DE19834342A1 - Verfahren zum Lesen von Datenträgern und zur Datenübertragung an eine entfernte Sammelstelle - Google Patents
Verfahren zum Lesen von Datenträgern und zur Datenübertragung an eine entfernte SammelstelleInfo
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Abstract
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, sowohl das Lesen eines Datenträgers als auch die Datenübertragung an eine entfernte Sammelstelle mit möglichst geringem Aufwand zu ermöglichen. Bisher bekannte Verfahren benutzen für die Datenübertragung an die Sammelstelle zusätzliche Leitungen oder zusätzliche drahtlose Datenübertragungsmittel. DOLLAR A Der Datenträger 10 kann von der Lesestelle 20 gelesen werden. Für die Datenübertragung zur entfernten Sammelstelle 30 können dabei wesentliche Elemente der Lesestelle 20 wiederverwendet werden. Zusätzliche Leitungen oder zusätzliche drahtlose Datenübertragungsgeräte sind nicht notwendig. DOLLAR A Das Verfahren kann u.a. vorteilhaft genutzt werden zur Erfassung von Datenträgern 10 mit mobilen Lesestellen 20 und zur anschließenden Datenübertragung an Sammelstellen 30.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Die Erfindung geht aus von einem Verfahren, das zum Lesen von kontaktlosen Datenträ
gern oder sogen. Transpondern oder Tags benutzt wird. Um die Daten auszulesen werden
derartige Datenträger je nach Verfahren beispielsweise durch induktive Energieübertra
gung, also Transformation, mit Energie versorgt. Der Datenträger sendet dann seine Daten
über seine Antenne ab. Von der Empfangseinrichtung in der Lesestelle werden diese Daten
aufgenommen. Die Daten werden häufig von der Lesestelle zu einer übergeordneten
Sammelstelle zur weiteren Bearbeitung transportiert.
Der Datenträger befindet sich an einem Objekt oder Lebewesen. Mit dem Auslesen der
Daten kann das Objekt oder Lebewesen identifiziert werden.
Es ist bekannt, Datenträger für die verschiedensten Identifikationsaufgaben zu verwenden.
Für das Aktivieren der Datenträger werden häufig Frequenzen im 130kHz-Bereich verwen
det. Der Datenträger liest seine Daten aus indem er zum Beispiel auf der gleichen oder auf
einer zweiten Frequenz zurücksendet. Hierzu sind umfangreiche Veröffentlichungen er
schienen, z. B. durch den GME-Fachbericht 13 mit dem Titel "Identifikationssysteme und
kontaktlose Chipkarten", ISBN 3-8007-2011-6, erschienen 1994 im VDE-Verlag. Ein Bei
spiel für das Arbeiten mit zwei Frequenzen ist hierdurch den Vortrag "J. Hecht: Systemkon
zepte für induktive Vollduplex-Verfahren", Seite 99-110 aufgeführt.
Bei den bekannten Systemen geht man davon aus, daß die Lesestelle meistens einen Mi
krorechner oder anderen Decoder hat und entweder fest verdrahtet oder batteriebetrieben
und tragbar ist. Die Daten können von dem Mikrorechner aus über eine separate Leitung an
die übergeordnete Datenverarbeitungs- oder Sammelstelle weitergeführt werden. Für por
table Lesestellen sind auch Anwendungen bekannt, bei denen die Daten dann über ein
zusätzliches Funkgerät, z. B. im 450MHz-Bereich oder über ein Infrarotgerät, an die Sam
melstelle gesendet werden.
Es ist nachteilig, wenn nur für das Ansprechen der Lesestellen und das Auslesen der Daten
eine zusätzliche Datenleitung oder zusätzliche drahtlose Datenübertragungsgeräte z. B.
Funkgeräte benötigt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit möglichst wenig Aufwand die kontaktlosen
Datenträger auszulesen und die empfangenen Daten an eine entfernte Sammelstelle zu
schicken.
Diese Aufgabe wird gemäß dem Kennzeichen des Patentanspruchs 1 gelöst.
Hiernach werden der Sender oder Teile des Senders der Lesestelle nicht-nur benutzt, um
über die Antenne Energie auf den Datenträger zu transformieren. Damit die dann von dem
Empfänger aufgenommenen Daten an die weiterentfernte Sammelstelle geschickt werden
können, wird mindestens ein Teil des Sender wiederverwendet. Der Begriff Sammelstelle
wird hier u. a. für Datenerfassungsstelle, Datenzentrale u. dergl. benutzt.
Es ist von Vorteil, wenn für das Lesen und das Abschicken der Daten Komponenten oder
Teile des Senders oder der gesamte Sender wiederverwendet werden können, so daß nicht
für jede Aufgabe gesonderte Komponenten oder Teile zusätzlich vorgesehen werden müs
sen.
Beim nachträglichen Einbau einer Lesestelle in ein Fahrzeug oder Gebäude ist es nachtei
lig, wenn weitere Leitungen gelegt werden müssen. Besonders problematisch ist dies auf
einem Lkw-Anhänger. Der Steckverbinder zur Zugmaschine ist genormt. Eine separate
Datenleitung ist hier nicht vorgesehen. Vorteilhaft bietet sich nach Anspruch 2 an, eine der
Adern, die normalerweise für die Energieübertragung benutzt wird, z. B. für das Bremslicht
oder den Rückfahrscheinwerfer, mitzubenutzen. Hierzu wird der Sender oder zumindest ein
Teil des Senders an die entsprechende Ader angeschlossen. Der Sender arbeitet mit einer
Frequenz, die sonst nicht auf dieser Energieleitung bzw. Ader erscheint. Je nach Ausfüh
rungsform wird es erforderlich sein, den Sender, aber auch die Sammelstelle, über ein Filter
an die Ader anzuschließen.
Es kann ausreichend sein, nur eine Ader zu benutzen, wenn eine brauchbare Masseverbin
dung zwischen Lesestelle und Sammelstelle besteht. Ansonsten bietet es sich insbesonde
re für längere Strecken an, wenigstens zwei Adern für die Datenübertragung zu verwen
den.
Ein weiterer Vorteil ergibt sich nach Anspruch 3. Hiernach kann u. a., auch die Antenne der
Lesestelle mitbenutzt werden, denn Komponenten, die sonst zur Aktivierung der Datenträ
ger verwendet werden, können dann auch die Daten berührungslos, also auch auf dem
Funkweg an die Sammelstelle geschickt werden. Es ist somit keine zusätzliche berüh
rungslose Datenübertragungstechnik notwendig.
Anspruch 4 beschreibt, wie der Empfänger, der ohnehin zum Lesen der Datenträger ein
gesetzt wird, mindestens teilweise u. a. auch für das Aufnehmen von Daten oder Signalen
z. B. von der Sammelstelle verwendet wird. Mindestens ein Teil des Empfängers kann also
für zwei Aufgaben genutzt werden. Es ist somit dann auch möglich, durch eine fernsteuern
de Stelle den Sender ein- und auszuschalten oder auch die in der Lesestelle gespeicherten
Daten abzufragen. Der Empfänger ist nicht näher beschrieben. Empfänger bestehen im
allgemeinen u. a. aus Verstärker, Filter Demodulator und Oszillator.
5. Vorteilhaft ist nach Anspruch 5, daß die Lesestelle über einen eigenen Code verfügt.
Durch diesen Code kann die Lesestelle gezielt aus einer Gruppe weiterer Lesestellen an
gesprochen werden. Ebenso kann die Lesestelle die von ihr abgesandten Daten mit ihrem
Code versehen, so daß die entfernte Sammelstelle die Daten auch richtig zuordnen kann.
Im allgemeinen bietet es sich an, für das Arbeiten mit dem Code einen Mikrorechner zu
verwenden.
Durch eine Uhr kann die Lesestelle, wie in Anspruch 6 beschrieben, nach einem vorgege
benen Zeitplan versuchen, einen Datenträger zu lesen.
Eine andere Möglichkeit zur Nutzung der Uhr liegt darin, die Lesungen mit einem Zeitstem
pel zu versehen. Es ist möglich, daß die Lesestelle zu einem nicht vorbestimmten Zeitpunkt
die Daten aus dem Datenträger liest und erst später diese Daten an die Sammelstelle
schickt. Durch das Verknüpfen der Daten mit dem Zeitstempel erfährt die Sammelstelle,
wann der Datenträger gelesen wurde. Es ist in Anspruch 6 nicht erwähnt, aber der Stand
der Technik, daß es bei unsicherer Versorgungsspannung vorteilhaft ist, eine Uhr mit einem
Akku zu puffern.
Falls keine geeignete externe Versorgungsspannung zur Verfügung steht, erhält die Lese
stelle nach Anspruch 7 einen Energiespeicher, z. B. einen Akkumulator, so daß hiermit ein
Empfänger oder mindestens, ein Teil davon ständig oder wenigstens nach einem Zeitplan
eingeschaltet ist. Es ist von Vorteil, daß nicht die gesamte Lesestelle, insbesondere nicht
der Sender, den Energiespeicher ständig belastet.
Die Lesestelle kann beispielsweise angesprochen werden, wenn die Feldstärke an der An
tenne groß genug ist, um ein Schaltsignal an einem Verstärker im Empfänger auszulösen.
Es bietet sich in der Praxis an, daß falls vorhanden, ein Mikrorechner zur Decodierung des
Eingangssignals aktiviert wird. Hierdurch kann ferngesteuert der Befehl zum Einschalten
des Senders gegeben werden: Der Sender kann dann einen Datenträger aktivieren
und/oder Daten an die Sammelstelle schicken.
Wenn der Empfänger nicht ständig eingeschaltet ist, muß die Sammelstelle den Anruf wie
derholen oder entsprechend lange rufen. Die Rufzeit muß dann entsprechend länger sein
als die Auszeit des Empfängers ist.
Es ist in Anspruch 7 nicht festgelegt, wie der Zeitplan bestimmt wird. Dies kann natürlich
durch eine interne Uhr vorgegeben werden. Aber auch eine Oszillatorschaltung mit Teiler
oder andere Lösungen sind möglich.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den nachfolgenden Zeichnungen dargestellt
und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine mobile Lesestelle mit kontaktlosem Datenträger sowie eine Sammelstelle,
Fig. 2 eine Verbindung von Lesestelle und Sammelstelle über eine Ader auf der Lichtleitung
auf einem Fahrzeug.
Ein mögliches Ausführungsbeispiel einer mobilen Anwendung zeigt Fig. 1. Zu sehen ist der
kontaktlose Datenträger 10 mit einer Antenne 11, Energiegewinnung 12, internem Daten
speicher 13 und einer Sendestufe 14. Ob tatsächlich auf der gleichen oder einer anderen
Frequenz wieder zurückgesendet wird oder ob nur die Belastung der Antenne 11 den Daten
entsprechend geändert wird, ist prinzipiell für dieses Beispiel unbedeutend. Es wäre auch
möglich, daß der Datenträger 10 eine eigene Batterie oder einen Akku hat.
Datenträger 10 können intern oder extern mit Sensoren und Taster u. dergl. ausgestattet
sein. Es ist möglich, mit einem derartig ausgestatteten Datenträger 10 verschiedene Si
gnale im und am Container oder auf dem Fahrzeug zu erfassen und den Inhalt im Daten
speicher 13 entsprechend zu ändern.
Grundsätzlich wird der Datenträger 10 durch die Lesestelle 20 aktiviert. Hierzu wird das
Aktivierungssignal 27 abgeschickt. Der Datenträger 10 antwortet mit seinem Datenträgersi
gnal 17.
Die Lesestelle 20 besteht aus einer oder zwei Antennen 21, der Energieversorgung 22,
einem Rechner 23; dem Sender 24 und dem Empfänger 25. Die Verwendung von zwei
Antennen 21 oder einer Antenne 21 mit zwei Resonanzen bietet sich an, wenn mit ver
schiedenen, Frequenzen gesendet und empfangen wird.
Bei der Energieversorgung 22 kann es sich z. B. um ein Netzteil oder eine Batterie oder Ac
kumulator handeln. Bei Versorgung mit sauberer externer Spannung kann diese Baugruppe
entfallen.
Der Rechner 23 kann zum Decodieren des Datenträgersignals 17 benutzt werden. Des
weiteren kann er den internen Code der Lesestelle 20 enthalten oder auch noch über eine
interne Uhr verfügen. Prinzipiell ist es möglich, den Rechner 23 auch zu verwenden, um
über den Sender 24 einen Datenträger 10 zu programmieren, falls dieser beschreibbar ist.
Es ist ersichtlich, daß verschiedene Baugruppen in der Lesestelle 20 benutzt werden kön
nen, um sowohl den Datenträger 10 zu lesen, als auch mit der Sammelstelle 30 zu kommu
nizieren. Das Anforderungssignal 38 der Sammelstelle 30 wird in ähnlicher Weise verar
beitet wie das Datenträgersignal 17. Auch die Sammelstellen-Antennen 31, der Sammel
stellen-Rechner 33, der Sammelstellen-Sender 34 und der Sammelstellen-Empfänger 35
auf der Sammelstelle 30 können prinzipiell so aufgebaut sein wie die entsprechenden Bau
gruppen der Lesestelle 20.
Das Lesestellensignal 28 enthält Daten, während das Energiesignal 27 für einen unbe
schreibbaren Datenträger 10 im allgemeinen nur aus einem unmodulierten Träger besteht.
Die Lesestelle 20 kann vorteilhaft an einer Warenerfassungsstelle verwendet werden, um
Waren zu prüfen, die mit einem Datenträger 10 ausgestattet sind.
In einem ersten Beispiel erfaßt eine Kassiererin mit der batteriebetriebenen Lesestelle 20
verschiedene Waren auf einem Transportband oder Transportwagen. Jede Ware ist mit
Datenträgern 10 gekennzeichnet. Die Sammelstelle 30 ist stationär in der Nähe der Kasse
aufgebaut. Aktive Datenübertragungssysteme mit Trägerfrequenzen um 100 kHz können
auch schon bei kleiner Baugröße Reichweiten von mehr als 5 m erzielen. Der Datenaus
tausch zwischen Lesestelle 20 und Sammelstelle 30 geschieht berührungslos. Somit ist die
Kassiererin nicht durch Datenleitungen in ihrer Bewegungsfreiheit behindert.
In einem zweiten Beispiel lassen sich Lesestellen 20 ähnlich vorteilhaft in der Kommissio
nierung einsetzen. Die Sammelstelle 30 kann dann auf einem Gabelstapler sein. Der Kom
missionierer bedient dann die tragbare Lesestelle 20, um in Reichweite zum Gabelstapler
verschiedene mit Datenträger 10 gekennzeichnete, Objekte zu erfassen.
Ein drittes Beispiel gilt dem Erfassen von Containern. Hier macht das direkte Lesen von
Datenträgern 10, die sich an einem Container auf einem Lkw befinden. Schwierigkeiten.
Datenträger 10, die selbst keine eigene Batterie haben, können nämlich in der Regel nur
über relativ geringe Reichweiten von z. B. 30 cm gelesen werden. Wenn die Container dann
beim Ein- und Ausfahren eines Lkws am Werkstor gelesen werden sollen, beträgt die Höhe
des Containers bis zur Sammelstellen-Antenne 31 in der Fahrbahn meistens mehr als 1 m.
Vorteilhaft ist es dann, wenn sich die Lesestelle 20 am Lkw oder auf dem Anhänger oder
Sattelauflieger an einer bestimmten Stelle in der Nähe des Datenträgers 10 befinden kann.
Jetzt ist es möglich, daß die Lesestelle 20 kurz nach dem Lesen des Datenträgers 10 auch
gleich das entsprechende Lesestellensignal 28 an die Sammelstelle 30 schickt. Da die Le
sestelle 20 mit sehr viel mehr Energie sendet als der Datenträger 10, sind Entfernungen
zwischen dem Fahrzeug bzw. der Lesestelle 20 und der Sammelstelle 30 von mehr als 5 m
möglich.
Den Anschluß einer Lesestelle 20 auf einem Fahrzeug zeigt Fig. 2. Hiervon abweichende
Ausführungsformen und Anwendungen sind möglich. Insbesondere auf Anhängern und
Sattelaufliegern steht meistens keine permanente Eneregiequelle zur Verfügung. Ebenso
fehlt eine eigene Datenübertragungsleitung, die die Verbindung zur,Zugmaschine herstellt.
Der Datenträger 10 kann aber trotzdem über die am Anhänger oder am Sattelauflieger be
findliche Lesestelle 20 erfaßt werden, wenn die Lesestelle 20 an eine Ader 29 der Lichtlei
tungen angeschlossen,wird, also an Bremslicht, Rücklicht, Rückfahrscheinwerfer oder
Blinklicht.
In dem Moment,in dem der Fahrer das betreffende Licht für einen kurzen oder längeren
Zeitraum einschaltet, kann die Lesestelle 20 den Datenträger 10 erfassen. Evtl. kann auch
ein optionaler Akkumulator auf der Lesestelle 20 nachgeladen werden.
Die Lesestelle 20 kann das Lesestellensignal 28 an die Sammelstelle 30 je nach Ausfüh
rung auch über dieselbe Ader 29, über die sie auch Energie aufgenommen hat, oder über
eine andere Ader zurücksenden. Es kann vorteilhaft genutzt werden, daß das Lesestellen
signal 28 durch den Sender 24 auf eine entsprechend hohe Trägerfrequenz aufmoduliert
wird. In der praktischen Ausführung können oder müssen Filterelemente 26, 36 zum An
schluß an die Leitung 29 vorgesehen werden. Ein geeignetes Filterelement 26, 36 besteht
z. B. aus mindestens einem Kondensator.
Wenn für die Datenübertragung dieselbe Ader 29 benutzt werden soll, mit der auch die
Energie zugeführt wird, bietet es sich auch u. a. an,
- - beispielsweise das Blinklicht zu benutzen und das Lesestellensignal 28 erst dann abzu schicken, wenn das Blinklicht gerade ausgegangen ist; hierzu muß dann genügend Energie zum Senden auf der Lesestelle 20 zwischengespeichert werden, z. B. in einem Akkumulator oder
- - daß die Fahrzeugbatterie 42 und möglicherweise auch die Lampe 44 durch je eine Dros sel 43 von der Lesestelle 20 und der Sammelstelle 30 für Wechselspannungen also auch Lesestellensignale 28 und Anforderungssignale 38 getrennt wird. Für die Gleich spannung zur Lampe 41 und zur Lesestelle 20 sind die Drosseln 43 durchlässig.
In Fig. 2 sind weiterhin ein Lichttaster 44 und der Steckverbinder 45 zum Anhänger zu se
hen. Die Antenne 21 liegt nicht am gleichen Ein- bzw. Ausgang von Empfänger 25 bzw.
Sender 24 wie Filter 26. Hierdurch s,oll deutlich werden, daß evtl. nur Baugruppen oder
Bauteile des Empfängers 25 bzw. Senders 24, also z. B. nur Filter oder Verstärker oder
Demodulator oder Modulator oder Oszillator oder Elemente davon für das Lesen des Da
tenträgers 10 und zur Datenübertragung mit der Sammelstelle 30 doppelt genutzt sind.
Das Verfahren kann auch eingesetzt werden, um den Zeitpunkt und den Standort des Auf-
oder Abladens eines Containers oder sonstigen Objektes oder das An- und Abhängen ei
nes Anhängers oder Sattelaufliegers zu erfassen. Mit jeder Aktivierung der Lesestelle 20
wird die Lesestelle 20 mitteilen, ob der Datenträger 10 und somit der Container noch auf
dem Anhänger aufgeladen ist.
Des weiteren erfährt man aus dem Telegramm des Lesestellensignals 28, daß die Lese
stelle 20 und somit der Anhänger oder Sattelauflieger überhaupt noch angeschlossen ist
bzw. um welchen Anhänger bzw. Sattelauflieger es sich handelt.
Die Signale können in der Zugmaschine gespeichert werden und mit einer entsprechenden
Ortserfassung, z. B. durch Satellitennavigation, verknüpft werden. Bei Bedarf können diese
Daten aber auch per Funk sogleich an die Zentrale übertragen werden.
Claims (7)
1. Verfahren zum Lesen von Datenträgern und zur Datenübertragung an eine entfernte
Sammelstelle, bestehend mindestens aus je einem kontaktlosen Datenträger, einer ent
fernten Sammelstelle und einer Lesestelle mit einem Sender, mit dem der kontaktlose
Datenträger aktiviert wird, einem Empfänger, mit dem Daten-vorn kontaktlosen Datenträ
ger empfangen werden und mindestens einer Antenne,
dadurch gekennzeichnet,
daß die von der Lesestelle empfangenen Daten bearbeitet oder nicht bearbeitet an die Sammelstelle geschickt werden und
daß der Sender der Lesestelle ganz oder teilweise auch zum Abschicken der Daten an die Sammelstelle genutzt wird.
daß die von der Lesestelle empfangenen Daten bearbeitet oder nicht bearbeitet an die Sammelstelle geschickt werden und
daß der Sender der Lesestelle ganz oder teilweise auch zum Abschicken der Daten an die Sammelstelle genutzt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Lesestelle über eine oder mehrere Adern einer Energieleitung mit der Sammel stelle verbunden ist und
daß der Sender oder ein Teil des Senders derart an diese Ader oder Adern ange schlossen ist, daß Daten an die Sammelstelle übertragen werden können.
daß die Lesestelle über eine oder mehrere Adern einer Energieleitung mit der Sammel stelle verbunden ist und
daß der Sender oder ein Teil des Senders derart an diese Ader oder Adern ange schlossen ist, daß Daten an die Sammelstelle übertragen werden können.
3. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Daten über den Sender und die Antenne an die Sammelstelle geschickt werden.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Lesestelle nicht nur Daten vom Datenträger sondern auch Signale und/oder Daten von der Sammelstelle oder anderen entfernten Einrichtungen empfangen kann und
daß der Empfänger oder wenigstens ein Teil davon für beide Aufgaben verwendet wird.
daß die Lesestelle nicht nur Daten vom Datenträger sondern auch Signale und/oder Daten von der Sammelstelle oder anderen entfernten Einrichtungen empfangen kann und
daß der Empfänger oder wenigstens ein Teil davon für beide Aufgaben verwendet wird.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Lesestelle über einen internen Code verfügt, durch den sie sich von anderen
Lesestellen unterscheidet.
6. Verfahren nach einem der vorher genannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Lesestelle eine Uhr beinhaltet und
daß die Lesestelle kontaktlose Datenträger nach einem vorbestimmten Zeitplan lesen kann und/oder
daß sie gelesene Daten mit einem Zeitstempel versehen kann.
daß die Lesestelle eine Uhr beinhaltet und
daß die Lesestelle kontaktlose Datenträger nach einem vorbestimmten Zeitplan lesen kann und/oder
daß sie gelesene Daten mit einem Zeitstempel versehen kann.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Lesestelle über einen Energiespeicher verfügt, mit dem der Empfänger oder ein Teil davon ständig oder nach einem bestimmten Zeitplan betrieben werden kann und
daß der Sender nur bei Bedarf eingeschaltet wird und den Energiespeicher belastet.
daß die Lesestelle über einen Energiespeicher verfügt, mit dem der Empfänger oder ein Teil davon ständig oder nach einem bestimmten Zeitplan betrieben werden kann und
daß der Sender nur bei Bedarf eingeschaltet wird und den Energiespeicher belastet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998134342 DE19834342A1 (de) | 1998-07-30 | 1998-07-30 | Verfahren zum Lesen von Datenträgern und zur Datenübertragung an eine entfernte Sammelstelle |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998134342 DE19834342A1 (de) | 1998-07-30 | 1998-07-30 | Verfahren zum Lesen von Datenträgern und zur Datenübertragung an eine entfernte Sammelstelle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19834342A1 true DE19834342A1 (de) | 2000-02-24 |
Family
ID=7875836
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998134342 Withdrawn DE19834342A1 (de) | 1998-07-30 | 1998-07-30 | Verfahren zum Lesen von Datenträgern und zur Datenübertragung an eine entfernte Sammelstelle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19834342A1 (de) |
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- 1998-07-30 DE DE1998134342 patent/DE19834342A1/de not_active Withdrawn
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