DE19831066A1 - Sperrsystem für eine Schaltwelle eines Zahnräderwechselgetriebes - Google Patents
Sperrsystem für eine Schaltwelle eines ZahnräderwechselgetriebesInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein mechanisches Sperrsystem für ein Schaltgetriebe, mit dem ein Durchschalten von einem Vortwärtsgang in einen Rückwärtsgang unterbunden ist, die in einer Schaltgasse schaltbar sind. Parallel zu einer Schaltwelle (1) ist ein auf einer Achse (12) verschiebbar geführter Sperrkörper (13) angeordnet, der mit einem drehfest auf der Schaltwelle (1) angeordneten Übertragungselement (4) zusammenwirkt. Der Sperrkörper (13) ist dazu mit einer Abweisrampe (19) versehen, die ein Umlenken, d. h. Verdrehen und Verschieben des Übertragungselementes (4) bewirkt.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein mechanisch schaltbares Zahnräderwechselge
triebe, das in Fahrzeugen eingesetzt ist. Zur Vermeidung einer Fehlschaltung
sind diese Getriebe mit einer als Sperrsystem bezeichneten Rückwärtsgangsperre
versehen. Mit dem Sperrsystem ist ein Durchschalten von einem Vorwärtsgang
in einen Rückwärtsgang unterbunden, wenn diese Gänge in einer Schaltgasse
schaltbar sind. Damit wird eine Fehlschaltung verhindert und gleichzeitig ein
Schutz vor einer Beschädigung der Zahnräder erreicht, so daß ein Ausfall des
Schaltgetriebes vermieden werden kann. Der Aufbau der Rückwärtsgangsperre
verlangt zunächst die Bewegung des Schalthebels in eine Neutralstellung, bevor
der Schaltweg für die Rückwärtsgangstellung frei ist und der Rückwärtsgang
damit eingelegt werden kann.
Es sind Rückwärtsgangsperren in unterschiedlichen Bauformen bekannt. Die DE-
C 36 01 951 bezieht sich auf ein Sperrsystem, dessen Schaltungsanordnung
eine Schaltwelle mit einem Schaltfinger umfaßt, der mit einer an der Getriebe
gehäusewandung befindlichen Schaltkulisse zusammenwirkt, wobei die Schalt
kulisse für die zu schaltenden Gänge aufweist. An einem verlängerten Teil der
Schaltkulisse ist eine Schaltsperre vorgesehen, die mit einem zweiten Schaltfin
ger in Verbindung steht. Als Schaltsperre dient dazu eine an der Schaltkulisse
schwenkbar angeordnete Platte, die mittels einer Schenkelfeder in der Neutral
lage gehalten und in zwei Richtungen schwenkbar ist. Die Platte weist an ihrer
Oberseite einen Sperrnocken mit einer sogenannten Fangwölbung auf, der bzw.
die mit dem zweiten Schaltfinger zusammenwirkt. Der Aufbau dieser bekannten
Rückwärtsgangsperre sieht weiterhin vor, daß bei einer Rückschaltung aus dem
fünften in den vierten Vorwärtsgang der zweite Schaltfinger auf den Sperrnoc
ken trifft und damit ein geradliniges Durchschalten in den in derselben Schalt
gasse liegenden Rückwärtsgang verhindert. Die Sperre bewirkt, daß der Schalt
finger in die benachbarte Schaltgasse umgelenkt wird. Diese bekannte Sperrvor
richtung umfaßt einen großen Bauteileumfang und Einbauraum, aufgrund der
parallel zu der Schaltwelle versetzten Anordnung der Schaltkulisse, in der die
radial von der Schaltwelle ausgerichteten Schaltfinger geführt sind. Das Zu
sammenwirken zwischen den Schaltfingern und der Schaltkulisse stellt hohe
Anforderungen an die Genauigkeit der Fertigung der einzelnen Bauteile sowie
der Montage bzw. Justierung der bekannten Sperrvorrichtung.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine einfach darstellbare,
kostengünstige Sperrvorrichtung zu schaffen, deren Aufbau den Schaltkomfort
verbessert.
Die Lösung sieht hierzu eine Schaltvorrichtung vor, die einen Sperrkörper mit
einer als Abweisrampe gestalteten Sperrfläche umfaßt, an der sich das Über
tragungselement abstützt. Diese Abweisrampe verbessert den Schaltkomfort, da
die reine Sperrwirkung in eine abweisende Bewegung umgelenkt wird. Die
Erfindung bewirkt beim Gangwechsel von zwei in einer Schaltgasse schaltbaren
Gängen, d. h. von dem Vorwärtsgang in den Rückwärtsgang eine Drehbewe
gung der Schaltwelle. Synchron zur Drehbewegung löst die Abweisrampe des
Sperrkörpers eine in axialer Richtung weisende Kraftkomponente aus. Folglich
wird bei dieser Schaltung eine sanfte Umlenkung des Übertragungselementes in
die neutrale Schaltstellung erzielt, wodurch sich ein verbessertes Schaltgefühl
einstellt. Diese Umlenkfunktion führt zu einer reduzierten Belastung aller das
Sperrsystem beinhaltenden Bauteile.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der Ansprüche 2 bis 12.
Als wirkungsvolle Sperrfläche hat sich eine Abweisrampe erwiesen, die unter
einem Winkel "α" von ca. 55° bis 60° zu einer Längsbohrung bzw. Führungs
bohrung des Sperrkörpers ausgerichtet ist. Dabei ist die Abweisrampe im einge
bauten Zustand des Sperrkörpers zum Übertragungselement geneigt ausgerich
tet.
Die Erfindung schließt weiterhin unterschiedlich ausgebildete Abweisrampen
ein. Vorzugsweise ist diese als eine schräg verlaufende Gerade gestaltet. Alter
nativ kann die Abweisrampe zur Beeinflussung des Schaltgefühls einen kon
vexen oder konkaven Verlauf aufweisen. Diese von einer Geraden abweichen
den Abweisrampen bewirken eine bewußte beschleunigte oder verzögerte
Umlenkung des Übertragungselementes und der damit in Verbindung stehenden
Schaltungselemente.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist ein Sperrkörper vorgesehen, der
gegenüber dem Übertragungselement justierbar ist. Die Einstellbarkeit des
Sperrkörpers ermöglicht eine Kompensation der auftretenden Toleranzen aller
mit dem Sperrsystems in Verbindung stehenden Bauteile wie Übertragungs
element, Schaltwelle und Sperrkörper. Diese Maßnahme hat damit eine weitere
den Schaltkomfort unterstützende Wirkung.
Als Justierung bietet es sich an, in das Gehäuse eine Einstellschraube, beispiels
weise ausgeführt als Madenschraube, einzusetzen, an die sich der Sperrkörper
unmittelbar abstützt. Nach erfolgter Einstellung ist eine Sicherung der Einstell
schraube beispielsweise mittels eines Sicherungsmittels vorgesehen, und damit
eine selbsttätige Verstellung der Einstellschraube unterbunden.
Alternativ zu einer Einstellschraube sieht die Erfindung weiterhin einen Keilstift
vor, mit dem eine Lagepositionierung des Sperrkörpers erzielbar ist. Der Keilstift
ist dabei mit einem zylindrischen Abschnitt in einer achsparallel zur Aufnahme
bohrung des Sperrkörpers im Gehäuse eingebrachte Bohrung eingesetzt. Dabei
wird der Keilstift soweit in das Gehäuse verschoben, bis deren Keilfläche mit
einer korrespondierenden Kontaktfläche des Sperrkörpers zusammenwirkt. Nach
Justierung des Sperrkörpers wird der Keilstift im Gehäuse fixiert.
Erfindungsgemäß ist der Sperrkörper mit einem rohrförmigen Abschnitt auf einer
im Gehäuse eingesetzten Achse geführt. Diese Anordnung bewirkt eine sichere
Führung und vermeidet ein Verkanten des Sperrkörpers. An einem Ende ist der
rohrförmige Abschnitt des Sperrkörpers mit einem radial ausgerichteten ersten
Führungssegment versehen, dessen Abweisrampe mit dem Bord des Übertra
gungselementes zusammenwirkt.
Der rohrförmige Abschnitt des Sperrkörpers ist vorzugsweise mit einem zweiten
winkelversetzten Führungssegment versehen, das ebenfalls mit der Innenwan
dung des Gehäuses zusammenwirkt.
Zur Vermeidung einer vergrößerten Kontaktfläche ist der Bord des Übertra
gungselementes mit einer mit der Abweisrampe korrespondierenden Führungs
fläche versehen. Diese Maßnahme vergrößert die Kontaktfläche beider Bauteile
und verringert damit den Verschleiß.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt, die
nachfolgend näher beschrieben sind. Es zeigen:
Fig. 1 einen Ausschnitt aus einem Getriebe, der die Einbaulage des
erfindungsgemäßen Sperrsystems verdeutlicht;
Fig. 2 einen weiteren Ausschnitt aus dem Getriebe, der das Zusammen
wirken des Sperrkörpers mit dem Übertragungselement zeigt;
Fig. 3 den erfindungsgemäßen Sperrkörper in einer Ansicht;
Fig. 4 den Sperrkörper gemäß Fig. 3 in der Vorderansicht;
Fig. 5 eine Schnittansicht 5-5 gemäß Fig. 1 mit einem durch eine Stell
schraube justierbaren Sperrkörper;
Fig. 6 den Getriebeausschnitt gemäß Fig. 2, bei dem der Sperrkörper
durch einen Keilstift justierbar ist.
Die Fig. 1 zeigt eine Schaltwelle 1, die über ein Wälzlager 2 in ein Gehäuse
3 dreh- und axialbeweglich gelagert ist. Axial beabstandet zu den Wälzlagern
2 ist auf der Schaltwelle 1 ein Übertragungselement 4 befestigt, das eine Bord
buchse 5, ein Kulissensegment 6 sowie einen Schaltfinger 7 umfaßt. Die Bord
buchse 5 ist dabei verdrehfest kraftschlüssig, z. B. über einen Preßsitz, auf der
Schaltwelle 1 befestigt. Der topfartig geformte Bord 8 der Bordbuchse 5 ist
dabei vom Wälzlager 2 abgewandt angeordnet. An dem vom Bord 8 gegen über
liegenden Ende der Bordbuchse liegt ein Halteblech 9 an, an dem eine Druckfe
der 10 abgestützt ist, die eine Verlagerung der Schaltwelle 1 in Richtung des
Wälzlagers 2 bewirkt. An dem Bord 8, der die Schaltwelle 1 nahezu über einen
Winkel von 180° konzentrisch umschließt, ist das Kulissensegment 6 befestigt,
das sich einseitig von der Bordbuchse 6 in Richtung des Wälzlagers 2 erstreckt.
Das Kulissensegment 6 ist mit einem radial nach außen ragenden Schaltfinger
7 versehen, der in einer Einbaulage in einer Schaltgasse geführt ist, wie seitlich
versetzt zum Schaltfinger 7 symbolisch dargestellt ist. Zur Aufnahme des Schalt
fingers 7 ist das Kulissensegment 6 mit einem rechteckförmig gestalteten Aus
schnitt 11 versehen. Parallel versetzt zu der Schaltwelle 1 ist in eine Bohrung
des Gehäuses 3 eine Achse 12 eingesetzt, auf der ein Sperrkörper 13 nach
Überwindung einer Kraft einer Drehdruckfeder 14 axial verschiebbar und
verdrehbar ist. Die Drehdruckfeder 14 ist dabei zwischen einem am Gehäuse
3 befestigten Stützblech 15 und dem Sperrkörper 13 lagepositioniert. An der
von der Achse 12 abgewandten Seite des Stützblechs 15 liegt eine weitere
Druckfeder 16 an. Der Sperrkörper ist über einen rohrförmigen Abschnitt 17 auf
der Achse 12 geführt. An dem zum Stützblech 15 gerichteten Ende ist der
Sperrkörper 13 mit einem einstückig am Abschnitt 17 angeordneten Führungs
element 18 versehen, das mit einer Abweisrampe 19 (abgebildet in Fig. 2) am
Bord 8 des Übertragungselementes 4 zusammenwirkt.
Zur Vermeidung einer Fehlschaltung, d. h. einer Schaltung von einem Vorwärts
gang in den Rückwärtsgang, die in einer Schaltgasse schaltbar sind, bietet das
erfindungsgemäße Sperrsystem eine wirksame Lösung. Die Schaltwelle 1 ist
Bestandteil einer Getriebeschaltung, die zur Vorwahl von Schaltgassen verdreh
bar und zum Einlegen von Gängen axial verschiebbar ist. Dabei ist die Schalt
welle 1 mit dem Übertragungselement 4 versehen, an dem der Schaltfinger 7
angeordnet ist und der in Schaltgassen geführt ist, die parallel zueinander
angeordnet sind. Zur Verdeutlichung der Schaltgassenanordnung ist diese
seitlich im Bereich des Schaltfingers 7 dargestellt. Die Schaltgassenanordnung
zeigt, daß eine Sperre nur für die Schaltgasse notwendig ist, in der der fünfte
Vorwärtsgang und der Rückwärtsgang gegenüberliegend schaltbar sind. Das
erfindungsgemäße Sperrsystem ist so aufgebaut, daß bei einer Schaltung vom
vierten in den fünften Gang, d. h. bei einem Wechsel der Schaltgasse, der Bord
8 des Übertragungselementes 4 das Führungssegment 18 des Sperrkörpers 13
erfaßt und diesen auf der Achse 12 axial verschiebt. Beim Verdrehen der
Schaltwelle 1 in die Schaltposition des fünften Vorwärtsgangs entsprechend der
strichpunktiert gezeichneten Schaltposition "D" des Schaltfingers 7 verdreht sich
der Schaltfinger 13 entgegen der in Fig. 5 abgebildeten Lage im Drehsinn "B"
und stützt sich mit dem Führungssegment 20 am Gehäuse 3 ab. Ein Zurück
schalten vom fünften in den vierten Vorwärtsgang erfordert ein Verdrehen der
Schaltwelle 1 in die Mittelposition, in der gleichzeitig eine Rampe 22 des
Bordes 8 über das Führungssegment 18 den Sperrkörper 13 entgegen der
Drehrichtung "B" verdreht, bis zur Anlage des Führungssegments 18 am Gehäu
se 3. Der Sperrkörper 13 verhindert somit eine Verdrehung der Schaltwelle 1 im
Drehsinn "A", wodurch gleichzeitig eine Fehlschaltung vom Vorwärtsgang in
den Rückwärtsgang unterbunden ist. Zur Schaltung des Rückwärtsganges muß
die Schaltwelle 1 zunächst in die Neutralstellung gebracht werden und dann in
die benachbarte Schaltgasse verschoben werden, das heißt bis zu einem Versatz
des Führungssegments 18 zur Rampe 22, die eine Verdrehung des Sperrkörpers
13 bis zur Anlage des Führungssegments 20 am Gehäuse 3 ermöglicht, auf
grund der Wirkung der Drehdruckfeder 14. Anschließend kann eine erneute
Axialverschiebung und Verdrehung der Schaltwelle 1 erfolgen, um den Schalt
finger 7 in die strichpunktiert gezeichnete Stellung "E" zu verlagern, die der
Rückwärtsgangposition entspricht.
Die Fig. 2 zeigt vergrößert dargestellt das erfindungsgemäße Sperrsystem und
verdeutlicht das Zusammenwirken des Sperrkörpers 13 mit dem Übertragungs
element 4. Das Übertragungselement 4 ist in zwei Positionen dargestellt. Die
erste Position entspricht einer Neutralstellung, in der das Übertragungselement
4 zu dem Führungssegment 18, 20 des Sperrkörpers 13 axial beabstandet ist. In
der strichpunktiert gezeichneten zweiten Position des Sperrkörpers 13 ist der
Bord 8 an der Abweisrampe 19 des Führungselementes 18 abgestützt. Diese
Position nimmt das Übertragungselement 4 in der Schaltgasse ein, in der ein
Vorwärtsgang und ein Rückwärtsgang schaltbar ist. Dabei bewirkt die Abweis
rampe 19 eine Verdrehung des Übertragungselementes 4, erkennbar durch die
höhenversetzte Lage der strichpunktiert gezeichneten Bordbuchse 5. Die unter
einem Winkel "α" zu einer Längsachse 27 geneigte Abweisrampe 19 bewirkt
außerdem eine in axialer Richtung wirkende Kraftkomponente, die eine den
Schaltkomfort verbessernde Umlenkung bewirkt.
Die Fig. 3 und 4 zeigen den erfindungsgemäßen Sperrkörper 13 in zwei
Ansichten. Die Seitenansicht gemäß Fig. 3 verdeutlicht den Verlauf der
Abweisrampe 19. Erfindungsgemäß kann diese als eine schräg verlaufende
Gerade gestaltet sein, die unter einem Winkel "α" geneigt verläuft. Alternativ zu
einer Geraden kann die Abweisrampe 19 auch mit einem konkaven Abschnitt
28 und/oder mit einem konvexen Abschnitt 29 versehen sein, um so eine
beschleunigte oder verzögerte Umlenkbewegung des Übertragungselements 4
und damit der Schaltwelle 1 zu erreichen. Die Fig. 4 zeigt die Vorderansicht
des Sperrkörpers 13 und verdeutlicht die Gestaltung der Führungssegmente 18,
20, die jeweils einen kreisbogenartigen Abschnitt aufweisen, über die sich der
Sperrkörper 13 am Gehäuse 3 abstützt.
In Fig. 5 ist ein weiteres Merkmal der Erfindung abgebildet, das sich auf einen
einstellbaren Stellkörper 13 bezieht. Dazu ist in der Wandung des Gehäuses 3
eine Stellschraube 22 eingesetzt, die einen Anschlag für das Führungssegment
18 bildet. Mit der vorzugsweise als Madenschraube ausgebildeten Stellschraube
23 kann der Sperrkörper 13 justiert werden, um so dieses Bauteil einstellen zu
können, zur Erzielung einer optimalen Sperrfunktion. Die Stellschraube 23
ermöglicht weiterhin einen Toleranzausgleich aller in Verbindung stehenden,
die Sperrfunktion ausübenden Bauteile.
Die Fig. 6 zeigt ein alternativ gestaltetes Bauteil, mit dem der Sperrkörper 13
einstellbar ist. Dazu ist in das Gehäuse 3 parallel zur Achse 12 eine Bohrung 25
zur Aufnahme eines Keilstiftes 24 eingebracht. Der Keilstift 24 ist endseitig mit
einer Keilfläche versehen, die mit einer entsprechend gestalteten Fläche am
Führungssegment 18 korrespondiert. Nach erfolgter Einstellung des Sperrkörpers
13 erfolgt eine Lagepositionierung des Keilstiftes 24, beispielsweise durch ein
Sicherungsmittel. Alternativ zu den in den Fig. 5 und 6 abgebildeten Ein
stellmitteln, mit denen ein wirksamer Toleranzausgleich des Sperrkörpers 13
erzielbar ist schließt die Erfindung auch weitere in den Figuren nicht abgebilde
te Maßnahmen zum Toleranzausgleich ein. In Fig. 6 ist weiterhin ein Über
tragungselement 4 abgebildet, dessen Bordbuchse 5 mit einer Führungsfläche 26
versehen ist in Form einer Abschrägung, die dem Kurvenverlauf der Abweisram
pe 19 entspricht und damit eine breitflächige Anlage am Sperrkörper 13 sicher
stellt, im Gegensatz zu einer linienberührten Anlage, die einem erhöhten Ver
schleiß unterworfen ist.
1
Schaltwelle
2
Wälzlager
3
Gehäuse
4
Übertragungselement
5
Bordbuchse
6
Kulissensegment
7
Schaltfinger
8
Bord
9
Halteblech
10
Druckfeder
11
Ausschnitt
12
Achse
13
Sperrkörper
14
Drehdruckfeder
15
Stützblech
16
Druckfeder
17
Abschnitt
18
Führungssegment
19
Abweisrampe
20
Führungssegment
21
Nockenfläche
22
Rampe
23
Stellschraube
24
Keilstift
25
Bohrung
26
Führungsfläche
27
Längsachse
28
Abschnitt (konkav)
29
Abschnitt (konvex)
Claims (12)
1. Schaltvorrichtung für ein mechanisch schaltbares Zahnräderwechselgetriebe
von Fahrzeugen, mit einer in einem Gehäuse (3) geführten Schaltwelle (1), die
über einen Schalthebel zur Vorwahl einer Schaltgasse axial verschiebbar und
zum Einlegen von Schaltstufen verdrehbar ist, wobei ein mit der Schaltwelle (1)
verbundener Schaltfinger (7) mit verschiebbaren Schaltgabeln oder Schaltstangen
in Eingriff steht und die Schaltvorrichtung ein Sperrsystem umfaßt, bestehend
aus einem drehfest mit der Schaltwelle (1) verbundenen Übertragungselement
(4) und einem parallel zur Schaltwelle (1) verdrehbar und verschiebbar angeord
neten Sperrkörper (13), die zusammenwirkend die Schaltung eines Vorwärts
gangs ermöglicht und ein Durchschalten in einen in derselben Schaltgasse
schaltbaren Rückwärtsgangs unterbindet, gekennzeichnet durch einen Sperr
körper (13) mit einer als Abweisrampe (19) gestalteten Sperrfläche, an der sich
ein Bord (8) des Übertragungselementes (4) abstützt.
2. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ab
weisrampe (19) unter einem Neigungswinkel "α" zu einer Längsachse (27) des
Sperrkörpers (13) ausgerichtet ist.
3. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ab
weisrampe (19) eine schräg verlaufende Gerade bildet.
4. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ab
weisrampe (19) zumindest einen konkaven Abschnitt (18) aufweist.
5. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Abweisram
pe (19) mit zumindest einem teilweise konkav gestalteten Abschnitt (29).
6. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Sperrkörper (13) gegenüber dem Übertragungselement (4) justierbar ist.
7. Schaltvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der
Sperrkörper (13) mit einer im Gehäuse (3) eingesetzten Stellschraube (23)
justiert werden kann.
8. Schaltvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein in eine
Bohrung des Gehäuses (3) eingesetzter Keilstift (24) zur Lagepositionierung des
Sperrkörpers (13) vorgesehen ist.
9. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Sperrkörper (13) mit einem rohrförmigen Abschnitt (17) auf einer im Gehäuse
(3) eingesetzten Achse (12) geführt ist.
10. Schaltvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der
rohrförmige Abschnitt (17) ein radial ausgerichtetes, mit der Abweisrampe (19)
versehenes Führungssegment (18) aufweist, das mit dem Bord (8) des Über
tragungselementes (4) zusammenwirkt.
11. Schaltvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der
Sperrkörper (13) mit einem weiteren, winkelversetzt zum ersten Führungsseg
ment (18) angeordneten zweiten Führungssegement (20) versehen ist, welches
in der Neutralstellung des Sperrkörpers am Gehäuse (3) abgestützt ist.
12. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bord
(8) des Übertragungselementes (4) eine der Abweisrampe (19) entsprechend
ausgerichtete Führungsfläche (26) aufweist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19831066A DE19831066A1 (de) | 1998-07-10 | 1998-07-10 | Sperrsystem für eine Schaltwelle eines Zahnräderwechselgetriebes |
| US09/349,580 US6286384B1 (en) | 1998-07-10 | 1999-07-08 | Locking mechanism for a selector shaft of a change-speed gearbox for preventing inadvertent shifting into reverse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19831066A DE19831066A1 (de) | 1998-07-10 | 1998-07-10 | Sperrsystem für eine Schaltwelle eines Zahnräderwechselgetriebes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19831066A1 true DE19831066A1 (de) | 2000-01-13 |
Family
ID=7873698
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19831066A Withdrawn DE19831066A1 (de) | 1998-07-10 | 1998-07-10 | Sperrsystem für eine Schaltwelle eines Zahnräderwechselgetriebes |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US6286384B1 (de) |
| DE (1) | DE19831066A1 (de) |
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