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DE19829071A1 - Sohlenaufbau für einen Schuh oder eine Einlegesohle mit mindestens zwei Schichten - Google Patents

Sohlenaufbau für einen Schuh oder eine Einlegesohle mit mindestens zwei Schichten

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DE19829071A1
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    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B17/00Insoles for insertion, e.g. footbeds or inlays, for attachment to the shoe after the upper has been joined
    • A43B17/10Insoles for insertion, e.g. footbeds or inlays, for attachment to the shoe after the upper has been joined specially adapted for sweaty feet; waterproof
    • A43B17/102Moisture absorbing socks; Moisture dissipating socks
    • A43B17/105Disposable
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B1/00Footwear characterised by the material
    • A43B1/0045Footwear characterised by the material made at least partially of deodorant means

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Abstract

Sohlenaufbau für einen Schuh oder eine Einlegesohle mit mindestens zwei Schichten, wobei eine obere diffusionsoffene Schicht sowie eine davon beabstandete untere Schicht vorhanden sind und zwischen diesen beiden Schichten eine Zwischenschicht mit saugfähigen Fasern eingebracht ist, die mit zumindest einem Wirkstoff beaufschlagt ist.

Description

Die Erfindung betrifft einen Sohlenaufbau für einen Schuh oder eine Einlegsohle mit mindestens zwei Schichten sowie ein Verfahren zu dessen Herstel­ lung.
Unter Sohlenaufbau wird im Sinne der Erfindung der unter der Fußsohle des Benutzers befindliche Teil des Schuhs verstanden, der auch als Einlegesohle ausgebildet sein kann. Füße von Menschen, insbeson­ dere deren Sohlen, sind Körperteile, die zu einer hohen Schweißabgabe neigen. Dies ist insbesondere deshalb problematisch, weil die Füße oft stunden­ lang in Schuhe eingebettet sind, die im Gegensatz zu anderen Kleidungsstücken für eine intensive Rei­ nigung nur schwer zugänglich sind, mit der Folge, daß dort teilweise eine erhebliche Geruchsentwick­ lung entsteht. Da Schuhe zudem so ausgelegt sind, daß sie das Eindringen von Nässe verhindern, ist es kaum verwunderlich, daß ein Abtransport der durch Transpiration der Füße entstehenden Feuchtigkeit nur langsam vor sich geht. Das Innere von Schuhen ist daher häufig feucht, so daß dort eine Atmo­ sphäre entstehen kann, in der sich Bakterien und Pilze gut vermehren. Verletzungen an Füßen, wie beispielsweise Blasen, heilen in einem derartigen Umfeld nur langsam.
Zur Lösung dieses Problems sind Einlegesohlen be­ kannt, die die Feuchtigkeit aufnehmen und zum Teil auch mit antibakteriellen Mitteln und Duftstoffen versehen sind. In der europäischen Patentanmeldung EP 0 693 259 A2 ist eine Sohlenanordnung beschrie­ ben, in der einzelne Teile der Sohle, etwa da gele­ gen, wo sich die meisten Schweißdrüsen am Fuß be­ finden, ausgewechselt werden können. Auch diese auswechselbaren Elemente haben die bekannten Vor­ teile der Einlegesohlen. Bisher ist jedoch nicht gelungen, einen kompakten, haltbaren und dabei ein­ fach herstellbaren Sohlenaufbau zu schaffen, in dem Wirkstoff in hoher Konzentration eingebracht und von der Fußsohle, aber auch vom übrigen Schuh abge­ schottet ist, sodaß der Wirkstoff gezielt freige­ setzt wird.
Die Erfindung hat sich demgegenüber die Aufgabe ge­ stellt, einen Sohlenaufbau zu schaffen, der die eben genannten Eigenschaften hat.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine obere diffusionsoffene Schicht sowie eine davon beabstandete untere Schicht vorhanden sind und zwischen diesen beiden Schichten eine Zwischen­ schicht mit saugfähigen Fasern eingebracht ist, die mit zumindest einem Wirkstoff beaufschlagt ist.
Obere und untere Schicht schützen die mit Wirkstoff versehene Zwischenschicht vor Zerstörung oder Zer­ setzung, machen also den Sohlenaufbau haltbar. Sie gewährleisten weiterhin eine längere Wirksamkeit, indem sie die Freisetzung der Wirkstoffe verlang­ samen, und schotten die Zwischenschicht zudem gegen direkten Kontakt mit Fußsohle oder Schuh ab. Auf­ grund der Saugfähigkeit ist die Zwischenschicht im­ stande, erhebliche Mengen der Wirkstoffe zu spei­ chern, zumindest in flüssiger Form, und die im Schuh entstehende Feuchtigkeit zumindest teilweise zu binden. Die Schichtung ermöglicht eine gezielte Positionierung der Wirkstoffe im Sohlenaufbau, wo sie in konzentrierter Form eingebracht werden kön­ nen, so daß sich ein leichter Sohlenaufbau verwirk­ lichen läßt. Durch die diffusionsoffene obere Schicht hindurch werden die Wirkstoffe freigesetzt, und zudem kann Feuchtigkeit, die sich in der Zwi­ schenschicht oder unteren Schicht befindet, während des Trocknungsprozeßes entweichen.
Sohlen von Schuhen sind, wie bereits erwähnt, häu­ fig feucht. Dadurch entstehen ideale Bedingungen zur Vermehrung von Bakterien und Pilzen. Zur Be­ kämpfung schlägt die Erfindung vor, bakteriostati­ sche, bakterizide oder auch fungizide Wirkstoffe in der Zwischenschicht einzubringen.
Die Transpiration der Fußsohlen kann weiterhin zu einer unangenehmen Geruchsbildung in den Schuhsoh­ len beitragen. Zur Neutralisierung ist die Zwi­ schenschicht daher vorzugsweise mit zumindest einem Duftstoff versehen.
Aufgrund der saugfähigen Fasern ist die Zwischen­ schicht auch in der Lage, Fußnässe aufzunehmen und zu speichern, was jedoch nicht dauerhaft erfolgen sollte, da Wirkstoffe in einem feuchten Umfeld un­ nötig schnell ihre Wirksamkeit verlieren können. Zudem ist die Zwischenschicht bereits aufgrund der eingebrachten Wirkstoffe teilweise gesättigt, sodaß die Feuchtigkeitsaufnahme deutlich herabgesetzt ist. Um Abhilfe zu schaffen, sieht die Erfindung die Verwendung saugfähigen Materials auch in der unteren Schicht vor, an die dann Feuchtigkeit, die in der Zwischenschicht auftritt, zumindest teil­ weise abgegeben wird.
Obere Schicht, untere Schicht oder beide Schichten können aus Schaumstoffen bestehen, die je nach Grundmaterial und Verarbeitung Feuchtigkeit aufneh­ men oder hindurchdiffundieren lassen können. Solche Materialien sind in der Regel weich und tragen sich daher angenehm. Zudem lassen sie sich gut, wie spä­ ter näher erläutert wird, mit Fasern aus der Zwi­ schenschicht verbinden.
Alternativ dazu ist auch Fasermaterial für die un­ tere und/oder obere Schicht gut geeignet. Es hat ähnliche Vorzüge wie Schaumstoff, kann auch saugfä­ hig oder diffusionsoffen sein und trägt sich eben­ falls angenehm.
Die obere Schicht muß diffusionsoffen sein. Diese Eigenschaft läßt sich gut verwirklichen durch ein Vlies, insbesondere aus Polyester oder Synthetik.
Auch für die untere und Zwischenschicht ist ein Vlies gut geeignet. Es muß allerdings, zumindest in der Zwischenschicht, möglichst jedoch auch in der unteren Schicht, saugfähig sein. Als Materialien empfehlen sich insbesondere Viskose, Baumwolle oder Polyamide.
Die Schichten eines erfindungsgemäßen Sohlenaufbaus sind idealerweise dick genug, damit die obere Schicht die Feuchtigkeit gut von den Fußsohlen ab­ schottet und die untere Schicht ausreichende Mengen an Feuchtigkeit speichern kann. Dabei sollten der Gesamtsohlenaufbau jedoch nicht zu schwer und auch nicht so dick sein, damit die Sohle insgesamt nicht schwammig wirkt. Um diese Eigenschaften zu erfül­ len, hat die untere und obere Schicht jeweils ein Flächengewicht von 300 bis 400 g/m2.
Die Zwischenschicht hat vorzugsweise ein Flächenge­ wicht von 200-250 g/m2. Sie ist dann dick genug, um erhebliche Mengen Wirkstoff aufzunehmen, zumin­ dest dann, wenn die Schicht zum Großteil aus saug­ fähigen Fasern besteht, und dabei dennoch recht leicht bleibt.
Da die Zwischenschicht aus Fasermaterial besteht, läßt sie sich mit den beiden anderen Schichten durch Vernadeln verbinden, insbesondere dann, wenn die obere oder untere Schicht ebenfalls aus Faser­ material gebildet sind. Es ist aber auch möglich, eine Schicht aus anderem Material, beispielsweise aus Schaumstoff, mit einer Schicht aus Fasermate­ rial zu vernadeln. Dieses Verfahren gewährleistet eine feste Verbindung der Schichten untereinander und ermöglicht zudem die Einführung saugfähiger Fa­ sern aus der unteren oder Zwischenschicht in die obere Schicht, so daß dort die Feuchtigkeit abge­ führt wird. Die eingenadelten Fasern wirken dabei wie Kanäle, die die Feuchtigkeit an die untere oder an die Zwischenschicht weiterleiten.
Dem erfindungsgemäßen Sohlenaufbau steht ein weiter Anwendungsbereich offen. Er kann in die Schuhsohlen integriert oder als auswechselbare Einlegesohle ge­ bildet sein. Die Verwendung ist möglich in Straßen- und Sportschuhen, aber auch in Gummistiefeln, Ski­ schuhen oder Bergschuhen. Der Sohlenaufbau ist sowohl für Herren- als auch für Damenschuhe ge­ eignet und kann zudem als Träger eines Fußbettes dienen. Um all diese unterschiedlichen Formen mit relativ geringem Aufwand herzustellen, schlägt die Erfindung vor, zumindest eine der drei Schichten mit einem Anteil formbaren Materials zu versehen und gegebenenfalls später zu formen. Dazu eignen sich insbesondere Schmelzfasern. Der Sohlenaufbau läßt sich in diesem Fall thermisch prägen.
Ein Sohlenaufbau, insbesondere wenn er aus Faserma­ terial oder Schaumstoff besteht, kann sich durch Bewegung der Füße statisch aufladen, was unangenehm ist und möglicherweise einen Juckreiz zur Folge hat. Dem kann Abhilfe geschaffen werden durch einen Sohlenaufbau, der elektrisch leitfähig ist. Diese Eigenschaft ist erreichbar durch Einbringung leit­ fähiger Fasern, insbesondere aus Kohlenstoff oder Stahl, die die Ladungen abführen können. Werden Schichten miteinander vernadelt, so reicht es mög­ licherweise bereits aus, leitfähige Fasern nur in einer der drei Schichten vorzusehen, weil dann leitfähige Fasern auch in die anderen Schichten eingeführt werden. Zudem lassen sich statische La­ dungen des gesamten menschlichen Körpers durch Schuhe mit entsprechenden Sohlen kontinuierlich ab­ leiten. Stromschläge, die durch plötzliche Entla­ dungen entstehen könnten, werden damit vermieden. Insbesondere aber sind entsprechende Schuhe bei Be­ arbeitung elektronischer Geräte empfehlenswert, weil eine Beschädigung durch möglicherweise auftre­ tende Entladungsströme unterbleibt. Auch für ent­ sprechende Spezialschuhe ist also ein derart ausge­ stalteter Sohlenaufbau geeignet.
Besonders problematisch ist die Transpiration der Füße in Sportschuhen, da einerseits bei sportlicher Betätigung eine starke Schweißbildung stattfindet und andererseits Sportschuhe häufig aus wenig at­ mungsaktiven Kunststoffen bestehen. Eine ähnliche Problematik ergibt sich bei Gummistiefeln. Die bleibende Einbringung von Duftstoffen und anderen Wirkstoffen scheint hier besonders angebracht. Ge­ rade in diesem Marktsegment gibt es jedoch viele Billigfabrikate, bei denen ein aufwendiger Sohlen­ aufbau nicht akzeptabel wäre oder die nur wenig Platz dafür lassen. In diesem Fall kann als untere Schicht auch ein Bändchengewebe, beispielsweise aus Polypropylen, dienen. Ein solches Material ist dün­ ner und preiswerter als ein Vlies.
Die obere Schicht kann auch das Obermaterial einer Schuhsohle, insbesondere aus Leder, Gewebe oder Cambrell, sein. Damit läßt sich der Sohlenaufbau kompakt gestalten.
Bei einer oberen Schicht aus anderem Material kann zusätzlich ein Obermaterial, insbesondere Leder, Gewebe oder Cambrell aufkaschiert werden. Dadurch ergibt sich ein zusätzlicher Schutz der oberen Schicht und damit des gesamten Sohlenaufbaus.
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist die dau­ erhafte Einbringung von Wirkstoffen, insbesondere Duftstoffen, in eine Zwischenschicht. Zu diesem Zweck sollte die Freisetzung der Wirkstoffe ver­ langsamt werden. Eine vorteilhafte Weiterbildung sieht daher vor, die Zwischenschicht oben und/oder unten, also an der Grenze zur oberen und/oder unte­ ren Schicht, mit einer perforierten Folie zu verse­ hen, so daß ein Austritt nur an den Perforationen möglich ist. Die Intensität des Duftstoffes ist da­ durch weniger stark, hält dafür aber länger an.
Ist die Zwischenschicht mit perforierten Folien versehen, so kann der Wirkstoff dennoch seitlich entweichen. Um dies zu verhindern, kann die Zwi­ schenschicht seitlich vorzugsweise umlaufend ver­ schlossen werden. Unter Umständen ist jedoch er­ wünscht, daß Wirkstoffe abschnittsweise austreten können. Damit wird erkennbar, daß der Sohlenaufbau mit einem Duft versehen ist, und auch die Duftnote läßt sich beispielsweise beim Kauf testen.
Weiterhin wird ein Verfahren zur Herstellung eines erfindungsgemäßen Sohlenaufbaus vorgeschlagen. Da­ bei wird die Zwischenschicht zunächst mit Wirkstof­ fen beaufschlagt, zwischen den beiden anderen Schichten eingebracht und nachfolgend mit ihnen verbunden.
Zur Beaufschlagung der Zwischenschicht mit Wirk­ stoff empfiehlt sich ein Bad. Die saugfähigen Fa­ sern können auf diese Weise große Mengen an Wirk­ stoff aufnehmen. Dabei kann gleichzeitig eine Im­ prägnierung erfolgen, so daß der Wirkstoff, insbe­ sondere ein Duftstoff, gegen später eindringende Feuchtigkeit geschützt wird.
Die Verbindung der Schichten untereinander erfolgt vorzugsweise durch Vernadeln. Dieses Verfahren fügt die Schichten fest und dauerhaft zusammen, ohne daß ein Klebstoff oder ähnliches Mittel von Nöten wäre, das den Transport der Feuchtigkeit oder der Wirk­ stoffe im Sohlenaufbau beeinträchtigen könnte.
Weiterhin läßt sich eine Folie ohne zusätzlichen Aufwand beim Vernadeln perforieren. Dazu wird zunächst eine unperforierte Folie zwischen den ent­ sprechenden Schichten eingebracht und der Sohlen­ aufbau nachfolgend vernadelt. Die bis dahin unper­ forierte Folie wird dabei mit Öffnungen versehen, durch die später Wirkstoff oder Feuchtigkeit aus dem Sohlenaufbau entweichen kann.
Findet in zumindest einer der Schichten ein formba­ res Material Anwendung, so läßt sich der Sohlenauf­ bau auch noch nach Verbindung der Schichten mitein­ ander formen. Damit kann die Produktion unter­ schiedlich geformter Sohlen weitgehend gleich ge­ staltet werden. Eine Lieferung der Sohlen an den Schuhhersteller ist auch in ungeformtem Zustand möglich, die Formung kann der Schuhhersteller selbst vornehmen. Dies ist mit gängigen Maschinen insbesondere dann möglich, wenn das verformbare Ma­ terial eine Schmelzfaser ist.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Er­ findung lassen sich dem nachfolgenden Beschrei­ bungsteil entnehmen, in dem anhand einer Figur, die in prinzipienhafter Darstellung gehalten ist, ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert wird. Sie zeigt einen senkrechten Schnitt durch einen erfindungsgemäßen Sohlenaufbau.
Der Sohlenaufbau besteht aus einer oberen Schicht (1) und einer davon beabstandeten unteren Schicht (2). Zwischen diesen beiden Schichten ist eine Zwi­ schenschicht (3) eingebracht, die die Wirkstoffe enthält und von der oberen Schicht (1) oder der un­ teren Schicht (2) zudem jeweils durch eine perfo­ rierte Folie (4) getrennt sein kann, so daß sicher­ stellt ist, daß der Wirkstoff nur langsam austritt. Insgesamt ergibt sich ein Sohlenaufbau, in dem ein Wirkstoff in einer Zwischenschicht (3) definiert eingebracht ist. Die obere Schicht (1) und die un­ tere Schicht (2) schotten den Wirkstoff gegenüber der Fußsohle oder dem restlichen Aufbau des Schuhs ab. Mit dieser Anordnung läßt sich insbesondere ein Schuh mit einem lang anhaltenden Duft versehen.

Claims (23)

1. Sohlenaufbau für einen Schuh oder eine Einlege­ sohle mit mindestens zwei Schichten, dadurch gekennzeichnet, daß
  • - eine obere diffusionsoffene Schicht sowie
  • - eine davon beabstandete untere Schicht vorhanden sind und
  • - zwischen diesen beiden Schichten eine Zwischen­ schicht mit saugfähigen Fasern eingebracht ist, die
  • - mit zumindest einem Wirkstoff beaufschlagt ist.
2. Sohlenaufbau nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß zumindest einer der Wirkstoffe bakte­ riostatisch und/oder bakterizid und/oder fungizid ist.
3. Sohlenaufbau nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß zumindest einer der Wirkstoffe ein Duftstoff ist.
4. Sohlenaufbau nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Schicht aus saugfähigem Material besteht.
5. Sohlenaufbau nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die untere und/oder obere Schicht aus Schaumstoff besteht.
6. Sohlenaufbau nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die obere und/oder untere Schicht aus Fasermaterial besteht.
7. Sohlenaufbau nach Anspruch 6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die obere Schicht ein Vlies, insbe­ sondere aus Polyester oder Synthetik ist.
8. Sohlenaufbau nach Anspruch 6 oder 7, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die untere Schicht und/oder die Zwischenschicht ein Vlies, insbesondere aus Vis­ kose, Baumwolle oder Polyamiden ist.
9. Sohlenaufbau nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die untere und/oder obere Schicht ein Flächengewicht von 300-­ 400 g/m2 hat.
10. Sohlenaufbau nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischen­ schicht ein Flächengewicht von 200-250 g/m2 hat.
11. Sohlenaufbau nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei der drei Schichten miteinander vernadelt sind.
12. Sohlenaufbau nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die untere und/oder obere und/oder die Zwischenschicht einen Anteil formbaren Materials, insbesondere Schmelzfa­ ser, enthält.
13. Sohlenaufbau nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die untere und/oder obere und/oder die Zwischenschicht einen Anteil leitfähiger Fasern, insbesondere aus Kohlen­ stoff oder Stahl, enthält.
14. Sohlenaufbau nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Schicht aus einem Bändchengewebe, insbesondere aus Polypropylen, besteht.
15. Sohlenaufbau nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Schicht das Obermaterial der Sohle, insbesondere aus Leder, Gewebe oder Cambrell ist.
16. Sohlenaufbau nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf die obere Schicht ein Obermaterial, insbesondere Leder, ein Gewebe oder Cambrell aufkaschiert ist.
17. Sohlenaufbau nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Zwischenschicht und der oberen und/oder unteren Schicht eine perforierte Folie eingebracht ist.
18. Sohlenaufbau nach Anspruch 17, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Zwischenschicht randseitig zumin­ dest abschnittsweise verschlossen ist.
19. Verfahren zur Herstellung eines Sohlenaufbaus nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenschicht mit Wirk­ stoffen beaufschlagt, zwischen der unteren und obe­ ren Schicht eingebracht wird und die Schichten nachfolgend miteinander verbunden werden.
20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Zwischenschicht vor Einbringung zwischen der unteren und oberen Schicht in einem Bad mit Wirkstoffen beaufschlagt wird.
21. Verfahren nach Anspruch 19 oder 20, dadurch ge­ kennzeichnet, daß zumindest zwei der drei Schichten miteinander vernadelt werden.
22. Verfahren nach Anspruch 21, dadurch gekenn­ zeichnet, daß zwischen der Zwischenschicht und der unteren und/oder oberen Schicht eine unperforierte Folie eingebracht wird, die erst nachfolgend durch das Vernadeln perforiert wird.
23. Verfahren nach einem der Ansprüche 19 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine der Schichten eine Komponente formbaren Materials ent­ hält und der Sohlenaufbau nach Verbindung der Schichten geformt wird.
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