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DE19829212A1 - Einrichtung zur Verbindung eines primären PCI-Busses eines Computersystems mit einem sekundären PCI-Bus - Google Patents

Einrichtung zur Verbindung eines primären PCI-Busses eines Computersystems mit einem sekundären PCI-Bus

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DE19829212A1
DE19829212A1 DE1998129212 DE19829212A DE19829212A1 DE 19829212 A1 DE19829212 A1 DE 19829212A1 DE 1998129212 DE1998129212 DE 1998129212 DE 19829212 A DE19829212 A DE 19829212A DE 19829212 A1 DE19829212 A1 DE 19829212A1
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DE
Germany
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pci
primary
bus
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interface logic
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Withdrawn
Application number
DE1998129212
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English (en)
Inventor
Dieter Baumann
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Wincor Nixdorf International GmbH
Original Assignee
Siemens Nixdorf Informationssysteme AG
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Publication date
Application filed by Siemens Nixdorf Informationssysteme AG filed Critical Siemens Nixdorf Informationssysteme AG
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F13/00Interconnection of, or transfer of information or other signals between, memories, input/output devices or central processing units
    • G06F13/38Information transfer, e.g. on bus
    • G06F13/40Bus structure
    • G06F13/4004Coupling between buses
    • G06F13/4027Coupling between buses using bus bridges
    • G06F13/4045Coupling between buses using bus bridges where the bus bridge performs an extender function

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  • Computer Hardware Design (AREA)
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Abstract

Die Verbindung des primären PCI-Busses (1) mit dem sekundären PCI-Bus (2) erfolgt mittels einer besonderen PCI to PCI-Bridge mit einer bidirektionalen Datenübertragungsstrecke (4) zwischen zwei an den primären bzw. sekundären PCI-Bus angeschlossenen PCI-Schnittstellenlogiken (3, 5), die jeweils PCI-Buszyklen in das Protokoll der Datenübertragungsstrecke und umgekehrt das Protokoll der Datenübertragungsstrecke in PCI-Buszyklen umsetzen. Die Einrichtung nach der Erfindung kann zur softwaretransparenten PCI-Bus-Teilnehmererweiterung bei mit PCI-Bus versehenen Computern verwendet werden.

Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Der sogenannte PCI (Peripheral Component Interconnect)-Bus wird heute bei leistungsfähigen Personal Computern und Work­ stations verbreitet eingesetzt. Er ist zur Übertragung von Daten innerhalb eines Computersystems mit sehr hoher Daten­ übertragungsrate geeignet. Bei einer Standardbusbreite von 32 Bit läßt sich damit maximal eine Datenübertragungsrate von 133 MByte/s erreichen.
Es ist bekannt, einen mit einem PCI-Bus ausgestatteten Compu­ ter noch mit einem zweiten PCI-Bus zu versehen, falls im je­ weiligen Computersystem viele PCI-Steckkarten und/oder PCI- Baugruppen arbeiten sollen. Zum Betreiben des zusätzlichen PCI-Busses ist eine sogenannte PCI to PCI-Bridge erforder­ lich, also eine Logikschaltung, die eine Verbindung zwischen zwei unabhängigen PCI-Bussen herstellt. Der eine dieser PCI- Busse wird als primärer PCI-Bus und der andere als sekundärer PCI-Bus bezeichnet.
Der primäre PCI-Bus ist derjenige PCI-Bus an einer PCI to PCI-Bridge, der am nächsten zum Prozessor (CPU; Central Processing Unit) ist, und der sekundäre PCI-Bus derjenige PCI-Bus, der vom Prozessor weiter-entfernt liegt. PCI to PCI- Bridges, also Chipbausteine, die an einen primären PCI-Bus eines Computersystems einen sekundären PCI-Bus anschließen, sind heute bekannt.
Die beiden PCI-Busse müssen hierbei aber unmittelbar neben­ einander angeordnet sein und sind über die PCI to PCI-Bridge verbunden. Der Abstand der beiden PCI-Busse beträgt dabei et­ wa 5 cm. Eine Erweiterung des primären PCI-Busses durch einen in größerer räumlicher Distanz angeordneten sekundären PCI- Bus, z. B. in einem anderen Gehäuse, ist nicht möglich. Eine nachträgliche Erweiterung von Geräten, also beispielsweise eines Personal Computers oder einer Workstation, ist eben­ falls nicht möglich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Maßnahmen anzuge­ ben, durch die ein Computersystem mit PCI-Bus in seiner An­ zahl der anschließbaren PCI-Bus-Teilnehmer (PCI-Steckkarten, PCI-Baugruppen) erweitert werden kann, wobei diese PCI-Bus- Teilnehmer vom vorhandenen PCI-Bus räumlich relativ weit ent­ fernt sein können, sich also beispielsweise in einem zusätz­ lichen Gehäuse außerhalb des eigentlichen Computers befinden können. Die Erweiterung soll dabei für die existierende Soft­ ware transparent sein.
Diese Aufgabe wird bei einer entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ausgebildeten Einrichtung zur Verbindung eines primären PCI (Peripheral Component Interconnect)-Busses eines Computersystems mit einem sekundären PCI-Bus des Computersy­ stems mittels einer sogenannten PCI to PCI-Bridge, durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Gemäß der Erfindung besteht die PCI to PCI-Bridge aus drei Teilen, nämlich
zum ersten aus einer an den primären PCI-Bus angeschlossenen und daran räumlich nah angeordneten primären PCI-Schnitt­ stellenlogik, die PCI-Buszyklen in das Protokoll einer bidi­ rektionalen Datenübertragungsstrecke umsetzt und umgekehrt das Protokoll der Datenübertragungsstrecke in PCI-Buszyklen umsetzen kann,
zum zweiten aus einer an den sekundären PCI-Bus angeschlosse­ nen und daran räumlich nah angeordneten sekundären PCI- Schnittstellenlogik, die PCI-Buszyklen in das Protokoll der bidirektionalen Datenübertragungsstrecke umsetzt und umge­ kehrt das Protokoll der Datenübertragungsstrecke in PCI- Buszyklen umsetzen kann, und
zum dritten aus der eine Datenübertragungsverbindung zwischen der primären und der sekundären PCI-Schnittstellenlogik in beiden Richtungen bildenden bidirektionalen Datenübertra­ gungsstrecke.
Diese drei Bestandteile im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 verhalten sich nach außen (Businterface, Register, . . .) wie eine PCI to PCI-Bridge. Dies bedeutet, daß -keine speziel­ le Software notwendig ist, um PCI-Bausteine und PCI-Steck­ karten am sekundären PCI-Bus zu betreiben. Die bidirektionale Verbindung der beiden PCI-Schnittstellenlogiken (PCI-Inter­ faces) über die dazwischen liegende Datenübertragungsstrecke ermöglicht eine räumliche Trennung von primärem und sekundä­ rem PCI-Bus.
Ein wesentlicher Gedanke der Erfindung kann darin gesehen werden, eine Datenübertragungsstrecke mit einer PCI-Schnitt­ stellenlogik zu versehen, so daß sich diese genauso verhält wie eine PCI to PCI-Bridge. Dadurch können also ein primärer und ein sekundärer PCI-Bus transparent für die Software räum­ lich getrennt werden.
Zweckmäßige Weiterbildungen der Einrichtung nach der Erfin­ dung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die primäre und die sekundäre PCI-Schnittstellenlogik können eine Umsetzung in eine serielle Signalisierung beinhalten. Dadurch kann die zwischen den beiden PCI-Schnittstellenlogi­ ken liegende Datenübertragungsstrecke eine serielle Verbin­ dung sein, wodurch der Aufwand und die Kosten der Leitungen und der Steckverbindungen geringer sind als bei einer paral­ lelen Übertragung.
Eine Anwendung der Einrichtung nach der Erfindung besteht in der Erweiterung eines bereits voll ausgebauten Computers durch ein Zusatzgehäuse, in welchem sich PCI-Steckkarten bzw. PCI-Bausteine befinden.
Eine weitere Anwendung der Einrichtung nach der -Erfindung be­ steht im Anschluß einer bocking-Station an einen Notebook- Rechner über eine bidirektionale Verbindung mit jeweils einer PCI-Schnittstellenlogik in jedem der beiden Geräte.
In der beigefügten Figur ist zur weiteren Erläuterung der Er­ findung ein prinzipielles Blockschaltbild einer Einrichtung nach der Erfindung dargestellt.
In der Figur ist eine Einrichtung zur Verbindung eines primä­ ren PCI-Busses 1 eines Computersystems mit einem sekundären PCI-Bus 2 des Computersystems in Form einer entsprechend der Erfindung ausgebildeten PCI to PCI-Bridge dargestellt. Der primäre PCI-Bus 1 ist derjenige PCI-Bus an der PCI to PCI- Bridge, der am nächsten zur Rechner-CPU ist, während der se­ kundäre PCI-Bus 2 derjenige PCI-Bus an der PCI to PCI-Bridge ist, der am entferntesten zur Rechner-CPU ist.
Die entsprechend der Erfindung ausgebildete PCI to PCI-Bridge besteht aus drei Teilen:
Als ersten Bestandteil weist sie eine an den primären PCI-Bus 1 angeschlossene und daran räumlich nahe angeordnete primäre PCI-Schnittstellenlogik (PCI-Interface) 3 auf, die PCI-Bus­ zyklen in das Protokoll einer bidirektionalen Datenübertra­ gungsstrecke 4 umsetzt und umgekehrt das Protokoll der Daten­ übertragungsstrecke 4 in PCI-Buszyklen umsetzen kann.
Als zweiten Bestandteil weist die entsprechend der Erfindung ausgebildete PCI to PCI-Bridge eine an den sekundären PCI-Bus 2 angeschlossene und daran räumlich nahe angeordnete sekundä­ re PCI-Schnittstellenlogik 5 auf, die PCI-Buszyklen in das Protokoll der bidirektionalen Datenübertragungsstrecke 4 um­ setzt und umgekehrt das Protokoll der Datenübertragungsstrec­ ke 4 in PCI-Buszyklen umsetzen kann.
Als dritten Bestandteil umfaßt die entsprechend der Erfindung ausgebildete PCI to PCI-Bridge die bereits erwähnte, eine Da­ tenübertragungsverbindung zwischen der primären und der se­ kundären PCI-Schnittstellenlogik 3 bzw. 5 in beiden Richtun­ gen bildende bidirektionale Datenübertragungsstrecke 4.
Zum Betreiben von PCI-Bausteinen und PCI-Steckkarten am se­ kundären PCI-Bus 2 ist keine spezielle Software erforderlich. Die bidirektionale Verbindung der beiden PCI-Schnittstellen­ logiken 3 und 5 mittels der Datenübertragungsstrecke 4 ermög­ licht die räumliche Trennung zwischen dem primären PCI-Bus 1 und dem sekundären PCI-Bus 2.

Claims (7)

1. Einrichtung zur Verbindung eines primären PCI (Peripheral Component Interconnect)-Busses eines Computersystems mit ei­ nem sekundären PCI-Bus des Computersystems mittels einer so­ genannten PCI to PCI-Bridge, d. h. einer eine Verbindung zwi­ schen zwei unabhängigen PCI-Bussen herstellenden Logik, da­ durch gekennzeichnet, daß die PCI to PCI-Bridge aus drei Teilen besteht, nämlich
zum ersten aus einer an den primären PCI-Bus (1) angeschlos­ senen und daran räumlich nah angeordneten primären PCI- Schnittstellenlogik (3), die PCI-Buszyklen in das Protokoll einer bidirektionalen Datenübertragungsstrecke (4) umsetzt und umgekehrt das Protokoll der Datenübertragungsstrecke in PCI-Buszyklen umsetzen kann,
zum zweiten aus einer an den sekundären PCI-Bus (2) ange­ schlossenen und daran räumlich nah angeordneten sekundären PCI-Schnittstellenlogik (5), die PCI-Buszyklen in das Proto­ koll der bidirektionalen Datenübertragungsstrecke umsetzt und umgekehrt das Protokoll der Datenübertragungsstrecke in PCI- Buszyklen umsetzen kann, und
zum dritten aus der eine Datenübertragungsverbindung zwischen der primären und der sekundären PCI-Schnittstellenlogik in beiden Richtungen bildenden bidirektionalen Datenübertra­ gungsstrecke (4).
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß der primäre und der sekundäre Bus (1, 2) und damit auch die über die bidirektionale Datenübertragungsstrecke (4) verbundenen beiden PCI-Schnittstellenlogiken (3, 5) räumlich voneinander entfernt angeordnet sind, also nicht unmittelbar benachbart angeordnet sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich­ net, daß der primäre und der sekundäre Bus (1, 2) und damit auch die über die bidirektionale Datenübertragungsstrecke (4) verbundenen beiden PCI-Schnittstellenlogiken (3, 5) in zwei verschiedenen Gehäusen untergebracht sind.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich­ net, daß sich der primäre PCI-Bus (1) innerhalb eines voll ausgebauten Computergehäuses befindet, das zur Erweiterung des Computersystems auch die primäre PCI-Schnittstellenlogik (3) enthält, an die eine bidirektionale Datenübertragungs­ strecke (4) zu einem Zusatzgehäuse angeschlossen ist, in dem sich außer PCI-Steckkarten und/oder PCI-Bausteinen ein diese versorgender sekundärer PCI-Bus (2) befindet, der über die im Zusatzgehäuse vorgesehene sekundäre PCI-Schnittstellenlogik (5) mit der mit ihrem anderen Ende zum Computergehäuse füh­ renden und dort an die primäre PCI-Schnittstellenlogik ange­ schlossenen bidirektionalen Datenübertragungsstrecke verbun­ den ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich­ net, daß sich der primäre PCI-Bus (1) in einem sogenannten Notebook-Rechner befindet, der auch die primäre PCI-Schnitt­ stellenlogik (3) enthält, an die eine bidirektionale Daten­ übertragungsstrecke (4) zu einer sogenannten Docking-Station angeschlossen ist, in der sich außer PCI-Steckkarten und/oder PCI-Bausteinen ein diese versorgender sekundärer PCI-Bus (2) befindet, der über die in der Docking-Station vorgesehene se- - kundäre PCI-Schnittstellenlogik (5) mit der mit ihrem anderen Ende an den Notebook-Rechner führenden und dort an die pri­ märe PCI-Schnittstellenlogik angeschlossenen bidirektionalen Datenübertragungsstrecke verbunden ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich­ net, daß ein Gerät dadurch erweitert ist, daß ein vorhande­ ner PCI-Bus einen primären PCI-Bus (1) bildet, der mit einer primären PCI-Schnittstellenlogik (3) verbunden ist, und daß zur Erweiterung ein davon entfernt angeordneter sekundärer PCI-Bus (2) vorgesehen ist, der an eine sekundäre PCI- Schnittstellenlogik (5) angeschlossen ist, und daß zwischen den beiden im Gerät räumlich getrennten PCI-Schnittstellenlo­ giken (3, 5) die bidirektionale Datenübertragungsstrecke (4) liegt.
7. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß die primäre und die sekun­ däre PCI-Schnittstellenlogik (3, 5) eine Umsetzung in eine serielle Signalisierung enthalten und daß die bidirektionale Datenübertragungsstrecke (4) eine serielle Datenübertragungs­ strecke ist.
DE1998129212 1998-06-30 1998-06-30 Einrichtung zur Verbindung eines primären PCI-Busses eines Computersystems mit einem sekundären PCI-Bus Withdrawn DE19829212A1 (de)

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