Dachstuhlsäulen, die Balken und die Sparren bestehen aus zwei Basiselementen,
die mit Basiselementen in Form eines V in regelmäßigem Abstand auseinander
gehalten werden. Die Enden der Dachstuhlsäulen, Balken und Sparren werden etwa
in derselben Richtung der "V"-Querstreben schräg geschnitten, so daß sich die
Enden der Sparren und Dachstuhlsäulen einerseits an die Enden der Balken und
andererseits an das Ende einer anderen Sparre oder Dachstuhlsäule ansetzen.
Die Eckpfosten können aus zwei aufrechten mit senkrechten oder in "V"-Form
Basiselementen in regelmäßigem Abstand auseinandergehaltenen Basiselementen
bestehen, um die gesagten Hohlräume zu bilden, und das obere Ende der unteren
Dach liegenden Eckpfosten wird in bezug auf die Dachneige schräg geschnitten.
Die Sparrenträgerpfosten können aus zumindest drei aufrechten mit senkrechten oder
in "V"-Form Basiselementen in regelmäßigem Abstand auseinandergehaltenen
Basiselementen bestehen, um die sogenannten Hohlräume zu bilden, wobei die
gesagten senkrechten Basiselemente einerseits zwischen den beiden aufrechten
Basiselementen eingefügt sind und andererseits an dem dritten aufrechten
Basiselement angefügt sind, um ein "T" oder "H" zu formen, und das obere Ende der
Pfosten wird nach der Flucht der Sparren gemäß schräg geschnitten.
Die Dachstuhlsäulenträgerpfosten können aus zumindest zwei aufrechten mit
senkrechten oder in "V"-Form Basiselementen in regelmäßigem Abstand
auseinandergehaltenen Basiselementen bestehen, um die sogenannten Hohlräume zu
bilden, wobei die innere Seite der Pfosten drei Absätze hat, die jeweils die Balken
des unteren Bodens, die Balken des Stockwerks und die Dachstuhlsäulen empfangen.
Das obere Ende der Pfosten wird der Neige des Dachs gemäß, schräg geschnitten.
Die vorliegende Erfindung und ihre Vorteile werden in der folgenden Beschreibung
eines unbeschränkten Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme der beiliegenden
Zeichnungen besser erscheinen. Es zeigen:
Fig. 1 Zeichnung der Gesamtteile einer Herstellung dieser Erfindung,
Fig. 2 auseinandergesetzte Teilansicht der verschiedenen Trägerelemente der
Ausführung von Fig. 1,
Fig. 3 die auseinandergesetzten Enden der Sparren oder Dachstuhlsäulen, die
in diesem Fall aus zwei Basiselementen bestehen, um die Dachschräge zu
bilden,
Fig. 4 ein Eckpfosten,
Fig. 5 ein Dachstuhlsäulenträger.
In bezug auf Fig. 1 bis 5 enthält das Holzgerippe 10 der vorliegenden Erfindung
gemäß eine Schwelle 2, Eckpfosten 3, Dachstuhlsäulen 5, Sparren 6, Balken 7a, 7b,
Pfosten 8, die die Sparren 6 tragen und Pfosten 9, die die Dachstuhlsäulen 5 tragen.
Wie man auf den Zeichnungen deutlich sehen kann, sind alle diese Trägerelemente
aus selben geradlinigen Basiselement 1, mit einem viereckigen Querschnitt, und die
auf verschiedene Arten je nach den Trägerelementen zusammengefügt werden.
Wie man im Detail in Fig. 2 sehen kann, besteht die Schwelle 2, die den Umriß des
Gebäudes bestimmt, aus mehreren Schwellenelementen 2a und 2b, wobei jedes
Schwellenelement der Grundlage einer Bauwand entspricht. In dieser Ausführung
sind die Schwellenelemente 2a, 2b im Winkel, können aber auf Wunsch in andere
Winkelformen je nach Architektur zusammengestellt werden. Jedes
Schwellenelement 2a, 2b besteht aus zwei waagerechten Basiselementen 1 von der
gleichen Länge wie die Außenwand; sie werden durch senkrechte kleinere
Basiselemente 1' in regelmäßigem Abstand auseinandergehalten. Diese senkrechten
Basiselemente 1' werden fortan Querstreben 1' genannt.
Auf die Schwellenelemente 2a und 2b werden jeweils die Pfosten 8, die die Sparren 6
tragen, und die Pfosten 9, die die Dachstuhlsäulen 5 tragen, gestellt. Jeder Pfosten 8
und 9 stimmt mit den Querstreben 1' der Schwellenelemente 2a, 2b überein, wobei
die Breite der Pfosten der Breite der Schwellenelemente 2a, 2b gleich ist.
Die Pfosten 8, die die Sparren 6 tragen, bestehen aus drei aufrechten Basiselementen
1, die mit senkrechten Basiselementen 1' auseinandergehalten werden, das heißt, die
Querstreben 1', die auf der inneren Seite des Baues zwischen den beiden aufrechten
Basiselementen 1 eingefügt sind und auf der anderen Seite an dem dritten aufrechten
Basiselement 1 angefügt, um ein "T" zu formen. Die Basiselemente 1' können auch
in "V" angeordnet werden, um ein "H" zu formen. Außerdem sind die Querstreben
1' in regelmäßigem Abstand auseinandergehalten, um Hohlräume 13 zu bilden, für
den Durchgang der ganzen Haustechnik (Röhre, Abfuhr, Wasser- oder
Stromleitungen usw.). Der obere Sägeschnitt 12 der aufrechten Basiselemente 1 der
Pfosten 8 entspricht der Schräge der Sparren 6.
In bezug auf Fig. 5 bestehen die Pfosten 9, die die Dachstuhlsäulen 5 tragen, aus
zwei aufrechten Basiselementen 1, die mit Querstreben 1' in regelmäßigem Abstand
auseinandergehalten werden, um die Hohlräume 13, für den Durchgang der ganzen
Haustechnik zu bilden. Die Basiselemente 1' können auch in Form eines "V"
angefügt werden, um ein "H" zu formen. Die innere Seite des Pfostens 9 hat drei
Absätze 14, die jeweils die Balken 7a des unteren Bodens, die Balken des
Stockwerks 7b und die Dachstuhlsäulen 5 empfangen. Das obere Ende 15 der
aufrechten Basiselemente 1 wird der Neige des Dachs gemäß, schräg geschnitten.
An jeder Schwellenecke 2 - also am waagerechten Ende des Basiselements 1
außerhalb des Schwellenelements 2a - wird ein mit Pfosten 9 gleichlaufender
Eckpfosten 3 an den ersten oder letzten Pfosten 8 senkrecht nebenangestellt. Die
Breite des Eckpfostens 3 entspricht der Distanz zwischen dem ersten oder letzten
Pfosten 8 und das Ende des Schwellenelements 2a. In bezug auf Fig. 4 besteht der
Eckpfosten 3 aus zwei aufrechten Basiselementen 1, die mit senkrechten
Basiselementen oder Querstreben 1' auseinandergehalten werden, um die Hohlräume
13, für den Durchgang der ganzen Haustechnik zu bilden. Die Querstreben 1' können
auch in Form eines "V" angefügt werden. Das obere Ende 11 der beiden aufrechten
Basiselementen 1 wird der Neige des Dachs und der Dachstuhlsäulen 5 gemäß,
schräg geschnitten.
Die Balken 7a, 7b, die Dachstuhlsäulen 5 und die Sparren 6 sind von der gleichen
Struktur. Im vorgeführten Beispiel bestehen sie aus zwei Basiselementen 1, die mit in
Form eines "V" angefügten Basiselementen 1 auseinandergehalten werden. Diese
Teile können auch aus vier Basiselementen 1 hergestellt werden. In diesem Falle sind
die in Form eines "V" angefügten Basiselementen 1 zwischen zwei gleichlaufenden
Basiselementen oder deren Ende können mit einer vollen Platte ausgewechselt
werden. Das die äußere Querstrebe des letzten "V" bildende Basiselement 1 ist
angeordnet, um das Trägerelement zu schließen. Daher werden die Enden der
Dachstuhlsäulen 5, der Balken 7 und der Sparren 6 gleichlaufend mit den
Querstreben des "V" geschnitten. So werden also die Balken 7a, 7b zwischen den
zwei aufrechten Basiselementen 1 von jedem Pfosten 8 eingeklemmt und auf den
genau passenden Querstreben 1' gelegt; die Dachstuhlsäulen 5 und die Sparren 6
werden auch zwischen den zwei aufrechten Basiselementen 1 von jedem Pfosten 8
eingeklemmt (Pfeil A) und liegen auf den genau passenden Balken 7b, wobei die
Enden der Sparren 6 und der Dachstuhlsäulen 5 gegen das dritte Basiselement 1 der
Pfosten 8 stoßen. Wie man auf Fig. 3 sehen kann, stellt sich das andere Ende der
Sparren 6 und der Dachstuhlsäulen 5 einem aufrechten Plan nach an das Ende der
Sparren 6 und der Dachstuhlsäulen 5 und dadurch entsteht die Dachfirstlinie.
Infolge des Absatzes 14, der am oberen Ende des Pfostens 9 vorgesehen ist, liegen
die Dachstuhlsäulen 5 auf dem abgeschrägten Ende 15 des aufrechten Basiselements
1 auf den inneren Seiten der Pfosten 9 und stoßen auf die innere zurückstehende
Seite dieser Pfosten 9.
Die Schnittwinkel entsprechen der Dachschräge, so daß die jeweiligen Enden 11, 12
und 15 der Eckpfosten 3, der Pfosten 8 und 9 in der gleichen Flucht wie die
Dachstuhlsäulen 5 und die Sparren 6 sind.
Der Abstand zwischen den Pfosten 8 und den Sparren 6 wird mit einem zu der
Schwelle 2a parallelen Kamm 4 erhalten, in dem die aufrechten Basiselemente 1 der
Pfosten 8 liegen.
Die oben beschriebene Ausführung erlaubt erleichterte Holzgerippe fertigzustellen,
womit eine bedeutende Holzökonomie erreicht werden kann. Das gebrauchte Holz
bedeutet nur einen kleinen Prozentsatz des Mauervolumens, die erworbenen Hohlräume
enthalten die ganze Isolierung und Haustechnik. Daraus entsteht ein
Niedrigenergiehaus. Außerdem ergibt dieses Bausystem mit nur einem
Holzquerschnitt eine standardisierte Holzsägerliste.
Dank diesem geringen Holzquerschnitt braucht man keine dicken Holzstämme mehr.
Daraus entstehen große Vorteile, vereinfachte Manipulation und Verlagerung,
verringerter Ankaufspreis, dies alles hat positive Rückwirkungen auf die Baukosten.
Das Aufstellen dieses Holzgerippes ist sehr vereinfacht durch das Zusammenfallen
der Basis der Pfosten 8 und 9 mit den Streben 1' von der Schwelle 2. Dadurch werden
Messungen und Risse überflüssig. Die Trägerelemente werden in der Werkstatt
verfertigt und auf der Baustelle zusammengefügt. Ihre Leichtigkeit und ihre
Handhabigkeit vereinfachen den Transport. Die Gerippe können auch als Kit
vermarktet werden. Die Trägerelemente sind alle mit dem gleichen Basiselement
aufgebaut, die durch Nägel, Leim, Schrauben oder jede andere Verbindung
zusammengemacht sind. Diese Holzgerippe können durch ihre Eigenart von einem
Laien aufgestellt werden. Die Außenbeplankung und das Dachdecken können sehr
schnell erledigt werden, so daß das Gebäude rasch trocken steht.
Dieses Konzept erlaubt auch bequemen Durchgang für die Haustechnik (elektrische
bzw. elektronische Leitungen, Wasser- und Heizungsrohre, Abläufe usw.). Besondere
Durchgänge sind nicht mehr notwendig.
Das Gerippe dieser Erfindung ist vorzüglich aus Holz gebaut, aber kann natürlich
auch aus Metall oder Kunststoff bestehen. Dieser Bau wird wie jedes andere Haus
fertiggestellt. Die Außenbeplankung kann aus Holz oder angepaßten Platten, die
zum Verputz geeignet sind, bestehen.
Diese vorliegende Erfindung beschränkt sich nicht nur auf dieses ausgeführte
Beispiel, aber umfaßt auch jede fachmännische Änderung und Variante. Namentlich
kann das Basiselement rechteckig oder anders geformt sein. Gleichfalls können die
sich ergänzenden Formen der Enden der Trägerelemente anders ausgedacht sein.
Außerdem können die Trägerelemente im Industriegebiet verwendet werden, das
heißt, für große Gebäude mit großer Spannung, sogar noch für Brücken.
Claims (9)
1. Holzgerippe (10) zum Aufbau eines Gebäudes bestimmt, dadurch gekennzeichnet,
daß es von dem Zusammenfügen von Trägerelementen besteht, wie eine Schwelle (2a,
2b), die den Umriß des Gebäudes bestimmt, Eckpfosten (3), Dachstuhlsäulen (5),
Sparren (6), Balken (7a, 7b), Pfosten (8) und Pfosten (9), wobei alle diese
Trägerelemente aus mehreren, denselben Querschnitt aufweisenden geradlinigen
Basiselementen (1, 1') bestehen.
2. Holzgerippe (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Basiselemente zusammengefügt sind, um ergänzende Formen für das
Zusammenfügen der Trägerelemente zu bilden.
3. Holzgerippe (10) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß alle gesagten
Trägerelemente ergänzende Querschnitte und Enden aufweisen und zumindest
ineinander eingefügt werden.
4. Holzgerippe (10) nach jedem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die gesagten Trägerelemente Hohlräume (13) aufweisen, die
den Durchgang der Haustechnik bilden, wobei die gesagten Hohlräume beim
Zusammenfügen der Basiselemente (1, 1') entstehen.
5. Holzgerippe (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gesagte
Schwelle (2a, 2b) aus zwei waagerechten Basiselementen (1) besteht, die durch
senkrechte Basiselemente (1') in regelmäßigem Abstand auseinandergehalten
werden.
6. Holzgerippe (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Dachstuhlsäulen (5), die Balken (7a, 7b) und die Sparren (6) aus zwei
Basiselementen (1) bestehen, die mit Basiselementen (1), in Form eines "V" in
regelmäßigem Abstand auseinandergehalten werden und daß die Enden der
Dachstuhlsäulen (5), der Balken (7a, 7b) und der Sparren (6) etwa in derselben
Richtung der "V"-Querstreben schräg geschnitten werden, so daß sich die Enden der
Sparren (6) und Dachstuhlsäulen (5) einerseits an die Enden der Balken (7a, 7b) und
andererseits an das Ende einer anderen Sparre (6) oder Dachstuhlsäule (5) ansetzen.
7. Holzgerippe (10) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Eckpfosten
(3) aus zwei aufrechten mit senkrechten oder in "V"-Form Basiselementen (1') in
regelmäßigem Abstand auseinandergehaltenen Basiselementen (1) bestehen, um die
gesagten Hohlräume (13) zu bilden, und daß das obere Ende der unterm Dach
liegenden Eckpfosten (3) in bezug auf die Dachneige schräg geschnitten wird.
8. Holzgerippe (10) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Sparrenträgerpfosten (8) aus zumindest drei aufrechten, mit senkrechten oder in "V"-
Form Basiselementen (1') in regelmäßigem Abstand auseinandergehaltenen
Basiselementen bestehen, um die sogenannten Hohlräume (13) zu bilden, wobei die
gesagten senkrechten Basiselemente (1') einerseits zwischen den beiden aufrechten
Basiselementen (1) eingefügt sind und andererseits an dem dritten aufrechten
Basiselement (1) angefügt sind, um ein "T" oder "H" zu formen, und daß das obere
Ende (12) der Pfosten (8) nach der Flucht der Sparren gemäß schräg geschnitten
wird.
9. Holzgerippe (10) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Dachstuhlsäulenträgerpfosten (9) aus zumindest zwei aufrechten, mit senkrechten
oder in "V"-Form Basiselementen in regelmäßigem Abstand auseinandergehaltenen
Basiselementen (1) bestehen, um die sogenannten Hohlräume (13) zu bilden, wobei
die innere Seite des Pfostens (9) drei Absätze (14) hat, die jeweils die Balken (7a)
des unteren Bodens, die Balken des Stockwerks (7b) und die Dachstuhlsäulen (5)
empfangen, und daß das obere Ende (15) der Pfosten (9), der Neige des Dachs gemäß,
schräg geschnitten wird.
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1998
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Also Published As
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| FR2766851A1 (fr) | 1999-02-05 |
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