DE19832187A1 - Waschmaschine - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Waschmaschine mit einem Flottentrog und einer darin vorgesehenen Warenführungswalze zum Führen einer textilen Warenbahn. Der Flottentrog ist mit einer oberen Öffnung versehen, die vor dem Scheitelpunkt der Warenführungswalze angeordnet ist und damit verhindert, daß sich abgequetschtes Schmutzwasser mit dem zugeführten Frischwasser vermischt. Außerdem ist eine Beheizung des Flottentroges und der Warenführungswalze vorgesehen.
Description
Die Erfindung betrifft eine Waschmaschine für die Behandlung
einer über Umlenkwalzen geführte textilen Warenbahn mit ei
nem bis zu einem oberen Niveau mit Flotte gefüllten Flottentrog,
der mit Stirnwänden verschlossen, mit einer oberen Öffnung
und mit einem Zufuhrstutzen für Frischwasser versehen ist, daß
innerhalb des Flottentroges eine auf einer antreibbaren Wal
zenachse befestigte, mit dem Flottentrog einen Spalt bildende
Warenführungswalze rotierend gelagert ist, und daß außerhalb
des Flottentroges ein Quetschwerk zum Entwässern des Wa
renbahn vorgesehen ist.
Waschmaschinen für textile Warenbahnen sind in vielfältiger
Form bekannt. In der Regel sind bei allen Waschmaschinen die
Quetschwerke zum Entwässern der Warenbahn am Maschine
nende angeordnet. Die Abführeinrichtungen für das Schmutz
wasser sind am Anfang der Waschmaschine installiert. Dem
zufolge durchläuft das abgequetschte Schmutzwasser die ge
samte Waschmaschine vom Ende bis zum Anfang. Diese Ver
fahrensweise erfordert eine übergroße Menge an Flotte, bzw.
Waschflüssigkeit.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Waschmaschine
für textile Warenbahnen zu schaffen, mit der der Wascheffekt
verbessert und der Durchsatz an Flotte, bzw. Waschflüssigkeit
verringert wird.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die obere Öffnung des
Flottentroges vom Warenbahneingang her gesehen vor dem
Scheitelpunkt der Warenführungswalze und das Quetschwerk
oberhalb der Öffnung angeordnet sind, und daß unterhalb der
Öffnung auf Höhe des Flotten-Niveaus eine Überlaufleitung für
Schmutzwasser und auf der gegenüberliegenden Seite des
Flottentroges oberhalb des Flotten-Niveaus der Zulaufstutzen
für das Frischwasser vorgesehen sind.
Diese Anordnung bewirkt einmal, daß das Frischwasser im Ge
genstrom zur Laufrichtung der Warenbahn durch den von Flot
tentrog und Warenführungswalze gebildeten Spalt bis zur
Überlaufleitung fließt. Das Quetschwerk ist vor dem Scheitel
punkt der Warenführungswalze angeordnet. Somit läuft das
vom Quetschwerk von der Warenbahn abgequetschte
Schmutzwasser nach unten auf die nach unten abwandernde
Warenführungswalze und damit sofort in die Überlaufleitung.
Demzufolge wird mit der Erfindung erreicht, daß das zu laufende
Frischwasser nicht mehr mit dem abgequetschten Schmutzwas
ser vermischt und somit das Frischwasser besser genutzt wird.
Die höhere Reinheit der Flotte verbessert und verstärkt nicht
nur den Wascheffekt. Auch die Menge der benötigten Flotte
wird verringert, so daß gleichzeitig die ablaufende Menge an
Schmutzwasser verringert wird, wodurch gleichzeitig der Um
weltschutz verbessert wird. Denn das Schmutzwasser enthält
gelöste Fette, Chemikalien und Farbstoffreste.
Eine geringere Flottenmenge verursacht fernerhin geringere
Betriebskosten, insbesondere fallen weniger Energiekosten für
das Aufheizen der Flotte an.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Waschmaschine wird darin
gesehen, daß im Bereich der oberen Öffnung des Flottentroges
die Umlenkwalze für die Zuführung und die Umlenkwalze für die
Abführung der Warenbahn vorgesehen sind, daß das
Quetschwerk oberhalb der Umlenkwalzen angeordnet ist, und
daß die Öffnung des Flottentroges vom Bereich der lotrechten
Flottenachse bis über den Bereich der Umlenkwalze zum Ein
führen der Warenbahn reicht.
Mit dieser Anordnung wird die Zuführung des abgequetschten
Schmutzwassers in die Überlaufleitung mit einfachsten Mitteln
jederzeit gewährleistet.
In vorteilhafter Weise wird bei dem Flottentrog eine Stirnwand
fest und die andere Stirnwand ganz oder teilweise für Montage
zwecke lösbar mit dem Flottentrog verbunden sind.
Die Waschmaschine wird beheizt, d. h. sowohl der Flottentrog
als auch die Warenführungswalze werden mit einem zugeführ
ten Heizmedium indirekt beheizt. Als Heizmedium können Was
ser, Dampf, Öl od. dgl. eingesetzt werden. Sowohl der Flotten
trog als auch die Warenführungswalze erreichen jeweils, ent
sprechend der Aufheizung, eine Wandtemperatur bis zu 200°C.
Demzufolge kann die Temperatur der Flotte je nach zu behan
delnder Ware zwischen 20 und 100°C eingeregelt werden. Die
Regelung erfolgt mittels Beheizung von Flottentrog und Wa
renführungswalze bzw. durch Temperatur und Menge des zu
geführten Frischwassers. Der Energieaustausch zwischen der
Warenführungswalze und der Flotte sowie zwischen dem Flot
tentrog und der Flotte erzeugen die hohen Flottenturbulenzen in
dem vom Flottentrog und der Warenführungswalze gebildeten
Spalt, die auf die Waren einwirken und sich günstig auf den
Wascheffekt auswirken.
Waschmaschinen werden auch bei Temperaturen zwischen 20
und 60°C gefahren. Hierdurch entstehen nur geringe thermi
sche Turbulenzen. Um auch bei diesen geringeren Temperatu
ren Turbulenzen sicherzustellen und einen ausreichenden
Wascheffekt zu erzielen wird weiterhin vorgeschlagen,
daß der Flottentrog zur Erzeugung mechanischer Turbulenzen mit einem oder mehreren Turbulenzerregern versehen ist. Dabei kann der Turbulenzerreger aus einem zum Flottentrog hin offe nen Gehäuse bestehen, in dem ein Turbulenzkörper rotierend antreibbar gelagert ist. Der Turbulenzkörper kann aus einem Vierkantrohr oder einem runden Rohr mit Leitschaufeln oder ei nem ähnlichen Element bestehen. Die Drehzahl der Turbulenz körper ist regelbar. Die Öffnung des Turbulenzerregers zum Flottentrog hin ist mit einer die mechanische Turbulenz nicht behindernde und die Warenbahn schützende Abdeckung ver sehen, wobei die Abdeckung aus Gitterstäben, einem Sieb oder dgl. bestehen kann.
daß der Flottentrog zur Erzeugung mechanischer Turbulenzen mit einem oder mehreren Turbulenzerregern versehen ist. Dabei kann der Turbulenzerreger aus einem zum Flottentrog hin offe nen Gehäuse bestehen, in dem ein Turbulenzkörper rotierend antreibbar gelagert ist. Der Turbulenzkörper kann aus einem Vierkantrohr oder einem runden Rohr mit Leitschaufeln oder ei nem ähnlichen Element bestehen. Die Drehzahl der Turbulenz körper ist regelbar. Die Öffnung des Turbulenzerregers zum Flottentrog hin ist mit einer die mechanische Turbulenz nicht behindernde und die Warenbahn schützende Abdeckung ver sehen, wobei die Abdeckung aus Gitterstäben, einem Sieb oder dgl. bestehen kann.
Die mit diesen Maßnahmen erzeugte mechanische Turbulenz
reicht in den meisten Fällen aus, den gewünschten Wascheffekt
bei geringen Behandlungstemperaturen zu erzielen.
Nach der DE 44 16 645 A1 ist eine Waschmaschine mit einem
Flottentrog und einer Warenführungswalze bekannt, die jeweils
aus einem doppelwandigen Blechelement mit unterschiedlichen
Wandstärken bestehen, bei dem ein Blech mit dünnerer Wand
stärke auf ein Blech mit dickerer Wandstärke rundum ver
schweißt und mit mehreren verteilten Linienschweißen verse
hen ist, daß Zu- und Ablauföffnungen angeordnet sowie die
aufgeschweißten dünneren Bleche aufgedrückt sind, so daß
Kammern bildende Wölbungen entstehen.
Zur weiteren Verbesserung der thermischen Turbulenzen und
zur Verbesserung des Wascheffektes wird weiterhin vorge
schlagen, daß bei dem Flottentrog die durch die Aufdrückung
entstandenen Wölbungen der Warenführungswalze und bei der
Warenführungswalze die Wölbungen der Warenbahn zugekehrt
sind,
Somit befinden sich die Wölbungen an der Außenseite der Wa renführungswalze, so daß die Warenbahn über die gewölbte Fläche geführt ist. Damit weist die Erfindung einen vom Flotten trog und der Warenführungsbahn gebildeten Spalt mit beidseiti gen Wölbungen auf. Hierdurch wird die auf die Warenbahn ein wirkende Turbulenz im Spalt wesentlich erhöht, weil die Flotte, bzw. die Waschflüssigkeit besser in die Ware eindringt. Denn die Flotte dringt jetzt durch die Warenbahn hindurch in die von den Wölbungen gebildeten Freiräume und von dort zurück durch die Warenbahn in den Spalt. Dieses ständige Wechsel spiel wirkt sich günstig auf den Wascheffekt aus.
Somit befinden sich die Wölbungen an der Außenseite der Wa renführungswalze, so daß die Warenbahn über die gewölbte Fläche geführt ist. Damit weist die Erfindung einen vom Flotten trog und der Warenführungsbahn gebildeten Spalt mit beidseiti gen Wölbungen auf. Hierdurch wird die auf die Warenbahn ein wirkende Turbulenz im Spalt wesentlich erhöht, weil die Flotte, bzw. die Waschflüssigkeit besser in die Ware eindringt. Denn die Flotte dringt jetzt durch die Warenbahn hindurch in die von den Wölbungen gebildeten Freiräume und von dort zurück durch die Warenbahn in den Spalt. Dieses ständige Wechsel spiel wirkt sich günstig auf den Wascheffekt aus.
Zufolge der beidseitigen Wölbungen im Spalt entsteht nahezu
über die gesamte Spaltlänge eine für die Warenbahn doppelsei
tige Turbulenz, die den Wascheffekt wesentlich verbessert.
Aufgrund der erfindungsgemäßen Konstruktion der Waschma
schine kann bei einer Spaltbreite von 5 bis 100 mm, vorzugs
weise 15 bis 35 mm, eine Warenführungswalze mit einem
Durchmesser von 500 bis 3000 mm eingesetzt werden. Derarti
ge Größen konnten bei den älteren Waschmaschinen nicht
verwirklicht werden.
Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt und
wird nachfolgend näher beschrieben.
Bei einer Waschmaschine ist ein Flottentrog 2 mit einer oberen
Öffnung 5 mittels zwei Stirnwänden 3 verschlossen, wobei eine
Stirnwand fest und die andere Stirnwand für Montagezwecke
ganz oder teilweise lösbar mit dem Flottentrog 2 verbunden
sind. Mit Stützfüßen 4 der Stirnwände 3 ist die Waschmaschine
aufstellbar. Innerhalb des Flottentroges 2 ist eine Warenfüh
rungswalze 7 angeordnet, die mit einer in den Stirnwänden 3
gelagerten Walzenachse 8 drehbar angetrieben ist. Flottentrog
2 und Warenführungswalze 7 bilden einen Spalt 20, durch die
eine von der Warenführungswalze 7 geführte textile Warenbahn
9 läuft. Diese ist durch die obere Öffnung 5 mittels einer Um
lenkwalze 10 in den Spalt 20 eingeführt und mittels einer Um
lenkwalze 11 durch die Öffnung 5 aus dem Flottentrog 2 ab-
und mittels einer weiteren Umlenkwalze 12 weitergeführt. Der
Flottentrog ist bis zu einem oberen Niveau 13 mit Flotte gefüllt.
Dieses Niveau stellt sich mittels einer Überlaufleitung 14 ein, die
mit dem Flottentrog 2 verbunden ist und in eine nach außen
geführte Ablaufleitung 15 übergeht. An der tiefsten Stelle des
Flottentroges 2 ist ein Ablaßstutzen 16 mit Ventil 17 vorgese
hen. Fernerhin ist der Flottentrog 2 mit zwei Turbulenzerregern
18 und 19 zur Erzeugung mechanischer Turbulenzen versehen.
Diese bestehen jeweils aus einem Gehäuse 25, in dem Turbu
lenzkörper 26 dreh- und antreibbar gelagert sind. Die Drehzahl
der Turbulenzkörper 26 ist regelbar. Die Gehäuse 25 sind über
eine Öffnung 27 mit Abdeckungen 28 mit dem Flottentrog 2 ver
bunden. Die Abdeckung 28 kann aus Gitterstäben, einem Sieb
oder gleichwertigen Elementen bestehen, so daß die zu erzeu
gende mechanische Turbulenz nicht behindert und andererseits
die Warenbahn 9 nicht beschädigt wird. Denn die Abdeckung 28
verhindert, daß sich die Warenbahn 9 um die Turbulenzkör
per 26 wickelt und dadurch beschädigt wird.
Der Flottentrog 2 besteht von der Überlaufleitung 14 bis zum
Zufuhrstutzen 6 für Frischwasser aus einem an sich bekannten
Doppelblech 29/30, das Kammern bildende Wölbungen 31 auf
weist. Die Trommel der Warenführungswalze 7 besteht insge
samt aus dem an sich bekannten Wölbungen 31 bildenden
Doppelblech 29/30. Die Wölbungen 31 sowohl des Flottentro
ges 2 als auch der Warenführungswalze 7 sind in den Spalt 20
gerichtet, wodurch die Turbulenz um ein erhebliches Maß er
höht wird.
Die obere Öffnung 5 des Flottentroges 2 ist vor dem Scheitel
punkt der Warenführungswalze 7 angeordnet. D.h., die Öffnung
5 reicht von der lotrechten Flottenachse 24 in Richtung Waren
bahneingang bis über den Bereich der Umlenkwalze 10 hin
aus. Das aus den beiden Walzen 22 und 23 gebildete
Quetschwerk 21 ist oberhalb der Umlenkwalze 11 angeordnet,
wobei eine der beiden Walzen 22,23 zur Veränderung der
Quetschwirkung verstellbar ist. Das von dem Quetschwerk 21
abgequetschte Schmutzwasser fließt durch die Öffnung 5 auf
die in zeichenebene nach links ablaufende Oberfläche der Wa
renführungswalze 7. Das Schmutzwasser kann somit nicht über
den Scheitelpunkt der Warenführungswalze 7 nach rechts in
den Bereich des Frischwasser-Zufuhrstutzen 6 fließen. In jedem
Fall fließt das Schmutzwasser im Bereich der Überlaufleitung 14
auf die Oberfläche des Flottenniveaus 13 und damit direkt in die
Überlaufleitung 14. Mit dieser Anordnung wird mit Sicherheit
verhindert, daß sich das abgequetschte Schmutzwasser mit
dem zugeführten Frischwasser vermischt.
Claims (14)
1. Waschmaschine für die Behandlung einer über Umlenkwal
zen geführte textilen Warenbahn mit einem bis zu einem oberen
Niveau mit Flotte gefüllten Flottentrog, der mit Stirnwänden ver
schlossen, mit einer oberen Öffnung und mit einem Zufuhrstut
zen für Frischwasser versehen ist, daß innerhalb des Flotten
troges eine auf einer antreibbaren Walzenachse befestigte, mit
dem Flottentrog einen Spalt bildende Warenführungswalze ro
tierend gelagert ist, und daß außerhalb des Flottentroges ein
Quetschwerk zum Entwässern des Warenbahn vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die obere Öffnung (5) des Flot
tentroges (2) vom Warenbahneingang her gesehen vor dem
Scheitelpunkt der Warenführungswalze (7) und das
Quetschwerk (21) oberhalb der Öffnung (5) angeordnet sind,
und daß unterhalb der Öffnung (5) auf Höhe des Flotten-
Niveaus (13) eine Überlaufleitung (14) für Schmutzwasser und
auf der gegenüberliegenden Seite des Flottentroges (2) ober
halb des Flotten-Niveaus (13) der Zulaufstutzen (6) für das
Frischwasser vorgesehen sind.
2. Waschmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich der oberen Öffnung (5) des Flottentroges (2) die
Umlenkwalze (10) für die Zuführung und die Umlenkwalze (11)
für die Abführung der Warenbahn (9) vorgesehen sind, daß das
Quetschwerk (21) oberhalb der Umlenkwalze (11) angeordnet
ist, und daß die Öffnung (5) des Flottentroges (2) vom Bereich
der lotrechten Flottenachse (24) bis über den Bereich der Um
lenkwalze (10) reicht.
3. Waschmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß eine Stirnwand (3) fest und die andere Stirn
wand (3) ganz oder teilweise für Montagezwecke lösbar mit dem
Flottentrog (2) verbunden sind.
4. Waschmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Flottentrog (2) zur Erzeugung mechani
scher Turbulenzen mit einem oder mehreren Turbulenzerregern
(18, 19) versehen ist.
5. Waschmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Turbulenzerreger (18, 19) aus einem zum Flottentrog (2)
hin offenen Gehäuse (25) besteht, in dem ein Turbulenzkörper
(26) rotierend antreibbar gelagert ist.
6. Waschmaschine nach Anspruch 5, daß der Turbulenzkörper
(26) aus einem Vierkantrohr oder einem runden Rohr mit Leit
schaufeln besteht.
7. Waschmaschine nach den Ansprüchen 4 bis 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Drehzahl des oder der Turbulenzerreger
(18, 19) regelbar ist.
8. Waschmaschine nach den Ansprüchen 4 bis 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Öffnung (27) des Turbulenzerregers
(18, 19) zum Flottentrog (2) hin mit einer die mechanische Tur
bulenz nicht behindernde und die Warenbahn (9) schützende
Abdeckung (28) versehen ist.
9. Waschmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abdeckung (28) aus Gitterstäben oder einem Sieb be
steht.
10. Waschmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 9, mit einem
Flottentrog und einer Warenführungswalze, die jeweils aus ei
nem doppelwandigen Blechelement mit unterschiedlichen
Wandstärken bestehen, bei dem ein Blech mit dünnerer Wand
stärke auf ein Blech mit dickerer Wandstärke rundum ver
schweißt und mit mehreren verteilten Linienschweißen verse
hen ist, daß Zu- und Ablauföffnungen angeordnet sowie die
aufgeschweißten dünneren Bleche aufgedrückt sind, so daß
Kammern bildende Wölbungen entstehen, dadurch gekenn
zeichnet, daß bei dem Flottentrog die durch die Aufdrückung
entstandenen Wölbungen (31) der Warenführungswalze und bei
der Warenführungswalze (7) die Wölbungen (31) der Waren
bahn (9) zugekehrt sind.
11 Waschmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 10, gekenn
zeichnet durch eine Warenführungswalze (7) mit einem Durch
messer von 500 bis 3000 mm.
12. Waschmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 11, gekenn
zeichnet durch einen vom Flottentrog (2) und der Warenfüh
rungswalze (7) gebildeten Spalt (20) mit einer Spaltbreite von 5
bis 100 mm, vorzugsweise 15 bis 35 mm.
13. Waschmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 12, da
durch gekennzeichnet, daß die rotierende Walzenachse (8) mit
einem axiale Vibrationen erzeugenden Antrieb versehen ist.
14. Waschmaschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeich
net, daß der Vibrationsantrieb intermetierend betreibbar ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998132187 DE19832187A1 (de) | 1998-07-17 | 1998-07-17 | Waschmaschine |
| DE1998136717 DE19836717B4 (de) | 1998-07-17 | 1998-08-13 | Waschmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998132187 DE19832187A1 (de) | 1998-07-17 | 1998-07-17 | Waschmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19832187A1 true DE19832187A1 (de) | 2000-02-03 |
Family
ID=7874409
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|---|---|---|---|
| DE1998132187 Ceased DE19832187A1 (de) | 1998-07-17 | 1998-07-17 | Waschmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19832187A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19836717B4 (de) * | 1998-07-17 | 2004-03-11 | Eduard Küsters Maschinenfabrik GmbH & Co. KG | Waschmaschine |
| EP1256649A3 (de) * | 2001-05-12 | 2004-11-03 | Eduard Küsters Maschinenfabrik GmbH & Co. KG | Verfahren zum Betrieb eines Jiggers und entsprechender Jigger |
-
1998
- 1998-07-17 DE DE1998132187 patent/DE19832187A1/de not_active Ceased
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19836717B4 (de) * | 1998-07-17 | 2004-03-11 | Eduard Küsters Maschinenfabrik GmbH & Co. KG | Waschmaschine |
| EP1256649A3 (de) * | 2001-05-12 | 2004-11-03 | Eduard Küsters Maschinenfabrik GmbH & Co. KG | Verfahren zum Betrieb eines Jiggers und entsprechender Jigger |
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|---|---|---|---|
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