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DE19831789C2 - Zweihäusige Camera mit wechselbarer Doppelkammer - Google Patents

Zweihäusige Camera mit wechselbarer Doppelkammer

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DE19831789C2 DE19831789A DE19831789A DE19831789C2 DE 19831789 C2 DE19831789 C2 DE 19831789C2 DE 19831789 A DE19831789 A DE 19831789A DE 19831789 A DE19831789 A DE 19831789A DE 19831789 C2 DE19831789 C2 DE 19831789C2
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Description

Die ersten Cameras waren zweiteilige Holzkammern, deren Matt­ scheibe sich mitsamt der Innenkammer durch Zahntrieb scharf­ stellen liess. Mit Einführung des Kammerbalgens wurden aus der Urcamera letztlich die moderne Grossbildcamera, deren Kammer bis auf das Längenmass des Glaskörpers einziehbar und auf grosse Länge ausziehbar ist.
Ein zweiter Urtyp, die Porträtcamera für kreisrunde Bilder, wurde hingegen nicht weiterentwickelt. Seit 1840 produzierte die Firma Voigtländer und Sohn in Wien eine sehr erfolgreiche konusförmige Messingcamera, deren ebenfalls konusförmige Matt­ scheibenlupe abgeschraubt und gegen eine Dose mit einer sensi­ bilisierten runden Silberplatte getauscht werden konnte (Verfahren Daguerre). Das mit 1 : 3,5 bereits lichtstarke Petzval-Objektiv zeichnete einen Vollkreis in einem verhältnismässig engen Bildwinkel scharf aus. Dieser wurde auf dem Rund der Platte wiedergegeben.
Das heute führende SLR-Prinzip (SINGLE-LENS-REFLEX) ist im vorigen Jahrhundert wohl in Dresden erfunden worden. In entwi­ ckelter Form sind SLR-Cameras für Platten mit Kammerbalgen und Spreizen bekannt geworden. Als Urmutter der Kleinbild-SLR kam 1936 die KINE-EXTRA von Ihagee auf den Markt.
Ein anderer Weg wurde mit der ab 1923 produzierten spiegel­ losen LEICA eingeschlagen. Auf sie gehen einige heutige Systemcameras mit Messucher und Wechselobjektiv zurück wie z. B. LEICA M und CONTAX G.
Die 1929 vorgestellte ROLLEIFLEX ermöglichte durch ein Doppelobjektiv in Tandemfassung erstmals eine von der Bildaufzeichnung getrennte, kontinuierliche Mattscheiben­ betrachtung, die auch konstante Sucherhelligkeit unabhängig von der eingestellten Arbeitsblende bot. Die Anwendung der bei Grossbild vollständig einziehbaren Kammer und der bei SLR üblichen Objektivvielfalt gelang indes bei der "Zweiäugigen" ebenso wenig wie bei den Kleinbildcameras mit Messucher.
Vorstellung des Erfinders war es, eine neue Anordnung zu finden, die das zweiäugige Mattscheibenprinzip sowohl mit der Einziehbarkeit der Balgenkammer wie mit der Objektivvielfalt der SLR vereinigt. Eine weitere Entwurfsidee bestand darin, Formate zu bevorzugen, die während der photographischen Arbeit nicht von Hoch auf Quer und umgekehrt umgestellt werden müssen, das sind quadratische und kreisrunde Negativformate. Erfindungsgemässe Mattscheibencameras mit spiegellosem Suchersystem und Objektivkupplung unmittelbar vor der Filmebene sind neu. Das zeigt ein Vergleich mit sieben herangezogenen Patentschriften.
Cameras nach GB 1,193,535 besitzen ein Suchersystem mit Spiegel. Ausserdem befindet sich die Objektivkupplung deutlich vor der Filmebene, nämlich in Brennweitenabstand (Normalobjektiv) von ihr entfernt. Gleiche Merkmale weist die zweiäugige Reflexcamera nach FR 1.030.099 auf. Auch die durch DE-PS 949 322 und DE-PS 10 01 108 bekannt gewordene Konstruktion stellt eine "Zweiäugige Spiegelreflexkamera mit Auswechselobjektiven" dar, deren Objektivbrett am üblichen Platz, nämlich in Brennweitenabstand zur Filmebene gekuppelt ist.
Die Konstruktion nach DE-PS 11 28 733 weist kein gekuppeltes Objektivbrett, sondern eine in Richtung der optischen Achse verschiebbare, justierbare Vorderwand auf, die als Objektivträger dient.
Der Sucher ist weder spiegellos noch befindet sich die Objektivkupplung in geringem Abstand vor der Filmebene.
Ein wichtiges Merkmal der erfindungsgemässen Camera ist die auswechselbare Doppelkammer, in der sich ein Zwillingsobjektiv befindet. Die Doppelkammer lässt sich verkürzen (einziehen) bis sich die Hinterlinsen des Doppelobjektivs unmittelbar vor der Filmebene befinden. Der "Tubus für ein Zoomobjektiv" gemäß der DE 40 10 278 A1, bewirkt dagegen nur die Verkürzung eines Zoomobjektivs mit den Linsengruppen A, B, C, wobei sich die vordere Gruppe A auf die hintere Gruppe C hin bewegt, diese selbst aber ihren Platz nicht verlässt. Der Abstand zur Filmebene wird nicht verringert.
Das USA-Patent 5,329,329 betrifft ebenfalls ein Zoomobjektiv, dessen Linsengruppen sich zueinander verschieben lassen. Die hintere Linsengruppe lässt sich aber nicht aus dem Einstellbereich heraus in Richtung Filmebene bewegen.
Erfindungsgemässe Cameras besitzen wechselbare Doppelkammern, deren Rückseiten offen sind. Sie werden mit Camerakörpern gekuppelt, die die offene Rückseite der Doppelkammer mit einer Mattscheibe und einem Filmabschnitt bzw. einer Festplatte schliessen. Das ist neu im Gegensatz zur Erfindung gemäss der Offenlegungsschrift DE-OS 20 26 475. Sie betrifft "Filmkassetten", "welche an die offene Rückseite der Kamera angefügt deren Rückwand bilden". Wenn eine derartige Filmkassette bei einer erfindungsgemässen Camera verwendet würde, was durchaus möglich wäre, schlösse sie nur das kameraseitige Filmfenster vol hinten ab nicht jedoch die Mattscheite. Eine Filmkassette kann immer nur einen Teil einer Camerarückwand ersetzen, bei einer "Zweiäugigen" weniger als 50 Prozent, bei Messuchercameras mehr als 50 Prozent. Die offene Rückseite der erfindungsgemässen Doppelkammer kann nicht mit irgendeiner Filmkassette gekuppelt werden sondern nur mit der Vorderwand einer erfindungsgemässen Camera.
Die Problemlösung wird nachstehend beschrieben. Bei Klein­ bild-Suchercameras beträgt die Länge der rechteckigen nicht einziehbaren Kammer etwa 30 mm, beim SLR-System für Kleinbild etwa 45 mm. Hinzu treten je nach Brennweite andere nicht einziehbare zylindrische Kammern am Objektiv. Der Erfinder verzichtet auf einen Spiegelsucher. Eine Mattscheibenlupe mit Spiegel hinter der nun vertikalen Mattscheibe ist nicht erforderlich aber möglich. Der Erfinder macht aus den rechteckigen Kammern zwei zylindrische. Kammern mit einfacher oder mehrfacher Wandung. Es entsteht ein Doppelstutzen in Glaskörperlänge, aus dem sich der brennweitentypische Einfache Auszug ausfahren oder ausziehen lässt.
Die Tandemfassung des optischen Systems in der inneren Doppelkammer lässt sich unabhängig vom einfachen Auszug mechanisch oder elektromotorisch bis an die jeweilige Nahgrenze bewegen. Der Parallaxenausgleich zwischen der ersten und zweiten Hauptachse kann in bekannter Weise erfolgen. Eine zusätzliche Problemlösung wird im Patentanspruch 2 vorgestellt.
Bis jetzt werden in bekannten Cameras wesentliche Flächen­ teiche der von den Objektiven gelieferten korrigierten Bild­ kreise unwiederbringlich abgeschnitten. Der Erfinder schlägt runde Negativformate in Bildkreisgrösse vor. Die Entscheidung für daraus geschnittene Rechteck- oder Quadratformate kann in der Verarbeitungsstufe getroffen werden. Die Erfindung geht mit mehreren Vorteilen einher. Gegenüber SLR entfällt die Mehrzahl aller beweglichen Teile. Ferner vereinfacht sich die Camerakonstruktion durch Arbeitsteilung zwischen zwei in Brennweite und Lichtstärke gleiche Objektive. Durch die bis auf das Glaskörpermass einziehbare Doppelkammer verringert sich das Staumass der Zwillingsobjektive. Rundformate sind nicht nur (wie auch Quadrate, die aber besonders viel Fläche vom Bildkreis abschneiden) vorteilhaft beim Hantieren mit der Camera, sondern ideal für Fish-Eye-Objektive. Ein sogenanntes FISH-EYE zeichnet bei erfindungsgemässen Cameras den ganzen systemimmanenten Bildkreis von z. B. 43 mm und nicht von einem dem Format 24/36 einbeschriebenen von nur 23 mm aus.
Cameras für Rundformat, die den Bildkreis vorhandener Systemobjekte ganz abbilden, benötigen neue, grössere Filmbreiten. Das eröffnet die Chance, beispielsweise für den Kleinbildkreis 43,3 mm (Format bisher 24/36 mm) einen APS- tauglichen 48 mm-Film in optimaler Konfektionierung, z. B. als nicht rückspulbare Einmal-Kassette zu entwickeln. In der Verarbeitungsstufe lassen sich aus, feinem Rundnegativ von 43 mm Durchmesser zum Beispiel grosse Rundbilder und die Formate PANORAMA, Seitenverhältnis circa 18/40, PORTRÄT 32/28, GENRE 28/32 und "Kirchturm" 40/18 ziehen.
Der Parallaxenausgleich nach Patentanspruch 2 ist vollkom­ men, jedoch zunächst nur anwendbar bei unbewegten Gegenständen, weil eine Achsenverschiebung auf einem Stativ­ schlitten zwischen Sucherobjektiv und Hauptobjektiv abgewartet werden muss.
Die zwischen "body" und Kammer angeordnete erfindungsge­ mässe Rechteckkupplung ist einfacher als eine herkömmliche Bajonettverschraubung. Sie ermöglicht im Kupplungsbereich Fächer für Filter und Lichtschieber nach Anspruch 3, die sowohl dem Camerakörper wie der Doppelkammer zugeordnet sein können. Dafür bestimmte Steck- oder Schiebefilter sind einfacher herzustellen als Schraubfilter und auch schneller wechselbar.
Die Zeichnungen sind Vorentwürfe für erfindungsgemässe Cameras. Sie sollen die gefundene Problemlösung visuell dar­ stellen.
Insbesondere ist es vorteilhaft, das Zwillingsobjektiv nicht vertikal sondern horizontal anzuordnen mit prismen- und spiegelloser Mattscheibenlupe.
Fig. 1, 2 und 3 zeigen in Vorder-, Seiten- und Draufsicht eine Camera mit schmaler Vorderansicht, in der Objektive Ver­ wendung finden können, die für das Format 24/36 gerechnet sind.
Fig. 4 zeigt einen Vertikalschnitt durch eine Camera nach Fig. 1-3 mit integrierter Mattscheibenlupe. Als Objektiv ist ein "Carl Zeiss Biogon T*1:2,8/28 mm" mit einem korrigierten Bildkreis von 43,3 mm angenommen worden. (Quelle: Prospekt CONTAX G1, August 1994) Das Sucherobjektiv könnte prinzipiell mit Restfehlern behaftet sein und mit weni­ ger Linsen gezeichnet Werden. Darauf wurde verzichtet.
Fig. 5 ist ein Vertikalschnitt durch eine erfindungsgemässe Camera mit Mattscheibenlupe, die nicht in die Länge, sondern nach rechts in die Breite gebaut isst (s. Fig. 6 u. 7). Als Objektivbeispiel dient ein "Carl Zeiss Planar T*1:2,0/45 mm", Bildkreis 43,3 mm (Quelle: wie bei Fig. 4, Anm. 2). Ein in vereinfachter Bauweise mögliches Sucherobjektiv wurde nicht gezeichnet.
Fig. 6 zeigt eine Camera in Draufsicht, kombiniert mit dem Vertikalschnitt A-B von Fig. 5 und einem Schnitt durch eine angesetzte Kammer mit Objektiv "Carl Zeiss Hologon T*1:8,0/ 16 mm) (Quelle wie bei Fig. 4, Anm. 2).
In Fig. 7 ist eine erfindungsgemässe Camera in Draufsicht gegeben, kombiniert mit dem Vertikalschnitt A-B von Fig. 5 und einem halben Schnitt durch die angesetzte Kammer mit Objektiv "Carl Zeiss Sonnar T*1:2,8/90 mm. (Quelle wie bei Fig. 4, Anm. 2)
Fig. 1 zeigt eine schmal gehaltene Camera in Vorderansicht mit angesetzter Doppelkammer, wobei 1 eines der zahlreichen für das Format 24/36 gerechneten Objektive mit Bildkreis 43,3 mm sein kann. Das Sucherobjektiv 2 soll die gleiche Brennweite und eine gleiche oder höhere Lichtstärke wie 1 haben. Der Zu­ behörschuh 3 auf dem Lupenprisma ist von vorn nicht zu sehen. Fig. 2 zeigt die Camera nach Fig. 1 in Seitenansicht. Die Dop­ pelkammer ist eingezogen. Die Augenmuschel 4 umschliesst das Okular einer Pentaprismenlupe. Unter dem Deckel 5 ist ein Fach für eine Filmkassette. Für Cameras nach Patentanspruch 4 mit Objektiven für den Bildkreis 43,3 mm gibt es kein passend breites Aufnahmematerial. Für den Vorentwurf Fig. 1-7 wurde deswegen ein 48 mm-Film unterstellt, der im übrigen die Spezi­ fikation des 24 mm-APS-Materials aufweist, aber nicht in eine Einzelkassette zurückgespult werden muss, sondern in einer Einmal-Kassette mit zwei Filmrollen konfektioniert ist. Zur Vereinfachung der Filmführung könnte die Schichtseite nach aussen gerollt sein.
Fig. 3 zeigt die Camera der Fig. 1 und 2 in Draufsicht, wobei 6 die von der ausgefahrenen Tandemfassung erreichte Nah­ grenze darstellt, 7 den arretierten Einfachen Auszug der Kam­ mer und 8 die Vorderkante des Doppelstutzens. Der Raum zwischen Rechteckkupplung und runden Stutzen steht für die manuelle oder elektromotorische Ein- und Ausziehmechanik der Innenkammern und der Tandemfassung des Objektivs zur Verfügung (nicht vollständig dargestellt).
In Fig. 4 bezeichnet Nr. 3 den Zubehörschuh, 9 das Dach­ kant- oder Pentaprisma, 10 das Okular sowie den starren Spiegel der Lupe und 12 die Mattscheibe. Der zweite Strahlen­ gang 13 aus der Sucherkammer durchstösst die Mattscheibe und wird durch die Prismenlupe in das Auge des Photographen geleitet. Der dazu parallele erste Strahlengang 14 endet auf der Schichtseite des Films 15. Der Film wird von der freilau­ fenden Spule 16 über zwei ebenso wie die nicht gezeichnete Andruckplatte federnd gelagerten Rollen 17 auf die motorisch oder manuell gedrehte Spule 18 gezogen und verbleibt dort bis zur Entwicklung. Der Verschluss 19 schützt bei eingelegter Kassette den Film 15 im Bildfenster vor ungewollter Belich­ tung. Die Kassettenhülle und das Kassettenfach sind nicht dar­ gestellt. Eine Auswechselung von Kassetten mit halbbelichtetem Film ist möglich, wenn der Verlust eines Negativs, das der Abdichtung des Filmfensters geopfert wurde, in Kauf genommen wird. Während die zur Herstellung des Einfachen Auszugs 7 be­ stimmten zwei Zylinder fest miteinander verbunden sind and gemeinsam arretiert werden, bewegen sich beide Objektive syn­ chron vom Unendlichkeitspunkt (Einfacher Auszug) bis zur Nah­ grenze vor und zurück.
Die beiden Linsensysteme sind durch schmale, möglichst hohe Stege verbunden, die in Schlitzen geführt werden. Stege und Schlitze sind nicht dargestellt. Nr. 19 bezeichnet einen Ver­ schluss, der bei abgenommenen Kammern das Filmfenster abdich­ tet. Nr. 20 markiert die feste Verbindung zwischen oberer und unterer Innenkammer.
In Fig. 5 bezeichnet Nr. 21 ein Dachkant- oder Pentaprisma in üblicher Bauart, 22 ist ein Lupenokular. Die Buchstaben A-B kennzeichnen einen in Fig. 6 und 7 in Draufsicht gegebenen Vertikalschnitt durch die Mattscheibe. Das Objektiv befindet sich in Stellung 6 an der Nahgrenze, in 7 besteht Einfacher Auszug, 8 bedeutet Ruhestellung.
Fig. 6 zeigt eine Camera nach Fig. 5 in Draufsicht bei geschnittener Mattscheibe und geschnittener Kammer mit Weitwinkelobjektiv. Die Nummern bedeuten: 23 Format PANORAMA ca. 18/40 mm, 24 Format PORTRÄT ca. 32/28 mm, 25 Format FISH-EYE Durchmesser ca. 43 mm, 26 Auslöseknopf und 27 Funktions­ anzeige.
Fig. 7 zeigt das Beispiel einer anderen Camera nach Fig. 5 in Draufsicht mit angesetztem, halb geschnittener Kammer mit Teleobjektiv. Die Nummern bedeuten: 6 Nahgrenze, 7 Einfacher Auszug, 8 Ruhestellung, 23 Format PANORAMA, 24 Format PORTRÄT, 25 Format FISH-EYE, 27 Funktionsanzeige und 28 Halte- und Bedienknopf.

Claims (4)

1. Zweihäusige, spiegellose Stehbildcamera für Fotofilm oder elektronische Bildaufzeichnung mit einer Mattscheibe und mit einer mittels Rechteckkupplung wechselbaren Doppelkammer, in der sich ein Zwillingsobjektiv befindet, wobei
  • a) sich die Trennstelle zwischen Cameragehäuse und wechsel­ barer Doppelkammer unmittelbar vor der Film- oder Bildauf­ zeichnungsebene und der Mattscheibenebene befindet und
  • b) die Doppelkammer aus dem Einstellbereich des Zwillings­ objektivs heraus einziehbar ist bis die beiden Hinterlinsen dicht an die Film- und Mattscheibenebene herangerückt sind.
2. Zweihäusige, spiegellose Stehbildcamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schlitten vorgesehen ist, auf dem die Camera zum Parallaxenausgleich verschiebbar ist.
3. Zweihäusige, spiegellose Stehbildcamera nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Rechteckkupplung ein Filterfach für Rechteckfilter vorgesehen ist.
4. Zweihäusige, spiegellose Stehbildcamera nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Filmfenster kreisrund ist.
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