DE19831176A1 - Verfahren und Vorrichtungen zur Feststellung von Schäden an Rädern schienengebundener Fahrzeuge aufgrund der durch einen Radschaden erzeugten Geräusche - Google Patents
Verfahren und Vorrichtungen zur Feststellung von Schäden an Rädern schienengebundener Fahrzeuge aufgrund der durch einen Radschaden erzeugten GeräuscheInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft Verfahren und Vorrichtungen zur Feststellung von Schäden an Rädern schienengebundener Fahrzeuge aufgrund der durch einen Radschaden erzeugten Geräusche. Es ist die Aufgabe der Erfindung, mit einfachen marktüblichen Mitteln eine hochwirksame Anlage zur Überwachung des Fahrverhaltens von schienengebundenen Fahrzeugen zu schaffen, die durch Überprüfung von Gefahren meldenden Signalen eine hohe Sicherheit gegen Fehlalarm und Fehlzugbremsungen schafft. Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, Schäden an Laufrädern von Schienenfahrzeugen, wie Risse, lokale Ausbrüche in der Lauffläche, Schäden am seitlichen Führungskranz der Laufräder, Verschiebung der Radreifen etc. ein Fahrgeräusch bewirken, das sich signifikant von dem Fahrgeräusch bei intakten Rädern unterscheidet. Das auftretende "hämmernde" Geräusch tritt mit einer Sequenz entsprechend dem Radumfang und der Fahrgeschwindigkeit auf, so daß es aus dem Gesamtspektrum der Fahrgeräusche herausgefiltert und als Alarmsignal an den Lokführer gemeldet resp. eine Bremsung des Zuges automatisch eingeleitet werden kann. Die Erfindung besteht darin, daß man die Fahrgeräusche in elektrische Signale wandelt, daß man eine Frequenz- und/oder Amplitudenselektion in Abhängigkeit von der Fahrgeschwindigkeit und/oder von der Frequenz der Umdrehung eines Rades und/oder dem bei jeweils einer Radumdrehung zurückgelegten Weg vornimmt, daß man daraus feststellt, ob eine Sequenz des Auftretens von Impulsen vorliegt, die ...
Description
Die Erfindung betrifft Verfahren und Vorrichtungen zur
Feststellung von Schäden an Rädern schienengebundener
Fahrzeuge aufgrund der durch einen Radschaden erzeugten
Geräusche.
Während zu Zeiten der Dampflokomotive an jeder größeren
Station jedes Rad von einem Bahnbediensteten mit einem
Hammer angeschlagen wurde und aufgrund des Klanges des
angeschlagenen Rades kontrolliert wurde, ob das Rad
weiterhin fahrtauglich war, wurde diese Praxis nach
Einführung der Verschweißung von Schienenstößen aufge
geben, da man Kontrollen in längeren Zeitabschnitt bei
Wartungsarbeiten in Ausbesserungswerken für ausreichend
hielt, um die Betriebssicherheit von Fahrwerken sicher
zustellen. In der Tat ist über Jahre hinaus diese Pra
xis mit Erfolg ausgeübt worden. Mit sehr hohen Fahrge
schwindigkeiten hat sich diese Praxis jedoch als unzu
reichend erwiesen. Denn Defekte an Rädern und Fahrge
stellen treten bei sehr hohen Fahrgeschwindigkeiten
öfter auf.
Bisher bekannte oder vorgeschlagene Überwachungssyste
me entsprechen den Anforderungen an einen modernen
Fahrbetrieb nicht. Sie wurden wegen hoher Störanfällig
keit, hoher Fehlschaltungen und hoher Kosten verworfen.
Bei hohen Fahrgeschwindigkeiten wird der Betrieb zuneh
mend rauher, die Beschleunigungen beim überfahren von
Weichen extrem hoch, was zur Folge hat, daß eingesetzte
Sensoren nicht mehr sicher funktionieren.
Die Erfindung vermeidet die Nachteile des Standes der
Technik. Es ist die Aufgabe der Erfindung, mit einfa
chen marktüblichen Mitteln eine hochwirksame Anlage zur
Überwachung des Fahrverhaltens von schienengebundenen
Fahrzeugen zu schaffen, die durch Überprüfung von Ge
fahren meldenden Signalen eine hohe Sicherheit gegen
Fehlalarm und Fehlzugbremsungen schafft.
Die Erfindung geht von folgender Erkenntnis aus:
Schäden an Laufrädern von Schienenfahrzeugen, wie:
Schäden an Laufrädern von Schienenfahrzeugen, wie:
- - Risse, lokale Ausbrüche in der Lauffläche,
- - Schäden am seitlichen Führungskranz der Laufräder,
- - Verschiebung der Radreifen etc.
bewirken ein Fahrgeräusch, das sich signifikant von dem
Fahrgeräusch bei intakten Rädern unterscheidet.
Bei einer Beschädigung der Radlauffläche, des seitli
chen Führungskranzes; oder Verschiebung der Radreifen,
tritt beim Auftreffen der schadhaften Stellen auf den
Schienenstrang ein "Geräusch" auf, das sich deutlich
von den anderen Fahrgeräuschen abhebt. Dieses "hämmern
de" Geräusch tritt mit einer Sequenz entsprechend dem
Radumfang und der Fahrgeschwindigkeit auf, so daß es
aus dem Gesamtspektrum der Fahrgeräusche herausgefil
tert und als Alarmsignal an den Lokführer gemeldet
resp. eine Bremsung des Zuges automatisch eingeleitet
werden kann.
Die Erfindung besteht darin, daß man die Fahrgeräusche
in elektrische Signale wandelt, daß man eine Frequenz- und/
oder Amplitudenselektion in Abhängigkeit von der
Fahrgeschwindigkeit und/oder von der Frequenz der Um
drehung eines Rades und/oder dem bei jeweils einer Rad
umdrehung zurückgelegten Weg vornimmt, daß man daraus
feststellt, ob eine Sequenz des Auftretens von Impul
sen vorliegt, die bei jeweils gleicher Winkelstellung
des Rades auftreten und/oder die bei gleicher Fahrge
schwindigkeit gleich bleibt, und daß man bei sich mehr
mals wiederholender Feststellung des Auftretens eines
Impulses ein Alarmsystem oder eine Notbremsung auslöst.
Dieses Verfahren führt zu einer sicheren Erkennung von
Radschäden, die sich durch Geräuschbildung zu erkennen
geben, und das sind nahezu alle Schäden, insbesondere
aber solche, die eine Unfallursache werden können.
Zur Durchführung dieses Verfahrens dient erfindungsge
mäß eine Vorrichtung, die sich dadurch auszeichnet, daß
der Ausgang eines akustischen Sensors, das einem Rad
oder einem mit Rädern versehenen Drehgestell zugeordnet
ist, an eine Schaltung angeschlossen ist, die eine Fre
quenz- und/oder Amplitudenselektion in Abhängigkeit von
der Fahrgeschwindigkeit und/oder von der Frequenz der
Umdrehung eines Rades und/oder dem bei jeweils einer
Radumdrehung zurückgelegten Weg vornimmt, daß der Aus
gang dieser Schaltung an den Eingang einer weiteren
Schaltung zur Feststellung der Sequenz des Auftretens
von Impulsen, die bei jeweils gleicher Winkelstellung
des Rades auftreten und bei gleicher Fahrgeschwindig
keit gleich bleiben, angeschlossen ist, wobei an den
Ausgang dieser Schaltung eine weitere Schaltung ange
schlossen ist, welche bei sich mehrmals wiederholender
Feststellung des Auftretens eines Impulses, der die Se
quenz des Auftretens von Impulsen anzeigt, ein Alarm
system oder eine Notbremsung aus löst.
Diese Anlage läßt sich mit marktüblichen Gerätschaften
aufbauen, und zwar ohne hohen Aufwand. Sie erkennt Rad
defekte außerordentlich schnell und kann entsprechend
Alarm auslösen.
Dazu dienen handelsübliche akustische Sensoren und/oder
Beschleunigungsgeber, wobei mindestens einem jeder Ach
se oder jedem Drehgestell zugeordnetem Sensor ein elek
tronischen Netzwerk mit selektiver Durchlaßcharakteri
stik sowie ein mit einer Vergleichsschaltung und Alarm
anlage und/oder Notbremsanlage ausgestattetes Auswert
gerät nachgeschaltet ist.
Bei dieser Anlage ist es zweckmäßig, wenn das Netzwerk
mit selektiver Durchlaßcharakteristik ein Frequenzfil
ter und/oder eine Additionsschaltung ist, in der dem
Ausgangssignal eines akustischen Sensors das Ausgangs
signal eines einer anderen Achse oder einem anderen
Drehgestell zugeordneten ,akustischen Sensors überlagert
ist. Beide Alternativen selektieren sicher auftretende
Radgeräusche von anderen Geräuschen und detektieren da
durch Rad- und oder Radlagerdefekte.
Die Erkennung von Geräusche aus lösenden Radschäden kann
nach dem erfindungsgemäßen Verfahren auf verschiedene
Weise erfolgen, je nachdem, ob Geräusche erkannt werden
sollen, die, wie es bei noch kleineren Schäden vor
kommt, vom allgemeinen Geräuschpegel verdeckt werden,
oder ob Geräusche ermittelt werden sollen, die den all
gemeinen Geräuschpegel überschreiten.
Im erstgenannten Fall, wenn Geräusche erkannt werden
sollen, die, wie es bei noch kleineren Schäden vor
kommt, vom allgemeinen Geräuschpegel verdeckt werden,
geht man so vor, daß man feststellt, ob ein akustischer
Impuls immer wieder und an derselben Stelle des Radum
fanges auftritt.
Eine Möglichkeit, dieses festzustellen, besteht darin,
daß die Frequenzselektion mit einer elektronischen Ver
gleichsschaltung und einem Speicher für die Speicherung
mehrerer Messungen durchgeführt wird, in der die Ge
räuschspektren mehrerer Radumdrehungen miteinander ver
glichen werden und festgestellt wird, ob es Stellen
gibt, an denen bei jeder Radumdrehung ein Impuls und/
oder gar der gleiche Impuls auftritt.
Bei diesem Verfahren kann man so vorgehen, daß man
durch vom Rad in einer bestimmten Radstellung während
der kontinuierlichen Radumdrehung ausgelöste Impulse,
wie man sie z. B. durch einen Vorsprung an einer be
stimmten Stelle des Rades auslösen kann, jeweils eine
Folge von zeitlichen Intervallen beginnen läßt, daß man
die Amplituden der vom akustischen Sensor abgegebenen
elektrischen Signale in Amplitudenintervalle einordnet
und daß man durch Vergleich nacheinander bei mehreren
Radumdrehungen aufgenommener Signalfolgen ermittelt, ob
in ständiger Wiederholung in einzelnen bestimmten Zeit- und
Amplitudenintervallen vom akustischen Sensor er
zeugte Signale immer wieder auftreten.
Zur Durchführung dieses Verfahrens dient eine Schal
tung, in der durch vom Rad in einer bestimmten Rad
stellung während der kontinuierlichen Radumdrehung aus
gelöste Impulse jeweils eine Folge von zeitlichen In
tervallen beginnen lassen, in der die Amplituden der
vom akustischen Sensor abgegebenen elektrischen Signale
in Amplitudenintervalle eingeordnet werden und in der
durch Vergleich nacheinander bei mehreren Radumdrehun
gen aufgenommene Signalfolgen ermittelt wird, ob in
ständiger Wiederholung in einzelnen bestimmten Zeit- und
Amplitudenintervallen vom akustischen Sensor er
zeugte Signale immer wieder auftreten.
Auf diese Weise kann man Geräuschimpulse identifizie
ren, welche zwar in ständiger Wiederholung auftreten,
aber noch im allgemeinen Lärmpegel versteckt sind, d. h.
aus dem allgemeinen Lärmpegel nicht herauszuhören sind.
Ist ein Defekt am Rad so groß, daß durch ihn Geräusche
erzeugt werden, welche aus dem allgemeinen Lärmpegel
herauszuhören sind, so ermittelt man diese z. B. da
durch, daß man die Fahrgeräusche in elektrische Signale
wandelt und/oder an den Radlagern, den Drehgestellen
oder den Radachsen gemessene Beschleunigungen in elek
trische Signale wandelt, daß man ein mittleres Niveau
der Amplitude dieser elektrischen Signale ermittelt
oder vorgibt, daß man dieses Amplitudenniveau über
schreitende Signale als Spitzensignale ermittelt, daß
man die Wiederholungsfrequenz des Auftretens dieser
Spitzensignale ermittelt und dann feststellt, ob diese
Frequenz gleich der Radumdrehungsfrequenz ist und/oder
daß man ermittelt, ob die auftretenden Spitzensignale
bei immer wieder bei dem gleichen Winkel der Raddrehung
auftreten und daß man bei sich mehrmals wiederholender
Feststellung der Frequenz- und/oder Winkelübereinstim
mung ein Alarmsystem oder eine Notbremsung auslöst.
Dieses Verfahren läßt sich sehr einfach dadurch ausfüh
ren, daß die elektrischen Ausgangssignale von an den
Radlagern, den Drehgestellen oder den Radachsen ange
ordneten akustischen Sensoren oder Beschleunigungsge
bern in den Eingang einer Schaltung geleitet sind, die
ein mittleres Niveau der Amplitude dieser elektrischen
Signale ermittelt, daß eine Schaltung vorgesehen ist,
an deren Ausgang dieses Amplitudenniveau überschreiten
de Signale als Spitzensignale erscheinen, daß eine wei
tere Schaltung vorgesehen ist, die die Wiederholungs
frequenz des Auftretens dieser Spitzensignale ermittelt
und die dann feststellt, ob diese Frequenz gleich der
Radumdrehungsfrequenz ist und/oder die ermittelt, ob
die auftretenden Spitzensignale bei immer wieder dem
gleichen Winkel der Raddrehung auftreten, und daß die
ser Schaltung eine Schaltung nachgeschaltet ist, die
bei sich mehrmals wiederholender Feststellung der Fre
quenz- und/oder Winkelübereinstimmung ein Alarmsystem
oder eine Notbremsung auslöst.
Dabei kann es vorteilhaft sein, daß man zur Feststel
lung der Radfrequenz z. B. das Vorbeilaufen eines am Rad
befindlichen Vorsprunges an einem am Chassis des Wagens
oder am Drehgestell angebrachten induktiven Geber
nutzt, um bei jeder Radumdrehung einmal einen elektri
schen Impuls zu erzeugen, und dann untersucht, ob im
Intervall zwischen zwei solchen Impulsen ein oder meh
rere akustisch ausgelöste Impulse in immer wieder der
gleichen Anzahl auftreten.
Dabei führt man zur Ermittlung des Normalpegels eine
beliebige zeitliche Integration der elektrischen Sig
nale durch.
Die Sicherheit der Raddefekterkennung läßt sich dadurch
erhöhen, daß man wiederholt ermittelt, ob die Spitzen
signale in immer wieder gleicher Impulsfolge pro Radum
drehung auftreten.
Solche Messungen sind auf gerader Strecke ebenso wie in
der Kurve ausführbar. Solche Messungen werden aber
durch das Überfahren von Weichen erheblich gestört. Da
her ist es von Wichtigkeit, daß man durch Messung er
mittelt, ob die befahrene Schienenoberfläche zusammen
hängend ist und bei fehlendem Zusammenhang die Fest
stellung des Auftretens von geräuscherzeugenden Defek
ten kurzzeitig für ein bestimmtes Zeitintervall aus
setzt. Dazu dient eine Meßvorrichtung, die ermittelt,
ob die befahrene Schienenoberfläche zusammenhängend
ist, z. B. ein induktiver Geber, der bei ununterbroche
ner Schiene am Ausgang ein kontinuierliches Signal lie
fert, und eine nachgeschaltete Unterbrecherschaltung
zur Unterbrechung der Messungen für ein bestimmtes
Zeitintervall, die in Tätigkeit tritt, wenn das am Aus
gang des induktiven Gebers gelieferte Signal sich oder
seinen Wert ändert.
Eine weitere vielleicht noch einfacher ausführbare Mög
lichkeit der Ausführung dieses Verfahrens besteht da
rin, daß die Frequenzselektion mit einem elektronischen
Frequenzfilter eines bestimmten Durchlaßbereiches
durchgeführt wird. Dabei ist es zweckmäßig, wenn der
Durchlaßbereich des Filters (Bandbreite) in Abhängig
keit von der Fahrgeschwindigkeit und Radumfang verän
derlich ist. Dazu ist der Durchlaßbereich des Frequenz
filters des Netzwerkes mit selektiver Durchlaßcharak
teristik entsprechend der Fahrgeschwindigkeit variier
bar, was sich in einer computerisierten Anlage mit den
Mitteln eines marktüblichen Computers und entsprechen
der Software leicht realisieren läßt.
Um Fehlalarm oder gar Fehlnotbremsungen auszuschließen
ist es zweckmäßig, wenn man die Messung in bestimmten
Zeitintervallen ausführt und in bestimmten Zeitinter
vallen wiederholt und erst bei mehrfach wiederholter
Defektanzeige Alarm oder eine Notbremsung auslöst.
Eine Ortung des defekten Rades kann man dadurch vor
nehmen, daß man jedem Rad oder jeder Radachse oder je
dem Drehkranz einen akustischen Sensor und/oder einen
Beschleunigungsgeber zuordnet, alle auf einen bestimm
ten Normalpegel abgleicht und dann die Amplituden der
von diesen erzeugten Spitzensignale miteinander ver
gleicht und den Sensor mit dem höchsten Spitzenwert er
mittelt.
Zur Erhöhung der Raddefekterkennung ist es wertvoll,
daß man die Fahrgeräusche oder aus den Fahrgeräuschen
ermittelte Charakteristika von zwei oder mehreren
vor- oder hintereinander laufenden Rädern miteinander ver
gleicht.
Eine weitere Möglichkeit der Durchführung des Verfah
rens besteht darin, daß man bei Fahrten auf einer be
stimmten Strecke das Geräuschprofil aufzeichnet und bei
einer nachfolgenden Fahrt mit dem bei dieser aufge
zeichneten Geräuschprofil vergleicht.
Apparativ ist es vorteilhaft, wenn die Schaltung zur
Frequenzselektion aus einer elektronischen Vergleichs
schaltung und einem Speicher für die Speicherung meh
rerer Messungen besteht, in dem die Geräuschspektren
mehrerer Radumdrehungen miteinander verglichen werden
und festgestellt wird, ob es Stellen gibt, an denen bei
jeder Radumdrehung ein Impuls oder gar der gleiche Im
puls auftritt.
Claims (23)
1. Verfahren zur Feststellung von Schäden an Rädern
schienengebundener Fahrzeuge aufgrund der durch
einen Radschaden erzeugten Geräusche,
dadurch gekennzeichnet,
daß man folgende Verfahrensschritte ausführt:
daß man folgende Verfahrensschritte ausführt:
- - daß man die Fahrgeräusche in elektrische Signale wandelt,
- - daß man eine Frequenz- und/oder Amplitudenselek tion in Abhängigkeit von der Fahrgeschwindigkeit und/oder von der Frequenz der Umdrehung eines Ra des und/oder dem bei jeweils einer Radumdrehung zurückgelegten Weg vornimmt,
- - daß man daraus feststellt, ob die Sequenz des Auftretens von Impulsen, die bei jeweils gleicher Winkelstellung des Rades auftreten, bei gleicher Fahrgeschwindigkeit gleich bleibt,
- - und daß man bei sich mehrmals wiederholender Feststellung des Auftretens eines Impulses ein Alarmsystem oder eine Notbremsung auslöst.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß man feststellt, ob ein akustischer Impuls im
mer wieder an derselben Stelle des Radumfanges
auftritt.
3. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Frequenzselektion mit einem elektronischen
Frequenzfilter eines bestimmten Durchlaßbereiches
durchgeführt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Durchlaßbereich des Filters (Bandbreite)
in Abhängigkeit von der Fahrgeschwindigkeit und
von dem Radumfang veränderlich ist.
5. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenzselektion
mit einer elektronischen Vergleichsschaltung und
einem Speicher für die Speicherung mehrerer Mes
sungen durchgeführt wird, in der die Geräusch
spektren mehrerer Radumdrehungen miteinander ver
glichen werden und festgestellt wird, ob es Stel
len gibt, an denen bei jeder Radumdrehung ein Im
puls oder gar der gleiche Impuls auftritt.
6. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß man durch vom Rad in einer bestimmten Radstel lung während der kontinuierlichen Radumdrehung ausgelösten Impulse jeweils eine Folge von zeitli chen Intervallen beginnen läßt,
daß man die Amplituden der vom Mikrofon abgegeben en elektrischen Signale in Amplitudenintervalle einordnet
und daß man durch Vergleich nacheinander bei meh reren Radumdrehungen aufgenommener Signalfolgen ermittelt, ob in ständiger Wiederholung in einzel nen bestimmten Zeit- und Amplitudenintervallen vom Mikrofon erzeugte Signale immer wieder auftreten.
daß man durch vom Rad in einer bestimmten Radstel lung während der kontinuierlichen Radumdrehung ausgelösten Impulse jeweils eine Folge von zeitli chen Intervallen beginnen läßt,
daß man die Amplituden der vom Mikrofon abgegeben en elektrischen Signale in Amplitudenintervalle einordnet
und daß man durch Vergleich nacheinander bei meh reren Radumdrehungen aufgenommener Signalfolgen ermittelt, ob in ständiger Wiederholung in einzel nen bestimmten Zeit- und Amplitudenintervallen vom Mikrofon erzeugte Signale immer wieder auftreten.
7. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß man folgende Verfahrensschritte ausführt:
- - daß man die Fahrgeräusche in elektrische Signale wandelt und/oder an den Radlagern, den Drehge stellen oder den Radachsen gemessene Beschleuni gungen in elektrische Signale wandelt,
- - daß man ein mittleres Niveau der Amplitude dieser elektrischen Signale ermittelt oder vorgibt,
- - daß man dieses Amplitudenniveau überschreitende Signale als Spitzensignale ermittelt,
- - daß man die Wiederholungsfrequenz des Auftretens
dieser Spitzensignale ermittelt und dann fest
stellt, ob diese Frequenz gleich der Radumdre
hungsfrequenz ist
und/oder daß man ermittelt, ob die auftretenden Spitzensignale bei immer wieder bei dem gleichen Winkel der Raddrehung auftreten - - und daß man bei sich mehrmals wiederholender Feststellung der Frequenz- und/oder Winkelüber einstimmung ein Alarmsystem oder eine Notbremsung aus löst.
8. Verfahren nach Anspruch 1 ,
dadurch gekennzeichnet,
daß man durch Messung ermittelt, ob die befahrene
Schienenoberfläche zusammenhängend ist und bei
fehlendem Zusammenhang die Feststellung nach An
spruch 1 kurzzeitig für ein bestimmtes Zeitinter
vall aussetzt.
9. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß man die Messung in bestimmten Zeitintervallen
ausführt und in bestimmten Zeitintervallen wieder
holt.
10. Verfahren nach Anspruch 1 und 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß daß man jedem Rad oder jeder Radachse oder je dem Drehkranz ein Mikrophon und/oder einen Be schleunigungsgeber zuordnet,
alle auf einen bestimmten Normalpegel abgleicht und dann die Amplituden der von diesen erzeugten Spitzensignale miteinander vergleicht und das Mi krophon mit dem höchsten Spitzenwert ermittelt.
daß daß man jedem Rad oder jeder Radachse oder je dem Drehkranz ein Mikrophon und/oder einen Be schleunigungsgeber zuordnet,
alle auf einen bestimmten Normalpegel abgleicht und dann die Amplituden der von diesen erzeugten Spitzensignale miteinander vergleicht und das Mi krophon mit dem höchsten Spitzenwert ermittelt.
11. Verfahren nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß man zur Ermittlung des Normalpegels eine be
liebige zeitliche Integration der elektrischen Sig
nale durchführt.
12. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß man ermittelt, ob die Spitzensignale in immer
wieder gleicher Impulsfolge pro Radumdrehung auf
treten.
13. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß man die Raddrehzahl aus der Fahrgeschwindig
keit ermittelt oder durch eine am Rad angebrachte
Marke oder Markierung feststellt.
14. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß man die Fahrgeräusche oder aus den Fahrgeräu
schen ermittelte Charakteristika von zwei oder
mehreren vor- oder hintereinander laufenden Rädern
miteinander vergleicht.
15. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß man bei Fahrten auf einer bestimmten Strecke
das Geräuschprofil aufzeichnet und bei einer nach
folgenden Fahrt mit dem bei dieser aufgezeichneten
Geräuschprofil vergleicht.
16. Vorrichtung zur Feststellung von Schäden an Rädern
schienengebundener Fahrzeuge aufgrund der durch
einen Radschaden erzeugten Geräusche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Ausgang eines Mikrofons, das einem Rad oder einem mit Rädern versehenen Drehgestell zuge ordnet ist, an eine Schaltung angeschlossen ist, die eine Frequenz- und/oder Amplitudenselektion in Abhängigkeit von der Fahrgeschwindigkeit und/oder von der Frequenz der Umdrehung eines Rades und/ oder dem bei jeweils einer Radumdrehung zurückge legten Weg vornimmt,
daß der Ausgang dieser Schaltung an den Eingang einer weiteren Schaltung zur Feststellung der Se quenz des Auftretens von Impulsen, die bei jeweils gleicher Winkelstellung des Rades auftreten und bei gleicher Fahrgeschwindigkeit gleich bleiben, angeschlossen ist,
wobei an den Ausgang dieser Schaltung eine weitere Schaltung angeschlossen ist, welche bei sich mehr mals wiederholender Feststellung des Auftretens eines Impulses, der die Sequenz des Auftretens von Impulsen anzeigt, ein Alarmsystem oder eine Not bremsung aus löst.
daß der Ausgang eines Mikrofons, das einem Rad oder einem mit Rädern versehenen Drehgestell zuge ordnet ist, an eine Schaltung angeschlossen ist, die eine Frequenz- und/oder Amplitudenselektion in Abhängigkeit von der Fahrgeschwindigkeit und/oder von der Frequenz der Umdrehung eines Rades und/ oder dem bei jeweils einer Radumdrehung zurückge legten Weg vornimmt,
daß der Ausgang dieser Schaltung an den Eingang einer weiteren Schaltung zur Feststellung der Se quenz des Auftretens von Impulsen, die bei jeweils gleicher Winkelstellung des Rades auftreten und bei gleicher Fahrgeschwindigkeit gleich bleiben, angeschlossen ist,
wobei an den Ausgang dieser Schaltung eine weitere Schaltung angeschlossen ist, welche bei sich mehr mals wiederholender Feststellung des Auftretens eines Impulses, der die Sequenz des Auftretens von Impulsen anzeigt, ein Alarmsystem oder eine Not bremsung aus löst.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16,
gekennzeichnet durch
eine am zu überwachenden Rad angebrachte Marke und
einen diese Marke abtastenden Geber sowie eine an
diesen Geber und an das Mikrofon angeschlossene
Schaltung, die feststellt, ob ein akustischer Im
puls immer wieder an derselben Stelle des Radum
fanges auftritt.
18. Vorrichtung nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schaltung zur Feststellung der Sequenz des
Auftretens von Impulsen ein elektronisches Fre
quenzfilter eines bestimmten Durchlaßbereiches
ist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Durchlaßbereich des Filters (Bandbreite)
in Abhängigkeit von der Fahrgeschwindigkeit und
Radumfang veränderlich ist.
20. Vorrichtung nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schaltung zur Frequenzselektion aus einer
elektronischen Vergleichsschaltung und einem Spei
cher für die Speicherung mehrerer Messungen be
steht, in dem die Geräuschspektren mehrerer Radum
drehungen miteinander verglichen werden und fest
gestellt wird, ob es Stellen gibt, an denen bei
jeder Radumdrehung ein Impuls oder gar der gleiche
Impuls auftritt.
21. Vorrichtung nach Anspruch 16,
gekennzeichnet durch
eine Schaltung, in der durch vom Rad in einer be stimmten Radstellung während der kontinuierlichen Radumdrehung ausgelöste Impulse jeweils eine Folge von zeitlichen Intervallen beginnen lassen,
in der die Amplituden der vom Mikrofon abgegeben en elektrischen Signale in Amplitudenintervalle eingeordnet werden
und in der durch Vergleich nacheinander bei mehre ren Radumdrehungen aufgenommene Signalfolgen er mittelt wird, ob in ständiger Wiederholung in ein zelnen bestimmten Zeit- und Amplitudenintervallen vom Mikrofon erzeugte Signale immer wieder auftre ten.
eine Schaltung, in der durch vom Rad in einer be stimmten Radstellung während der kontinuierlichen Radumdrehung ausgelöste Impulse jeweils eine Folge von zeitlichen Intervallen beginnen lassen,
in der die Amplituden der vom Mikrofon abgegeben en elektrischen Signale in Amplitudenintervalle eingeordnet werden
und in der durch Vergleich nacheinander bei mehre ren Radumdrehungen aufgenommene Signalfolgen er mittelt wird, ob in ständiger Wiederholung in ein zelnen bestimmten Zeit- und Amplitudenintervallen vom Mikrofon erzeugte Signale immer wieder auftre ten.
22. Vorrichtung nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß die elektrischen, Ausgangssignale von an den Radlagern, den Drehgestellen oder den Radachsen angeordneten Mikrofonen oder Beschleunigungsgebern in den Eingang einer Schaltung geleitet sind, die ein mittleres Niveau der Amplitude dieser elektri schen Signale ermittelt,
daß eine Schaltung vorgesehen ist, an deren Aus gang dieses Amplitudenniveau überschreitende Sig nale als Spitzensignale erscheinen,
daß eine weitere Schaltung vorgesehen ist, die die Wiederholungsfrequenz des Auftretens dieser Spit zensignale ermittelt und die dann feststellt, ob diese Frequenz gleich der Radumdrehungsfrequenz ist
und/oder die ermittelt, ob die auftretenden Spit zensignale bei immer wieder dem gleichen Winkel der Raddrehung auftreten,
und daß dieser Schaltung eine Schaltung nachge schaltet ist, die bei sich mehrmals wiederholender Feststellung der Frequenz- und/oder Winkelüber einstimmung ein Alarmsystem oder eine Notbremsung auslöst.
daß die elektrischen, Ausgangssignale von an den Radlagern, den Drehgestellen oder den Radachsen angeordneten Mikrofonen oder Beschleunigungsgebern in den Eingang einer Schaltung geleitet sind, die ein mittleres Niveau der Amplitude dieser elektri schen Signale ermittelt,
daß eine Schaltung vorgesehen ist, an deren Aus gang dieses Amplitudenniveau überschreitende Sig nale als Spitzensignale erscheinen,
daß eine weitere Schaltung vorgesehen ist, die die Wiederholungsfrequenz des Auftretens dieser Spit zensignale ermittelt und die dann feststellt, ob diese Frequenz gleich der Radumdrehungsfrequenz ist
und/oder die ermittelt, ob die auftretenden Spit zensignale bei immer wieder dem gleichen Winkel der Raddrehung auftreten,
und daß dieser Schaltung eine Schaltung nachge schaltet ist, die bei sich mehrmals wiederholender Feststellung der Frequenz- und/oder Winkelüber einstimmung ein Alarmsystem oder eine Notbremsung auslöst.
23. Vorrichtung nach Anspruch 16,
gekennzeichnet durch
eine Meßvorrichtung, die ermittelt, ob die befah
rene Schienenoberfläche zusammenhängend ist, und
eine nachgeschaltete Unterbrecherschaltung zur Un
terbrechung der Messungen für ein bestimmtes Zeit
intervall.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1998131176 DE19831176A1 (de) | 1998-07-11 | 1998-07-11 | Verfahren und Vorrichtungen zur Feststellung von Schäden an Rädern schienengebundener Fahrzeuge aufgrund der durch einen Radschaden erzeugten Geräusche |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998131176 DE19831176A1 (de) | 1998-07-11 | 1998-07-11 | Verfahren und Vorrichtungen zur Feststellung von Schäden an Rädern schienengebundener Fahrzeuge aufgrund der durch einen Radschaden erzeugten Geräusche |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE19831176A1 true DE19831176A1 (de) | 2000-01-13 |
Family
ID=7873776
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998131176 Withdrawn DE19831176A1 (de) | 1998-07-11 | 1998-07-11 | Verfahren und Vorrichtungen zur Feststellung von Schäden an Rädern schienengebundener Fahrzeuge aufgrund der durch einen Radschaden erzeugten Geräusche |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE19831176A1 (de) |
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