DE19830048C2 - Spinnmaschine mit pneumatisch belasteten Oberwalzentrag- und Belastungsarmen - Google Patents
Spinnmaschine mit pneumatisch belasteten Oberwalzentrag- und BelastungsarmenInfo
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- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H5/00—Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
- D01H5/18—Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
- D01H5/46—Loading arrangements
- D01H5/52—Loading arrangements using fluid pressure
- D01H5/525—Loading arrangements using fluid pressure for top roller arms
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Description
Die Erfindung betrifft eine Spinnmaschine mit pneumatisch
belasteten Oberwalzentrag- und Belastungsarmen, die mittels
Stützen an einer Tragstange der Maschine befestigt sind.
Bei diesen Spinnmaschinen erfolgt die zentrale Druckluftver
sorgung für die einzelnen Oberwalzentrag- und Belastungsarme
über eine zentrale Druckluftleitung, die als Schlauch entlang
den Längsseiten der Maschine geführt ist. Von dieser zentralen
Leitung zweigen weitere Schlauchleitungen zu den Oberwalzen
trag- und Belastungsarmen ab. Sämtliche Schlauchleitungen sind
jedoch verletzungsanfällig und benötigen außerdem einen zu
sätzlichen Einbauraum.
Die DE 37 32 132 C2 schlägt vor, die Druckluftversorgungslei
tung innerhalb der Tragschiene zu führen, wobei die Tragschie
ne einen Kanal für die Druckluftversorgung aufweist. Nachtei
lig ist jedoch hierbei, dass ein Anschlussstück zwischen einer
Anschlussleitung und der Tragstange sowie ein zwei Teilstücke
der Tragstange verbindendes Kuppelstück außen an der Tragstan
ge angebracht sind, die somit nach wie vor einen zusätzlichen
Einbauraum erfordern. Außerdem können die außen angeordneten
Anschluss- und Kuppelstücke einer Beschädigungsgefahr ausge
setzt sein. Ferner erfordert die dichte Verbindung zwischen
dem Anschlussstück und den Kuppelstücken eine plane Kontakt
fläche sowohl an dem Anschlussstück und den Kuppelstücken wie
auch an den Tragstangenteilstücken. Dies bedeutet einen rela
tiv hohen Fertigungsaufwand.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Spinnmaschine der genannten Art dahingehend zu verbessern,
dass die zentrale Druckluftzuführung unempfindlicher gegen
Beschädigungen ist und keinen zusätzlichen Einbauraum benö
tigt.
Die Aufgabe wird mit einer Spinnmaschine der eingangs genann
ten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Tragstange von
an der Maschine befestigten, Druckluft führenden Mehrkantrohr
stücken gebildet ist, die an ihren Enden jeweils mit Abschluß
elementen versehen sind, wobei in stirnseitigen Öffnungen der
Abschlußelemente zweier benachbarter Mehrkantrohrstücke ein
Verbindungsrohrstück einsetzbar ist.
Bei der erfindungsgemäß gestalteten Spinnmaschine dient die
Tragstange für die Oberwalzentrag- und Belastungsarme gleich
zeitig als zentrale Druckluftführung. Eine separate, verlet
zungsanfällige Schlauchleitung für die Druckluftzuführung kann
hier also entfallen. Das Zusammensetzen der Tragstange aus
Einzelrohrstücken, die mit Hilfe von Abschlußelementen und
Verbindungsrohrstücken leitend miteinander verbunden sind,
erlaubt einen modularen Aufbau der Tragstange und Druckluftzu
führung für Spinnmaschinen unterschiedlicher Länge.
Die Abschlußelemente können dichtend, vorzugsweise mittels
eines Klebers, in die Enden der Mehrkantrohrstücke eingesetzt
sein. Die Verbindungsrohrstücke lassen sich beispielsweise mit
O-Ring-Dichtungen in die stirnseitigen Öffnungen der Abschluß
elemente einsetzen.
Weitere Vorteile ergeben sich dadurch, daß die Mehrkantrohr
stücke im Bereich der Abschlußelemente an der Maschine befe
stigt werden können, wobei die Abschlußelemente den Innenraum
der Mehrkantrohrstücke gegen die Befestigungsstellen abdich
ten. Vorzugsweise können dabei die Befestigungsstellen der
Mehrkantrohrstücke in einem Bereich der Abschlußelemente an
geordnet sein, der nicht druckluftführend ist, und die Dich
tung zwischen dem Abschlußelement und dem Mehrkantrohrstück
kann vom Ende des Mehrkantrohrstücks aus gesehen innerhalb der
Befestigungsstelle angeordnet sein. Dadurch wird vermieden,
daß beispielsweise eine Bohrung für eine Schraubverbindung
zwischen dem Mehrkantrohrstück und der Maschine abgedichtet
werden muß. Die Druckluft wird vollständig um die Befesti
gungsstelle herumgeführt. Die Abschlußelemente versteifen
außerdem die Mehrkantrohre.
In die stirnseitigen Öffnungen der Abschlußelemente können
auch Blindstopfen oder Druckluft-Schlauchleitungen einsetzbar
sein. Ein Blindstopfen ist beispielsweise am Ende der gesamten
Tragstange einsetzbar. Sind beidseitig der Maschine druckluft
führende Tragstangen angeordnet, so können diese mittels einer
Schlauchleitung verbunden sein, die in die stirnseitigen Öff
nungen der Abschlußelemente einsetzbar sind.
Nachfolgend wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer
druckluftführenden Tragstange einer Spinnmaschine anhand der
Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht
zweier benachbarter Mehrkantrohrstücke
einer Tragstange;
Fig. 2 eine Stirnansicht eines Abdichtelements
der Mehrkantrohrstücke aus Fig. 1;
Fig. 3 eine weitere Ausführungsform zweier Ab
schlußelemente für Mehrkantrohrstücke.
Fig. 1 zeigt von einer Tragstange einer Spinnmaschine zwei
Mehrkantrohrstücke 10 und 11, die hier als Vierkantrohrstücke
ausgebildet sind. Die Mehrkantrohrstücke 10 und 11 sind an
ihren benachbarten Enden jeweils mit Abschlußelementen 12, 13
versehen. Die Abschlußelemente 12 und 13 weisen an ihrer in
Richtung Inneres der Mehrkantrohrstücke 10 und 11 zeigenden
Seite eine umlaufende Nut 14, 15 auf, in die ein Kleber ein
füllbar ist, der die Abschlußelemente 12, 13 gegenüber den
Mehrkantrohrstücken 10 und 11 abdichtet. An ihrer außenlie
genden Stirnseite sind die Abdichtelemente 12, 13 mit einer
aus Fig. 2 ersichtlichen Öffnung 16 versehen, in die ein Ver
bindungsrohrstück 17, das mit O-Ring-Dichtungen 18, 19 ver
sehen ist, einsetzbar ist. Dieses Verbindungsrohrstück 17
stellt die Druckluftverbindung zwischen den Mehrkantrohrstüc
ken 10 und 11 dar. Am Ende der durch Mehrkantrohrstücke 10, 11
gebildeten Tragstange kann in der Öffnung 16 jedoch auch ein
Blindstopfen oder eine Schlauchleitung zur Verbindung mit
einer Tragstange auf der anderen Maschinenseite verankerbar
sein. Die Abschlußelemente 12 und 13 weisen außerdem Bohrun
gen 20 und 21 für die Befestigung der Mehrkantrohrstücke 10
und 11 an der hier nicht näher dargestellten Maschine auf. Die
Bohrungen 20 und 21 befinden sich in einem Bereich, der nicht
von Druckluft durchströmt wird. Die Druckluft wird vielmehr
oberhalb an den Bohrungen 20 und 21 vorbeigeleitet und durch
das Verbindungsrohrstück 17 geführt. Dadurch müssen die Boh
rungen 20 und 21 nicht abgedichtet werden. Die Dichtungsstel
len 14 und 15 der Abschlußelemente 12 und 13 liegen vom Ende
der Mehrkantrohrstücke 10 und 11 aus gesehen rohreinwärts
gegenüber den Befestigungsstellen 20, 21.
Fig. 3 zeigt eine alternative Gestaltung von Abschlußelemen
ten 12', 13', die nicht wie die Abschlußelemente 12 und 13 mit
umlaufenden Nuten 14 und 15 für einen Kleber versehen sind,
sondern statt dessen verjüngte Endbereiche 22 und 23 aufwei
sen, auf die ein hier nicht dargestellter Dichtungsring aufge
schoben werden kann. Der übrige Aufbau der Abschlußelemen
te 12' und 13' entspricht demjenigen der Abschlußelemente 12
und 13.
Claims (7)
1. Spinnmaschine mit pneumatisch belasteten Oberwalzentrag-
und Belastungsarmen, die mittels Stützen an einer Trag
stange der Maschine befestigt sind, dadurch gekennzeich
net, daß die Tragstange von an der Maschine befestigten,
Druckluft führenden Mehrkantrohrstücken (10, 11) gebildet
ist, die an ihren Enden jeweils mit Abschlußelemen
ten (12, 13; 12', 13') versehen sind, wobei in stirnseiti
gen Öffnungen (16) der Abschlußelemente (12, 13; 12', 13')
zweier benachbarter Mehrkantrohrstücke (10, 11) ein Ver
bindungsrohrstück (17) einsetzbar ist.
2. Spinnmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Abschlußelemente (12, 13; 12', 13') dichtend in die
Enden der Mehrkantrohrstücke (10, 11) eingesetzt sind.
3. Spinnmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Abschlußelemente (12, 13) mittels eines Klebers dich
tend in die Enden der Mehrkantrohrstücke (10, 11) einge
setzt sind.
4. Spinnmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verbindungsrohrstücke (17) mit
O-Ring-Dichtungen (18, 19) in die stirnseitigen Öffnun
gen (16) der Abschlußelemente (12, 13; 12', 13') einge
setzt sind.
5. Spinnmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Mehrkantrohrstücke (10, 11) im Be
reich der Abschlußelemente (12, 13; 12', 13') an der Ma
schine befestigt sind, wobei die Abschlußelemen
te (12, 13; 12', 13') den Innenraum der Mehrkantrohrstüc
ke (10, 11) gegen die Befestigungsstellen (20, 21) abdich
ten.
6. Spinnmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Befestigungsstellen (20, 21) der Mehrkantrohrstüc
ke (10, 11) in einem Bereich der Abschlußelemente (12, 13)
angeordnet sind, der nicht druckluftführend ist, und die
Dichtung (14, 15) zwischen den Abschlußelementen (12, 13)
und den Mehrkantrohrstücken (10, 11) vom Ende der Mehr
kantrohrstücke (10, 11) aus gesehen gegenüber den Befesti
gungsstellen (20, 21) rohreinwärts angeordnet sind.
7. Spinnmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß in die stirnseitigen Öffnungen (16)
der Abschlußelemente (12, 13; 12', 13') Blindstopfen oder
Druckluft-Schlauchleitungen einsetzbar sind.
Priority Applications (5)
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| DE1998130048 DE19830048C2 (de) | 1998-07-04 | 1998-07-04 | Spinnmaschine mit pneumatisch belasteten Oberwalzentrag- und Belastungsarmen |
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