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DE19833335B4 - Luftmassagebad mit Zielsprudelmatte - Google Patents

Luftmassagebad mit Zielsprudelmatte Download PDF

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DE19833335B4 DE19833335A DE19833335A DE19833335B4 DE 19833335 B4 DE19833335 B4 DE 19833335B4 DE 19833335 A DE19833335 A DE 19833335A DE 19833335 A DE19833335 A DE 19833335A DE 19833335 B4 DE19833335 B4 DE 19833335B4
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Abstract

Luftmassagebad mit Zielsprudelmatte, die über mehrere mit Druckluft beaufschlagbare Sprudelbereiche verfügt,
dadurch gekennzeichnet,
dass für die wesentlichen erfahrungsgemäß den Bewegungsapparat betreffenden Schmerz- und Verspannungspunkte des menschlichen Körpers zu diesen korrespondierende, separat beaufschlagbare Sprudelbereiche (2) vorgesehen sind,
dass jeder dieser Sprudelbereiche (2) durch eine eigene Luftzuführung (3a) vom Gebläse her versorgt wird und
dass die vom Gebläse erzeugte Druckluft, durch ein vom Benutzer bequem erreichbares Bedienteil steuerbar, auf die einzelnen Luftzuführungen (3a) verteilt wird.

Description

  • Die Erfindung geht aus von Luftsprudelmatten mit getrennt beaufschlagbaren Sprudelbereichen, wie sie z.B. aus der 195 20 933.8 bekannt geworden ist.
  • Diese Sprudelmatte besitzt zwei Sprudelbereiche, einen speziellen für Wirbelsäule, Nacken und Hinterkopf und einen weiteren für den restlichen Körper. Über eine Luftweiche auf der Sprudelmatte kann der Benutzer die Bereiche vorwählen, mit denen er sich zu besprudeln wünscht. Die anatomische Zuordnung mit der Unterscheidung "Ganzkörper" und "Wirbelsäule/Nacken/Hinterkopf" ist zwar in erster Näherung sinnvoll, aber für die praktischen Bedürfnisse des gesunden, erst recht des unter Beschwerden leidenden Benutzers zu grob.
  • Weitere Sprudelmatten mit mehreren Sprudelbereichen sind in den Druckschriften DE 195 20 933 , DE 33 31 684 , DE 29 32 850 , DE 21 54 339 sowie DE 24 51 503 beschrieben. Als Stand der Technik kann AS 24 51 503 herangezogen werden, bei der über ein Drehventil, je nach Schaltstellung, 0, 1, 2, ... n Kanäle zuschaltbar bzw. mit Druckluft beaufschlagbar sind, die dann ihrerseits Sprudelbereiche einer Whirlmatte versorgen. Dabei ist die Abfolge der Zuschaltung dieser Sprudelbereiche konstruktiv starr vorgegeben, so dass der Benutzer sich keinen speziell ihn betreffenden Sprudelbereich separat von den anderen anwählen kann. Dies jedoch wäre Voraussetzung für eine wirklich auf den Menschen ausgerichtete therapeutisch-gezielte Massage der individuellen Problempunkte, z.B. schmerzender Gelenke oder verhärteter Muskelregionen.
  • Aufgabe der vorliegenden Neuerung ist deshalb die Schaffung eines Luftmassagebades mit Zielsprudelmatte, mit dem die häufigsten Prädilektionsstellen für Beschwerden am Bewegungsapparat einer umschriebenen Behandlung zugeführt werden können, wobei die Anwahl und Zusammenstellung der Sprudelbereiche vom Badenden kontrolliert werden kann.
  • Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 dazu angegebenen Merkmale gelöst. Unterausführungen der Erfindung sind in den darauf folgenden Unteransprüchen beschrieben.
  • Der Grundgedanke der Erfindung besteht darin, die Sprudelbereiche, deren separate Beaufschlagung mit Druckluft ja grundsätzlich nicht neu ist, soweit zu vermehren und entsprechend anzuordnen, dass eine kompromisslose, für die durchschnittliche menschliche Anatomie passende Entsprechung mit den erfahrungsgemäß am häufigsten vorkommenden Schmerz- und Verspannungssyndromen v.a. an Rücken und unterer Extremität erreicht wird.
  • Grundsätzlich könnte diese Aufgabe dadurch gelöst werden, dass die vom Gebläse gelieferte Druckluft beim Einlass in die Sprudelmatte vom Benutzer durch ein entsprechendes Steuerorgan auf die nach o.g. Erfordernis vermehrten und angeordneten Sprudelbereiche verteilt wird.
  • In einer bevorzugten Ausgestaltung sieht die Erfindung jedoch einen Mehrfach-Schlauch vor, der je einen Schlauch für zumindest einen Sprudelbereich mit sich führt und vom Gebläse gespeist wird. Im Verlauf dieses Mehrfach-Schlauches oder – technisch einfacher – im Luftauslass des Gebläses selbst kann dann ein Mehrfach-Ventil zwischengeschaltet werden, das die Verteilung der vom Gebläse erzeugten Druckluft auf die einzelnen Luftzuführungen übernimmt. Dieses Mehrfach-Ventil kann manuell zu betätigen sein; in diesem Fall sollte es im Mehrfach-Schlauch z.B. auf dem Wannenrand festgesteckt werden können, wo der Benutzer es leicht erreichen kann.
  • Eleganter jedoch ist eine Lösung mit elektrischer Betätigung des Mehrfach-Ventils, wodurch die Voraussetzung geschaffen wird, dies auch einen Mikroprozessor steuern zu lassen. So könnte z.B. ohne großen mechanischen Aufwand sichergestellt werden, dass mindestens stets so viele Sprudelbereiche zusammen mit Druckluft beaufschlagt werden, dass die Eigenlüftung des Gebläsemotors gewährleistet bleibt. In erster Linie bieten sich Magnetventile an, die in einer gehobeneren Ausführung in einem Ventilblock zusammengefasst sein könnten.
  • Anstelle der Magnetventile könnten auch Ventile treten, die durch je ein Memory-Element betätigt werden, das bei Stromfluss schaltet, entweder öffnet oder schließt. Der Mikroprozessor könnte außer den genannten Aufgaben auch die Steuerung abrufbarer Sprudelprogramme übernehmen und das Mehrfachventil in der Weise betätigen, dass die verschiedenen Sprudelbereiche der Zielsprudelmatte nacheinander oder auch gleichzeitig mit Druckluft versorgt werden in einer physiologisch sinnvollen Abfolge, die genau festgelegt ist nach den Erfordernissen z.B. der Lymphdrainage, des Darmtransports, der Reflexologie und auch psychologischer Gesichtspunkte. Auf diese Weise können Sportmassageprogramme, Beruhigungs- und Einschlafprogramme, Bauchmassage- und Verdauungsprogramme oder Lymphdrainage/Celluliteprogramme implementiert werden. So würde bspw. ein Sportmassageprogramm zunächst die Sprudelbereiche für die Herz-/Kreislauf-/Atmungsorgane im Brustraum aktivieren, anschließend eine sanfte, von unten nach oben verlaufende sequentielle Massage ablaufen lassen und zum Abschluss eine kräftige, kurze Ganzkörpermassage.
  • Sinnvollerweise steuert der Mikroprozessor folglich nicht nur die Funktionen der Zielsprudelmatte, sondern auch die des Gebläses, sprich, Sprudelstärke, Sprudelzeit, Intervalle und eventuelle Beimischung von Ozon.
  • Damit der Badende dieses Luxus-Whirlbad auch richtig genießen und ausnutzen kann, ist eine Fernbedienung zur Anwahl der o.g. Funktionen geradezu unabdingbar. Dabei bietet es sich an, die zu aktivierenden Sprudelbereiche in ihrer korrekten anatomischen Zuordnung auf der Fernbedienung abzubilden, und die Bedientasten dort zu platzieren, wo sich die von den Sprudelbereichen erfassten, oben erklärten häufigen Schmerzpunkte befinden.
  • In einer besonders konsequenten Ausgestaltung ist die Fernbedienung wie ein verkleinerter menschlicher Körper, ein Püppchen, geformt, so dass die Bedientasten zur Massage eines bestimmten Schmerzpunktes direkt nachvollziehbar an der korrespondierenden Stelle des Püppchens zu finden sind. Der Benutzer braucht nun nicht mehr zu lesen oder nachzudenken, sondern nur noch zu tasten und auszuprobieren; er kann sich völlig entspannen.
  • Als sinnvolle Aufteilung der Sprudelbereiche werden folgende Zielareale vorgeschlagen:
    • – Nacken/Hinterkopf
    • – Schultergürtel rechts
    • – Schultergürtel links
    • – Rumpf rechts
    • – Rumpf links
    • – Brustwirbelsäule
    • – Ischias rechts
    • – Ischias links
    • – Lendenwirbelsäule
    • – Bein rechts
    • – Bein links
    • – Fuß rechts
    • – Fuß links.
  • Grundsätzlich könnte man ihre Anzahl noch vermehren, würde dadurch aber bei erheblichem technischem Mehraufwand einen nur geringfügig höheren Nutzen erbringen. Zum anderen können die Sprudelbereiche in einer verbilligten Ausführung der Erfindung natürlich auch funktionell oder real zusammengefasst werden.
  • Das Mehrfachventil verschließt in einer bevorzugten Ausführung der Erfindung die jeweils nicht aktivierten Luftzuführungen nur zum Teil. Wird überhaupt keine Luftzuführung und damit kein Luftsprudelbereich aktiviert, sprudelt die Matte über die gesamte Fläche gleichmäßig schwach. Werden alle Sprudelbereiche gleichzeitig aktiviert, ist die Massagesprudelung über die gesamte Matte gleichmäßig stark. Wird nur einer der Sprudelbereiche aktiviert, sprudelt dieser nicht nur stärker als seine Umgebung, sondern auch kräftiger als die vorgenannte gleichmäßig starke Sprudelung, und zwar deshalb, weil er aufgrund der Abdrosselung der übrigen Sprudelbereiche ein höheres Druckluftangebot erhält. Bei Aktivierung weiterer Sprudelbereiche schwächt sich die Massagestärke des einzelnen Sprudelbereichs zwar ab, unterscheidet sich jedoch deutlich von der umgebenden schwächeren Sprudelung.
  • Für die konstruktive Ausgestaltung einer erfindungsgemäßen Zielsprudelmatte sind mehrere Möglichkeiten denkbar. Sie könnte bspw. aus modular kombinierbaren, gepolsterten Elementen bestehen, die in einer besonderen Ausführung sogar alle gleich sind. Diese Elemente werden von einem zentralen Versorgungskanal oder aber auch von seitlich/von unten heranführenden Schläuchen mit Druckluft versorgt und sind randseits untereinander fest verbunden, so dass eine durchgehende, angenehme Sitz- und Liegefläche entsteht. Im Spritzgießverfahren sind diese Elemente sehr kostengünstig anzufertigen. Sie bieten dem Benutzer darüber hinaus die Möglichkeit, sich seine ganz individuelle Sprudelmatte herzustellen, deren Außenkonturen sogar exotischen Wannenformen angepasst werden könnten. Dabei wäre es sinnvoll, einen weichen, geschlossenporigen und plattenartigen Grundkörper, z.B. aus moosgummiähnlichem Material, vorzusehen, in dem Ausnehmungen, Taschen und Kanäle als Installationshilfe für die Sprudelbereichs-Elemente, die Einzelschläuche sowie den gebündelten Mehrfach-Schlauch eingebracht sind.
  • Ebenso denkbar, wenngleich nicht derart freizügig einsetzbar wie die vorige Lösung, ist eine Zielsprudelmatte, die in konventioneller Manier aus zwei randseits und auch in der Mitte entsprechend verschweißten Weichkunststofffolien besteht. Die verschiedenen Sprudelbereiche werden durch komplette Abschweißungen mit hermetischer Trennung voneinander hergestellt, und die Druckluftversorgung erfolgt durch Einzelschläuche oder aber aus zwischen beiden Folien abgeschweißten Kanälen. Bei der Lösung mit Versorgung durch Einzelschläuche erfolgt der Anschluss sinnvollerweise von seitlich oder unten, damit der Sitzkomfort nicht beeinträchtigt wird. Schließlich kann noch eine dritte Folie, und zwar von unten her, mit den beiden zuvor erwähnten, die Sprudelbereiche bildenden Folien verbunden sein. Untere und mittlere Folie könnten dann Blähkammern bilden, die genau wie die Sprudelbereiche über eine vom Mikroprozessor gesteuerte Druckluftversorgung verfügen. Wird die Druckluftzufuhr zu einem Blähbereich freigegeben, so bläht er sich auf und wölbt die Zielsprudelmatte von unten her dem Körper des Badenden entgegen. Dieser Effekt kann für Dehn- und Gymnastikübungen in der Badewanne ausgenutzt werden. Erfolgt das Aufblasen und Entleeren der Blähkammern im schnellen Wechsel, ergibt dies zusätzlich zur Sprudelmassage noch einen sehr erwünschten Massagereiz und Mobilisierungseffekt.
  • Die Blähkammern könnten bspw. im Bereich von Halswirbelsäule/Schultern angeordnet sein, ferner im Lendenbereich, unter den Knien und schließlich im Bereich der Füße Natürlich können die Blähbereiche ebenso wie die Sprudelbereiche in die Programmsteuerung, die oben schon erwähnt wurde, miteinbezogen sein.
  • Ein Luftsprudelmassagebad, das nach der Lehre der vorliegenden Erfindung gebaut ist, ermöglicht einen regelrechten Quantensprung im Hinblick auf den mit einem solchen Gerät erreichbaren Nutzen. Zu den heutzutage möglichen Steueroptionen des Gebläses tritt nun endlich auch die anatomisch exakt diskriminierbare Steuerung der Luftsprudel-Massageenergie auf die wirklich wichtigen Schmerz- und Reflexpunkte. Auch die Bedienung erreicht nun ein Maximum an Komfort. Damit wird die Steigerung des medizinischen Nutzens nicht mit einer Verkomplizierung der Abläufe erkauft, und das kommt wiederum der intendierten ganzheitlichen Entspannung des Badenden entgegen.
  • Abschließend soll ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung erläutert werden.
  • 1 zeigt eine Draufsicht auf die erfindungsgemäße Zielsprudelmatte 1,
  • 2 ist ein Querschnitt längs der Linie A-B in 1
  • 3 bringt als Längsschnitt die besondere Ausgestaltung mit Blähkammern 6,
  • 4 ist die Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Fernbedienung 8.
  • Die Draufsicht von 1 zeigt beispielhaft eine der Körperkontur mit Schulter und Becken angepasste Zielsprudelmatte 1 mit anatomisch angeordneten Sprudelbereichen 2. Auf den mittig platzierten Sprudelbereich Nacken/Hinterkopf 2a im oberen Teil der Zielsprudelmatte 1 folgen – von oben nach unten – diejenigen für den Schultergürtel rechts 2b und links 2c, die, der menschlichen Schulterkontur entsprechend, leicht nach außen abfallend orientiert sind, sodann die Sprudelbereiche für Rumpf rechts 2d sowie Rumpf links 2e, wieder längs gerichtet, ebenso wie der Sprudelbereich für die Brustwirbelsäule 2f.
  • Die Sprudelbereiche für Ischias rechts 2g und Ischias links 2h sind wieder etwas schräg gestellt, da sie die Ausladung für das Becken/die Sitzfläche ausfüllen können. In ihrer Mitte ist der Sprudelbereich für die Lendenwirbelsäule 2i angesiedelt. Weiter nach unten folgen die Sprudelbereiche für Bein rechts 2k, Bein links 2l, beide längsorientiert und in etwa auf Höhe der Kniegelenke platziert, sowie die Sprudelbereiche Fuß rechts 2m sowie Fuß links 2n, die, gemäß der Anatomie des liegenden Fußes, etwas nach außen gedreht sind, wie auch die Kontur der Sprudelmatte hier nach unten leicht verbreitert verläuft.
  • Gespeist werden die in diesem Beispiel dreizehn Sprudelbereiche 2 durch ein bspw. mittig angeordnetes Versorgungsbündel 3, das die verschiedenen Schläuche/Luftzuführungen 3a an die einzelnen Sprudelbereiche 2 abgibt. Im Steckanschluss 4 sind alle dreizehn Luftzuführungen 3a gebündelt und werden von korrespondierenden Anschlüssen des Mehrfach-Schlauches 5 getrennt mit Druckluft versorgt.
  • Der Querschnitt von 2 erläutert, wie die Sprudelbereiche 2 dadurch in einer Ebene mit der Oberfläche des Grundkörpers 1a zu liegen kommen, dass in diesem entsprechende Taschen eingetieft sind. Unter dem mittig angeordneten Sprudelelement 2 ist die Tasche noch weiter eingetieft, so dass sie auch dem Versorgungsbündel 3 Platz bietet, von dem die Schläuche/Luftzuführungen 3a zu den Sprudelbereichen 2 hin abzweigen.
  • Das besondere Ausführungsbeispiel mit Blähkammern 6 ist im Längsschnitt der 3 zeichnerisch verdeutlicht. Während Oberfolie 1b und Mittelfolie 1c zusammen die schon bekannten Sprudelbereiche 2 bilden, indem sie randseits sowie in der Mitte um die Sprudelbereiche herum miteinander verschweißt sind, ergeben sich durch Verschweißen einer dritten Unterfolie 1d mit der Mittelfolie 1c über Verbindungsnähte 7 am Rand und im Inneren die Blähkammern 6. Im linken Teil der Zeichnung ist eine Blähkammer 6a im Ruhezustand (= kollabiert) dargestellt, im rechten Anteil eine aufgeblasene Blähkammer 6b. Die Blähkammer wölbt im aufgeblasenen Zustand 6b auch die Sprudelbereiche 2 gegen den Körper vor.
  • 4 stellt die Fernbedienung 8 in einer schrägen Draufsicht dar. Sie hat erkennbar die Form eines menschlichen Körpers, übrigens auch der Zielsprudelmatte selbst, die ja der Körperkontur angepasst ist. Auf der Rückenfläche dieses "Püppchens" sind die Sprudelbereiche mit den Bedientasten 9a bis 9n ansteuerbar. Dabei liegen die Tasten jeweils genau an der Stelle des Püppchens, die den auf der Matte repräsentierten häufigen Schmerzpunkten entspricht. Die Buchstabenfolge a bis n hat ihre genaue Entsprechung bei derjenigen der Sprudelbereiche 2, siehe auch Zeichnungslegende.

Claims (21)

  1. Luftmassagebad mit Zielsprudelmatte, die über mehrere mit Druckluft beaufschlagbare Sprudelbereiche verfügt, dadurch gekennzeichnet, dass für die wesentlichen erfahrungsgemäß den Bewegungsapparat betreffenden Schmerz- und Verspannungspunkte des menschlichen Körpers zu diesen korrespondierende, separat beaufschlagbare Sprudelbereiche (2) vorgesehen sind, dass jeder dieser Sprudelbereiche (2) durch eine eigene Luftzuführung (3a) vom Gebläse her versorgt wird und dass die vom Gebläse erzeugte Druckluft, durch ein vom Benutzer bequem erreichbares Bedienteil steuerbar, auf die einzelnen Luftzuführungen (3a) verteilt wird.
  2. Luftmassagebad mit Zielsprudelmatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die als Schläuche ausgebildeten Luftzuführungen (3a) in einem Mehrfach-Schlauch (5) zusammengefasst sind.
  3. Luftmassagebad mit Zielsprudelmatte nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verteilung der Druckluft auf die einzelnen Luftzuführungen (3a) durch ein Mehrfach-Ventil erfolgt.
  4. Luftmassagebad mit Zielsprudelmatte nach einem der Ansprüche 1–3, dadurch gekennzeichnet, dass das Mehrfach-Ventil im Verlaufe des Mehrfach-Schlauches (5) gut erreichbar für den Badenden angeordnet ist und von Hand betätigt wird.
  5. Luftmassagebad mit Zielsprudelmatte nach einem der Ansprüche 1–3, dadurch gekennzeichnet, dass das Mehrfach-Ventil elektrisch betätigt und durch einen Mikroprozessor gesteuert wird, der so geschaltet ist, dass er immer mindestens so viele Sprudelbereiche (2) zusammen mit Druckluft beaufschlagt, dass die Eigenlüftung des Gebläsemotors gewährleistet bleibt.
  6. Luftmassagebad mit Zielsprudelmatte nach einem der Ansprüche 1–5, dadurch gekennzeichnet, dass das Mehrfach-Ventil im Druckluftauslass des Gebläses angeordnet ist.
  7. Luftmassagebad mit Zielsprudelmatte nach einem der Ansprüche 1–6, dadurch gekennzeichnet, dass das Mehrfach-Ventil als Magnetventil ausgebildet ist.
  8. Luftmassagebad mit Zielsprudelmatte nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass das Mehrfach-Ventil durch ein Memory-Element betätigt wird, das bei Stromfluss schaltet.
  9. Luftmassagebad mit Zielsprudelmatte nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, dass der Mikroprozessor zusätzlich abrufbare Programme steuert, die verschiedene Sprudelbereiche (2) simultan und/oder sequentiell gemäß physiologisch sinnvoller Vorgabe mit Druckluft beaufschlagen, z.B. ein Sportmassageprogramm, Beruhigungs- und Einschlafprogramm oder ein Bauchmassage-Verdauungsprogramm und dass der Mikroprozessor auch die Gebläsefunktion (Sprudelstärke, -zeit, Ozon) steuert.
  10. Luftmassagebad mit Zielsprudelmatte nach einem der Ansprüche 1–9, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung des Mehrfach-Ventiles und ggfls. auch des Gebläses über eine Fernbedienung (8) erfolgt.
  11. Luftmassagebad mit Zielsprudelmatte nach einem der Ansprüche 1–10, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Fernbedienung (8) in anatomischer Zuordnung die ansteuerbaren Sprudelbereiche (2) als Bedientasten (9) repräsentiert sind.
  12. Luftmassagebad mit Zielsprudelmatte nach einem der Ansprüche 1–11, dadurch gekennzeichnet, dass die Fernbedienung (8) als Püppchen ausgebildet ist, bei welchem die Bedientasten (9) auf den häufigen Schmerzpunkten, z.B. Schultergürtel links/rechts, Brustwirbelsäule, Ischias usw. angeordnet sind, wobei der Mikroprozessor bei Betätigung der entsprechenden Bedientaste (9) die Druckluft in die den angewählten Schmerzpunkt massierenden Sprudelbereiche (2) lenkt.
  13. Luftmassagebad mit Zielsprudelmatte nach einem der Ansprüche 1–12, dadurch gekennzeichnet, dass als übergeordnete Körperbereiche auf der Zielsprudelmatte folgende Sprudelbereiche vorgesehen sind: – Nacken/Hinterkopf (2a) – Schultergürtel rechts (2b) – Schultergürtel links (2c) – Rumpf rechts (2d) – Rumpf links (2e) – Brustwirbelsäule (2f) – Ischias rechts (2g) – Ischias links (2h) – Lendenwirbelsäule (2i) – Bein rechts (2k) – Bein links (2l) – Fuß rechts (2m) – Fuß links (2n)
  14. Luftmassagebad mit Zielsprudelmatte nach einem der Ansprüche 1-13, dadurch gekennzeichnet, dass die Sprudelbereiche (2) modular kombinierbare Elemente bilden, die durch ein zentrales Versorgungsbündel (3), in das sich der vom Gebläse kommende Mehrfach-Schlauch (5) fortsetzt, gespeist werden und die untereinander fest verbindbar sind, so dass eine homogene Sitz- und Liegefläche entsteht.
  15. Luftmassagebad mit Zielsprudelmatte nach einem der Ansprüche 1–14, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckluftverteilung vom Mehrfach-Schlauch (51 ausgehend nicht nur zentral, sondern auch von seitlich an die Sprudelbereiche (2) heran erfolgt.
  16. Luftmassagebad mit Zielsprudelmatte nach einem der Ansprüche 1–15, dadurch gekennzeichnet, dass die modularen Elemente nach Anspruch 14 als thermoplastische Spritzgießteile hergestellt sind.
  17. Luftmassagebad mit Zielsprudelmatte nach einem der Ansprüche 1–15, dadurch gekennzeichnet, dass die Zielsprudelmatte aus zwei miteinander verbundenen Folien (1b, 1c) besteht, die einen Hohlraum umschließen, der in die verschiedenen Sprudelbereiche (2) gekammert ist, wobei die entstehenden Kammern ihre Druckluftversorgung über je einen Teilschlauch (3a) des Mehrfach-Schlauches erhalten.
  18. Luftmassagebad mit Zielsprudelmatte nach einem der Ansprüche 1–17, dadurch gekennzeichnet, dass die Sprudelbereiche (2) durch aus den beiden Folien (1b, 1c) abgeschweißte Kanäle mit Druckluft versorgt werden.
  19. Luftmassagebad mit Zielsprudelmatte nach einem der Ansprüche 1-18, dadurch gekennzeichnet, dass drei statt der im vorhergehenden Anspruch genannten zwei Folien miteinander in der Weise verbunden sind, dass die obere und mittlere Folie (1b, 1c) zusammen die im vorhergehenden Anspruch genannten Kammern/Sprudelbereiche (2) umschließen, während die mittlere (1c) und die untere Folie (1d) separat beaufschlagte Blähkammern (6) bildet.
  20. Luftmassagebad mit Zielsprudelmatte nach einem der Ansprüche 1–19, dadurch gekennzeichnet, dass der Mikroprozessor auch das Aufblasen/Ablassen der Blähkammern (6) steuert, z.B. in einer alternierenden Weise mit Aufblasen/Entleeren/Aufblasen.
  21. Luftmassagebad mit Zielsprudelmatte nach einem der Ansprüche 1–20, dadurch gekennzeichnet, dass die Zielsprudelmatte aus einem weichen, geschlossenporigen und plattenartigen Grundkörper (1a) besteht, in den Taschen und Kanäle für die Sprudelbereichs-Kammern (2) und die Einzelschläuche (3a) sowie den Mehrfach-Schlauch (5) mit seinen Aufzweigungen eingebracht sind.
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