DE19831134A1 - Kraftfahrzeug, insbesondere Pkw, mit einem verschiebbaren Dachsegment und einer Reling - Google Patents
Kraftfahrzeug, insbesondere Pkw, mit einem verschiebbaren Dachsegment und einer RelingInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Kraftfahrzeug, insbesondere einen PKW mit einem einer Öffnung im Fahrzeugdach zugeordneten Dachsegment, welches geführt in einer sich beidseitig auf dem Fahrzeugdach in Fahrzeug-Längsrichtung erstreckenden Reling in zumindest der die Öffnung verschließenden Position im wesentlichen vertikal anhebbar und danach im wesentlichen horizontal verschiebbar ist, wozu die Reling in üblicher Weise neben Vertikalstreben eine vom Fahrzeug-Dachrahmen beabstandete Horizontalleiste aufweist. DOLLAR A Erfindungsgemäß weisen die Horizontalleiste und zumindest die beiden im Bereich der Dach-Öffnung angeordneten Vertikalstreben der Reling Führungsschienen für das Dachsegment auf, wobei das Dachsegment aus einem dem Fahrzeuginnenraum zugewandten Dachsegment-Innenteil und einem von diesem trennbaren Dachsegment-Außenteil besteht, welches unabhängig vom Dachsegment-Innenteil verschiebbar ist.
Description
Die Erfindung betrifft ein Kraftfahrzeug, insbesondere einen Personenkraft
wagen (PKW) mit einem einer Öffnung im Fahrzeugdach zugeordneten
Dachsegment, welches geführt in einer sich beidseitig auf dem Fahrzeug
dach in Fahrzeug-Längsrichtung erstreckenden Reling in zumindest der die
Öffnung verschließenden Position im wesentlichen vertikal anhebbar und
danach im wesentlichen horizontal verschiebbar ist, wozu die Reling in übli
cher Weise neben Vertikalstreben eine vom Fahrzeug-Dachrahmen beab
standete Horizontalleiste aufweist. Zum technischen Umfeld wird neben der
DE 42 38 944 C1 insbesondere auf die DE 43 44 604 C1 verwiesen.
Bekannt sind eine Vielzahl unterschiedlicher Ausführungsformen für beweg
bare Dachsegmente an Kraftfahrzeugen, insbesondere Personenkraftwagen.
Neben den am häufigsten anzutreffenden üblichen Schiebedächern, die
ausgehend von der eine Dachöffnung oder Dachluke verschließenden Posi
tion unter das ansonsten starre Fahrzeugdach geschoben werden, wenn die
Dachöffnung freigelegt werden soll, sind auch die sog. Spoiler-Schiebe
dächer bekannt, bei denen das verschiebbare Dachsegment über das hinter
der Dachöffnung liegende starre Fahrzeugdach geschoben wird. Im Hinblick
auf einen möglichst niedrigen Luftwiderstand wird dieses verschiebbare
Dachsegment dabei leicht geneigt positioniert, wozu dessen hinterer Bereich
beispielsweise in einer auf dem Fahrzeugdach vorgesehenen Dach-Reling
geführt sein kann, wie dies in der oben erstgenannten Schrift gezeigt ist.
Eine weitere im Hinblick auf eine einfache Ausbildung der Führungsschienen
für das verschiebbare Dachsegment pfiffige Ausführungsform zeigt die oben
zweitgenannte DE 43 44 604 C1. Hier ist das Dachsegment sowohl in sei
nem bezüglich der Fahrtrichtung des Kraftfahrzeuges vorderen Bereich als
auch im hinteren Bereich in der Dachreling bzw. in einem Sockel derselben
verschiebbar geführt. Dabei wird ausgehend von der die Dachluke bzw.
Dachöffnung verschließenden Position das Dachsegment zunächst in Verti
kalrichtung angehoben, d. h. gegenüber dem Fahrzeug-Dachrahmen nach
oben bewegt und kann anschließend daran in Horizontalrichtung verschoben
werden (insbesondere bezüglich Fahrtrichtung nach hinten), um die
Dachöffnung mehr oder weniger freizugeben.
Maßnahmen aufzuzeigen, mit Hilfe derer die Funktionalität der letztgenann
ten Lösung erheblich gesteigert werden kann, ist Aufgabe der vorliegenden
Erfindung.
Die Lösung dieser Aufgabe ist dadurch gekennzeichnet, daß die Horizontal
leiste und zumindest die beiden im Bereich der Dach-Öffnung angeordneten
Vertikalstreben der Reling Führungsschienen für das Dachsegment aufwei
sen, und daß das Dachsegment aus einem dem Fahrzeuginnenraum zuge
wandten Dachsegment-Innenteil und einem von diesem trennbaren Dach
segment-Außenteil besteht, welches unabhängig vom Dachsegment-
Innenteil verschiebbar ist. Vorteilhafte Aus- und Weiterbildungen sind Inhalt
der Unteransprüche.
Näher erläutert wird die Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsbeispie
les, von welchen die Fig. 1-5 eine erste Variante darstellen. So zeigt
Fig. 1 eine vereinfachte Perspektivansicht des Dachbereiches eines
erfindungsgemäßen Personenkraftwagens, von dem in
Fig. 2 der Schnitt A-A aus Fig. 1 mit einer ersten Position der Dach
segment-Teile und in
Fig. 3 dieser Schnitt A-A mit einer zweiten Position der Dachsegment-
Teile dargestellt ist.
Fig. 4 zeigt in einer Darstellung analog Fig. 1 eine weitere mögliche
Position der Dachsegment-Teile, während in
Fig. 5 eine vereinfachte Perspektivansicht eines erfindungsgemäßen
Personenkraftwagens mit einer der Darstellung nach Fig. 3 ver
gleichbaren Position der Dachsegment-Teile dargestellt ist.
Fig. 6 schließlich zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Mit der Bezugsziffer 1 ist der Dachrahmen eines Personenkraftwagens
(PKW's) bezeichnet, der sich wie üblich an die vordere A-Säule 2 anschließt.
Mit der Bezugsziffer 3 ist die übliche B-Säule der Karosserie des PKW's bzw.
Kraftfahrzeuges bezeichnet und mit der Bezugsziffer 4 die lediglich bruch
stückhaft dargestellte C-Säule. Im hinteren Bereich läuft der Dachrahmen 1
in einer sog. D-Säule 5 aus.
Im vom Dachrahmen 1 umschlossenen Fahrzeugdach 6 ist zumindest eine
Dach-Öffnung 7 vorgesehen, der ein unterschiedlich positionierbares Dach
segment 8 zugeordnet ist. Die Dach-Öffnung 7 (im folgenden auch Öffnung 7
genannt) ist somit vom Dachsegment 8 verschließbar oder freilegbar. Dabei
sind bei den hier gezeigten Ausführungsbeispielen hintereinander angeord
net zwei verschiebbare Dachsegmente 8a, 8b vorgesehen, die demzufolge
einer vorderen Dach-Öffnung 7a sowie einer hinteren Öffnung 7b zugeordnet
sind. Eine zwischen den beiden Öffnungen 7a, 7b quer zur Fahrzeug-Längs
richtung 9 verlaufende Querstrebe 10 ist Bestandteil des Dachrahmens 1
und erhöht die Stabilität des Fahrzeugdaches 6 bzw. der gesamten PKW-
Karosserie.
Um die Dach-Öffnungen 7a, 7b freilegen bzw. wieder verschließen zu kön
nen, sind die Dachsegmente 8a, 8b verschiebbar und sind hierzu in einer an
sich bekannten auf dem Fahrzeugdach 6 vorgesehenen Reling 11 ver
schiebbar geführt. Diese Reling 11 erstreckt sich wie üblich in Fahrzeug-
Längsrichtung 9 und ist sowohl linksseitig als auch rechtsseitig des PKW's
vorgesehen. Dabei besteht die Reling 11 aus einer im wesentlichen hori
zontal verlaufenden sog. Horizontalleiste 11a sowie mehreren die Horizon
talleiste 11a tragenden und die Verbindung zum Dachrahmen 1 herstellen
den Vertikalstreben 11b. Wie ersichtlich läuft hier die Horizontalleiste 11a im
vorderen Bereich in die A-Säule 2 aus, wobei kurz dahinter eine erste Verti
kalstrebe 11b vorgesehen ist, so daß sich zwischen der Horizontalleiste 11a,
der vordersten Vertikalstrebe 11b und dem Dachrahmen 1 ein dreieckiger
Zwickel bildet, der als Freifläche 12 bezeichnet wird. In etwa im Bereich der
B-Säule 3 sowie der Querstrebe 10 ist eine zweite Vertikalstrebe 11b vorge
sehen, so daß zwischen dieser sowie der erstgenannten vorderen Vertikal
strebe 11b und der Horizontalleiste 11a sowie dem Dachrahmen 1 eine
weitere Freifläche 12 vorliegt. Eine dritte Vertikalstrebe 11b ist im Bereich
der C-Säule 4 vorgesehen, so daß sich zwischen dieser dritten Vertikalstre
be 11b und der zweiten Vertikalstrebe 11b sowie der Horizontalleiste 11a
und dem Dachrahmen 1 eine weitere Freifläche 12 befindet. Im hinteren
Endbereich läuft die Horizontalleiste 11a (ähnlich dem vorderen Endbereich)
in die D-Säule 5 aus, so daß in diesem Bereich von der Horizontalleiste 11a,
dem Dachrahmen 1 und der dritten Vertikalstrebe 11b eine weitere dreieck-
zwickel-förmige Freifläche 12 vorliegt.
Nun sind in der Horizontalleiste 11a sowie zumindest in den im Bereich der
Dach-Öffnung 7 bzw. 7a (ggf. jedoch auch im Bereich der hinteren Dach-
Öffnung 7b) in den Vertikalstreben 11b Führungsschienen 13 vorgesehen, in
denen zumindest das Dachsegment 8 bzw. 8a (bzw. ggf. auch das hintere
Dachsegment 8b) verschiebbar geführt ist bzw. sind. Die detaillierte Anord
nung dieser Führungsschienen 13 geht aus der später noch näher erläuter
ten Fig. 2 hervor.
Zunächst soll jedoch anhand von Fig. 1 die Trenn- bzw. Teilbarkeit zumindest
eines, bevorzugt jedoch beider Dachsegmente 8a, 8b jeweils in ein Dach
segment-Außenteil 8' (bzw. 8a' und/oder 8b') sowie ein Dachsegment-
Innenteil 8" (bzw. 8a" und/oder 8b") erläutert werden. Dabei ist in Fig. 1 der
vereinfachten Darstellung wegen das vordere Dachsegment 8a in der die
vordere Dach-Öffnung 7a abdeckenden bzw. verschließenden Position ge
zeigt, während lediglich das hintere Dachsegment 8b auf erfindungsgemäße
Weise geteilt oder getrennt gezeigt ist. Selbstverständlich kann jedoch auch
das vordere Dachsegment 8a derart getrennt oder geteilt werden.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, besteht das Dachsegment 8b (bzw. allgemein
das Dachsegment 8) aus einem dem Fahrzeug-Innenraum zugewandten In
nenteil 8b" und einem von diesem trennbaren Außenteil 8b', wobei die
Trennbarkeit bzw. Teilbarkeit zunächst einmal in Vertikalrichtung betrachtet
wird. Demzufolge befindet sich bei der Darstellung nach Fig. 1 das Innenteil
8b" in der die Dachöffnung 7b abdeckenden bzw. verschließenden Position,
während das Außenteil 8b' in Vertikalrichtung auf die Höhe der Reling-
Horizontalleiste 11a angehoben ist. Auf diese Weise wird zwischen der obe
ren (bezüglich des Fahrzeug-Innenraumes außenliegenden) Seite des In
nenteiles 8b" und der unteren (bezüglich des Fahrzeug-Innenraumes innen
liegenden) Seite des Außenteiles 8b' ein Freiraum 20 geschaffen, der bspw.
als Stauraum (auch für sperrige Gegenstände) genutzt werden kann.
In besonders vorteilhafter Weise ist dieser Freiraum 20 als Stauraum nutz
bar, wenn sowohl das vordere Dachsegement 8a als auch das hintere Dach
segment 8b jeweils in den in Fig. 1 dargestellten Zustand überführt werden,
da dann - wie Fig. 5 zeigt - ein relativ großer Stauraum zur Verfügung steht,
der bspw. mit Skiern beladen werden kann.
Fig. 5 zeigt im übrigen ein weiteres vorteilhaftes Merkmal der vorliegenden
Erfindung. Wie ersichtlich sind nämlich zumindest die beiden Dachsegment-
Außenteile 8a' und 8b' in dieser vertikal angehobenen Position um eine in
der Ebene der Reling-Horizontalleisten 11a liegende Schwenkachse 21
(lediglich in Fig. 3 dargestellt) verschwenkbar. Bei der Ausführungsform nach
Fig. 5 verläuft diese Schwenkachse dabei parallel zur bezüglich des PKW's
rechtsseitigen Horizontalleiste 11a. In dem in Fig. 5 dargestellten Zustand
kann nun der Freiraum 20 bzw. Stauraum oberhalb der beiden Dachseg
ment-Innenteile 8a", 8b", die sich jeweils in der die Dachöffnungen 7a, 7b
verschließenden Position befinden, äußerst einfach von der Seite des PKW's
her beladen werden.
In Fig. 3 ist dabei das Dachsegment-Außenteil 8b' sowohl in der um die
Schwenkachse 21 aufgeschwenkten Position ähnlich Fig. 5 (hier jedoch liegt
die Schwenkachse auf der linken Seite des PKW's) als auch in der lediglich
auf die Höhe der Reling-Horizontalleiste 11a angehobenen Position - und
dabei linksseitig sowie rechtsseitig des PKW's in dieser Position liegend -
dargestellt. Der zugehörige Schwenkwinkel für das Verschwenken ist dabei
mit α bezeichnet. In Fig. 3 erkennt man ferner deutlich den zwischen dem
Dachsegment-Außenteil 8b' sowie dem Dachsegment-Innenteil 8b" liegen
den Stauraum 20.
Bezüglich der Verschwenkbarkeit des bzw. der Dachsegment-Außenteile(s)
8a', 8b' um eine in der Ebene der Reling-Horizontalleisten 11a liegende
Schwenkachse sei noch darauf hingewiesen, daß diese Schwenkachse in
einer figürlich nicht dargestellten Ausführungsform der vorliegenden Erfin
dung auch parallel zur Fahrzeug-Querachse (und somit senkrecht zur Fahr
zeug-Längsrichtung 9 bzw. senkrecht zu den Horizontalleisten 11a) verlau
fen kann. Ferner kann es auch gewünscht sein, sowohl das Dachsegment-
Außenteil 8' (bzw. 8a' und/oder 8b') als auch das Dachsegment-Innenteil 8"
(bzw. 8a" und/oder 8b") gemeinsam in besagten Weise verschwenkbar zu
gestalten bzw. anzuordnen, so wie dies in Fig. 3 lediglich für das Dach
segment-Außenteil 8b' dargestellt ist, was im übrigen dem Zustand nach
Fig. 5 entspricht.
Sowohl in Fig. 3 als auch in Fig. 2 ist im übrigen die Anordnung der Füh
rungsschienen 13 hier in der zweiten im Bereich der B-Säule 3 liegenden
Vertikalstrebe 11b sowie in der Horizontalleiste 11a der Reling 11 gezeigt.
Über geeignete an den Seiten der Dachsegment-Teile 8', 8" (bzw. der Dach
segment-Teile 8a', 8a", 8b', 8b") vorgesehene Führungsbolzen 14 ist dabei
jedes Dachsegment-Teil 8', 8" in den Führungsschienen 13 verschiebbar
geführt. Neben der gezeigten Gleitlagerung ist dabei auch eine Wälzlage
rung möglich, d. h. es können Rollenlager oder Kugellager bzw. -führungen
vorgesehen sein. Ferner erkennt man in den Fig. 2, 3 den detaillierten
Aufbau der einzelen Dachsegment-Teile 8b', 8b" (bzw. 8', 8"oder auch 8a',
8a"), nämlich jeweils bestehend aus dem eigentlichen (nicht separat be
zeichneten) Deckelteil sowie aus bezüglich des PKW's seitlichen Tragleisten
19 für dasselbe, an welchen die Führungsbolzen 14 befestigt sind.
Die Fig. 2, 3 zeigen ferner eine zwischen der Horizontalleiste 11a sowie
dem Dachrahmen 1 angeordnete Fensterscheibe 15, die die oben bereits
genannten Freiflächen 12 zwischen den Vertikalstreben 11b und der Hori
zontalleiste 11a der Reling 11 sowie dem Dachrahmen 1 abdeckt. Dabei
kann es sich für sämtliche Freiflächen 12 auf einer Seite des PKW's um eine
durchgehende Fensterscheibe 15 handeln, es ist jedoch auch möglich, für
die einzelnen Freiflächen 12 einzelne Fensterscheiben 15 vorzusehen, die
jeweils wie gezeigt in üblicher Weise angeordnet bzw. befestigt sein können
oder auch auf andersartige Weise. Mit dieser bzw. diesen Fensterscheibe(n)
15 ist somit der bereits genannte Freiraum 20 zwischen den Dachsegment-
Außenteilen 8' und den Dachsegment-Innenteilen 8" zur Seite des PKW's
hin verschlossen.
In Verbindung hiermit zeigt Fig. 5 sowie die an späterer Stelle noch näher
erläuterte Fig. 4 im übrigen ein weiteres vorteilhaftes Merkmal der vorlie
genden Erfindung. Wie ersichtlich ist nämlich im vorderen und/oder hinteren
Endbereich der Reling 11 ein um die Fahrzeug-Querachse kippbares, aus
gehend von einer Überdeckung mit dem Dachrahmen 1 in Überdeckung mit
der Reling 11 bringbares Abschlußdachsegment 16 vorgesehen. Werden
nun sowohl das vordere als auch das hintere Abschlußdachsegment 16 in
die letzgenannte Position gebracht, so ist der (durch die bereits genannten
Fensterscheiben 15 seitlich abgeschlossene) Freiraum 20 nun (zumindest im
wesentlichen) vollständig gegenüber der Umgebung abgeschlossen. Soll
hingegen der Fahrzeug-Innenraum gegenüber der Umgebung abgeschlos
sen sein, so sind die beiden Abschlußdachsegmente 16 in Überdeckung mit
dem Dachrahmen 1 zu bringen, so wie dies in Fig. 1 für das vordere Ab
schlußdachsegment 16 dargestellt ist. Selbstverständlich kann - falls dies
gewünscht ist - auch nur eines der ggf. beiden (nämlich das vorderere oder
das hintere) Abschlußdachsegmente 16 mit der Reling 11 in Überdeckung
gebracht werden.
In Fig. 4 ist ein weiteres vorteilhaftes Merkmal der vorliegenden Erfindung
dargestellt. Wie ersichtlich ist nämlich zumindest das Dachsegment-Innenteil
8b" in eine um die Fahrzeug-Querachse geschwenkte Position bringbar, wo
nach sich entweder die Vorderkante oder wie hier gezeigt die Hinterkante
dieses geschwenkten Dachsegment-Teiles 8b" in der Höhe der Reling-
Horizontalleiste 11a befindet. Die beiden Dachsegment-Außenteile 8a', 8b'
befinden sich dabei in ihrer auf die Höhe der Reling-Horizontalleiste 11a an
gehobenen Position. Für Fond-Passagiere des PKW's ist dann die untere
Innen-Seite des Dachsegment-Innenteiles 8b" als Projektionsfläche für eine
beliebige Bilddarstellung (so bspw. im weitesten Sinne für ein Fahrzeugkino)
nutzbar.
Im folgenden werden weitere Merkmale und Vorteile eines erfindungsgemä
ßen PKW-Dachsystemes insbesondere nach dem (ersten) Ausführungsbei
spiel der Fig. 1-5 beschrieben, die jedoch nicht unbedingt die Trenn-
oder Teilbarkeit der Dachsegmente 8 (8a, 8b) in ein Dachsegment-Außenteil
8' und ein Dachsegment-Innenteil 8" voraussetzen. Daher wird im folgenden
lediglich von einem Dachsegment 8 bzw. 8a sowie ggf. 8b gesprochen, was
implizit beinhaltet, daß die jeweiligen Außenteile 8a' bzw. 8b' gemeinsam mit
den zugeordneten Innenteilen 8a" bzw. 8b" positioniert werden bzw. sind.
Alternativ kann jedoch auch eine getrennte Positionierung möglich sein.
So wird zunächst anhand von Fig. 1 die Verschiebebewegung der Dach
segmente 8 bzw. 8a sowie ggf. 8b erläutert. Abweichend von der Darstellung
nach Fig. 1 kann sich bspw. das vordere Dachsegment 8a in der die vordere
Dach-Öffnung 7a vollständig freigebenden Position befinden, während das
hintere Dachsegment 8b die hintere Öffnung 7b verschließt. Dann nimmt das
vordere Dachsegment eine Position ein, die der in Fig. 1 für das Dachseg
ment-Außenteil 8b' dagestellten entspricht, d. h. das Dachsegment 8a befin
det sich in dieser Position oberhalb des Dachsegmentes 8b und wird dabei
von der Horizontalfeiste 11a der Reling 11 gehalten bzw. geführt.
Um ausgehend von seiner nicht dargestellten, die Öffnung 7a verschließen
den Position in die soeben genannte Position zu gelangen, muß das Dach
segment 8a zunächst vertikal angehoben werden, d. h. entlang der vorder
sten sowie der zweiten im Bereich der B-Säule 3 vorgesehenen Vertikalstre
ben 11b aus seiner bündig im Dachrahmen 1 liegenden Position in die Höhe
der Horizontalleiste 11a der Reling 11 verfahren werden. Anschließend dar
an kann das Dachsegment 8a längs dieser Horizontalleiste 11a innerhalb
der Führungsschiene 13 derselben im wesentlichen in horizontaler Richtung
nach hinten verschoben werden, beispielsweise auch in beliebige Zwischen
positionen zwischen der vorderen angehobenen Position und der hier für das
Dachsegment-Außenteil 8b' gezeigten Position.
Beim hier gezeigten Ausführungsbeispiel ist es jedoch auch möglich, das
hintere Dachsegment 8b verschiedenartig zu positionieren, wobei sich je
doch hierfür das vordere Dachsegment 8a in der die vordere Öffnung 7a
verschließenden Position befinden muß. Dann kann - analog der Schilde
rung für das vordere Dachsegment 8a - das hintere Dachsegment 8b aus
der gezeigten Position heraus im wesentlichen vertikal angehoben werden,
wobei die Führung über die zweiten und dritten Vertikalstreben 11b der Re
ling 11 erfolgt. In Höhe der Horizontalleiste 11a der Reling 11 gelangt das
hintere Dachsegment 8b dann in die in den Horizontalleisten 11a vorgese
henen Führungsschienen 13 und kann in Fahrtrichtung des PKW's und somit
in Fahrzeug-Längsrichtung 9 nach vorne teilweise oder auch ganz über das
vordere Dachsegment 8a geschoben werden.
Im folgenden wird nun die in Fig. 6 dargestellte alternative Ausführungs
form der vorliegenden Erfindung beschrieben:
Auch hier sind - wie in der Darstellung nach Fig. 1 - hintereinander angeord net zwei den hintereinander liegenden Dachöffnungen 7a, 7b zugeordnete Dachsegment-Außenteile 8a', 8b' vorgesehen, die sich in der vorliegenden Darstellung jeweils in der auf die Höhe der Reling-Horizontalleiste 11a ange hobenen Position befinden. Das zugehörige Dachsegment-Innenteil 8" ist hier wie ersichtlich als Rollo ausgebildet, welches in Fahrzeug-Längsrichtung 9 verfahrbar ist. Dieses Rollo bzw. dieses Dachsegment-Innenteil 8" besteht somit aus einer Vielzahl von hintereinander angeordneten und dabei zu sammenhängenden, sich jeweils quer zur Fahrzeug-Längsrichtung 9 er streckenden Lamellen 22, die auf eine im Heckbereich des Fahrzeugdaches 6 vorgesehene Rollowalze 23 aufwickelbar bzw. von dieser Rollowalze 23 abwickelbar sind. In Abhängigkeit vom Aufwickel-Zustand, d. h. in Abhängig keit von der Position der Lamellen 22 deckt dieses Rollo bzw. dieses Dach segment-Innenteil 8" somit nur die hintere Dachöffnung 7b ganz oder teil weise ab, oder zusätzlich auch die vordere Dachöffnung 7a teilweise oder vollständig.
Auch hier sind - wie in der Darstellung nach Fig. 1 - hintereinander angeord net zwei den hintereinander liegenden Dachöffnungen 7a, 7b zugeordnete Dachsegment-Außenteile 8a', 8b' vorgesehen, die sich in der vorliegenden Darstellung jeweils in der auf die Höhe der Reling-Horizontalleiste 11a ange hobenen Position befinden. Das zugehörige Dachsegment-Innenteil 8" ist hier wie ersichtlich als Rollo ausgebildet, welches in Fahrzeug-Längsrichtung 9 verfahrbar ist. Dieses Rollo bzw. dieses Dachsegment-Innenteil 8" besteht somit aus einer Vielzahl von hintereinander angeordneten und dabei zu sammenhängenden, sich jeweils quer zur Fahrzeug-Längsrichtung 9 er streckenden Lamellen 22, die auf eine im Heckbereich des Fahrzeugdaches 6 vorgesehene Rollowalze 23 aufwickelbar bzw. von dieser Rollowalze 23 abwickelbar sind. In Abhängigkeit vom Aufwickel-Zustand, d. h. in Abhängig keit von der Position der Lamellen 22 deckt dieses Rollo bzw. dieses Dach segment-Innenteil 8" somit nur die hintere Dachöffnung 7b ganz oder teil weise ab, oder zusätzlich auch die vordere Dachöffnung 7a teilweise oder vollständig.
In Fig. 6 nicht detailliert dargestellt sind selbstverständlich erforderliche Füh
rungsschienen für dieses Dachsegment-Innenteil 8", wobei die einzelnen
Lamellen 22 bzw. das gesamte Rollo bevorzugt derart stabil ausgebildet
sind, daß der in der dargestellten Position der Dachsegment-Außenteile 8a',
8b' zwischen denselben sowie der bezüglich des Fahrzeug-Innenraumes
außenliegenden Oberseite der Lamellen 22 vorliegende Freiraum 20 wieder
als Stauraum zum Beladen mit bspw. sperrigen Gütern genutzt werden
kann. Im übrigen können selbstverständlich auch bei diesem Ausführungs
beispiel die (hier beiden) Dachsegment-Außenteile 8a', 8b' in eine abge
senkte Position gebracht werden, in welcher sie sich in Höhe des Dachrah
mens 1 befinden und dabei selbst (ggf. nahezu direkt auf dem Rollo bzw.
dem Dachsegment-Innenteil 8" aufliegend) die beiden Dachöffnungen 7a, 7b
abdecken bzw. verschließen. Der Vollständigkeit halber sei noch darauf hin
gewiesen, daß ein erfindungsgemäßer PKW abweichend von der Darstel
lung nach Fig. 6 auch nur eine einzige Dachöffnung 7 sowie ein einziges
Dachsegment-Außenteil 8' aufweisen kann.
In ihrer Gesamtheit besitzt die durch die beiden Ausführungsbeispiele be
schriebene Gestaltung eines PKW-Dachsystemes - neben den im Zusam
menhang mit der Unterteilung in ein Dachsegment-Außenteil 8' und ein
Dachsegment-Innenteil 8" bereits erläuterten Vorteilen eine Vielzahl von
weiteren Vorteilen:
Befinden sich die Dachsegmente 8a, 8b in ihrer jeweiligen abgesenkten und somit die Dach-Öffnungen 7a, 7b verschließenden Position, so besitzt der PKW das Exterieur-Design eines üblichen relativ flachen niedrigen Fahrzeu ges und bietet somit ein sportlich elegantes Erscheinungsbild. Bei schneller Fahrt beispielsweise auf Autobahnen macht sich die damit verbundene nied rige Querschnittsfläche vorteilhaft bemerkbar. Wird hingegen zumindest ei nes der Dachsegmente 8a, 8b in die angehobene Position gebracht, d. h. vertikal nach oben auf die Höhe der Horizontalleiste 11a der Reling 11 ver fahren, so wird im Fahrzeug-Innenraum unterhalb dieses angehobenen Dachsegmentes 8a bzw. 8b ein vergrößerter Bewegungsraum und somit ei ne erhöhte Kopffreiheit geschaffen. Dies kann bei Fahrten in schwierigem Gelände erwünscht sein, ermöglicht aber darüber hinaus auch dem jeweili gen Passagier beispielsweise ein bequemes Tragen eines Kopfhörers oder erlaubt erhöhte Sitzpositionen, was in machen Situationen für den Fahrer des PKW's wünschenswert sein kann. Auch ist mit einem Freilegen der Dachöffnung 7 (7a, 7b) nahezu jede gewünschte Luftdurchströmung des Fahrzeug-Innenraumes einstellbar. Dabei ergibt sich durch alleiniges Anhe ben eines oder der beiden Dachsegmente 8a, 8b vorteilhafterweise ein ver größertes Fahrzeug-Innenraumvolumen, wodurch Wärmestau verhindert werden kann bzw. die Fahrgastzellenaufheizung reduziert werden kann.
Befinden sich die Dachsegmente 8a, 8b in ihrer jeweiligen abgesenkten und somit die Dach-Öffnungen 7a, 7b verschließenden Position, so besitzt der PKW das Exterieur-Design eines üblichen relativ flachen niedrigen Fahrzeu ges und bietet somit ein sportlich elegantes Erscheinungsbild. Bei schneller Fahrt beispielsweise auf Autobahnen macht sich die damit verbundene nied rige Querschnittsfläche vorteilhaft bemerkbar. Wird hingegen zumindest ei nes der Dachsegmente 8a, 8b in die angehobene Position gebracht, d. h. vertikal nach oben auf die Höhe der Horizontalleiste 11a der Reling 11 ver fahren, so wird im Fahrzeug-Innenraum unterhalb dieses angehobenen Dachsegmentes 8a bzw. 8b ein vergrößerter Bewegungsraum und somit ei ne erhöhte Kopffreiheit geschaffen. Dies kann bei Fahrten in schwierigem Gelände erwünscht sein, ermöglicht aber darüber hinaus auch dem jeweili gen Passagier beispielsweise ein bequemes Tragen eines Kopfhörers oder erlaubt erhöhte Sitzpositionen, was in machen Situationen für den Fahrer des PKW's wünschenswert sein kann. Auch ist mit einem Freilegen der Dachöffnung 7 (7a, 7b) nahezu jede gewünschte Luftdurchströmung des Fahrzeug-Innenraumes einstellbar. Dabei ergibt sich durch alleiniges Anhe ben eines oder der beiden Dachsegmente 8a, 8b vorteilhafterweise ein ver größertes Fahrzeug-Innenraumvolumen, wodurch Wärmestau verhindert werden kann bzw. die Fahrgastzellenaufheizung reduziert werden kann.
In diesem Zusammenhang sei nochmals auf die im Zusammenhang mit den
Fig. 4, 5 bereits erläuterten Abschlußdachsegmente 16 eingegangen.
Befindet sich nun nicht nur ein derartiges vorderes Abschlußdachsegment
16 sondern auch ein in Fig. 4 erkennbares hinteres Abschlußdachsegment
16 in der in den genannten Figuren gezeigten Position und sind zusätzlich
die beiden Dachsegmente 8a, 8b auf die Höhe der Horizontalleiste 11a der
Reling 11 angehoben, so ist der Fahrzeug-Innenraum gegenüber der Umge
bung quasi abgeschlossen, d. h. man erreicht hiermit den Zustand eines im
wesentlichen geschlossenen Fahrzeuges, welches einen gegenüber der ab
gesenkten Position der Dachsegmente 8a, 8b sowie der Abschlußdachseg
mente 16 vergrößerten im wesentlichen geschlossenen Innenraum besitzt.
Eine Folge hiervon ist wiederum ein verbesserter Klimakomfort aufgrund des
erhöhten Innenraumvolumens, was beispielsweise bei Umluftbetrieb in ei
nem Verkehrsstau sehr angenehm ist. Dabei ermöglichen die von den Fen
sterscheiben 15 abgedeckten Freiflächen 12 zusätzliche Sichtwinkel für die
PKW-Passagiere.
Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Dachsystemes insbesondere
gegenüber der eingangs genannten DE 43 44 604 C1 ist darin zu sehen,
daß die Führungsschienen 12 insbesondere in den Vertikalstreben 11b aber
auch in der Horizontalleiste 11a wesentlich funktionaler angeordnet sind.
Insgesamt zeichnet sich die vorgeschlagene Gestaltung nämlich durch eine
größtmögliche Kompaktheit aus. Insbesondere gilt dies, wenn die Reling 11
in den Dachrahmen 1 der Fahrzeug-Karosseriestruktur quasi integriert ist,
d. h. sozusagen einen Bestandteil des Dachrahmens 1 bildet oder aus die
sem herausgearbeitet ist, wie dies die Fig. 2, 3 zeigen.
Insbesondere bei einer letztgenannten Aus- oder Weiterbildung ist es auch
auf einfache Weise möglich, daß das Dachsegment 8 bzw. jedes Dachseg
ment-Teil 8a', 8a", 8b', 8b" zusätzlich zu den beschriebenen Verschiebemög
lichkeiten in einer abseits der Reling-Horizontalleiste 11a vorgesehenen
Schiene 17 im wesentlichen horizontal verschiebbar ist. Diese zusätzliche
Schiene 17 befindet sich dabei - wie die Fig. 2, 3 zeigen - im eigentlichen
Dachrahmen 1, d. h. im Fußbereich der Reling 11. Dann ist es möglich, bei
spielsweise ausgehend von derjenigen Position der Dachsegmente 8a, 8b,
in der das letztgenannte die Dachöffnung 7b verschließt und sich das Dach
segment 8a oberhalb des Dachsegmentes 8b befindet, so daß die Dachöff
nung 7a freigelegt ist, entweder nur das hintere Dachsegment 8b oder die
beiden Dachsegmente 8a, 8b teilweise oder auch vollständig nach vorne zu
schieben um somit entweder die beiden Dach-Öffnungen 7a, 7b teilweise
freizulegen oder die hintere Dach-Öffnung 7b vollständig freizulegen. Somit
liegt eine noch weitere gesteigerte Variabilität bezüglich der Belüftung des
PKW-Innenraumes durch Freilegen der Dach-Öffnungen 7a und/oder 7b vor.
Zur Erzielung einer u. a. auch akustisch akzeptablen Lösung wird vorge
schlagen, daß die Dachsegment-Außenteile 8a', 8b' (sowie ggf. das oder die
Abschlußdachsegmente 16) in ihrer angehobenen Position, d. h. wenn sie
sich in Höhe der Horizontalleiste 11a befinden, nach oben hin abdichten,
während die Dachsegment-Innenteile 8a", 8b" in der abgesenkten Position,
wenn sie die Öffnungen 7a, 7b verschließen, nach unten hin abdichten. Da
bei kann allein durch das Verfahren der Dachsegment-Teile 8', 8" in die je
weilige Position ein definierter Druck auf die in den Fig. 2, 3 gezeigten,
beispielsweise als Schlauchdichtungen ausgebildete Dichtungen 18 aufge
bracht werden, und zwar durch die die eigentlichen Deckelteile der Dach
segment-Teile 8a', 8a", 8b', 8b" tragenden Tragleisten 19.
Für den Antrieb bzw. für die Verschiebebewegung des in den Führungs
schienen 13 (sowie ggf. in der Schiene 17) gleitgelagerten oder wälzgela
gerten Dachsegmentes 8 (bzw. 8a', 8a", 8b', 8b"), sowie ggf. für den Antrieb
des oder der Abschlußdachsegmente(s) 16 können geeignete Zugmittelge
triebe oder Hebelgetriebe vorgesehen sein. Als Zugmittel kommen die übli
chen Seil- oder Kettenzüge oder flexible Kabel zum Einsatz, ähnlich den He
belgetrieben können auch Kreuzgelenke verwendet werden. Neben karosse
riefest angebundenen Stellmotoren für den Antrieb kann auch vorgesehen
sein, daß das Dachsegment 8 selbst mit einem seine Verschiebebewegung
initiierenden Stellmotor versehen ist (nicht gezeigt), wobei noch darauf hin
gewiesen sei, daß selbstverständlich dies sowie eine Vielzahl weiterer De
tails insbesondere konstruktiver Art durchaus abweichend vom gezeigten
Ausführungsbeispiel gestaltet sein kann, ohne den Inhalt der Patentansprü
che zu verlassen.
1
Dachrahmen
2
A-Säule
3
B-Säule
4
C-Säule
5
D-Säule
6
Fahrzeugdach
7
,
7
a(vordere) Dach-Öffnung
7
bhintere Dach-Öffnung
8
,
8
a(vorderes) Dachsegment
8
,
8
bhinteres Dachsegment
8
',
8
a',
8
b'Dachsegment-Außenteil
8
",
8
a",
8
b"Dachsegment-Innenteil
9
Fahrzeug-Längsrichtung
10
Querstrebe (zwischen
7
a und
7
b, ist Bestandteil von
1
)
11
Reling
11
aHorizontalleiste von
11
11
bVertikalstrebe von
11
12
Freifläche
13
Führungsschiene
14
Führungsbolzen (von
8
, in
13
)
15
Fensterscheibe
16
Abschlußdachsegment
17
Schiene (horizontal und abseits von
11
a, in
1
)
18
Dichtung
19
Tragleiste (von
8
',
8
",
8
b',
8
b" für das eigentliche Deckelteil)
20
Freiraum (zwischen
8
' und
8
")
21
Schwenkachse (für
8
',
8
a',
8
b'; vgl.
Fig.
3
)
22
Lamellen (in
Fig.
6
8
" bildend)
23
Rollowalze
αSchwenkwinkel (für
αSchwenkwinkel (für
8
',
8
a',
8
b')
Claims (9)
1. Kraftfahrzeug, insbesondere Personenkraftwagen (PKW) mit einem
einer Öffnung (7, 7a, 7b) im Fahrzeugdach (6) zugeordneten Dach
segment (8, 8a, 8b), welches geführt in einer sich beidseitig auf dem
Fahrzeugdach (6) in Fahrzeug-Längsrichtung (9) erstreckenden Re
ling (11) in zumindest der die Öffnung (7) verschließenden Position im
wesentlichen vertikal anhebbar und danach im wesentlichen horizon
tal verschiebbar ist, wozu die Reling (11) in üblicher Weise neben
Vertikalstreben (11b) eine vom Fahrzeug-Dachrahmen (1) beabstan
dete Horizontalleiste (11a) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Horizontalleiste (11a) und zumin
dest die beiden im Bereich der Dach-Öffnung (7) angeordneten Verti
kalstreben (11b) der Reling (11) Führungsschienen (13) für das Dach
segment (8) aufweisen, und daß das Dachsegment (8) aus einem
dem Fahrzeuginnenraum zugewandten Dachsegment-Innenteil (8",
8a", 8b") und einem von diesem trennbaren Dachsegment-Außenteil
(8', 8a', 8b') besteht, welches unabhängig vom Dachsegment-
Innenteil (8") verschiebbar ist.
2. Kraftfahrzeug nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß zumindest das Dachsegment-Außenteil
(8') in der vertikal angehobenen Position um eine in der Ebene der
Horizontalleisten (11a) liegende Schwenkachse verschwenkbar ist.
3. Kraftfahrzeug nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß zumindest das Dachsegment-Innenteil
(8") in eine um die Fahrzeug-Querachse geschwenkte Position bring
bar ist, wonach sich die Vorderkante oder die Hinterkante dieses ge
schwenkten Dachsegment-Teiles (8") in der Höhe der Reling-
Horizontalleiste (11a) befindet.
4. Kraftfahrzeug nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eines der Dachsegment-
Teile (8a', 8a", 8b', 8b") zusätzlich in einer abseits der Reling-
Horizontalleiste (11a) vorgesehenen Schiene (17) im wesentlichen ho
rizontal verschiebbar ist.
5. Kraftfahrzeug nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß hintereinander angeordnet zwei oder
mehrere in der Reling (11) verschiebbar geführte Dachsegmente (8a,
8b), die jeweils aus einem dem Fahrzeuginnenraum zugewandten
Dachsegment-Innenteil (8a", 8b") und einem von diesem trennbaren
Dachsegment-Außenteil (8a', 8b') bestehen, wobei letzteres unab
hängig vom Dachsegment-Innenteil (8a", 8b") verschiebbar ist, vorge
sehen sind.
6. Kraftfahrzeug nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Dachsegment-Innenteil (8") als
Rollo ausgebildet ist.
7. Kraftfahrzeug nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die von der Reling (11) umgebenen
Freiflächen (12) zwischen den Vertikalstreben (11b) und der Horizon
talleiste (11a) und dem Dachrahmen (1) durch Fensterscheiben (15)
abgedeckt sind.
8. Kraftfahrzeug nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Reling (11) in den Dachrahmen (1)
der Fahrzeug-Karosseriestruktur integriert ist.
9. Kraftfahrzeug nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß im vorderen und/oder hinteren Endbe
reich der Reling (11) ein um die Fahrzeug-Querachse kippbares, aus
gehend von einer Überdeckung mit dem Dachrahmen (1) in Überdeckung
mit der Reling (11) bringbares Abschlußdachsegment (16) vor
gesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998131134 DE19831134A1 (de) | 1998-07-11 | 1998-07-11 | Kraftfahrzeug, insbesondere Pkw, mit einem verschiebbaren Dachsegment und einer Reling |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998131134 DE19831134A1 (de) | 1998-07-11 | 1998-07-11 | Kraftfahrzeug, insbesondere Pkw, mit einem verschiebbaren Dachsegment und einer Reling |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19831134A1 true DE19831134A1 (de) | 2000-01-13 |
Family
ID=7873744
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998131134 Withdrawn DE19831134A1 (de) | 1998-07-11 | 1998-07-11 | Kraftfahrzeug, insbesondere Pkw, mit einem verschiebbaren Dachsegment und einer Reling |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19831134A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102005043339A1 (de) * | 2005-08-09 | 2007-04-26 | Webasto Ag | Faltbares Verdeck |
| EP2008848A1 (de) * | 2007-06-26 | 2008-12-31 | GM Global Technology Operations, Inc. | Kraftfahrzeugdach |
| FR2920736A1 (fr) * | 2007-09-10 | 2009-03-13 | Peugeot Citroen Automobiles Sa | Caisse de vehicule automobile comportant une plateforme de chargement d'objets et vehicule associe |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4227402C1 (de) * | 1992-08-19 | 1994-01-13 | Webasto Karosseriesysteme | Fahrzeugdach |
| DE4227400A1 (de) * | 1992-08-19 | 1994-02-24 | Webasto Karosseriesysteme | Schiebedach |
| DE4344604C1 (de) * | 1993-12-24 | 1994-12-01 | Daimler Benz Ag | Fahrzeugdach |
| DE19525839C1 (de) * | 1995-07-15 | 1996-08-01 | Bayerische Motoren Werke Ag | Fahrzeugdach |
-
1998
- 1998-07-11 DE DE1998131134 patent/DE19831134A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE102007029582A1 (de) * | 2007-06-26 | 2009-01-08 | GM Global Technology Operations, Inc., Detroit | Kraftfahrzeugdach |
| FR2920736A1 (fr) * | 2007-09-10 | 2009-03-13 | Peugeot Citroen Automobiles Sa | Caisse de vehicule automobile comportant une plateforme de chargement d'objets et vehicule associe |
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