DE19832722A1 - Heberfarbwerk für eine Druckmaschine - Google Patents
Heberfarbwerk für eine DruckmaschineInfo
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Abstract
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Heberfarbwerk zu schaffen, das insbesondere eine stabile Farbführung im Farbwerk gestattet und einen einfachen Aufbau des Farbwalzenzuges erlaubt. Gelöst wird das dadurch, daß ausgehend von einer zwischen einer Farbzuführwalze 1 und einer ersten Farbwerkwalze 8 pendelnder Farbheberwalze 3 der ersten Farbwerkwalze 8 wenigstens eine erste Kalanderwalze 10 in ständig reibschlüssigem Kontakt benachbart ortsveränderbar gelagert ist und daß der Farbtransport zum nachgeordneten Walzenzug 15 zwischen dieser ersten Kalanderwalze 10 und einer nachgeordneten zweiten Farbwerkwalze 11 periodisch trennbar ist.
Description
Die Erfindung betrifft ein Heberfarbwerk für eine Druckma
schine nach dem Oberbegriff des Hauptanspruches.
Ein Heberfarbwerk dieser Art ist aus DE 37 06 602 C2 bekannt.
Danach ist die zu verarbeitende Druckfarbe von einer Farbka
stenwalze als Farbzuführwalze mittels einer Farbheberwalze an
eine erste Farbreiberwalze als erste Farbwerkwalze übertrag
bar. Weiterhin ist ein Farbwalzenzug der Farbreiberwalze
nachgeordnet und weist mehrere an einem Plattenzylinder
anliegende Farbauftragwalzen auf. Dabei ist in Drehrichtung
des Plattenzylinders eine vorgeordnete Farbauftragwalze mit
einer nachgeordneten Farbauftragwalze durch eine Farbreiber
walze gekoppelt. Im Farbwerkwalzenzug ist eine Farbverteiler
walze angeordnet, welche einerseits mit der Farbzuführung
(Farbkastenwalze, Farbheberwalze und erste Farbreiberwalze)
und andererseits mit einem ersten und einem dazu parallel
geschalteten zweiten Walzenstrang mit wenigstens einer am
Plattenzylinder anliegenden Farbauftragwalze in Funktionsver
bindung ist.
Bei einer Farbzuführung mittels Farbheberwalze treten durch
den Farbheberstreifen bedingte Farbdichteschwankungen im
Farbwerk auf, die durch eine Vielzahl von Farbwalzen (mehrere
Spaltstellen) verringert werden sollen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Heberfarbwerk
für eine Druckmaschine zu schaffen, das die genannten Nach
teile vermeidet, das insbesondere eine stabile Farbführung im
Farbwerk gestattet und einen einfachen Aufbau des Farbwalzen
zuges erlaubt.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die Ausbildungsmerkma
le des Hauptanspruches gelöst. Weiterbildungen ergeben sich
aus den Unteransprüchen.
Ein Vorteil des erfindungsgemäßen Heberfarbwerkes ist darin
begründet, daß durch den einfachen Aufbau eine spürbare
Reduzierung der Walzenanzahl innerhalb des Farbwalzenzuges
erzielbar ist. Ebenso ist vorteilhaft, daß durch den Heber
streifen erzeugte Farbdichteschwankungen spürbar reduziert
sind. Damit ist auch bei einem Walzenzug mit deutlich gerin
ger Anzahl an Farbwalzen und/oder bei Farbwalzen mit relativ
kleinen Walzendurchmessern eine stabile Farbführung reali
sierbar. Weiterhin ist es von Vorteil, daß der Farbfluß im
Farbwerk speziell an der ersten Farbwerkwalze zeitlich trenn
bar ist und gleichzeitig der von der Farbheberwalze übertra
gene Heberstreifen als gleichmäßiger Farbfilm auf der Mantel
fläche bereits dieser ersten Farbwerkwalze eingeebnet wird.
Schließlich ist es ein Vorteil, daß die Bewegung des Farbhe
bers mit der Bewegung wenigstens einer an der ersten Farb
werkwalze anliegenden Kalanderwalze koppelbar ist, da somit
die Ausbildung des gewünschten Farbfilmes beschleunigbar ist.
Es wurde mit den erfindungsgemäßen Mitteln ein kurzes, reak
tionsschnelles und mit geringem Aufwand erzielbares Heber
farbwerk geschaffen, welches die erforderliche Druckqualität
prozeßstabil erzeugt.
Die Erfindung soll an einem Ausführungsbeispiel näher erläu
tert werden.
Dabei zeigen schematisch:
Fig. 1 ein erstes Heberfarbwerk mit einer an
einer Farbzuführwalze anliegenden Farbhe
berwalze,
Fig. 2 das Heberfarbwerk gemäß Fig. 1 mit einer
an einer ersten Farbwerkwalze anliegenden
Farbheberwalze,
Fig. 3 ein zweites Heberfarbwerk mit einer an
einer Farbzuführwalze anliegenden Farbhe
berwalze,
Fig. 4 das Heberfarbwerk gemäß Fig. 3 mit einer
an einer ersten Farbwerkwalze anliegenden
Farbheberwalze.
In einer Offsetdruckmaschine ist in einem Druckwerk ein
Farbwerk 16 zum Einfärben einer Druckform auf einem Platten
zylinder 17 angeordnet. Für den Naßoffsetdruck ist - dem
Farbwerk 16 vorgeordnet - dem Plattenzylinder 17 ein Feucht
werk 14 zugeordnet. Das Feuchtwerk 14 ist mittels einer
schaltbaren Brückenwalze 13 in das Farbwerk 16 integrierbar.
Alternativ ist das Druckwerk und speziell das Farbwerk 16
auch im Trockenoffset (wasserloser Offsetdruck) betreibbar.
Dazu ist das Feuchtwerk 14 bzw. zumindestens die Feuchtauf
tragwalze vom Plattenzylinder 17 trennbar oder zumindest von
der Feuchtmittelzuführung trennbar oder das Druckwerk ist
ohne Feuchtwerk 14 ausgebildet.
Das Farbwerk 16 besteht u. a. aus einer antreibbaren Farbzu
führwalze 1, die mit einem Farbdosiersystem, vorzugsweise
einem Farbkasten in Funktionsverbindung ist. Eine Farbheber
walze 2 ist zwischen der Farbzuführwalze 1 und einer im
Farbwerk 16 nachgeordneten ersten Farbwerkwalze 8 pendelnd
angeordnet. Bevorzugt ist die erste Farbwerkwalze 8 eine
axial changierende Reiberwalze. Parallel zur Farbheberwalze 2
ist eine Heberwelle 3 angeordnet. Die Farbheberwalze 2 ist
beidseitig mit ihren Walzenzapfen in je einem Walzenhebel 4
gelagert, welche mit der gestellfest gelagerten Heberwelle 3
gekoppelt sind.
Der ersten Farbwerkwalze 8 (erste Farbreiberwalze) ist ein
Walzenzug 15 nachgeordnet, der mit einer Mehrzahl von dem
Plattenzylinder 17 zugeordneten Farbauftragwalzen 12 in
Funktionsverbindung ist.
Gemäß Fig. 1 und 2 ist der ersten Farbwerkwalze 8 eine erste
Kalanderwalze 10 - in ständigen Kontakt am Walzenumfang - nach
geordnet, die mit einer zweiten Farbwerkwalze 11, vor
zugsweise als eine Farbreiberwalze ausgebildet, periodisch in
Funktionsverbindung bringbar ist. Der zweiten Farbwerkwalze
11 folgen je nach Ausbildung des Farbwerkes 16 mehrere Farb
transportwalzen bzw. Farbreiberwalzen innerhalb des Walzenzu
ges 15, die mit den Farbauftragwalzen 12 in Funktionsverbin
dung sind.
Die gestellfest gelagerte erste Farbwerkwalze 8 weist beid
seitig ein axial fluchtendes, erstes Drehgelenk 9 auf, wobei
jedes Drehgelenk 9 mit je einem ersten Schwinghebel 6 seit
lich gekoppelt ist. Die ersten Schwinghebel 6 tragen einer
seits wenigstens ein erstes Justierelement 5 und andererseits
die Lagerungen für die darin aufgenommene erste Kalanderwalze
10. Bevorzugt ist wenigstens ein erster Schwinghebel 6 mit
einem kraftspeicherndem ersten Dämpfungselement 7 in Funkti
onsverbindung. Dabei ist wenigstens einer der beiden Walzen
hebel 4 derart ausgebildet, daß dieser mit dem Justierelement
5 in Funktionsverbindung bringbar ist. Statt in dieser Aus
bildung sind in einer weiteren Ausbildung die ersten Ju
stierelemente 5 auch an wenigstens einem Walzenhebel 4 anord
bar.
Gemäß Fig. 3 und 4 sind der ersten Farbwerkwalze 8 am Wal
zenumfang die erste Kalanderwalze 10 und zusätzlich eine
zweite Kalanderwalze 21 nachgeordnet. Die erste Kalanderwalze 10
ist wiederum mit der zweiten Farbwerkwalze 11 periodisch
in Funktionsverbindung bringbar. Die zweite Kalanderwalze 21
ist mit einer dritten Farbwerkwalze 26, bevorzugt einer
Farbreiberwalze, periodisch in Funktionsverbindung bringbar.
Den Farbwerkwalzen 11, 26 können sich wiederum mehrere Farb
transportwalzen und/oder Farbreiberwalzen innerhalb des
Walzenzuges 15 anschließen.
Im vorliegenden Beispiel sind die Farbwerkwalzen 11, 26
direkt mit den Farbauftragwalzen 12 in Funktionsverbindung
und schaffen somit einen kurzen Walzenzug 15. Dabei ist die
erste Kalanderwalze 10 analog zu den Fig. 1 und 2 in den
ersten Schwinghebeln 6 angeordnet. Die Schwinghebel 6 weisen
wiederum mindestens ein erstes Justierelement 5 sowie bevor
zugt wenigstens ein zugeordnetes Dämpfungselement 7 auf und
sind jeweils in einem ersten Drehgelenk 9 gelagert. Die
Drehgelenke 9 sind neben der Kopplung mit den ersten Schwing
hebeln 6 mit je einer seitlich angeordneten Koppel 25 verbun
den, um die Walzenzapfen der zweiten Kalanderwalze 21 in
einer Lagerung aufzunehmen. Jede Koppel 25 ist mit einem in
je einem zweiten gestellfesten Drehgelenk 22 gelagerten
zweiten Schwinghebel 27 getriebetechnisch gekoppelt. Bevor
zugt ist jede Verbindung als ein Dreh-Schub-Gelenk mit einem
Gelenkfreiheitsgrad f = 2 ausgeführt.
Wenigstens ein zweiter Schwinghebel 27 trägt ein zweites
Justierelement 23, welches mit wenigstens einem Walzenhebel 4
in Funktionsverbindung bringbar ist. Wenigstens eine Koppel
25 ist mit einem kraftspeichernden zweiten Dämpfungselement
24 in Funktionsverbindung.
Die Wirkungsweise ist wie folgt. Die Farbheberwalze 2 wird
getriebetechnisch derart gesteuert, daß sie um die Heberwelle
3 im Hebertakt periodisch schwingend an der Farbzuführwalze
1, z. B. einer Farbkastenwalze, oder der ersten Farbwerkwalze
8 anliegt.
In Anlageposition der Farbheberwalze 2 zur Farbzuführwalze 1
(Fig. 1, 3) liegt dabei eine Trennstelle 19 zwischen der
Farbheberwalze 2 und der nachgeordneten ersten Farbwerkwalze
8 vor. Die Walzenhebel 4 und Schwinghebel 6 mit Justierele
ment 5 sind außer Kontakt. Gleichzeitig ist die ständig an
der ersten Farbwerkwalze 8 reibschlüssig anliegende erste
Kalanderwalze 10 mit der nachgeordneten zweiten Farbwerkwalze
11 in Anlageposition, um einen Farbtransport von der ersten
Farbwerkwalze 8 über die zweite Farbwerkwalze 11 auf die
Farbauftragwalzen 12 zu gewährleisten. Die Farbwerkwalze 8
ist dabei in Rotationsbewegung antreibbar und bevorzugt in
axialer Richtung changierend ausführbar.
In Anlageposition der Farbheberwalze 2 zur ersten Farbwerk
walze 8 (Fig. 2, 4) liegt dabei eine Trennstelle 20 zwischen
der Farbheberwalze 2 und der vorgeordneten Farbzuführwalze 1
vor. Zuvor bewegt sich die Farbheberwalze 2 im Hebertakt auf
die erste Farbkastenwalze 8 zu und wenigstens einer der
Walzenhebel 4 trifft auf ein erstes Justierelement 5 auf,
wobei zumindest ein kraftspeicherndes erstes Dämpfungselement
7 aktiviert ist und den Aufschlag der Farbheberwalze 2
dämpft. Synchron zur Bewegung der Farbheberwalze 2 schwingen
die ersten Schwinghebel 6 im jeweiligen Drehgelenk 9 um die
Achse der ersten Farbwerkwalze 8 derart, daß die erste Kalan
derwalze 10 in ständigem reibschlüssigem Kontakt zur ersten
Farbwerkwalze 8 verbleibt und gleichzeitig dabei an einer
Trennstelle 18 den Farbfluß zur zweiten Farbwerkwalze 11 und
damit zum restlichen Walzenzug 15 sowie den nachgeordneten
Farbauftragwalzen 12 trennt. In dieser Position ebnet die
erste Kalanderwalze 10 den auf der Mantelfläche der angetrie
benen, ersten Farbwerkwalze 8 befindlichen, von der Farbhe
berwalze 2 übertragenen, Heberstreifen zu einem gleichmäßigen
Farbfilm ein. Dies erfolgt, wenn die Farbheberwalze 2 mit der
ersten Farbwerkwalze 8 in Funktionsverbindung ist.
In Anlageposition der Farbheberwalze 2 an der ersten Farb
werkwalze 8 und bei Vorliegen der Trennstelle 18 zwischen der
ersten Kalanderwalze 10 und der zweiten Farbwerkwalze 11
erfolgen durch die Farbheberwalze 2 und die erste Kalander
walze 10 mehrere Umdrehungen auf der zumindest rotierenden
ersten Farbwerkwalze 8 und egalisieren somit den auf der
ersten Farbwerkwalze 8 vorhandenen Heberstreifen.
Hebt die Farbheberwalze 2 von der ersten Farbwerkwalze 8 ab,
schwingen die ersten Schwinghebel 6 - die ersten Dämpfungs
elemente 7 entspannen sich - mit der ersten Kalanderwalze 10
bei ständig reibschlüssigem Kontakt um die erste Farbwerkwal
ze 8 und die erste Kalanderwalze 10 tritt in Kontakt mit der
zweiten Farbwerkwalze 11. Dadurch ist der Walzenzug 15 ge
schlossen und die egalisierte Farbe wird in Richtung der
Farbauftragwalzen 12 transportiert. Ist die erste Farbwerk
walze 8 in bevorzugter Ausbildung einer axial verreibenden
Farbreiberwalze, so ist es vorteilhaft, daß die Lagerung für
die Kalanderwalzen 10, 21 einen vorzugsweise einstellbaren,
axial changierenden Hub der Kalanderwalze 10, 21 zulassen.
Eine Gleichschaltung der Steuerbewegung der ersten Kalander
walze 10 mit der Farbheberwalze ist nicht zwingend erforder
lich. Allerdings ist durch eine Synchronisation die Einebnung
des Heberstreifens schneller erzielbar.
Weist das Heberfarbwerk eine erste und eine zusätzliche
zweite Kalanderwalze 10, 21 auf, so erfolgt die Bewegung der
ersten Kalanderwalze 10 analog zur bereits beschriebenen
Wirkungsweise. Die Koppeln 25 sind jeweils mit in den
Schwinghebeln 6 starr verbunden, so daß die Bewegung der
Kalanderwalzen 10, 21 synchron ablaufen. Die zweiten Ju
stierelemente 23 sind dazu zu den ersten Justierelementen 5
derart einstellbar, daß die Walzenhebel 4 vorzugsweise syn
chron die ersten und zweiten Schwinghebel 6, 27 betätigen, so
daß vorzugsweise die Ausbildung der Trennstellen 18 zwischen
erster Kalanderwalze 10 und zweiter Farbwerkwalze 11 sowie
zwischen zweiter Kalanderwalze 21 und dritter Farbwerkwalze
26 synchron getaktet werden. Durch die Ausbildung des Heber
farbwerkes mit zwei Kalanderwalzen 10, 21 wird die Egalisie
rung des Heberstreifens auf der ersten Farbwerkwalze 8 spür
bar beschleunigt und dies bei einer geringeren Anzahl von
Farbwerkwalzen. Ist die dritte Farbwerkwalze 26 bevorzugt als
Farbreiberwalze ausgebildet, so kann die zweite Kalanderwalze
21 ebenso in ihren Lagerungen einen vorzugsweise einstellba
ren, axial changierenden Hub zulassen.
1
Farbzuführwalze
2
Farbheberwalze
3
Heberwelle
4
Walzenhebel
5
erstes Justierelement
6
erster Schwinghebel
7
erstes Dämpfungselement
8
erste Farbwerkwalze
9
erstes Drehgelenk
10
erste Kalanderwalze
11
zweite Farbwerkwalze
12
Farbauftragwalze
13
Brückenwalze
14
Feuchtwerk
15
Walzenzug
16
Farbwerk
17
Plattenzylinder
18
Trennstelle
19
Trennstelle
20
Trennstelle
21
zweite Kalanderwalze
22
zweites Drehgelenk
23
zweites Justierelement
24
zweites Dämpfungselement
25
Koppel
26
dritte Farbwerkwalze
27
zweiter Schwinghebel
Claims (10)
1. Heberfarbwerk für eine Drückmaschine mit einer zwischen
einer Farbzuführwalze und einer ersten antreibbaren Farb
werkwalze pendelnder Farbheberwalze, wenigstens einem
nachgeordneten Walzenzug sowie wenigstens einer, einem
Plattenzylinder zugeordneten Farbauftragwalze,
dadurch gekennzeichnet,
daß zu der ersten Farbwerkwalze (8) in ständig reib
schlüssigem Kontakt wenigstens eine erste Kalanderwalze
(10) benachbart ortsveränderbar gelagert ist und daß der
Farbtransport zum Walzenzug (15) und zumindest einer Far
bauftragwalze (12) zwischen der ersten Kalanderwalze (10)
und einer nachgeordneten zweiten Farbwerkwalze (11) peri
odisch an einer Trennstelle (18) trennbar ist.
2. Heberfarbwerk nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Kalanderwalze (10) beidseitig in Schwinghe
beln (6) gelagert ist, welche in je einem zur Achse der
ersten Farbwerkwalze (8) fluchtenden Drehgelenk (9)
schwenkbar gelagert sind, und daß die Schwinghebel (6)
periodisch mit wenigstens einem Walzenhebel (4) der Farb
heberwalze (2) in Kontakt bringbar sind.
3. Heberfarbwerk nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens ein Schwinghebel (6) mit einem ersten
Dämpfungselement (7) gekoppelt ist.
4. Heberfarbwerk nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß zu der ersten Farbwerkwalze (8) in ständig reib
schlüssigem Kontakt die erste Kalanderwalze (10) und eine
zweite Kalanderwalze (21) benachbart ortsveränderlich ge
lagert sind und daß der Farbtransport zum Walzenzug (15)
und zumindest einer Farbauftragwalze (12) zwischen der
ersten Kalanderwalze (10) und der zweiten Farbwerkwalze
(11) sowie der zweiten Kalanderwalze (21) und einer drit
ten Farbwerkwalze (26) periodisch an Trennstellen (18)
trennbar ist.
5. Heberfarbwerk nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Kalanderwalze (10) beidseitig in Schwinghe
beln (6) gelagert ist, welche in je einem zur Achse der
ersten Farbwerkwalze (8) fluchtenden Drehgelenk (9)
schwenkbar gelagert sind, und daß die Schwinghebel (6)
periodisch mit wenigstens einem Walzenhebel (4) der Farb
heberwalze (2) in Kontakt bringbar sind und daß die zwei
te Kalanderwalze (21) beidseitig in Koppeln (25) gelagert
ist, welche in den Drehgelenken (9) mit den Schwinghebeln
(6) verbunden sind, wobei die Koppeln (25) getriebetech
nisch mit beidseitig angeordneten zweiten Schwinghebeln
(27) gekoppelt sind, die in je einem zweiten Drehgelenk
(22) gestellfest gelagert sind, und daß die ersten und
zweiten Schwinghebel (6, 27) periodisch mit wenigstens
einem Walzenhebel (4) in Kontakt bringbar sind.
6. Heberfarbwerk nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens eine Koppel (25) mit einem zweiten Dämp
fungselement (24) gekoppelt ist.
7. Heberfarbwerk nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein erstes Justierelement (5) an einem ersten
Schwinghebel (6) angeordnet ist.
8. Heberfarbwerk nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein erstes Justierelement (5) an einem Walzenhebel
(4) angeordnet ist.
9. Heberfarbwerk nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein zweites Justierelement (23) an einem zweiten
Schwinghebel (27) angeordnet ist.
10. Heberfarbwerk nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein zweites Justierelement (23) an einem Walzenhebel
(4) angeordnet ist.
Priority Applications (4)
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