DE19829071A1 - Sohlenaufbau für einen Schuh oder eine Einlegesohle mit mindestens zwei Schichten - Google Patents
Sohlenaufbau für einen Schuh oder eine Einlegesohle mit mindestens zwei SchichtenInfo
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Abstract
Sohlenaufbau für einen Schuh oder eine Einlegesohle mit mindestens zwei Schichten, wobei eine obere diffusionsoffene Schicht sowie eine davon beabstandete untere Schicht vorhanden sind und zwischen diesen beiden Schichten eine Zwischenschicht mit saugfähigen Fasern eingebracht ist, die mit zumindest einem Wirkstoff beaufschlagt ist.
Description
Die Erfindung betrifft einen Sohlenaufbau für einen
Schuh oder eine Einlegsohle mit mindestens zwei
Schichten sowie ein Verfahren zu dessen Herstel
lung.
Unter Sohlenaufbau wird im Sinne der Erfindung der
unter der Fußsohle des Benutzers befindliche Teil
des Schuhs verstanden, der auch als Einlegesohle
ausgebildet sein kann. Füße von Menschen, insbeson
dere deren Sohlen, sind Körperteile, die zu einer
hohen Schweißabgabe neigen. Dies ist insbesondere
deshalb problematisch, weil die Füße oft stunden
lang in Schuhe eingebettet sind, die im Gegensatz
zu anderen Kleidungsstücken für eine intensive Rei
nigung nur schwer zugänglich sind, mit der Folge,
daß dort teilweise eine erhebliche Geruchsentwick
lung entsteht. Da Schuhe zudem so ausgelegt sind,
daß sie das Eindringen von Nässe verhindern, ist es
kaum verwunderlich, daß ein Abtransport der durch
Transpiration der Füße entstehenden Feuchtigkeit
nur langsam vor sich geht. Das Innere von Schuhen
ist daher häufig feucht, so daß dort eine Atmo
sphäre entstehen kann, in der sich Bakterien und
Pilze gut vermehren. Verletzungen an Füßen, wie
beispielsweise Blasen, heilen in einem derartigen
Umfeld nur langsam.
Zur Lösung dieses Problems sind Einlegesohlen be
kannt, die die Feuchtigkeit aufnehmen und zum Teil
auch mit antibakteriellen Mitteln und Duftstoffen
versehen sind. In der europäischen Patentanmeldung
EP 0 693 259 A2 ist eine Sohlenanordnung beschrie
ben, in der einzelne Teile der Sohle, etwa da gele
gen, wo sich die meisten Schweißdrüsen am Fuß be
finden, ausgewechselt werden können. Auch diese
auswechselbaren Elemente haben die bekannten Vor
teile der Einlegesohlen. Bisher ist jedoch nicht
gelungen, einen kompakten, haltbaren und dabei ein
fach herstellbaren Sohlenaufbau zu schaffen, in dem
Wirkstoff in hoher Konzentration eingebracht und
von der Fußsohle, aber auch vom übrigen Schuh abge
schottet ist, sodaß der Wirkstoff gezielt freige
setzt wird.
Die Erfindung hat sich demgegenüber die Aufgabe ge
stellt, einen Sohlenaufbau zu schaffen, der die
eben genannten Eigenschaften hat.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß eine obere diffusionsoffene Schicht sowie eine
davon beabstandete untere Schicht vorhanden sind
und zwischen diesen beiden Schichten eine Zwischen
schicht mit saugfähigen Fasern eingebracht ist, die
mit zumindest einem Wirkstoff beaufschlagt ist.
Obere und untere Schicht schützen die mit Wirkstoff
versehene Zwischenschicht vor Zerstörung oder Zer
setzung, machen also den Sohlenaufbau haltbar. Sie
gewährleisten weiterhin eine längere Wirksamkeit,
indem sie die Freisetzung der Wirkstoffe verlang
samen, und schotten die Zwischenschicht zudem gegen
direkten Kontakt mit Fußsohle oder Schuh ab. Auf
grund der Saugfähigkeit ist die Zwischenschicht im
stande, erhebliche Mengen der Wirkstoffe zu spei
chern, zumindest in flüssiger Form, und die im
Schuh entstehende Feuchtigkeit zumindest teilweise
zu binden. Die Schichtung ermöglicht eine gezielte
Positionierung der Wirkstoffe im Sohlenaufbau, wo
sie in konzentrierter Form eingebracht werden kön
nen, so daß sich ein leichter Sohlenaufbau verwirk
lichen läßt. Durch die diffusionsoffene obere
Schicht hindurch werden die Wirkstoffe freigesetzt,
und zudem kann Feuchtigkeit, die sich in der Zwi
schenschicht oder unteren Schicht befindet, während
des Trocknungsprozeßes entweichen.
Sohlen von Schuhen sind, wie bereits erwähnt, häu
fig feucht. Dadurch entstehen ideale Bedingungen
zur Vermehrung von Bakterien und Pilzen. Zur Be
kämpfung schlägt die Erfindung vor, bakteriostati
sche, bakterizide oder auch fungizide Wirkstoffe in
der Zwischenschicht einzubringen.
Die Transpiration der Fußsohlen kann weiterhin zu
einer unangenehmen Geruchsbildung in den Schuhsoh
len beitragen. Zur Neutralisierung ist die Zwi
schenschicht daher vorzugsweise mit zumindest einem
Duftstoff versehen.
Aufgrund der saugfähigen Fasern ist die Zwischen
schicht auch in der Lage, Fußnässe aufzunehmen und
zu speichern, was jedoch nicht dauerhaft erfolgen
sollte, da Wirkstoffe in einem feuchten Umfeld un
nötig schnell ihre Wirksamkeit verlieren können.
Zudem ist die Zwischenschicht bereits aufgrund der
eingebrachten Wirkstoffe teilweise gesättigt, sodaß
die Feuchtigkeitsaufnahme deutlich herabgesetzt
ist. Um Abhilfe zu schaffen, sieht die Erfindung
die Verwendung saugfähigen Materials auch in der
unteren Schicht vor, an die dann Feuchtigkeit, die
in der Zwischenschicht auftritt, zumindest teil
weise abgegeben wird.
Obere Schicht, untere Schicht oder beide Schichten
können aus Schaumstoffen bestehen, die je nach
Grundmaterial und Verarbeitung Feuchtigkeit aufneh
men oder hindurchdiffundieren lassen können. Solche
Materialien sind in der Regel weich und tragen sich
daher angenehm. Zudem lassen sie sich gut, wie spä
ter näher erläutert wird, mit Fasern aus der Zwi
schenschicht verbinden.
Alternativ dazu ist auch Fasermaterial für die un
tere und/oder obere Schicht gut geeignet. Es hat
ähnliche Vorzüge wie Schaumstoff, kann auch saugfä
hig oder diffusionsoffen sein und trägt sich eben
falls angenehm.
Die obere Schicht muß diffusionsoffen sein. Diese
Eigenschaft läßt sich gut verwirklichen durch ein
Vlies, insbesondere aus Polyester oder Synthetik.
Auch für die untere und Zwischenschicht ist ein
Vlies gut geeignet. Es muß allerdings, zumindest in
der Zwischenschicht, möglichst jedoch auch in der
unteren Schicht, saugfähig sein. Als Materialien
empfehlen sich insbesondere Viskose, Baumwolle oder
Polyamide.
Die Schichten eines erfindungsgemäßen Sohlenaufbaus
sind idealerweise dick genug, damit die obere
Schicht die Feuchtigkeit gut von den Fußsohlen ab
schottet und die untere Schicht ausreichende Mengen
an Feuchtigkeit speichern kann. Dabei sollten der
Gesamtsohlenaufbau jedoch nicht zu schwer und auch
nicht so dick sein, damit die Sohle insgesamt nicht
schwammig wirkt. Um diese Eigenschaften zu erfül
len, hat die untere und obere Schicht jeweils ein
Flächengewicht von 300 bis 400 g/m2.
Die Zwischenschicht hat vorzugsweise ein Flächenge
wicht von 200-250 g/m2. Sie ist dann dick genug,
um erhebliche Mengen Wirkstoff aufzunehmen, zumin
dest dann, wenn die Schicht zum Großteil aus saug
fähigen Fasern besteht, und dabei dennoch recht
leicht bleibt.
Da die Zwischenschicht aus Fasermaterial besteht,
läßt sie sich mit den beiden anderen Schichten
durch Vernadeln verbinden, insbesondere dann, wenn
die obere oder untere Schicht ebenfalls aus Faser
material gebildet sind. Es ist aber auch möglich,
eine Schicht aus anderem Material, beispielsweise
aus Schaumstoff, mit einer Schicht aus Fasermate
rial zu vernadeln. Dieses Verfahren gewährleistet
eine feste Verbindung der Schichten untereinander
und ermöglicht zudem die Einführung saugfähiger Fa
sern aus der unteren oder Zwischenschicht in die
obere Schicht, so daß dort die Feuchtigkeit abge
führt wird. Die eingenadelten Fasern wirken dabei
wie Kanäle, die die Feuchtigkeit an die untere oder
an die Zwischenschicht weiterleiten.
Dem erfindungsgemäßen Sohlenaufbau steht ein weiter
Anwendungsbereich offen. Er kann in die Schuhsohlen
integriert oder als auswechselbare Einlegesohle ge
bildet sein. Die Verwendung ist möglich in Straßen-
und Sportschuhen, aber auch in Gummistiefeln, Ski
schuhen oder Bergschuhen. Der Sohlenaufbau ist
sowohl für Herren- als auch für Damenschuhe ge
eignet und kann zudem als Träger eines Fußbettes
dienen. Um all diese unterschiedlichen Formen mit
relativ geringem Aufwand herzustellen, schlägt die
Erfindung vor, zumindest eine der drei Schichten
mit einem Anteil formbaren Materials zu versehen
und gegebenenfalls später zu formen. Dazu eignen
sich insbesondere Schmelzfasern. Der Sohlenaufbau
läßt sich in diesem Fall thermisch prägen.
Ein Sohlenaufbau, insbesondere wenn er aus Faserma
terial oder Schaumstoff besteht, kann sich durch
Bewegung der Füße statisch aufladen, was unangenehm
ist und möglicherweise einen Juckreiz zur Folge
hat. Dem kann Abhilfe geschaffen werden durch einen
Sohlenaufbau, der elektrisch leitfähig ist. Diese
Eigenschaft ist erreichbar durch Einbringung leit
fähiger Fasern, insbesondere aus Kohlenstoff oder
Stahl, die die Ladungen abführen können. Werden
Schichten miteinander vernadelt, so reicht es mög
licherweise bereits aus, leitfähige Fasern nur in
einer der drei Schichten vorzusehen, weil dann
leitfähige Fasern auch in die anderen Schichten
eingeführt werden. Zudem lassen sich statische La
dungen des gesamten menschlichen Körpers durch
Schuhe mit entsprechenden Sohlen kontinuierlich ab
leiten. Stromschläge, die durch plötzliche Entla
dungen entstehen könnten, werden damit vermieden.
Insbesondere aber sind entsprechende Schuhe bei Be
arbeitung elektronischer Geräte empfehlenswert,
weil eine Beschädigung durch möglicherweise auftre
tende Entladungsströme unterbleibt. Auch für ent
sprechende Spezialschuhe ist also ein derart ausge
stalteter Sohlenaufbau geeignet.
Besonders problematisch ist die Transpiration der
Füße in Sportschuhen, da einerseits bei sportlicher
Betätigung eine starke Schweißbildung stattfindet
und andererseits Sportschuhe häufig aus wenig at
mungsaktiven Kunststoffen bestehen. Eine ähnliche
Problematik ergibt sich bei Gummistiefeln. Die
bleibende Einbringung von Duftstoffen und anderen
Wirkstoffen scheint hier besonders angebracht. Ge
rade in diesem Marktsegment gibt es jedoch viele
Billigfabrikate, bei denen ein aufwendiger Sohlen
aufbau nicht akzeptabel wäre oder die nur wenig
Platz dafür lassen. In diesem Fall kann als untere
Schicht auch ein Bändchengewebe, beispielsweise aus
Polypropylen, dienen. Ein solches Material ist dün
ner und preiswerter als ein Vlies.
Die obere Schicht kann auch das Obermaterial einer
Schuhsohle, insbesondere aus Leder, Gewebe oder
Cambrell, sein. Damit läßt sich der Sohlenaufbau
kompakt gestalten.
Bei einer oberen Schicht aus anderem Material kann
zusätzlich ein Obermaterial, insbesondere Leder,
Gewebe oder Cambrell aufkaschiert werden. Dadurch
ergibt sich ein zusätzlicher Schutz der oberen
Schicht und damit des gesamten Sohlenaufbaus.
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist die dau
erhafte Einbringung von Wirkstoffen, insbesondere
Duftstoffen, in eine Zwischenschicht. Zu diesem
Zweck sollte die Freisetzung der Wirkstoffe ver
langsamt werden. Eine vorteilhafte Weiterbildung
sieht daher vor, die Zwischenschicht oben und/oder
unten, also an der Grenze zur oberen und/oder unte
ren Schicht, mit einer perforierten Folie zu verse
hen, so daß ein Austritt nur an den Perforationen
möglich ist. Die Intensität des Duftstoffes ist da
durch weniger stark, hält dafür aber länger an.
Ist die Zwischenschicht mit perforierten Folien
versehen, so kann der Wirkstoff dennoch seitlich
entweichen. Um dies zu verhindern, kann die Zwi
schenschicht seitlich vorzugsweise umlaufend ver
schlossen werden. Unter Umständen ist jedoch er
wünscht, daß Wirkstoffe abschnittsweise austreten
können. Damit wird erkennbar, daß der Sohlenaufbau
mit einem Duft versehen ist, und auch die Duftnote
läßt sich beispielsweise beim Kauf testen.
Weiterhin wird ein Verfahren zur Herstellung eines
erfindungsgemäßen Sohlenaufbaus vorgeschlagen. Da
bei wird die Zwischenschicht zunächst mit Wirkstof
fen beaufschlagt, zwischen den beiden anderen
Schichten eingebracht und nachfolgend mit ihnen
verbunden.
Zur Beaufschlagung der Zwischenschicht mit Wirk
stoff empfiehlt sich ein Bad. Die saugfähigen Fa
sern können auf diese Weise große Mengen an Wirk
stoff aufnehmen. Dabei kann gleichzeitig eine Im
prägnierung erfolgen, so daß der Wirkstoff, insbe
sondere ein Duftstoff, gegen später eindringende
Feuchtigkeit geschützt wird.
Die Verbindung der Schichten untereinander erfolgt
vorzugsweise durch Vernadeln. Dieses Verfahren fügt
die Schichten fest und dauerhaft zusammen, ohne daß
ein Klebstoff oder ähnliches Mittel von Nöten wäre,
das den Transport der Feuchtigkeit oder der Wirk
stoffe im Sohlenaufbau beeinträchtigen könnte.
Weiterhin läßt sich eine Folie ohne zusätzlichen
Aufwand beim Vernadeln perforieren. Dazu wird
zunächst eine unperforierte Folie zwischen den ent
sprechenden Schichten eingebracht und der Sohlen
aufbau nachfolgend vernadelt. Die bis dahin unper
forierte Folie wird dabei mit Öffnungen versehen,
durch die später Wirkstoff oder Feuchtigkeit aus
dem Sohlenaufbau entweichen kann.
Findet in zumindest einer der Schichten ein formba
res Material Anwendung, so läßt sich der Sohlenauf
bau auch noch nach Verbindung der Schichten mitein
ander formen. Damit kann die Produktion unter
schiedlich geformter Sohlen weitgehend gleich ge
staltet werden. Eine Lieferung der Sohlen an den
Schuhhersteller ist auch in ungeformtem Zustand
möglich, die Formung kann der Schuhhersteller
selbst vornehmen. Dies ist mit gängigen Maschinen
insbesondere dann möglich, wenn das verformbare Ma
terial eine Schmelzfaser ist.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Er
findung lassen sich dem nachfolgenden Beschrei
bungsteil entnehmen, in dem anhand einer Figur, die
in prinzipienhafter Darstellung gehalten ist, ein
Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert
wird. Sie zeigt einen senkrechten Schnitt durch
einen erfindungsgemäßen Sohlenaufbau.
Der Sohlenaufbau besteht aus einer oberen Schicht
(1) und einer davon beabstandeten unteren Schicht
(2). Zwischen diesen beiden Schichten ist eine Zwi
schenschicht (3) eingebracht, die die Wirkstoffe
enthält und von der oberen Schicht (1) oder der un
teren Schicht (2) zudem jeweils durch eine perfo
rierte Folie (4) getrennt sein kann, so daß sicher
stellt ist, daß der Wirkstoff nur langsam austritt.
Insgesamt ergibt sich ein Sohlenaufbau, in dem ein
Wirkstoff in einer Zwischenschicht (3) definiert
eingebracht ist. Die obere Schicht (1) und die un
tere Schicht (2) schotten den Wirkstoff gegenüber
der Fußsohle oder dem restlichen Aufbau des Schuhs
ab. Mit dieser Anordnung läßt sich insbesondere ein
Schuh mit einem lang anhaltenden Duft versehen.
Claims (23)
1. Sohlenaufbau für einen Schuh oder eine Einlege
sohle mit mindestens zwei Schichten,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - eine obere diffusionsoffene Schicht sowie
- - eine davon beabstandete untere Schicht vorhanden sind und
- - zwischen diesen beiden Schichten eine Zwischen schicht mit saugfähigen Fasern eingebracht ist, die
- - mit zumindest einem Wirkstoff beaufschlagt ist.
2. Sohlenaufbau nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß zumindest einer der Wirkstoffe bakte
riostatisch und/oder bakterizid und/oder fungizid
ist.
3. Sohlenaufbau nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß zumindest einer der Wirkstoffe
ein Duftstoff ist.
4. Sohlenaufbau nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die untere
Schicht aus saugfähigem Material besteht.
5. Sohlenaufbau nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die untere
und/oder obere Schicht aus Schaumstoff besteht.
6. Sohlenaufbau nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die obere
und/oder untere Schicht aus Fasermaterial besteht.
7. Sohlenaufbau nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die obere Schicht ein Vlies, insbe
sondere aus Polyester oder Synthetik ist.
8. Sohlenaufbau nach Anspruch 6 oder 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß die untere Schicht und/oder die
Zwischenschicht ein Vlies, insbesondere aus Vis
kose, Baumwolle oder Polyamiden ist.
9. Sohlenaufbau nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die untere
und/oder obere Schicht ein Flächengewicht von 300-
400 g/m2 hat.
10. Sohlenaufbau nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischen
schicht ein Flächengewicht von 200-250 g/m2 hat.
11. Sohlenaufbau nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
zwei der drei Schichten miteinander vernadelt sind.
12. Sohlenaufbau nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die untere
und/oder obere und/oder die Zwischenschicht einen
Anteil formbaren Materials, insbesondere Schmelzfa
ser, enthält.
13. Sohlenaufbau nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die untere
und/oder obere und/oder die Zwischenschicht einen
Anteil leitfähiger Fasern, insbesondere aus Kohlen
stoff oder Stahl, enthält.
14. Sohlenaufbau nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die untere
Schicht aus einem Bändchengewebe, insbesondere aus
Polypropylen, besteht.
15. Sohlenaufbau nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die obere
Schicht das Obermaterial der Sohle, insbesondere
aus Leder, Gewebe oder Cambrell ist.
16. Sohlenaufbau nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf die obere
Schicht ein Obermaterial, insbesondere Leder, ein
Gewebe oder Cambrell aufkaschiert ist.
17. Sohlenaufbau nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der
Zwischenschicht und der oberen und/oder unteren
Schicht eine perforierte Folie eingebracht ist.
18. Sohlenaufbau nach Anspruch 17, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Zwischenschicht randseitig zumin
dest abschnittsweise verschlossen ist.
19. Verfahren zur Herstellung eines Sohlenaufbaus
nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Zwischenschicht mit Wirk
stoffen beaufschlagt, zwischen der unteren und obe
ren Schicht eingebracht wird und die Schichten
nachfolgend miteinander verbunden werden.
20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Zwischenschicht vor Einbringung
zwischen der unteren und oberen Schicht in einem
Bad mit Wirkstoffen beaufschlagt wird.
21. Verfahren nach Anspruch 19 oder 20, dadurch ge
kennzeichnet, daß zumindest zwei der drei Schichten
miteinander vernadelt werden.
22. Verfahren nach Anspruch 21, dadurch gekenn
zeichnet, daß zwischen der Zwischenschicht und der
unteren und/oder oberen Schicht eine unperforierte
Folie eingebracht wird, die erst nachfolgend durch
das Vernadeln perforiert wird.
23. Verfahren nach einem der Ansprüche 19 bis 22,
dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine der
Schichten eine Komponente formbaren Materials ent
hält und der Sohlenaufbau nach Verbindung der
Schichten geformt wird.
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