DE19833989A1 - Verfahren und Vorrichtung zur elektronischen Nachbildung von Harmonien akustischer Instrumente - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur elektronischen Nachbildung von Harmonien akustischer InstrumenteInfo
- Publication number
- DE19833989A1 DE19833989A1 DE1998133989 DE19833989A DE19833989A1 DE 19833989 A1 DE19833989 A1 DE 19833989A1 DE 1998133989 DE1998133989 DE 1998133989 DE 19833989 A DE19833989 A DE 19833989A DE 19833989 A1 DE19833989 A1 DE 19833989A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- keyboard
- tones
- harmony
- harmonies
- switching elements
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims abstract description 10
- 238000004088 simulation Methods 0.000 title claims abstract description 6
- 230000033764 rhythmic process Effects 0.000 title abstract description 8
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 claims 1
- 230000006870 function Effects 0.000 description 12
- 230000001174 ascending effect Effects 0.000 description 2
- 230000010076 replication Effects 0.000 description 2
- 238000010408 sweeping Methods 0.000 description 2
- 241001255907 Tonica Species 0.000 description 1
- 239000004927 clay Substances 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 230000003362 replicative effect Effects 0.000 description 1
- 230000005236 sound signal Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10H—ELECTROPHONIC MUSICAL INSTRUMENTS; INSTRUMENTS IN WHICH THE TONES ARE GENERATED BY ELECTROMECHANICAL MEANS OR ELECTRONIC GENERATORS, OR IN WHICH THE TONES ARE SYNTHESISED FROM A DATA STORE
- G10H1/00—Details of electrophonic musical instruments
- G10H1/36—Accompaniment arrangements
- G10H1/38—Chord
- G10H1/386—One-finger or one-key chord systems
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10H—ELECTROPHONIC MUSICAL INSTRUMENTS; INSTRUMENTS IN WHICH THE TONES ARE GENERATED BY ELECTROMECHANICAL MEANS OR ELECTRONIC GENERATORS, OR IN WHICH THE TONES ARE SYNTHESISED FROM A DATA STORE
- G10H1/00—Details of electrophonic musical instruments
- G10H1/32—Constructional details
- G10H1/34—Switch arrangements, e.g. keyboards or mechanical switches specially adapted for electrophonic musical instruments
- G10H1/342—Switch arrangements, e.g. keyboards or mechanical switches specially adapted for electrophonic musical instruments for guitar-like instruments with or without strings and with a neck on which switches or string-fret contacts are used to detect the notes being played
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10H—ELECTROPHONIC MUSICAL INSTRUMENTS; INSTRUMENTS IN WHICH THE TONES ARE GENERATED BY ELECTROMECHANICAL MEANS OR ELECTRONIC GENERATORS, OR IN WHICH THE TONES ARE SYNTHESISED FROM A DATA STORE
- G10H2230/00—General physical, ergonomic or hardware implementation of electrophonic musical tools or instruments, e.g. shape or architecture
- G10H2230/045—Special instrument [spint], i.e. mimicking the ergonomy, shape, sound or other characteristic of a specific acoustic musical instrument category
- G10H2230/075—Spint stringed, i.e. mimicking stringed instrument features, electrophonic aspects of acoustic stringed musical instruments without keyboard; MIDI-like control therefor
- G10H2230/135—Spint guitar, i.e. guitar-like instruments in which the sound is not generated by vibrating strings, e.g. guitar-shaped game interfaces
- G10H2230/145—Spint guitar keyboard, i.e. mimicking a combination of a guitar-like instrument, with or without strings, and a piano-like keyboard, e.g. with white and black keys arranged like on a piano
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Electrophonic Musical Instruments (AREA)
Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur elektronischen Nachbildung von Harmonien akustischer Instrumente. DOLLAR A Besondere Schwierigkeiten bereitet das realistische Nachbilden von Harmonien akustischer Rhythmusinstrumente. Aufgabe der Erfindung ist, Harmonien akustischer Instrumente elektronisch nachzubilden und die einfache Begleitung von Liedern auch für musikalische Laien zu ermöglichen. DOLLAR A Dabei besteht die Konzeption der Erfindung darin, daß die charakteristischen Harmonien der nachzubildenden Instrumente elektronisch Ton für Ton aufgenommen und jeweils als Tastaturbelegungseinheiten gespeichert werden. Anschließend werden die Tastaturbelegungseinheiten mit den einzelnen Tönen einer Harmonie in aufsteigender oder absteigender Tonhöhe hintereinander einem festgelegten Bereich einer Tastatur zugewiesen. Die verschiedenen Harmonien mit den dazugehörigen Tastaturbelegungseinheiten werden ebenfalls über eine Tastatur oder eine geeignete Schaltmöglichkeit gewählt. DOLLAR A Die Vorteile der Erfindung bestehen darin, daß bei entsprechendem Tonmaterial eine sehr realistische elektronische Nachbildung akustischer Instrumente möglich wird und beispielsweise typische Spieltechniken wie Rhythmen oder Zupfmuster leicht nachgebildet werden können. DOLLAR A Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß dem Anwender das Spielgefühl des jeweiligen Instrumentes vermittelt wird und nur geringe Grundkenntnisse über das nachzubildende Instrument nötig sind. Dies ermöglicht auch ...
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur elektronischen
Nachbildung von Harmonien akustischer Instrumente.
Eine Vorgehensweise zur elektronischen Nachbildung von akustischen Instrumenten
besteht darin, die von den akustischen Instrumenten erzeugten Töne aufzunehmen und
anschließend elektronisch zu verarbeiten. Dabei ist in der Verfahrensweise der
Aufnahme und Verarbeitung zwischen Harmonien und einzelnen Tönen zu
unterscheiden.
Bei der Nachbildung von typischen Begleitinstrumenten wie Gitarre, Harfe oder
Mandoline werden die mit diesen Instrumenten erzeugten typischen und prägnanten
Harmonien oder auch Tonfolgen bzw. Sequenzen aufgenommen.
Die Harmonien werden zumeist als Rhythmus oder Zupfmuster komplett als Sample
gespeichert und anschließend mit dem Sampler weiterverarbeitet oder abgespielt.
Die einzelnen Töne akustischer Instrumente hingegen werden separat aufgenommen
und beispielsweise direkt der Tastatur von elektronischen Tasteninstrumenten
entsprechend ihrer Tonhöhe zugeordnet und von dieser per Taste abgerufen.
Besondere Schwierigkeiten bereitet das realistische Nachbilden von Harmonien
akustischer Rhythmusinstrumente. Bei diesen Instrumenten erklingen gleichzeitig
mehrere Töne in Form einer Harmonie. Werden die Harmonien zu Samplen verarbeitet,
so sind die musikalischen Gestaltungsmöglichkeiten äußerst begrenzt. Auf Tastendruck
wird die Harmonie im Tempo der Aufnahme abgespielt und kann nur geringfügig etwa
durch Timestretching oder Pitchshifting geändert werden.
Im Falle der Aufnahme und Speicherung von Einzeltönen ist es nur bedingt und mit
hohem Aufwand möglich, Harmonien akustischer Rhythmusinstrumente überzeugend
nachzuspielen.
Aufgabe der Erfindung ist, Harmonien akustischer Instrumente elektronisch
nachzubilden und sowohl die Spezifika der nachgebildeten Instrumente zu erhalten als
auch spieltechnisch die einfache Begleitung von Liedern auch für musikalische Laien
zu ermöglichen sowie das zügige Abspielen von Harmonien zu gestatten.
Eine erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ist in den selbständigen
Patentansprüchen 1 und 2 angegeben, Weiterbildungen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen gekennzeichnet.
Dabei besteht die Konzeption der Erfindung darin, daß die charakteristischen
Harmonien der nachzubildenden Instrumente elektronisch Ton für Ton aufgenommen
und jeweils als Tastaturbelegungseinheiten gespeichert werden. Anschließend werden
die Tastaturbelegungseinheiten mit den einzelnen Töne einer Harmonie in
aufsteigender oder absteigender Tonhöhe hintereinander einem festgelegten Bereich
einer Tastatur zugewiesen. Die verschiedenen Harmonien mit den dazugehörigen
Tastaturbelegungseinheiten werden ebenfalls über eine Tastatur oder eine geeignete
Schaltmöglichkeit gewählt.
Die Vorteile der Erfindung bestehen darin, daß bei entsprechendem Tonmaterial eine
sehr realistische elektronische Nachbildung akustischer Instruments möglich wird und
beispielsweise typische Spieltechniken wie Rhythmen oder Zupfmuster leicht
nachgebildet werden können.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß dem Anwender das Spielgefühl des jeweiligen
Instrumentes vermittelt wird und nur geringe Grundkenntnisse über das nachzubildende
Instrument nötig sind. Dies ermöglicht auch musikalischen Laien mit geringem
Aufwand Lieder zu begleiten.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der
nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen mit Bezugnahme auf die
zugehörigen Zeichnungen. Es zeigen:
Fig. 1 Ausschnitt einer herkömmlichen Tastatur eines Masterkeybords
Fig. 2 Vorrichtung zur elektronischen Nachbildung einer Gitarre mit einer Tastatur
Fig. 3 tragbare Vorrichtung zur elektronischen Nachbildung einer Gitarre
Die elektronische Nachbildung einer Gitarre erfolgt erfindungsgemäß nach folgendem Verfahren:
Es werden jeweils die sechs Töne der auf einer Gitarre gespielten Harmonie einzeln aufgenommen und elektronisch abgespeichert. Die einzelnen Töne einer Harmonie werden zusammengefaßt als Tastaturbelegungseinheit gespeichert. Dies erfolgt bevorzugt auf einer CD-ROM oder einem internen elektronischen Speicher des Samplers. Alternativ dazu können auch als Sample vorhandene elektronisch aufgenommene Gitarrenrhythmen oder Zupfmuster durch geeignete Software in einzelne Töne zerlegt und nachfolgend elektronisch als Tastaturbelegungseinheiten abgespeichert werden.
Die elektronische Nachbildung einer Gitarre erfolgt erfindungsgemäß nach folgendem Verfahren:
Es werden jeweils die sechs Töne der auf einer Gitarre gespielten Harmonie einzeln aufgenommen und elektronisch abgespeichert. Die einzelnen Töne einer Harmonie werden zusammengefaßt als Tastaturbelegungseinheit gespeichert. Dies erfolgt bevorzugt auf einer CD-ROM oder einem internen elektronischen Speicher des Samplers. Alternativ dazu können auch als Sample vorhandene elektronisch aufgenommene Gitarrenrhythmen oder Zupfmuster durch geeignete Software in einzelne Töne zerlegt und nachfolgend elektronisch als Tastaturbelegungseinheiten abgespeichert werden.
Zum Abspielen werden die Töne in der Abfolge der nebeneinander liegenden Saiten
gemäß Fig. 1 in aufsteigender oder absteigender Reihenfolge einem festgelegten
Bereich einer Tastatur zugeordnet. Dabei ist unbeachtlich, welchen Tonabstand die
Töne der Harmonie zueinander besitzen. Die sechs Töne der Harmonie liegen auf der
Tastatur 2 direkt nebeneinander auf den weißen Tasten der Tastatur.
Einem anderen Bereich der Tastatur 2 oder einem Controllerschaltpult wird dann die
Schaltfunktion für die verschiedenen Harmonien bzw. Tastaturbelegungseinheiten
zugeordnet. Hierdurch wird es möglich, die Harmonien bzw. die Tastaturbelegungen zu
wechseln. Für die Nachbildung einer einfachen Gitarrenbegleitung eines Liedes in
C-Dur werden beispielsweise jeweils die sechs Töne der Harmonien C-Dur, G-Dur, G7
und F-Dur aufgenommen und als vier Tastaturbelegungseinheiten gespeichert.
Auf der Klaviatur eines Synthesizers, Masterkeybords oder Samplers wird jeder
Tastaturbelegungseinheit eine Taste mit Schaltfunktion 3 zugeordnet. Dabei ist es
sinnvoll aber nicht notwendig, die vier Tasten mit Schaltfunktion 3 auf der Tastatur 2
nebeneinander anzuordnen oder die Harmoniebezeichnungen den Tastennamen
zuzuordnen. Dabei würde die Harmonie C-Dur beispielsweise dem C und die Harmonie
G-Dur dem G auf der Tastatur zugewiesen.
Wird nun eine Taste mit Schaltfunktion 3 angeschlagen, so wird, ähnlich dem Greifen
einer Harmonie auf der Gitarre, die entsprechende Tastaturbelegungseinheit aktiviert
und dem festgelegten Bereich der Tastatur 1 zugeordnet. Nun können die sechs Töne
der Gitarrenharmonie auf den weißen Tasten der Tastatur direkt nebeneinander liegend
angeschlagen werden. Diese spezielle Anordnung der Einzeltöne der Harmonien
ermöglicht das schnelle Abspielen der Harmonien. Außerdem sind auch komplizierte
Zupfmuster relativ leicht nachzubilden.
Für den Wechsel der Harmonie wird die zugehörige Taste mit Schaltfunktion 3
angeschlagen. Daraufhin wird die entsprechende Tastaturbelegungseinheit auf die
gleichen Tasten der vorangegangenen Tastaturbelegungseinheit, dem festgelegten
Bereich der Tastatur 1, gelegt.
Weiterhin ist es vorteilhaft möglich, eine herkömmliche Tastatur eines Synthesizers
dahingehend zu adaptieren, daß die Töne mehrere Harmonien auch nebeneinander
gelegt werden. Dabei sind mindestens zwei festgelegte Bereiche der Tastatur 1
nebeneinander angeordnet. Damit ist es möglich, gleichzeitig auf die verschiedenen
Töne unterschiedlicher Harmonien zuzugreifen.
Im folgenden Ausführungsbeispiel werden die Tastaturbelegungseinheiten in einen
DSP-Chip programmiert, welcher dann in vorhandene elektronische Tasteninstrumente
eingebaut wird.
Erfindungsgemäß werden die Tasten des festgelegten Bereiches der Tastatur 1 durch
den DSP-Chip mit vorhandenen Tonsignalen oder Samplen aus dem Wellenspeicher
des elektronischen Tasteninstrumentes belegt. Die Tonhöhe der Signale ist gemäß dem
Wesen der Erfindung unabhängig von der Tastenbezeichnung und zusammen
genommen ergeben die Töne die gewünschte Harmonie.
Durch diese Vorgehensweise können auch andere Instrumente oder
Instrumentengruppen wie Bläser, Piano oder Streicher in Harmonien zusammengefaßt
und als Tastaturbelegungseinheiten genutzt werden.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung ist in Fig. 2 dargestellt. In diesem Beispiel
wird eine spezielle Klaviatur 4 zur erfindungsgemäßen Nachbildung akustischer
Instrumente verwendet. Diese spezielle Klaviatur 4 für die elektronische Nachbildung
einer Gitarre ist mindestens mit den sechs Tasten für die Töne der sechs Saiten
ausgestattet und besitzt darüber hinaus mindestens drei weitere Tasten oder Schalter für
das Anwählen der Harmonien (Tonica, Dominante, Subdominante). In Fig. 2 sind die
Tasten des festgelegten Bereichs 1 für die Tastaturbelegungseinheiten bezeichnet.
Weiterhin sind die Schalter 5 für die Auswahl der Harmonien und weitere
Bedienelemente 6 beispielsweise für den Wechsel der Kadenzen oder die Wahl von
Rhythmusunterlegnngen vorgesehen.
Fig. 3 zeigt eine an einem Gurt 10 tragbare Spielhilfe zur spieltechnisch einfachen
Begleitung von Liedern durch die elektronische Nachbildung einer Gitarre. Die
Spielhilfe besteht aus einem Korpus 7, der vorzugsweise gitarrenähnlicher Gestalt ist,
einem Lautsprecher 8 für die Wiedergabe der gespielten Töne, Schalter 5 für die
Auswahl der Harmonien, Schalter 6 für die Auswahl der Kadenzen und sonstiger
Tonmanipulationen und einer nicht sichtbaren Energieversorgung mittels Batterien oder
elektrischem Kabelanschluß. Die sechs Saiten der Gitarre werden optisch angedeutet
als Leisten mit Schaltfunktion 9. Die Leisten entsprechen dem festgelegten Bereich 1
auf der Tastatur in Fig. 1 und 2 und werden mit den Tastaturbelegungseinheiten belegt.
Die Berührung der Leisten 9 löst die Wiedergabe der Töne aus. Die tragbare Spielhilfe
besitzt weiterhin einen elektronischen Speicher mit den Tastaturbelegungseinheiten für
diverse Harmonien.
In einer weiteren Ausführungsform werden die Leisten mit Schaltfunktion 9 ersetzt
durch Saiten. Das Anschlagen der Saiten löst die Wiedergabe der Töne aus. Durch die
Verwendung von Saiten wird auch optisch eine sehr detaillgetreue Wirkung bei der
Nachbildung einer Gitarre erzielt.
Für die Begleitung von Liedern wählt der Musizierende mit dem Schalter 6 eine Tonart
aus und drückt dann Schalter 5 für die Wahl einer Harmonie. Nun können, ähnlich dem
Überstreichen der Saiten der Gitarre, die Leisten 9 mit Schaltfunktion oder alternativ
die Saiten mit Schaltfunktion berührt werden und die Harmonie erklingt aus dem
Lautsprecher 8.
Über einen Schalter 6 kann weiterhin ausgewählt werden, daß die Belegung der Leisten
9 mit Schaltfunktion nach einem Zupfmuster erfolgt. Somit kann durch einfaches
Überstreichen der Leisten 9 in eine Richtung die Gitarrenharmonie wie mit einem
Zupfmuster angeschlagen wiedergegeben werden.
1
Schaltelemente, festgelegter Bereich einer Tastatur
2
Tastatur
3
Schaltelement, Taste mit Schaltfunktion
4
Klaviatur
5
Schaltelemente
6
Bedienelemente
7
Korpus
8
Lautsprecher
9
Leisten oder Saiten mit Schaltfunktion
10
Gurt
Claims (8)
1. Verfahren zur elektronischen Nachbildung von Harmonien akustischer
Instrumente, dadurch gekennzeichnet, daß
mindestens eine Harmonie des akustischen Instrumentes Ton für Ton
elektronisch aufgenommen wird und diese Töne als Tastaturbelegungseinheit
gespeichert werden, wobei zum Abspielen der Harmonien die einzelnen Töne
der Tastaturbelegungseinheit Schaltelementen (1) zugewiesen werden und daß
jede aufgenommene Harmonie eine Tastaturbelegungseinheit darstellt und
jeweils einem Schaltelement (3) zugewiesen wird und daß beim Betätigen des
Schaltelements (3) die zugeordnete Harmonie bzw. Tastaturbelegungseinheit
auf den Schaltelementen (1) aktiviert wird.
2. Vorrichtung zur elektronischen Nachbildung akustischer Instrumente zum
Abspielen von Harmonien, insbesondere der Harmonien nach dem Verfahren
gemäß Anspruch 1 oder auch nach anderen Verfahren zur Aufnahme und
Speicherung von Tönen in Gruppen von Tönen als Tastaturbelegungseinheiten
gespeicherten Harmonien, dadurch gekennzeichnet, daß
sie mindestens eine Anzahl von Schaltelementen (1) besitzt, die der Anzahl der
Töne einer Harmonie des nachzubildenden Instrumentes entspricht und daß sie
weiterhin Schaltelemente (3) besitzt, denen die Schaltfunktion für die
Tastaturbelegungseinheiten zugeordnet ist und das die Schaltelemente (1)
nebeneinander angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
als Schaltelemente (1) für die Tastaturbelegungseinheit die Tasten der Tastatur
(2) eines Masterkeybords, Synthesizers oder Samplers verwendet wird und daß
die Belegung der Tastatur (2) nach aufsteigender oder absteigender Tonhöhe
erfolgt und die einzelnen Töne der Harmonie ohne Rücksicht auf die Tonhöhe
und die Tonabstände direkt nebeneinander angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
als Schaltelemente (3) Tasten der Tastatur (2) eines Masterkeybords,
Synthesizers oder Samplers verwendet werden.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Tastatur (2) eines Masterkeybords, Synthesizers oder Samplers in
mindestens zwei Bereiche unterteilt ist, wobei ein Bereich der Tastatur (2) mit
der Schaltfunktion für die Tastaturbelegungseinheiten (3) ausgestattet ist und
ein zweiter Bereich die Anzahl der Tasten (1) der Tastaturbelegung enthält, die
mindestens der Anzahl der Töne der nachzubildenden Harmonien entspricht.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die elektronischen Tasteninstrumente einen DSP-Chip enthalten, in welchem
die Tastaturbelegungseinheiten gespeichert sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
sie genau die Anzahl von Tasten enthält, die der Anzahl der Töne der
Harmonien des nachzubildenden Instrumentes als Schaltelemente (1) für die
Tastaturbelegungseinheiten entspricht und weiterhin separate Schaltelemente
(5) für die Wahl der Tastaturbelegunseinheit und Bedienelemente (6) für die
Wahl einer Kadenz und/oder von Rhythmusuntermalungen enthält.
8. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
auf einem Korpus (7) die Schaltelemente (1) als Leisten oder Saiten mit
Schaltfunktion (9), Schaltelemente (5) für die Auswahl der Harmonien bzw.
Tastaturbelegungseinheiten, Bedienelemente (6) und Lautsprecher (8)
angeordnet sind und die Vorrichtung mittels eines Gurtes (10) von dem
Musizierenden umgehängt werden kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998133989 DE19833989A1 (de) | 1998-07-29 | 1998-07-29 | Verfahren und Vorrichtung zur elektronischen Nachbildung von Harmonien akustischer Instrumente |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998133989 DE19833989A1 (de) | 1998-07-29 | 1998-07-29 | Verfahren und Vorrichtung zur elektronischen Nachbildung von Harmonien akustischer Instrumente |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19833989A1 true DE19833989A1 (de) | 2000-02-10 |
Family
ID=7875603
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998133989 Withdrawn DE19833989A1 (de) | 1998-07-29 | 1998-07-29 | Verfahren und Vorrichtung zur elektronischen Nachbildung von Harmonien akustischer Instrumente |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19833989A1 (de) |
Cited By (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2837303A1 (fr) * | 2002-03-18 | 2003-09-19 | Bruno Coissac | Instrument controleur qui permet a un utilisateur mobile le declenchement et le controle d'evenements electroniques, electriques, sonores, visuels et mecaniques |
| WO2005086134A1 (en) * | 2004-03-04 | 2005-09-15 | Tomaz Rus | Device for simplified chord playing on electric guitar |
| WO2007115072A1 (en) * | 2006-03-29 | 2007-10-11 | Harmonix Music Systems, Inc. | Game controller simulating a guitar |
| US8003872B2 (en) | 2006-03-29 | 2011-08-23 | Harmonix Music Systems, Inc. | Facilitating interaction with a music-based video game |
| AT514413A1 (de) * | 2013-05-08 | 2014-12-15 | Klaus Dzida | Vorrichtung zum Funktionsaufruf mittels Intervallbestimmung bei Legato Spiel |
| AT516297A1 (de) * | 2014-09-16 | 2016-04-15 | Slama Clemens Ing | Musikinstrument mit einer Klaviatur und Verfahren zur Signalverarbeitung |
| US9773486B2 (en) | 2015-09-28 | 2017-09-26 | Harmonix Music Systems, Inc. | Vocal improvisation |
| US9799314B2 (en) | 2015-09-28 | 2017-10-24 | Harmonix Music Systems, Inc. | Dynamic improvisational fill feature |
| US9842577B2 (en) | 2015-05-19 | 2017-12-12 | Harmonix Music Systems, Inc. | Improvised guitar simulation |
Citations (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3943811A (en) * | 1974-08-12 | 1976-03-16 | Coles Donald K | Keyboard type musical instrument |
| US5085119A (en) * | 1989-07-21 | 1992-02-04 | Cole John F | Guitar-style synthesizer-controllers |
| US5121668A (en) * | 1990-01-19 | 1992-06-16 | Segan Marc H | Electronic guitar |
| US5220117A (en) * | 1990-11-20 | 1993-06-15 | Yamaha Corporation | Electronic musical instrument |
| US5565641A (en) * | 1994-03-28 | 1996-10-15 | Gruenbaum; Leon | Relativistic electronic musical instrument |
| WO1997007476A2 (en) * | 1995-08-14 | 1997-02-27 | Creative Technology Ltd. | Method and apparatus for formatting digital audio data |
| WO1997033272A1 (en) * | 1996-03-05 | 1997-09-12 | Ivan Mladek | Stringless twitch fret instrument |
| WO1997036282A1 (en) * | 1996-03-28 | 1997-10-02 | Johnson Gerald L | Simplified keyboard and electronic musical instrument |
-
1998
- 1998-07-29 DE DE1998133989 patent/DE19833989A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3943811A (en) * | 1974-08-12 | 1976-03-16 | Coles Donald K | Keyboard type musical instrument |
| US5085119A (en) * | 1989-07-21 | 1992-02-04 | Cole John F | Guitar-style synthesizer-controllers |
| US5121668A (en) * | 1990-01-19 | 1992-06-16 | Segan Marc H | Electronic guitar |
| US5220117A (en) * | 1990-11-20 | 1993-06-15 | Yamaha Corporation | Electronic musical instrument |
| US5565641A (en) * | 1994-03-28 | 1996-10-15 | Gruenbaum; Leon | Relativistic electronic musical instrument |
| WO1997007476A2 (en) * | 1995-08-14 | 1997-02-27 | Creative Technology Ltd. | Method and apparatus for formatting digital audio data |
| WO1997033272A1 (en) * | 1996-03-05 | 1997-09-12 | Ivan Mladek | Stringless twitch fret instrument |
| WO1997036282A1 (en) * | 1996-03-28 | 1997-10-02 | Johnson Gerald L | Simplified keyboard and electronic musical instrument |
Cited By (12)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2837303A1 (fr) * | 2002-03-18 | 2003-09-19 | Bruno Coissac | Instrument controleur qui permet a un utilisateur mobile le declenchement et le controle d'evenements electroniques, electriques, sonores, visuels et mecaniques |
| EP1347437A1 (de) * | 2002-03-18 | 2003-09-24 | Bruno Coissac | Steuervorrichtung zum Erlauben der Aktivierung und der Steuerung von elektronischen, elektrischen, klingenden, visuellen und mechanischen Ereignissen durch einen bewegbaren Benutzer |
| WO2005086134A1 (en) * | 2004-03-04 | 2005-09-15 | Tomaz Rus | Device for simplified chord playing on electric guitar |
| WO2007115072A1 (en) * | 2006-03-29 | 2007-10-11 | Harmonix Music Systems, Inc. | Game controller simulating a guitar |
| US8003872B2 (en) | 2006-03-29 | 2011-08-23 | Harmonix Music Systems, Inc. | Facilitating interaction with a music-based video game |
| AT514413A1 (de) * | 2013-05-08 | 2014-12-15 | Klaus Dzida | Vorrichtung zum Funktionsaufruf mittels Intervallbestimmung bei Legato Spiel |
| AT514413B1 (de) * | 2013-05-08 | 2015-03-15 | Klaus Dzida | Vorrichtung zum Funktionsaufruf mittels Intervallbestimmung bei Legato Spiel |
| AT516297A1 (de) * | 2014-09-16 | 2016-04-15 | Slama Clemens Ing | Musikinstrument mit einer Klaviatur und Verfahren zur Signalverarbeitung |
| AT516297B1 (de) * | 2014-09-16 | 2016-09-15 | Slama Clemens Ing | Musikinstrument mit einer Klaviatur und Verfahren zur Signalverarbeitung |
| US9842577B2 (en) | 2015-05-19 | 2017-12-12 | Harmonix Music Systems, Inc. | Improvised guitar simulation |
| US9773486B2 (en) | 2015-09-28 | 2017-09-26 | Harmonix Music Systems, Inc. | Vocal improvisation |
| US9799314B2 (en) | 2015-09-28 | 2017-10-24 | Harmonix Music Systems, Inc. | Dynamic improvisational fill feature |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| Povel | Temporal structure of performed music: Some preliminary observations | |
| McAdams et al. | Perception of timbral analogies | |
| DE69014862T2 (de) | Verfahren und hilfsmittel zur erzeugung von musiknotenzusammenhängen. | |
| Bresin | Articulation rules for automatic music performance | |
| EP0495203A2 (de) | Elektronisches Lehr-,Begleit- und Übungsmusikgerät | |
| DE69732311T2 (de) | Verfahren zur Erzeugung von Musiktönen | |
| DE60026189T2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Wellenformkomprimierung und Erzeugung | |
| DE112016004046T5 (de) | Vorrichtung und Verfahren zur musikalischen Ausführungsunterstützung | |
| DE69517294T2 (de) | Vorrichtung zur automatischen Aufführung | |
| Klapuri | Introduction to music transcription | |
| DE19833989A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur elektronischen Nachbildung von Harmonien akustischer Instrumente | |
| DE3334148A1 (de) | Elektronisches musikinstrument mit automatischer begleitung | |
| Ferneyhough et al. | Shattering the vessels of received wisdom | |
| DE3605122C2 (de) | ||
| DE3219590C1 (de) | Vorrichtung fuer Saiteninstrumente zum Einstellen von Akkorden | |
| DE2915678C2 (de) | Elektronisches Musikinstrument | |
| DE69629207T2 (de) | Faltbares tragbares elektronisches klavier | |
| Schutz | Acoustic structure and musical function: Musical notes informing auditory research | |
| DE112006002058B4 (de) | Vorrichtung zur Speicherung von Klangfarben, Verfahren zur Speicherung von Klangfarben sowie Computerprogramm zur Speicherung von Klangfarben | |
| AT410380B (de) | Vorrichtung zur ton- bzw. klangsimulation von orchestermusik | |
| AT508837B1 (de) | Elektronische tonerzeugungsvorrichtung | |
| DE3887997T2 (de) | Elektronisches Saiteninstrument. | |
| DE102021006036B4 (de) | Elektronisches Musikinstrument, das über in Funktionsgruppen angeordnete Kontaktgeber Geräte ansteuert, die über einen MIDI- Eingang verfügen | |
| DE3901531C1 (en) | Accordion | |
| DE102015004520B4 (de) | Verfahren zur automatischen Erzeugung einer aus Tönen bestehenden Begleitung und Vorrichtung zu seiner Durchführung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8122 | Nonbinding interest in granting licenses declared | ||
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |