DE19831983A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Befestigen eines Verschleißteils in einer Wechseldüse für einen Schiebeverschluß an metallurgischen Gefäßen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Befestigen eines Verschleißteils in einer Wechseldüse für einen Schiebeverschluß an metallurgischen GefäßenInfo
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Abstract
Um zum Beispiel Stahl mengengeregelt ausgießen zu können, werden am Ausguß von metallurgischen Gefäßen kalibrierte Ausgüsse mit Wechseldüsen (1) verwendet. Solche Wechseldüsen weisen eine konische Ausnehmung (3) auf, in der mittels feuerfesten Mörtels ein rohrförmiges Verschleißteil (7) aus feuerfestem Material erneuerbar befestigt wird. Um dieses Verschleißteil (7) paßgenau einsetzen zu können, werden die Wechseldüse (1) mit dem in der Ausnehmung (3) zentrierten Verschleißteil (7) gegen eine Grundplatte (9) verspannt, sodann in den Zwischenraum zwischen dem Verschleißteil (7) und der Ausnehmung (3) feuerfester Mörtel eingepreßt und schließlich nach dessen Erhärten die Verspannung gelöst. Dabei werden zweckmäßig das Verschleißteil (7) und die Wechseldüse (1) unabhängig voneinander gegenüber der Grundplatte (9) verspannt. Hierdurch wird eine exakte Ausrichtung der Teile zueinander erreicht, so daß bislang erforderliche Nacharbeiten entfallen können.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Befestigen eines rohrförmigen
Verschleißteils aus feuerfestem Material in einer konischen Ausnehmung einer
Wechseldüse für einen Schiebeverschluß an metallurgischen Gefäßen gemäß
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 eine Wechseldüse zur Verwendung bei
dem Verfahren sowie eine Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens.
Am Ausguß von metallurgischen Gefäßen, z. B. Verteiler oder dergleichen, ist es
bekannt, kalibrierte Ausgüsse mit kalibrierten Wechselausgüssen anzubringen, um
den flüssigen Stahl mengengerecht auszugießen. Die kalibrierten
Wechselausgüsse oder Wechseldüsen unterliegen einem entsprechenden
Verschleiß, wodurch es zu unkontrollierbaren Mengenregulierungen kommt. Diese
Wechseldüsen müssen nach gegebenen Verschleißkriterien ausgewechselt
werden.
Um eine solche Wechseldüse auszutauschen, ist es bekannt, sie an einem um
eine vertikale Achse zum Behälterboden schwenkbaren und um eine senkrecht
dazu stehende Achse kippbaren Schwenkarm zu lagern (DE 34 25 676 C2) oder
auch sie mittels eines Bajonettverschlusses durch axiale Verschiebung und
Drehung relativ zur Kopplungsbasis anzuschließen (DE 35 00 866 C2). Diese
bekannten Vorrichtungen erlauben ein Auswechseln der Wechseldüse nur nach
vollständiger Entleerung des Behälters.
Daneben ist es auch bekannt, eine derartige Wechseldüse auch in einem
Schiebeverschluß zu verwenden, der unter Anwendung hydraulischer
Einrichtungen einen Ersatz einer verschlissenen Düse durch eine neue Düse in
kürzester Frist bei laufendem Betrieb ermöglicht.
Wechseldüsen zur Verwendung in diesem Bereich bestehen entweder aus einem
kompletten Teil aus feuerfestem Material, das zur Gewährleistung der
mechanischen Festigkeit von einem Blechmantel umhüllt ist. Diese Ausführung ist
verhältnismäßig teuer, weil jedesmal die gesamte Wechseldüse ersetzt werden
muß.
Daneben gibt es aber auch eine Wechseldüse, die aus einem eine Hülse mit einer
konischen Ausnehmung und an einem Ende beidseits angeformten Schultern
umfassenden Gußteil bestehen, wobei die Hülse eine konische Ausnehmung
aufweist, in die auswechselbar ein Verschleißteil aus feuerfestem Material
eingesetzt und darin mittels feuerfesten Mörtels befestigt wird. Dabei gestaltet sich
das Einsetzen dieses Verschleißteils in die konische Hülse sehr aufwendig.
Einerseits muß das Verschleißteil in der konischen Hülse über genügendes Spiel
verfügen, um es in ausreichendem Maße von Mörtel umhüllen zu können;
andererseits muß die Oberfläche des Verschleißteils möglichst exakt mit der
Oberfläche der Wechseldüse fluchten, um beim Auswechseln der Wechseldüse in
einem Schiebeverschluß jederzeit eine einwandfreie Dichtung zu gewährleisten.
Dies führt dazu, daß die Oberfläche des eingesetzten Verschleißteils regelmäßig
nach Erhärten des Mörtels abgeschliffen werden muß, was einen erhöhten
Arbeitsaufwand verursacht.
Vor diesem Hintergrund liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine
Möglichkeit zu schaffen, um einerseits den Ersatz der Verschleißteile in einer
derartigen Wechseldüse zu vereinfachen und zu beschleunigen, insbesondere
aber die bislang unvermeidbaren Nacharbeiten zu vermeiden.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe durch das im Anspruch 1 angegebene
Verfahren gelöst.
Gegenstand der Erfindung ist noch die gegenständliche Ausbildung einer
Wechseldüse gemäß Anspruch 6 sowie eine Vorrichtung zum Durchführen des
Verfahrens gemäß Anspruch 9.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den
Unteransprüchen.
Der Grundgedanke der Erfindung besteht darin, die beiden, in eine bestimmte
Lage zueinander zu bringenden Teile, nämlich die Wechseldüse und das
Verschleißteil, unabhängig voneinander gegenüber einer Grundplatte zu
positionieren und zu verspannen. Vorteilhafterweise sind dabei an der Grundplatte
jeweils Hilfsmittel vorgesehen und so zueinander angeordnet, daß die
Wechseldüse und das Verschleißteil dann, wenn sie zu der Grundplatte und
gegenüber den Hilfsmitteln positioniert sind, auch zueinander zentriert sind.
Durch die Anordnung der miteinander zu verbindenden Teile auf einer
Grundplatte, insbesondere dann, wenn die Anordnung so getroffen ist, daß das im
Gebrauchszustand der unteren Verschlußplatte des metallurgischen Gefäßes
zugekehrte Seite von Wechseldüse und Verschleißteil an der Grundplatte anliegt,
wird auch eine exakte Angleichung der jeweiligen Oberflächen dieser Teile
erreicht, so daß Nacharbeiten entfallen. Von besonderem Vorteil ist hier, wenn die
Grundplatte im Bereich der Auflagestelle des Verschlußteils eine geringe
Vertiefung aufweist von zum Beispiel 0,1 mm, um zu erreichen, daß das
Verschleißteil im eingebauten Zustand mit seiner Oberfläche um einen
entsprechenden Betrag über die Oberfläche der Wechseldüse hinausragt.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Ausschnitt aus einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung,
Fig. 2 eine stirnseitige Ansicht der Vorrichtung gemäß Fig. 1,
Fig. 3 einen Vertikalschnitt durch eine Wechseldüse mit eingesetztem
Verschleißteil entlang der Linie III-III in Fig. 1,
Fig. 4 eine erfindungsgemäß zu verwendende Wechseldüse in Querschnitt
Stirnansicht und Draufsicht,
Fig. 5 eine Draufsicht auf die Grundplatte der Vorrichtung gemäß Fig. 1 und
Fig. 6 einen Querschnitt entlang der Linie VI-VI in Fig. 5.
Einen Prototyp einer Wechseldüse für einen Schiebeverschluß für den Ausguß an
metallurgischen Gefäßen, die erfindungsgemäß mit einem rohrförmigen
Verschleißteil aus feuerfestem Material versehen werden sollen, zeigt Fig. 4, und
zwar Fig. 4a einen Längsschnitt, Fig. 4b eine stirnseitige Ansicht und Fig. 4c eine
Draufsicht. Die Wechseldüse 1 besteht aus einem Gußteil; sie umfaßt eine Hülse
2, die eine konische Ausnehmung 3 bildet und an deren einem Ende, und zwar an
der Seite, an der die konische Ausnehmung den größeren Durchmesser hat
beidseits einander gegenüberliegend Schultern 4 angeformt sind. Die
Wechseldüse ist in Fig. 4 in der Lage dargestellt, in der sie in eine Führung an der
Unterseite der unteren feuerfesten Verschlußplatte eines metallurgischen
Gefäßes, mit ihrer Oberfläche 5 eine Dichtung bildend, eingeschoben werden
kann.
Die Wechseldüse 1 weist im Bereich der Hülse 2 diese durchsetzende Öffnungen
6 auf, die in die konische Ausnehmung 3 hineinführen. Die Öffnungen 6 dienen,
wie nachstehend im einzelnen erläutert werden wird, dem Einpressen von
feuerfestem Mörtel in die konische Ausnehmung 3 nach dem Einsetzen eines
Verschleißteils.
Das Prinzip der Erfindung kann anhand Fig. 3 erläutert werden, die einen
Vertikalschnitt durch eine Wechseldüse 1 mit eingesetztem Verschleißteil 7 zeigt,
und zwar in einem Schnitt entlang der Linie III-III in Fig. 1. Um das rohrförmige,
innen mit einem zylindrischen Durchgang 8 versehene und außen konisch
gestaltete Verschleißteil 7 in die konische Ausnehmung 3 der Wechseldüse
einsetzen und darin befestigen zu können, wird es zunächst lose in die
Ausnehmung 3 eingeführt und zusammen mit der Wechseldüse 1 in umgekehrter
Lage auf eine Grundplatte 9 aufgesetzt. Sowohl das Verschleißteil 7 als auch die
Wechseldüse 1 werden in dieser Lage gegenüber der Grundplatte 9 so
positioniert, daß dann, wenn beide Teile ihre vorgeschriebene Lage eingenommen
haben, diese auch im Verhältnis zueinander einwandfrei zentriert sind.
Die Zentrierung und Verspannung des Verschleißteils 7 erfolgt im Beispiel der
Fig. 3 durch einen Zentrierbolzen 10, der den zylindrischen Durchgang 8 mit nur
geringem Spiel durchsetzt und der mit einem unteren Gewindeende 11 in eine
exakt positionierte Gewindebohrung 12 in der Grundplatte eingeschraubt wird. Am
oberen Ende weist der Zentrierbolzen 10 wiederum ein Gewindeende 13 auf, auf
das ein Schraubgriff 14 aufgeschraubt werden kann, der über eine Spannbuchse
15 auf die Oberfläche des Verschleißteils 7 drückt. Die Mittel zur Zentrierung und
Verspannung der Wechseldüse 1 werden weiter unten anhand der Fig. 1 und 2
bzw. 5 und 6 erläutert.
Wie Fig. 3 weiterhin erkennen läßt, wird in der zentrierten Lage von Wechseldüse
1 und Verschleißteil 7 zueinander durch die Befüllöffnungen feuerfester Mörtel
eingepreßt, der den Zwischenraum zwischen der Innenwand der konischen
Ausnehmung 3 und der Außenfläche des Verschleißteils 7 ausfüllt. Dieser
Zwischenraum ist nach unten durch die Oberfläche der Grundplatte 9
abgeschlossen; die Vollständigkeit seiner Ausfüllung kann somit durch nach oben
austretendes Material kontrolliert werden. Nach kurzer Erhärtungszeit des Mörtels
16 können die Verspannungen gelöst und die Wechseldüse 1 mit dem darin
befestigten Verschleißteil 7 abgenommen und ohne Nacharbeiten verwendet
werden.
Die Fig. 1 und 2 zeigen eine zweckmäßige Vorrichtung zum Positionieren und
Verspannen einer Wechseldüse 1 und eines Verschleißteils 7 jeweils in exakt
zentrierter Form. Dabei ist Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Ausschnitt aus einer
derartigen Vorrichtung und Fig. 2 eine Ansicht von der Stirnseite her.
Wie Fig. 1 zeigt, können auf einer durchgehenden Grundplatte 9 mehrere
Bearbeitungsstationen A, B usw. nebeneinander angeordnet sein, wie sie im
Prinzip Fig. 3 zeigt. Jede dieser Bearbeitungsstationen A, B usw. weist eine
Winkelanschlagplatte 16 auf, die durch Schrauben auf der Grundplatte 9 befestigt
ist. Die Winkelanschlagplatte 16 bildet aus zwei Schenkeln 16a und 16b eine
winkelförmige Aufnahme für jeweils eine Wechseldüse 1 (Fig. 5). Die
Wechseldüse 1, die mit ihrer rechteckigen Oberfläche auf der Grundplatte 9
anliegt, wird mittels einer Spannvorrichtung 17 und unter Vermittlung eines an
einer Ecke der Wechseldüse anliegenden Klemmstücks 18 in Richtung auf den
Scheitel des Winkels zwischen den Schenkeln 16a und 16b in die winkelförmige
Aufnahme geschoben und darin fixiert. Die Spannvorrichtung 17 ist nicht
Gegenstand der Erfindung; sie kann aus einer mittels eines Handgriffs 19 und
eines Kniehebelgetriebes betriebenen Schubstange 20 bestehen; sie kann aber
auch hydraulisch betrieben sein. Jedenfalls wird die Wechseldüse 1 durch die
horizontale Verspannung in der winkelförmigen Aufnahme exakt positioniert und
fixiert.
Zugleich wird das in die Wechseldüse 1 eingesetzte Verschleißteil 7 in der in
Fig. 3 beschriebenen Weise durch den Zentrierbolzen 10 ebenfalls gegenüber der
Grundplatte 9 positioniert und fixiert. Damit ist die im Zusammenhang mit Fig. 3
beschriebene Zentrierung von Wechseldüse 1 und Verschleißteil 7 bewirkt. Der
Fixierung der Wechseldüse in vertikaler Richtung dienen zwei Spannvorrichtungen
21, die jeweils mit einer Andruckspindel 22 auf die Schultern 4 der Wechseldüse
drücken. Auch diese Spannvorrichtungen 21 sind im dargestellten
Ausführungsbeispiel mechanisch ausgeführt; sie umfassen ebenfalls einen
Handgriff 23, der über eine Art Kniehebelgetriebe auf die Andruckspindel 22 wirkt.
Fig. 5 zeigt noch eine Draufsicht auf die Grundplatte 9 ohne die
Spannvorrichtungen, wobei die Winkelanschlagplatte 16 mit den beiden
Schenkeln 16a und 16b erkennbar ist, die eine Aufnahme für die - gestrichelt
angedeutete - Wechseldüse 1 bilden sowie das Klemmstück 18, das in Richtung
des Pfeils 24 gegen die Wechseldüse 1 bewegt wird, um diese satt in die
winkelförmige Aufnahme zu führen.
Fig. 5, insbesondere aber Fig. 6, die einen Querschnitt entlang der Linie VI-VI in
Fig. 5 in größerem Maßstab zeigt, läßt erkennen, daß in der Oberfläche der
Grundplatte 9 in dem Bereich, der die Auflagestelle des Verschleißteils 7 bildet,
eine schwache Vertiefung 25 vorgesehen ist. Der Durchmesser d dieser
Vertiefung 25 entspricht dem Durchmesser des Verschleißteils 7 an seinem in
Gebrauchsstellung oberen, in Montagestellung unteren Ende. Da die Oberfläche 5
der Wechseldüse 1 unmittelbar an der Oberfläche der Grundplatte 9 anliegt, wird
auf diese Weise sichergestellt, daß die Oberfläche des Verschleißteils, die in der
Vertiefung 25 liegt, im eingebauten Zustand um einen entsprechenden Betrag
über die Oberfläche der Wechseldüse hinausragt. Der Höhenunterschied beträgt
etwa 0,1 mm und ist erforderlich, um beim Austausch der Wechseldüsen eine
einwandfreie Dichtung zu erzielen.
Claims (15)
1. Verfahren zum Befestigen eines rohrförmigen Verschleißteils aus feuerfestem
Material in einer konischen Ausnehmung einer Wechseldüse aus einem
Schiebeverschluß für den Ausguß an metallurgischen Gefäßen mittels
feuerfesten Mörtels, dadurch gekennzeichnet, daß die Wechseldüse (1) mit
dem in der Ausnehmung (3) zentrierten Verschleißteil (7) gegen eine
Grundplatte (9) verspannt wird, daß sodann in den Zwischenraum zwischen
dem Verschleißteil (7) und der Ausnehmung (3) feuerfester Mörtel eingepreßt
wird und nach dessen Erhärten die Verspannung gelöst wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschleißteil
(7) und die Wechseldüse (1) unabhängig voneinander gegenüber der
Grundplatte (9) verspannt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
Verschleißteil (7) in der Ausnehmung (3) der Wechseldüse (1) dadurch
zentriert wird, daß sowohl das Verschleißteil (7) als auch die Wechseldüse (1)
unabhängig voneinander gegenüber von auf der Grundplatte (9) angeordneten
Hilfsmitteln positioniert werden.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschleißteil
(7) gegenüber der Grundplatte (9) mittels eines dieses axial durchsetzenden
und in eine Ausnehmung in der Grundplatte (9) eingreifenden Bolzens (10)
positioniert wird.
5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Wechseldüse (1) durch Anlage an einem winkelförmigen Anschlag positioniert
wird.
6. Wechseldüse zur Verwendung bei dem Verfahren nach Anspruch 1, bestehend
aus einer Hülse mit einer konischen Ausnehmung zum Einsetzen eines
rohrförmigen Verschleißteils und an einem Ende der Hülse beidseits
angeformten Schultern, gekennzeichnet durch seitliche, die Hülse (2)
durchsetzende und in die konische Ausnehmung (3) mündende
Befüllöffnungen (6).
7. Wechseldüse nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch mindestens zwei
einander gegenüberliegende Befüllöffnungen (6).
8. Wechseldüse nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Befüllöffnungen (6) in dem den Schultern (4) benachbarten Bereich der
Wechseldüse (1) angeordnet sind.
9. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch eine Grundplatte (9), auf welche die Wechseldüse (1)
mit dem lose eingesetzten Verschleißteil (7) aufsetzbar ist, wobei die
Grundplatte (9) mit Mitteln zur Positionierung sowohl des Verschleißteils (7) als
auch der Wechseldüse (1) versehen ist, die so zueinander angeordnet sind,
daß das Verschleißteil (7) in der Ausnehmung (3) der Wechseldüse (1)
zentriert ist und wobei Spannmittel zum Verspannen des Verschleißteils (7)
und der Wechseldüse (1) in der erreichten Lage vorgesehen sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß zur Positionierung
und Verspannung des Verschleißteils (7) ein dieses axial durchsetzender
Bolzen (10) vorgesehen ist, dessen eines Ende mit der Grundplatte (9)
verbindbar und an dessen gegenüberliegenden Ende ein Spannorgan zum
Verspannen des Verschleißteils (7) gegenüber der Grundplatte (9) anbringbar
ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der
Außendurchmesser des Bolzens (10) zumindest über einen Teil seiner Länge
dem Innendurchmesser der Durchgangsöffnung des Verschleißteils (7)
entspricht.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß der
Bolzen (10) zumindest an den Enden mit Gewinden versehen ist und einerseits
in eine Gewindebohrung (12) in der Grundplatte (9) eingeschraubt ist sowie
andererseits einen Schraubgriff (15) zum Angriff an der Oberfläche des
Verschleißteils aufweist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß zur Positionierung
und Verspannung der Wechseldüse (1) auf der Grundplatte (9) in horizontaler
Richtung eine eine winkelförmige Aufnahme bildende Anschlagplatte (16)
vorgesehen ist sowie eine Spannvorrichtung (17), mittels welcher die
Wechseldüse (1) in Richtung auf den Scheitel dieser Aufnahme bis zum
Anschlag bewegbar und in der erreichten Lage fixierbar ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß
zur Verspannung der Wechseldüse (1) auf der Grundplatte (9) in vertikaler
Richtung mindestens eine Spannvorrichtung (21) vorgesehen ist, deren
Spannmittel unter Kraftangriff an den Schultern (4) die Wechseldüse (1) gegen
die Grundplatte (9) drückt.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß
die Oberfläche der Grundplatte (9) im Bereich der Auflagestelle des
Verschleißteils (7) um einen geringen Betrag vertieft ist.
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