DE19831885A1 - Traggestell für Säcke - Google Patents
Traggestell für SäckeInfo
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Abstract
Traggestell für Säcke mit einem eine trichterförmig schräg nach innen und unten gerichtete Innenfläche aufweisenden Tragring und wenigstens einer an einem Bereich dieser Innenfläche angeordneten, schräg nach innen und nach unten gerichteten Klemmzunge für einen über die obere Kante des Tragrings kragenartig umzulegenden und unter wenigstens die eine Klemmzunge zu klemmenden Rand des Sackes.
Description
Die Erfindung betrifft ein Traggestell für Säcke mit einem
Tragring, über dessen obere Kante ein Rand des Sackes kragenartig
umzulegen ist und dabei durch wenigstens eine Klemmzunge
festgeklemmt wird.
Bei einem derartigen, in der deutschen Patentschrift 31 29 865
beschriebenen Traggestell ist der Tragring mit einem Überzugsring
versehen, der am äußeren Ringumfang im Abstand von seinem Kopfteil
durch eine Ringrippe mit einem den Überzugsring umspannenden,
längselastischen Band verbunden ist.
Das längselastische Band ist im Bereich der Unterkante des
Tragrings mit dem Überzugsring verbunden, so daß sich das Band um
180° nach unten klappen läßt. In dieser Stellung wird ein Sack in
den Tragring eingehängt, mit seinem oberen Rand um den
Überzugsring kragenartig umgestülpt, wonach das längselastische
Band nach oben geklappt wird und einen schlaufenartig umgebogenen
Bereich des Sackrandes einklemmt. Dieser Überzugsring weist einen
nach unten gerichteten Schlitz zum Aufsetzen auf den Tragring und
einen nach oben gerichteten, außen liegenden Schlitz zum
Einklemmen einer Schlaufe des Sackrandes auf. Diese Schlaufe wird
in dem Schlitz ausschließlich durch die Klemmwirkung des
längselastischen Bandes gehalten, dessen Spannung dementsprechend
ausreichend groß sein muß, was jedoch mit dem Nachteil verbunden
ist, daß sich das Band nur mit verhältnismäßig großem Kraftaufwand
um 180° umklappen läßt.
Bei einem aus der deutschen Gebrauchsmusterschrift G 91 10 929.0
bekannten Traggestell für Säcke ist ein Überzugsring vorgesehen,
der einen ersten nach unten offenen Schlitz zum Aufsetzen des
Überzugsrings auf den Tragring und einen zweiten, nach unten
offenen, parallelen Schlitz im Abstand zum ersten Schlitz
aufweist, wobei dieser zweite, nach unten offene Schlitz außen um
den Tragring herumlaufend angeordnet ist und zur Aufnahme und
lösbaren Befestigung eines um den Überzugsring kragenartig
umgestülpten Sackrandes dient, indem in den zweiten nach unten
offenen Schlitz eine Schlaufe des Sackrandes eingeklemmt wird.
Auch bei dieser Ausführungsform wird die Schlaufe des Sackrandes
in dem zweiten nach unten offenen Schlitz ausschließlich durch die
elastische Vorspannung eines umlaufenden, längselastischen Bandes
gehalten. Wird der Sack gefüllt, wirkt über die Oberkante des
Überzugsrings eine Zugspannung auf den Sackrand, die dazu führt,
daß das den Überzugsring umspannende, längselastische Band
hochgezogen und damit die Klemmkraft für die eingeklemmte Schlaufe
des Sackrandes verringert wird. Eine sichere Halterung des Sacks
am Tragring ist daher bei diesem bekannten Traggestell jedenfalls
dann nicht gegeben, wenn der Sack frei am Tragring herunterhängt
und mit verhältnismäßig schwerem Füllgut, wie beispielsweise
nasser oder feuchter Wäsche oder Abfall gefüllt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Traggestell für
Säcke zu schaffen, bei dem die Klemmwirkung am über die obere
Kante des Tragrings kragenartig umgelegten Rand des Sackes mit dem
Füllen des Sackes vergrößert und nicht, wie beim Stand der Technik
verkleinert wird.
Ausgehend von dieser Problemstellung wird ein Traggestell für
Säcke vorgeschlagen, das einen Tragring mit einer trichterförmig
schräg nach innen und unten gerichteten Innenfläche aufweist,
wobei wenigstens eine an einem Bereich dieser Innenfläche
angeordnete, schräg nach innen und nach unten gerichtete
Klemmzunge für einen über die obere Kante des Tragrings
kragenartig umzulegenden und unter die wenigstens eine Klemmzunge
zu klemmenden Rand des Sackes vorgesehen ist.
Gemäß einer anderen Lösung des Problems weist das Traggestell für
Säcke einen Tragring und wenigstens eine an einem Bereich einer
Innenfläche des Tragrings angeordnete, nach unten gerichtete und
nach unten ein verdicktes Ende aufweisende, eine schräg nach innen
gerichtete Oberfläche aufweisende Klemmzunge für einen über die
obere Kante des Tragrings kragenartig umzulegenden und unter die
wenigstens eine Klemmzunge zu klemmenden Rand des Sackes auf.
Noch eine weitere Lösung des Problems besteht darin, an einer
ausbiegbaren Innenfläche des Tragrings oder umlaufend an der
Innenfläche des Tragrings eine nach unten gerichtete, über die
untere Kante des Tragrings in einer wulstartigen Verdickung
hinausragende Klemmzunge für einen über die obere Kante des
Tragrings kragenartig umzulegenden und unter die Klemmzunge zu
klemmenden Rand des Sackes vorzusehen.
Die Erfindung geht von der Überlegung aus, daß eine auf der
Innenseite des Tragrings angeordnete Klemmzunge durch den beim
Füllen schwerer werdenden Sack immer stärker gegen den Tragring
gepreßt wird und sich somit die Klemmwirkung beim Füllen erhöht.
Dies gilt auch aufgrund des Drucks, den die einfüllende Person
beim Stopfen des Füllgutes ausübt. Da der kragenartig um den
Tragring herumgelegte Rand des Sackes den Tragring über 360°
umschlingt, genügt bereits eine geringe Klemmkraft der Klemmzunge
um die eingeklemmte Schlaufe festzuhalten, selbst wenn der Sack
vollständig mit schwerem Füllgut gefüllt ist. Während bei der
Ausführungsform mit einem Tragring mit einer trichterförmig schräg
nach innen und unten gerichteten Innenfläche sowie mit einer ein
nach unten gerichtetes, verdicktes Ende aufweisenden Klemmzunge
allein das Gewicht des gefüllten Sackes die Erhöhung der
Klemmwirkung herbei führt, wird bei der Ausführungsform mit einer
umlaufenden Klemmzunge bzw. einer an einer ausbiegbaren
Innenfläche des Tragrings angeordneten Klemmzunge die Klemmwirkung
durch die wulstartige Verdickung bewirkt, die über die untere
Kante des Tragrings hinausragt und die innen liegende Klemmzunge
dazu bringt, fest am Tragring anzuliegen, ohne daß sich die
Klemmzunge wellenförmig verformt, so daß auch in diesem Fall ein
sicheres Halten des in das Fahrgestell eingehängten Sackes
gewährleistet ist.
Sowohl bei der Ausführungsform mit wenigstens einer Klemmzunge am
Tragring als auch bei der Ausführungsform mit einer an der
Innenfläche des Tragrings umlaufenden, ringförmigen Klemmzunge,
kann die Befestigung der Klemmzunge in der Nähe der oberen Kante
des Tragrings durch Kleben oder mittels Schrauben oder Nieten
erfolgen.
Gemäß einer anderen vorteilhaften Ausführungsform kann die
Klemmzunge am oberen Ende einen U-förmigen Bereich aufweisen, mit
dem sie die obere Kante des Tragrings übergreift.
Bei einer Ausführungsform des Tragrings mit einer Nut in der
oberen Kante des Tragrings kann die Klemmzunge am oberen Ende
einen abgewinkelten Bereich aufweisen und mit einem nach unten
gerichteten Fortsatz in die Nut des Tragrings eingreifen.
Um die scharfen Kanten eines aus Metall oder Kunststoff
bestehenden Tragrings abzudecken, können auf die obere Kante
und/oder die untere Kante des Tragrings U-förmige
Kantenschutzprofile aufgesetzt sein, von denen das obere
Kantenschutzprofil auch als Halterung für die Klemmzunge dienen
kann, indem das Kantenschutzprofil die Klemmzunge gegen den
Tragring preßt.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Klemmzunge besteht darin, daß
sie am oberen Ende einen U-förmigen Bereich aufweist, durch einen
an der Außenfläche des Tragrings anliegenden Schenkel verlängert
ist und am unteren Ende nochmals einen U-förmigen Bereich aufweist
und damit die untere Kante des Tragrings übergreift. Bei dieser
Ausführungsform wird der Tragring vollständig von der Klemmzunge
abgedeckt, wobei vorzugsweise der über die untere Kante des
Tragrings hinausragende Teil der Klemmzunge unter dem Tragring
nach außen umgebogen sein kann. Hierdurch ergibt sich der Vorteil,
daß die Klemmzunge an der Innenfläche des Tragrings keine Wellen
bildet, sondern stramm an der Innenfläche anliegt und eine erhöhte
Klemmwirkung erreicht wird.
Aus Gründen der Materialersparnis und zum Verbessern der
Elastizität können sowohl die Verdickung der Klemmzunge als auch
die auf der oberen und/oder der unteren Kante des Tragrings
aufliegenden Teile der Klemmzunge als Hohlkammerprofil ausgebildet
sein.
Wenn die Klemmzunge aus einem weichelastischen Material
hergestellt wird, ergibt sich eine Verformbarkeit des auf der
oberen Kante des Tragrings aufliegenden Teils der Klemmzunge in
Richtung der nach unten gerichteten Klemmzunge, die durch das
Gewicht des gefüllten Sacks zu einer Erhöhung des Anpreßdrucks der
Klemmzunge führt, insbesondere wenn die Klemmzunge seitlich im
Bereich von Einschnürungen an einem U-förmigen, die obere Kante
des Tragrings übergreifenden Bereich gehalten ist und eine Wulst,
ausgehend von den Einschnürungen den U-förmigen Bereich
übergreift.
Die Haltewirkung der Klemmzungen läßt sich auch durch
Quer- und/oder Längsstege auf den Teilen der Klemmzunge, die auf der
oberen und/oder unteren Kante des Tragrings aufliegen sowie durch
eine Nut im die Klemmzunge untergreifenden Schenkel des unteren,
U-förmigen Bereichs und einem entsprechenden darin eingreifenden
Vorsprung an der Klemmzunge oder umgekehrt erhöhen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand mehrerer in der Zeichnung
dargestellter Ausführungsformen des näheren erläutert. In der
Zeichnung zeigen:
Fig. 1 ein Traggestell für Säcke, das sich mit
verschiedenen Ausführungsformen von Klemmzungen
versehen läßt,
Fig. 2 eine erste Ausführungsform einer Klemmzunge,
Fig. 3 eine zweite Ausführungsform einer Klemmzunge,
Fig. 4 eine dritte Ausführungsform einer Klemmzunge,
Fig. 5 eine vierte Ausführungsform einer Klemmzunge mit
eingeklemmten Sackrand,
Fig. 6 eine fünfte Ausführungsform einer Klemmzunge,
Fig. 7 eine sechste Ausführungsform einer Klemmzunge.
Ein Traggestell für Säcke gemäß Fig. 1 besteht aus einer
Bodenplatte 1, an der Tragstreben 2 zum Halten eines allgemein mit
der Bezugsziffer 3 bezeichneten Tragrings angebracht sind. Der
Tragring weist eine im wesentlichen rechteckige Gestalt auf und
besteht aus parallelen seitlichen Schenkeln 4, einem vorderen
Schenkel 5 und einem hinteren Schenkel 6, an dem die Tragstreben 2
befestigt sind. Die Schenkel 4, 5, 6 sind durch bogenförmige
Bereiche 7 verbunden. Am Schenkel 6 ist ein Scharnierbügel 10 für
einen Klappdeckel 9 angebracht. Die Bodenplatte weist Laufrollen
11 auf, so daß sich das Traggestell bequem verfahren läßt.
Der Tragring 3 ist so geformt, daß seine Innenfläche 8 schräg nach
innen gerichtet trichterförmig verläuft. Diese Innenfläche 8 kann
jedoch auch senkrecht nach unten verlaufen und der Tragring 3 kann
statt einer rechteckigen auch eine andere mehreckige Form oder
eine kreisrunde Form aufweisen.
Des weiteren kann das Traggestell für Säcke ein nicht
dargestelltes, den oberen Sackrand haltendes, elastisch
verformbares Tragteil aufweisen, das aus zwei in horizontaler
Ebene gegeneinander federnden, in ihrer Ausgangslage parallel
zueinander gelegenen und an ihren Enden miteinander schwenkbar
verbundenen Federleisten besteht. Das Öffnen dieser beiden
Leisten, die das Sackhalteteil bilden, erfolgt dadurch, daß eine
der beiden Leisten mittels eines Schwenkhebels mit Fußteil
auswärts bewegt wird. In dieser geöffneten Stellung erfolgt das
Einhängen eines Sacks dessen Öffnungsrand um den Tragring
kragenartig umgestülpt wird sowie das Einfüllen des Füllguts in
den Sack.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform weist der Tragring
3, wie in Fig. 1 dargestellt, die bereits erwähnte, schräg nach
innen gerichtete, trichterförmig verlaufende Innenfläche 8 auf. An
wenigstens einem der Schenkel 4, 5, 6 ist eine federnde Klemmzunge
12, beispielsweise mittels nur durch ihre Mittellinie 13
dargestellter Schrauben oder Nieten oder auch durch Kleben
befestigt. Das untere Ende der Klemmzunge 12 weist einen Überstand
bezüglich der Unterkante des Tragrings 3 auf.
Das Einhängen und das Festhängen eines Sacks geschieht, wie mit
Bezug auf Fig. 5 dargestellt, indem ein Sack 27 in die Öffnung des
Tragrings 3 eingehängt wird. Das den Öffnungsrand des Sacks 27
bildende Sackende 33 wird über den Tragring kragenartig umgestülpt
und unter der Klemmzunge 12 unter Bildung einer Schlaufe 31 gegen
die Innenfläche 8 des Tragrings 3 geführt. Aufgrund der
Schrägstellung der Innenfläche 8 des Tragrings 3 und der daraus
folgenden Schrägstellung der Klemmzunge 12 erhöht sich die
Klemmkraft der Klemmzunge 12 mit größerer Füllung des Sackes 27
und daraus resultierendem größeren Gewicht, so daß sich eine
absolut sichere Halterung des Sacks 27 am Tragring 3 ergibt, die
auf den großen Umschlingungswinkel von 360° des Sackendes 33 und
der starken Klemmwirkung der Klemmzunge 12, die sich mit
steigender Befüllung des Sacks 27 erhöht, ergibt.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform stehen die
Schenkel des Tragrings 3 senkrecht, jedoch ist die Klemmzunge 12
mit einem sich progressiv verdickenden Ende versehen, so daß sich
auch in diesem Fall eine Schrägfläche an der Klemmzunge 12 ergibt,
die in der gleichen Weise, wie bei der Ausführungsform gemäß Fig.
2, zu einem Erhöhen einer Klemmkraft mit zunehmender Beladung des
Sacks führt. Die Klemmzunge 12 ist mit einem oberen, U-förmigen
Bereich 15 versehen, mit dem sie sich auf die obere Kante des
Tragrings 3 klemmend aufhängen läßt.
Die Ausführungsform gemäß Fig. 4 entspricht hinsichtlich ihrer
Wirkung der Ausführungsform gemäß Fig. 3, zeigt jedoch zusätzlich
eine Hohlkammer 18 im verdickten Ende 14 und ist mit einer
Abwinklung 16 versehen, deren Fortsatz 17 in eine Nut 19 des
Tragrings 3 klemmend eingreift.
Die Ausführungsform gemäß Fig. 5 umschließt den Tragring 3
vollständig und besteht zusätzlich zur Klemmzunge 12 aus einem
oberen U-förmiger Bereich 15, an den sich ein an der Außenfläche
des Tragrings 3 anliegender Schenkel 20 anschließt, der wiederum
in einen unteren, U-förmigen Bereich 21 übergeht, der die
Unterkante des Tragrings 3 übergreift. Ein nach oben gerichteter
Schenkel 22 des unteren, U-förmigen Bereichs 21 ist bis etwa zur
Mitte des Tragrings 3 nach oben geführt. In den Ecken der
U-förmigen Bereiche sind Ausrundungen 23 vorgesehen, die zur
Vereinfachung der Herstellung dienen, wenn das Profil der
Klemmzunge im Extrusionsverfahren hergestellt wird und die beim
Aufklappen des Profils zum Aufsetzen auf den Tragring 3 das
Entstehen von Rissen aufgrund von Spannungsspitzen verhindern.
Zwischen dem Schenkel 22 und der Klemmzunge 12 ist ein
Zwischenraum 24 gebildet, in den eine Schlaufe 31 des Sackes 27
eingeführt und eingeklemmt wird. Das verdickte Ende 14 ist mit
einer Hohlkammer 18 versehen und nach außen umgebogen. Zwischen
dem verdickten Ende 14 und dem unteren U-förmigen Bereich 21 liegt
eine trichterförmige Erweiterung 25, die das Einführen des
einzuklemmenden Sackbereichs erleichtert.
Zwischen der Klemmzunge 12 und dem verdickten Ende 14 befindet
sich ein Übergangsbereich 26 mit einer schräg nach innen
gerichteten Außenfläche. Der Sack 27 ist mit einem herunter
hängenden Teil dargestellt, liegt mit einem oberen, umgelenkten
Bereich 28 auf dem oberen U-förmigen Bereich 15 auf, ist mit einem
äußeren, umgelegten Bereich 29 zu dem unteren, U-förmigen Bereich
21 herabgeführt und mit einem unteren, umgelenkten Bereich 30
durch die trichterförmige Erweiterung 25 in den Zwischenraum 24
eingeführt. Er läuft unter Bildung einer eingeklemmten Schlaufe 31
wieder nach unten und endet im herunterhängenden Sackrand 33.
Dieser Sackrand 33 ist somit über einen Winkel von 360° um den
Tragring 3 herumgeführt, auf der Innenseite eingeklemmt und wird
durch das Befüllen des Sacks mit einer immer größeren werdenden
Klemmkraft zwischen dem Schenkel 22 und der Klemmzunge 12
gehalten. Soll der gefüllte Sack herausgenommen werden, genügt es,
mit einer geringen Kraft am Sackrand 33 zu ziehen, um die Schlaufe
31 aus dem Zwischenraum 24 herauszuziehen, wonach sich der Sack 27
nach oben oder unten aus dem Tragring 3 herausnehmen läßt.
Die in Fig. 6 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von
der gemäß Fig. 5 dadurch, daß in den U-förmigen Bereichen 15, 21
Hohlkammern 35 angeordnet sind. Des weiteren sind auf der
Außenfläche der Bereiche 15, 21 Längsstege 34 angeordnet.
Schließlich ist der Schenkel 22 mit einer Nut 37 versehen, während
die Klemmzunge 12 einen in die Nut 37 eingreifenden Vorsprung 36
aufweist. Durch diese Gestaltung läßt sich die Haftung des Sacks
am Traggestell weiter erhöhen, was bei Materialien mit niedrigem
Reibungskoeffizienten von Bedeutung sein kann.
Entsprechend Fig. 7 kann der obere U-förmige Bereich 15 zusammen
mit der Klemmzunge 12 eine Einheit bilden, die gegenüber dem
Tragring 3 scharnierartig beweglich angeordnet ist. Die Klemmzunge
12 ist hierbei über Einschnürungen 40 seitlich am U-förmigen
Bereich 15 gehalten. Dadurch ergibt sich ein Doppelhebel mit einem
kurzen Hebelarm (Wulst 39) oben und einem langen Hebelarm
(Klemmzunge 12) unten. Der Fülldruck zieht den oberen Hebel 39
nach innen und preßt den unteren Hebel 12 noch fester an den Sack.
Sämtliche in den Fig. 2 bis 7 dargestellten Ausführungsformen
können als relativ schmale Elemente ausgebildet sein, die
wenigstens an einem Schenkel 4, 5, 6 des Tragrings 3 angeordnet
sind. Ebenso ist es möglich, diese Ausführungsformen als
vollständig umlaufende, in sich geschlossene Profile zu gestalten,
die sich beispielsweise aus einem weichelastischen Kunststoff,
vorzugsweise einem Elastomer extrudieren und zusammenkleben oder
durch Spritzgießen herstellen lassen. Die Ausführungsformen gemäß
Fig. 5 und 6 sind bevorzugt als umlaufende, in sich geschlossene
Ringe gestaltet. Dadurch, daß der über die untere Kante des
Tragrings 3 hinausragende Teil 14, 26 der Klemmzunge 12 unter dem
Tragring 3 nach außen umgebogen ist, wird die Klemmzunge in den
Bogen 7 nach außen gepreßt und sorgt dafür, daß sich die
Klemmzunge 12 in den geraden Bereichen der Schenkel 4, 5, 6 nicht
wellt, vielmehr mit erhöhter Kraft gegen die Innenoberfläche 8 des
Tragrings 3 und gegen den nach oben gerichteten Schenkel 22
gepreßt wird. Gegenüber bekannten Traggestellen mit einem
Überzugsring mit einem außen liegenden, längselastischen Band ist
die Tragkraft des erfindungsgemäßen Traggestells um ein mehrfaches
erhöht, so daß auch bei Säcken mit schwerer Füllung, wie
beispielsweise nasse oder feuchte Wäsche oder Abfälle, kein
Ausziehen der unter der Klemmzunge eingeklemmten Schlaufe zu
befürchten ist.
Claims (16)
1. Traggestell für Säcke (27) mit einem eine trichterförmig
schräg nach innen und unten gerichtete Innenfläche (8)
aufweisenden Tragring (3) und wenigstens einer an einem
Bereich dieser Innenfläche (8) angeordneten, schräg nach innen
und nach unten gerichteten Klemmzunge (12) für einen über die
obere Kante des Tragrings (3) kragenartig umzulegenden und
unter die wenigstens eine Klemmzunge zu klemmenden Rand (33)
des Sacks (27)
2. Traggestell für Säcke mit einem Tragring (3) und wenigstens
einer an einem Bereich einer Innenfläche (8) des Tragrings (3)
angeordneten, nach unten gerichteten und nach unten ein
verdicktes Ende (14) aufweisenden, eine schräg nach innen
gerichtete Oberfläche (38) aufweisenden Klemmzunge (12) für
einen über die obere Kante des Tragrings (3) kragenartig
umzulegenden und unter die wenigstens eine Klemmzunge (12) zu
klemmenden Rand (33) des Sacks.
3. Traggestell nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die Klemmzunge
(12) nach unten über die untere Kante des Tragrings (3)
hinausragt.
4. Traggestell für Säcke (27) mit einem Tragring (3) und einer an
einer ausbiegbaren Innenfläche des Tragrings (3) angeordneten
oder einer umlaufend an der Innenfläche (8) des Tragrings (3)
angeordneten, nach unten gerichteten, über die untere Kante
des Tragrings (3) mit einer wulstartigen Verdickung (14)
hinausragenden Klemmzunge (12) für einen über die obere Kante
des Tragrings (3) kragenartig umzulegenden und unter die
Klemmzunge (12) zu klemmenden Rand des Sacks (33)
5. Traggestell nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem die
Klemmzunge (12) in der Nähe der oberen Kante des Tragrings (3)
durch Kleben oder mittels Schrauben (13) oder Nieten befestigt
ist.
6. Traggestell nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem die
Klemmzunge (12) am oberen Ende einen U-förmigen Bereich (15)
aufweist und damit die obere Kante des Tragrings (3)
übergreift.
7. Traggestell nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem die
Klemmzunge (12) am oberen Ende einen abgewinkelten Bereich
(16) aufweist und mit einem nach unten gerichteten Fortsatz
(17) in eine Nut (19) des Tragrings (3) eingreift.
8. Traggestell nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei dem auf der
oberen Kante und/oder der unteren Kante des Tragrings (3) ein
U-förmiges Kantenschutzprofil angeordnet ist.
9. Traggestell nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem die
Klemmzunge (12) am oberen Ende einen U-förmigen Bereich (15)
aufweist, durch einen an der Außenfläche des Tragrings (3)
anliegenden Schenkel (20) verlängert ist und am unteren Ende
nochmals einen U-förmigen Bereich (21) aufweist und damit die
untere Kante des Tragrings (3) übergreift.
10. Traggestell nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei dem die
Verdickung (14) der Klemmzunge (12) eine Hohlkammer (18)
aufweist.
11. Traggestell nach einem der Ansprüche 3, 4, 9 oder 10, bei dem
der über die untere Kante des Tragrings (3) hinausragende Teil
(14, 26) der Klemmzunge (12) unter dem Tragring (3) nach außen
umgebogen ist.
12. Traggestell nach einem der Ansprüche 6, 7, 9 bis 11, bei dem
die Klemmzunge (12) aus einem weichelastischen Material
besteht und der auf der oberen Kante des Tragrings (3)
aufliegende Teil (15, 16) der Klemmzunge (12) in Richtung der
nach unten gerichteten Klemmzunge (12) verformbar ist.
13. Traggestell nach einem der Ansprüche 6, 7, 9 bis 12, bei dem
die auf der oberen und/oder der unteren Kante des Tragrings
(3) aufliegenden Teile (15, 16, 21) der Klemmzunge (12)
Hohlkammern (35) aufweisen.
14. Traggestell nach einem der Ansprüche 6, 7, 9 bis 13, bei dem
der auf der oberen und/oder unteren Kante des Tragrings (3)
aufliegende Teil (15, 16, 21) der Klemmzunge (12) mit
Quer- und/oder Längsstegen (34) versehen ist.
15. Traggestell nach einem der Ansprüche 9 bis 14, bei dem der die
Klemmzunge (12) untergreifende Schenkel (22) des unteren,
U-förmigen Bereichs (21), eine Nut (37) und die Klemmzunge
(12) einen darin eingreifenden Vorsprung (36) oder umgekehrt
aufweisen.
16. Traggestell nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem die
Klemmzunge (12) seitlich im Bereich von Einschnürungen (40) an
einem U-förmigen, die obere Kante des Tragrings (3)
übergreifenden Bereich (15) gehalten ist und eine Wulst (39),
ausgehend von den Einschnürungen (40) den U-förmigen Bereich
(15) übergreift.
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| DE1998131885 DE19831885A1 (de) | 1998-07-17 | 1998-07-17 | Traggestell für Säcke |
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE1998131885 DE19831885A1 (de) | 1998-07-17 | 1998-07-17 | Traggestell für Säcke |
Publications (1)
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| DE19831885A1 true DE19831885A1 (de) | 2000-01-20 |
Family
ID=7874202
Family Applications (1)
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| DE1998131885 Withdrawn DE19831885A1 (de) | 1998-07-17 | 1998-07-17 | Traggestell für Säcke |
Country Status (2)
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| EP (1) | EP0985603A3 (de) |
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Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN107792448A (zh) * | 2017-11-28 | 2018-03-13 | 桂林市逸仙中学 | 可调口径袋子支架 |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1918890A1 (de) * | 1969-04-14 | 1970-11-05 | Rudi Uhlig | Vorrichtung zum Halten eines Sackes,Beutels oder einer Tasche in geoeffneter Fuellage,insbesondere fuer Abfallbehaelter |
| DE3129865C1 (de) * | 1981-07-29 | 1983-04-21 | Hammerlit Gmbh, 2950 Leer | Tragring an einem Traggestell für Säcke |
| DE9110929U1 (de) * | 1991-09-03 | 1991-12-12 | Van Egmond B.V., Nijkerk | Elastische Lippe |
| DE4225937A1 (de) * | 1992-08-06 | 1994-02-10 | Hammer Lit Gmbh | Wäschesackständer |
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Family Cites Families (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE4225936C2 (de) * | 1992-08-06 | 1994-06-09 | Hammer Lit Gmbh | Tragring für Beutel, Taschen oder Säcke, insbesondere Wäschesäcke |
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1998
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-
1999
- 1999-07-15 EP EP99113840A patent/EP0985603A3/de not_active Withdrawn
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1918890A1 (de) * | 1969-04-14 | 1970-11-05 | Rudi Uhlig | Vorrichtung zum Halten eines Sackes,Beutels oder einer Tasche in geoeffneter Fuellage,insbesondere fuer Abfallbehaelter |
| DE3129865C1 (de) * | 1981-07-29 | 1983-04-21 | Hammerlit Gmbh, 2950 Leer | Tragring an einem Traggestell für Säcke |
| DE9110929U1 (de) * | 1991-09-03 | 1991-12-12 | Van Egmond B.V., Nijkerk | Elastische Lippe |
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Also Published As
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| EP0985603A2 (de) | 2000-03-15 |
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