DE19834135A1 - Aufladbare Brennkraftmaschine - Google Patents
Aufladbare BrennkraftmaschineInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine aufladbare Brennkraftmaschine mit einem Verbrennungsmotor, einem Lader, der Ansaugluft in Ladeluft umwandelt, Antriebsmitteln zum Antrieb des Laders und mit einem geschlossenen Ladeluft-Kühlmittelkreislauf, wobei die gekühlte Ladeluft dem Verbrennungsmotor zugeführt wird. Ein derartiger Ladeluft-Kühlmittelkreislauf beinhaltet eine Kühlmittelpumpe, die Kühlmittel im Ladeluft- Kühlmittelkreislauf antreibt, einen Kühlluft/Kühlmittel-Wärmetauscher, in dem Wärmeenergie vom Kühlmittel an Kühlluft übertragen wird, und einen Kühlmittel/Ladeluft-Wärmetauscher, in dem Wärmeenergie von der Ladeluft an das Kühlmittel übertragen wird. DOLLAR A Bei einer derartigen Brennkraftmaschine soll ein Antrieb der Kühlmittelpumpe einfacher und insb. preiswerter ausgebildet werden. DOLLAR A Dieses Problem wird insb. dadurch gelöst, daß die Antriebsmittel des Laders gleichzeitig die Kühlmittelpumpe antreiben.
Description
Bei einer aufladbaren Brennkraftmaschine wird ein Verbren
nungsmotor mit aufgeladener Luft (Ladeluft) versorgt, die im
Vergleich zu der aus der Atmosphäre angesaugten Luft
(Ansaugluft) einen erhöhten Druck aufweist. Durch diese Maß
nahme kann die Leistungsfähigkeit des Verbrennungsmotors er
heblich gesteigert werden. Zum Aufladen der Ansaugluft weist
die Brennkraftmaschine einen Lader auf, der bspw. durch eine
mechanische Kopplung an die Kurbelwelle des Verbrennungsmo
tors oder durch die unter hohem Druck aus dem Verbrennungsmo
tor austretenden Abgase über eine Turbine angetrieben ist.
Letztere Konfiguration wird üblicherweise als Abgas-
Turbolader bezeichnet.
Um die Leistungsfähigkeit des derart aufgeladenen Verbren
nungsmotors weiter zu steigern wird die Brennkraftmaschine
mit einer Ladeluftkühlung ausgestattet, mit deren Hilfe die
aufgrund der Aufladung erhitzte Ladeluft vor ihrem Eintritt
in den Verbrennungsmotor gekühlt wird. Diese Maßnahme bewirkt
eine beträchtliche Steigerung der dem Verbrennungsmotor zur
Verfügung stehenden Luftmasse und steigert somit nochmals
dessen Leistungsfähigkeit. Darüber hinaus bewirkt die Lade
luftkühlung eine thermische Entlastung des Verbrennungsmotors
sowie seiner Peripherie, d. h. sämtlicher im Motorraum ange
ordneter Aggregate.
Zur Realisierung der Ladeluftkühlung stehen eine Reihe unter
schiedlicher Konzepte zur Verfügung. Eine einfache und in der
Praxis vielfach eingesetzte Konzeption ist die direkte Lade
luftkühlung, bei der ein Kühlluft/Ladeluft-Wärmetauscher vor
gesehen ist, in dem Wärmeenergie von der Ladeluft auf Kühl
luft übertragen wird. Die Kühlluft, das ist in der Regel der
Fahrtwind, der ggf. durch ein angetriebenes Lüfterrad unter
stützt ist, beaufschlagt dabei den Kühlluft/Ladeluft-
Wärmetauscher.
Eine derartige direkte Luftkühlung ist z. B. aus der
JP 61-294 131 bekannt. Bei der dort gezeigten Brennkraftma
schine treibt eine durch Abgas angetriebene Turbine einen
Lüfter an (Abgas-Turbolüfter), der seinerseits zum Antrieb
einer Kühlluftströmung dient. Mit dieser Kühlluftströmung
wird dann der in der Ladeluftzuführung angeordnete Kühl
luft/Ladeluft-Wärmetauscher sowie ein Kühlluft/Kühlmittel-
Wärmetauscher des Motor-Kühlmittelkreislaufes beaufschlagt.
Auch die DE-PS 9 53 201 zeigt eine Anordnung mit direkter
Ladeluftkühlung. Bei dieser bekannten Anordnung wird ein Lüf
ter zur Beaufschlagung eines Kühlluft/Ladeluft-Wärmetauschers
mit Kühlluft mit Hilfe einer Turbine angetrieben. Die verwen
dete Turbine wird dabei mit Hilfe eines abgezweigten Teil
stromes der Ladeluft angetrieben.
Bei einem anderen System zur Kühlung der Ladeluft wird eine
indirekte Ladeluftkühlung durchgeführt. Dabei wird in einem
Kühlmittelkreislauf ein Kühlmittel transportiert, das in ei
nem Kühlluft/Kühlmittel-Wärmetauscher gekühlt wird, indem
Wärmeenergie vom Kühlmittel auf die Kühlluft übertragen wird.
Der Kühlmittelkreislauf enthält außerdem einen Kühlmit
tel/Ladeluft-Wärmetauscher, in dem Wärmeenergie von der Lade
luft auf das Kühlmittel übertragen wird. Die Kühlluft wird
hierbei wiederum durch den Fahrtwind gebildet, wobei deren
Wirkung ggf. durch ein Lüfterrad od. dgl. gesteigert werden
kann.
Bei der indirekten Ladeluftkühlung wird zwischen einer inte
grierten und einer separaten Ladeluftkühlung unterschieden.
Bei der indirekten integrierten Ladeluftkühlung wird von ei
nem zur Kühlung des Verbrennungsmotors dienenden Motor-
Kühlmittelkreislauf ein Teilstrom des Kühlmittels abgezweigt
und zur Beaufschlagung des Kühlmittel/Ladeluft-Wärmetauschers
und somit zur Kühlung der Ladeluft verwendet. Da in dem Mo
tor-Kühlmittelkreislauf selbst das abgekühlte Kühlmittel noch
ein relativ hohes Temperaturniveau aufweist, ist die Verwen
dung des gekühlten Kühlmittels zur Ladeluftkühlung nur bei
extrem hohen Ladelufttemperaturen sinnvoll, wie sie z. B. im
Nutzfahrzeugbereich auftreten können, oder in Verbindung mit
einem zusätzlichen Kühlluft/Kühlmittel-Wärmetauscher möglich,
wobei dann das bereits abgekühlte Kühlmittel nochmals gekühlt
wird. Bei einer derartigen Ladeluftkühlung ist ein relativ
hoher baulicher und regelungstechnischer Aufwand erforder
lich.
In der Praxis hat dich zumindest bei Personenkraftwagen die
indirekte separate Ladeluftkühlung als das am effektivsten
arbeitende System zur Kühlung der Ladeluft herausgestellt.
Hierbei existiert neben dem Motor-Kühlmittelkreislauf ein da
von völlig unabhängig arbeitender, separater, geschlossener
Kühlmittelkreislauf für die Ladeluftkühlung. Dabei kann
durchaus vorgesehen sein, den Ladeluft-Kühlmittelkreislauf
für ganz bestimmte Zwecke und Betriebspunkte, wie z. B. zur
Befüllungserleichterung, zum Druckausgleich, zur Kreis
laufentlüftung, mit dem Motor-Kühlmittelkreislauf zu verbin
den. Ein derartiger Ladeluft-Kühlmittelkreislauf weist einen
Kühlmittel/Ladeluft-Wärmetauscher auf, in dem Wärmeenergie
von der Ladeluft auf das Kühlmittel übertragen wird. Außerdem
durchströmt das erwärmte Kühlmittel einen Kühl
luft/Kühlmittel-Wärmetauscher, in dem Wärmeenergie vom Kühl
mittel an die Kühlluft abgegeben wird. Auch hier wird die
Kühlluft vorzugsweise durch den Fahrtwind gebildet, der er
forderlichenfalls durch einen angetriebenen Lüfter unter
stützt wird. Im Ladeluft-Kühlmittelkreislauf ist außerdem ei
ne Umwälzpumpe bzw. Kühlmittelpumpe angeordnet, die das Kühl
mittel in den Leitungen des Ladeluft-Kühlmittelkreislaufes
antreibt.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine aufgeladene Brenn
kraftmaschine mit einer solchen indirekten separaten Lade
luftkühlung, d. h. eine aufladbare Brennkraftmaschine mit den
Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches 1.
Eine derartige Brennkraftmaschine ist aus der EP 0 071 807 A2
bekannt. Dort wird Ansaugluft mit Hilfe eines Abgas-
Turboladers aufgeladen und über einen Kühlmittel/Ladeluft-
Wärmetauscher einem Verbrennungsmotor zugeführt. Die Verbren
nungs-Abgase des Verbrennungsmotors treiben eine Turbine des
Abgas-Turboladers an, die über eine gemeinsame Welle den zu
gehörigen Verdichter bzw. Lader antreibt.
Der hierbei durchströmte Kühlmittel/Ladeluft-Wärmetauscher
ist Teil eines separaten Ladeluft-Kühlmittelkreislaufes, der
außerdem einen Kühlluft/Kühlmittel-Wärmetauscher und eine ein
Kühlmittel im Ladeluft-Kühlmittelkreislauf antreibende Kühl
mittelpumpe aufweist.
Bei der bekannten Brennkraftmaschine ist die Kühlmittelpumpe
mechanisch an den Verbrennungsmotor gekoppelt, d. h. die Kühl
mittelpumpe wird direkt oder indirekt von der Kurbelwelle des
Motors angetrieben. Auf diese Weise hängt die Kühlmittel-
Umwälzung oder Kühlmittel-Förderung im Ladeluft-
Kühlmittelkreislauf von der Motordrehzahl ab. Dies kann bei
Motor-Betriebszuständen, in denen keine Ladeluftkühlung er
forderlich ist, z. B. im Leerlaufbetrieb, im Schubbetrieb oder
bei geringer Teillast, zu einem unnötigen Pumpenlauf führen,
wodurch bspw. die Lebensdauer der Kühlmittelpumpe reduziert
wird.
Aus der US 2,910,005 ist eine Flüssigkeitspumpe bekannt, die
durch eine Gasturbine angetrieben ist. Eine derartige turbi
nenbetriebene Pumpe wird in der Luftfahrt verwendet.
Bessere Ergebnisse als mit einer mechanisch an den Verbren
nungsmotor gekoppelten werden mit Hilfe einer elektrisch an
getriebenen Kühlmittelpumpe erzielt, deren Drehzahl und somit
deren Förderleistung in Abhängigkeit z. B. der Ladelufttempe
ratur oder des Ladedruckes gesteuert bzw. geregelt wird. Ein
auf diese Weise an den Kühlbedarf für die Ladeluft angepaßter
Pumpenbetrieb kann bspw. einen proportionalen Zusammenhang
zwischen Kühlmittelumwälzung bzw. Pumpenförderleistung und
Ladedruck oder Ladelufttemperatur gewährleisten. Zum Beispiel
können dadurch thermische Belastungen des Motors reduziert
werden.
Den genannten Vorteilen einer elektrisch angetriebenen Kühl
mittelpumpe stehen jedoch u. a. folgende Nachteile gegenüber:
Ein separater Elektromotor zum Antrieb der Pumpe weist ein
relativ hohes Gewicht auf und belastet das elektrische Bord
netz des Fahrzeuges. Ein leistungsstarker Elektromotor ist
relativ teuer; dazu kommen zusätzliche Kosten für eine Steue
rungs- und Regelungselektronik sowie die zugehörige Sensorik,
wie z. B. Temperatur- oder Drucksensoren. Außerdem arbeitet
die elektrisch angetriebene Pumpe mit einem doppelten Ver
lust, da zum einen der Wirkungsgrad bei der Erzeugung der
elektrischen Energie aus der mechanischen Antriebsleistung
des Verbrennungsmotors und zum anderen der Wirkungsgrad bei
der Umsetzung der elektrischen Energie in mechanische An
triebsleistung der Pumpe die Effektivität der elektrisch an
getriebenen Pumpe herabsetzen. Schließlich wird die erzielba
re Pumpleistung und somit die im Ladeluft-Kühlmittelkreislauf
erzielbare "Kühlleistung" für die Ladeluft zusätzlich zu den
zu berücksichtigenden Kosten und zu der Bordnetzbelastung au
ßerdem durch den im Motorraum zur Verfügung stehenden Bauraum
begrenzt.
Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich mit dem Problem,
bei einer Brennkraftmaschine der vorstehend genannten Art ei
nen Antrieb der Kühlmittelpumpe einfacher und insbesondere
preiswerter auszubilden.
Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch eine Brennkraftma
schine mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, bereits
vorhandene Antriebsmittel, die zum Antrieb des Laders dienen,
gleichzeitig für den Antrieb der Kühlmittelpumpe auszunutzen.
Auf diese Weise müssen keine zusätzlichen Antriebsmittel mon
tiert werden, wodurch vor allem Bauraum und Kosten eingespart
werden. Es muß lediglich eine mechanische Kopplung des Lader-
Antriebes mit der Kühlmittelpumpe durchgeführt werden. Dies
kann bspw. mit Hilfe von Zahnriemen, Keilriemen, Zahnrädern,
Ketten einer Antriebswelle od. dgl. durchgeführt werden.
Entsprechend einer vorteilhaften Weiterbildung der erfin
dungsgemäßen Brennkraftmaschine können die Antriebsmittel als
mechanisch gekoppelter Antriebsstrang ausgebildet sein, der
einenends durch den Verbrennungsmotor angetrieben ist und der
anderenends den Lader und die Kühlmittelpumpe antreibt. Vor
zugsweise können dabei Kupplungs- und/oder Getriebemittel
zwischen dem Verbrennungsmotor und dem Lader und/oder zwi
schen dem Verbrennungsmotor und der Kühlmittelpumpe im An
triebsstrang angeordnet sein. Die vorgenannten Maßnahmen sind
dann von besonderem Vorteil, wenn der Lader antriebsmäßig me
chanisch an den Verbrennungsmotor gekoppelt ist. Ein derarti
ger Lader kann bspw. ein Roots-Gebläse sein. Eine spezielle
Ausführungsform eines solchen, mechanisch an den Verbren
nungsmotor gekoppelten Laders wird bei Brennkraftmaschinen
der Anmelderin als "Kompressor" bezeichnet.
Mit Hilfe der genannten Kupplungs- und/oder Getriebemittel
können zum einen der Lader und zum anderen die Kühlmittelpum
pe gleichzeitig oder unabhängig von einander mit der Drehzahl
des Verbrennungsmotors gekoppelt werden. Außerdem kann eine
Über- bzw. Untersetzung der Drehzahl des Verbrennungsmotors
auf die Drehzahl des Laders und/oder der Kühlmittelpumpe
durchgeführt werden. Die genannten Kupplungs- und/oder Ge
triebemittel können dabei elektronisch gesteuert bzw. gere
gelt werden. Ebenso kann eine hydraulische, insbesondere vis
kositätsabhängige, Kopplung ausgebildet werden, die jeweils
in Abhängigkeit der Drehzahl des Verbrennungsmotors den Lader
und die Kühlmittelpumpe antreibt. Beispielsweise ist bei ei
ner Kupplung deren Eingangsseite über eine viskose Flüssig
keit mit deren Ausgangsseite kraftübertragend gekoppelt. Dann
erfolgt z. B. bei relativ niedrigen Motor-Drehzahlen noch kei
ne Kraftübertragung im Antriebsstrang, so daß sowohl Lader
als auch Kühlmittelpumpe keine Wirkung entfalten. Erst bei
größeren Motordrehzahlen findet eine Kraftübertragung statt
und der Lader beginnt mit seiner Ladetätigkeit. Gleichzeitig
beginnt auch die Kühlmittelpumpe den Ladeluft-
Kühlmittelkreislauf zu aktivieren, um die sich dann ausbil
dende, erhitzte Ladeluft zu kühlen. Die Ladeluftkühlung paßt
sich somit automatisch den herrschenden Anforderungen an.
Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der erfindungsgemäßen
Brennkraftmaschine sind die Antriebsmittel als Turbine ausge
bildet, die durch Abgase des Verbrennungsmotors angetrieben
ist und die den Lader und die Kühlmittelpumpe über einen me
chanisch gekoppelten Antriebsstrang antreibt. Vorzugsweise
können auch hier Kupplungs- und/oder Getriebemittel zwischen
der Turbine und der Kühlmittelpumpe im Antriebsstrang ange
ordnet sein. Bei dieser Ausführungsform wird von einer Brenn
kraftmaschine mit einem Abgas-Turbolader ausgegangen. Der ge
nannte Antriebsstrang koppelt dabei die Turbine des Turbola
ders mit dessen Verdichter bzw. Lader und kann bspw. als Wel
le ausgebildet sein. Dieser Antriebsstrang kann dann dadurch
weitergeführt werden, daß die Welle zwischen Turbine und La
der insb. über die Kupplungs- und/oder Getriebemittel an eine
Welle der Kühlmittelpumpe angeschlossen ist, so daß Rotatio
nen der Turbine eine Drehung der Kühlmittelpumpe bewirken.
Über die Drehzahl der Turbine hängt dabei die Förderleistung
der Kühlmittelpumpe von dem im Lader erzielten Ladedruck und
von der Temperatur der Ladeluft ab. Wie die vorgenannte Aus
führungsform kann auch diese ohne elektronische Steuerungs- und
Regelungsmittel auskommen, da die Kühlmittelpumpe in Ab
hängigkeit der Ladertätigkeit selbsttätig zugeschaltet wird.
Das vorstehend genannte Problem wird auch durch eine Brenn
kraftmaschine mit den Merkmalen des Anspruches 6 gelöst.
Die Erfindung beruht hierbei auf dem allgemeinen Gedanken,
eine separate Turbine für den Antrieb der Kühlmittelpumpe
vorzusehen. Derartige Turbinen können bspw. in Radial-
Bauweise relativ platzsparend ausgebildet und insb. integral
mit der Kühlmittelpumpe hergestellt sein. Als Antriebsmittel
für diese Turbine können dabei Gas-Strömungen verwendet wer
den, die von der Drehzahl des Verbrennungsmotors und somit
von der Drehzahl des Laders und über diese vom Ladedruck und
der Ladelufttemperatur abhängen.
Beispielsweise kann die Turbine durch die Ladeluft angetrie
ben werden, wozu vor dem Verbrennungsmotor ein Teilstrom von
der durch den Lader erzeugten Ladeluft abgezweigt ist. Diese
Ladeluft besitzt ein hohes Energieniveau, so daß sie sich in
besonderer Weise zum Antrieb der Turbine eignet.
Die Abzweigung der Ladeluft zur Turbine erfolgt vorzugsweise
nach dem Kühlmittel/Ladeluft-Wärmetauscher, um die thermische
Belastung der Turbine zu reduzieren. Die in der Turbine ent
spannte Ladeluft kann bspw. zum Kühlen von verschiedenen Ag
gregaten der Brennkraftmaschine verwendet werden. Ebenso kann
die in der Turbine entspannte Ladeluft der Ansaugluft vor dem
Lader zugeführt werden.
Entsprechend einer anderen Ausführungsform kann die die Kühl
mittelpumpe antreibende Turbine durch Abgase des Verbren
nungsmotors angetrieben werden, wozu nach dem Verbrennungsmo
tor zumindest ein Teilstrom aus dem Abgasstrang abgezweigt
ist. Auch die Abgase weisen ein relativ hohes Energieniveau
auf und sind daher in besonderer Weise zum Antrieb einer Tur
bine geeignet. Das Energieniveau der Abgase hängt dabei wie
derum von der Drehzahl des Verbrennungsmotors und dadurch von
der Drehzahl des Laders und über diese wieder von der Lade
lufttemperatur und dem Ladedruck ab.
Weitere wichtige Merkmale und Vorteile der erfindungsgemäßen
Brennkraftmaschine ergeben sich aus den Unteransprüchen, aus
den Zeichnungen und aus der nachfolgenden Figurenbeschreibung
anhand der Zeichnungen.
Es versteht sich, daß die vorstehend genannten und die nach
stehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der je
weils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombi
nationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den
Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den
Zeichnungen dargestellt und werden in der nachfolgenden Be
schreibung näher erläutert. Es zeigen, jeweils schematisch,
Fig. 1 eine Prinzipdarstellung einer ersten Ausführungs
form der erfindungsgemäßen Brennkraftmaschine,
Fig. 2 eine Prinzipdarstellung einer zweiten Ausführungs
form der erfindungsgemäßen Brennkraftmaschine,
Fig. 3 eine Prinzipdarstellung einer dritten Ausführungs
form der erfindungsgemäßen Brennkraftmaschine und
Fig. 4 eine Prinzipdarstellung eines Antriebsstranges ei
ner vierten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Brennkraftmaschine.
Entsprechend den Fig. 1 bis 3 wird bei einer erfindungsgema
ßen Brennkraftmaschine 1 von einem Lader 2 Frischluft oder
Ansaugluft über eine Ansaugluftzuführung 3 angesaugt. Bevor
die Ansaugluft in den Lader 2 eintritt durchquert sie ein in
der Ansaugluftzuführung 3 angeordnetes Ansaugluftfilter 4.
Der Lader 2 ist in den in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Aus
führungsbeispielen als Verdichter eines Abgas-Turboladers 5
ausgebildet. Die zur Ladeluft verdichtete Ansaugluft wird in
einer Ladeluftleitung 6 einem Kühlmittel/Ladeluft-
Wärmetauscher 7 zugeführt, in dem Wärmeenergie von der Lade
luft auf ein Kühlmittel übertragen wird. Nach dem Kühlmit
tel/Ladeluft-Wärmetauscher 7 führt die Ladeluftleitung 6 die
gekühlte Ladeluft einem Verbrennungsmotor 8 zu.
In einem Abgasstrang 9 werden Verbrennungs-Abgase aus dem
Verbrennungsmotor 8 abgeführt. Der Abgasstrang 9 leitet dabei
die Abgase zunächst einer Turbine 10 des Abgas-Turboladers 5
zu, in der die Abgase entspannt werden. Durch diese Entspan
nung wird die Turbine 10 in Rotation versetzt, die durch eine
Welle 11 auf den Verdichter bzw. Lader 2 übertragen wird und
zu dessen Antrieb dient.
Die entspannten Abgase werden nach der Turbine 10 einer im
Abgasstrang 9 angeordneten, nicht dargestellten Abgasreini
gungsanlage zugeführt.
Der zur Kühlung der Ladeluft verwendete Kühlmittel/Ladeluft-
Wärmetauscher 7 ist Bestandteil eines geschlossenen Ladeluft-
Kühlmittelkreislaufes 12. Das im Kühlmittel/Ladeluft-
Wärmetauscher 7 erwärmte Kühlmittel wird über eine Kühlmit
telleitung 13 einem Kühlluft/Kühlmittel-Wärmetauscher 14 zu
geführt, in dem Wärmeenergie von dem Kühlmittel auf die Kühl
luft übertragen wird. Der Kühlluft/Kühlmittel-Wärmetauscher
14 wird zu diesem Zweck mit Kühlluft beaufschlagt, was mit
Hilfe eines Pfeiles a symbolisiert ist. Diese Kühlluftbeauf
schlagung erfolgt bspw. durch eine Anströmung des Kühl
luft/Kühlmittel-Wärmetauschers 14 durch den Fahrtwind, wobei
diese Anströmung ggf. mit Hilfe eines angetriebenen Lüfters
verstärkt werden kann. Das abgekühlte Kühlmittel durchströmt
im weiteren Verlauf des Kühlmittelkreislaufes 12 eine Kühl
mittelpumpe 15, die das Kühlmittel im Kühlmittelkreislauf 12
antreibt. Nach der Kühlmittelpumpe 15 wird das gekühlte Kühl
mittel über die Kühlmittelleitung 13 wieder dem Kühlmit
tel/Ladeluft-Wärmetauscher 7 zugeführt.
Der für die Kühlung der Ladeluft vorgesehene Kühlmittelkreis
lauf 12 ist als sog. "Niedertemperatur-Kühlmittel-Kreislauf"
ausgebildet, der sich durch ein relativ niedriges Temperatur
niveau im kühlenden Kühlmittel auszeichnet. Im Unterschied
dazu weist bspw. das Kühlmittel im Motor-Kühlmittelkreislauf
einer Brennkraftmaschine, der zur Kühlung des Verbrennungsmo
tors dient, ein relativ hohes Temperaturniveau im Kühlmittel
auf.
Entsprechend Fig. 1 wird in einer ersten Ausführungsform die
Kühlmittelpumpe 15 durch eine Turbine 16 angetrieben, wobei
die antriebsmäßige, mechanische Kopplung zwischen Turbine 16
und Kühlmittelpumpe 15 mit Hilfe einer Welle 17 symbolisiert
ist.
Zum Antrieb der Turbine 16 dient abgekühlte Ladeluft, wobei
zu diesem Zweck aus der Ladeluftleitung 6 nach dem Kühlmit
tel/Ladeluft-Wärmetauscher 7 ein Teilstrom über eine Versor
gungsleitung 18 abgezweigt wird. Diese Abzweigung der Lade
luft erfolgt nach dem Kühlmittel/Ladeluft-Wärmetauscher 7, um
die thermische Belastung der Turbine 16 möglichst gering zu
halten. Die zum Antrieb der Kühlmittelpumpe 15 in der Turbine
16 entspannte Ladeluft wird zweckmäßigerweise über die Ver
sorgungsleitung 18 der Ansaugluftzuführung 3 vor deren Ein
tritt in den Lader 2 zugeführt.
Bei der Auslegung der Brennkraftmaschine 1 ist darauf zu ach
ten, daß bei Vollast des Verbrennungsmotors 8 zum einen der
abgezweigte Teilstrom der Ladeluft ausreichend Antriebsener
gie für die Kühlmittelpumpe 15 abgeben kann, um die erforder
liche Kühlung der Ladeluft zu bewirken. Zum anderen muß die
Leistung des Abgas-Turboladers 15 so bemessen sein, daß der
dem Verbrennungsmotor 8 zugeführte Hauptstrom ausreichend
Ladeluft für den Vollastbetrieb des Verbrennungsmotors 8
enthält.
Entsprechend Fig. 2 wird bei einer anderen Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Brennkraftmaschine 1 die Kühlmittelpum
pe 15 durch eine Turbine 19 angetrieben, wobei die mechani
sche Kopplung der Turbine 19 mit der Kühlmittelpumpe 15 durch
eine Welle 20 symbolisiert ist. Die Turbine 19 wird in dieser
Ausführungsform mit Hilfe der den Verbrennungsmotor 8 verlas
senden Abgase angetrieben, wobei aus dem Abgasstrang 9 eine
Versorgungsleitung 21 abzweigt, durch die ein Teilstrom der
Abgase der Turbine 19 zugeführt wird. Die aus der Turbine 19
austretenden, entspannten Abgase werden dem Abgasstrang 9
nach dem Abgas-Turbolader 5 wieder zugeführt, um sie der Ab
gasreinigungsanlage zuzuleiten.
Bei dieser Ausführungsform kann es zweckmäßig sein, zwischen
der durch den Abgasteilstrom angetriebenen Turbine 19 und der
von dieser angetriebenen Kühlmittelpumpe 15 eine thermische
Isolierung vorzusehen.
Entsprechend Fig. 3 wird bei einer weiteren Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Brennkraftmaschine 1 die Kühlmittelpum
pe 15 durch eine mechanische Kopplung an die Turbine 10 des
Abgas-Turboladers 5 angetrieben. Diese antriebsmäßige Kopp
lung erfolgt dabei über einen Antriebsstrang 22, der in Fig.
3 durch eine dicke Linie symbolisiert ist. Da die Turbine 10
und der Lader 2 in der Regel eine erheblich höhere Drehzahl
aufweisen als dies für die Kühlmittelpumpe 15 erforderlich
ist, können im Antriebsstrang 22 nicht dargestellte Getrie
be- und/oder Kupplungsmittel angeordnet sein. Im Unterschied zur
Darstellung in Fig. 3 können die Kühlmittelpumpe 15, die Tur
bine 10 und der Lader 2 auch eine bauliche Einheit bilden, um
bspw. Einbauraum zu sparen.
Die in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsformen der
erfindungsgemäßen Brennkraftmaschine 1 arbeiten selbstre
gelnd. Wenn bei niedrigen Drehzahlen des Verbrennungsmotors 8
dessen Abgase im Abgas-Turbolader 5 noch keine nennenswerte
Verdichtung der Ansaugluft bewirken können, erfordert die so
erzeugte Ladeluft auch keine Kühlung. Die entsprechend Fig. 1
zum Antrieb der Turbine 16 verwendete Ladeluft weist dann ein
kaum höheres Druckniveau als die Ansaugluft auf und kann dem
entsprechend auch die Kühlmittelpumpe 15 nicht antreiben. Bei
der Ausführungsform entsprechend Fig. 2 kann bei den genann
ten niedrigen Drehzahlen der Abgasteilstrom auch die Turbine
19 nicht oder nur geringfügig antreiben. Ebenso kann der An
triebsstrang 22 in der Ausführungsform gemäß Fig. 3 bei den
genannten geringen Drehzahlen des Verbrennungsmotors 8 keine
oder nur geringe Antriebskräfte auf die Kühlmittelpumpe 15
übertragen.
Im Unterschied dazu können die Abgase des Verbrennungsmotors
8 bei höheren Motordrehzahlen den Abgas-Turbolader 5 ausrei
chend antreiben, um eine zur Leistungssteigerung des Verbren
nungsmotors 8 geeignete Ladeluft zu erzeugen. Hierbei ist die
Drehzahl des Verbrennungsmotors 8 proportional zum Druckni
veau seiner Abgase und das Druckniveau der Abgase ist propor
tional zur Drehzahl der Turbine 10 und somit des Laders 2 des
Abgas-Turboladers 5. Schließlich ist dann der Ladedruck und
die Ladelufttemperatur proportional zur Drehzahl des Abgas-
Turboladers 5. Außerdem erhöht der ansteigende Ladedruck zu
sätzlich das Druckniveau der Abgase, so daß hier eine Rück
koppelung erfolgt.
Der zunehmende Ladedruck hat bei der Ausführungsform entspre
chend Fig. 1 eine Erhöhung der Antriebsleistung der Turbine
16 zur Folge, wodurch die "Kühlleistung" des Kühlmittelkreis
laufes 12 erhöht wird. Bei der Ausführungsform entsprechend
Fig. 2 hat der erhöhte Abgasdruck gleichfalls ein Anstieg der
Arbeitsleistung der Turbine 19 zur Folge, wodurch sich auch
in dieser Ausführungsform die Umwälzleistung der Kühlmittel
pumpe 15 erhöht und auch hier mit zunehmendem Ladedruck bzw.
mit zunehmender Ladelufttemperatur die Kühlwirkung im Kühl
mittel/Ladeluft-Wärmetauscher 7 zunimmt. Auch bei der Ausfüh
rungsform entsprechend Fig. 3 nimmt mit zunehmender Drehzahl
des Abgas-Turboladers 5 aufgrund der mechanischen Kopplung
über den Antriebsstrang 22 die Drehzahl und somit die
Pumpleistung der Kühlmittelpumpe 15 zu. Auch hier steigt dann
die Fähigkeit des Kühlmittelkreislaufes 12, die Ladeluft ab
zukühlen, mit zunehmender Ladelufttemperatur an.
In Fig. 4 ist ein Ausschnitt aus einem Antriebsstrang 23 wie
dergegeben, der bei einer vierten Ausführungsform der erfin
dungsgemäßen Brennkraftmaschine zum Antrieb sowohl des Laders
2 als auch der Kühlmittelpumpe 15 dient. Der Lader 2 kann in
diesem Fall bspw. als Roots-Gebläse ausgebildet sein, das
eingangsseitig mit Ansaugluft versorgt wird (symbolisiert
durch einen Pfeil b) und aus dem ausgangsseitig die aufgela
dene Ladeluft austritt (symbolisiert durch den Pfeil c). Die
Durchströmung der Kühlmittelpumpe 15, die wie in den vorange
henden Ausführungsbeispielen einen geschlossenen, separaten
Ladeluft-Kühlmittelkreislauf für die Kühlung der Ladeluft an
treibt, ist mit Pfeilen d symbolisiert.
Antriebsseitig, d. h. entsprechend Fig. 4 am linken Ende des
Antriebsstranges 23, ist der Antriebsstrang 23 an die Ab
triebsseite 24 des im übrigen hier nicht dargestellten Ver
brennungsmotors angeschlossen. Dabei kann die Kraftübertra
gung bspw. über eine Riemenscheibe od. dgl. erfolgen.
Vor dem Lader 2 ist im Antriebsstrang 23 eine Hauptkupplung
25 angeordnet, die selbstregelnd oder regelbar ausgestaltet
sein kann. Die Selbstregelung einer derartigen Kupplung kann
bspw. dadurch ausgebildet werden, daß zwei sich gegenüberlie
gende Scheiben durch eine viskose Flüssigkeit miteinander in
Kontakt stehen. Bei langsamen Drehzahlen der eingangsseitigen
Scheibe werden aufgrund der Viskosität der Flüssigkeit nur
geringe Kräfte an die ausgangsseitige Scheibe übertragen. Mit
zunehmender Drehzahl der eingangsseitigen Scheibe nimmt auch
die Kraftübertragung und somit die Drehzahl der ausgangsseit
gen Scheibe zu. Eine insbesondere in Abhängigkeit von Senso
ren regelbare Kupplung kann in üblicher Weise ausgebildet
sein.
Im Antriebsstrang 23 ist zwischen dem Lader 2 und der Kühl
mittelpumpe 15 außerdem eine Nebenkupplung 26 angeordnet, die
laderseitige Antriebskräfte zum Antrieb der Kühlmittelpumpe
15 auf diese übertragen kann. Auch diese Nebenkupplung 26
kann selbstregelnd oder in Abhängigkeit von Sensoren regelbar
sein, wobei die genannten Sensoren vorzugsweise den Ladedruck
und/oder die Ladelufttemperatur detektieren.
Claims (13)
1. Aufladbare Brennkraftmaschine, umfassend einen Verbren
nungsmotor, einen Lader, der Ansaugluft in Ladeluft umwan
delt, Antriebsmittel zum Antrieb des Laders und einen ge
schlossenen Ladeluft-Kühlmittelkreislauf mit einer Kühlmit
telpumpe, die Kühlmittel im Ladeluft-Kühlmittelkreislauf an
treibt, mit einem Kühlluft/Kühlmittel-Wärmetauscher, in dem
Wärmeenergie vom Kühlmittel an Kühlluft übertragen wird, und
mit einem Kühlmittel/Ladeluft-Wärmetauscher, in dem Wärmee
nergie von der Ladeluft an das Kühlmittel übertragen wird,
wobei die gekühlte Ladeluft dem Verbrennungsmotor zugeführt
wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Antriebsmittel (10; 23) des Laders (2) gleichzeitig
die Kühlmittelpumpe (15) antreiben.
2. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Antriebsmittel einen mechanisch koppelnden Antriebs
strang (23) aufweisen, der einenends durch den Verbrennungs
motor angetrieben ist und der anderenends den Lader (2) und
die Kühlmittelpumpe (15) antreibt.
3. Brennkraftmaschine nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß Kupplungs- und/oder Getriebemittel (25, 26) zwischen Ver
brennungsmotor und Lader (2) und/oder zwischen Verbrennungs
motor und Kühlmittelpumpe (15) im Antriebsstrang (23) ange
ordnet sind.
4. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Antriebsmittel eine Turbine (10) aufweisen, die durch
Abgase des Verbrennungsmotors (8) angetrieben ist und die den
Lader (2) und die Kühlmittelpumpe (15) über einen mechanisch
koppelnden Antriebsstrang (22) antreibt.
5. Brennkraftmaschine nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß Kupplungs- und/oder Getriebemittel zwischen Turbine (10)
und Kühlmittelpumpe (15) im Antriebsstrang (22) angeordnet
sind.
6. Brennkraftmaschine nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Turbine (16; 19) vorgesehen ist, welche die Kühlmit
telpumpe (15) antreibt.
7. Brennkraftmaschine nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Turbine (16) durch Ladeluft angetrieben ist, wozu vor
dem Verbrennungsmotor (8) ein Teilstrom von der durch den La
der (2) erzeugten Ladeluft abgezweigt ist.
8. Brennkraftmaschine nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abzweigung der Ladeluft für den Antrieb der Turbine
(16) nach dem Kühlmittel/Ladeluft-Wärmetauscher (7) angeord
net ist.
9. Brennkraftmaschine nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die in der Turbine (16) entspannte Ladeluft der Ansaug
luft vor dem Lader (2) zugeführt ist.
10. Brennkraftmaschine nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Turbine (19) durch Abgase angetrieben ist, wozu nach
dem Verbrennungsmotor (8) zumindest ein Teilstrom aus einem
Abgasstrang (9) abgezweigt ist.
11. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1 0,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Abgasstrang (9) eine Turbine (10) als Antriebsmittel
für den Lader (2) vorgesehen ist, wobei der Abgas-Teilstrom
zum Antrieb der die Kühlmittelpumpe (15) antreibenden Turbine (19)
zwischen dem Verbrennungsmotor (8) und der den Lader (2)
antreibenden Turbine (10) abgezweigt ist.
12. Brennkraftmaschine nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die entspannten Abgase der die Kühlmittelpumpe (15) an
treibenden Turbine (19) nach der den Lader (2) antreibenden
Turbine (10) in den Abgasstrang (9) eingeleitet sind.
13. Brennkraftmaschine nach einem der vorhergehenden Anspru
che,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Ladeluft-Kühlmittelkreislauf (12) als Niedertempera
tur-Kühlmittelkreislauf ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19834135A DE19834135A1 (de) | 1998-07-29 | 1998-07-29 | Aufladbare Brennkraftmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19834135A DE19834135A1 (de) | 1998-07-29 | 1998-07-29 | Aufladbare Brennkraftmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19834135A1 true DE19834135A1 (de) | 2000-02-03 |
Family
ID=7875703
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19834135A Withdrawn DE19834135A1 (de) | 1998-07-29 | 1998-07-29 | Aufladbare Brennkraftmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE19834135A1 (de) |
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