DE1983302U - Druckeinrichtung. - Google Patents
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REGENSBURG3 · LESSINGSTRASSE 10
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An äas Deutsche Patentamt
München
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Bayer. Staatsbank, Regensburg 507 Postscheckkonto: München 89369 Telegramme: Begpatent Regensburg
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I/g 6163
Tag
2. Januar 1968
W/He
IHTERIATIOIAL COMPUTERS AETD TABULAfORS LIMITED, I. C.T. House,
Putney, London, S.W. 15, England.
Druckeinrichtung
Die Neuerung besieht sich auf eine Druckeinrichtung und insbesondere auf Druckhammeranordnungen zur Verwendung in Verbindung
mit sich konstant bewegenden Typenträgern«,
Es wurde bereits eine Druckeinrichtung vorgeschlagen, beJ/Oer ein
Aufzeichnungsträger, z.B. ein Schriftstück, an einer Druckstation
in der Uähe einer Gruppe von umlaufenden Typenrädern vorgeschoben wurde, welche jeweils eine Folge von unterschiedliehen
Schriftzeichen tragen, die nacheinander an der Druckstation auftreten. Ein Übertragungsmediuii), z.B. ein Schreibmaschinenband,
wird zwischen die Typenräder und das Schriftstück an der Druckstation
eingesetzt. Eine Gruppe von Druckhämmern ist an der
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Druckstation vorgesehen, und zwar jeweils einer für jedes der Typenräder, und es wird ein Schriftzeichen von einem Typenrad
in der Weise gedruckt, daß der entsprechende Druckhammer gegen die Rückseite des Schriftstückes gedrückt wird, damit fortlaufend
auf dem Schriftstück ein Abdruckes Schriftzeichens an der
Druckstation erzielt wird. Die Auswahl eines bestimmten, zu druckenden Schriftzeichens kann dann dadurch erreicht werden,
daß der Druckhammer zu dem Zeitpunkt betätigt wird, zu dem das
gewünschte Schriftzeichen die Druekstation durchläuft.
Es ist erforderlich, die Arbeitsgeschwindigkeit einer Druckein«
richtung der oben angegebenen Art zu erhöhen, um mit der heutzu«
tage für Rechner erforderlichen Abgabe Schritt zu halten, und es treten Schwierigkeiten in der Auslegung einer Einrichtung
für den Betrieb mit so hoher G-esctorindigkeit auf. Insbesondere
hat man festgestellt, daß die magnetischen Schaltungen, die zur Betätigung von Druckhämmern in dieser Art von Druckeinrichtungen
früher verwendet worden sind, keinen Betrieb mit so hoher Ge**
schwindigkeit zulassen. Um ein rashes Ansprechverhalten aus Druckhammer anordnungen zu erzielen, ist es ferner häufig erf or«·
derlich, Treibimpulse hoher Stromstärke dem Elektromagneten der
Druckhammeranordnung aufzugeben. Zusätzlich hat das Anlegen
solch hoher Treibströme mit der zur Erzeugung der erforderlichen
Druckwiederholgesehwindigkeiten notwendigen Frequenz zu lehlern
in den Elektromagnetspulen aufgrund von Überhitzung geführt«
Gemäß vorliegender Meuerung ist eine Druckhammervorrichtung zur
"Verwendung in einem HochgeschwJadigkeitsdrjxcker mit einer Viel«
zahl von kontinuierlich umlaufenden Typenrädern, deren jedes
Schriftzeichen in einer Zeile der Reihe nach an einer Druckstelle vorbeiführt, bei der das Drucken eines ausgewählten Schrift-
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zeichens von einem Typenrad dadurch vorgenommen wird, daß ein
zugeordneter Druckhammer gegen das Typenrad durch kurzzeitige Erregung eines Magneten zu dem Zeitpunkt, zu dem das ausgewählte
Schriftzeichen sich an der Druckstelle befindet, schlägt, dadurch
gekennzeichnet, daß die Druckhammeranordnung ein einstückiges
Bauteil aus magnetischem Material mit zwei Ansätzen aufweist, daß der Elektromagnet wenigstens eine Spule auf einem dünnen
Spulenträger aufweist, der eng um einen der Ansätze eingepaßt ist,daß der Druckhammer von einem Anker aufgenommen ist, der
auf einem mit dem einstückigen Bauteil befestigten Block schwenkbar angeordnet ist, wobei die Ankeranordnung vorzugsweise im Abstand
von den Vorsprüngen mittels einer leder gehalten wird, und daß das eihstückige Bauteil auch einen vorderen Ansehlag aufweist
der so einstellbar ist, daß die Bewegung des Druckhammers infolge Erregung der Elektromagnetspule begrenzt wird«,
Die neuerungsgemäße Einrichtung ergibt somit eine elektromagnet
tisch betätigte Druckhammeranordnung verbesserter Leistung. Durch Verwendung einer Konstruktion, bei der ein einstückiges
magnetisches Bauteil vorgesehen wird, wird die magnetische Schale
tung in der Weise verbessert, daß eine hohe Leistung in Betrieb und ein guter Wärmepfad zur Unterstützung der Wärmeableitung er«
zielt wird,, so daß den Magnetspulen hohe Erregerströme aufgege«
ben werden können. Die Spulen selbst sind so ausgelegt, daß sie den raschen Wärmeübergang unterstützen« Die Wärmeableitung kann
ferner dadurch verbessert werden, daß ein Ausrichtglied für eine
Anzahl von einzelnen Hammerbauteilen vorgesehen wird, welches
dann als Wärmesenke für alle Bauteile dient. Weitere Verbesserungen, die zu einer verbesserten Arbeitskreise beitragen, sind ein
Lager für den Ankerschwenkzapfen, das einen sehr geringen Rei«
bungskoeffizienten aufweist, und die Verringerung von^ich
■: :: ■: :.■ · r
2.1.1968 W/He .■ l/g 5163 : J
bewegenden Kontakten Metall gegen Metall, indem nachgiebige
Puffer zwischen dem Hammer und seinem vorderen Anschlag und zwischen der Ankerfeder und dsm Glied, an welchem es wirkt,
Vorgesehen werden.
Nachstehend wird der Gegenstand der Heuerung in Verbindung mit
einem Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen:
fig. 1 eine Seitenansicht einer Druekhammeranordnung,
Fig. 2 einen Teil einer abgeänderten Ausführungsform einer Druckhamm
er anordnung in größerem Maßstab, und
Pig. 3 in schematischer Form eine perspektivische Ansicht einer
Gruppe von Druckhammeranordnungen und ihrer Zuordnung im Betrieb.
In Fig. 1 weist eine Druekhammeranordnung ein einstückiges Bauteil 1 aus magnetischem Material auf. Dieses einstüekige Bauteil
1 besitzt ein Fußteil 2, ein Köpfteil 3, das von dem Fußteil 2
im Abstand angeordnet ist, und einen Steg 4? der die Fuß- und
Kopfteile 2 und 3 miteinander verbindet« Der allgemeine Aufbau
des Bauteiles 1 ist so gewählt, daß der Steg 4 am einen Ende der
Fuß« und Kopfteile 2 und 3 so angeordnet ist, daß diese beiden
Teile sieh von dem Steg in der gleichen Richtung erstrecken» Der
Steg 4 ist dünner als die Fuß« und Kopfteile 2 und 3 und weist
parallele Ansätze 5 auf, die sich in den Raum zwischen den Fuß*» und Kopfteilen 2 und 3 hineinerstrecken,, Die Ansätze 5 sind so
ausgelegt, daß sie Kerne für ein Paar elektromagnetischer Spulen 6 bilden.
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Jede Spule 6 wird durch eine Wicklung um einen dünnen Papier»
spulenträger 7 ausgebildet, wobei Wicklung und Spulenträger 7 in Epoxydharz eingekapselt sind, nachdem die Wicklung hergestellt
worden ist. Somit wird dann die gesamte Spulenanordnung 6 über einen der Ansätze 5 gesetzt und die Spule 6 paßt in die Yorsprünge
5 genau ein. Die Wicklungen sind in Serie durch übliche "flie*=
gende" Leitungen von den Spulten 6 an ein Paar von Kontaktstiften
8 gelegt. Die Kontaktstifte werden im lußteil 2 des einstückigen
Bauteiles 1 gehalten und elektrisch von dem Bauteil 1 mit Hilfe von Isolierhülsen 9 isoliert, wobei die Stifte 8 über die Hülsen
9 vom Fußteil 2 des Bauteiles 1 nach außen vorstehen»
Ein Block 10 ist mit Hilfe einer Schraube 11 an dem Kopfteil 3
des einstückigen Bauteiles 1 befestigt. Der Block 10 nimmt einen
Drehzapfen 12 auf und ein Anker 13 wird von dem Drehzapfen 12 abgestützt. Der Anker ist so ausgelegt, daß er in Betrieb in Ab*-
hängigkeit von der Erregung der Magnetspulen 6 angezogen wird,
so daß er sich in eine Stellung verschiebt, in der er die Enden
der Ansätze 5 überteückt. Eine Verlängerung 14 ist an dem Anker
13 vorgesehen und ein Druckhammer 15 ist am Ende der Verlängerung
14 befestigt. Die Verlängerung 14 ist im rechten Winkel zur
Richtung angeordnet, in der sich der Anker 13 erstreckt, so daß
die Verlängerung innerhalb des Raumes zwischen den luß->
und Kopf*- teilen 2 und 3 liegt. Der Druckhammer ist so geformt, daß sein
äußerstes Ende über das Ende des Kopfteiles 3 vorsteht, wie in
der Pigur g«eigt,und wird durch Bewegung des Ankers 13 in die
überbrückende Stellung so verschoben, daß diese Verlängerung ver«
größert wird. Der Kopfteil 3 des einstückigen Bauteiles 1 nimmt eine Schraube 16 auf, die so angeordnet ist, daß sie diese Bewegung des Druckhammers 15 begrenzt. Somit bildet die Schraube
■.■ . :■■■■ J
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einen einstellbaren vorderen Anschlag für den Druckhammer.
Der Anker 13 wird mit Hilfe einer Feder 17 so vorgespannt, daß er normalerweise in einer nichtbetätigten Stellung verbleibt, in
der er von den Enden der A sätze 5 um einen kleinen Abstand versetzt ist. Die Feder 17 ist eine Flachfeder,. die über einen Block
18 mit einem Ende des Ankers 13 befestigt ist. Das freie Ende der
leder 17 wirkt gegen einen Zapfen 19 im Steg 4 des einstückigen
Bauteiles 1.
Wie in lig. 3 gezeigts wird eine MehrfacheDruckhammeranordnung
äadurch aufgebaut, daß eine Gruppe der vorbeschriebenen Anordnungen übereinander in seitlicher Beziehung so ausgerichtet sind,
daß die Enden aller Druckhammer 15 in einer Linie liegen. Eine weitere Gruppe von Anordnungen ist in ähnlicher Weise beidersei-*
tig ausgerichtet und die beiden Gruppen sind in bezug aufeinander so angeordnet, daß die Druckhämmer der ersten Gruppe zwischen
jenen der zweiten Gruppe vorgesehen sind, so daß eine einzige Linie von Druckhämmern entsteht. Um zu verhindern, daß magnetische
Streufelder aus einer Hammeranordnung benachbarte Anordnungen
beeinflussen, erhält jede Anordnung eine Abschirmung 20 aus magnetischem Material (Figuren 1 und 3). Die Abschirmung 20 wird
zweckmäßigerweise von einer Klebeschicht aufgenommen, die der äußeren Oberfläche der Magnetspulen 6 aufgegeben worden ist»
Um die einzelnen Druckhammeranordnungen in ihrer Stelle in der
Tielfachanordnung zu erhalten, ist ein Ausrichtglied 21 vorgese«
hen. Dieses Ausrichtglied 21 ist trogförmig ausgebildet und weist
im Boden des Troges Feststellöcher 22 auf, die zur Aufnahme der
Yerbindungsstifte 8 und ihrer Isolierhülsen 9 dienen, wobei die
Stifte 9 den Boden des Troges durchdringen. Die Druckhammeranord«
nungen werden in dem Ausrichtglied durch Schrauben 23 und 24
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-l/g 6165
befestigt, wobei die Schraube 23 durch ein Loch 25 im Boden des
Ausrichtgliedes 21 in den Fußteil 2 des einstückigen Bauteiles der Anordnung .r.?reicht und die Sehraube 24 sich durch/ein Loch im
Kopfteil 3 in ein mit Schraubgewinde versehenes loch 26 im Aus« riehtglied 21 erstreckt.
Eine Reihe nachgiebiger Elemente 27 sind längs der inneren S iten
des Ausrichtgliedes 21 vorgesehen. Jedes der Elemente ist dabei in der lähe eines der Anker angeordnet und so ausgerichtet, daß
es einen Rückanschlag für den Anker bildet} dem es zugeordnet ist, wenn die entsprechende individuelle Druckhammeranordnung in
ihrer Stellung im Trog befestigt worden ist»
In Betrieb wird die Mehrfachdruckhammeranordnung, die aus einer ■·
Anzahl von einzelnen Hammeranordnungen besteht, welche mit dem
Ausrichtglied befestigt sind, in bezug auf einen üblichen umlau-*
fenden Trägerbauteil (nicht dargestellt), z.B. einer G-ruppe von
Druckrädern, deren jedes Schriftzeichen trägt, aufgenommen-. Die
Anordnung ist so gewählt, daß die Schriftzeichen eines einzelnen Rades nacheinander an einem Druckhammer vorbeigeführt werden, so
daß ein einzelnes Schriftzeichen durch die zeitliche Betätigung des Druckhammers in der üblichen Weise zum Druck ausgewählt wird.
Wenn die Drehgeschwindigkeit der Typenräder vergrößert wird, nimmt die Zeit, die für die Betätigung eines Druckhammers zur
Verfügung steht, ab, und es wird erforderlich, die Geschwindigkeit für das Ansprechen und für die Betätigung des Druckhammers
zu erhöhen, damit ein ausgewähltes Schriftzeichen sauber und in exakter Stellung auf einem Schriftstück ausgedruckt wird« Die
Druckhammeranordnung gemäß der Heuerung verwendet, wie oben be*-=
schrieben, einen Integralmagnetstromkreis, in welchem das Joch
und die Magnetkerne und die Polstücke Teile des einzelnen, ein«
stückigen Bauteiles 1 sind, damit verbesserte magnetische
■■■ -ν Ί
8 2.1.1968 ¥/He l/g .6165 - J
Form Eigenschaften. erzielt werden. Diese vea der Konstruktion ergibt
einen magnetischen Stromkreis honer Leistung und geringer Abmes*-
sungen, und da die Größe vermindert wird, kann auch die Masse der sich bewegenden Teile verkleinert werden, so daß ein rascherer
Betrieb ermöglicht wird.
Die Anspreche und Betriebsgeschwindigkeit des Druckhammers kann
auch durch Verwendung von hohen Erregerstromimpulsen, die den
Magnetspulen 6 aufgegeben werden* verbessert werden» Weil die
Erhöhung der Drehgeschwindigkeit der Typenräder jedoch eine kürzere Arbeitsperiode der Einrichtung mit sich bringen kann, nimmt
die frequenz, mit der die Betätigungsimpulse den Magnetspulen
aufgegeben werden, auch zu. Die kombinierten Einflüsse von hohem
Erregerstrom und rascherer Impulswiederholgeschwindigkeit erzeugen
einen unerwünschten Temperaturanstieg in den Magnetspulen β„
Jede der Spulen ist auch auf einem dünnen Spulenträger 7 aufgewickelt, der vorzugsweise aus Papier besteht und der genau in den
Ansatz 5 paßt, der die Polstüeke ausbildet, damit der raschere
Wärmeübergang von der Spule zu dem einstückigen Bauteil 1 ermöglicht wird. Wenn die Anordnung so gewählt ist, daß die beiden
sich gegenüberstehenden Seiten des einstückigen Bauteiles und des Ausrichtgliedes in der Weise bearbeitet sind, daß ein guter
Wärmekontakt entsteht und wenn das Ausrichtglied schwer und ro«
bust ausgebildet wird, ergibt das Ausrichtglied eine Wärmesenke,
so daß der unerwünschte örtliche Temperaturanstieg in den Betätigungsspulen der einzelnen Hammeranordnungen stark vermindert
wird.
Die Yew end ung der Kontakts t if te 8 und der zugeordneten Isolier«
hülsen 9 zur Festlegung der einzelnen Druckhämmeranordnungen in
dem Ausrichtglied 21 gibt die Möglichkeit, daß eine Mehr&ch-hammeranordnung
aufgebaut werden kann, ohne daß übliche Abstandst
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kämme zur Trennung der einzelnen Druckhammer verwendet werden
müssen, so daß die Gefahr vermindert wird, daß die Hammer die Kämme berühren und infolgedessen eine Beeinträchtigung der An*-
spreehgeschwindigkeit bewirken, und daß eine einfachere, leiche ter zusammenzubauende und damit weniger kostspielige Einheit er*·*
zielt wird.
Die in Fig. 1 gezeigte Druekhammeranordnung kann in der in
2 gezeigten Weise zur weiteren Leistungserhöhung abgeändert werden. Der Drehzapfen 12 wird im Falle der Fig., 2 in einer Hülse
mit
28 aus einem Material/sehr niedrigem Reibungskoeffizienten, z„B.
Polytetrafluoräthylen umschlossen«, Die Hülse bildet dann ein
Lager geringer Reibung für den Anker 13« Die Ankerfeder 17 wird
von dem Zapfen 19, der von dem einstückigen Bauteil 1 aufgenom«
men wird, durch einen nachgiebigen Puffer 29 getrennt» Der Puffei
29 dient zur Dämpfung irgendwelcher mechanisch induzierter Vibra*-
tionen in der Feder, die die leistung der Anordnung nachteilig beeinflussen würden. Der Puffer 29 kann andererseits aus einem
Material geringer Reibung ausgebildet sein, damit jegliche Rei«
bungsverluste vermieden werden, die durch ein Reiben der Feder 1*/
an dem Zapfen 19 verursacht werden» Um zu verhindern;,: daß der
Hammer 15 auf der vorderen Anschlagschraube 16 Prellbewegungen ausführt, kann die Schraube 16 von dem metallischen Kontakt mit
dem Druckhammer 15 durch einen weiteren nachgiebigen Puffer 30
getrennt werden, der ebenfalls aus einem Material geringer Reibung besteht«,
Claims (6)
1. Druckhammervorrichtung zur Verwendung in einem Ho enge schwind ig-*
keitsdrucker mit einer Vielzahl von kontinuierlich umlaufenden Typenrädern, deren jedes Schriftzeichen in einer Zeile der Reihe
nach an einer Druckstelle vorbeiführt, bei der das Drucken eines
ausgewählten Schriftzeichens von einem Typenrad dadurch vorge«
nommen wird, daß ein zugeordneter Druckhammer gegen das Typenrad
durch kurzzeitige Erregung eines Magneten zu dem Zeitpunkt, zu dem das ausgewählte Schriftzeichen sieh an der Druckstelle befin«
det, schlägt, daduroh. g ekennzeiohnet, daß die Druckhammervorrich*-» j
tung ein einstückiges Bauteil (1) aus magnetischem Material mit zwei Ansätzen (5) aufweist, daß der Elektromagnet wenigstens eine
Spule (6) auf einem dünnen Spulenträger (7) aufweist, der eng um
einen der Ansätze (5) eingepaßt ist, daß der Druckhammer (15) vonl
einem Anker (12) aufgenommen ist, der auf einem mit dem einstückig
gen Bauteil (1) befestigten Block (11) schwenkbar angeordnet ist, wobei die Ankeranordnung normalerweise im Abstand von den Vor>-
■■ spr.üngen (5) mittels einer leder (17) gehalten wird, und daß das
einstückige Bauteil(1) auch einen vorderen Anschlag (16) auf«
weist, der so einstellbar ist, daß die Bewegung des Druckhammers (15) infolge Erregung der Elektromagnetspule (6) begrenzt wird»
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das ein«
stückige Bauteil (1) eine Einstellvorrichtung aufnimmt, die in der Weise angeordnet ist, daß sie mit einem Ausrichtglied (21)
zur Feststellung der Vorrichtung zusammenwirkt«
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die lestj
Stellvorrichtung zwei elektrische Kontaktstifte (8) aufweist, diej
mit der Magnetspule verbunden sind und die in bezug auf Isolier«
hülsen (9) isoliert sind, und daß die Isolierhülsen elektrisch
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die Stifte (8) sowohl gegenüber dem einsttickigen Bauteil (l) als
gegenüber dem Ausrichtglied (21) elektrisch isolieren«,
4. Torrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die le«
der (17) eine Blattfeder ist, die am einen Ende mit dem Anker (12) "befestigt ist und mit dem anderen Ende gegen einen Zapfen
(19) wirkt, der von dem einstückigen Bauteil (1) aufgenommen wird, und daß ein nachgiebiger Puffer (29) zwischen die Feder
(17) und den Zapfen (19) eingesetzt ist«
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 4» dadurch gekennzeichnet, daß
ein nachgiebiger Puffer (30) zwischen den Druckhammer (15) und
den vorderen Anschlag (16) eingesetzt ist.
6. Mehrfachdruckhammervorrichtung nach Anspruch '2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Ausrichtglied (21) so ausgebildet ist, daß es
eine Vielzahl von einstückigen Bauteilen (1) aufnimmt und in ih« rer Stellung hält, und daß die einstückigen Bauteile (1) jeweils
in thermischem Kontakt mit dem Ausrichtglied (21) befestigt sind,
welches so ausgelegt ist, daß es eine Wärmesenke für alle einstu»
ckigen Bauteile (1) bildet«
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