[go: up one dir, main page]

DE19828322A1 - Coccidienvakzine, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung - Google Patents

Coccidienvakzine, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung

Info

Publication number
DE19828322A1
DE19828322A1 DE19828322A DE19828322A DE19828322A1 DE 19828322 A1 DE19828322 A1 DE 19828322A1 DE 19828322 A DE19828322 A DE 19828322A DE 19828322 A DE19828322 A DE 19828322A DE 19828322 A1 DE19828322 A1 DE 19828322A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sporocysts
vaccine
vaccine according
encapsulated
adjuvants
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19828322A
Other languages
English (en)
Inventor
Joachim Hofmann
Uwe Bayer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoechst Roussel Vet GmbH
Original Assignee
Hoechst Roussel Vet GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoechst Roussel Vet GmbH filed Critical Hoechst Roussel Vet GmbH
Priority to DE19828322A priority Critical patent/DE19828322A1/de
Priority to AU47765/99A priority patent/AU4776599A/en
Priority to PCT/EP1999/004368 priority patent/WO1999066953A2/de
Publication of DE19828322A1 publication Critical patent/DE19828322A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K39/00Medicinal preparations containing antigens or antibodies
    • A61K39/002Protozoa antigens
    • A61K39/012Coccidia antigens
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61PSPECIFIC THERAPEUTIC ACTIVITY OF CHEMICAL COMPOUNDS OR MEDICINAL PREPARATIONS
    • A61P33/00Antiparasitic agents
    • A61P33/02Antiprotozoals, e.g. for leishmaniasis, trichomoniasis, toxoplasmosis

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Tropical Medicine & Parasitology (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pharmacology & Pharmacy (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Mycology (AREA)
  • Microbiology (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Medicines Containing Antibodies Or Antigens For Use As Internal Diagnostic Agents (AREA)

Abstract

Eine Vakzine, enthaltend inaktivierte, immunogene Sporocysten pathogener Eimerien spp. eignet sich zur Bekämpfung von Coccidien.

Description

Zur Kontrolle der Coccidiose sind besonders in der Massentierhaltung von Geflügel coccidiostatisch wirksame Futterzusätze während der Aufzucht- und Mastperiode zwingend notwendig. Durch den permanenten, langjährigen Einsatz der heute häufig eingesetzten Coccidiostatika vom Typ der Polyether-Antibiotika haben sich im Laufe der Zeit zahlreiche Polyether-resistente Eimerienstämme entwickelt. Zur Vermeidung einer länger andauernden Persistenz der Resistenz werden heute sogenannte Rotations- und Shuttle-Programme angewandt, die einen wechselseitigen und temporär begrenzten Einsatz eines Coccidiostatikums zum Ziel haben. Die Probleme hinsichtlich des Einsatzes von Tierarzneimitteln im Futter landwirtschaftlicher Nutztiere, die damit verbundene Rückstandsproblematik, die Verfügbarkeit nur weniger neuer Wirkstoffe sowie die zunehmende Resistenzproblematik der häufig eingesetzten Polyether-Antibiotika haben die Rolle der Chemotherapie verändert. Eine Alternative stellt die Kontrolle der Coccidiose via Vakzination dar (Shirley (1992) B.vet J. 148, 479).
Das Überstehen einer Coccidieninfektion induziert im Wirt gegenüber nachfolgenden Infektionen einen signifikanten Immunschutz. Der Grad der Immunität läßt sich in 3 Stufen einteilen:
  • 1. Vollständige Immunität; es kommt zu keiner Entwicklung aufgenommener Oocysten.
  • 2. Teilimmunität; nach Infektion werden Oocysten ausgeschieden, jedoch treten keine Läsionen auf.
  • 3. Trotz schwerer Läsionen im befallenen Darmabschnitt treten keine klinischen Erscheinungen auf.
Die Immunität ist weitgehend artspezifisch; Kreuzimmunität wurde nachgewiesen zwischen E.tenella, E.necatrix, E.acervulina und E.maxima, die jedoch maximal halb so wirksam ist wie gegenüber der eigenen Art (Boch und Supperer 1992). Der Grad der Immunität variiert je nach Eimerienart, Infektionsstärke und ist selbst innerhalb der Population einer bestimmten Hühnerrasse sehr variabel. Neben der individuellen Variabilität ist auch die stark schwankende Anfälligkeit der Tiere von Bedeutung (1995, COST 820, Vaccines against animal coccidioses), wobei intraepitheliale T-Lymphocyten (CD4 bzw. CD8-Subpopulationen) der Darmschleimhaut eine besondere Rolle spielen. T-Zell defiziente Tiere sind nicht in der Lage eine Immunität gegenüber Eimeria spp. zu entwickeln; hingegen können bursektomierte Tiere eine Infektion noch kontrollieren. Bei einer Erkrankung der Bursa ist die Immunitätsausbildung allerdings erheblich beeinträchtigt; dies deutet darauf hin, daß auch Antikörper zu einem gewissen Grad an dem Aufbau der Immunität beteiligt sind (M.Wallach et al. 1995, Parasitology Today, vol. 11, No. 7). Insbesondere primär invasive Stadien wie Sporozoiten oder frühe Entwicklungsstadien wie Merozoiten (S.Jeurissen et al. 1996, Veterinary Immunology and Immunopathology 54, 23 1-23 8) sind nach neueren Untersuchungen am Aufbau der Immunität beteiligt. Zur Immunprophylaxe werden zur Zeit 4 Lebendvakzinen eingesetzt, die sich aus vitalen Oocysten zusammensetzen. Lebendvakzinen wie Coccivac® und Immucox® enthalten virulente Stämme der wichtigsten, pathogenen Eimerien, hingegen sind in Paracox® und Livacox® auf Frühreife selektierte, attenuierte Eimeria-Stämme enthalten, denen je nach Spezies die zweite, dritte oder vierte Schizontengeneration fehlt. Die Applikation der Vakzine-Qocysten erfolgt über das Trinkwasser, hat aber den Nachteil, daß die richtige Dosierung schwierig ist, da die Oocysten schnell sedimentieren. Dies kann zum Ausbruch klinischer Coccidiose führen, wenn einzelne Tiere aufgrund einer zu geringen Vakzinedosis keine belastbare Immunität aufbauen können. Neuerdings wird deshalb versucht, Vakzine-Oocysten in Polymeren verkapselt via Futter zu applizieren (z. B. Immucox in Form einer "Gelwurst"). Die Herstellung von Lebendvakzinen ist abeitsintensiv und teuer, da eine aufwendige Qualitätskontrolle die Rückmutation zum Wildtyp besonders bei attenuierten Stämmen ausschließen muß. Diese Nachteile verbunden mit einer unzureichenden Wirtschaftlichkeit verglichen mit der Leistungsförderung der Polyether-Antibiotika während der Mastperiode sind verantwortlich für die geringe Akzeptanz in der Mastgeflügelindustrie.
Totvakzinen wie gentechnisch hergestellte Subunitvakzinen sind zur Zeit nicht verfügbar. Dieser Vakzinetyp basiert auf protektiven, rekombinanten Proteinen, die relativ einfach und kostengünstig im Fermenter bei hoher und gleichbleibender Qualität produziert werden können. Ein entscheidender Nachteil solcher Vakzinen ist der noch fehlende, breitwirksame und belastbare Immunschutz. Aufgrund der Komplexität der Parasit-Wirt-Wechselwirkungen verbunden mit mangelnden Kenntnissen hinsichtlich der protektiven Immunmechanismen, die während einer Infektion ablaufen, ist die Verfügbarkeit von Subunitvakzinen in den nächsten Jahren nicht zu erwarten.
Die beschriebenen Nachteile bei der Kokzidiose-Bekämpfung lassen sich überwinden, indem man die erfindungsgemäße Vakzine einsetzt, die inaktivierte, immunogene Sporocysten pathogener Eimeria spp. enthält. Die erfindungsgemäße Vakzine kann zur Parasitenbekämpfung in verschiedenen Tieren eingesetzt werden; sie wird vorzugsweise zur Immunprophylaxe gegen die Coccidiose im Haushuhn, in der Pute, in der Gans, im Kaninchen und im Rind verwendet. Die gemäß der vorliegenden Erfindung besonders geeigneten Parasiten sind ausgewählt aus der folgenden Gruppe: pathogene Eimeria spp. des Haushuhns (E.tenella, E.acervulina, E.maxima, E.brunetti, E.mitis, E.necatrix, E.praecox) der Pute (E.adenoides, E.meleagrimitis, E.meleagridis, E.dispersa, E.gallopavonis) der Gans (E.truncata, E.anseris, E. nocens, E. kotlani), des Kaninchens (E.flavescens, E. intestinalis, E. magna, E. stidea) und des Rindes ( E.bovis, E.zuemii, E.alabamensis)
Eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vakzine ist dadurch gekennzeichnet, daß die Sporocysten eingekapselt sind in einem magensaftresistenten und darmsaftöslichen oder körpersaftlöslichen und mukoadhäsiven Polymer, das sich in Abhängigkeit vom pH-Wert der Umgebung lösen kann und eine gezielte, örtliche Freisetzung der inaktivierten, aber immunogenen Parasiten ermöglicht, um so relevante Immunmechanismen, vorzugsweise im Darm, zu triggern.
Die erfindungsgemäße Vakzine kann zusammen mit den Sporocysten eingekapselte Adjuvantien und/oder schützende Hilfsstoffe enthalten. Als Adjuvantien eignen sich insbesondere in der Immunologie übliche Adjuvantien; besondere Bedeutung haben bioabbaubare Träger oder Mikropartikeln (Mikropartikel vorzugsweise mit Durchmesser 0.2-10 µm), welche mit mukosalen Adjuvantien (z. B. Choleratoxin oder Subunit A bzw. B von Choleratoxin oder hitzelabiles E.coli Enterotoxin) beladen und/oder beschichtet werden. Bevorzugte Träger oder Mikropartikel sind z. B. aus Biopolymeren oder synthetischen bioabbaubaren Polymeren aufgebaut; besonders geeignet sind Polyelektrolyt-Komplexe, Stearylalkohol, Docosanol, Behensäure, Poly-e-Caprolacton oder Polylactid-co-glycolid. Als Hilfsstoffe eignen sich in der Immunologie übliche Hilfsstoffe; besondere Bedeutung als schützende Hilfsstoffe haben z. B. Schutzproteine und/oder Kohlenhydrate. Besonders bevorzugt sind z. B. Rinderserumalbumin, Ovalbumin, Galactose oder Trahalose.
Als Polymere zur Verkapselung eignen sich Polymere, die bei dem Prozeß der Sprühtrocknung zu einer magensaftresistenten und darmsaftlöslichen Verkapselung führen. Besonders geeignete Produkte sind die pH-gesteuerten Eudragit- Arcylpolymere (Eudragit®,Hersteller: Rhöm GmbH Darmstadt). Ganz besonders bevorzugt sind die Methacrylsäure-Copolymere Eudragit L100-55 (Methacrylsäure- Ethylacrylat-Copolymeres, USP/NF: "Methacrylic Acid Copolymer Type C"), Eudragit L100 (Methacrylsäure-Methylmethacrylat, USP/NF: "Methacrylic Acid Copolymer Type A"), Eudragit S100 (Methacrylsäure-Methylmethacrylat, USP/NF: "Methacrylic Acid Copolymer Type B", Eudragit L100/S100, Eudragit L30 D-55 (wässrige Dispersion eines Methacrylsäure-Ethylacrylat-Copolymeren, USP/NF: "Methacrylic Acid Copolymer Type C").
Das Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemäßen Vakzine, das ebenfalls zum Gegenstand der vorliegenden Erfindung gehört, ist dadurch gekennzeichnet, daß Oocysten im Wirtstier kultiviert werden, aus dem Kot der infizierten Tiere isoliert werden, oberflächensterilisiert und aufgebrochen werden und die erhaltenen und Sporocysten inaktiviert werden oder durch Sprühtrocknung in einem magensaftresisenten und darmsaftlöslichen oder körpersaftlöslichen, muko­ adhäsiven Polymer eingekapselt werden, wobei ggf. zusammen mit den Sporocysten Adjuvantien und/oder schützende Hilfsstoffe eingekapselt werden.
Die erfindungsgemäße Vakzine wird vorzugsweise unter Verwendung von gereinigten und oberflächensterilisierten Oocysten hergestellt. Diese können zuvor zum Beispiel im Haushuhn, in der Pute, in der Gans, im Kaninchen oder im Rind vermehrt worden sein, nachdem die Tiere entsprechend infiziert worden sind. Zur Massenproduktion der Qocysten werden vorzugsweise durch Einzeloocysten- Infektion klonierte, virulente Eimeriastämme verwendet, deren Identität durch Isoenzymelektrophorese bestimmt wurde. Die Vermehrung wird vorzugsweise in Isolationsställen durchgeführt, um Kontamination mit anderen Eimerienarten zu vermeiden. Die Infektionsdosis beträgt je nach Alter der Tiere zwischen 100-1000 Oocysten pro Tier. Die während der Patentzeit ausgeschiedenen Oocysten werden vorzugsweise via Flotationsverfahren aus dem Kot angereichtert, gewaschen und z. B. in Kaliumbichromatlösung sporuliert. Bis zur Verwendung werden die sporulierten Oocysten bei niedriger Temperatur, vorzugsweise ca. 4°C, aufbewahrt. Danach werden die Oocysten oberflächensterilisiert - zum Beispiel unter Verwendung von Clorox® (Natriumhypochlorit-Lösung) - und aufgebrochen, zum Beispiel mit Hilfe rotierender Glasperlen. Zelltrümmer und Oocystenwände lassen sich nach Methoden des Standes der Technik abtrennen, zum Beispiel mittels Percol®-Dichtegradientenzentrifugation. Vorzugsweise werden hochreine, sterile Sporocystensuspensionen hergestellt.
Die erhaltenen Sporocysten können zur Herstellung der eigentlichen Vakzine verwendet werden. Zur Enkapsulierung werden sie mit geeigneten Polymeren gemischt (ggf. in Lösungsmittel gelöst oder in geeigneter z. B. wäßriger Suspension). Man kann die Sporocysten auch nach herkömmlichen Methoden inaktivieren und nach Methoden des Standes der Technik zu Vakzinen weiterverarbeiten.
Es kann vorteilhaft sein, der erfindungsgemäßen Vakzine Adjuvantien zuzufügen. Dies kann erfolgen indem den erhaltenen Sporocysten die Adjuvantien zugemischt werden. Zur Vermeidung einer starken Denaturierung des Parasiten kann es hilfreich sein, dem Gemisch Hilfsstoffe beizumischen. Die Sporocysten der erfindungsgemäßen Vakzine können mittels in der veterinärmedizinischen Vakzinologie üblichen Methoden inaktiviert werden; bevorzugt ist die Sprühtrocknung.
Das wie zuvor beschrieben erhaltene Gemisch wird mit inaktivierten oder - vorzugsweise nicht inaktivierten - Sporocysten vorzugsweise wiederum verkapselt, vorzugsweise durch Mischen mit organischen Lösungen oder wässrigen Suspensionen von geeigneten Polymeren, vorzugsweise Eudragit-Acrylpolymeren, und Versprühen in einer Sprühtrocknungsanlage.
Insbesondere durch den Prozeß der Sprühtrocknung werden die Parasiten inaktiviert und sind nach Applikation im Zieltier nicht mehr infektiös; der nachgewiesene Immunschutz beweist, daß die inaktivierten Parasiten ihre Immunogenität beibehalten.
Die erfindungsgemäße Vakzine kann oral im Futter entweder allein oder in Kombination mit anderen Wirkstoffen verabreicht werden. Bevorzugte zusätzliche Wirkstoffe sind Chemotherapeutika gegen Coccidien, besonders bevorzugt sind die Produkte Sacox® (Salinomycin, Hersteller: Hoechst Roussel Vet GmbH, Wiesbaden) und/oder Stenorol® (Halofuginon). Weiterhin läßt sich die erfindungsgemäße Vakzine auch parenteral via subcutaner, intramuskulärer oder intra peritonealer Applikation verabreicht werden.
Die so hergestellte Totvakzine wird in einer Dosis von 1-1000 ppm im Futter appliziert. Zur parenteralen Applikation wird die Vakzine in Puffersystemen suspendiert, deren pH-Wert mindestens 1 pH Einheit unterhalb des pH- Löslichkeitsprofils des verwendeten Polymers liegt. Die Dosis zur parenteralen Applikation beträgt pro Huhn 0.01-100 mg der Vakzineformulierung.
Durch die nachfolgenden Ausführungsbeispiele sowie durch den Inhalt der Patentansprüche soll die vorliegende Erfindung näher erläutert werden.
Beispiel 1 Massengewinnung von Eimeria-Oocysten (gilt für alle Eimeria spp.)
Der Kot von 100 Tieren wird täglich zwischen dem 4. und 10. Tag nach Infektion in 4% igem Kaliumbichromat gesammelt und in 2 L Behältern für 15 min bis zur Homogenität gerührt. Danach werden langsam 350 g NaCl hinzugefügt und so gerührt, daß sich das Salz in 15 min gelöst hat. Grobe Bestandteile werden entfernt, indem die homogene Kotsuspension durch vertikal übereinandergelagerte Siebe mit abnehmender Porosität (2 mm, 1 mm, 0. 5 mm) filtriert wird. Anschließend wird die Kotsuspension 5 min bei 2540 g zentrifugiert. Die flotierten Oocysten werden abgesaugt, erneut über Gaze filtriert und die Identität der Oocysten mikroskopisch kontrolliert. 10 ml der gewonnenen Oocystensuspension wird mit 40 ml destilliertem Wasser verdünnt und bei 2400g für 3 min zentrifugiert. Das Oocystenpellet wird noch zweimal mit destilliertem Wasser gewaschen und letztlich in 4%igem Kaliumbichromat resuspendiert. Zur Sporulation wird die Oocystensuspension 72 Stunden bei Raumtemperatur belüftet. Sie kann danach bei 4°C aufbewahrt werden.
Beispiel 2 Sterilisation sporulierter Oocysten (gilt für alle Eimeria spp.)
Jeweils 50 ml der Oocystensuspension wird für 3 min bei 2400g zentrifugiert, in 200-300 ml einer Natriumhypochlorit-Lösung (Clorox) resuspendiert und 20-30 min unter moderatem Rühren inkubiert. Die Oocystensuspension wird danach 3 min bei 2400g zentrifugiert und flotierende Oocysten abgesaugt. 10 ml der flotierten Oocystensuspension werden mit 40 ml destilliertem Wasser verdünnt und zentrifugiert; das Oocystenpellet wird insgesamt 3 mal mit Wasser gewaschen.
Beispiel 3 Gewinnung und Reinigung der Sporocysten (gilt für alle Eimeria spp.)
50 ml der oberflächensterilisierten Oocystensuspension werden 3 min bei 2400g zentrifugiert und das resultierende Oocystenpellet 2 mal mit Hanks-Lösung gewaschen; das Pellet wird anschließend in 15 ml Hanks-Lösung resuspendiert. In dickwandigen Reagenz-Röhrchen werden die Oocystenwände mit rotierenden Glasperlen (0.7-1.2 µm Durchmesser) aufgebrochen; die Effizienz des physikalischen Aufschlusses wird mikroskopisch kontrolliert. Die freigewordenen Sporocysten werden von den Glasperlen getrennt und anschließend auf eine 6b%ige isoosmotische Percoll-Lösung geschichtet; das Gemisch wird dann bei 39800g für 20 min zentrifugiert. Die Sporocystenbande wird isoliert und Percoll durch 3 maliges Waschen mit Hanks-Lösung entfernt ( 3 min, 2500g ). Die Reinheit der Sporocysten-Suspension wird mikroskopisch kontrolliert.
Beispiel 4 Verkapselung von Sporocysten via wässriger Eudragit-Dispersionen (gilt für alle Eimeria spp.)
1 ml einer Sporocysten-Suspension (108Sporocysten/ml) werden mit 8.3 ml der wässrigen Eudragit-Dispersion L30 D55 (30% (Trockensubstanzgehalt) und 41.7 ml ultrareinem Wasser (MilliQWasser-Qualität) gemischt. Diese Suspension wird mittels eines Mini-Sprühtrockners (Büchi 191) versprüht. Die Eingangstemperatur wird auf 40-80°C, der Aspirator auf 70% der Maximal-Leistung eingestellt. Der Stickstofffluß beträgt 600 1/h und die Pumpgeschwindigkeit beträgt 5% der maximalen Leistung. Es werden 820 mg verkapseltes Material isoliert.
Beispiel 5 Verkapselung von Sporocysten via methanolischer Eudragit-Lösung (gilt für alle Eimeria spp.)
2,5 g Eudragit S 100 werden in 50 ml Methanol gelöst. In diese Lösung wird 1 ml einer Sporocysten-Suspension (108 Sporocysten/ml) dispergiert. Diese Dispersion wird sofort mittels eines Mini-Sprühtrockners (Büchi 191) versprüht. Die Eingangstemperatur wird auf 60°C und der Aspirator auf 70% der Maximal- Leistung eingestellt. Der Stickstofffluß beträgt 600 l/h und die Pumpgeschwindigkeit 10% der maximalen Leistung. Es werden 1.1 g verkapseltes Material isoliert.
Beispiel 6 Verkapselung von Sporocysten und Schutzprotein via methanolischer Eudragit-Lösung (gilt für alle Eimeria spp.)
2.5g Eudragit S 100 werden in 50 ml Methanol gelöst. Zu 1 ml einer Sporocysten- Suspension (108 Sporocysten/ml) wird eine wässrige 10% ige Rinderserumalbumin- Lösung zugegeben. Die Sporocysten-Suspension wird anschließend in die methanolische Eudragit-Lösung eingebracht. Diese Dispersion wird sofort mittels eines Mini-Sprühtrockners (Büchi 191) versprüht. Die Eingangstemperatur wird auf 60°C, der Aspirator auf 70% der Maximal-Leistung eingestellt. Der Stickstofffluß beträgt 600 l/h und die Pumpgeschwindigkeit 10% der maximalen Leistung. Es werden 1.1 g verkapseltes Material isoliert.
Beispiel 7 Verkapselung von Sporocysten und Schutzprotein via wässriger Eudragit-Dispersion (gilt für alle Eimeria spp.)
Zu 1 ml einer Sporocysten-Suspension (108 Sporocysten/ml )wird eine wässrige 10%ige Rinderserumalbumin-Lösung zugegeben, die anschließend mit 8.3ml der wässrigen Eudragit Dispersion L30 DSS (30% Trockensubstanzgehalt) und 41.7 ml ultrareinem Wasser (MilliQWasser-Qualität) gemischt werden. Diese Suspension wird mittels eines Mini-Sprühtrockners (Büchi 191) versprüht. Die Eingangstemperatur wird auf 40-80°C eingestellt, der Aspirator auf 70% der Maximal-Leistung. Der Stickstofffluß beträgt 600 l/h, die Pumpgeschwindigkeit 5% der Maximal-Leistung. Es werden 1g verkapseltes Material isoliert.
Beispiel 8 Verkapselung von Sporocysten, Schutzprotein und mukosalen
Adjuvantien via wässriger Eudragit Dispersion (gilt für alle Eimeria spp.) Zu 1 ml einer Sporocysten-Suspension (108 Sporocysten/ml) wird eine wässrige 1 0%ige Rinderserumalbumin-Lösung zugegeben, die danach mit Mikropartikeln (Durchmesser 1-10 µm), beladen mit Choleratoxin oder der Subunit A bzw. B von Choleratoxin, gemischt wird. Dieses Gemisch wird wiederum mit 8.3 ml der wässrigen Eudragit-Dispersion L30 DSS (30% Trockensubstanzgehalt) und 41.7ml ultrareinem Wasser (MilliQ-Wasser-Qualität) gemischt, welches anschließend in einem Mini-Sprühtrockner (Büchi 191) versprüht wird. Die Eingangstemperatur wird auf 60°C eingestellt, der Aspirator auf 70% der Maximal-Leistung. Der Stickstofffluß beträgt 600 l/h, die Pumpgeschwindigkeit 5% der Maximal-Leistung. Es werden 1.2g verkapseltes Material isoliert.
Beispiel 9 Nachweis eines protektiven Effektes nach oraler Applikation der Totvakzine
Coccidienfrei aufgezogene Küken der Rasse Leghorn wurden im Alter von 7 Tagen oral mit der Totvakzine vakziniert; die Dauer der Vakzination betrug 3 Tage. Die Gesamtdosis wurde in 6 Einzeldosen via Schlundsonde verabreicht; je Behandlungstag wurden 2 Einzeldosen appliziert. Zwecks Überprüfung der Inaktivierung der Totvakzine wurde ab dem 5.Tag bis zum 10.Tag nach Vakzination der Kot der vakzinierten Tiere auf Oocysten hin überprüft, um auszuschließen, daß Immunität durch eine natürliche Infektion aufgebaut wird. 3 Wochen nach der Vakzination wurden die Tiere mit sporulierten Oocysten von Eimeria tenella infiziert; ein nicht vakziniertes Tierkollektiv diente als Infektionskontrolle. Als Parameter zur Beurteilung des protektiven Effektes wurde die individuelle Gesamtoocystenausscheidung an den Tagen 5 bis 10 nach der Infektion im Vergleich zur nicht vakzinierten Infektionskontrolle herangezogen. Die Reduktion der Oocystenausscheidung in der vakzinierten Gruppe betrug nach Vakzination mit Eudragit S 100 Mikrokapseln je nach Dosis 48 bis 80%.
Als biologische Eigenschaft ist der breitwirksame Schutz gegen Infektionen mit pathogenen Eimeria spp. des Haushuhns herausragend.

Claims (11)

1. Coccidienvakzine, dadurch gekennzeichnet, daß sie inaktivierte, immunogene Sporocysten pathogener Eimerien spp. enthält.
2. Vakzine gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sporocysten in einem magensaftresistenten und darmsaftlöslichen oder körpersaftlöslichen, muko-adhäsiven Polymer eingekapselt ist.
3. Vakzine gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sporocysten durch den Prozeß der Sprühtrocknung inaktiviert worden sind.
4. Vakzine gemäß einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sporocysten zusammen mit einem mit mukosalen Adjuvantien beschichteten Träger oder Mikropartikeln verkapselt worden sind.
5. Vakzine, gemäß einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Sporocysten zusammen mit schützenden Hilfsstoffen verkapselt worden sind.
6. Vakzine gemäß einem oder mehreren der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit Adjuvantien und/ oder üblichen Hilfsstoffen formuliert worden ist.
7. Verfahren zur Herstellung einer Vakzine gemäß einem oder mehreren der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß Oocysten im Wirtstier kultiviert werden, aus dem Kot der infizierten Tiere isoliert werden, oberflächensterilisiert und aufgebrochen werden und die erhaltenen Sporocysten inaktiviert werden oder durch Sprühtrocknung in einem magensaftresisenten und darmsaftlöslichen oder körpersaftlöslichen, muko-adhäsiven Polymer eingekapselt werden, wobei ggf.
zusammen mit den Sporocysten Adjuvantien und/oder schützende Hilfsstoffe eingekapselt werden.
8. Verwendung einer Vakzine gemäß einem oder mehreren der Ansprüche 1-6 zur Bekämpfung und/oder Prophylaxe von Coccidieninfektionen.
9. Leistungsförderndes Mittel, enthaltend eine Vakzine gemäß einem oder mehreren der Ansprüche 1-6 ggf. neben einem oder mehreren weiteren Wirkstoffen.
10. Verfahren zur Herstellung eines leistungsfördernden Mittels gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vakzine gemäß einem oder mehreren der Ansprüche 1-6 ggf. mit einem oder mehreren weiteren Wirkstoffen in eine geeignete Darreichungsform gebracht werden.
DE19828322A 1998-06-25 1998-06-25 Coccidienvakzine, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung Withdrawn DE19828322A1 (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19828322A DE19828322A1 (de) 1998-06-25 1998-06-25 Coccidienvakzine, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung
AU47765/99A AU4776599A (en) 1998-06-25 1999-06-23 Coccidiosis vaccine, method for the production thereof, and the use thereof
PCT/EP1999/004368 WO1999066953A2 (de) 1998-06-25 1999-06-23 Coccidienvakzine, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19828322A DE19828322A1 (de) 1998-06-25 1998-06-25 Coccidienvakzine, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE19828322A1 true DE19828322A1 (de) 1999-12-30

Family

ID=7871990

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19828322A Withdrawn DE19828322A1 (de) 1998-06-25 1998-06-25 Coccidienvakzine, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung

Country Status (3)

Country Link
AU (1) AU4776599A (de)
DE (1) DE19828322A1 (de)
WO (1) WO1999066953A2 (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CA2725361C (en) 2008-05-29 2017-05-16 Intervet International B.V. Coccidiosis vaccines
EP2355844A2 (de) 2008-11-13 2011-08-17 Intervet International BV Truthahn-eimeria-vakzine

Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4544548A (en) * 1977-11-14 1985-10-01 Internationale Octrooi Maatschappij "Octropa" B.V. Method for the control of coccidiosis in poultry
WO1988008699A1 (en) * 1987-05-13 1988-11-17 Unilever N.V. Protection of live encysted protozoa
EP0325359A1 (de) * 1988-01-11 1989-07-26 A.H. ROBINS COMPANY, INCORPORATED (a Delaware corporation) Kokzidioden Sporozoiten enthaltende lebende Vaccine für Kokzidiose
DE3036458C2 (de) * 1979-09-29 1989-12-28 Nisshin Flour Milling Co., Ltd., Tokio/Tokyo, Jp
EP0506211A1 (de) * 1986-08-18 1992-09-30 Btg International Limited Impfstoffe
WO1996040234A1 (en) * 1995-06-07 1996-12-19 Pfizer Inc. In ovo vaccination against coccidiosis
WO1996040233A1 (en) * 1995-06-07 1996-12-19 Pfizer Inc. In ovo vaccination against coccidiosis

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS57159719A (en) * 1981-03-27 1982-10-01 Nisshin Flour Milling Co Ltd Coccidiostatic
CA1340838C (en) * 1986-08-14 1999-12-07 Michael Wallach Coccidiosis vacine
JP4113588B2 (ja) * 1996-09-30 2008-07-09 ユニヴァーシティ・オヴ・アーカンサス ワクチン結合物を用いて免疫活性を産生する方法

Patent Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4544548A (en) * 1977-11-14 1985-10-01 Internationale Octrooi Maatschappij "Octropa" B.V. Method for the control of coccidiosis in poultry
DE3036458C2 (de) * 1979-09-29 1989-12-28 Nisshin Flour Milling Co., Ltd., Tokio/Tokyo, Jp
EP0506211A1 (de) * 1986-08-18 1992-09-30 Btg International Limited Impfstoffe
WO1988008699A1 (en) * 1987-05-13 1988-11-17 Unilever N.V. Protection of live encysted protozoa
EP0325359A1 (de) * 1988-01-11 1989-07-26 A.H. ROBINS COMPANY, INCORPORATED (a Delaware corporation) Kokzidioden Sporozoiten enthaltende lebende Vaccine für Kokzidiose
WO1996040234A1 (en) * 1995-06-07 1996-12-19 Pfizer Inc. In ovo vaccination against coccidiosis
WO1996040233A1 (en) * 1995-06-07 1996-12-19 Pfizer Inc. In ovo vaccination against coccidiosis

Non-Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
1- 75432 A.,C- 611,June 26,1989,Vol.13,No.278 *
JP Patents Abstracts of Japan: 2-288835 A.,C- 805,Feb. 13,1991,Vol.15,No. 60 *

Also Published As

Publication number Publication date
WO1999066953A3 (de) 2000-03-16
AU4776599A (en) 2000-01-10
WO1999066953A2 (de) 1999-12-29

Similar Documents

Publication Publication Date Title
McDougald et al. Protozoal infections
DE3752263T2 (de) Impfstoffe
DE69521533T2 (de) In ovo impfung gegen coccidiose
US4808404A (en) Live vaccine for coccidiosis utilizing coccidial sporozoites
US5068104A (en) Live vaccine for coccidiosis utilizing coccidial sporozoites
DE69520509T2 (de) In ovo impfung gegen coccidiose
DE69230037T2 (de) Kontinuierliche zellinie sowie impfstoff gegen geflügelinfektion mit kokkidien
DE69730152T2 (de) Verfahren zur erzeugung aktiver immunität durch vakzinkonjugate
Zhao et al. Innovative prevention and control of coccidiosis: targeting sporogony for new control agent development
Stuart et al. Coccidiosis in swine: dose and age response to Isospora suis
Weber et al. Immunization of broiler chicks by in ovo injection of infective stages of Eimeria
DE69836976T2 (de) Neospora impstoff
DE3600083C2 (de) Verwendung von alpha-Interferon zur Behandlung des respiratorischen Erkrankungskomplexes bei Rindern
DE69822542T2 (de) Verkapslung einer Untereinheit des Bovinen Herpes Virus Typ-1 in wässrigen Lösungsmitteln als Impfstoff.
DE69835424T2 (de) Boviner atmungs- und darmcoronavirus als impfstoff
EP0564620B1 (de) Dermatomykose-vakzine
US5141925A (en) Vivo methods for treating coccidiosis
DE19828322A1 (de) Coccidienvakzine, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung
Watkins et al. The effect of in ovo oocyst or sporocyst inoculation on response to subsequent coccidial challenge
DE69615656T2 (de) Aviären infektiösen anämie mastgeflügel impfstoff
Jenkins et al. Administering Eimeria maxima oocysts through drinking water improves coccidiosis vaccine uptake in broiler chickens
Smith et al. Ehrlichiae
Bedrnik et al. Field vaccination of broilers against coccidiosis
DE69208854T2 (de) Impfstoff-Zubereitung zur Vorbeugung gegen bei Tieren durch Chlamydia psitacci verursachte Fehlgeburt
DE3136430C2 (de)

Legal Events

Date Code Title Description
OM8 Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law
8139 Disposal/non-payment of the annual fee