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DE19832722A1 - Heberfarbwerk für eine Druckmaschine - Google Patents

Heberfarbwerk für eine Druckmaschine

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Publication number
DE19832722A1
DE19832722A1 DE19832722A DE19832722A DE19832722A1 DE 19832722 A1 DE19832722 A1 DE 19832722A1 DE 19832722 A DE19832722 A DE 19832722A DE 19832722 A DE19832722 A DE 19832722A DE 19832722 A1 DE19832722 A1 DE 19832722A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
inking
inking unit
lifter
calender
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19832722A
Other languages
English (en)
Inventor
Thomas Walther
Karl-Heinz Franz
Robert Ortner
Peter Hummel
Ulrich Jung
Hasan Parlak
Manfred Funke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Manroland AG
Original Assignee
MAN Roland Druckmaschinen AG
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Filing date
Publication date
Application filed by MAN Roland Druckmaschinen AG filed Critical MAN Roland Druckmaschinen AG
Priority to DE19832722A priority Critical patent/DE19832722A1/de
Priority to EP99112330A priority patent/EP0974461B1/de
Priority to DE59900896T priority patent/DE59900896D1/de
Priority to AT99112330T priority patent/ATE213695T1/de
Publication of DE19832722A1 publication Critical patent/DE19832722A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F31/00Inking arrangements or devices
    • B41F31/02Ducts, containers, supply or metering devices
    • B41F31/14Applications of messenger or other moving transfer rollers

Landscapes

  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Abstract

Aufgabe der Erfindung ist es, ein Heberfarbwerk zu schaffen, das insbesondere eine stabile Farbführung im Farbwerk gestattet und einen einfachen Aufbau des Farbwalzenzuges erlaubt. Gelöst wird das dadurch, daß ausgehend von einer zwischen einer Farbzuführwalze 1 und einer ersten Farbwerkwalze 8 pendelnder Farbheberwalze 3 der ersten Farbwerkwalze 8 wenigstens eine erste Kalanderwalze 10 in ständig reibschlüssigem Kontakt benachbart ortsveränderbar gelagert ist und daß der Farbtransport zum nachgeordneten Walzenzug 15 zwischen dieser ersten Kalanderwalze 10 und einer nachgeordneten zweiten Farbwerkwalze 11 periodisch trennbar ist.

Description

Die Erfindung betrifft ein Heberfarbwerk für eine Druckma­ schine nach dem Oberbegriff des Hauptanspruches.
[Stand der Technik]
Ein Heberfarbwerk dieser Art ist aus DE 37 06 602 C2 bekannt. Danach ist die zu verarbeitende Druckfarbe von einer Farbka­ stenwalze als Farbzuführwalze mittels einer Farbheberwalze an eine erste Farbreiberwalze als erste Farbwerkwalze übertrag­ bar. Weiterhin ist ein Farbwalzenzug der Farbreiberwalze nachgeordnet und weist mehrere an einem Plattenzylinder anliegende Farbauftragwalzen auf. Dabei ist in Drehrichtung des Plattenzylinders eine vorgeordnete Farbauftragwalze mit einer nachgeordneten Farbauftragwalze durch eine Farbreiber­ walze gekoppelt. Im Farbwerkwalzenzug ist eine Farbverteiler­ walze angeordnet, welche einerseits mit der Farbzuführung (Farbkastenwalze, Farbheberwalze und erste Farbreiberwalze) und andererseits mit einem ersten und einem dazu parallel geschalteten zweiten Walzenstrang mit wenigstens einer am Plattenzylinder anliegenden Farbauftragwalze in Funktionsver­ bindung ist.
Bei einer Farbzuführung mittels Farbheberwalze treten durch den Farbheberstreifen bedingte Farbdichteschwankungen im Farbwerk auf, die durch eine Vielzahl von Farbwalzen (mehrere Spaltstellen) verringert werden sollen.
[Aufgabe der Erfindung]
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Heberfarbwerk für eine Druckmaschine zu schaffen, das die genannten Nach­ teile vermeidet, das insbesondere eine stabile Farbführung im Farbwerk gestattet und einen einfachen Aufbau des Farbwalzen­ zuges erlaubt.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die Ausbildungsmerkma­ le des Hauptanspruches gelöst. Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Ein Vorteil des erfindungsgemäßen Heberfarbwerkes ist darin begründet, daß durch den einfachen Aufbau eine spürbare Reduzierung der Walzenanzahl innerhalb des Farbwalzenzuges erzielbar ist. Ebenso ist vorteilhaft, daß durch den Heber­ streifen erzeugte Farbdichteschwankungen spürbar reduziert sind. Damit ist auch bei einem Walzenzug mit deutlich gerin­ ger Anzahl an Farbwalzen und/oder bei Farbwalzen mit relativ kleinen Walzendurchmessern eine stabile Farbführung reali­ sierbar. Weiterhin ist es von Vorteil, daß der Farbfluß im Farbwerk speziell an der ersten Farbwerkwalze zeitlich trenn­ bar ist und gleichzeitig der von der Farbheberwalze übertra­ gene Heberstreifen als gleichmäßiger Farbfilm auf der Mantel­ fläche bereits dieser ersten Farbwerkwalze eingeebnet wird. Schließlich ist es ein Vorteil, daß die Bewegung des Farbhe­ bers mit der Bewegung wenigstens einer an der ersten Farb­ werkwalze anliegenden Kalanderwalze koppelbar ist, da somit die Ausbildung des gewünschten Farbfilmes beschleunigbar ist.
Es wurde mit den erfindungsgemäßen Mitteln ein kurzes, reak­ tionsschnelles und mit geringem Aufwand erzielbares Heber­ farbwerk geschaffen, welches die erforderliche Druckqualität prozeßstabil erzeugt.
[Beispiele]
Die Erfindung soll an einem Ausführungsbeispiel näher erläu­ tert werden.
Dabei zeigen schematisch:
Fig. 1 ein erstes Heberfarbwerk mit einer an einer Farbzuführwalze anliegenden Farbhe­ berwalze,
Fig. 2 das Heberfarbwerk gemäß Fig. 1 mit einer an einer ersten Farbwerkwalze anliegenden Farbheberwalze,
Fig. 3 ein zweites Heberfarbwerk mit einer an einer Farbzuführwalze anliegenden Farbhe­ berwalze,
Fig. 4 das Heberfarbwerk gemäß Fig. 3 mit einer an einer ersten Farbwerkwalze anliegenden Farbheberwalze.
In einer Offsetdruckmaschine ist in einem Druckwerk ein Farbwerk 16 zum Einfärben einer Druckform auf einem Platten­ zylinder 17 angeordnet. Für den Naßoffsetdruck ist - dem Farbwerk 16 vorgeordnet - dem Plattenzylinder 17 ein Feucht­ werk 14 zugeordnet. Das Feuchtwerk 14 ist mittels einer schaltbaren Brückenwalze 13 in das Farbwerk 16 integrierbar. Alternativ ist das Druckwerk und speziell das Farbwerk 16 auch im Trockenoffset (wasserloser Offsetdruck) betreibbar. Dazu ist das Feuchtwerk 14 bzw. zumindestens die Feuchtauf­ tragwalze vom Plattenzylinder 17 trennbar oder zumindest von der Feuchtmittelzuführung trennbar oder das Druckwerk ist ohne Feuchtwerk 14 ausgebildet.
Das Farbwerk 16 besteht u. a. aus einer antreibbaren Farbzu­ führwalze 1, die mit einem Farbdosiersystem, vorzugsweise einem Farbkasten in Funktionsverbindung ist. Eine Farbheber­ walze 2 ist zwischen der Farbzuführwalze 1 und einer im Farbwerk 16 nachgeordneten ersten Farbwerkwalze 8 pendelnd angeordnet. Bevorzugt ist die erste Farbwerkwalze 8 eine axial changierende Reiberwalze. Parallel zur Farbheberwalze 2 ist eine Heberwelle 3 angeordnet. Die Farbheberwalze 2 ist beidseitig mit ihren Walzenzapfen in je einem Walzenhebel 4 gelagert, welche mit der gestellfest gelagerten Heberwelle 3 gekoppelt sind.
Der ersten Farbwerkwalze 8 (erste Farbreiberwalze) ist ein Walzenzug 15 nachgeordnet, der mit einer Mehrzahl von dem Plattenzylinder 17 zugeordneten Farbauftragwalzen 12 in Funktionsverbindung ist.
Gemäß Fig. 1 und 2 ist der ersten Farbwerkwalze 8 eine erste Kalanderwalze 10 - in ständigen Kontakt am Walzenumfang - nach­ geordnet, die mit einer zweiten Farbwerkwalze 11, vor­ zugsweise als eine Farbreiberwalze ausgebildet, periodisch in Funktionsverbindung bringbar ist. Der zweiten Farbwerkwalze 11 folgen je nach Ausbildung des Farbwerkes 16 mehrere Farb­ transportwalzen bzw. Farbreiberwalzen innerhalb des Walzenzu­ ges 15, die mit den Farbauftragwalzen 12 in Funktionsverbin­ dung sind.
Die gestellfest gelagerte erste Farbwerkwalze 8 weist beid­ seitig ein axial fluchtendes, erstes Drehgelenk 9 auf, wobei jedes Drehgelenk 9 mit je einem ersten Schwinghebel 6 seit­ lich gekoppelt ist. Die ersten Schwinghebel 6 tragen einer­ seits wenigstens ein erstes Justierelement 5 und andererseits die Lagerungen für die darin aufgenommene erste Kalanderwalze 10. Bevorzugt ist wenigstens ein erster Schwinghebel 6 mit einem kraftspeicherndem ersten Dämpfungselement 7 in Funkti­ onsverbindung. Dabei ist wenigstens einer der beiden Walzen­ hebel 4 derart ausgebildet, daß dieser mit dem Justierelement 5 in Funktionsverbindung bringbar ist. Statt in dieser Aus­ bildung sind in einer weiteren Ausbildung die ersten Ju­ stierelemente 5 auch an wenigstens einem Walzenhebel 4 anord­ bar.
Gemäß Fig. 3 und 4 sind der ersten Farbwerkwalze 8 am Wal­ zenumfang die erste Kalanderwalze 10 und zusätzlich eine zweite Kalanderwalze 21 nachgeordnet. Die erste Kalanderwalze 10 ist wiederum mit der zweiten Farbwerkwalze 11 periodisch in Funktionsverbindung bringbar. Die zweite Kalanderwalze 21 ist mit einer dritten Farbwerkwalze 26, bevorzugt einer Farbreiberwalze, periodisch in Funktionsverbindung bringbar. Den Farbwerkwalzen 11, 26 können sich wiederum mehrere Farb­ transportwalzen und/oder Farbreiberwalzen innerhalb des Walzenzuges 15 anschließen.
Im vorliegenden Beispiel sind die Farbwerkwalzen 11, 26 direkt mit den Farbauftragwalzen 12 in Funktionsverbindung und schaffen somit einen kurzen Walzenzug 15. Dabei ist die erste Kalanderwalze 10 analog zu den Fig. 1 und 2 in den ersten Schwinghebeln 6 angeordnet. Die Schwinghebel 6 weisen wiederum mindestens ein erstes Justierelement 5 sowie bevor­ zugt wenigstens ein zugeordnetes Dämpfungselement 7 auf und sind jeweils in einem ersten Drehgelenk 9 gelagert. Die Drehgelenke 9 sind neben der Kopplung mit den ersten Schwing­ hebeln 6 mit je einer seitlich angeordneten Koppel 25 verbun­ den, um die Walzenzapfen der zweiten Kalanderwalze 21 in einer Lagerung aufzunehmen. Jede Koppel 25 ist mit einem in je einem zweiten gestellfesten Drehgelenk 22 gelagerten zweiten Schwinghebel 27 getriebetechnisch gekoppelt. Bevor­ zugt ist jede Verbindung als ein Dreh-Schub-Gelenk mit einem Gelenkfreiheitsgrad f = 2 ausgeführt.
Wenigstens ein zweiter Schwinghebel 27 trägt ein zweites Justierelement 23, welches mit wenigstens einem Walzenhebel 4 in Funktionsverbindung bringbar ist. Wenigstens eine Koppel 25 ist mit einem kraftspeichernden zweiten Dämpfungselement 24 in Funktionsverbindung.
Die Wirkungsweise ist wie folgt. Die Farbheberwalze 2 wird getriebetechnisch derart gesteuert, daß sie um die Heberwelle 3 im Hebertakt periodisch schwingend an der Farbzuführwalze 1, z. B. einer Farbkastenwalze, oder der ersten Farbwerkwalze 8 anliegt.
In Anlageposition der Farbheberwalze 2 zur Farbzuführwalze 1 (Fig. 1, 3) liegt dabei eine Trennstelle 19 zwischen der Farbheberwalze 2 und der nachgeordneten ersten Farbwerkwalze 8 vor. Die Walzenhebel 4 und Schwinghebel 6 mit Justierele­ ment 5 sind außer Kontakt. Gleichzeitig ist die ständig an der ersten Farbwerkwalze 8 reibschlüssig anliegende erste Kalanderwalze 10 mit der nachgeordneten zweiten Farbwerkwalze 11 in Anlageposition, um einen Farbtransport von der ersten Farbwerkwalze 8 über die zweite Farbwerkwalze 11 auf die Farbauftragwalzen 12 zu gewährleisten. Die Farbwerkwalze 8 ist dabei in Rotationsbewegung antreibbar und bevorzugt in axialer Richtung changierend ausführbar.
In Anlageposition der Farbheberwalze 2 zur ersten Farbwerk­ walze 8 (Fig. 2, 4) liegt dabei eine Trennstelle 20 zwischen der Farbheberwalze 2 und der vorgeordneten Farbzuführwalze 1 vor. Zuvor bewegt sich die Farbheberwalze 2 im Hebertakt auf die erste Farbkastenwalze 8 zu und wenigstens einer der Walzenhebel 4 trifft auf ein erstes Justierelement 5 auf, wobei zumindest ein kraftspeicherndes erstes Dämpfungselement 7 aktiviert ist und den Aufschlag der Farbheberwalze 2 dämpft. Synchron zur Bewegung der Farbheberwalze 2 schwingen die ersten Schwinghebel 6 im jeweiligen Drehgelenk 9 um die Achse der ersten Farbwerkwalze 8 derart, daß die erste Kalan­ derwalze 10 in ständigem reibschlüssigem Kontakt zur ersten Farbwerkwalze 8 verbleibt und gleichzeitig dabei an einer Trennstelle 18 den Farbfluß zur zweiten Farbwerkwalze 11 und damit zum restlichen Walzenzug 15 sowie den nachgeordneten Farbauftragwalzen 12 trennt. In dieser Position ebnet die erste Kalanderwalze 10 den auf der Mantelfläche der angetrie­ benen, ersten Farbwerkwalze 8 befindlichen, von der Farbhe­ berwalze 2 übertragenen, Heberstreifen zu einem gleichmäßigen Farbfilm ein. Dies erfolgt, wenn die Farbheberwalze 2 mit der ersten Farbwerkwalze 8 in Funktionsverbindung ist.
In Anlageposition der Farbheberwalze 2 an der ersten Farb­ werkwalze 8 und bei Vorliegen der Trennstelle 18 zwischen der ersten Kalanderwalze 10 und der zweiten Farbwerkwalze 11 erfolgen durch die Farbheberwalze 2 und die erste Kalander­ walze 10 mehrere Umdrehungen auf der zumindest rotierenden ersten Farbwerkwalze 8 und egalisieren somit den auf der ersten Farbwerkwalze 8 vorhandenen Heberstreifen.
Hebt die Farbheberwalze 2 von der ersten Farbwerkwalze 8 ab, schwingen die ersten Schwinghebel 6 - die ersten Dämpfungs­ elemente 7 entspannen sich - mit der ersten Kalanderwalze 10 bei ständig reibschlüssigem Kontakt um die erste Farbwerkwal­ ze 8 und die erste Kalanderwalze 10 tritt in Kontakt mit der zweiten Farbwerkwalze 11. Dadurch ist der Walzenzug 15 ge­ schlossen und die egalisierte Farbe wird in Richtung der Farbauftragwalzen 12 transportiert. Ist die erste Farbwerk­ walze 8 in bevorzugter Ausbildung einer axial verreibenden Farbreiberwalze, so ist es vorteilhaft, daß die Lagerung für die Kalanderwalzen 10, 21 einen vorzugsweise einstellbaren, axial changierenden Hub der Kalanderwalze 10, 21 zulassen. Eine Gleichschaltung der Steuerbewegung der ersten Kalander­ walze 10 mit der Farbheberwalze ist nicht zwingend erforder­ lich. Allerdings ist durch eine Synchronisation die Einebnung des Heberstreifens schneller erzielbar.
Weist das Heberfarbwerk eine erste und eine zusätzliche zweite Kalanderwalze 10, 21 auf, so erfolgt die Bewegung der ersten Kalanderwalze 10 analog zur bereits beschriebenen Wirkungsweise. Die Koppeln 25 sind jeweils mit in den Schwinghebeln 6 starr verbunden, so daß die Bewegung der Kalanderwalzen 10, 21 synchron ablaufen. Die zweiten Ju­ stierelemente 23 sind dazu zu den ersten Justierelementen 5 derart einstellbar, daß die Walzenhebel 4 vorzugsweise syn­ chron die ersten und zweiten Schwinghebel 6, 27 betätigen, so daß vorzugsweise die Ausbildung der Trennstellen 18 zwischen erster Kalanderwalze 10 und zweiter Farbwerkwalze 11 sowie zwischen zweiter Kalanderwalze 21 und dritter Farbwerkwalze 26 synchron getaktet werden. Durch die Ausbildung des Heber­ farbwerkes mit zwei Kalanderwalzen 10, 21 wird die Egalisie­ rung des Heberstreifens auf der ersten Farbwerkwalze 8 spür­ bar beschleunigt und dies bei einer geringeren Anzahl von Farbwerkwalzen. Ist die dritte Farbwerkwalze 26 bevorzugt als Farbreiberwalze ausgebildet, so kann die zweite Kalanderwalze 21 ebenso in ihren Lagerungen einen vorzugsweise einstellba­ ren, axial changierenden Hub zulassen.
Bezugszeichenliste
1
Farbzuführwalze
2
Farbheberwalze
3
Heberwelle
4
Walzenhebel
5
erstes Justierelement
6
erster Schwinghebel
7
erstes Dämpfungselement
8
erste Farbwerkwalze
9
erstes Drehgelenk
10
erste Kalanderwalze
11
zweite Farbwerkwalze
12
Farbauftragwalze
13
Brückenwalze
14
Feuchtwerk
15
Walzenzug
16
Farbwerk
17
Plattenzylinder
18
Trennstelle
19
Trennstelle
20
Trennstelle
21
zweite Kalanderwalze
22
zweites Drehgelenk
23
zweites Justierelement
24
zweites Dämpfungselement
25
Koppel
26
dritte Farbwerkwalze
27
zweiter Schwinghebel

Claims (10)

1. Heberfarbwerk für eine Drückmaschine mit einer zwischen einer Farbzuführwalze und einer ersten antreibbaren Farb­ werkwalze pendelnder Farbheberwalze, wenigstens einem nachgeordneten Walzenzug sowie wenigstens einer, einem Plattenzylinder zugeordneten Farbauftragwalze, dadurch gekennzeichnet, daß zu der ersten Farbwerkwalze (8) in ständig reib­ schlüssigem Kontakt wenigstens eine erste Kalanderwalze (10) benachbart ortsveränderbar gelagert ist und daß der Farbtransport zum Walzenzug (15) und zumindest einer Far­ bauftragwalze (12) zwischen der ersten Kalanderwalze (10) und einer nachgeordneten zweiten Farbwerkwalze (11) peri­ odisch an einer Trennstelle (18) trennbar ist.
2. Heberfarbwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Kalanderwalze (10) beidseitig in Schwinghe­ beln (6) gelagert ist, welche in je einem zur Achse der ersten Farbwerkwalze (8) fluchtenden Drehgelenk (9) schwenkbar gelagert sind, und daß die Schwinghebel (6) periodisch mit wenigstens einem Walzenhebel (4) der Farb­ heberwalze (2) in Kontakt bringbar sind.
3. Heberfarbwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Schwinghebel (6) mit einem ersten Dämpfungselement (7) gekoppelt ist.
4. Heberfarbwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zu der ersten Farbwerkwalze (8) in ständig reib­ schlüssigem Kontakt die erste Kalanderwalze (10) und eine zweite Kalanderwalze (21) benachbart ortsveränderlich ge­ lagert sind und daß der Farbtransport zum Walzenzug (15) und zumindest einer Farbauftragwalze (12) zwischen der ersten Kalanderwalze (10) und der zweiten Farbwerkwalze (11) sowie der zweiten Kalanderwalze (21) und einer drit­ ten Farbwerkwalze (26) periodisch an Trennstellen (18) trennbar ist.
5. Heberfarbwerk nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Kalanderwalze (10) beidseitig in Schwinghe­ beln (6) gelagert ist, welche in je einem zur Achse der ersten Farbwerkwalze (8) fluchtenden Drehgelenk (9) schwenkbar gelagert sind, und daß die Schwinghebel (6) periodisch mit wenigstens einem Walzenhebel (4) der Farb­ heberwalze (2) in Kontakt bringbar sind und daß die zwei­ te Kalanderwalze (21) beidseitig in Koppeln (25) gelagert ist, welche in den Drehgelenken (9) mit den Schwinghebeln (6) verbunden sind, wobei die Koppeln (25) getriebetech­ nisch mit beidseitig angeordneten zweiten Schwinghebeln (27) gekoppelt sind, die in je einem zweiten Drehgelenk (22) gestellfest gelagert sind, und daß die ersten und zweiten Schwinghebel (6, 27) periodisch mit wenigstens einem Walzenhebel (4) in Kontakt bringbar sind.
6. Heberfarbwerk nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Koppel (25) mit einem zweiten Dämp­ fungselement (24) gekoppelt ist.
7. Heberfarbwerk nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein erstes Justierelement (5) an einem ersten Schwinghebel (6) angeordnet ist.
8. Heberfarbwerk nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein erstes Justierelement (5) an einem Walzenhebel (4) angeordnet ist.
9. Heberfarbwerk nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweites Justierelement (23) an einem zweiten Schwinghebel (27) angeordnet ist.
10. Heberfarbwerk nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweites Justierelement (23) an einem Walzenhebel (4) angeordnet ist.
DE19832722A 1998-07-21 1998-07-21 Heberfarbwerk für eine Druckmaschine Withdrawn DE19832722A1 (de)

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